DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab


Angela Merkels Kommentar:
„Das Buch ist nicht hilfreich.“

imageMit Angela Merkels Zitat „Wir schaffen das!“ rückt ein Buch noch einmal in den Fokus, das nach seinem Erscheinen in Deutschland für Furore gesorgt hatte. Denn tatsächlich hat bis dahin kein Buch die Emotionen mehr in Wallung gebracht als Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“. Viele hielten es für die längst fällige Offenbarung der Wahrheit. Zwischen lobender Anerkennung darüber, dass sich endlich mal jemand traut, das auszusprechen, was Millionen denken bis hin zu hasserfüllten Beschimpfungen des „Rassisten“, der aus der SPD geworfen werden muss, haben Reaktionen in zigfachen Variationen stattgefunden.
„Ich war lange genug Fachökonom, Spitzenbeamter und Politiker, um zu jeder meiner Thesen den besten Anwalt aller nur denkbaren Gegenthesen abzugeben.“ (S. 12)
Sarrazin beschreibt den Zustand dieses Landes aus den Erfahrungen seines eigenen Berufslebens, also aus der Praxis. Betrachtungen und Bewertungen belegt er mit Beweisen und bringt Dinge kurz und prägnant auf den Punkt:
– Heimatverbunden? Aber gerne!
– Lokalpatriot? Natürlich!
– Europäer? Sowieso!
– Weltbürger? Klar doch, das gehört sich so!
– Deutscher? Nur bei der Fußballweltmeisterschaft, sonst eher peinlich! (S. 18)
Das ist im Großen und Ganzen der Zustand unserer deutschen Gesellschaft, wie auch ich sie empfinde.
In diese Gesellschaft ohne Identifikationsstatus strömen 6 Jahre nach Erscheinen dieses Buches Tausende von Flüchtlingen, was den von Sarrazin derzeit beschriebenen Zustand noch verschlimmert. In der Betrachtung der Integrationsfähigkeit von Migranten behauptet Sarrazin nicht nur, sondern beweist seine Thesen durch Statistiken, Berechnungen und Beispiele, die selbst von seinen Kritikern nicht einfach vom Tisch gefegt werden können.

„In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problem-leugnung“, so Sarrazin.
Die Integrationspolitik ist tatsächlich grandios gescheitert. Es gibt sie, die Parallelgesellschaft, die man in fast allen Großstädten nicht lange suchen muss. Und das wissen auch die Menschen, die sich danach sehnten, dass die Politik das wahrnimmt und zugibt. Weil das aber nicht geschah, hat Sarrazin diese Lücke geschlossen und einen derartigen Zuspruch erfahren.

Zitate der Zustimmung

„Sozialdemokraten, die einen Warner und ein Problem gleichzeitig wegdrängen wollen, sollten sich an ihren großen Vorsitzenden Kurt Schumacher erinnern. Der hat gesagt: ,Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.’ Sarrazin schildert die Wirklichkeit, die er recherchiert hat.“ (FOCUS-Chef Helmut Markwort)
„Die Leute lassen sich nicht gern für dumm verkaufen, sie lassen sich nicht gern zum Schweigen bringen! Das hat Sarrazin auf jeden Fall erreicht! Die Leute sind nicht mehr bereit, sich von der politischen Klasse und von besonders arroganten neuen Jakobinern, auch in den Feuilletons, den Mund verbieten zu lassen.“ (Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin in der Talkshow bei Anne Will am 05.09.2010)
„Sarrazin beschreibt die Wirklichkeit so wie sie ist, und nicht wie seit vielen Jahren von der politischen Korrektheit dargestellt. Und es ändert überhaupt nichts daran, dass er vollkommen recht hat mit dem Kernsatz, mit der Bilanz: Der Sozialstaat wird nicht fertig mit Problemen, die er selbst geschaffen hat.“
(Ralph Giordano, Schriftsteller und Publizist im Interview mit MDR-Info, 2009 )
„Wir Deutsche erkaufen uns mit Sozialtransfers eine relative Ruhe, indem wir Menschen alimentieren, die unsere Sprache nicht lernen wollen und unseren Staat zutiefst verachten.
Es gibt in Deutschland vier Tabus: Patriotismus, Zuwanderung, die Ausnutzung des Sozialstaats und Ausländerkriminalität. An all diesen Tabus hat Herr Sarrazin kräftig gerüttelt.“ Hans-Hermann Gockel, N24-Fernsehjournalist und Buchautor, 2010)

Zukunftsprognose image

Im Mai 2004 war in der Zeitung „Hürriyet“ zu lesen, dass der deutsch-türkische Unternehmer Vural Öger bei einem Essen mit türkischen Unternehmern geäußert habe: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen.“ Laut „Hürriyet“ fügte er hinzu: „Das, was Kanuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“
Dazu bemerkte Spiegel online 2010: „Bleibt die Fertilitätsrate der deutschen autochthonen Bevölkerung dort, wo sie seit 40 Jahren liegt, dann wird im Verlauf der nächsten drei bis vier Generationen die Zahl der Deutschen auf 20 Millionen sinken. Im Übrigen ist es absolut realistisch, dass die muslimische Bevölkerung durch eine Kombination von hoher Geburtenrate und fortgesetzter Einwanderung bis 2100 auf 35 Millionen wachsen kann.“

Die Politik bleibt unbelehrbar

Man hätte hoffen dürfen, dass Sarrazin mit seinem Buch und seinen teilweise erschütternden, aber wahren Thesen 2010 den jahrelangen Dornröschenschlaf der Massen in Politik und Gesellschaft beenden könnte. Stattdessen musste Sarrazin 2011 einräumen, dass die Politiker in Deutschland an seinen Thesen nicht interessiert gewesen seien. Ein Jahr nach Erscheinen seines Buches sagte er: „Man hat mich als Mensch diffamiert.“
Lassen wir Angela Merkel, die zugab, das Buch nicht gelesen zu haben, das letzte Wort haben. Sie sagte:
„Solche schlichten Pauschalurteile sind dumm und nicht weiterführend“.
Danke, Frau Merkel,  für Ihr schlichtes Pauschalurteil, das dumm ist und nicht weiterführend.

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Die Nicht-Erdogan-Türkei


zum Schweigen gebracht.

imageDie Türkei ist zweigeteilt in eine Erdogan- und Nicht-Erdogan-Türkei. Schon lange gilt dort der Satz: Wer den Zorn des Präsidenten auf sich zieht, sieht sich im Gerichtssaal wieder. Der Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ Can Dündar hat das am eigenen Leib erfahren müssen.
Ihm wurden die Veröffentlichung geheimer Dokumente, der versuchte Sturz der Regierung und Unterstützung einer Terrororganisation vorgeworfen. Die Zeitung hatte über Waffenlieferungen der Türkei an Extremisten in Syrien berichtet, Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte persönlich Anzeige gegen Dündar erstattet.

In einem Interview äußert Dündar, dass inzwischen Erdogan der größte Medienboss der Türkei ist und er auch Erdogan für den Richter seiner persönlichen Verurteilung zu 5 Jahren und 10 Monaten Gefängnis hält. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig war, konnte Dündar im Juni nach Hamburg reisen, um den vom Verein „Netzwerk Recherche“ ausgelobten Preis „Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen“ in Empfang zu nehmen.

dtj-online.de
dtj-online.de

„Die Türkei ist eines der größten Gefängnisse für Journalisten,“ so Cem Dündar.
Es werde alles im Land politisch auf Linie gebracht… Medienhäuser, Konzerne, Universitäten, Schulen und natürlich das Militär und die Justiz. Die säkularisierte Minderheit im Land stehe der frommen Mehrheit gegenüber, wodurch die Spaltung der Gesellschaft mehr als deutlich sei.

Das war „gestern“. „Heute“ folgt die Bestätigung einer seitens der Bundesrepublik „aus Gründen des Staatswohls“ bisher geheimgehaltenen Einschätzung: Erdogan und seine Türkei werden als Terrorunterstützer eingestuft. Damit wird eine weitere Strophe öffentlich gesungen, die wie viele andere immer erst dann ans Tageslicht geraten, wenn sie von etlichen interessierten und informierten Bürgern schon längst in ihren stillen Kämmerlein gesummt wurden.
„Die zahlreichen Solidaritätsbekundungen und Unterstützungshandlungen für die ägyptische Muslimbruderschaft, die Hamas und Gruppen der bewaffneten islamistischen Opposition in Syrien durch die Regierungspartei AKP und Staatspräsident Erdoğan unterstreichen deren ideologische Affinität zu den Muslimbrüdern“, zitierten die ARD am Dienstag aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dağdelen.

„Erdoğan macht kein Geheimnis aus seiner Unterstützung für die Muslimbruderschaft als politische Bewegung und die Nähe zu radikalen Palästinensern. Bekannt ist auch seine Sympathie für Teile der Opposition in Syrien, darunter die bis vor kurzem der extremistischen Al-Kaida angehörende Al-Nusra-Front. Im Juni traf sich Erdoğan türkischen Regierungskreisen zufolge in Istanbul mit dem Chef der im Gaza-Streifen herrschenden radikalislamischen Hamas, Khaled Meshaal,“ berichtet derstandard.at.

Nun sollen ja Merkel und ihre Regierung nicht unnütz aufgeschreckt werden. Bisher interessierten ja weder der Niedergang jeglicher demokratischer Rechte in der Türkei noch die Massenverhaftungen. Für die Fehlerbeseitigung in Merkels Flüchtlingspolitik war es völlig wurscht, ob Erdogan den Demokraten oder Despoten zuzuordnen ist.
Ich hätte niemals gedacht, dass Deutschland einmal so tief sinken könnte und zum Handlanger terroristischer Machenschaften würde. Sich nach dem 2. Weltkrieg vorrangig auf die Neutralitäts- und Vermittlerrolle zu reduzieren, um dann im geeinten Europa als Erst-Finanzgeber einen Vertrag des Nehmens UND Gebens, des Be- und Entlastens, der Abwägung von Rechten und Pflichten auszuhandeln, hätte uns besser zu Gesicht gestanden und uns ein gerechteres Europa beschert.
Statt nun parteipolitisch darüber zu streiten, ob nun Innen- oder Außenministerium für die veröffentlichte Ehrlichkeit verantwortlich zeichnet, sollten in Anbetracht der Schwere dieses Falles alle Parteien ein gemeinsames Statement abgeben, in dem sie beispielsweise
1. sich von Erdogan und seiner den Terror unterstützenden Politik distanzieren,
2. Europa auffordern, die Zahlungen an die Türkei in Sachen „Flüchtlingsdeal“ sofort einzustellen.
3. den Plan äußern, die doppelte Staatsbürgerschaft wieder abzuschaffen,
4. die Visapflicht für die Türkei beibehalten,
5. die Aufnahme der Türkei in die EU auf Eis legen“

Der Schmusekurs gegenüber Erdogan muss seitens Deutschland, Europa und der USA endlich beendet werden. In Deutschland darf Erdogan keine Stimme erheben dürfen.

Stolperstein „Leitkultur“ im Jahr 2000 und heute


Zuwanderer dem Grundgesetz verpflichtet.

image„Einwanderung und Integration können auf Dauer nur Erfolg haben, wenn sie die breite Zustimmung der Bevölkerung findet. Dazu gehört, dass Integrationsfähigkeit auf beiden Seiten besteht: Das Aufnahmeland muss tolerant und offen sein, Zuwanderer, die auf Zeit oder auf Dauer bei uns leben wollen, müssen ihrerseits bereit sein, die Regeln des Zusammenlebens in Deutschland zu respektieren. Ich habe diese Regeln als die „freiheitliche deutsche Leitkultur“ bezeichnet.
Das Grundgesetz ist damit wichtigster Ausdruck unserer Werteordnung und so Teil der deutschen kulturellen Identität, die den inneren Zusammenhalt unserer Gesellschaft erst möglich macht. Zur Identität unserer Freiheitsordnung gehört die in Jahren und Jahrzehnten erkämpfte Stellung der Frau in unserer Gesellschaft. Sie muss auch von denen akzeptiert werden, die ganz überwiegend aus religiösen Gründen ein ganz anderes Verständnis mitbringen. Wir können und dürfen auch im Hinblick auf den Religionsunterricht und vieles andere die Entstehung von Parallelgesellschaften nicht dulden.
Eine erfolgreiche Einwanderungs- und Integrationspolitik muss darüber hinaus darauf bestehen, dass die deutsche Sprache verstanden und gesprochen wird. Dies ist nicht nationaler Sprachchauvinismus, sondern Grundvoraussetzung eines friedlichen Miteinanders in unserem Land, es ist die kulturelle Basis auch dann, wenn das Grundgesetz dazu schweigt.“ So Friedrich Merz in der „Welt“ vom 25. 10. 2000. 

Danke, Herr Merz  – und Tschüß!

Diese Debatte sorgte dafür, dass Merkel hinter ihm stand (was erfahrungsgemäß bedeutete, dass das der Anfang vom Ende war) und die Grünen ihre „Steinzeitkeule“ gegen Merz schleuderten. Sie hielten Merz eine rassistische Kampagne vor: „Mit dem Gefasel von der deutschen Leitkultur und der Ankündigung, an die Unterschriftenaktion gegen Ausländer anlässlich der Staatsbürgerschaftsreform anknüpfen zu wollen“ habe Merz „die ersten Raketen einer ausländerfeindlichen Kampagne gezündet“. In Zeiten zunehmender rechtsradikaler Gewalt sei dies besonders verantwortungslos, erklärte ein Grünen-Politiker. Merz Karriere wurde gewollt beendet, obwohl wir alle gut daran getan hätten, seinen Worten schon damals zu folgen.

Die Wiedergeburt der „Leitkultur“ 2016

Per Verfassungsänderung will die Partei Zuwanderer in Bayern zur Achtung deutscher Grundwerte verpflichten. Darunter fallen für die CSU Tradition, Sprache und Toleranz.
Die CSU will Migranten zukünftig zur Einhaltung einer deutschen Leitkultur verpflichten. „Eine Verfassungsänderung hat mehr Wucht als ein Gesetz“, begründete der Fraktionschef im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, seinen Vorstoß im Gespräch mit dem Münchner Merkur. „Allein die Debatte wird uns gesellschaftlich weiterbringen und eine klare Erwartungshaltung an die Migranten formulieren.“
Im Kern gehe es um das Bekenntnis zur deutschen Sprache, Akzeptanz von Tradition und eine Definition von Toleranz, sagte der Vorsitzende der CSU-Grundsatzkommission, Markus Blume. image

Auch der Altrocker Peter Maffay, der mit 13 seine Heimat in Rumänien verließ, hat dazu eine Meinung. „Alle, die hier Asyl suchen, sollten das Grundgesetz vorgelegt bekommen und mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie es auch gelesen haben“, forderte Maffay wie ein Politiker in der „Bild am Sonntag“. „Was wir nicht verkraften werden, sind Parallelgesellschaften.“

CSU-Generalsekretär von TAZ verhöhnt

In der Flüchtlingskrise sind es CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und Bundestagspräsident Norbert Lammert, die sich zum Begriff „Leitkultur“ äußern. Lammert sagt: Wer nach Deutschland kommt, wandert nicht in die Bundesliga ein, sondern ins Grundgesetz. Scheuer hätte gerne von ARD und ZDF einen Kanal für „Deutsches Integrationsfernsehen“.

Jeder, der sich zu dem Thema „Leitkultur“ äußert oder eine Debatte über das Flüchtlingsthema im Sinne des Forderns anstößt, bekommt seitens einiger Politiker und Medien zumeist in grüner Färbung gleich den Marsch geblasen. Merkels Schweigen scheint ihnen besser zu gefallen als die neuen, manchmal auch seltenen Ideen derjenigen, die auf der Suche nach Sicherheit, Ordnung und Recht sind und sich dafür sogar auch bewusst den Mund verbrennen. Sie müssen sich verhöhnen und auslachen lassen von arroganten Klugscheißern, die ohne Meinung sind, weil sie im Strom des Mainstreams immer in die für sie richtige Richtung getragen werden. Ein erbärmliches Beispiel dafür bot jetzt die TAZ als Reaktion auf einen meiner Meinung nach guten Vorschlag eines Politikers, einen Integrationssender für unsere neuen Bürger einzurichten.
Warum sollte es bei den zig Fernsehsendern nicht auch ein „Integrationsprogramm“ mit einem medialen Sprachkurs im TV für unsere Flüchtlinge geben? Warum sollten sie nicht über diesen Weg etwas über die deutsche Kultur erfahren? Wieso sollte sich das Blödmach-Medium nicht endlich auch einmal als Bildungsvermittler für Kinder und Erwachsene präsentieren? Nun, vielleicht hat ja der Artikelschreiber der TAZ außer seiner Verhöhnung auch produktive Vorschläge an Integrationshilfen parat, die er uns leider nur nicht wissen lässt.

Warum können Vorschläge nicht wahrgenommen und zum Anlass weiterführender Diskussionen genommen werden?
Wer kritisiert und verhöhnt, sollte zumindest bessere Vorschläge in der Tasche haben als der Verhöhnte. In diesem Fall hier hört man nur das Schweigen im Walde und wundert sich, dass ein solcher Artikel die Zensur der Chefredaktion passieren konnte.

Talent braucht eben keine Kontrolle, es hat ja den Mainstream!

Deutsch-türkisches Quiz


Was ist Demokratie und wo befindet sie sich?

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1. Mein Gymnasiumbesuch war nicht nur kostenlos, er war auch umsonst. Der Religionsunterricht, den wir in der Oberstufe genossen, enthielt nämlich die größte Lüge. Wir lernten die Religionen der Welt kennen und erfuhren, dass nur eine der großen Religionen, und zwar der Islam, die „Weltherrschaft“ anstrebt und damit eine vielleicht sogar gefährliche politische Komponente enthält. image
Frage: Haben uns die Lehrer tatsächlich belogen?

2. Mein Pädagogikstudium mit den Fächern Deutsch, Musik und Religion war nicht kostenlos, aber in Sachen Religion überflüssig. Ich las nämlich derzeit auch den Koran und sah leider die gymnasiale „Lüge“ bestätigt. Ich sah die Suren der Liebe und die des Hasses, die mich weniger verunsicherten als die Aussagen über die Gläubigen und Ungläubigen. Was mir blieb, war eine aus dem Studium des Koran entstandene Skepsis. image
Frage: Wie gut kennen die deutschen Christen den Islam?

3. Der Ort Dinslaken-Lohberg hat traurige Berühmtheit erlangt, da sich von dort etliche junge Menschen auf den Weg nach Syrien gemacht haben, um sich für den IS ausbilden zu lassen. In der Glückauf-Hauptschule war ich Anfang der 80er Jahre als Lehrerin tätig. An der Schule befanden sich etwa 400 türkischstämmige und 180 deutsche Schüler. Als Lehrerin war man dort verloren und ich mit meinen Fächern Musik und Religion völlig fehl am Platz, was selbst der Schulleiter einsah und mich bat, statt dieser Fächer den Englischunterricht in den 5. Klassen zu übernehmen. Deutsch und Englisch für Türken, die zu 80% weder mit Bildung noch mit Schule und erst recht nichts mit Lehrerinnen zu tun haben wollten. Die 20% der Willigen rekrutierten sich aus der türkischen Mädchenriege. Leistungsverweigerung, Beleidigungen, Aggressionsausbrüche, zerstochene Reifen, das unerlaubte Verlassen der Schule zur Unterrichtszeit, das Zuspätkommen und Disziplinprobleme waren an der Tagesordnung.
imageFrage: Ich war für meine Schüler nicht nur Frau, sondern auch Ungläubige. Was haben mich nun Schule, Studium und Beruf über Kinder des Islam gelehrt?

4. Heute sind wir 30 Jahre weiter und Deutschland hat im Sinne Claudia Roths (Die Grünen) jahrzehntelang „Türkenpolitik“ gemacht bis hin zu dem Satz „Der Islam gehört zu Deutschland„. Das ist der Satz der dummen „Ungläubigen“, der unwissenden Deutschen, die in ihrer Erziehung zum Gehorsam und Obrigkeitswahn schon immer für die Anziehung jeglichen Unheils gut waren. Und wenn sie dann einmal rebellierten, kam gleich der potenzierte Wahnsinn einer Kulturrevolution wie die der 68er oder des Gender Mainstreamings heraus. Deutschland hat sich klein gemacht gegenüber allen Einflüssen und Forderungen von außen. Merkel regiert seit Jahren einer Despotin ähnlich nach Auslöschung jeglicher Konkurrenz. Opposition und Volkes Meinung sind bis zur Nichtigkeit geschrumpft und demokratisch denkende und Kritik formulierende Menschen kriegen den Nazi-Stempel oder die Rassismus-Kappe aufgedrückt. Ängste und Resignation haben sich breit gemacht und das große Nicken und Schweigen ausgelöst. Das ist Demokratie in Deutschland.
Frage: Kann sich Deutschland noch als Vorbild-Land der Demokratie bezeichnen? image

5. Erdogan und SEIN Teil-Volk, das ihm bedingungslos folgt – Fahnen schwenkt, wenn ER es wünscht, feiert, wenn ER es fordert und klatscht, wenn ER spricht – behaupten, eine Demokratie zu sein. Zu keiner anderen Zeit als zu dieser nach dem „scheinbaren“ Putsch in der Türkei ist das Wort „Demokratie“ so oft missbraucht und verhöhnt worden. Eliten wie Professoren, Beamte, Richter, Lehrer, Journalisten sind entlassen, gedemütigt, eingesperrt und entsorgt worden – übrig blieben die Ja-Sager, die Überzeugten, die Fanatiker und die Ängstlichen. Und wenn der Boss befiehlt, steht die Nation stramm. Welch Ironie aus Erdogans Mund der Satz: „Wenn das Volk mehrheitlich die Todesstrafe will, wird sie eingeführt.“ Welches Volk, welche Mehrheit, welcher Wille? Und doch verbirgt sich dahinter das, was unter Demokratie verstanden wird, Volkes Wille. Wer die Vorgeschichte nicht kennt, erlebt jetzt in der Türkei die wahre Form von Demokratie. Ihr erst die Kehle zuschnüren, dann fragen, warum sie nicht mehr atmet. image

Frage: Was und wo ist denn nun die echte Demokratie? Wer gewinnt das Rennen? Deutschland oder die Türkei? Und warum?

Fazit: Ich habe mich ein Leben lang mit dem Islam und seinen Kindern beschäftigt. Ich habe genauso intensive und praktische Erfahrungen mit vielen anderen Migrantenkindern gemacht. Zwischen beiden Gruppen gibt es einen deutlichen Unterschied. Integration setzt den Willen zur Sprache und zur Kultur des Gastlandes voraus. Fordern und Fördern sind sekundär, primär ist die Bereitschaft zur Integration. image
Und wer sollte sich schon Ungläubigen anpassen wollen oder sich im Land der Ungläubigen assimilieren?

Lebenslauflüge der MdB Petra Hinz (SPD)


Skandal um Bundestagsabgeordnete Petra Hinz

imageWas hat die Politik denn sonst noch zu bieten außer abtauchen, verschweigen, belügen und kassieren?
Da treten Hinz und Kunz in eine Partei ein und dienen sich entweder allmählich hoch oder starten gleich durch mit Abitur, Studium und Titel auf dem erhöhten Podest in die sichere und schnelle Karriere.
Wer kann es dann einem Schlitzohr verübeln, wenn er nicht mit leeren Händen starten will? Und nichts ist leichter, als die anderen zumeist Gleichgestrickten und Verständigen für plemplem zu erklären und dem Spruch „Frechheit siegt“ zu folgen. Gibt es einen schöneren Lebenslauf als den von Petra Hinz erfundenen? Hier eine Kostprobe für einen Karriere-Lebenslauf:

Petra Hinz (Essen), SPD
Juristin
1983 Fachhochschulreife, 1984 Abitur, im Anschluss einjähriges Praktikum bei der Sparkasse. 1985 bis 1987 Ausbildung zur Moderatorin für den Bereich Moderation und Kommunikation. 1985 bis 1995 Studium der Rechts-und Staatswissenschaften, Abschluss erstes und zweites Staatsexamen, im Rahmen der Ausbildung die Stationen in Körperschaften, Verwaltung und Wirtschaft durchlaufen.
1995 bis 1999 tätig als freiberufliche Juristin, 1999 bis 2003 Juristin im Managements eines Konzerns für den Bereich Immobilien, Bewirtschaftung, Expansion und Reorganisation. 2003 bis 2005 tätig als freiberufliche Juristin im Krisen- und Projektmanagement.
usw. usw.

Wie heißt es noch? Eine Krähe hackt der …

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Ein Skandal, der ja eigentlich schon keiner mehr ist, denn Hinz reiht sich lediglich ein auf einer langen Liste schmutziger Politiker aus der uns bekannten Parteienland-schaft wie Pofalla, Reiche, Niebel, von Klaeden, Koch, Mappus, Bartsch, Kohl, Beck, Edaty,   Wowereit, Steinbrück, Schröder, Riester, Fischer, Clement, Roth, Wulff und wie sie sonst noch alle heißen. Das sind nur die bekannt gewordenen Skandalträger; was im Verborgenen noch so alles schlummert, möchten wir Wähler doch gar nicht mehr wissen! Die Reaktionen auf Hinzes Demaskierung ließen schließlich tief blicken. So war von Seiten der Essener und NRW-SPD folgendes zu hören: „Viele aus meiner Juso-Generation haben nie ihr Studium beendet“, sagt etwa die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Altenkamp. Und der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Willi Nowack fügt hinzu: „Natürlich wurden bei uns auch Karrieren gemacht, indem Lebensläufe arg geschönt wurden.“
Nowack zufolge wusste auch die Führung der Essener SPD um die gefälschte Vita von Hinz, auch wenn die betroffenen Politiker das nun abstreiten würden.

Freibriefe am Eingang des Bundestages zu haben

Statt Vorbildcharakter, Integrität, Ethik und Moral von ihnen zu fordern, schickt man Bundestagabgeordnete juristisch aufs goldene Treppchen der Immunität und erlaubt ihnen Schweinereien, für die jeder Arbeitnehmer und jeder Banal-Beamte seinen Hut nehmen kann. Mit der Rente und der Pension ist es dann zumeist auch vorbei.
Und jeder Bürger fragt sich: Wie ist denn so etwas möglich? Die Antwort darauf: Weder im Artikel 38 des Grundgesetzes noch im Abgeordnetengesetz gibt es eine Passage, die die Wahrnehmung des Mandates eines Abgeordneten des Deutschen Bundestages durch einen Straftäter ausschließt.
Es gibt also – wie natürlich seitens der Parlamentarier gewollt – kein anständiges Ausschlussverfahren. Bundestagsabgeordneter kann man theoretisch auch dann werden, zumindest bleiben, wenn man wegen Betrug und Untreue, wegen Körperletzung, Veruntreuung und Verschwendung von Steuergeldern, Begünstigung und Korruption, um nur einige Beispiele zu nennen, angeklagt oder verurteilt wird.
Ist das nicht eine schicke Demokratie, in welcher jeder jeden Posten ausfüllen kann, sich seine Diäten selbst verordnet und locker und flockig eine stille Massenbeförderung, wie gerade im Düsseldorfer Landtag geschehen, durchführen kann ohne mit negativen Folgen rechnen zu müssen?
Aus Dankbarkeit und Bewunderung schreiten wir Bürger dafür alle paar Jahre zur Wahl, um den integren Herrschaften aus den Selbstbedienungsläden der Republik unser „Vertrauen“ auszusprechen.

Denken ist eben dort oben wie hier unten Glücksache, und Glück ist ein sehr seltenes Gut!

Wer heilt, hat Recht.


Bad Wörishofen feiert 125 Jahre Kneipp

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„Wer heilt, hat Recht“ heißt es in Medizin und Heilkunde und selbst so mancher Schulmediziner stand schon einmal staunend vor einem Patienten, der gesund geworden war, obwohl sein Arzt ihn für austherapiert hielt und ihm nicht mehr hatte helfen können.
Ein etwas makaber anmutender Witz behandelt dieses Phänomen. Ein Patient erscheint nach Jahren bei seinem Arzt. Der erkennt ihn wieder und fragt nach, was ihm fehlt. „Nichts, Herr Doktor,“ antwortet der Patient. „Ich komme, weil Sie mir vor vier Jahren eine Lebensdauer von maximal nur noch einem halben Jahr prognostiziert haben.“ Daraufhin der Arzt gelassen: „Nun, dann sind Sie zwischenzeitlich falsch behandelt worden.“

Man muß auf den ganzen Körper wirken, wenn man den Krankheitsstoff beseitigen will. (S.Kneipp)

Eine fast in Vergessenheit geratene Therapie, die sicher von vielen Medizinern auch als eine zu belächelnde „falsche Behandlung“ angesehen wird, ist die Kneipp-Kur, die uns der katholische Pfarrer Sebastian Kneipp schon seit mehr als 125 Jahren beschert hat und die noch heute in seiner Wirkstätte Bad Wörishofen im Unterallgäu praktiziert wird.
Sie basiert auf fünf Säulen, dem Wasser, der Ernährung, den Heilpflanzen, der Bewegung und der Lebensordnung.image
Der Tag in Bad Wörrishofen beginnt um 5 Uhr mit einem Beinwickel. Kalte Lappen um die Beine und diese dann in Wolldecken eingepackt sorgen für den ersten Körperreiz im Bett. Die Störung des Schlafs ist zwar gewöhnungsbedürftig, der Effekt dafür aber erfreulich. Zwischen 7 und 8 Uhr steht der erste Kneipp-Guss auf dem Programm. Der richtet sich nach der jeweiligen
imageErkrankung des Patienten und erquickt den Körper entweder nur heiß wie beispielsweise als Lumbalguss oder nur kalt als Gesichtsguss oder in Form eines Wechselgusses mit zwei langen Warm- und zwei kurzen Kaltphasen.
Das Frühstück besteht aus einem zuckerfreien Hafermüsli a la Hildegard von Bingen mit viel Obst und einem frisch gepressten Obstsaft. Auch warmes Ingwerwasser wird anfeboten und gerne genommen. Nach dem Frühstück stehen Rücken- und Atemgymnastik, Massagen, Lymphdrainagen, Qi Gong, Tai Chi oder sonstige individuelle Therapien an und so wandert man bis zum Mittagessen um 12 beschäftigt durchs Haus.

Nach dem Mittagessen werden noch einmal Brust, Rücken, Schenkel oder Knie begossen, Vorträge und Kurse besucht oder es wird das eigene Kämmerlein zum Schlummern aufgesucht. Derweil packt das aus Ungarn stammende seit 20 Jahren hier agierende Kurorchester im Musikpavillon oder im Kurhaus seine Instrumente aus, um seine Zuhörer mit einem Repertoire zu beglücken, das seinesgleichen sucht. Ob Oper, Operette, Musical, Kammerbesetzung oder Big Band Sound – ob südamerikanisch, spanisch oder ungarisch – es gibt nichts, was es im Notenkoffer der Musiker nicht gibt.

Der Nachmittag steht jedem Gast zur freien Verfügung und er wird den Kräuter- oder Rosengarten in dem 163.000 Quadratmeter großen wunderschönen Kurpark durchstreifen, das Umland mit dem Fahrrad erkunden oder auf der Geschäftspromenade gemütlich einen Kaffee trinken.

Von mir wird, wer arm ist, behandelt wie ein Millionär. (S. Kneipp)

Sebastian Kneipps Lebensgeschichte ist mit seiner ganzheitlichen Philosophie eng verknüpft. Eine Tuberkuloseerkrankung zwang ihn dazu, sich mit Heilmethoden auseinanderzusetzen. Durch Zufall entdeckte er ein Buch des Arztes Johann Siegmund Hahn über die Heilkraft von kaltem Wasser. Als es ihm gelang, seine Krankheit mit kalten Wassergüssen aus der Donau zu heilen, war sein Forschergeist entfacht. Sein Leben stellte er vollständig in den Dienst der Kranken und behandelte jeden, der zu ihm kam. Dabei waren Status und Herkunft seiner Patienten für ihn unwichtig.
Die Kneipp Therapie ist bis heute das einzige ganzheitliche naturheilkundliche Verfahren in Europa.
Am 3. Dezember 2015 wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission bekannt gegeben, dass das „Kneippen als traditionelles Wissen und Praxis nach der Lehre Sebastian Kneipps“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.

Gesundung und Verjüngung nach Kneipp

Schönheitsoperationen und kosmetische Korrekturen, Wellness-und Kuraufenthalte, Anti-Aging, Hui Chon Gong, Botox und Hyaloronsäure, Frischzellen und fetale Stammzellen … Schönheit und Jugend zum Kauf für finanzstarke Kunden. Wer kann sich das auf Dauer leisten?
Der billigere und einfachere Weg führt über Kneipp im Do-it-yourself-Verfahren. Ein Kneipp-Rohr für die Güsse, zwei Fuß-wannen, zwei Bücher … und die 4-wöchige Verjüngungskur a la Kneipp kann beginnen.
Sebastian lässt grüßen!

Ein fiktiver Brief


An die Bundeskanzlerin der BRD
Frau Dr. Angela Merkel

Ich bin deutsche Bürgerin dieses Landes und habe fast 30 Jahre junge Menschen darin unterrichtet, die Würde des Menschen nicht anzutasten.image
Das Schulgesetz für das Land NRW verpflichtete mich zu folgendem Erziehungsauftrag, den ich als Lehrerin dieses Landes stündlich zu erfüllen hatte:
„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.“
Diesen Auftrag erfüllte ich in Grund-und Hauptschulen NRWs an Kindern aus Portugal, Spanien, Italien, Jugoslawien, Türkei, Polen, Russland und natürlich an deutschen Kindern. Heutzutage findet eine solche Herkunftsunterscheidung nicht mehr statt. Die Kinder haben entweder einen Migrationshintergrund oder sie haben keinen. Zu meiner Zeit in den 70er und 80er Jahren hätte man alle Kinder ruhig „deutsch“ nennen können, ich hätte dennoch im Laufe der Entwicklung ihrer Lernfortschritte die türkischen Jungen mohammedanischen Glaubens herausfiltern können.
imageDie deutsche Sprache blieb ihnen wie ihren Eltern fremd. Wenn man eine Übersetzungshilfe beim Elternsprechtag benötigte, bat man eher die Töchter um Hilfe, die zwar auch länger als alle anderen Kinder brauchten, um die deutsche Sprache zu beherrschen, die aber williger und fleißiger waren als ihre Brüder. Wenn es allerdings darum ging, die Einwilligung der Eltern für eine mehrtägige Jugendherbergsfahrt zu erwirken, sah es für die mohammedanischen Mädchen schlecht aus. Als ich in einem Fall darauf bestand, nicht nur den Jungen, sondern auch seine Schwester, die ebenfalls in meiner Klasse war, mitzunehmen, gab es nach langem Hin und Her die Einwilligung nur in Verbindung mit einer Drohung des Vaters. Und da sich die Koran-Gläubigen mit Strafen aller Art auskennen, ist die Todesdrohung das Mindeste, was ein Vater als Schutz für seine Tochter zu bieten hat. : „Wenn Ayse was passiert, bist du tot.“image-16.jpeg
Ich hatte eine unruhige Woche. Ayse ist nichts passiert und ich lebe noch. Pech für Sie, Frau Merkel, denn nur deshalb kann ich Ihnen sagen, dass Sie keine Voraussetzungen und auch keine Fähigkeiten mitgebracht haben, dieses Land mit seinen vielen unterschiedlichen Menschen, Traditionen und Kulturen, aber auch mit deren unterschiedlicher Bereitschaft zur Bildung und Integration zu verstehen und zu regieren.

Die Kulturrevolution der 68er hat uns Menschen unterschiedlichen Glaubens nicht unbedingt näher gebracht. Die revolutionären Tendenzen, die aus der Studentenbewegung hervorgingen, erstreckten sich auf Aspekte wie Kleidung, Wohnformen, Musik und Film, Freizeitverhalten, Sexualität, Kommunikation und allgemeine Umgangsformen. Die Folgen sind vor allem in der Sexual-, Familien- und Gesellschaftsmoral sichtbar. 1969 kam es zur ‚Großen Strafrechtsreform‘, die besonders im Bereich der Sexualität weitgehende Liberalisierungen schuf und somit die ‚sexuelle Revolution‘ rechtlich legitimierte. Öffentliche Homosexualität war nicht länger strafbar, ebenso wurden Ehebruch, Pornographie und die Förderung vorehelichen Geschlechtsverkehrs („Kuppelei“) nicht mehr unter Strafe gestellt.
Ohne die 68er gäbe es heute keinen Gender Mainstream, der als Fortsetzung einer noch größeren Liberalisierung und Sexualisierung nun auch die Kinder schon im Krippenalter „deformiert“.
Während die ersten Muslime Deutschland erreichten, ihren Glauben, ihre Tradition und ihre durch den Islam geprägten Lebensregeln mitbrachten, befreiten sich ihre deutschen Nachbarn von Religion, Kirche, Tradition, Familie und Moral.
Hätten Sie, Frau Bundeskanzlerin, diese Entwicklung inclusive der total missglückten Integration der islamischen Bevölkerung vor mehr als 50 Jahren in Gesellschaft und Bildung in Westdeutschland erlebt, hätten Sie Ihre Politik dieser Entwicklung und den daraus erwachsenen Erfahrungen angepasst und diesem Volk, für das Sie den Eid abgelegt haben, Ihr solistisches, unüberlegtes, den Deutschen gegenüber rücksichtsloses Flüchtlingschaos nicht zugemutet.

Am Tag des Attentats in Ansbach zeigten sich Herrmann und de Maiziere im TV. Sie, Frau Merkel,  waren wie so oft mal wieder abgetaucht und sprachen  dann Ihr übliches emotionsarmes Statement der Kondolenz  später in die Kamera. Vorab schickten Sie schon einmal Ihren Regierungssprecher Seibert ins Rampenlicht mit der üblichen Aussage, dass all die Schrecklichkeiten mit der Flüchtlingspolitik rein gar nichts zu tun haben. Ich kann es schon nicht mehr hören.
Sie, Frau Merkel,  haben diesem Land nicht gut getan, obwohl ich Ihnen einmal mein Vertrauen aussprach. Russland belegten Sie mit Sanktionen, obwohl Putin Ihnen vor Jahren die Hand reichte. Der Türkei hingegen machen Sie Ihre Aufwartung, obwohl Erdogan Sie und Europa nur noch zum Narren hält. Und was Sie NATO-strategisch östlich der Oder im Namen Deutschlands mitmachen, lässt mich vor Scham, aber auch vor Zorn erröten.
Und das zum Schluss! Wenn Sie und Ihre Partei auch noch so heftig Ihre Stimme gegen die AfD erheben … ich bin übrigens parteilos … so bleibt doch die AfD nur eine Bagatell-Erscheinung gegenüber dem Donnerhall, den Erdogan gerade erzeugt. Ihre angemessene Reaktion darauf, Frau Merkel, steht im Übrigen noch aus. Die AfD entstand als Kampfansage der Hilflosen und Wütenden, also der Kritiker Ihrer Politik der Alternativlosigkeit, die noch vor Jahren völlig anders klang.

Geschrieben von einer Frau, die die Würde der Person achtet, aber die Dummheit verachtet.

Deutschlands Dornröschenschlaf


„Selbst wenn unser Blut fließt. Der Islam siegt.“

So lautet ein Text, zu lesen auf einem Transparent eines Erdogan-Anhängers auf einer der bombastischen Siegesfeiern in Istanbul am 21. Juli.

AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
Die gefährliche Seite des Islam

Man möchte Hilfe schreien vor so viel Blindheit und Dummheit, die sich hier in Deutschland, dem Land der Kultur, der Dichter und Denker, der großen Erfinder, Musiker und Philosophen inzwischen ausgebreitet haben.
Da schreiben Menschen Bücher, die selber dem Islam angehören oder angehörten, die deshalb auch mehr über ihn wissen als der „gemeine“ Moslem und der „gemeine“ Christ, egal in welchem Land beheimatet. Teilweise haben diese Menschen noch ein ganzes Studium absolviert, um die verschiedenen Strömungen, Rituale, Traditionen und Gesetze dieser Religion zu verstehen. Sie haben nicht nur den Koran gelesen und auswendig gelernt, sondern wissen ihn uns, den Ungläubigen, zu erklären. Und sie warnen uns vor den Inhalten und Zielen, die im Koran verankert die Ausbreitung des Islam auch mit Gewalt fordern.
Aber Deutschland befindet sich seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf und wird sich noch wundern, von welchem „Prinzen“ es in Kürze wachgeküsst wird. Einen ersten Eindruck bekam man am Abend des 21. 7. beim Ansehen der Talkrunde im ZDF mit Maybrit Illner.
Nachdem Merkel noch vor wenigen Jahren Multikulti für tot erklärte, gehören jetzt dank aller Toleranz der Blauäugigkeit, aber auch der Flüchtlingskrise der Islam, Erdogan und alle Türken zu Deutschland.

Wo bleibt da der Aufschrei dieser Nation, die zu meiner Zeit gegen den NATO-Doppelbeschluss, gegen die Gesamtschule, gegen Atomwaffen, Aufrüstung und gegen den Vietnamkrieg zum Demonstrieren auf die Straße ging? Es gibt ihn nicht, diesen Aufschrei, weil die Toleranz, die seitens der Linksliberalen aus den Rängen von SPD und Grünen immer und stets gepredigt wurde, selbst die Gehirne der ehemals Konservativen „gewaschen“ hat. Toleranz natürlich unter den Regeln der Political Correctness, also des politisch Gewünschten, das längst als (Tole)ranzigkeit zum Himmel stinkt. Das, was Erdogan gerade in der Türkei installiert, hat auch hier schon mit Merkels „Erkrankung an Alternativlosigkeit“ als unbemerkte giftige Demokratie fressende Pflanze Wurzeln geschlagen und Ableger gebildet. Redeverbot, Tabuthemen, die Gleichschaltung der Medien und das Ende der Meinungsfreiheit nämlich sind solche und werden die Demokratie mit Haut und Haaren zu verschlingen suchen.

Die Anbetung des Götzen

Was „echte“ Demokratie ist, lehrt uns gerade die Türkei unter Erdogan. Demos kommt aus dem Griechischen, heißt Volk, womit Demokratie die Herrschaft des (einfachen) Volkes bedeutet. Und die Anhänger Erdogans, die schon heute, nach der „Säuberungsaktion“ zu 99% das (einfache) Volk bilden, sind dann das Sprachrohr der Demokratie, der Volksherrschaft … und werden regieren … Erdogans Stimme in millionenfacher Kopie. image
Massen von Menschen schwingen schon jetzt mit Begeisterung in Deutschland und der Türkei ihre Fahnen. Schließlich hat Erdogan vom ersten Tag seiner Regentschaft mit der Infiltration der Massen begonnen. Die hat er erfolgreich auf den Punkt gebracht, dass viele Strenggläubige ihn schon für den leibhaftig von Mohammed persönlich Gesandten halten und es auch mit dem Satz formulieren: „Wir lieben Erdogan“.

Das Schweigen der Anderen

Wer sich bisher gefragt hat, wie es in Deutschland zu der unsäglichen Geschichte des Dritten Reiches hat kommen können, erhält nun mehr als nur eine Antwort darauf. War es nicht Erdogan selbst, der Hitler-Deutschland als Vorbild für sein geplantes Präsidialsystem ins Spiel brachte? Jeder Psychologe würde daraus schließen, dass auch bei Erdogan die Machtsucht schon so krankhafte Züge angenommen hat, dass sie genau wie bei seinem österreichischen Vorbild nicht mehr regulierbar ist. Und wenn wir an unsere Geschichte zurückdenken, so steht fest, dass das Zusehen, Stillhalten und Schweigen der Anderen diesen von Deutschland inszenierten Supergau erst möglich gemacht hat.

Jetzt steht Europa wieder vor einem Diktator, der alles wegfegt, was ihm und seiner Macht, ja man kann fast sagen, seiner Anbetung im Wege steht. Er benennt Schuldige ohne Beweise, entlässt Menschen ohne Begründung, verhaftet Kritiker ohne Gerichtsurteil und ist religiös und politisch Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person. Das gab es in Europa in dieser Form schon einmal mit einem furchtbaren Ende für Millionen von Menschen.

Besorgt statt entrüstet

Was erwarten wir Deutschen nun von unserer Regierung und von Europa? In Deutschland einen Maulkorb natürlich! Man nimmt den, der schon mehrfach verwendet wurde und schlummert in seiner Ideen- und Alternativlosigkeit weiter vor sich hin. So sieht es aus, wenn Diktatoren es schaffen, die Dummen zu fangen, zu erpressen und zu belügen.
Und was hört man aus Brüssel? Brüssel sei besorgt. Na das ist ja schon mal was!

Diese Welt beweist, dass sie seit Hitler nichts dazugelernt hat und die Demokratie nicht wertschätzt. Und das Volk, die Bürger? Sie schlafen weiter in der Hoffnung, dass sich der Spruch der Journalistin Nina Ruge auch ohne ihr persönliches Eingreifen ins Weltgeschehen erfüllen wird:
Alles wird gut!“

Nachtrag: Der Kuss des Prinzen trifft am 31. 7. Köln.

Scharia in Deutschland


Sabatina James: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen.

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Wovor haben wir Deutschen in Sachen Meinungsbildung eigentlich Angst, wenn es Menschen gibt, die seitens des Islam mit der Fatwa, der Todesdrohung belegt wurden und bei jedem Satz, den sie sprechen, um ihr Leben bangen müssen … diesen Satz aber trotzdem sprechen? Wie feige von uns, diese Menschen allein zu lassen in ihrer Überzeugung, ihrem Mut und ihrem Fleiß, den sie brauchten, um das alles niederzuschreiben, was wir „Feiglinge“ nur noch lesen müssen?
Um eine wunderbar mutige Frau handelt es sich bei der Autorin des Buches „Scharia in Deutschland“ und sie ist lange nicht mehr die Einzige, die durch ihre Erlebnisse, Kenntnisse und Tatsachen mit dem Kuschel-Deutschland aufräumt und den Weckruf in Richtung „Gutmenschen“, „Willkommensfanatiker“ und „Mitschwimmer“ anstimmt.

screenshot, phoenix tv
screenshot, phoenix tv

Ich habe Respekt vor dieser Frau, die als Muslima auf die Welt kam und vor einem Jahrzehnt zum katholischen Christentum konvertierte. Und das tat sie nicht in aller Stille, sondern öffentlich, was ihr ein Leben unter Polizeischutz bescherte. Sabatina James wurde 1982 in Pakistan geboren und kam mit 10 Jahren mit ihrer Familie nach Österreich.
Wenn SIE als Frau kein glaubwürdiges umfassendes Bild über den Islam und den Status der Frau im Islam abgeben kann, wer dann?

Sabatina James: „Fünfzig Jahre nach Ankunft der ersten türkischen Gastarbeiter in Deutschland beklagen wir noch immer die sogenannte muslimische Parallelgesellschaft. Und nicht nur bleiben Muslime häufig lieber unter sich: Sie fordern Rechte für sich ein, die sie Andersgläubigen in islamischen Staaten niemals zugestehen würden. Sei es das Recht, Kopftuch zu tragen und Betpausen am Arbeitsplatz einzulegen, der Bau von Moscheen oder die Einführung islamischer Gerichtsbarkeit … Es ist unfassbar, dass der islamische Geist bereits in deutschen Gerichten Einzug gehalten hat. Richter sollten allein dem Rechtsstaat verpflichtet sein und nicht den Vorgaben einer Religion … 

Im Umgang mit dem Islam leisten wir uns einen geradezu grotesken Leichtsinn. Wir denken, es sei tolerant, wenn wir allen alles erlauben und merken gar nicht, dass wir dabei unsere Freiheit verschenken. Frei zu sein heißt, selbst entscheiden zu können, wohin ich gehe, woran ich glaube und welchen Menschen ich liebe. Der Islam erlaubt all dies nicht. Im Islam gibt es keine Freiheit. Im Gegenteil, Freiheit ist der Feind des Islam und erst recht der Islamisten.“

Putsch in der Türkei


„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“

Die Informationen sind der Sondersendung in Phoenix, 16. 7. um 17.00 Uhr entnommen.

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Was war los in der Türkei in der Nacht zum 16. 7. 2016? Es soll ein Putsch in Ankara stattgefunden haben mit 265 Toten und 1400 Verletzten. Die Putschisten entstammen der Luftwaffe und Teilen des Heeres. Ihre Beweggründe: Sie wollten die undemokratische Regierung absetzen und eine demokratische Ordnung wiederherstellen. Der Rechtsstaat sei nicht mehr gewährleistet.

Schon am Morgen trat Erdogan vor die Kamera, um zu verkünden, dass der Putsch gescheitert sei.
„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“, sagte Erdogan in seiner Rede am nächsten Morgen. „Kurz nachdem ich den Ort verlassen hatte, wurde er bombardiert. Die obersten Militärführer rufe ich auf, diejenigen, die unsere Werte verinnerlicht haben. Diejenigen, die ihre Anweisungen gegen mein Volk aus Pennsylvania erhalten haben, werden sich verantworten müssen. Es wird eine große Säuberungsaktion stattfinden, um unsere Ordnung wieder herzustellen.

imageWie immer weiß Erdogan stets sofort, wer für Terroraktionen, Anschläge und diesen Putsch verantwortlich ist. Hinter diesem Putsch steht, so verkündet er, der in Pennsylvania lebende türkische Prediger Fethullah Gülen. Dessen Agenten und Anhänger seien die Organisatoren des Putsches und deshalb auch als Terroristen zu bezeichnen. Gülen allerdings hat sich nach dieser Anschuldigung geäußert und schriftlich mitgeteilt, dass er nichts mit diesem Putsch zu tun habe.
Erstaunlich, dass am Morgen nach dem nächtlichen Putsch schon der erste Abschnitt der Arbeit erledigt ist, wie der türkische Ministerpräsident den Zustand nach wenigen Stunden bezeichnet.
2700 Richter wurden abgesetzt. 5 Generäle und 29 Oberste wurden entlassen. Die Lage sei unter der Kontrolle der Militärkommandeure. Erdogan würde für Vergeltung sorgen und denkt darüber nach, dafür die Todesstrafe einzuführen.

Auf die Frage, was dieser Putsch für Erdogan bedeutet, antworten alle Gefragten gleich. „Erdogan geht gestärkt aus dieser Aktion hervor. Sein geplanter Weg ist nun frei für eine neue Verfassung und das beabsichtigte Präsidialsystem.“

Wieso ist der Putschversuch nach 24 Stunden vorbei? Warum sieht niemand irgendein zerstörtes Gebäude? Wer sind die Toten, wer die Verletzten? Was hört man von den Demonstrierenden in Deutschland, was vom türkischen Volk? „Allah ist groß!“ Sowohl die Bürger der Türkei, als auch die in Deutschland lebenden Türken protestieren nicht für die Demokratie in der Türkei, sondern für Erdogan und Allah.

Welche Bären sollen uns von Erdogan nun wieder aufgebunden werden? Seine Putsch-Geschichte und sein Statement dazu erinnern mich leider in mehreren Punkten an eine Zeit und einen leider deutschen Herrscher, der ähnliche Spielpläne und Worte zum Machtausbau parat hatte.
Wie sonst soll man Erdogans Formulierungen deuten: „Der Putsch ist ein Geschenk Gottes.“ Sowohl seine Säuberungsaktion wie auch die geplante Einführung der Todesstrafe sprechen eine deutliche Sprache.

Und aus diesen Gründen wiederhole ich es zum x-ten Mal: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ und „Die Türkei gehört nicht in die Europäische Union.“

Nachtrag: Erkenntnisse nach wenigen Wochen