DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

„Ruhrgebietskind“ Susanne Neumann gestorben


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Auch sie fand: „SPD hat fertig“

Die Frau, die den Mut und die Gelegenheit hatte, einem führenden Politiker der SPD, in dem Fall Sigmar Gabriel, die Leviten zu lesen, ist verstorben. Das Besondere an Susanne Neumann ist ihre Biographie. Eine solche ermöglicht normalerweise keine Eintrittskarte bei Anne Will oder bei sonstigen Fernsehauftritten, auch kein Treffen mit hochrangigen Politikern. Üblich ist, dass die Klientel von Medien- und Politikvertretern stets nur in ihrem eigenen Saft schmort und sich deren Wahrheiten nur um sich selbst drehen. Gerne versammeln sich in ARD und ZDF Politiker aller Couleur mit Journalisten und Fachleuten aller Branchen. Mit der Lupe zu suchen in TV-Gesprächsrunden sind Menschen aus dem Volk wie Susanne Neumann.

„Wer einen befristeten Arbeitsvertrag kriegt, kriegt keinen Mietvertrag, der kriegt auch keinen Kredit“, verkündete sie ihre ganz persönliche Erfahrung. Mit Kanzler Schröder und seiner Agenda 2010 sei die SPD-wählende Arbeiterschicht nicht mehr einig gewesen und habe sich verraten gefühlt. Sigmar Gabriel, der sich beim Gespräch mit Neumann versuchte, auf sie einzulassen, zog mit seiner Antwort den kürzeren. Man arbeite daran, befristete Arbeitsverträge zurückzufahren, antwortete er, doch die Schwatten (Ruhrge-bietsjargon für CDU) würden nicht mitmachen. Und die intelligenteste und einzige Antwort darauf gab Neumann unter berechtigtem Applaus. „Warum bleibt ihr dann bei den Schwatten?“
35 Jahre als Putzkraft tätig und jahrelang gewerkschaftlich engagiert wusste sie genau, welchen Menschen wo der Schuh drückt.

Authentisch, wehrhaft und direkt die Kritik dort abzusetzen, wo sie hingehört, das hat Susanne Neumann vorbildlich bewiesen. Vor knapp zwei Monaten verließ sie die Partei ihrer Väter, um sich in der Wagenknecht-Bewegung „Aufstehen“ zu orientieren und zu engagieren. Das war ihr nicht mehr vergönnt. Sie starb jetzt viel zu früh mit 59 Jahren.

Nicht nur Ruhrpottmenschen sollten sich an der Gelsenkirchenerin, die durch lautes Denken bekannt und beliebt wurde, ein Beispiel nehmen und sich nicht scheuen, sich ebenfalls das laute Denken (wieder) anzueignen.

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Wohin mit Annegret Kramp-Karrenbauer?


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Die Wiederbelebungsvorsitzende nach Merkel

AKK kann Wahlen gewinnen, sagen die Medien und der Glaube daran versetzt bekanntlich Berge. Sie, die neue Vorsitzende der CDU, will sich mit der Rente beschäftigen, eine gute Wirtschaftskompetenz der CDU durch die Einbindung von Friedrich Merz anstreben und – das ist der Höhepunkt ihrer Aussage, die am 13. Februar die Tagesschau in den Wohnzimmern der Nation absetzte – Merkels Flüchtlingspolitik hinterfragen. Sie will Merkels Migrationspolitik von 2015 bis heute noch einmal auf den Prüfstand stellen und strebt darüber und über die Sicherheitspolitik eine Generaldebatte  an. Damit entscheidet sie sich für ihre eigene zukünftige Erkennungsmelodie, also für ihre persönliche Merkel-Raute. Merkels kindliche Fingerspiele aus dem Reich des Visuellen führen bei AKK ins Reich der Akkustik. Zu neuen Ehren kommt bei ihr das Kinderlied:

„Ist ein Mann in’n Brunnen gefallen, hab‘ ihn hören plumpsen; wär‘ er nicht hineingefallen, wär‘ er nicht ertrunken.“

Merkels Flüchtlings-, Migrationspakt- und Sicherheitspolitik ist der „Mann“, der längst in den Brunnen gefallen ist. Merkel hat ihn regelrecht in den Brunnen geschubst. Um ihn nicht plumpsen zu hören, haben alle (Politiker wie Medien) das Lied angestimmt: 

„Heile, heile Gänschen, ˋs ist bald wieder gut, die Katze hat ˋn Schwänzchen, ˋs ist bald wieder gut. Heile, heile Mausespeck, in hundert Jahrˋ ist alles weg.“

Begleitet vom Trommelwirbel, der sowohl die Europawahl im Mai als auch die Landtagswahlen in Bremen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen ankündigt, erweckt „die Neue“ den Eindruck, sie wolle sich unbedingt von Merkel absetzen, und zwar indem sie das Sprechen, Debattieren und Kritisieren, was „Mutti“ 2015 verboten hatte, nachträglich erlaubt. Kluge und wirkungsvolle Schachzüge zum Kapern von Wählern!  

Dass AKK sowohl sprachlich als auch inhaltlich ein größeres Repertoire als Merkel zur Verfügung hat, ist eine Tatsache. Dass sie damit allerdings eine Gegenposition zu Merkel einnimmt bzw. schon die Säge für Merkels Stuhlbein bei sich trägt, ist Unfug. Sie und Merkel sind und bleiben politisch eineiige Zwillinge. Die Arbeitsteilung ist deutlich. Merkel agiert weiter europäisch – AKK bundesrepublikanisch. 

Merkel hat wahrscheinlich begriffen, dass sie in ihrem eigenen Land keine zusätzliche Schnitte mehr erhält, erst recht nicht in ihren eigenen ostdeutschen Bundesländern. Grund genug, die unbelastete AKK mit Wiederbelebungsversuchen in den unzufriedenen Osten Deutschlands zu schicken, um dort den Anschein zu erwecken, als könne sie den von Merkel in den Brunnen geschubsten Mann noch einmal ins Leben zurückrufen.

Vorsicht, kann ich da nur rufen. Dort betritt auch AKK ein Terrain, das auf verbale Beruhigungspillen, Floskeln und Versprechungen mit verständlicher Aggression reagiert. So sollte sie beispielsweise mit folgenden Sätzen über die Deutsche Umwelthilfe keine Bewunderung im Osten erwarten. „Die DUH leistet über all die Jahrzehnte gute Arbeit, wertvolle Diskussionen“. Doch bei ihren Klagen auf Fahrverbote sei zu fragen, „ob das wirklich zielführend ist“. Die Autoindustrie in Deutschland sei „einer der Kernbestandteile unserer industriellen Stärke und daran hängen Hunderttausende von Arbeitsplätzen“. Dies komme ihr in der Diskussion zu kurz.

Solche Floskeln, die im Schlaflabor des Westens über die gesamte Amtszeit Merkels „gefressen“ wurden und auch bei AKK zukünftig geschluckt werden,  lehnt die Mehrheit der Ostdeutschen kategorisch ab. Bewundernswert, unsere „Gelbwesten-Deutschen“!

Damit die ewige Kanzlerin statt ihrer inzwischen ermüdenden Raute auch durch eine Erkennungsmusik identifizierbar ist, suchte ich für sie nach einem passenden Lied und fand es. Sie regierte nach dem Prinzip:

„Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen, ihr klein Häuschen, ihr klein Häuschen, wir versaufen unser 0ma ihr klein Häuschen und die erste und die zweite Hypothek.“

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Die Maske der Demokraten


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Anschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz

Während gerade im TV zu später Stunde der amerikanische Vierteiler „Holocaust“ wiederholt wird, ereignet sich in Bremen ein wahrscheinlich politisch motivierter Anschlag auf den Bremer  AfD-Chef Frank Magnitz, Abgeordneter des deutschen Bundestages. Mehrere Männer überfielen ihn und traten und schlugen ihn bewusstlos — so die ersten öffentlichen Meldungen.  Inzwischen schwanken die weiteren Berichterstattungen zwischen Mordanschlag, Raubüberfall und tätlichem Angriff. Erst vor wenigen Tagen hatte eine Explosion vor dem Parteibüro der AfD im sächsischen Döblin erheblichen Sachschaden verursacht. Wer waren und sind die Täter, die Verbrecher, die Mörder damals wie heute?

Es waren und sind die Propagandaopfer, die Menschen, denen Zeit, Bildung und Interesse fehlen zum Schutz gegen Stimmungsmache, Manipulation und Indoktrination. Sie glauben das, was geschrieben steht und was ihnen die Medien als Wahrheit verkaufen. Wohin das schon einmal in Deutschland geführt hat, davon sind die Geschichtsbücher der Welt zum Bersten voll. 

Das Erschaffen eines Feindbildes, die Diffamierung des Feindes, seine Ausgrenzung, die Zerstörung seiner Persönlichkeit bis hin zu Körperverletzung, Gewalt und Tötung sind die Stationen des Kampfes der „Guten“ gegen die „Bösen“, damals Nazis gegen Juden. Und heute? 

Einer der heutigen „Guten“ namens Cem Özdemir twitterte nach dem Anschlag gegen seinen demokratisch gewählten Bundestagskollegen: „Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen, … #nazisraus aber mit den Methoden unseres Rechtsstaates!“ Was, so mag man diesen Herrn fragen, haben die Worte Hass, naziraus und Rechtsstaat in Verbindung mit dem Anschlag gegen Magnitz zu suchen? Claudia Roth von den Grünen bläst zum Thema AfD in einem Interview mit Kubicki in dasselbe Horn. Sie bestreitet, dass es eine Ausgrenzungskampagne gegenüber der AfD gibt. Woher soll sie es auch besser wissen? Schließlich sitzt sie ja im Bundestag so hoch, dass sie die Luft der unteren Regionen gar nicht mehr atmet. Ihre Worte oberschlau wie immer:  „Menschen haben wieder Angst in unserem Land. Menschen auch im Bundestag haben wieder Angst. Menschen haben Angst, weil sie Juden und Jüdinnen sind, weil sie Muslime und Muslima sind, weil sie schwul, lesbisch, transgender sind, weil sie obdachlos sind, weil sie Sinti und Roma sind“. Das sei alles der Existenz der AfD und deren aggressiver Sprache zu verdanken. Ihr Blindenhund hütete derweil ihre links-grüne Flanke mit einem „miesen Stück Scheiße.“ Wo blieb in dem Interview die Grünen- und Roth-Position zum Spektrum von Gewalt und Hass beispielsweise einer Antifa auf der linken Seite, also auf ihrem eigenen Terrain? Kein Wort dazu! 

Von einem Rechtsstaat kann doch gar nicht mehr gesprochen werden, in welchem eine demokratisch gewählte Partei – dazu noch die einzige Oppositionspartei gegenüber der RiGroKo (RiesenGroßeKoalition) – missachtet, übersehen und ausgegrenzt wird. Damit werden gleichzeitig mehr als 12% der Bürger dieses Landes ausgegrenzt, die diese Partei gewählt haben. Auch diejenigen, die aus Kritik an der Regierungsarbeit eine Gegenposition einnehmen, die, weil konservativ, auch Berührungspunkte mit den Ansichten der AfD hat, werden von der RiGroKo automatisch dem Dunstkreis der AfD zugerechnet. Die dürfen sich dann nur noch als Schmuddelkinder in der Schmuddelecke aufhalten.

Bis 1944 sollte Deutschland „judenrein“ werden – die Maßnahmen dahin sind bekannt. Heute soll der Bundestag AfD-rein werden – die Maßnahmen dahin sind ebenfalls bekannt. Früher hieß es: „Wir kaufen nicht bei Juden“, heute heißt es: „Ich vermiete keinen Saal an die AfD“. Was 1933 als Gefahr von Rechts begann, trägt heute den Stempel „Links“. Die Verantwortung dafür liegt in denselben Händen, Mündern und Schriften wie damals, nämlich bei den Politikern, etlichen Medienvertretern und der ideologiserten Horde von Mitläufern sowohl aus der rechten als auch aus der linken Ecke (letztere Ecke tritt gerne als gewalttätiger Krawallmacher oder unter künstlerisch-satirischen Vorzeichen auf). 

Ein Zitat, das Theodor W. Adorno zugeschrieben wird, lautet: „Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“ 

Noch deutlicher trifft das folgende Zitat die heutige Realität: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus.“ Nein, er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus.“ – Ignazio Silone

Wäre ich Bildungsministerin dieses Landes, würde ich in den Bildungsplänen für das Thema „Nationalsozialismus unter Hitler“ verpflichtend aufnehmen:

  • Anschauen des Vierteilers „Holocaust“ 
  • Anschauen des Dokumentarfilms „Nacht und Nebel“
  • Besuch in Auschwitz

Schon jetzt höre ich die Eltern ihrer armen Jugendlichen tönen, dass man doch so schreckliche Bilder ihren Kindern nicht zumuten darf und sie dadurch psychische Schäden erleiden würden. Schließlich sollen sie ja schon lange keine Märchen mehr hören dürfen, haben uns linksgrüne Bildungschaoten vor Jahren gepredigt, weil sie zu gewalttätig seien. 

Wer die Schocktherapie bei der Sexualaufklärung unserer Kleinsten propagiert und in die Bildungspläne bringt, sollte sich über die Schocktherapie in Hinblick auf den Völkermord der Juden nicht aufregen. Mitleid, Trauer, Scham und Entsetzen sind legitime Gefühlsempfindungen, die in einem Deutschland eines zunehmenden Antisemitismus und Multikulturalismus vermittelt werden müssen. 

Dieses Land ist einfach nur fertig. Wie fertig es ist, beweisen inzwischen tausende von Szenen, Reden in Parlamenten, auf YouTube, Nachrichten, Reportagen und Kommentare in Printmedien über Ereignisse, Kriminalität und Gewalt. Während im 3. Reich die Vorzeichen für Krawall, Ausgrenzung, Mord und Totschlag von Rechts kamen, wiederholen sich heute Methoden gleichen Wahnsinns gegen Rechts. Und wieder werden die Karten politisch nicht nur von der Politik, sondern auch von den Medien, den Kirchen, den Gewerkschaften und Bildungsinstitutionen mit gemischt. Statt einer Pauschal-verurteilung und -ausgrenzung aller AfD-Politiker sollte die RiGroKo einmal  ihre gemeinschaftlichen „linksgrünen“ zum Teil haarsträubenden Inhalte analysieren und von ideologisch-populistischem Irrsinn befreien. Die schon stark beschädigte Demokratie in Deutschland wird nur überleben, wenn wieder eine offene Debattenkultur im Bundestag Einzug hält und nicht Mainstream, Parteiprogramm und Machterhalt die Meinungsmache bilden, sondern das Gewissen und die Verantwortung des Einzelnen in der Auseinandersetzung mit dem Gewissen und der Verantwortung des anderen wieder zur Triebfeder des Handelns werden, um wie Helmut Schmidt sagen zu können: „Für mich bleibt das eigene Gewissen die oberste Instanz.“

Ich beende meine Überlegungen mit einem screenshot der Seite der Linken SPD, die kommentarlos Bände spricht.

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screenshot Forum linke SPD

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Terror in Deutschland


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SO schaffen wir das nicht!
Gastbeitrag von Kurt Rohmert

Während es draußen grau, kalt  oder früh dunkel ist, sind es vor allem die Weihnachtsmärkte, die unsere Stimmung wieder aufhellen. Gleichzeitig verbinden wir mit den Feiertagen auch den Wunsch nach einer friedvollen Zeit. Der Besuch ist für viele ein Ritual. Egal ob Glühwein oder die vielen Verkaufsstände, wir geniessen diese Atmosphäre.  Oder sollte ich besser sagen: wir genossen ? Denn als ich den Berliner Breitscheidplatz (1) vor drei Wochen besuchte, fühlte ich mich eher wie in einer Festung. Sperrung von Straßen, Betonblöcke bzw. Stahlkörbe mit Sandsäcken und schwerbewaffnete Polizisten. Doch es gab mal eine Zeit ohne diese Betonblöcke (auch Merkel-Poller genannt). Geht es hier also um Sicherheit oder Weihnachten oder um Terror?

Wir erinnern uns. Vor zwei Jahren gelang es dem Asylbewerber und als Gefährder bekannten Anis Amri mittels LKW, auf diesem Weihnachtsmarkt 12 Menschen zu töten und 70 zu verletzen.

Ein eher beschämendes Denkmal erinnert an diese grauenvolle Tat eines verrückten Massenmörders. Unsere Weihnachtsmärkte sind nicht mehr Orte der Besinnung, sondern Gefahrenzonen. Diese Festung in Berlin hat eine neue Dimension. Ich frage mich, wäre es nicht sinnvoller, diese Gefahr dort abzuwehren, wo sie unser Land erreicht – nämlich an der Grenze? Statt abzuwehren verschanzen wir uns hier und sollen uns an den Terror gewöhnen.

Denn kaum zu Hause erfahre ich, dass der Terror wieder zugeschlagen hat — auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg. Obwohl auch hier der Täter schnell identifiziert ist und das Anschlagsziel ebenso, wird mit der üblichen Konsequenz das alte Spiel in den Medien betrieben. Dass die Täter im Namen Allahs und seines Propheten mordeten, spielte medial lange keine Rolle. Während also Muster und Motiv weithin bekannt sind und sich laufend wiederholen, vermeidet unsere Gesellschaft, dieses Problem klar zu benennen und konsequent dagegen vorzugehen. Noch schlimmer —  man geht lieber konsequent gegen die vor, die die Probleme benennen.

Umso erstaunlicher ist es, wenn wirkliche Experten, also Insider, den Mut aufbringen, die Realität zu schildern. So berichtete die deutsche Flüchtlingshelferin Rebecca Sommer aus Berlin über ihren anfänglichen Optimismus, der schnell einer Ernüchterung weichen sollte. Das Interview (2) mit ihr hat hohe Wellen geschlagen und eine hässliche Debatte zur Folge gehabt. Hier ihre Erkenntisse, um den geschilderten Terror einordnen zu können. Glaubte sie 2015 noch, es kommen wirkliche schutzbedürftige Flüchtlinge, waren die Vorfälle zu Silvester 2015 in Köln ihr persönlicher Wendepunkt. Rückblickend gesteht sie ein, dass diese Menschen mit völlig anderen (mittelalterlichen) Werten aufwachsen (sie nannte es sogar Gehirnwäsche) und nicht die Absicht haben, unsere Werte zu übernehmen. So sagt sie : „Irgendwann wurde mir klar, dass diese Leute das falsche Spiel ‚Taqyyia’ mit mir spielten“. Es stellte sich heraus, dass „jene Leute, für die ich alles tat, die mit mir tranken, tanzten und mit mir lachten, mich hinter meinem Rücken eine dumme deutsche Hure nannten“.

In den Ländern, aus denen sie kamen, herrscht immer noch Blutrache und Ehrenmord. In dieser archaischen Gesellschaft/Stammeskultur gilt das Gesetz des Stärkeren. „Der Einsatz von Gewalt ist ein Zeichen von Männlichkeit und Stärke. Zugeständnisse vom Staat sind ein Zeichen der Schwäche“. Schauen wir uns die vielen Vorfälle hier an, dann erkennt man, was alle vereint: der Islam. In ihrer Religion werden sie zu Brüdern – gegen uns. „Unseren verantwortlichen Politikern ist dies entweder nicht bekannt oder wird bewusst ignoriert!“  Dabei brauchte man nur auf die Menschen hören, die uns sagen „So nehmen sie uns wahr – als Idioten“. Man glaubt ihr, wenn sie darauf hinweist, dass die muslimische Welt über uns lacht. Für sie steht fest: Der politische Islam will in Deutschland Fuß fassen, mit allen Mitteln.  Der Fundamentalismus mit einer kulturell bedingten Verachtung des Westens fühlt sich im Recht, den Islam nicht nur zu verteidigen, sondern die Ungläubigen zu bekämpfen, um das Territorium zu vergrößern. Davor warnt auch der Zentralrat der Ex-Muslime seit Jahren.

Die Aktivistin ist beileibe nicht die einzige, die negative Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht hat (3, 4, 5 und 6 ). Dennoch hat sie sich entschieden, weiterhin für echte Flüchtinge tätig zu sein: Für Frauen, Jesiden, Christen und Ex-Muslime, für die unser Asylrecht lebenswichtig ist.

Vor dem Hintergrund der grauenhaften Terroranschläge seit 2015 stellt sich die Frage: Was hat dieses Land daraus gelernt? Zunächst sind die Erklärungsversuche von Medien oder Politikern mit allergrößter Skepsis zu betrachten. Einzeltäter, Einzelfälle oder gar „Hat mit dem Islam nichts zu tun“ sind völlig abwegig. Die effektivste Terrorabwehr wären kontrollierte Grenzen, ausreichend Personal bei Polizei und eine konsequente Strafverfolgung mit Abschiebung. Leider kommt unser Staat hier seinen Aufgaben nicht adäquat nach.

Im Gedächtnis von Mördern wie Anis Amri oder Cherif Chekatt sind die Koran-Verse , die Gewalt verherrlichen und zum Glaubenskrieg aufrufen, wie ein Schlachtruf. Und es handelt sich nicht um eine beliebige Religion, nein, es ist die Religion des Friedens, der Islam (Ahmad Mansour nannte sie „ein Ungeheuer“ im wdr2), mutiert zum religiösen Faschismus. Mit dem Versagen von Merkel kamen sie verstärkt ins Land, dank falsch verstandener Toleranz bauen sie Moscheen, wo die Drahtzieher predigen, zum Hass aufrufen und willige Idioten finden. Laila Mirzo (geboren in Damaskus) warnt: „Die Ausbreitung des Islam, seine zunehmende Machtentfaltung stellen die größte Bedrohung des Friedens in Europa seit dem Ende des kalten Krieges dar.“ Nachzulesen in ihrem Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“. (7)

Wie klappt es dann mit der Integration dieser Flüchtlinge? Zu diesem Thema trifft Ahmad Mansour Palästinenser) eine klare Aussage: „Wenn ich mich als Deutscher verstehe, dann muss ich Teil dieser Gesellschaft sein. Und Teil dieser Gesellschaft zu sein, bedeutet (nicht nur) die Sprache zu beherrschen, bedeutet gemeinsame Werte und Grundgesetze zu haben“. Er kritisiert die falsch verstandene Toleranz, die dazu geführt hat, dass wir die Integration muslimischen Verbänden überlassen (Jahrhundertfehler), die im eigenen Interesse handeln und deshalb ganz andere Werte vermitteln. Nötig wären UNSERE Werte, die man uns nicht geschenkt hat, sondern die wir erkämpft haben. Bestätigt wird seine Feststellung durch die Jesidin Düzen Tekkal (8): „Wir müssen unsere Werte jeden Tag aufs Neue verteidigen.“

Vor einem Jahr räumte Merkel Fehler in der Flüchtlingspolitik ein. Indes ihre Versprechen hat sie nicht gehalten (9). Ja, die Sicherheitsbehörden wurden aufgerüstet (10). Aber reicht das? Was ist mit einer sachgerechten, respektvollen Debatte. Diese falsche politische Korrektheit nimmt die Realität nicht mehr wahr und verhindert Lösungen.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin 2018 bemühten sich alle um Normalität. Die Wut über das Versagen der Behörden und der Politik bleibt. Auch trotz der Sicherheitsmaßnahmen bleibt die Angst vor weiteren  Gewaltexzessen, weil die Ursachen nicht bekämpft werden.

SO schaffen wir das nicht!

1        https://www.sueddeutsche.de/panorama/weihnachtsmarkt-breitscheidplatz-anis-amri-1.4228519

2        https://arbeitsgruppefluchtundmenschenrechte.wordpress.com/2018/01/18/diskussion-interview-mit-rebecca-sommer-euroislam-polen/

3        https://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-            aufdringlich.html

4       https://basisinitiative.wordpress.com/

5       https://www.welt.de/politik/deutschland/article158058926/Diese-Fluechtlingshelferin-haelt-es-nicht-mehr-aus.html

6      https://www.tip-berlin.de/fluechtlingsarbeit-rumoren-an-der-basis/

7       https://www.cicero.de/kultur/islam-kritik-islamisierung-laila-mirzo-scharia-dschihad-thilo-sarrazin-metoo-erdogan-

8      https://www.welt.de/vermischtes/article161357599/Eine-Jesidin-spricht-Klartext-ueber-die-Folgen-der-Einwanderung.html

9      https://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-merkel-raeumt-am-breitscheidplatz-versaeumnisse-ein-1.3798329

10            http://www.spiegel.de/politik/deutschland/breitscheidplatz-was-hat-deutschland-aus-anis-amris-anschlag-gelernt-a-1183933.html

 

 

 

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Wo lebe ich eigentlich?


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1. In einem Sodom-Europa der Technokraten

Auf die mir selbst gestellte Frage hin „wo lebe ich eigentlich?“ kam ich zu Beginn des Jahres ins Grübeln. Weihnachten und Neujahr hatten wie immer für persönliche Kontakte auch ins Ausland gesorgt mit mehr als nur banalen Wünschen. Freunde aus Polen hatten auf meine Frage „wie geht’s persönlich und politisch?“ konkret geantwortet. Das Land sei weiter im Aufwind, die europäischen Gelder würden sinnvoll verwendet. Bahnhöfe, Straßen, Bürgersteige, Stadt- und Einkaufszentren, also die gesamte Infrastruktur sei in guter Verfassung, die Regierungspartei sorge für Familien, einen gesicherten polnischen Nachwuchs und habe auch deshalb laut Umfragen einen Zuwachs von mehr als 5%.
Ja, schon in den Jahren meines Aufenthaltes in Polen hatte ich das erlebt, was Ludwig Erhard in Deutschland mit seiner Marktwirtschaft geschaffen hatte: Gefühle von wirtschaftlichem Aufstieg und Auftrieb, guter Arbeitsmarktsituation und besserer Versorgungslage. Ich hatte das Gefühl, in einem Land zu sein, in dem die Menschen mit Ideen, Bildung und Kompetenzen ihr Leben in die Hand nehmen, um den Lebensstandard zu erreichen, den sie aus Deutschland lange kannten. Meine Prognose gegenüber den Menschen, die mich nach Zuständen und Lebensumständen in Polen befragten, war: „Noch 10 bis 15 Jahre und sie haben uns erreicht, denn dort geht es genauso rapide bergauf wie es hier bergab geht.“

Und – war das nicht die eigentliche Idee eines gemeinsamen Europas? Unter der Prämisse Wohlstand und Stabilität die Anpassung individueller Arbeits- und Entwicklungschancen, die bessere Verteilung von Konsum und Arbeit, die Sicherung der Kapitalmärkte zum Ausbau von Besitz und Reichtum und die Gleichmachung aller Schuldlasten und Zinskosten.
Das bestätigt Carlos A. Gebauer in seinem Buch „Rettet Europa vor der EU“ mit den Worten: „Das blankste Anpassungsverhalten liegt schließlich in dem Willen zum Gleichmachen aller Schuldlasten und Zinskosten. Hier trösten sich die wohlhabenderen ebenso wie die weniger wohlhabenden Staaten mit dem wohlig-warmen Gedanken von der friedensstiftenden Gleichheit: Man hofft, durch ausgleichendes Geben und Nehmen alle bestehenden Gegensätze auszuräumen.“

Dass dies lange nicht das Europa ist, das den sozialen Frieden aller Europäer sichert, hat uns der Brexit bewiesen, den weder die EU-Staaten noch die Briten für möglich gehalten haben. Seitdem aber genau das passiert ist, kommen die Vorschläge für eine Erneuerung der EU von allen Seiten. Merkel hat einfach nur gemacht ohne große Erklärungen abzugeben, Macron sendet seine Pläne und Forderungen deutlich in Richtung Deutschland, der küssende und tief ins Glas blickende Juncker bereichert seine Europapolitik durch Lügen und der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans hält von Grenzen gar nichts und gilt als Befürworter aller Migrations- und Völkervermischungsbewegungen. Mit all den „Kleinigkeiten“ gibt sich die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guerot nicht zufrieden. Sie fordert eine europäische Republik, die nach dem Zertrümmern der Nationalstaaten die Neugründung Europas vorsieht. Frech, fordernd und im Besitz der einzigen Wahrheit für Europa darf man sich schon heute auf Frau Professor Guerots weitere Auftritte bei den Grünen, der SPD und natürlich in der Bewegung „Pulse of Europa“ freuen. Wer in dieser Bewegung seine europäische Identität gefunden hat, darf sich aus seiner nationalen Identität schon einmal verabschieden und auf der großen Multikulti-Regenbogenbühne Platz nehmen. Es lebe das Traumtänzertum im postdemokratischen Zeitalter!
Natürlich wissen wir Kritiker, dass es politisch noch nie um den Willen der Menschen ging, sondern immer nur um Geld, Macht und Wachstum. Das Experiment der großen Völkervermischung besitzt ein größeres Gewicht als jedes sonstige Ziel unserer Brüsseler Tanzgarde. Die Verbundenheit der Menschen zu ihrer Gemeinschaft, ihrem Nationalstaat, ihrer kulturellen und traditionellen Zugehörigkeit kann ein Frans Timmermans nicht wegreden – er kann sie ignorieren, zertreten und vernichten, weil er wie auch Merkel einem Plan folgt, der fast 100 Jahre alt ist.

Einer der maßgeblichen Vorantreiber der europäischen Integration und Planer eines europäischen Bundesstaates, in dem die Nationalstaaten aufgehen sollen, war der österreichische Freimaurer Richard Graf Coudenhove-Kalergi. (1894 – 1972). Er prophezeite schon 1925 in seinem Buch „Praktischer Idealismus“ die Durchmischung der Rassen und Völker. Er schreibt:  „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteilen zum Opfer fallen.“

Wer von uns hat schon mitbekommen, dass Angela Merkel 2010 mit dem „Europapreis“ der „Coudenhove-Kalergi Stiftung“ ausgezeichnet wurde. Grund genug für die Preisträgerin, ganz im Sinne der Stiftung ihre Multikulti-Politik alternativlos weiter zu betreiben. Im Februar 2017 hieß es öffentlich: „Das Experiment wird gelingen“ und im Dezember 2018 erreichte Merkel mit ihrer „Kopfnickermannschaft“ einen weiteren großen Meilenstein hin zum Europa Timermans’scher Träume.

Die Skepsis gegenüber einem solchen Europa und  einem EU-Gerichtshof mit der Rechtsauffassung eines Alleskönners und Allesdürfers hat ihre Berechtigung. Die Mehrheit der Menschen wollte und will auch zukünftig nicht auf die Souveränität ihres Nationalstaates verzichten. So wollen die Polen lieber selbst über ihre Nationalparks bestimmen; wollen die Österreicher selbst entscheiden, wer an ihren Unis gratis studieren darf; wollen die Briten selbst regeln, wer sich auf den Inseln niederlassen darf. Und so weiter.
„Je mehr die EU sich da überall einmischt, umso fremder wird die EU den Menschen. Der große Gleichmacher wird immer verhasster. Solange die Mächtigen Europas das alles nicht begreifen, arbeiten sie am Untergang Europas. Egal, ob ihr innerster Antrieb wirklich nur guter Wille oder doch die in der Politik fast immer anzutreffende Lust an der Macht ist. Die wahre Ursache der europäischen Krise sind sie und nicht die Le Pens, die einfach den wachsenden Unmut der Bürger spüren und ausnutzen wollen.“

2. In einem Gomorrha-Deutschland der Deutschlosen

Glücklich, als Kind in ein aufblühendes Wirtschaftswunderland hineingeboren worden zu sein, in welchem die Menschen motiviert und einsatzbereit ihr Leben und ihr Berufsleben zu meistern verstanden, um sich aus der Armut zu befreien und am allgemeinen Wohlstand teilzuhaben, wuchs ich im Ruhrgebiet auf, das schon immer national bunter war als der Rest der Republik. Die Scham, ein Nachkomme der Massenmördergesellschaft des Dritten Reiches sein zu müssen, hat mich ein Leben lang begleitet. Erst recht in den Jahren meines Studiums als auch zu der Zeit meiner vielen Aufenthalte in Polen. Mit der Verantwortung für eine friedliche und demokratische Zukunft trat ich als Lehrerin in den Staatsdienst.

Was allerdings im Chaos-Jahr 2015 mit und in Deutschland „alternativlos“ passierte, durfte von niemandem unkommentiert bleiben. Die große Transformation begann mit der eigenmächtigen Grenzöffnung Merkels, die in den Migrationspakt Dezember 2018 mündete. Die unfassbare Entwicklung dahin, die sich intensivierende gesellschaftliche Spaltung sowie die machtpolitischen Hilflosigkeiten, aber auch Sturheiten in Berlin machten fassungslos und warfen die Frage auf: Auf welcher Grundlage erfolgte die „Grenzöffnung“ im Herbst 2015? Das deutsche Recht wurde faktisch außer Kraft gesetzt. Brisante Sätze eines Urteils des OLG Koblenz beweisen das. Da heißt es: Der Betroffene habe sich zwar eindeutig durch seine „unerlaubte Einreise in die Bundesrepublik“ strafbar gemacht. „Die rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt und die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“ Aktenzeichen: 13 UF 32 / 17.

Nun, das Staatsgebiet wurde also ohne demokratische Abstimmung freigegeben. Die Staatsgewalt, bestehend aus Legislative, Exekutive und Judikative genehmigt sich Sonderrechte und die vierte Gewalt (die Medien) singt mit den Sodom- und Gomorrhavertretern im Takt. Seit mehr als drei Jahren fühle ich mich in ein Land versetzt, das nicht mehr das meinige ist.

aus wikipedia: CCBY-SA3.0

Wenn Grünen-Chef Robert Habeck seine irren Wähler mit der Behauptung belehrt „Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk“, sollte man ihn fragen, was am Eingangsportal des Reichstagsgebäudes, dem Sitz des Bundestages in großen Buchstaben geschrieben steht: „DEM DEUTSCHEN VOLKE“. Und dass es zum Amtseid jeden in die Verantwortung gewählten Politikers gehört, seine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen. Dass solche Leute in Deutschland Politik machen, ist eine Schande, aber für dieses Irrsinnsland andererseits wieder verständlich. Schließlich ist er nicht der Einzige, der diesem Nicht-Volk täglich mitteilt, was es sich in seiner Dummheit von seinen Gewählten gefallen lässt. Die Merkel-Taten und Merkel-Zitate sind ebenfalls von hoher antideutscher Qualität. Trotz eines völligen Kontrollverlustes und seiner kriminellen Dauerfolgen unterließ sie auch weiterhin das sinnvolle Regieren zum Wohle des deutschen Volkes und plapperte ihren Unsinn in die Nation, die sie schon einmal selbst transformierte in die „Neubürger und diejenigen, die schon länger hier leben“.

In diesem Land, in dem man laut CDU-Wahlplakat „gut und gerne lebt“, hören die Terrormeldungen bis heute nicht mehr auf, die ja jedesmal nur „Einzelfälle“ gewesen sind. Wann haben denn in diesem Land die neuen Sportarten „blutiges Messerstechen“, „Busengrapschen“, „Vergewaltigung“ „Rolltreppenschubsen“ und „mit dem Auto in die Menge“ ihre Geburtsstunde gefeiert? Für wie dumm hält man uns eigentlich? Für so dumm, dass man uns glauben machen will, die AfD sei nur ein Kind Rechtsverirrter? Nein, vielleicht hat es einen Rechtsverirrten zum Vater, die Mutter allerdings heißt Angela Merkel.

Das ist das Europa, das Deutschland, in dem ich lebe. Und mein Patriotismus und Demokratieverständnis sind der Grund, warum ich diese Arbeit leiste und den deutschen und europäischen gesellschaftlichen Transformationsprozess dokumentiere.

„Diese Bundesregierung ist die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wieder-vereinigung.“
(Angela Merkel am 21. November 2012 im Bundestag)

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2019 beginnt mit Post aus Berlin


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„SCHWARZROTGOLD“ – wer es glaubt, wird selig

Nach der Broschüre „Ene mene muh“, die für die Kitas von der Amadeu Antonio Stiftung herausgegeben wurde und für die sich die SPD Familienministerin Giffey für ein Vorwort hat vereinnahmen lassen – ich berichtete darüber – wird nun im Januar die erste Ausgabe des Magazins „Schwarzrotgold“ in deutsche Briefkästen flattern. Und nun raten Sie einmal, wer da das Vorwort spricht? Ja, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Dieselbe Frau, die noch 2013 in einem Anflug von Größenwahn Minister  Hermann Gröhe  die deutsche Flagge, die er nach dem Wahlerfolg der CDU freudvoll schwenkte, abnahm, um sie mit angeekeltem Gesichtsausdruck in die Ecke zu befördern. Diese Frau nutzt nun wie die Grünen im Wahlkampf schlau die Nationalhymne als ihr Heimatsymbol zu nutzen wussten nach deren Vorbild  ihr verhasstes Symbol der Nationalflagge. Schwarzrotgold bietet ihr die Verpackung für ihre salbungsvolle Einführung mit den Worten: „Viermal im Jahr möchten wir Ihnen ein bestimmtes Politikfeld nahebringen. Wir starten mit Europa. Warum? Weil die europäische Einigung mit Sicherheit die beste Idee ist, die wir Europäer je hatten. Frieden und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, ein hohes Wohlstandsniveau – dafür steht Europa.“

Nach Giffeys „völkischer Lehrstunde“ nun also Merkels unglaubwürdige „Schizophrenie-Romanze“. Beides lässt sich der Erkenntnis eines Mannes zuordnen, der den aktuellen politischen Zustand großartig analysiert hat und mit folgender Thematik versieht: : „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“. Diese Angst treibt all die wunderlichen Blüten, über die sich der Wähler und Bürger mit demokratischer Überzeugung immer mehr wundert. Erst eine Broschüre über völkisch aussehende Kinder, jetzt ein scheinbar „deutsches Magazin“ zwecks Lobhudelei  der Europäischen Union. Das macht in Deutschland, und zwar nur in Deutschland Sinn, wo mit Schuldzuweisungen bis heute (Nationalsozialismus), mit einer linken Ideologie, mit medialen Manipulationen und Zensurmaßnahmen a la Netzwerkdurchsetzungsgesetz die nationale Identifi-kationsfähigkeit restlos zerstört wurde. Bevor sich also ein Westdeutscher zum Protest für sein Land und seine Interessen erhebt, müssen schon Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen. Nur dank unserer revolutionserprobten „Ossis“ können sich unsere politischen Eliten nicht in Sicherheit wiegen. Sie bringen noch das mit, was dem Westen mit „Brot und Spiele“ aberzogen wurde: Kampfgeist, Kritikfähigkeit, Streitkultur und Mut – übrig blieb bei einigen Hirnbesitzern die Wut mit der berechtigten Frage: Wohin damit?

Bei den meisten haben es die Regierenden und Medien durch Indoktrination, Schuldzuweisung und ideologischen Irrsinn weitestgehend geschafft, uns Bürgern das Denken, das Debattieren, das Meinungsbildende, das Demokratische so weit abzugewöhnen, dass die meisten von uns derartige Regierungsbroschüren und -maga-zine für Realitätsdokumente halten, denen man Folge leisten sollte. 

„Wie kann es sonst sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht. Das Machtsystem „Neoliberalismus“ hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen“ konstatiert der Gesellschaftsanalytiker Professor Mausfeld.

Wenden wir uns einem Auszug aus Merkels schwarzrotgoldenem Europa-Märchenbuch zu, das die folgenden Fragen aufwirft:

Was wäre, wenn…

  • DIE EU KEINEN GEMEINSAMEN BINNENMARKT HÄTTE?
  • DIE EU NICHT GEMEINSAM FÜR UMWELT- UND KLIMASCHUTZ STREITEN WÜRDE?
  • SICH DIE EU NICHT FÜR DIE SICHERHEIT ALLER EINSETZEN WÜRDE?
  • DIE EU NICHT GEMEINSAM IHRE HANDELSINTERESSEN WAHRNEHMEN WÜRDE?

Bei den Worten „Umwelt- und Klimaschutz“ und „Sicherheit aller“ entgleisen selbst einem überzeugten Europäer die Gesichtszüge. Wie weit sind denn nach 30 Jahren Europa Umwelt- und Klimaschutz sowie die Sicherheit aller gediehen? Das Tagebuch des „Merkel Deutschlands“ hat die passenden Antworten parat. 

Ja, es ist wahr, dass Reisende kein Geld mehr umtauschen müssen, es ist wahr, dass Menschen nun in allen Ländern der EU arbeiten können. Es ist aber auch wahr, dass junge Menschen kaum eine berufliche Dauer- und Zukunftsperspektive in vielen dieser Länder vorfinden und dieser Zustand eine Familiengründung schier unmöglich macht. 

Tun wir doch nicht so, als wären die nachfolgenden angesprochenen Themen des Magazins wie in diesem behauptet nur Vorurteile, die ausgeräumt werden müssen! Nein, es stecken Tatsachen und Urteile hinter den folgenden Aussagen, die nicht von mir stammen.

EU-Kommissionschef Juncker kann sich in seinem „Weißbuch zur Zukunft der Europäischen Union“ organisatorisch auch ein föderales Europa vorstellen, in dem „sich die Mitgliedstaaten … darauf verständigen, auf allen Ebenen mehr Macht, Ressourcen und Entscheidungsfindung zu teilen“. Doch dabei gehe es, schreibt Andreas Fisahn, immer nur darum, die „Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken, das Wachstum anzukurbeln. Man muss besser sein, höher, schneller und weiter − der Wahnsinn wird fortgesetzt. Die Weltwirtschaft wird als Haifischbecken konzipiert und es geht darum, in diesem Haifischbecken der Stärkere zu sein, es geht nicht darum, das Wasser aus dem Becken zu lassen oder die Haifische zu dressieren. … Es gibt keine Ideen für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung.

Darum sind Zweifel mehr als berechtigt, ob diese neoliberale EU überhaupt den kapitalistischen Wachstumswahn durch Reformen überwinden will und kann.  Warum bildeten sich nach dem Krieg Montanunion, EWG und EU? Als menschliches Friedensprojekt? Schön wäre es ja! In der Montanunion ging es um grenzenlosen Wettbewerb in Sachen Kohle und Stahl. Auch die EU wollte zur wettbewerbsstärksten Region der Welt werden. Nicht umsonst schwirrt das Wort „Wachstum“ unaufhaltsam durch die Köpfe unserer Politiker.

Belassen wir es dabei und befördern wir das Regierungsmagazin Schwarzrotgold direkt in den Papierkorb, in den alle Werbeprospekte, Propagandamaterialien und Lügenmärchen gehören. Sie sollen zur Europawahl gehen – das ist der Grund für diese schwarzrotgoldene Papierverschwendung. Schließlich endet es mit den folgenden Worten: 

„Kreuzen Sie den 26. Mai in Ihrem Kalender an – und gehen Sie zu den Europawahlen! Sind die Wahlen zum Europäischen Parlament überhaupt wichtig? Na klar. Nur wer wählt, kann mitentscheiden, was in der EU für alle Menschen gelten soll – vom Umwelt- bis zum Datenschutz. Das Europäische Parlament beschließt viele gesetzliche Regelungen, die für uns wichtig sind. Denn die Mitgliedstaaten haben der EU Zuständigkeiten übertragen.“

Was sagte Helmut Kohl schon damals zum Thema Europa? „Meine Lebenserfahrung nach fast elf Jahren in der EG: Wenn irgendwo Geld gebraucht wird, wendet man stumm den Blick auf die Deutschen.“ 

Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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2018 geht – grenzenlos gespalten


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2019 kommt – phrasenvoll alternativlos  

Beenden wir das alte Jahr mit Humor, Ironie und Sarkasmus, um dem lieben Ernst mal eine Pause zu gönnen. Frank-Walter Steinmeier, der sich auf vielfache Art in 2018 unbeliebt gemacht hat, darf mit seiner Jahresabschlussrede noch einmal punkten und in das große SPD-Fettnäpfchen treten. Während nach mehreren Anläufen endlich mal wieder der Ausschluss Thilo Sarrazins aus seiner SPD ansteht, weil er Meinungen und Wahrheiten verbreitet, die fundiert und recherchiert sind, kämpfen seine Genossen mit ihrem ahnungslosen „Fachwissen“ täglich darum, endlich vollständig in der Versenkung zu verschwinden. So also spricht Frank-Walter Weihnachten 2018 zu seinen „Untertanen“ (mein Kommentar dazu in Klammern):

„Sprechen Sie mit Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind (und beenden Sie damit die Beziehung zu Nachbarn, Freunden und Bekannten). Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften (weil Ihr Politiker Maulkörbe an Oppositionelle und Regierungskritiker verteilt habt), … wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, das sehen wir in der Welt um uns herum: (und wie immer zeigt der deutsche Finger erst einmal mit Kritik und Verachtung auf die anderen). Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt, tiefe politische Gräben in den USA, Sorgen in Großbritannien vor dem Brexit, Zerreißproben für Europa in Ungarn, Italien und anderswo. Auch bei uns im Land gibt es (im Vergleich zu den anderen kaum der Rede wert) Ungewissheit, gibt es Ängste, gibt es Wut. 

Sprechen Sie mit Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind! (natürlich nicht mit AfD-Leuten) und sprechen Sie ganz bewusst mal mit jemandem, über den Sie vielleicht schon eine Meinung haben, mit dem Sie aber sonst kein Wort gewechselt hätten.“(mit der Berliner Rechtsanwältin Susann Bräcklein, die die Existenz von reinen Knabenchören als Verstoß gegen das Grundgesetz bezeichnet und Abhilfe schaffen will.)

Damit wären wir dort angekommen, wo die psychiatrischen Kliniken in Deutschland ihre Berechtigung haben und für ideologisierte, gendervirale, und traditionshassende Kulturbanausen wie geschaffen sind. Ja, gute Frau, Chorgesang, Kultur, Tradition, Biologie, Physik und das Gehör und Seelenheil der Knaben und deren Zuhörer haben in Ihrer Juristerei wohl keine Aussichten auf Erfolg. Schon einmal etwas von Männer-, Frauen-, gemischten und Mädchenchören gehört, die alle ihre eigene Chorliteratur haben? Aber was mache ich mir Mühe, einem Fußballer den Spitzentanz beizubringen? 

Wie weit werden es unsere Regenbogen-Schlaumeier wohl noch bringen? Vor allem – was werden sich diese Frauschaften im nächsten Jahr noch alles einfallen lassen, um Natur, Familie, Kultur, Tradition, Nation so flott wie möglich und endgültig abzuschaffen? Da ist doch schon mal der Ausschluss Sarrazins ein guter Anfang, findet da die Abschaff-Partei SPD. Auch in der CDU breiten sich Abschafftendenzen aus – da beginnt man ganz aktuell mit dem Weihnachtsfest. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Annette Widmann-Mauz und ihr Team verschickten folgende Unverschämtheit zu Weihnachten: „Egal woran Sie glauben … wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr“. Darauf kann man nur antworten: „Egal woran Sie glauben, Frau Widmann-Mauz … Weihnachten ist nicht Ihr Fest und darum wäre es richtig, Ihnen und Ihrem Team an den Festtagen Urlaubssperre zu verordnen.“

Zurück zu Steinmeier und zu seiner Floskelsammlung. „Wir müssen uns ehrlich machen“ ist eine davon und gehört in die undifferenzierte Merkel-Kategorie a la „wir schaffen das.“ Hübsch hässlich wird es, wenn der Präsident des Ehrlichmachens über seine Feindbilder Trump und AfD referiert. Da entfleuchen ihm dann aus seinem nichtssagenden Floskelarsenal Sätze wie „Diesen Brandsatz kann man, den muss man in der Wahlkabine löschen.“ Er verweigerte Trump nach seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten seine Gratulation und bezeichnete ihn als Hassprediger. Schon damals beschrieb ich Steinmeier als Fehlbesetzung auf dem höchsten deutschen Amt. Der Mann, der mit Vernunft, Diplomatie und Demokratie hadert, formuliert den Satz: „Die Zersetzung der Vernunft ist der Anfang der Zersetzung der Demokratie“ und merkt gar nicht, dass er von sich selbst spricht. Mein Fazit lautet Weihnachten 2018 in Anlehnung an Trappatoni: Steinmeier hat fertig!

Meine Verabschiedungsworte entnehme ich Henryk Broders achgut-Blog, hier seinem Gastschreiber Markus Vahlefeld, der schreibt: „Sie, Herr Bundespräsident, und Ihr ganzer Apparat haben den halben judenhassenden Orient ins Land gelassen, die Sicherheit Deutschlands an die Wand gefahren, ein rechtsstaatliches Versagen initiiert, das für Dutzende Tote verantwortlich ist, und die deutsche Gerichtsbarkeit über den Rand des Dysfunktionalen hinausführt.“

Wer Bands mit Texten wie „Bullenhelme sollen fliegen – Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“ öffentlich empfiehlt, hat das Recht verwirkt, sich über eine Verrohung der Sitten zu beklagen und gehört niemals auf den Stuhl des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.

Gestern standen wir mit Merkel, Steinmeier und Konsorten noch am Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter.  Diese Herrschaften sind schließlich zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen.

Mit diesen ironisch-sarkastischen Sprüchen, die sowohl in der DDR als auch bei uns dicke angestaute Luft abließen,  sehe ich sorgenvoll ins nächste Jahr und wünsche Ihnen Kraft, Einsicht, das Erkennen der Realität und den Mut zur gewaltlosen Rebellion gegen die Zerstörer von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Vernunft.

Ihnen allen meine besten Wünsche für das Jahr 2019

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Ihnen allen frohe Weihnachten


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… und herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Treue

Ich wünsche mir …
Ich wünsche mir in diesem Jahr mal Weihnacht´
wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin, kein Schenken
ohne Herz und Sinn.
Ich wünsch’ mir eine stille Nacht, frostklirrend
und mit weißer Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück von warmer
Menschlichkeit zurück.
Ich wünsche mir in diesem Jahr ´ne Weihnacht,
wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist’s her, da war so wenig
so viel mehr.

Jutta Gornik

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Was Großmutter und ich zu erzählen haben


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Großmutters (Lebens-)Wahrheit

Großmutter, älteste Tochter einer Vier-Töchter Familie, entlastete ihre Eltern und jüngeren Schwestern nach dem 1.  Weltkrieg, indem sie nach ihrer Schulzeit für einige Jahre nach Polen zu ihren Großeltern ging. Dort arbeitete sie in der Fabrik und half den Großeltern bei der Feldarbeit, die ihnen die Grundlage ihrer Ernährung bot. Sie heiratete meinen Großvater, der 13 Jahre älter und Bergmann war und beide erlebten den schrecklichen 2. Weltkrieg gemeinsam,  weil er als Bergmann gebraucht wurde und vor Ort blieb.  Schließlich hatte er im 1. Weltkrieg gedient, hatte an der Front die jüngsten Soldaten – Kinder, wie er sagte – elendig, verwundet und voller Angst nach ihrer Mutter schreien hören und sterben gesehen. Er selber hatte durch die Artelleriefeuer Teile seines Gehörs eingebüßt.
Deshalb stand Großvater auch unter Beobachtung, weil er natürlich zu laut unerlaubterweise im Krieg den Engländer hörte – erfuhr meine Großmutter von einer Nachbarin, deren Mann bei der SA war. In jüdischen Geschäften einkaufen wurde verboten. Wer es dennoch tat, wurde angezeigt und musste mit öffentlicher Ächtung bis hin zu Sanktionen rechnen. Menschen, die nicht spurten, wurden öffentlich an den Pranger gestellt, liefen mit Schildern um den Hals herum, erhielten Erkennungszeichen wie Zusatznamen und Judensterne. Das alles hatte Denunziationscharakter, schürte Angst und förderte die Durchsetzung eines totalitären Systems. Im Dritten Reich war es die Gestapo. In der DDR ging es mit der Stasi weiter. Kritiker des Systems wurden kontrolliert, denunziert und sanktioniert, im 3. Reich eliminiert. Propaganda, Hetze, Ausgrenzung waren die Meilensteine auf dem Weg zur Vernichtung der „Feindesmasse“. Dafür hatte Hitler sich seinen alten Kampfgefährten Julius Steiner und dessen Propaganda-Medium „Der Stürmer“ zunutze gemacht. „An alle, die die Wahrheit suchen“ hieß es da 1923 und heute wissen wir, was das Mördersystem unter Wahrheit verstand. Eine krude Mischung aus absurden Weltverschwörungsfantasien, sadistischer und pornografischer Gräuelpropaganda, wüsten Beschimpfungen und dreisten Lügen; illustriert mit stereotypen Karikaturen von unschuldigen blonden Mädchen in den Händen lüsterner Juden.
„Der Stürmer“ schürte Ängste, appellierte an niedrigste Instinkte, provozierte Neid und Hass, forderte zur Denunziation auf und stellte Menschen an den Pranger.

Meine (Lebens-)Wahrheit

Nach einer Wirtschaftswunderzeit, die uns Ludwig Erhards „Soziale Marktwirtschaft“ bescherte, durchlebte ich als Gymnasiastin die 68er und deren positive und negative Folgen. Willy Brandts Ostpolitik hat mir mehr Respekt und Sympathie abverlangt als die sexuelle Revolution und die Straßenschlachten der durchgeknallten 68er Studenten. Die Friedensbewegung und der Umweltschutz machten die Grünen zwischenzeitlich wählbar, ihre Legalisierung von Sex mit Kindern, ihre Pädophilie gepaart mit Kindesmissbrauch in den damaligen Kommunen und Kinderläden disqualifizierten sie für mich vollständig. Ihre Aufarbeitung dieser unentschuldbaren Zeit vor fünf Jahren hinterließ keine Reinigung, keine Demut, keine Umorientierung im Sinne der Wiedergutmachung und eines daraus erwachsenden einsetzenden Kinderschutzes. Nein – Gendergedöns und Frühsexu-alisierung tragen den Stempel der Grünen, die damit beweisen, dass sie ihre sexuellen Gelüste, ihren krankhaften und übersteuerten aus den sechziger Jahren erworbenen „Oswald Kolle Doppelkomplex“ bis heute wie eine Trophäe vor sich hertragen.
Als dann der Hosenlatzöffner Daniel Cohn-Bendit den Theodor Heuss Preis 2013 für seinen besonderen Einsatz für Gesellschaft und Demokratie erhalten sollte, sorgte das für Demonstrationen und es sagten die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ihr Kommen und Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, seine ursprünglich geplante Festrede auf Cohn-Bendit ab. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüner) sprang ein und sprach stattdessen ein Grußwort. Wer sich in Baden-Württemberg mal bei den Inhalten der Schulpolitik umschaut, wird begreifen, warum Kretschmann mit seinen frühkindlichen Sexualisierungsrichtlinien in Kitas und Schulen ein Verständnisträger von Cohn-Bendit ist. So viel zu der sexuellen Neurose linksgrüner Politik.

Kommen wir zu der politischen Darstellung dieser Partei und ihrer Einflussnahme auf den Bürger, der scharf ist auf den Gutmensch-Titel und das Gefühl, dazuzugehören. Wozu eigentlich? Zur Mehrheit, zu den guten Europäern, zu den Belogenen und Betrogenen, zu den Merkelverstehern, zu den Vorbildern in dieser Welt, zu den großen Klimaschützern und Rettern der Welt, zu den Wiedergutmachern und zukünftigen Millionen von Arbeitssklaven? Schauen wir uns doch einmal um!
Was beispielsweise die Deutsche Umwelthilfe an Vernichtungspotenzial gegenüber Politik, Justiz, Firmen, Autoindustrie und Arbeitswelt des Bürgers zur Rettung des Klimas zu bieten hat, übertrifft beinahe die Amadeu Antonio Stiftung mit ihrem Vernichtungspotenzial gegenüber Kind, Familie, Kita, Schule und Gesellschaft. Völkische Kinder, wohlerzogen und angepasst, ausgestattet mit Zöpfen und unauffälliger Kleidung sollen erkannt und zusammen mit ihren Eltern vom Völkischsein zum linken Gutmenschentum hin umerzogen werden. Mit Fug und Recht kann behauptet werden, dass die Amadeu Antonio Stiftung als langer Arm der Noch-Stasi öffentlich tätig ist. Von der Kita bis hinein in die Universitäten reichen ihre Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der ihrer Meinung nach rechtsextremen, rassistischen und fremdenfeindlichen AfD.
Aber auch das ist noch nicht die Spitze des Eisberges. Die hat das Zentrum für Politische Schönheit inne. Sogenannte Aktionskünstler haben die Internetseite soko-chemnitz.de ins Leben gerufen mit der Aufforderung zur Denunziation derjenigen, die sich Ende August an den Ausschreitungen in Chemnitz beteiligten. Ein „Katalog der Gesinnungskranken“ zeigt teils mit Foto über 1500 „Drückeberger vor der Demokratie“. Jeder ist aufgefordert, weitere Hinweise und Fotos von rechten, rassistischen Sündern einzusenden. Die Arbeitgeber sollen die Auseinandersetzung mit ihren Angestellten führen, das kann, muss aber nicht Entlassung bedeuten. Betroffene, also öffentlich an den Pranger gestellte Diffamierte, können eine Erklärung unterzeichnen und damit in die bundesrepublikanische Gemeinschaft zurückkehren. Zwölf Punkte sind verpflichtend, der 13. Punkt, die Erklärung, weder Mitglied der AfD zu sein noch mit dieser zusammenzuarbeiten, ist fakultativ. Fassungslos steht man vor den Scherben demokratischer Werte und folgt den Spuren der Verantwortlichen.

Fazit

Das 4. Reich hat begonnen. Die heutigen Juden heißen AfD, die Stasi hat sich in der Amadeu Antonio Stiftung verortet und leistet den gewünschten Zensur-Dienst für die Regierenden. Meinungszensur und Demokratieabbau haben längst stattgefunden und der Pranger für die Kritiker und Regierungsskeptiker wartet täglich auf Kundschaft. Diese Kundschaft erschien zum Beispiel in einer Berliner Waldorfschule, die das Kind eines AfD-Vaters vom Besuch ausschließt. Als der sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter 2016 das Parteibüro in der Chemnitzer Theaterstraße eröffnete, wusste er noch nicht, dass er es zukünftig mit Sachbeschädigung, Beleidigung, Verleumdung bis hin zu Mordanschlägen zu tun bekommen würde, die ihm die gewaltfreudige linke Antifa bescheren sollte. … Und wieder eine Parallele zu Großmutters Lebensgeschichte …
Ist nicht die AfD eine konservative Rechtsstaatspartei, die sich gegen Gewalt ausspricht? Wie es in diesem Punkt bei den Grünen, den Linken und der SPD aussieht, kann wie oben an genügend Beispielen belegt werden. Beispiellos sind die Hass- und Diffamierungskampagnen der politischen Gegner, der Gewerkschaften, der Kirchen, der Medien, ja, auch der Schulen und besonders der Universitäten. Abgeordnete werden tätlich angegriffen, ihre Autos werden abgefackelt und ihre Büros und Häuser beschmiert oder gar verwüstet. Und von wem wohl, darf man da fragen. Outen sich Schüler, Studenten, Bürger als AfD – freundlich, müssen sie mit Ausgrenzung oder Mobbing rechnen.
Das alles erinnert an längst vergangene Zeiten, die die Jüdin Charlotte Knobloch in „Die wilde Schule des Lebens“ so beschreibt: „Das begann schon 1936, als ich lernen musste, dass die anderen Kinder nicht mit uns Judenkindern spielen durften. Bis zur Befreiung 1945 lebte ich in einem dauernden Angstzustand, erlebte diese fürchterliche Verfolgung und Einschüchterung der Menschen hautnah mit.“

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Nach Migrationspakt jetzt Flüchtlingspakt der UN


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Und Deutschland erhält noch ein Ruckzuck-Einwanderungsgesetz!

Haben wir vor drei Tagen Frau Merkel in New York am UN-Mikrophon gesehen, wie sie eine flammende Rede auf den Flüchtlingspakt hält und ihn dann unterschreibt? Nein, haben wir nicht! Die UN-Generalversammlung hat diesen Pakt mit zwei Ausnahmen angenommen: Ungarn und die USA sind nicht dabei. 

Auch der Flüchtlingspakt kam still und heimlich durch die Hintertür ins Vorderzimmer – so wie es auch der Migrationspakt hätte tun sollen. Der aber hatte eine hohe Affinität zu Merkel entwickelt, ist natürlich auch wie von mir im letzten Beitrag beschrieben Merkels „Kind“ und gelangte erst dank der AfD ins Bewusstsein der Menschen.  

Merkels Trotzrede in Marrakesch verteidigte noch einmal den vermaledeiten Migrationspakt, den man als sprachliches Unsinnskonstrukt bezeichnen kann. 

Er habe Ängste geschürt, so Merkel in Marrakesch. „Diese Ängste werden jetzt benutzt von den Gegnern dieses Paktes, um Falschmeldungen in Umlauf zu bringen. Aber im Kern geht es bei der Auseinandersetzung um diesen Pakt und seine Wichtigkeit um das Prinzip der multilateralen Zusammenarbeit.“

Was denn für Falschmeldungen? Ich bin des Lesens mächtig und darf deshalb konstatieren: Es heißt aus Medien-Mainstreamkreisen und aus den Mündern der Altparteien-Vertreter, der UN-Migrationspakt sei vollkommen unverbindlich. Ja dann hätten wir auch ganz unverbindlich darauf verzichten können, diesem Pakt beizutreten. 

Das ist die Falschmeldung, Frau Merkel! „Dass der Pakt unverbindlich sei, ist Augenwischerei. In dem Moment, wo er unterzeichnet ist, werden die Islam-Links-Grünen Gutmenschen-Politiker dafür sorgen, dass aus Unverbindlichem Verbindliches wird, so wie auch Merkels Marschbefehl lautet: aus Illegalem Legales zu machen“, äußerte ein Kommentator, dessen Meinung ich mich vorbehaltlos anschließe.

Und was sagte unser Merkelnachsprechexperte Steffen Seibert dazu, um unsere Gemüter zu beruhigen? „Deutschland wird weiterhin selbst entscheiden, welche Flüchtlingspolitik für unser Land angemessen und tragbar ist.“ Wer ist denn Deutschland? Hat sich Angela Merkel einen neuen Namen gegeben und in „Deutschland“ umbenennen lassen? Wie passen denn die Worte Deutschland, Flüchtlingspolitik, angemessen und tragbar zusammen während der 12-jährigen RegierungsUNtätigkeitszeit von Merkel? In diesem Satz des Steffen Seibert stimmt kein einziges Wort! Aber was stimmt schon an Märchen, die erzählt werden? Nichts, aber sie unterhalten gut und füllen den Bereich „Spiele“ beim Volk.

Dass sich Länder vom Migrationspakt zurückzogen, dass die AfD als leider einzige Partei diesen Pakt thematisierte und dass sich dieser Pakt allein sprachlich als Merkel-Pakt verrät, sind Tatsachen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ihn zu bekämpfen und abzulehnen, ist das Mindeste, was der Sprachbegabte tun muss. Dass mit seiner Unterzeichnung die Demokratie vollends auf der Strecke bleibt, ist daran das traurigste Kapitel.

Beim Flüchtlingspakt geht es um schutzbedürftige Menschen, denen der Pakt   bei Flucht vor Krieg den Schutzraum bietet, den Sie benötigen. Hier mussten die Vereinten Nationen wenig Neues erfinden, weil sie sich schon seit Jahrzehnten um Flüchtlinge kümmern. Es gibt die sogenannte Genfer Flüchtlingskonvention von 1951, die ein rechtsverbindlicher Vertrag ist. Und es gibt das UNHCR, das UN-Flüchtlingskommissariat, das seit Jahrzehnten aktiv ist. Deshalb beinhaltet der Flüchtlingspakt, anders als der Migrationspakt, viel alten Wein in neuen Schläuchen. Es steht drin, was in entsprechenden UN-Dokumenten bereits mehrfach gesagt wurde.

Warum, denken Sie, kommt auch dieser Flüchtlingspakt undiskutiert durch die Hintertür und das kaum eine Woche nach Merkels vorbildlicher Unterzeichnung des dilettantischen Migrationspakts? Nur so kann man Merkels Aktion schnell vergessen machen, flott zur Tagesordnung des Politikgeschehens übergehen und dafür sorgen, dass sich der Konsument wieder auf Weihnachten konzentriert. Und weil aller guten Dinge drei sind, einigt sich die GroKo nach 30 Jahren Streit wie durch Zauberhand ruckzuck  auf ein Einwanderungsgesetz. Nachdem man Bürger, die schon länger hier leben, für Pflege-, Alten-, Kranken-, Kita- und Lehrberufe durch eine angemessene Bezahlung nicht mehr begeistern und gewinnen wollte, sind jetzt Fachkräfte aus allen Teilen der Welt willkommen – ob mit Studium oder ohne, ob Krankenpfleger oder Lehrer. Diese Menschen werden anspruchsloser als jeder deutsche Facharbeiter auch für einen geringen Lohn ihr Können und Wissen unter Beweis stellen – ganz zur Freude und Zufriedenheit der Unternehmer und Politiker.

Warum fällt mir eigentlich genau jetzt der DDR-Witz ein, der durch Merkel inzwischen hier Wirklichkeit geworden ist? Kommt ein Kunde ins Kaufhaus, will Schuhe kaufen, sieht aber keine und fragt deshalb die Verkäuferin: „Gibt‘s hier keine Schuhe.“ Die Antwort der Verkäuferin darauf: „Keine Schuhe gibt es im Kaufhaus nebenan. Hier gibt es keine Hosen.“ In Polen gab es den Witz vom Metzger. Zu kommunistischen Zeiten stand draußen über der Ladentür „Fleisch und Wurst“, drinnen saß aber nur der Metzger. Heute steht über der Tür „Fleischer“ und drinnen befinden sich endlich Fleisch und Wurst. Der deutsche Witz reiht sich wie folgt ein: Fragt ein Chinese einen Deutschen: „Habt ihr auch einen riesigen neuen Flughafen, Elektro-Autos, tolle Brücken, Straßen, Schulen, wunderbar ausgebildete junge Leute und ein super digitalisiertes Land?“ Und der Deutsche antwortet: „Nein, haben wir alles nicht, aber wir haben hier eine tolle Hypnotiseurin, die uns in die Vorstellung versetzt hat, dass wir hier gut und gerne leben.“ 

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