DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Emmanuel Macron – militärischer Muskelmann


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Französischer Nationalfeiertag 2019

Da ist der Blick nach Russland völlig überflüssig. Putins Machtdemonstration auf dem Roten Platz mit all dem Kriegsgedöns und den Stechschrittsoldaten kann ganz in unserer Nähe bewundert werden. Am Nationalfeiertag der Franzosen durften wir Europäer Macrons Militärspielzeug auf den freigeräumten und abgesperrten Champs-Ély­sées bewundern. Waffen, Panzer, Flagge, Nationalhymne bedienen den Patriotismus der französischen Linken, die im Gegensatz zu den deutschen Linken mit den nationalen Symbolen keine Probleme haben. Dass die SPD oder die Grünen in Berlin zum Tag der Deutschen Einheit eine national-patriotische Militärschau dulden oder sogar verlangen würden, ist schlicht unvorstellbar. Deutsche dürfen heute darüber dankbar sein, denn was wäre das für eine Peinlichkeit, wenn die vorgeführten Maschinerien plötzlich bei der Vorführung ausfallen und die verrosteten Panzer auf der Strecke liegenbleiben. Deutschland hat keine Vorführtruppen und es braucht auch keine. Da bringt die in Frankreich anwesende deutsche Kanzlerin lieber ein paar ihrer Soldaten-Jungs mit und lässt sie im Gleichschritt mit den Franzosen marschieren. Die Gäste staunten dann auch nicht schlecht über die vorgeführte modernste Militärtechnik des neuen Sonnenkönigs: “An der Tribüne flogen Drohnen vorbei; in einer Mini-Choreografie fuhren Roboter vor den Staats- und Regierungschefs auf und ab, die sich nicht via GPS, sondern mithilfe künstlicher Intelligenz im Raum orientierten. Dazwischen rannten zwei Soldaten hin und her, die Exoskelette getragen haben sollen, jene Roboteranzüge, die ihren Trägern übermenschliche Kräfte verleihen. Höhepunkt war jedoch der französische Jetski-Rennfahrer Franky Zapata, der mit einem Gewehr in der Hand auf einem sogenannten Flyboard hoch in der Luft flog. Die mit Düsenantrieb ausgestattete Mini-Plattform soll bis zu 190 Kilometer pro Stunde schnell fliegen können.”

Und weil das alles nicht reicht, kündigt Macron noch den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos an. Er wird der französischen Luftwaffe noch ein Raumfahrtprogramm gönnen, um auch im Weltraum die Sicherheit Frankreichs zu gewährleisten. Der Weltraum sei ein “neuer Bereich der Konfrontation”, sagte er. Die NATO hatte schon im Juni  eine Weltraum-Strategie beschlossen. Man will sich darauf vorbereiten, dass Kriege künftig auch im Weltraum stattfinden könnten. Diese Welt und ihre Machteliten haben scheinbar nichts verstanden und nichts hinzugelernt. Wie passt in diesen Unfug eigentlich das große Thema Klimaschutz hinein?

Außer Deutschland haben auch diejenigen Länder Mitmarschierer zum französischen Nationalfeiertag entsendet, die sich im letzten Jahr Macrons Interventionsinitiative angeschlossen hatten.
Deutschland, das seit Jahren die Bundeswehr und ihre Gerätschaften hat verkommen lassen, darf sich glücklich schätzen, sich unter den militärischen Schutzschirm der Franzosen zu begeben. Dass Merkel dafür das Portemonnaie weit öffnen muss, ist verständlich und ganz im Sinne Macrons.

Wer sich fragt, was Macron mit seinem Vorstoß in und für Europa beabsichtigt, muss seine Reden und seine Briefe lesen und sein Angebot an Deutschland richtig verstehen. Umsonst ist der Tod – das gilt auch für Europa. Frankreich wird die großspurigen Pläne Macrons nicht finanzieren. Mit der Erneuerung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages in Zeiten von wachsendem Nationalismus Anfang des Jahres dürften die erforderlichen Finanzspritzen schon einmal gesichert sein. Und diese wurden um so erforderlicher, je lauter die Forderungen der Gelbwesten in Frankreich ertönten. Der Verzicht auf die Ökosteuer-Erhöhung bedeutet für den Staat 2019 Mindereinnahmen von vier Milliarden Euro. Hinzu kommen Ausgaben für Heizkostenzuschüsse und andere Hilfen, die von der Regierung schon zu Beginn der Gelbwesten-Krise zugesagt wurden. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass 2019 ein Staatsdefizit in Höhe von 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zu befürchten ist und Frankreich den EU-Grenzwert von drei Prozent überschreiten könnte.

Nun, das deutsche Dreimädel-Haus, bestehend aus Merkel, AKK und von der Leyen, wird schon dem französischen Charmeur huldigen und ihn für seinen Europa-Einsatz fürstlich entlohnen. Wie schon gesagt, kommt sein Einsatz ja schließlich auch den “reichen” und unfähigen Deutschen zugute.

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Der Grabgesang der SPD geht weiter


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Sarrazins Ausschluss aus der SPD

Die SPD-Schiedskommission Charlottenburg-Wilmersdorf hat beschlossen, dass Sarrazin aus der SPD geworfen werden darf. Das führt zu Begeisterung in Berlin. „Es ist gut, dass der Rassist rausfliegt und damit die SPD nicht länger missbraucht, um seine rechte Hetze zu verbreiten“, sagte der Vize-Landeschef der Partei, Julian Zado, dem Tagesspiegel. Schön, dass sich die SPD mal wieder richtig freut – warten wir die nächste Wahl ab!

Nicht der Wahrheitsverkünder, der Whistleblower bekommt als Bewahrer von Recht, Ordnung und Transparenz  den Demokratie-Orden. Nein, er erhält den Abgesang seiner Würde, seiner Zugehörigkeit und seiner Rechte.

Nicht der Fleißige, der Recherchierer, der nach der Wahrheit Suchende erfährt Lob, Anerkennung und Bewunderung. Nein, die Dumpfbacken, Blödquatscher und Nichtswisser geben den Ton an, bestimmen die Richtung und entledigen sich jeder Auseinandersetzung.

Mit fast vorbildhafter Gradlinigkeit stürzen sich die Volksparteien in die Eiswasserpfützen der schmilzenden Gletscher. Das nenne ich die politische Form des Klimawandels. Macht schmilzt dahin und bildet einen Tümpel aus Besserwisserei, Überheblichkeit und Versagen. Mit Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Demokratie und ihr hohes Gut der Meinungsfreiheit können die Großmäuler der Spezies „Wenn die BUNTEN statt NATIONALEN Fahnen wehen“ nicht mehr punkten. Und so wird dem SPD-Mitglied Sarrazin nun endlich nach mehreren Anläufen der Garaus gemacht. Schon mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ bugsierte er sich auf die Abschussliste seiner Partei. Sein Parteiausschluss scheiterte allerdings daran, dass man Sarrazin keine Lügen, Falschaussagen und widerlegbare Stellen in seinem Buch nachsagen konnte.

Für mich ist Sarrazin ein Sachbuchautor, der den Recherche-, Statistik- und Realitätsgehalt seiner Aussagen beamtisch genau verfolgt und weder reißerische noch werbewirksame noch populistische Methoden anwendet. Er wählt lieber die trockene, fast schon langweilige Aussage zur Wiedergabe der Wirklichkeit statt der grünlings gemainstreamten Wunschrealität. Kein „Ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt“, sondern ein  „Guck hin, beschreibe, begreife und beurteile“.

Natürlich stellt ein solcher Mensch ein gehöriges Gefahrenpotential dar für die rosarot gepinselten Traumtänzer und unsere journalistische und politische  Mainstreamgarde. Mit allen Mitteln muss da verfahren werden. Da interessiert es nicht, dass etwa die Hälfte der Bundesbürger einer Studie zufolge den Islam als Bedrohung wahrnimmt. Einer der peinlichsten Fehler Sarrazins soll laut Johanna Pinks Rezension darin bestehen, dass er sich bei der Zahl der Suren um eine vertan hat.
Dann kann der Rest ja so peinlich nicht sein.

Meine persönliche Meinung nach Lesen dieses Buches ist: Sarrazin hätte sich diese Kleinstarbeit mit dem Koran, mit Tabellen und Zahlen sparen können. Sein Buch mit wirksamen und mich zum Teil überzeugenden Aussagen hat er längst mit „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlicht. Den Koran zu lesen, ist für jeden Bürger ein Gewinn, ihn zu interpretieren, sollten wir den Menschen überlassen, die wie Abdel-Samad, Bassam Tibi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ahmad Mansour und viele andere den Islam von innen, von Kindheit und Erziehungsbeginn an kennen und leben. Einer Johanna Pink, Professorin für Islamwissenschaft und Geschichte des Islam am Orientalischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg bringe ich genauso viel Skepsis entgegen wie all den Professorinnen, die als Gender-Professorinnen an unseren Universitäten „neue Wissenschaften“ für „neue“ Menschen erschaffen. Da stimme ich doch eher der Aussage Sarrazins zu, der sagt: „Die Religion des Islam hat eine mental prägende Kraft […] zu den besonders problematischen Aspekten gehören die Stellung der Frau, die große demografische Dynamik der Muslime, ihre überdurchschnittliche Kriminalität sowie die immer noch wachsende islamistische Bedrohung.”

Was sich die katholische Kirche inzwischen politisch leistet, stößt bei mir als Katholikin lange schon auf große Ablehnung und auf großes Unverständnis. Wenn also der Islambeauftragte des Erzbistums Köln Thomas Lemmen sich zu der folgenden Bewertung über Sarrazin hinreißen lässt, er sei niemand, der auch nur im Entferntesten in der Lage wäre, den Koran auszulegen, dann frage ich mich, warum die katholische Kirche heute nicht mehr in der Lage ist, die Bibel entsprechend auszulegen und anzuwenden. Lemmen erinnert mich an Merkel, die das wichtige Buch Sarrazins zwar nicht gelesen hatte, es aber trotzdem für wenig hilfreich hielt. Bei Lemmen heißt es: „Sarrazin liest den Koran, ohne ihn zu verstehen, und gibt seine Meinung der Dinge wieder. Das ist keine Auslegung, das ist im Grunde so, wie wenn ich ein Buch über den Finanzmarkt schreiben würde, dann würde genau ein solcher Unsinn herauskommen wie das Buch, das er nun vorgelegt hat.“

So wie heute die von den „Bilderbergern“ längst nominierte von der Leyen die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments erhalten hat, so steht fest, dass jedwede Kritik (auch diejenige Sarrazins) zukünftig der Vergangenheit angehören wird. Der Gendermensch unterliegt der Political Correctness und seit Unterzeichnung des Migrationspaktes auch dem Verbot, Kritik über den Umbau der Welt, über Flüchtlingspolitik, über Umsiedlungspläne der UN usw. zu üben.

Es erscheinen jährlich zwischen 70.000 und 90.000 Bücher in Deutschland. Wieviele davon sind eine wirkliche Bereicherung des Wissens und der Unterhaltung? Ich habe schon Bücher in Händen gehalten, die mit einem derartigen Blödsinn und Schrott gefüllt waren, dass man sich nur wunderte, dass der Verfasser dafür einen Verlag gefunden hatte. Aber wahrscheinlich dienen sie im Gegensatz zu Sarrazins Ansinnen dem legalen Zweck, die Verblödung der Gesellschaft voranzutreiben, damit fragwürdige und schwierige Sach- und Zustandsbücher a la Sarrazin erst gar nicht mehr geschrieben werden.

Während sich jeder entscheiden kann, ob er Sarrazins Buch kauft und liest, ist von unserem Steuergeld, ohne uns zu fragen eine Bullshit-Studie vom deutschen Umweltbundesamt in Auftrag gegeben worden mit dem hirnrissigen Titel: „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse … erstellt im Rahmen des Forschungsvorhabens „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Wirkungsanalyse, Interdependenzen mit anderen sozialen Kategorien, methodische Aspekte und Gestaltungsoptionen“, in der mit einem Schlagwortrepertoire herumgeworfen wird, das ohne Sinn, Inhalt und Verstand den geistig dekadenten Zustand deutscher Scheinwissenschaft wiedergibt. Hier ein Auszug aus der Broschüre der Genderinnen, die für diesen Mist Geld kassieren: „Ziel der Schrift ist es, mittels einer systematisierten Analyse der Wirkungsmechanismen zwischen Klimapolitik und Genderdimensionen die Frage zu beantworten, ob und in welchem Ausmaß eine geschlechtergerechte Gestaltung der Klimapolitik ihre Wirksamkeit erhöhen und damit zu zusätzlichen Effekten bei der Verringerung von Treibhausgas-Emissionen führen, Vulnerabilität vermindern und Anpassungsfähigkeit erhöhen kann, und auch, inwieweit eine geeignete Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen kann.“

153 Seiten Klugscheißereien vom Feinsten mit nur dem einem Ziel, Wetter, Klima, Universität, Wissenschaft, kurz Deutschland mit aller Macht in ein Gender-Paradies zu verwandeln. Nein danke, da lese ich doch lieber Sarrazin.

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Schmicklers Verbotspartei


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Politisches Wunschdenken
screenshot aus “Mitternachtsspitzen”

Wilfried Schmickler gründet seine Verbotspartei und ich biete ihm den  stets von Links-Grün geforderten  Frauenanteil. Obwohl ich die strammen 68er weder in der damaligen jungen Ausfertigung noch in der heutigen alten Ausfertigung vertragen kann, bin ich ein Fan des politischen Kabaretts, das heute zu 90% mainstreamgefällig daherkommt und nur wenig Links-Mitte-Rechts-Ausrichtung bietet. Das intellektuelle Publikum bekommt seine Feindbilder so serviert, dass es sich wie gewohnt bei jedem Lacher auf die Schenkel schlagen kann und nur ganz selten spuckt einer der Spaßmacher so in die gewohnte Suppe, dass dem Publikum das Lachen im Halse steckenbleibt. Volker Pispers ist einer von ihnen, Mathias Tretter, Dieter Nuhr, Lisa Fitz, und der “Ewig Achtundsechziger” Wilfried Schmickler seien hier genannt, die Mut haben, für Überraschungseffekte sorgen und sogar schon mal gegen die veröffentlichte Massen-Meinung zu Felde ziehen. So beeindruckte mich Wilfried Schmickler in “Mitternachtsspitzen” mit seiner satirischen Gründung einer Verbotspartei.

Eine wunderbare und längst überfällige leider nur fiktive Parteigründung, die sich dadurch auszeichnet, dass sich nur Schmicklers Verbote im Parteiprogramm befinden. Leider darf auch nur er als Gutmensch (seine eigene Bezeichnung) vor einem Millionen-TV-Publikum zusätzlich zu seinen gekonnten Vorträgen auch noch Kollegenbashing betreiben. Das ist bekannte “Linke” Meinungsfreiheit in Reinfunktion, immer mit Arroganz und Intoleranz gepaart wie auch im Bundestag bei den Rot-Grün-Intellektuellen zu finden. Die Namen der dort herrschenden “SPD-Grünen Frechlinge und Ich-linge” erspare ich mir hier.

Aber nun zu der von Schmickler angestoßenen Verbotspartei. Mit den Worten “Verbieten, was verboten gehört” stellt Schmickler seinen Verbotskatalog vor. Hier die Verbote, die auch ich auf meine Liste schreiben würde:

– Die Fortbewegung auf deutschen Straßen jenseits der 130 – VERBOTEN
– Die Verschickung von Plastikmüll in Länder der 3. Welt – VERBOTEN
– Der Verkauf von elektrischem Gerät, in dem die Selbstzerstörung von Anfang an programmiert ist – VERBOTEN
– Die Endlagerung von Atommüll in porösen Salzstöcken – VERBOTEN
– Der Handel mit Derivaten, Bauherrenmodellen mit verfaulten Anlagen – VERBOTEN
– Die Verschreibung von teuren Medikamenten, die zu nichts nutze sind außer zur Vermehrung von Nebenwirkungen – VERBOTEN
– Der Verkauf von Waffen aller Art – VERBOTEN
– Das Fahren von Geländewagen in Innenstädten – VERBOTEN
– Die Herstellung von Pressschinken, Kunstkäse und Flüssigei – VERBOTEN
– Massentierhaltung, Zwölfzylinder, Geschmacksverstärker, Kriegsspielzeug, Geldspiel-automaten, Plastiktüten, Feuerwerkskörper, Handyverträge, Red Bull, Botox in die Haut, Glyphosat in die Böden und Ritalin in die hyperaktiven Kinder.
Alles streng verboten!

Ich ergänze:
– Politiker ohne abgeschlossene(s) Berufsausbildung/Studium und ohne mindestens 5-jährige Berufserfahrung – VERBOTEN
– Telefonische Warteschleifen in Ämtern, Firmen und sonstigen Einrichtungen – VERBOTEN
– Bigamie/Poligamie/Kinderehe – VERBOTEN
– Hochzeitsfeiern auf Autobahnen – VERBOTEN
– Mütter-Autos vor (Grund-)Schulen – VERBOTEN
– Krankenhäuser ohne hauptamtliche Hygieniker und Mikrobiologen – VERBOTEN
– öffentlich-rechtliche Nachrichtensendungen mit Infiltrationscharakter – VERBOTEN
– Neben- und Lobbytätigkeiten von Politikern – VERBOTEN
– Parteispenden – VERBOTEN
– Einwanderung ohne sinnvolles Einwanderungsgesetz – VERBOTEN
– Entsendung deutscher Politiker zur “Bilderberger” – VERBOTEN
– Atombomben auf deutschem Boden – VERBOTEN
– Vergemeinschaftung von Schulden in Europa – VERBOTEN
– Transferrieren von Geldern in Steueroasen – VERBOTEN
– Gewinnstreben durch Privatisierung von Aufgaben öffentlichen Interesses (Krankenhaus, Altersheim, Straßen, Bahn, Wasserversorgung) – VERBOTEN
– Verkauf von Elementen der Infrastruktur an (ausländische) Investoren – VERBOTEN
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Für eine solche Partei könnte ich meinen Grundsatz der Parteilosigkeit glatt aufgeben.

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Ran an das deutsche Grundgesetz!


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Staat greift nach den Kindern


In diesem Bundestag sind Zwei-Drittel Mehrheiten kein Problem, wenn es darum geht, dem rosarotlinksgrünen Lager zur weiteren Durchsetzung seiner Ideologien zu verhelfen. Während die Bildung in Deutschland eher ein fragwürdiges Unterfangen darstellt, die große Bildungskanzlerin mit dem Ausrufen einer deutschen Bildungsrepublik besser geschwiegen hätte, greift man jetzt nach Artikel 6 des Grundgesetzes, um – wie es heißt – die Kinderrechte zu stärken. Der Antrag dazu wurde am 1. Juni zum internationalen Kindertag von den Grünen im Parlament eingebracht. Dazu soll das Grundgesetz geändert und eine neue Formulierung eingebracht werden. Grünen-Politikerin Katja Dörner sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa): “Starke Kinderrechte gehören ins Grundgesetz, weil sie dann den Staat dazu verpflichten, die Interessen von Kindern endlich bei allen Entscheidungen mitzudenken.” Eine Formulierung, die offenlegt, worum es wirklich geht. Den Staat verpflichten, die Interessen der Kinder mitzudenken. Bei der SPD hieß es schon vor 15 Jahren aus dem Munde von Olaf Scholz: “Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern” und die eheliche Vater/Mutter/Kind-Familie war längst aus den Vorstellungen der Linken verschwunden. “Familie ist, wo Kinder sind” heißt es in rot-grüner Parteiprogrammatik schon ewig.

Um zu verstehen, wohin die Reise geht, sollte man diese politischen Entwicklungsstationen nicht außer acht lassen. Ebenso wenig darf vergessen werden, dass  schon 1968 das höchste deutsche Gericht (BVerfG) in seinem Beschluss vom 29. Juni 1968 ausgeführt hat, dass „das Kind als Grundrechtsträger selbst Anspruch auf den Schutz des Staates hat. Das Kind ist ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne des Artikel 1 Abs. 1 und 2 Abs. 1 GG.“ Damit verhinderte das Bundesverfassungsgericht aber nicht, dass sich die Grünen in ihrem ersten Grundsatzprogramm aus dem Jahr 1980 für eine weitgehende Legalisierung sexueller Aktivitäten und Beziehungen von Erwachsenen mit Kindern und Schutzbefohlenen aussprachen. Außerdem machte sich nicht nur der Landesverband in Nordrhein-Westfalen dafür stark, Pädophilie aus dem Sexualstrafrecht zu streichen. Entsprechende Beschlüsse gab es auch in Rheinland-Pfalz, Bremen, Hamburg und Berlin.
1985 winkte der Landesparteitag der Grünen in NRW den SchwuP-Antrag durch. Mit 76 zu 53 Stimmen wurde die Legalisierung von Sex Erwachsener mit Kindern unter 14 beschlossen, sofern es sich um “einvernehmlichen Sex” handele.

Welche Einvernehmlichkeiten, welche sexuellen, emotionalen, finanziellen und sonstigen Bedürfnisse Kinder und Jugendliche entwickeln können, wissen nur Menschen, die Kinder erzogen haben, die selbst Geschwister nicht über einen Kamm scheren und die die Individualität geistiger und körperlicher Entwicklung eines jeden Kindes in Rechnung stellen und in der Erziehung berücksichtigen. Wer möchte behaupten, dass Lügde und die unfassbare Zahl von missbrauchten Kindern nicht passiert wäre, stünden diese schon mit ihren besonderen Rechten explizit im Grundgesetz? Daran ist zu erkennen, dass Kinderschutz nicht von Erwähnung eines speziellen Grundgesetz-Artikels abhängig ist, sondern nur von Elternpflichten, Lehrerpflichten, Staatspflichten und Erwachsenenpflichten, die sämtlich bereits im Grundgesetz verankert sind.

Familien brauchen Paten, die eingesetzt werden müssen zwecks Hilfen aller Art. Nur mit zwei weiteren Augen – von außen betrachtet – und einem liebevollen Blick nach innen können derartige Tragödien wie in Lügde geschehen, verhindert werden. Jugendämter sind aus meiner 30-jährigen Erfahrung als Grund- und Hauptschullehrerin nur bedingt und immer weniger geeignet, Gefährdungen von Kindern frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu treffen, weil die Entwertung einer traditionellen Vater/Mutter/Kind-Familie längst stattgefunden hat und das emotionale Eingebundensein von Kindern in dauerhafte Beziehungen oft durch Scheidungen, Patchwork und andere Organisationsformen des Zusammenlebens Unterbrechungen und Neuanfängen unterworfen ist. Wo früher die am Ort lebenden Großeltern ihre helfenden Hände und Augen den Kindern anboten, herrscht heute gähnende Leere. Beruf und Familie finden oft fernab großelterlicher Nähe statt und so empfahl ich schon 2003 in meinen Bildungsbüchern, enkellose Menschen mit großelternlosen Kindern zusammenzubringen, womit die Vorstufe der Familien-Patenschaften schon erreicht wäre.

Ist es ein Wunder, dass nach einer ernst gemeinten und öffentlich geführten politischen Debatte über die Legalisierung von Sex mit Kindern von linksgrünrosaroten Durchgeknallten sich in allen Ecken der Republik Pädophile nicht nur die Hände rieben? Schließlich wurde mit dieser Kindersex-Verharmlosungskampagne ein Tabu gebrochen, das noch heute Blüten ungeahnten Ausmaßes treibt. “Innenminister fordern härtere Strafen für den Besitz von Kinderpornographie” heißt es gerade in Spiegel online und “Mehr als 2300 Fälle von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch seien unter seiner Zuständigkeit im vergangenen Jahr bearbeitet worden”, sagte der Frankfurter Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk in den Stuttgarter Nachrichten. Die deutsche Kinderhilfe liefert dazu Zahlen: “Im Bereich sexuelle Gewalt sind die Delikte des sexuellen Missbrauchs von Kindern nach den §§ 176, 176a und 176b um 6,43 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 14.606 Kinder von sexueller Gewalt betroffen. Das sind 40 Fälle pro Tag, von denen wir Kenntnis erlangen.
Die in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Zahlen zur Herstellung, zum Besitz und zur Verbreitung sogenannten kinderpornografischen Materials sind von 6.512 auf 7.449 gestiegen. Das ist ein Anstieg von 14,39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.”

Wer nun glaubt, dass ausgerechnet der Staat mit der Lufthoheit über den Kinderbetten den Kinderschutz revolutionieren wird, der glaubt auch an den Osterhasen. Zur Übersicht hier einmal die deutschen Kinderschutzorganisationen, die zusätzlich zu Jugendamt, Kindergarten, KITA und Schule ein Auge auf unsere Kinder richten:
Allerleirauh, basis-praevent, Dunkelziffer, Deutscher Kinderschutzbund, Hilfeportal Sexueller Missbrauch, Innocence in Danger, Kein Täter werden, Kind im Zentrum, Kinderschutz, N.I.N.A., Nummer gegen Kummer, PräTect, Strohhalm, Weißer Ring, Wildwasser Berlin, Zartbitter, Zündfunke.

Betroffen und entsetzt blickt man jetzt erst recht auf das erschreckende Ausmaß in Lügde.

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Die Muppetshow in Brüssel


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Merkels Geheimwaffe von der Leyen aus dem Hut gezogen

“Heut’ ist der schönste Tag in meinem Leben” hört man in Brüssel eine Frau namens von der Leyen singen und vor dem EU-Gebäude stehen 100 deutsche Bundeswehrsoldaten mit Transparenten. “Gott sei Dank” steht da und “Schrott-Uschi Ade”. Auf weiteren Plakaten ist zu lesen: “Entsorgt!” und “Auf Nimmerwiedersehen”.
Wenn in Deutschland die Fußsohlen eines Politikers zu qualmen beginnen, wenn genug Schaden im eigenen Land angerichtet und Milliarden in den Sand gesetzt wurden, dann sind die Qualifikationen für Europa erbracht und der Beförderung zum obersten Nichtskönner steht nichts mehr im Wege.

Dramaturgisch einmalig, dieser politische Verschiebebahnhof! Da pokern die Kandidaten um ihre Reputation zwecks Nachfolge des “Lügenbarons” Juncker (“Wenn es ernst wird, muss man lügen”) und Abrakadabra – springt das weiße Kaninchen jungfräulich aus dem Hut des Zauberers Lekrem, zeigt den Verlierern des Pokerspiels eine lange Nase und beginnt zu singen: “So ein Tag, so wunderschön wie heute!”

Der Untersuchungsausschuss, der die Verantwortung der Noch-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für Beraterverträge in Höhe von Hunderten Millionen Euro, den Verdacht auf Rechtsbruch und die Hinweise auf Vetternwirtschaft untersucht oder untersuchen wollte, kann die Pforten wieder schließen und sich anderen Tätigkeiten in der deutschen Bananenrepublik widmen.

Der Hauptzeuge Noetzel, den von der Leyen als Berater für ihr Verteidigungsministerium angeheuert hatte und der den Nettoumsatz seiner Firma bei der Bundeswehr innerhalb von vier Jahren von knapp einer halben Million Euro auf rund 20 Millionen hat steigern können und die 15 aufgelisteten weiteren Zeugen, die vor dem Untersuchungsausschuss aussagen sollten, können schon einmal den Champagner im Kühlschrank kaltstellen. Das Einzige, was im Untersuchungsausschuss noch gespielt werden wird, ist der Kriminal-Tango mit seinen dunklen Gestalten. Die dunkelste davon hat sich inzwischen aus dem Staub gemacht, weil ihr der deutsche Boden zu heiß wurde.

Und es gibt sogar eine Antwort darauf, warum diese Frau im Handstreich die Stimmen der Mitgliedsländer erhält. Ihrem Rückgrat fehlt es an Stabilität, es ist  so biegsam wie das von Merkel. An der Spitze der Europäischen Union braucht es keine Persönlichkeit mit eigener Meinung, Vorstellung und einem Durchsetzungsvermögen à la Helmut Schmidt. Da reichen Lobbyisten und Berater, ein Sack voller Geld und die Biegsamkeit eines Schlangenmenschen. Merkel freut sich, die Problemfrau gut ausgesourct zu haben, die nun aus Dankbarkeit für den Machtgewinn selbst zu einer Salutiererin vor Merkel wird. Macron kann sein Glück gar nicht fassen, mit Kuss und Komplimenten die Madame auf Linie zu bringen und Polen, Ungarn und Italien wählen von allen möglichen Kandidaten eben das buchstäblich kleinste Übel – eine für uns Bürger bei Wahlen bekannte Vorgehensweise.

Wer am letzten Sonntag um 12 Uhr die Presseschau angesehen hat, durfte erfahren, dass die Medien schon wussten, dass von der Leyen in Brüssel herumschwirrt, um einen ihrer nächsten Karriereschritte vorzubereiten. Alles in Brüssel folgt der Idee des großen Spielemachers Rudi Carell, der in seiner Sendung “Lass dich überraschen” Sätze prägte wie “Eben noch auf dem Panzer, jetzt auf der Showbühne in Brüssel.”

Was bei Rudi Carell stets einen üppigen Applaus nach sich zog, sorgt heute bei mir für einen Brechreiz übelster Art.

“Wir haben es da mit einer Zusammensetzung von Außenministern und Regierungschefs oder Staatschefs zu tun, von denen die größere Zahl Dilettanten sind, was die Europapolitik angeht. Große, erfahrene Taktiker und Wichtigtuer in der Innenpolitik, aber in Sachen europäischer Integration Dilettanten.” (Helmut Schmidt über die Spitzen der EU-Mitglieder 2010)

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Blick über die Mauer


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Gastbeitrag von Irene Lehmann
Photo by Emre Can from Pexels

Unsere deutschen Medien haben eine neue “Heldin”, diesmal in Gestalt der “Seenot-Retterin” Carola Rackete.
Selbst unser Bundespräsident maßt sich an, die italienische Regierung für ihr Handeln bei der Verletzung der italiensichen Hoheitsrechte zu kritisieren.
Unterstützung erhält Rackete von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Im Sommerinterview mit dem ZDF kritisierte er die italienische Regierung für die Festnahme der deutschen Kapitänin.

Es könne ja sein, dass es italienische Rechtsvorschriften gebe, wann ein Schiff einen Hafen anlaufen dürfe, sagte Steinmeier. “Nur: Italien ist nicht irgendein Staat. Italien ist inmitten der Europäischen Union, ist Gründungsstaat der Europäischen Union. Und deshalb dürfen wir von einem Land wie Italien erwarten, dass man mit einem solchen Fall anders umgeht.”

Was sagt Steinmeier da? Ist Steinmeier nicht Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland? Kann es sein, dass ein Bundespräsident derartige “infantile” Sätze von sich gibt. Ich könnte so etwas von einem “unerfahrenen Schüler o.ä.” erwarten, aber doch nicht von einem Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Ruft unser Bundespräsident mit dieser Äußerung doch zur Anarchie auf.

In dasselbe Horn stößt unser Außenminister Heiko Maas:

Heiko Maas – “Seenotrettung ist keine Straftat”

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) teilte mit, dass er von einer Straffreiheit für Rackete ausgehe. “Aus unserer Sicht kann am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens nur die Freilassung von Carola Rackete stehen”, twitterte er. “Das werde ich Italien noch mal deutlich machen.”

Ihm zur Seite tritt dann auch noch unser Entwicklungsminister Müller:

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) etwa forderte eine schnelle Reaktion der EU.

Müller vertritt zudem die Ansicht, die EU müsse eine neue europäische Sofortregelung zur Seenotrettung im Mittelmeer beschließen. “Ausgerechnet jetzt überlässt die EU die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ihrem Schicksal und beendet die Mission Sophia”, sagte Müller. Dies sei “ein unerträglicher Zustand angesichts von fast 600 Ertrunkenen im Mittelmeer allein dieses Jahr”.

Was passiert mit unserem Land, in dem plötzlich hochrangige Politiker, Medien u.a. “hysterisch” zur Anarchie aufrufen.

Um auf die sachliche Ebene zurückzukehren und sich über die bestehenden Fakten zu informieren,  muss man deshalb einmal wieder auf ausländische Journalisten zurückgreifen. Emotionslos und gut recheriert berichtet die Neue Züricher Zeitung (NZZ)

Ganz besonders hervorheben möchte ich hierzu einen Leserkommentar unter diesem Artikel:
Wenn Moral über dem Gesetz steht, dann ist die Anarchie nicht mehr weit. Deutschland hat für sich den “zivilen Ungehorsam” gefunden, um eine moralische Berechtigung für gesetzloses Verhalten zu rechtfertigen. Betrachtet man diese Situation aus der Distanz wird deutlich, dass sich die innerpolitische und europäische Gesamtsituation dadurch extrem verhärtet. Die Unterstützung von Rackete durch die deutsche Regierung erscheint in diesem Kontext wie eine weitere Lektion, die verabreicht wird, sobald ein EU-Land seinen eigenen Exkurs hat. Das hat mit Demokratie jedoch nichts zu tun.

Was passiert in unserem Land, wenn schon höchste Staatsmänner ungehindert “ihre moralischen Keulen schwingen dürfen”. Für Deutschland und seine Bürger sollte das “erschreckend” wirken.
Haben wir schon langsam Zustände wie in der DDR, als die Bürger sich über ausländische Medien über die wahren Zustände in ihrem Land informierten.

Die SED hat die Medien als Instrument im Kampf gegen den Westen und um die Köpfe gesehen und die Inhalte kontrolliert.

Beitrag zuerst veröffentlicht auf Rotbusch.wordpress.com

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Jens Spahn will Thema Organspende auf dem Lehrplan


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Wir Bürger wollen Zulassung für Phagentherapie

Was Organe sind, wissen wir, was Phagen sind, wissen wir nicht. Ja, über Organspende sollte gesprochen werden und ja, die Staatsmedien könnten da endlich mal eine sinnvolle Werbung betreiben und Menschen ins Zentrum rücken, die mit einem gespendeten Organ leben. Über ihre Ängste, Sorgen, Schmerzen und über ihr Erleben vor, bei und nach der Transplantation zu erfahren, würde ein größeres Wissen und eine angemessene Emotionalität bei den Menschen erzeugen als die gesamte Propaganda des Herrn Spahn.
Was Gesundheitsminister Spahn allerdings in Sachen Organspende nun auf dem Plan hat, kann nur Kopfschütteln erzeugen. Er fordert im Zuge seiner Werbekampagne für mehr Organspenden, das Thema im Unterricht zu behandeln und in die Lehrpläne aufzunehmen.

Nein, in die Schulen gehört diese Propaganda, die Spahn Aufklärung nennt, nicht. Seit langem plädiere ich für ein Fach Gesundheit/Ernährung, das nicht nur den Schülern, sondern auch deren Eltern die Augen öffnet über Zuckerkonsum, Fastfood, gentechnisch veränderte Lebensmitteln, gesunde und ungesunde Fette usw. usw. Das hält die Nation nicht für wichtig. Stattdessen soll die digitale Schule das Fach Wirtschaft einführen und fächerübergreifend genderspezifisch unterrichten, um bei jedem eine frühestmögliche spezifische sexuelle Identität zu wecken.

Spiegel behauptet: In Deutschland sterben pro Tag drei Menschen, weil für sie kein lebensrettendes Spenderorgan gefunden wurde. Das wären rund 1000 Menschen im Jahr – wenn es so ist, dann sind es jedes Jahr 1000 zu viel.
Dennoch frage ich seit Jahren, warum weder Spahns Vorgänger Gröhe noch Spahn selbst, der sich ja nach diesem Job riss, ein Interesse daran zeigten, sich um die 15.000 Toten zu kümmern, die jedes Jahr durch multiresistente Keime in deutschen Krankenhäusern dahingerafft werden. “Deutschland bekommt Krankenhauskeime nicht in den Griff” heißt es am 6. 12. 2018 auf RTL.de.
Das bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene DGKH, jedoch mit viel höheren Zahlen. Sie sagt: “In Deutschland ziehen sich jährlich rund 500.000 Menschen eine Klinik-Infektion zu und es sterben mit 40.000 doppelt so viele Menschen an Krankenhausinfektionen im Jahr wie allgemein bekannt. …Laut einer Charité-Berechnung könnte sich deren Zahl weltweit bis 2050 auf zehn Millionen jährlich erhöhen.
Reiner Felsberg, Sprecher des Ärzte-Verbandes Marburger Bund, sagt: „Die besten Hygienebestimmungen nützen nichts bei Personalmangel in den Kliniken, wenn das Personal die vorgeschriebenen 30 Sekunden Hände-Desinfektion nicht einhalten kann.“

Statt sich um diese Toten zu kümmern, die überflüssigerweise an Keimen in Deutschland versterben, prognostizierte Spahn am Weltkrebstag (1. Februar 2019), dass in zehn bis 20 Jahren der Krebs besiegt sei und twitterte gleichzeitig Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung der Erkrankung. Eine verrückte bis unverschämte These für alle Betroffenen. 2016 erlagen 230.725 Menschen in Deutschland einem Krebsleiden – mehr als ein Viertel aller Todesfälle des Jahres. (Statista)

Wer bösartig denkt, könnte das Nichtstun Spahns in diesem Punkt als natürliche Bevölkerungsreduktion ansehen, die ansonsten nur den Verschwörungstheoretikern vorbehalten bleibt. Ernsthaft gefragt: Warum wird das größte aller Probleme, das Fehlen von Antibiotika gegen multiresistente Keime, ihre Verbreitung, die Gefährdung von Menschen in Krankenhäusern und deren Tod nicht als zentrales Thema der Gesundheitspolitik bearbeitet, diskutiert und ins Volk getragen? Es reicht wohl, dass Menschen bei Krankenhausaufenthalten gefährdet sind und sogar sterben können. Es muss nicht schon vorher darüber ausgiebig informiert werden. Stattdessen lenkt man lieber die Aufmerksamkeit auf Masern, auf die Organspende und auf 13.000 geplante zusätzliche Pflegekräfte. Immerhin wird über gesundheitspolitische Belange wieder gesprochen – die Schlaftablettenzeit unter Gröhe ist vorbei. Das darf auch bemerkt werden. Wo aber bleibt das Großprojekt “Rettung vor multiresistenten Keimen”? Der eigentliche Skandal liegt in Spahns Schonhaltung gegenüber der Pharmaindustrie, die noch Zeit braucht, um das schon vorhandene und unter Insidern bekannte Heilmittel umfassend und finanzintensiv zu vermarkten.

Phagentherapie heißt das Zauberwort, das schon vereinzelten Menschen das Leben gerettet hat. In Deutschland allerdings sind Phagen als Standardtherapie nicht zugelassen. Hier heißt es Operation, Amputation oder Tod. Wer sich behandeln lassen will, muss die Phagen beibringen und seine Lebensrettung selber bezahlen (ein Therapieversuch dauert sechs bis acht Wochen und kostet etwa 650 bis 1400 Euro).  Und das, obwohl Phagen als Bakterienkiller schon seit 100 Jahren bekannt sind und die Pharmaindustrie damit genug Zeit hatte, aus ihnen  entsprechende Heilmittel gegen multiresistente Keime zu entwickeln. Bis heute sterben in deutschen Krankenhäusern weiter Tausende von Menschen, während Billionen von Phagen überall auf Forschung und Einsatz warten. Was aber regeln EU und Spahn? Erst einmal nichts! Das Sterben in deutschen Krankenhäusern geht weiter. Ein Gesundheitsskandal ohnegleichen, den Gröhe ausgesessen hat und den er an Spahn vererbte, der nun mit seinem Aktivismus auf kleinen Feldern spielt, um entweder vom großen abzulenken oder Vorgaben und Anweisungen von außen zu folgen.

“An klaren Tagen kann man vom Krankenhausdach aus die Gesundheit erblicken.” – Gerhard Kocher, “Vorsicht, Medizin!”

Weitere Infos zum Thema Phagentherapie

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Der Missbrauch des Mordfalls Lübcke


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Peter Taubers Griff ins Grundgesetz

Verabscheuenswürdig ist jede Art von Gewalt, die Menschen an Menschen begehen – dabei interessiert es nicht, wer das Opfer ist. Oder wollen wir den Wert eines Menschen daran messen, welchen sozialen Status er einnimmt? Genau das scheint sich aber gerade in der berechtigten Entrüstung über den Mord an Landrat Lübcke widerzuspiegeln. Es gab den verabscheuungswürdigen Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016 mit 12 Toten, um die sich die Politik nicht kümmerte. Es gab den Mord in Chemnitz, der hinter den erfundenen Hetzjagden von Rechts bedeutungslos blieb. 2018 weiß die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu berichten: “Eine junge Frau kämpft um ihr Leben, ein 15-Jähriger ist schwer verletzt: An mehreren Orten in Deutschland gab es am Wochenende Messerattacken. Manche Tatverdächtige sind noch minderjährig.“ Wer aber genau wissen möchte, was sich in diesem Land täglich an kriminellen Handlungen, Messerstechereien, Morden, sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen ereignet, dem empfehle ich das „Tagebuch des Grauens“.

Die Kriminalstatistiken des Herrn Seehofer anzuschauen, bringt gar nichts, denn derselbe Mann, Innenminister seines Zeichens, sagte am 5. Mai 2018: „Die wahren Zahlen könnten viermal so hoch sein.“ Und auch André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, bemerkte zur offiziellen Kriminalstatistik: „Die tatsächlichen Fallzahlen liegen weit über den in 2017 registrierten Straftaten. Die Wissenschaft geht aufgrund von Erkenntnissen aus der Dunkelfeldforschung und Hochrechnungen von jährlich mindestens 20 bis 25 Millionen Straftaten in Deutschland aus“, was das oben genannte „Tagebuch des Grauens“ auch zu bestätigen scheint.

So viel zu den Kriminaldelikten und der nur „gefühlten Angst“ in Deutschland. Dieser von den Politikern stets als nur gefühlte Angst der Bürger bezeichnete Zustand wurde nun aber plötzlich konkret – und zwar durch den Mord an Lübcke. Dieser Mord ist – wie jede von den Politikern bisher immer als „Einzelfall“ bezeichnete Gewalttat – mutmaßlich eine von Rechts motivierte Tat, die die gesamte Elite in Angst und Aufruhr versetzt. Ab jetzt darf, nein muss sogar von konkreter Angst gesprochen werden. Auch von einem „Einzelfall“ ist plötzlich nicht mehr die Rede. Im Gegenteil – dieser Fall wird zum Präzedenzfall für all diejenigen Supernasen, die sich die Medaille des „vorbildlichen Demokraten“ an die Brust geheftet haben und sich nicht scheuen, mit großen Reden ihr Gutsein medial zu feiern. (Übrigens als Einschub: Die Zahl der Mordopfer in Deutschland 2012-2017 stieg laut Bundeskriminalamt von 281 auf 405 schreckliche verabscheuenswürdige Taten).

Peter Tauber, der sich auszeichnete durch seine Beleidigungsattacke „Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ (ich berichtete darüber) hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Er hat nämlich auch im Mordfall Lübcke ein paar Arschlöcher gefunden und ihnen die Schuld an dessen Tod zugeschrieben. „Erika Steinbach, einst eine Dame mit Bildung und Stil, demonstriert diese Selbstradikalisierung jeden Tag auf Twitter“, veröffentlicht die WELT Taubers Worte. „Sie ist ebenso wie die Höckes, Ottes und Weidels durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes.“ Ein Eigentor, das er da schießt. Sarah Wagenknecht und die damalige AfD-Vorsitzende Petry gaben Merkel eine Mitschuld an dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. Wohl auch nur zwei Arschlöcher, um mit Taubers Worten darauf zu antworten.

Völlig gleichgültig, wer in Deutschland was sagt. Hier geht es nur darum, alles zu instrumentalisieren, was möglich ist, um endlich die Leute der AfD restlos zu kriminalisieren. Was diese vom Volk demokratisch gewählten Politiker ertragen müssen an Beleidigungen, Diffamierungen, Sachbeschädigungen, Gewalt gegen sie, darf auf diesem Video betrachtet werden. Was das alles mit Demokratie, Opposition, Meinungsfreiheit, Schutz der Person und Umgangsformen, mit Ethik und Moral zu tun hat, mögen unvoreingenommene Menschen beurteilen. Ich bin schockiert, wütend und besorgt über diese Zustände und Ereignisse in diesem Land. Und es ist unverschämt, den Bürgern – egal welchen Standes, welcher Bildung und welcher politischen Zugehörigkeit – eine Schuld an diesen Zuständen, an dieser Spaltung der Gesellschaft und an dem Niedergang der Volksparteien zu geben. Da mögen die durch (Staats)Medien Infizierten, die Merkel-Verehrer und politisch und gesellschaftlich Abgehobenen anderer Meinung sein – meine Buchreihe „Die Asche der Demokratie“ dokumentiert seit Anfang 2016 den Niedergang dieses Landes und die traurige Spaltung in Gut und Böse, Rechts und Links, Reich und Arm, Jung und Alt, Demokrat und Antidemokrat. Zu Brandts Zeiten war ich SPD-Wählerin, rot-grüne Bildungspolitik trieb mich in Merkels Arme. Was ich zukünftig in einem Deutschland der Taubers, der Steinmeiers und der Heiko Maasens wählen werde, erschließt sich mir heute nicht.

Der Rechtsextremismus sei zu einer echten Gefahr geworden, sagte der Innenminister Seehofer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. “Dieser Mord motiviert mich, alle Register zu ziehen, um die Sicherheit zu erhöhen.” Jahre zu spät, Herr Seehofer! Auch Steinmeier ruft zur Verteidigung der Demokratie auf. Das Problem seien nicht nur rechte Gewalttäter – sondern auch das gesellschaftliches Klima. „Wenn die Repräsentanten der Demokratie bedroht würden, dann ist unsere Demokratie in Gefahr.” Die GroKo, Herr Steinmeier, ist Ihr Produkt zusammen mit dem gesellschaftlichen Klima. Auch Zensurminister Maas weiß wie immer Kluges zu sagen: „Vielleicht braucht unser Land nicht nur die ‘Fridays for Future’, die so viel in Bewegung gebracht haben, sondern auch einen Donnerstag der Demokratie”, sagt er und die Tagesschau berichtet. Nein, unser Land braucht keinen Donnerstag der Demokratie, sondern Vertreter der Demokratie. Die sind uns abhanden gekommen!

Lauschen wir noch einmal dem „Arschloch-Demokraten“ Peter Tauber, der mich derzeit beleidigte und als Arschloch titulierte. Er schlägt vor, den Verfassungsfeinden die Grundrechte zu entziehen und damit auch die Meinungsfreiheit. Das erlaube sogar das Grundgesetz in Artikel 18. Was steht dort? „Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte…“

Von der Sorte Mensch, die ihr Grundrecht verwirken und längst verwirkt haben, laufen etliche durch diese Republik und sie sitzen vorrangig in den Parteien, die täglich ihre Demokratie-Identität feiern. Die Freiheit der Meinungsäußerung hat man mir schon 2015 aberkannt, über das Ende der Lehrfreiheit an deutschen Universitäten hat sich sogar schon unsere Super-Feministin Alice Schwarzer ausgelassen. Über die Verhinderung von Versammlungsfreiheit kann die AfD ein Lied singen. Zum Thema Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis kann Horst Seehofer gerne einmal seine Wünsche offenlegen, an den Daten der Sprachassistenten wie Apple Siri, Amazon Alexa und Google Home zu partizipieren. Schließlich sollen ja die Spione, die wir uns mit Smartphones und anderen Mikrofonen ins Haus geholt haben, für unsere regierenden Demokraten einen Sinn machen. Zum Thema Missbrauch und Zerstörung von Eigentum sollte Tauber sich mal der linken Antifa und sonstigen Krawallbrüdern zuwenden. Und den Asylmissbrauch sollte ihm Merkel erklären. Sie ist die Fachfrau für verlorene Pässe, gefälschte Identitäten und verschwundene Asylanten.

Also, Herr Tauber, halten Sie sich zurück mit Ihren Vorschlägen zur „Rettung“ der Demokratie! Sie sind der Letzte, der sich leisten sollte, über den Entzug der Meinungsfreiheit zu sinnieren. Ich bin gegen Merkel und damit Ihrer Meinung nach ein Arschloch. Danke gleichfalls.

Wenn eine Demokratie dazu übergeht, loyal anders Denkende ihrer Rechte zu berauben, dann hat sie sich zur Diktatur gewandelt. Aus Mangel an Überzeugungskraft bedient sie sich nun selbst der Mittel, die sie einst bekämpfte.

(Erich Limpach, deutscher Dichter von 1899 – 1965)

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Die gelöschte Meinungsfreiheit


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Stattdessen “Vulva malen” auf Evangelischem Kirchentag

Die Demokratie hat ausgedient und verabschiedet sich seit Jahren unter Merkel täglich mehr. Heute platzte eine weitere Bombe zwecks Ende der Meinungsfreiheit. Der Youtube-Kanal des unter Polizeischutz lebenden Islamkritikers Hamed Abdel-Samad wurde ohne Vorankündigung und ohne Begründung gelöscht. Der Kanal hat über 120.000 Abonnenten und über 25 Millionen Klicks. Abdel-Samad zeichnet sich seit Jahren dadurch aus, dass er mit allen das Gespräch sucht. Aufklärung und Argumente, Kritik und Wissen zeichnen ihn aus, der sich nichts mehr wünscht als Toleranz unter den verschiedenen Religionen unter Ablehnung jeglicher Gewalt. “Das soziale Netzwerk lässt sämtliche islamistische Kanäle laufen, die zu Hass und Gewalt aufrufen, bringt aber ständig kritische Stimmen zum Schweigen und unterstützt somit den medialen Dschihad, den die Islamisten weltweit betreiben!” reagiert Abdel-Samad auf die Unverschämtheit der Löschung (Kanal inzwischen dank der Proteste wieder freigeschaltet).

Aber alles passt doch so wunderbar in die Merkelsche “Demokratie-Denke”, die sich aus dem Staatskonstrukt ihrer Kindheit und Jugend speist und uns auf manipulativen Wegen in die DDR 2.0 führt. Die Millionen Löschaktionen der sozialen Medien beruhen auf einer Entwicklung, die mit folgenden Merkel-Stempeln versehen ist:
– Merkels Treffen mit Zuckerberg 2015 am Rande der UN Vollversammlung. Mark Zuckerberg sichert Angela Merkel zu, sich des Problems der Hassparolen gegen Flüchtlinge in dem sozialen Netzwerk anzunehmen.
– Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das am 1. Oktober 2017 in Kraft trat, setzt bestimmte Löschfristen bei offensichtlich strafbaren Inhalten wie Volksverhetzung fest. (Welche Richter entscheiden, was Volksverhetzung, was Meinung und was Kritik ist?)
– Löschzentralen in Berlin und Essen entscheiden über Hassrede, Hetze, Fakenews und Volksverhetzung. Der Willkür sind Tür und Tor geöffnet, der Meinungsfreiheit der Garaus gemacht.

Das berüchtigte NetzDG ist nur der einstweilige Höhepunkt einer größeren, mit Millionen an Steuergeldern künstlich gepushten linkspopulistischen Kampagne. Hinter dieser Kampagne, die auch von EU-Kommissionen angeheizt wird, steht die ganz konkrete Angst um Machtverlust bei den politischen und finanziellen Eliten, da die Menschen in Europa durch das Internet und die neuen technischen Möglichkeiten nun den klassischen, von der Politik in Deutschland weitgehend gleichgeschalteten Nachrichtenmachern das Heft zunehmend aus der Hand nehmen.”

Wenn die bisher gewünschte zukünftige Kanzlerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf n-tv.de bemerkt, sie habe eine Baustelle übernommen (hauptsächlich klimapolitisch gemeint – mehr traut sie sich nicht) und sie sehe ungeklärte Fragen, dann kann ich ihr nur zustimmen und sie fragen, warum sie die Nachfolge einer tatenlosen “linksgrünen” Kanzlerin mit all diesen – nicht nur klimapolitischen – Baustellen antreten will. Dafür hat der “Kreuzchenmacher” kein Verständnis. Der hat schließlich wenigstens so viel verstanden, dass die über Jahre unter Merkel betriebene Metarmorphose der CDU vom Kreuz in einen grün-bunten Schmetterling nur der Abklatsch eines Originals ist. Da doch lieber gleich das Original der tiefgrünrosaroten Ideologen wählen und wie Franz-Josef Strauß einst zu sagen pflegte, in das Narrenschiff Utopia steigen und mit ihm in unbekannte Sphären davonsegeln.

Auch das wäre eine Möglichkeit, die Nation von einer fremdbestimmten CDU zu befreien, die in ihren “Losigkeiten” (hilflos, planlos, alternativlos, orientierungslos, freudlos, ideenlos, kopflos) zwischen Wertverlust-Union und Werte-Union hin- und herwabert. Vielleicht mag man sich aber einfach nur politisch ausklinken und sich stattdessen Gott und seiner Kirche zuwenden. Derweil findet ja gerade in Dortmund der evangelische Kirchentag statt – selbstverständlich ohne die Feinde der AfD, der Partei, in der sich (so wird posaunt) nur Antisemiten, Nazis und Rassisten befinden. Also nichts mit “politisch ausklinken”. Die Guten sind natürlich eingeladen und dürfen ihre Statements gegen die Bösen halten.

Und ganz nach Gottes Wunsch und Roberto Blancos Song “Ein bisschen Spaß muss sein” heißt es dieses Mal auf dem Kirchentag sogar “Ein bisschen Sex muss sein”. Ein Vulva-Malkurs und der Frauen-Workshop “Schöner kommen” heizen das Klima auf und sorgen für zusätzliche Erwärmung.
Eine junge angehende Theologin, die ihre Ideen auf dem Kirchentag realisiert, begründet ihre Vulva- und Orgasmuseuphorie. Es gehe darum, „sich kreativ mit der eigenen Körperlichkeit auseinanderzusetzen“ und in „ungezwungener Atmosphäre in Austausch über das weibliche, äußere Genital, die Vulva, zu treten“.

“Mein Gott! ” kann man da nur schmerzverzerrt rufen. Grüner ideologischer Populismus wurde tief eingeatmet, um ihn zukünftig in Kirche und Öffentlichkeit als modernisierte Glaubenswahrheit wieder auszuatmen.
Zu schön die Kommentare einiger Leser dazu, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
– Muschis malen, aber Hauptsache die AFD hatte keinen Redebeitrag.
– Man kann schön erkennen, wohin es führt, wenn sich eine Kirche von der linksgrünen Ideologie vereinnahmen lässt bzw. daran tatkräftig mitwirkt. Die EKD ist nur noch eine gleichgeschaltete pseudo-religiöse Scheinkirche. Ihre neue Aufgabe ist vielmehr die Verbreitung des linken ideologischen Gedankenguts
– Und morgen freuen wir uns auf das “Meditative Wichsen”. Klimaneutral – also ohne Stöhnen.
– Vielen Dank, dass ich endlich zur letzten Überzeugung gelangt bin… ich trete aus.
– Fehlt eigentlich nur noch, daß der Schöpfungsakt höchstselbst ebenfalls seinen Platz auf künftigen Tagesordnungen findet – am besten als Live-Performance….vielleicht kommen dann mehr Besucher.
– Vielen Dank für diesen Artikel. Meine Mutter hat ihn gelesen und ist nun endlich bereit aus diesem Verein auszutreten. Insofern hat dieser Zirkus auch noch etwas Positives.
– Wie wäre es mit einem Workshop „Adventliches Penis-Backen – ab 6 Jahre“?
– Luther rotiert im Grab!

Wie wohl Kramp-Karrenbauer, Merkels letztes Opfer, diese Kirchentag-Vorführungen findet? Vielleicht erfahren wir es noch in den Sommerinterviews von ARD und ZDF, auf die Merkel ja großzügigerweise verzichtet. Da soll sich doch lieber AKK den Mund verbrennen und erklären, wie sie die vielen unbearbeiteten Baustellen ihrer “Gönnerin” beackern möchte. Sie hätte wissen müssen, dass Merkel über die Jahre die Tricks zum Machterhalt sogar mit eigenen Beliebtheitswerten krönen kann – Abwesenheit und Schweigen sind dafür zwei Kriterien. Anwesenheit und Reden mit integrierter eigener Meinung sind dagegen ein gefährliches Unterfangen. Davon wurde die Nation über die Jahre entwöhnt. Was sagt deshalb das Märchen-Trendbarometer RTL/n-tv am 10. Juni 2019? “Deutsche wollen Fortbestand der GroKo”.

Ein Pflichtbesuch in deutschen Schulen, ein vierwöchiger Aufenthalt in Duisburg, Dortmund oder Gelsenkirchen oder ein längerfristiger Krankenhaus- oder Seniorenheimaufenthalt dürften da Abhilfe schaffen. Ein Notfall in den Bergen des Sauerlands oder der Mosel hat trotz Handybesitz ebenso eine kurierende Wirkung.

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Deutsche TV-Gehirnwaschanlage …


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… auf Grün gebürstet

Dass deutschen Sparern seit 2010 etwa 648 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen verlorengegangen sind, flutschte als mediale Meldung ebenso durch wie die von den 16.000 Kuckuckskindern in Deutschland, deren Scheinväter riesige Summen an Unterhalt zahlten und die nun endlich das Recht erhalten, ihr Geld von den biologischen Vätern zurückverlangen zu dürfen.

Wer diese Meldungen als Peanuts (Kleinkram) einsortiert, dürfte sich spätestens angesprochen fühlen, wenn es um sein Leben und vorzeitiges Sterben geht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert nämlich eine unvorstellbare Dezimierung der Weltbevölkerung durch resistente Keime. “Einem aktuellen Bericht zufolge könnten bis 2050 zehn Millionen Menschen pro Jahr an Infektionen mit resistenten Bakterien sterben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die drohende Antibiotikaresistenz-Krise noch abzuwenden. … Die Expertengruppe fordert Regierungen auf, nationale Aktionspläne gegen Antibiotikaresistenzen auszubauen und vor allem die finanziellen Mittel für die enthaltenen Maßnahmen aufzustocken.”

Nun, Herr Gesundheitsminister Spahn! Raus mit den deutschen Aktionsplänen aus der Schublade! Was sagen Sie? Nicht möglich? Vorgänger Gröhe hat den Schlüssel verbummelt? Und deshalb Ihr Hype um die Masern-Impfung und Organspende? Was rege ich mich da auf? Mit den Deutschen kann man es ja machen!

Der deutsche Michel – eine Spezies aus Arbeitstier, Müslischlucker, Hundebesitzer und Internet-Follower denkt gar nicht daran, sein Recht oder seine Überzeugung auf der Straße zu verteidigen. Rechte haben sowieso nur die Reichen, also die da oben – und eigene Überzeugungen braucht er nicht. Schließlich werden ihm, dem deutschen Michel, in der Tagesschau in 100 Sekunden stündlich seine Überzeugungen wieder und wieder vorgeplärrt. In voller Übereinstimmung mit dem dort Gesagten fehlt dann auch jeder Grund, demonstrierend auf die Straße zu gehen. Es geht uns ja gut! (Wie Sie sehen, schließe ich hier die “Friday for Schulfrei-Bewegung” aus, die nach dem Leithammel-Prinzip zustande gekommen ist).

Was sich „Tagesschau“ und „heute“, was sich ARD und ZDF immer wieder leisten, habe ich schon einige Male mit Beispielen belegt. Das Gehirnwäsche-Programm funktioniert bestens, wie die Wahlerfolge der Grünen bei der Europawahl und der sonntägliche deutsche Liebesbeweis (Sonntagsfrage ARD, Politbarometer ZDF) ihnen gegenüber verdeutlichen. Die täglich veröffentlichte “grüne” Meinung durch tägliche Grüne Experten-Statements zu allen Themen der Tagesschau waren und sind der stete Tropfen, der das Hirn aushöhlt. Auf dem Blog einer befreundeten Bloggerin (rotbusch-wordpress.com) wird die linksgrüne Methode der Gehirnwäsche von einem deutschen Politikbeobachter in Florida analysiert und mit einer berechtigten Warnung an uns alle versehen.

Wie ist es möglich, dass eine Partei, die außer einer Klimahysterie so gut wie nichts auf ihrer Agenda hat, plötzlich das Siegertreppchen betritt? Waren nicht auch die Grünen “Mitabholzer” des Hambacher Forstes in NRW? Beim Ausbau des Frankfurter Flughafens, bei der Elbvertiefung und bei “Stuttgart 21” hatten auch Grüne Regierungsverantwortung. Und Glyphosat wird noch immer auf deutschen Böden ausgebracht, was der Grüne Ex-Abgeordnete Matthias Berninger, der nun als Lobbyist bei Bayer zu finden ist, sicherlich befürworten wird. Auch die von der EU angemahnten zu hohen Nitratwerte in deutschen Böden hat die Grünen bis heute nicht interessiert. Warum auch? Sie haben ihr Wahlthema gefunden, mit dem sie nach altbewährtem Brauch Angst schüren und daraus Profit schlagen können. Es heißt Klimakollaps und funktioniert prächtig! Zur Zeit der Friedensdemos nutzten sie die Angst der Menschen vor einem Atomkrieg, der nicht stattfand. Dann war es die Angst vor der Vernichtung der Wälder durch den “Sauren Regen”. Es folgte nach Tschernobyl die Angst vor den Atomkraftwerken, die uns umbringen würden. Dann war es das Ozonloch mit den zu hohen Ozonwerten, was in den Städten zum Ozonalarm führte. Nicht zu vergessen die Gefahr durch den Elektrosmog.
Heute ist es das Klima mit seiner globalen Erwärmung – menschgemacht. Dieses Klima – ein 4 Milliarden Jahre alter Greis – wird in 13 Jahren seinen letzten Schnaufer tun. Und wo? Im bösen Deutschland, in dem die Menschen versäumt haben zur Klimarettung Grün zu wählen! Populismus als Erfolgsmodell der Grünen – aber andere Parteien wie die AfD und andere Meinungen mit diesem Etikett versehen! Auch eine bewährte Methode, sich zur moralischen Gut-Partei hochzustilisieren.

Wer Grün wählt, wird bald Rot sehen, wer Bundeskanzler Habeck will, wird einen selbstverliebten Antidemokraten bekommen, der andere lehrt, was Demokratie a la Habeck bedeutet.

Der deutsche Michel wird’s schon richten und mit Seinesgleichen die Schafherde bilden, die sich sofort anstellt, um freiwillig geschoren zu werden. Dabei blöken sie dann alle im Chor das Lied: “Von dem Regen (Merkel) in die Traufe (Habeck)” in Abwandlung des Liedes “Aus der Traube in die Tonne”.

(Die Redensart “Vom Regen in die Traufe” kommt vermutlich aus dem Orient und ist im deutschen Sprachraum etwa seit dem 17. Jahrhundert geläufig. Wenn es regnet, rinnt das Wasser vom Dach durch die Dachrinne über die Traufe nach unten und ergießt sich dort in einem Schwall. Wer unter einem vorstehenden Dach Schutz vor dem Regen sucht und nicht aufpasst, kann in die Traufe geraten – und wird so erst recht durchnässt.)

Nachtrag: Warum ich als junger Mensch nie die Grünen wählen werde

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