DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Die Klima-Hysterie der Grünen


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Heißzeit – neue Wortschöpfung der Grünen

Es ist Sommer, und zwar ein ausgesprochen heißer. Während sich in Abwesenheit der Vorsitzenden und Kanzlerin Teile der Union neu positionieren und sich in einer WerteUnion zu den verlorengegangenen konservativen Ausrichtungen ihrer Partei rückbesinnen wollen, posaunt eine andere Gruppe von CDU-Politikern einen interessanten Vorschlag hinaus ins politische Sommerloch: Ein Comeback der Wehrpflicht und ein Pflichtjahr in einer sozialen Einrichtung. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht 2011 fiel auch der Zivildienst weg – beides Dienste für die Allgemeinheit, die mit Verantwortung, Einsatz und Pflichterfüllung zu tun haben. Kaum aber ist der neue Gedanke ausgesprochen, stehen schon wieder die Kritiker auf, um mit ihren Menschenrechtsparolen und „Wir setzen auf Freiwilligkeit“-Gesängen den gedanklichen Steckling sofort im Keim zu ersticken. Gleichzeitig stimmen aber genau diese linksgrünen Alleswisser und Alleskönner das Klagelied über eine verrohte Gesellschaft mit ihren Hassparolen an. Die Journalistin Hayali mit ihren Sologesängen in Funk und Fernsehen muss dem Dummvolk journalistische Orientierung vermitteln, Außenminister Heiko Maas ließ gleich für alle Zukunft seine Zensurkeule in ein Gesetz gießen, die Gesetzeshüter kümmern sich um die Rückholung krimineller HarzIV-Empfänger und der deutsche Bundespräsident bereitet schon einmal das Staatsbankett für den Super-Demokraten Erdogan vor, den er mit militärischen Ehren dafür belohnen will, dass er uns für viel Geld einige Flüchtlinge abgenommen hat. 

Aber zurück zum Sommer 2018, der endlich mal wieder ein richtiger Sommer ist! Seit Jahren sehnen sich die Menschen nach Jahreszeiten, wie sie auf dem Kalender stehen. Zu meiner Kindheit waren Sommer noch Sommer und Winter auch Winter und meine Aufenthalte in Polen lehrten mich, was ein kontinentales Klima ist – extrem heiße Sommer und mit Schnee und Eis dienende kalte Winter. 

Aber unsere linksgrünen Hysteriker machen aus diesem Sommer den bevorstehenden Weltun-tergang. Es droht eine Heißzeit … Wir befinden uns mitten im Klimawandel … wir brauchen ein Klimaschutzgesetz … Kohleausstieg sofort … weg vom Verbrennungsmotor … 

Es ist doch immer wieder hilfreich, ein gerade zur rechten Zeit (vor einer Wahl) auftretendes Naturereignis als Wahlhelfer zu benutzen. Dieser Heiß-Sommer darf nicht ungenutzt verstreichen, dachten sich die Grünen und die mit ihnen verbündeten Aktivisten und bliesen zur Jagd nach Wählerstimmen. Ihre tägliche Medienpräsenz mit Aufrufen zur Klima- und Weltrettung ist unüberhörbar und während sich die ehemalige Klimakanzlerin in Marokko und Spanien um ihr Lieblingsthema „Relocation und Resettlement“ kümmert, greifen  die Grünen schon einmal nach ihrem zukünftigen Ministerium, das sie nach der nächsten Wahl (egal in welchem Bundesland) unter Regierungsbeteiligung beanspruchen werden. Dazu haben sie auch neue Köpfe ins Rennen geschickt, die nun zusammen mit den „alten“  ihr jahrzehntelang geübtes ideologisches  Säbelrasseln täglich zum Besten geben. 

Der Klimawandel ist eine naturgegebene Tatsache. Das Klima kann gar nicht anders, als sich ständig zu wandeln. Und wer diesen Sommer als Beweis für einen von Menschen gemachten Klimawandel anführen will, der sollte sich einmal die Wetteraufzeichnungen der letzten 120 Jahre zu Gemüte führen. Heißzeit gab es damals schon ohne die Grünen.

Da sind Extremwetterereignisse, Temperaturen oder Temperaturänderungen, Heiß-, Kalt- und Regensommer, Überschwemmungen und Hitzeperioden mit Toten genauso ausgeprägt wie heute. „Der Begriff  ‘Klimaschutz’ ist sinnlos, denn man kann Klima – einen naturgesetzlich sich laufend ändernden statistischen Mittelwert über 30 Jahre – nicht schützen. Entsprechend sinnlos und unwirksam sind Klimaschutzgesetze. Jetzt kommen die linken und grünen Gauner ins Spiel. … Diese Leute werden nicht eher Ruhe geben, bis sie das logische Resultat linker Politik erreicht haben: den Kollaps des Systems. Wie ich bereits schrieb, ist die Linke nicht der Gegner und schon gar nicht irgendeine Alternative zum Kapitalismus, sondern sein Parasit.“

Diese Deutschland-Hasser und -Zerstörer haben gerade ihr Lieblingsspielzeug verloren, ihre unglaubwürdige Türkeipolitik zwecks Übernahme und Ausbreitung des Islams in Deutschland. Glücklicherweise bot sich Merkels Grenzöffnung 2015 und ihre „Kommt-alle-zu-uns“— Politik als Ersatz an, sodass bei den ideologisch Verfärbten bei der letzten Regierungsbildung (Jamaika-Verhandlungen) die Hoffnung aufkeimte, wieder in vorderster Front am Untergang Deutschlands mitwirken zu können. Hat wie wir wissen nicht geklappt — also: Strategiewechsel! Klimakatastrophe in den Mittelpunkt rücken! Dabei hat die Grünste aller Grünen, Göring-Eckard, sogar noch den Stein der Weisen ausgebuddelt: Sie ist dabei, den Klimawandel als Fluchtgrund einzuführen. 

  • Wo sind die Grünen, wenn Waffenexporte in die Türkei abgesegnet werden? 
  • Wo sind die Grünen, wenn die Giftküche Monsanto von Bayer aufgekauft wird?
  • Wo sind die Grünen, wenn der Autokäufer vom Hersteller betrogen wird?
  • Wo sind die Grünen, wenn Imker das Sterben ihrer Bienen beklagen?
  • Wo sind die Grünen, wenn das Schwinden von Insekten bemerkt wird?
  • Wo sind die Grünen in den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz?
  • usw. usw.

Dafür standen sie einmal. Heute ist das alles viel zu unspektakulär!

HEUTE …

  • sind sie da, wenn es um Staatsverträge mit Islamverbänden geht.
  • sind sie da, wenn es um den  Islamunterricht an NRW Schulen geht.
  • sind sie da, wenn die Genderisierung der Gesellschaft vorangetrieben wird.
  • sind sie da für Kampagnen wie Me-Too oder Me-Two.
  • sind sie da, wenn die AfD nicht nur mit legalen Mitteln bekämpft wird.
  • sind sie da, wenn Andersdenkende als Rassisten beschimpft werden.
  • sind sie da, wenn Sexualunterricht schon in Kitas zum Thema wird.
  • sind sie da, wenn mehr als 50  sexuelle Identitäten gezählt werden.
  • sind sie da, wenn allen Flüchtlingen der Welt Einlass gewährt wird.
  • usw. usw.

Die Grünen gehören längst der bildungsbürgerlichen Mittelschicht an und versammeln in ihrem Parteitopf alle möglichen bürgerrechtlichen Organisationen. Somit machen sie auch nur für diese Klientel Politik. Die Zustimmung zu Gerhard Schröders Agenda-Politik war dafür ein sichtbares Zeichen. „Auf den Parteitagen wurden nicht mehr Dritte-Welt-Aktivisten eingeladen, sondern die Chefs von Weltkonzernen … Man setzte sich inzwischen lieber für Spitzenpositionen von Frauen in Dax-Konzernen ein als für die Lebensbedingungen alleinerziehender Mütter mit Hartz IV. … Die heutigen Mandatsträger sind in der Mehrheit Anhänger der sogenannten menschenrechtsgestützten Außenpolitik der Ära Merkel.“

Was also kann einen denkenden Menschen dazu bewegen, diese Ideologie zu wählen, die als genderwahnsinnige, politisch-korrekte Sprach- und Ernährungspolizei das heutige „Gutmenschentum“ vertritt. Ihr alleiniger Anspruch, über Gut und Böse, Christentum und Islam, Demokrat und Rassist, Links und Rechts, Lüge und Wahrheit, Sicherheit und Risiko entscheiden und urteilen zu können, charakterisiert ihre Arroganz und Selbstliebe. Beide Eigenschaften haben nichts mit Demokratie und Menschenachtung zu tun. Die Mehrheit der Bürger und deren Mehrheitsmeinung haben sie nie interessiert. Sie machen bis heute jede Minderheit zur Mehrheit und missachten jeden, der ihnen und ihrer Meinung widerspricht. Davon ist auch ihre Klimapolitik nicht ausgeschlossen. Auf der Idee des menschengemachten Klimawandels baut ihre Politik eine preistreibende Energiepolitik auf. Dabei sind die Treibhaus-Thesen längst widerlegt, wie es Günter Ederer schon  2011 in der Welt beschrieb.

Als abgehobene Verbots-, Besserwisser-, Heißzeit- und Multikulti-Partei, die so gut wie nichts mehr mit ihren Umwelt- und Verbraucherschutz-Wurzeln zu tun hat, stehen sie für die Arroganzen, die schon seit Jahren in der Versenkung des Bundestags und der Länderparlamente hätten verschwinden müssen. Aber wie schlechte und alternde Chorvereine oder Schützen- und Kleingartenvereine, die sich zwar ständig streiten, kleben sie über Jahrzehnte zusammen nur deshalb, weil sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Und nur, weil ihnen immer wieder ein neues Ideologiethema einfällt, wuseln sie noch weiter in der Altparteienlandschaft herum. 

Mein Champagner wechselt zu jeder Wahl in Deutschland seinen Standort vom Keller in den Kühlschrank, immer in Erwartung des Wahlergebnisses, das irgendwann einmal verkündet, dass die Grünen die Fünf-Prozent-Hürde nicht genommen haben. 

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Steinmeier – der Grabschaufler der SPD


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Neutralität kann er nicht!

Schon einmal hat sich der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland in die Nesseln gesetzt. Als er Merkel-hörig den großen Europäer und SPD-Retter Martin Schulz vorlud und zwang, einer erneuten GroKo zuzustimmen. Ich berichtete darüber. 

Nun holt er zum nächsten Todesstoß aus. Er lädt den großen Sultan vom Bosporus, der sein Präsidialsystem, das große Werk seiner Demokratur, in der Türkei installiert hat, zum Staatsbesuch nach Deutschland ein. Und das mit allen Ehren. Dazu gehören der Empfang durch den Bundespräsidenten mit militärischen Ehren und ein Staatsbankett. Und natürlich – das sei als Prognose schon einmal erwähnt – gehört aus der Sicht Steinmeiers der Satz dazu „Der Islam gehört zu Deutschland“, den der von CDUSPDLinkeGrüne ungeliebte Herr Seehofer vor einiger Zeit einmal anders formuliert hatte. Für ihn so wie für mich gehört aus vielen von mir in meinem Blog angeführten Gründen der Islam in keiner Weise zu Deutschland. Nun – Steinmeier beweist wie kein zweiter Politiker der SPD – dass er lieber mit Merkel zusammen das Totenglöckchen läutet als wehrhaft aufzubegehren gegen Demokratiefeinde in Europa und im eigenen Land. 

Längst frage ich mich, welche staatstragende Rolle der Meister der Harmonie überhaupt ausfüllt? Sein Satz „Wir müssen über die Demokratie nicht nur reden – wir müssen wieder lernen, für sie zu streiten“, mit dem er den SPD-Vorsitzenden Schulz in die nächste GroKo zwang, stieß nicht im gesamten Volk auf Verständnis. Da werden die Andersdenker, Oppositionellen, Patrioten und Regierungskritiker mit allen Mitteln und mit seiner Erlaubnis bekämpft.

Wie anmaßend und überheblich er Andersdenkenden gegenüber zu reagieren vermag, bewies er bei der Wahl Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er verweigerte ihm seine Gratulation. „Außer Rand und Band präsentierte sich der Mann, der in der deutschen Politik normalerweise für seine beinahe einschläfernde Besonnenheit bekannt und beliebt ist. Schon im Wahlkampf war Außenminister Frank-Walter Steinmeier schwer aus der Rolle gefallen, als er Trump einen ‚Hassprediger‘ nannte.“

Ich sprach ihm da schon die Eignung zum Bundespräsidenten ab. Heute, nachdem er mit seiner Gratulation Erdogans zu dessen Wahlsieg als „Diktokrat“ keine Schwierigkeiten hatte und ihn nun auch noch einlud, um ihm mit allen Ehren das Geld deutscher Steuerzahler in den Rachen zu werfen, frage ich mich schon, nach welchen demokratischen Maßstäben Steinmeier misst. Diese Rede der Kanzlerin in Richtung Trump nach seinem Sieg und die Gratulationsverweigerung Steinmeiers wären doch wohl eher nach der Wahl unseres Nachbarn Erdogan eine angemessene Reaktionen gewesen. 

Der Bundespräsident ist zur Neutralität verpflichtet, repräsentiert unser Land nach innen und außen und hätte in dieser unruhigen Zeit die staatstragende Aufgabe, diese durch Merkel und GroKo gespaltene Gesellschaft wieder zusammenzuführen. Das soll der Mann schaffen, der seine eigene Partei ins Abseits gestoßen hat … durch seine Mitwirkung bei Schröders Agenda 2010, seine Einmischung in die letzte Regierungsbildung mit moralischem Zwang zur erneuten GroKo und durch seine Anbiederung gegenüber Erdogan, dem Menschen und der europäische Gedanke völlig gleichgültig sind. Darüber sollte er sich schämen statt sich an einigen „AfD-Dummrednern“ öffentlich abzuarbeiten. 

Schaut sie euch an, die Rechtspopulisten, Nationalisten – ob die AfD in Deutschland, ob diese verantwortungslosen Typen in England, die ihr Land in den Brexit-Mist gefahren haben und jetzt nicht wieder rauskommen. Schaut auf den Schreihals namens Donald Trump in Amerika – alles Leute, die mit den Ängsten der Menschen spielen, die mit Angst Politik machen“, sagte Steinmeier. „Da fängt das Feuer schon an, das später Flüchtlingsheime in Flammen setzt.“ So Steinmeier noch in seiner Funktion als Außenminister. 

Ein solcher Mann ist kein Repräsentant von Neutralität und Demokratie. Er ist schon gar nicht ein hilfreicher Vertreter einer dahinsiechenden Volkspartei SPD, die sich nun wieder wochenlang mit einem Parteiausschlussverfahren für Tilo Sarrazin beschäftigen wird.

Dieses Land braucht einen Präsidenten vom Volk gewählt, ohne fragwürdige politische Vergangenheit und ohne eine Mitwirkung in der Theatergruppe „Pöstchengescharre“.

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Arbeiten, arbeiten, arbeiten


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… fürs (reiche) Mangelland Deutschland

Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert.
Carl von Ossietzky

Wohin man auch in Deutschland schaut, nichts als Mangelwirtschaft und Mangelpersonal. Bundeswehr, Lehrerschaft, Pflegepersonal, Richter, Polizei, Kita-Plätze, Fachkräfte, Wohnungen, Frauenhäuser usw.
Wer das nicht glauben will und sich auf die Suche macht nach dem Gegenteil, nach Überfluss, Größe, Menge und Masse, wird in dem reichen Deutschland ebenfalls fündig. Bei uns gibt es das zweitgrößte Parlament der Welt mit 709 Abgeordneten, einen Berg von 90 Milliarden Euro Bürgergeld der Versicherten in den Sozialkassen, einen um 21% gestiegenen Verkauf an Rüstungsgütern gegenüber der Vorgängerregierung, 600.000 radioaktive Atomkugeln in Ahaus, die zur Wiederaufbereitung auf den Rücktransport nach Jülich oder auf den Export in die USA warten, 22 Millionen Überstunden deutscher Polizisten, Schulden der EZB in Höhe von einer Billion Euro bei der Bundesbank, Millionen von Flüchtlingen auf dem Weg zu uns usw. usw.
Und unsere Justizexperten haben in der öffentlichen Diskussion scheinbar nur zwei Probleme: Die Rückholung des Sami A. aus Tunesien, der laut einem Gericht die Terrororganisation Al-Kaida unterstützte und Bin Ladens Leibgarde angehörte. Das zweite Problem sind für den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle die Sprachformulierungen des Herrn Seehofer und diejenigen anderer Vertreter der CSU. Dabei lechzt dieses Land nach Ideen, Problemlösungen und einer Politik, die ich als Steuerzahler und Wähler nicht nur erwarten, sondern verlangen kann.

Nach drei Regierungsperioden Merkel scheinen allmählich die immer blumigen Liebesbekundungen der Merkelaner zu verblühen. Bei einigen schon wachen Bürgern, die sich weigerten, die zur Verteilung durch alle Medien und Parteien millionenfach angefertigten rosaroten Brillen aufzusetzen, hat gottlob nie eine Blütezeit stattgefunden.
Und zusätzlich zu den rosoaroten Brillen wurde noch täglich der „Friede, Freude, Eierkuchen“ gebacken mit mindestens einer positiven Merkelnachricht in Tagesschau und Tagesthemen täglich.
Der Rauten-Lack beginnt zu bröckeln und genau dieser von der großen Mehrheit polierte Lack brachte das hervor, was dieser Republik verlorengegangen war: eine für jede Demokratie notwendige Opposition. Dass diese Opposition den Namen AfD trägt, kann weder einem schlechten Charakter des AfD-Politikers noch der Dummheit oder Boshaftigkeit des Volkes angelastet werden. Diese Opposition kroch direkt aus der Merkelraute ans Licht und nahm inzwischen ganz in ihrer Nähe im Bundestag ihre Arbeit auf.
Dieser jahrelange Mangel an Opposition, Widerspruch und politischer Streitkultur scheint überwunden. Das könnte den Demokraten erfreuen. Der aber wird eines besseren belehrt. Es handele sich gar nicht um eine die Demokratie auszeichnende Existenz einer Opposition, sondern um rechts-rassistische Ausprägungen. Eine weitere Einheitsmeinung der Großkoalition CDUCSUSPDGrüneLinke vereint das Gutmenschentum in dieser Republik. Die zugehörige Wählerschaft organisiert Demonstrationen gegen die Zerstörer der Merkel-Harmonie und ereifert sich über die Tatsache, dass die von der Einheitspartei gesetzten Richtlinien wie Political Correctness, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Genderzugehörigkeit, Trump-Bashing und andere Vorgaben von der neuen unerwünschten „Opposition“ nicht eingehalten werden.

All diese Ereignisse werden einmal „Peanuts“ sein in Anbetracht des Kapitals, das Merkel verzockt haben wird und das auch noch nachfolgenden Generationen einen Erinnerungswert an Merkel beschert. „Wie atomarer Müll werden die politischen Gaus dieser langen Amtszeit über Generationen weiterstrahlen, Deutschland im kommenden halben Jahrhundert mit einem schweren Rucksack in die Zukunft schicken“ war in der Augustausgabe des Cicero zu lesen.

Daniel Stelter, Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group, schätzt die Lasten, die Merkel ihrem Land in ihrer Amtszeit aufgebürdet hat, auf zwischen 3700 und 4700 Milliarden Euro. Die langfristigen Kosten könnten noch darüber liegen, meint Stelter. Der Reichtum Deutschlands besteht seiner Meinung nach darin, dass alle Welt bei Deutschland anschreiben lässt. Stelter brachte mit seinen Ausführungen selbst die New York Times dazu, Merkel mit ihrer Politik endlich einmal in Frage zu stellen. „Angela Merkel gefährdet den Wohlstand der Deutschen“ heißt es da. Merkel repräsentiere eine ungeliebte Regierung ohne Ideen.
Ob diese Regierung ungeliebt ist, möchte ich hier infragestellen. Selbst, wenn sich inzwischen eine durchaus merkbare Opposition sowohl im Bundestag als auch medial und gesellschaftlich gebildet hat, wird die Mehrheit der Deutschen, die schon länger hier leben, den Schlafrock noch nicht ausziehen wollen. Während sich die Opposition mit dem „Selbstmord Europas“ auseinandersetzt, kann den Wunschdenkern unbedingt der Sammelband der Bertelsmannstiftung empfohlen werden: “Vielfalt leben – Gesellschaft gestalten. Chancen und Herausforderungen kultureller Pluralität in Deutschland“, Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, 2018.
Um die Hoffnung für Merkels „Wir-schaffen-das-Politik“ weiter aufrecht zu halten, brauchen ihre Millionen Kopfnicker einen ausgeprägten Mangel an Information, der ihnen täglich per Funk, Fernsehen, Presse und Politik geboten wird.

Hoffnung ist nur ein Mangel an Information.
Heiner Müller, deutscher Dramatiker, Schriftsteller und Regisseur, 1929–1995

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Der gefährliche Virus der Wirklichkeit


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Anmerkungen zu Douglas Murrays
Der Selbstmord Europas
Gastbeitrag von Boris Blaha

Die zahlreichen Warner wurden entweder ignoriert,
diffamiert, weggeschickt, verfolgt oder umgebracht.
Douglas Murray

Der, wie mir scheint, wichtigste Begriff des von Krisztina Koenen hervorragend übersetzten Buches von Douglas Murray ist cordon sanitaire. Er taucht nur an ein oder zwei Stellen auf, durchzieht aber wie ein roter Faden das gesamte Buch und arbeitet in jedem Kapitel, auch dort, wo er nicht direkt genannt wird. In cordon sanitäre steckt das eigentliche Rätsel des Buches. Der Begriff, inhaltlich eng verwandt mit dem der Quarantäne (einer Antwort auf die Pest), stammt ursprünglich aus der Seuchenmedizin und bezeichnet die räumliche Absonderung eines Seuchen- oder Infektionsherdes mit dem Zweck, die Ausbreitung einer ansteckenden und damit potentiell epidemischen Krankheit dadurch einzudämmen, dass man zwischen dem Ort, an dem die Krankheit ausgebrochen ist und der Umgebung einen menschenleeren Puffer ausbreitet. Zwischen den bereits Kranken und den noch Gesunden entsteht eine wüstenhafte, verbotene Zone, die eine Begegnung, einen Kontakt oder gar ein Gespräch unmöglich machen soll. Die eigentliche Frage des Buches lautet: Wie konnte es in dem aufgeklärten Europa dazu kommen, dass Wirklichkeit als eine gefährliche Krankheit wahrgenommen wird, vor der man sich mit allen Mitteln, das schließt auch Mord und Totschlag ein, schützen muss? Wovor hat das westliche Europa solche Angst?

Schon die Vorgeschichte der deutschen Übersetzung belegt den Versuch, um den englischen Bestseller einen deutschen cordon sanitaire zu ziehen. Während das englische Original im Frühjahr 2017 bei einem mit knapp 600 Mitarbeitern nicht gerade kleinen Verlag erschienen war und schnell zum Bestseller avancierte, musste die deutsche Übersetzung bei einem Finanzbuch Verlag erscheinen, der sich bislang eher im wirtschaftlichen Bereich tummelte. Neben Titeln wie „Goldrausch im All“ oder „Die Revolution der Geldanlage“ würde man normalerweise nicht die gegenwärtig präziseste Zustandsbeschreibung Europas vermuten. Aber was ist schon normal in diesen beschleunigten Zeiten. Die klassischen geisteswissenschaftlich und politisch orientierten Verlage wie Suhrkamp, Fischer, Piper etc. hatten eine deutsche Übersetzung abgelehnt, obwohl die englischen Verkaufszahlen gute Gewinne versprachen. Die Gründe der Ablehnung können daher nicht im Ökonomischen gelegen haben. Die deutsche Übersetzung ist Mitte März erschienen. Der cordon sanitaire überträgt sich auf die Feuilletons, die es mit eisernem Schweigen tot ignorieren wollen.

Zu Anfang sind es auch bei Murray nur einzelne Meinungen, die einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit in die Öffentlichkeit übertragen, aber sie werden nicht wie Meinungen behandelt. Man streitet nicht mit ihnen. Man tötet die Stimme, indem man die Existenz des Sprechers zerstört. Es ist, als ob schon der kleine Ausschnitt der Wirklichkeit ein Dammbruch wäre, den man sofort mit zahlreichen Sandsäcken wieder abdichten müsste, um Schlimmeres zu verhindern. Douglas Murray versammelt eine beeindruckende und erschreckende Anzahl von Geschichten quer durch das westliche Europa, die das ganze Ausmaß deutlich machen. 1968 warnte der konservative britische Politiker Enoch Powell vor dem Gewaltpotential, das man sich mit ungeregelter Zuwanderung ins Land holen würde und zitierte aus dem Brief einer älteren Dame, die von ihren Erfahrungen als vermutlich letzte Weiße in ihrer Straße berichtete. Damals ging es noch um eine einzelne Straße. Noch am selben Tag verlor er seinen Posten im Schattenkabinett von Edward Heath und war politisch tot. Sein Fall erinnert, auch was die Geschwindigkeit der Exkommunikation anbelangt, an den des deutschen Bundestagspräsidenten Philip Jenninger und er zeigt noch eine weitere parallele Auffälligkeit: die Kluft zwischen der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung, die sich seither kontinuierlich vertieft. Murray erwähnt, dass auch bei Powell die Meinungsumfragen eine deutliche Zustimmung zu dessen Ansichten signalisierten. Inzwischen ist es die Kluft zwischen dem (noch) hegemonialen Diskurs der Wenigen und den tatsächlichen Erfahrungen der Vielen. Und die Wenigen setzen alles daran, dass sich die Kluft nicht mehr friedlich wird überbrücken lassen. 1984 berichtete ein Schulleiter in einer kleinen Zeitschrift über die Schwierigkeiten mit muslimischen Kindern und ihren Eltern. Er wurde entlassen, gezwungen, seinen Beruf aufzugeben und durfte nie mehr im Bildungswesen arbeiten (S. 28). Zu den vielen fast namenlosen Opfern, bei denen niemand nachfragt, was aus ihnen geworden ist, gesellen sich die Prominenten, deren gewöhnliches Dasein von einem auf den anderen Tag beendet ist. Die italienische Journalistin Oriana Fallaci, die sich ihre Wut über die Dummheit ihrer Mitbürger von der Seele schrieb, musste ebenso abgesondert und speziell geschützt werden wie Salman Rushdie, der durch seinen Roman „Die satanischen Verse“ eine Fatwa ausgelöst hatte, oder auch der deutsch-ägyptische Hamed Abdel-Samad, der aus Erfahrung längst wusste, was auf uns zukommt und rechtzeitig warnte. „In Dänemark und anderen europäischen Ländern“, schreibt Murray, leben Politiker, die die Massenmigration ablehnen „fortdauernd unter Polizeischutz, sie wechseln laufend Ihren Schlafplatz und leben oft auf Militärstützpunkten“ (S. 332). In Paris publizierte ein Autor mit algerischen Wurzeln in Le Monde einen Artikel über die sexuellen Angriffe der Silvesternacht in Köln. Sofort fiel eine akademische Hetzmeute von Soziologen, Historikern und anderen ‘Intellektuellen’ über ihn her und diffamierte ihn als islamophob (S. 337). In den Niederlanden fängt ein marxistischer und homosexueller Hochschullehrer an, sich intensiver mit dem Islam zu beschäftigen. Er realisiert schnell, dass seine Lebensweise in einer islamischen Hegemonie keinerlei Chance mehr hätte, weil dem Islam wesentliche Errungenschaften der westlichen Moderne wie die Trennung von Kirche und Staat fehlen. Er wurde von einem linksradikalen Aktivisten erschossen, der davon beseelt war, die Muslime verteidigen zu müssen (S. 149f). Wo die zunehmende Gefährdungs- und Gewalterfahrung ganzer Gruppen wie z.B. der Frauen und Mütter sich öffentlich zu Wort meldet, agiert der Staat bereits offen im Modus des Bürgerkriegs. Den Zerfall der Rechtsordnung nimmt er in Kauf und bekriegt mit seinen medialen Aftervasallen nicht nur die eigenen Bürger, er bekriegt inzwischen die Wirklichkeit als solche. Wer über die Wirklichkeit, so wie sie ist, berichtet, muss entsorgt, gesellschaftlich und/oder körperlich getötet, absondert und/oder unter Polizeischutz gestellt werden, ein Zustand, den man aus der Perspektive der Ansteckung als Quarantäne oder im Fall der Tötung auch als finalen Rettungsschuss bezeichnen kann. In jedem Fall müssen die Gläubigen vor jedem verstehenden Kontakt mit der Wirklichkeit konsequent abgeschirmt werden.

Wenn einer des Nachts nicht mehr so richtig geradeaus fahren kann und zufällig einer Polizeistreife begegnet, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach angehalten und darf ins berühmte Röhrchen pusten. Wenn man es dann genauer wissen will, weil es auch strafrechtlich einen Unterschied macht, ob einer nur ein Bußgeld bezahlen oder den Führerschein für eine gewisse Zeit abgeben muss, nimmt man ihm Blut ab und lässt es auf den alkoholischen Promillegehalt im Labor untersuchen. Gibt es Gründe, den Angaben des Aufgegriffenen zu misstrauen, verwendet man also allgemein anerkannte Verfahren, um sich ein eigenes zuverlässiges Bild von der Wirklichkeit zu verschaffen. Was seit der Emanzipation wissenschaftlicher Zugänge zur Wirklichkeit aus den Händen der Religion in Europa selbstverständlich geworden ist, gerät nun urplötzlich im Rahmen der Massenzuwanderung unter Ideologieverdacht. „Ein Alterstest, der bis dahin auf dem gesamten Kontinent genutzt wurde, war jetzt plötzlich unfassbar barbarisch“ (S. 313).

Ehe man sich’s versieht, steht nicht nur der Landfrieden, sondern die gesamte europäische Aufklärung auf dem Spiel, für die es, so erzählen es die einschlägigen Historiker, in der islamischen Welt bislang kein Äquivalent gibt, weswegen sie seit ihrer Blütezeit in Andalusien immer mehr ins Hintertreffen geraten ist und sowohl den Anschluss an die westliche, wie auch den an die asiatisch-chinesische Kultur verloren hat.

Die Erde dreht sich um die Sonne, sagt die Erforschung Galileis. Nein, das ist Ketzerei, das dürfe man nicht sagen, sagt die Kirche und zwingt ihn zum Widerruf. Das war 1633. Knapp vierhundert Jahre später sagt die Erfahrung: der minderjährige Flüchtling mit Bart ist doch längst volljährig. Nein, so etwas ist rassistisch, das dürfe man nicht sagen, sagt die längst schon klandestin islamisierte Meute der Lemminge und rennt ungebremst auf den Abgrund zu. Eine geistig gleichgeschaltete Presse bestärkt sie darin, ein geistig nicht minder gleichgeschalteter „political mainstream“ setzt dafür den Rahmen. Die Abwehr der Wirklichkeit hat quasi-religiöse Züge.

Und dann ist da noch die Religion, die sich ihrer aggressiven Offenbarung gemäß zur gewaltsamen Übernahme anschickt. Die dient ihren politischen Köpfen, die sich eine geistliche Tarnung zugelegt haben, schon seit knapp 14 Jahrhunderten als Schutz gegen den Einbruch des Tatsächlichen. Vor dieser aggressiven Kraft weicht der „political mainstream“ zurück. Und dann ist der bärtige Migrant eben ein minderjähriger Flüchtling. Weil es so gewollt ist. Das Mädchen ist verblutet, ohne dass der Riss im unsichtbaren Gewebe der rechtlichen Beziehungen wieder geflickt wird. Und schon bald werden es 10.000 Mädchen sein.

http://www.hannah-arendt.de

auch erschienen auf: Jürgen Fritz Blog, Vera Lengsfeld, The European

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Merz, Tichy, Seehofer


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Böse-Buben-Geschichten aus dem Struwwelpeter

Wie hieß es noch in einem unserer Kinderbücher, die man uns damals vorlas ohne gleich eine psychische Störung des Kindes zu befürchten?
Doch einmal fing er an zu schrein:
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess’ ich nicht!“
Die sich stets wiederholenden Zeilen sind dem Gedicht „Der Suppenkasper“ aus dem Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann entnommen. Geschichten und Szenen über die Bockigkeit von Kindern hatte Hoffmann in seinem Struwwelpeter zusammengestellt mit oft makabren und harten Schlußpointen.

Nicht weniger sturköpfig erweisen sich Kinder im realen Leben. „Ich will nicht neben Ayse sitzen. Die stinkt“, blökt Hanna ihre Grundschullehrerin an. Die darf dann statt einer Stunde Unterricht ihren Zauberkasten mit den Tricks und Versuchen zur Integration hervorholen und bei „Adam und Eva“ beginnen, um es zum Ende der Stunde geschafft zu haben, dass sich Hanna nun doch neben Ayse setzt. In dieser winzigen Erfolgsstunde haben sie über Ernährung gesprochen, speziell über Knoblauch, über Mode und Kleidung, über Worte, die wehtun, über Freundschaft und Klassenzusammenhalt. Und wenn dann Lehrer viel Geduld und ein glückliches Händchen beim Streicheln und Lenken der Kinderseelen haben, kann wieder ein Kind mit dazugehören.

Kaum ist allerdings das Kind den Kinderschuhen entwachsen und hat sogar Karriere gemacht, ruft es schon wieder: „Nein, ich will nicht neben Tichy auf der Bühne stehen!“ Und wer ist dieser böse Bube?

„Der Friedrich, der Friedrich,
der verzichtet ärgerlich
auf einen Preis der Wirtschaftsstiftung,
ihm missfällt die Strömungsrichtung.“
(Frei nach Struwwelpeters „Der böse Friederich“)

Der in der Versenkung geglaubte Friedrich Merz, den Merkel derzeit wie viele andere aus ihrem Dunstkreis entfernte, wurde für den Ludwig-Erhard-Preis der von diesem gegründeten Ludwig-Erhard-Stiftung nominiert. Satzungsgemäß besteht die Aufgabe der Stiftung darin, „freiheitliche Grundsätze in Politik und Wirtschaft durch staatsbürgerliche Erziehungs- und Bildungsarbeit im In- und Ausland sowie durch wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschaft und Ordnungspolitik“ zu fördern. In diesem Jahr sollte nun also Friedrich Merz den Preis erhalten.  Er galt als eher konservativer Politiker, der die Leitkultur-Diskussion angestoßen hatte und für eine Steuerreform eintrat, damit die Steuererklärung des Bürgers ihre Kompliziertheit und Länge verlor und übertrieben formuliert, zukünftig auf einen Bierdeckel passte.

Dieser Herr Friedrich Merz weigert sich nun, den Preis entgegenzunehmen, weil Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung und Herausgeber der Zeitschrift „Tichys Einblick“ neben ihm auf der Bühne stehen und die Laudatio auf ihn halten würde. Und nicht genug der Trotzphase eines Erwachsenen … fünf Mitglieder des Wahlgremiums warfen aus Solidarität mit Merz das Handtuch. Tichy wird unter anderem der Vorwurf gemacht, er würde den Vorsitz in der Ludwig-Erhard-Stiftung als „Reputationsmaschine“ für Tichys Einblick nutzen. Tichy antwortete mit dem Hinweis, die Hauptversammlung habe ihn gebeten, seine Reputation in den Dienst der Stiftung zu stellen. „Dieses habe ich getan und werde es weiterhin tun“.

Endlich hat man den Mann am Haken, der sich traut, Fragen zu stellen, die niemand mehr stellte, eine Meinung zu haben, die der Mainstream nicht wollte und Kritik zu üben an Politik, Parteien und Gesellschaft, die allesamt durch die Zensurmaschinerie der „Political Correctnes“ der Meinungsbildung entledigt sind. Und die Häme der Mainstream-Hörigen kennt keine Grenzen, wie es in einer Reaktion des FDP-Politikers Alexander Lambsdorff deutlich wird: „Endlich steht jemand aus dem bürgerlichen Lager auf und entlarvt Roland Tichy, dessen rechtspopulistischer Tichys Einblick nicht zufällig so oft auf den Pulten der AfD im Bundestag liegt. Danke, Friedrich Merz.“

Gut so, kann ich zu dieser Posse nur sagen. Was will ein Herr Merz, der politisch der Vergangenheit angehört? („Ich habe nicht die Absicht, in die aktive Politik zurückzukehren.“) Merz hat Besseres zu tun als sich von der Wählergunst abhängig zu machen. Seit 2016 ist er Aufsichtsratschef der Deutschland-Tochter des US-Investmenthauses Blackrock. Seit 2017 ist der Spitzenlobbyist „Brexit-Beauftragter“ des Landes NRW. Blackrock ist mit 4,6 Billionen Dollar Einlagen der weltgrößte Vermögensverwalter, seine Fonds sind an nahezu allen Unternehmen im deutschen Leitindex Dax beteiligt. Schon zu seiner aktiven Zeit im Bundestag saß Merz in sieben Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräten deutscher Unternehmen und stand zusätzlich bei der Schweizer Familien-AG Stadler Rail in Diensten. Kein Wunder, dass er zusammen mit sechs anderen Abgeordneten in Karlsruhe dagegen klagte, seine Nebeneinkünfte zu veröffentlichen. Aber selbst, wenn man all das außer Acht ließe, reichte es doch wohl, dass ein Demokrat sich weigert, von einem anderen Demokraten einen Preis entgegenzunehmen. Somit hat sich Merz selber disqualifiziert und der Fall sollte ad acta gelegt werden.

Das nächste böse Kind findet sich in der Struwwelpeter-Geschichte vom Daumenlutscher. Und auch dazu gibt es politisch eine Parallele.

„Horsti“, sprach die Kanzlerin,
„du weißt, dass ich die Chefin bin.
Sei hübsch ordentlich und fromm
bis nach Haus ich wieder komm‘.
Und vor allem, Horsti, hör‘!
Sprich das böse Wort nicht mehr;
denn das höchste Schiedsgericht,
das mag deine Sprache nicht.
Deine Worte inkorrekt,
darin zuviel Rechtes steckt.“

Zwei Initiativen in Köln und Berlin lehnen eine Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis ab, weil Innenminister Horst Seehofer (CSU) Schirmherr ist. „Wir können uns nicht vorstellen, mit Horst Seehofer auf einer Bühne zu stehen“, sagte Diana Henniges vom Vereinsvorstand der Flüchtlingshilfsorganisation „Moabit hilft“.
Was ist in diesem Deutschland nur los? Es ist wie im Schulbetrieb. Verbünden wir uns, um einen oder zwei Klassenkameraden fertig zu machen! Mobbing auf höchster Ebene. Aber von Integration reden, ohne demokratische Grundsätze zu beachten! Ich schäme mich für dieses Deutschland und leiste mir, mich in die Reihe der bösen Struwwelpeter-Kinder einzureihen mit der Aussage:
„Ich kann mir nicht vorstellen, mit Friedrich Merz oder Diana Henniges auf einer Bühne zu stehen … und erst recht nicht mit Angela Merkel.

Meinungsfreiheit, die fliegt dort
Durch die Wolken immerfort.
Und das Recht, es fliegt voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja! das weiß kein Mensch zu sagen.
(Frei nach Struwwelpeters Geschichte vom fliegenden Robert)

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Das große Umsiedlungsprogramm der UN


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… unter deutsch-marokkanischer Leitung

Ohne Öffentlichkeit und Medien bereiten die Vereinten Nationen (UN), unterstützt von zahlreichen Organisationen, derzeit zwei weltweite Verträge zum Umgang mit Flüchtlingen und Migranten vor. Sie sollen noch in diesem Jahr beschlossen werden. Damit sind die Global Player der Hochfinanz, die Soros und Rockefellers, die UNO, die für die Flüchtlingsströme eine nicht geringe Mitverantwortung trägt sowie die Bilderberg- und finanzgesteuerte Machtelite endlich am Ziel.

Das große Experiment, das der Harvard-Absolvent und Politikwissenschaftler Yascha Mounk per Tagesschau in den Äther blies, geht seinen Weg – auch gegen die Unkenntnis und gegen den Willen von Millionen von EU-Bürgern. Bei allem, was der Mainstream, die Altparteien und ihre gehorsamen Medien hergeben, muss der kritisch Denkende darauf kommen, dass die Zerstörung der Nationen gewollt ist. Anders macht diese „Kopf-durch-die-Wand-Politik“ keinen Sinn. Die Nationen aufzulösen, macht den Weg frei für die seit langem gewollten bunten „Vereinigten Staaten von Europa.“

www.vera-lengsfeld.de

Vera Lengsfeld hat mich mit einer Graphik beeindruckt, mit der ich auf ihren Blog hinweisen möchte und die ich hier einfüge, um der Irrationalität deutscher und europäischer Flüchtlingswillkommenskultur ein Gesicht zu verleihen. Millionen Afrikaner werden nicht ihr Leben lang warten, bis Europa bei ihnen ist, um die Fluchtursachen in ihrem Land zu beseitigen. Sie sind schon auf dem Weg oder werden sich auf den Weg machen. Und sie haben längst begriffen, dass niemand sie in ihrem Afrika festhält. „Denn jeder Qualifizierte, der in Senegal trotzdem keine Arbeit findet, und jeder Unqualifizierte, der es in Europa dennoch zu etwas bringt, wird als Argument gegen Bildung verstanden. Auch deshalb sind die Schulen und Universitäten in den meisten afrikanischen Ländern marode, sind der öffentliche Verkehr, die ärztliche Versorgung, die Verwaltung ein Desaster. Arbeitsplätze kriegt man nur durch Beziehungen oder Schmiergeld. Verdient man endlich etwas, muss man es verteilen, auch heiraten kann man nur mit Geld, und überall herrschen Traditionalismus, Konformismus, Sexismus, Autoritarismus, Aberglauben. Trotz beeindruckender Wachstumszahlen in vielen afrikanischen Ländern haben sich die Lebensbedingungen der meisten Bewohner nicht verbessert, aber die meisten Regierungen kümmert das kaum. Das ist der eigentliche Skandal am Flüchtlingsdrama.“
Ein frappantes Beispiel war der Gipfel der Afrikanischen Union Ende Juni in Nouakchott. Das Thema Migration stand wie immer nicht auf der Tagesordnung, während es fast zeitgleich beim EU-Gipfel in Brüssel alles andere dominierte.

Aber zurück zum Globalen Pakt der UNO und ihrer Mitgliedsstaaten. Im Jahr 2000 kreierte die UN das Wort Bestandserhaltungsmigration als Rettungsanker für abnehmende und alternde Bevölkerungen. (Bestandserhaltungsmigration wurde definiert als „Zuwanderung aus dem Ausland, die benötigt wird, um den Bevölkerungsrückgang, das Schrumpfen der Erwerbsfähigenbevölkerung sowie die allgemeine Überalterung der Bevölkerung auszugleichen.“)
Heute ist die UN etliche Schritte weiter. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Antonio Gueterres veröffentlichte unter dem Titel „Making Migration Work for All“ (Migration zum Nutzen aller) im Januar 2018  einen fünfundzwanzigseitigen Bericht, der im Dezember von allen Mitgliedsstaaten beschlossen werden soll. Eine legale und geordnete Migration dient darin dazu, die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter konstant zu halten. Migration, so Gueterres bei einer Rede, „treibt Wirtschaftswachstum an, reduziert Ungleichheiten und verbindet unterschiedliche Gesellschaften. … Wir müssen unsere Verpflichtungen erfüllen und das Leben und die Menschenrechte jener Migranten schützen, die vom bestehenden System im Stich gelassen wurden.“

Wo befindet sich das bestehende System, das seine Menschen im Stich lässt? Der Blick richtet sich auf Afrika, den überbevölkerten Kontinent ohne Geburtenkontrolle, der nun von der UN die Legitimation erhält, all diejenigen zu „entsorgen“ für die er weder Arbeit, noch ausreichend Nahrung, weder Infrastruktur noch medizinische Versorgung erbringen kann. Ohne nennenswerte Erfolge blieben die Milliardenbeträge an Entwicklungshilfe, die vermutlich statt für Mensch und Land für Waffen und Munition ausgegeben wurde, um die alten Stammesfehden in moderne Kriege zu verwandeln. „Ein Kontinent mit archaischen Clan-Strukturen, von korrupten Häuptlingen in Unwissenheit und Elend gehalten, vom Westen rücksichtslos ausgebeutet und außerstande, die eigene, mittelalterliche Kultur in die Moderne, hin zu einer gebildeten, produktiven, aufgeklärten Gesellschaft zu führen.“ So der Kommentar eines Bürgers zu den Aussagen Gueterres.

Der Historiker und Journalist Douglas Murray beschreibt in seinem Buch „Der Selbstmord Europas“ den sich abspielenden Wahnsinn. Sein Interview gibt einen kurzen Einblick in seine Sicht über ein zerstörerisches Experiment, dem niemand der Bürger in Europa zugestimmt hat, weil man ihn erst gar nicht gefragt hat.

Die Migrations-Programme unter dem Deckmantel von Humanität, der Achtung der Menschenrechte, der Beseitigung von Armut und Elend und der wirtschaftlichen Sicherung des Wachstums durch das Auffüllen fehlender Fachkräfte sind in Wahrheit keine Migrations-Programme, sondern reine langfristig angelegte Umsiedlungs-programme, die Teil einer weitreichenden Agenda sind und die alte Weltordnung verändern sollen. Deutschland leitet das Forum des „Global Compact for Migration“ – ist also ganz vorn mit dabei. Und so läuft es nach schon bekannter Merkel-Methode ohne Beteiligung und Abstimmung im Bundestag frei nach dem Gesetz der „Alternativlosigkeit“ in die von Soros und Rockefeller finanzierte und gewünschte Politikrichtung.             (Die Bundesregierung selbst stellt in ihrer kargen Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion darauf ab, es handele sich nicht um einen völkerrechtlichen Vertrag, eine förmliche Befassung des Bundestags mit den geplanten UN-Absichtserklärungen sei daher keine juristische Pflicht.)

Und wer mit Erstaunen die Haltung der Kirchen betrachtet, die mit Schweigen oder Zustimmung die Ehe für alle passieren ließ, womit erst die Abwertung, später dann die Zerstörung der Ursprungsfamilie einhergeht, die Allah und Gott auf eine Stufe stellt und die sich politisch wieder so einmischt, dass dem Mainstream Genüge getan wird, tut gut daran, caritative kirchliche Organisationen einmal auf das Thema „Flüchtlingsindustrie“ hin abzuklopfen.

Nein, trotz Kampfansagen und Aufklärungsversuchen von uns vielen kleinen Davids in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gladbeck usw. wird sich der reiche Goliath die Wirtschaft, die Politik und gleich eine neue Weltordnung kaufen und die vielen Marionetten an ihren Fäden so strampeln lassen wie es ihm gefällt. Und so wird das Recht gebogen, das Gesetz gebrochen, der Bürger verhöhnt, der Steuerzahler geschröpft, der Rentner betrogen und die Demokratie in Schutt und Asche gelegt.

So dürfen Menschen mit Bildung und Wissen auch weiterhin studieren, reisen, schreiben, warnen, analysieren und ihr Wissen weiter anhäufen. Das interessiert die politischen Marionetten nicht. Die Fäden, an denen sie hängen, haben keine Verbindung zu ihrem Gewissen, ihrem Lernzentrum und zu ihrem  normalen und gesunden Menschenverstand. Ihre Andockstelle ist der Dilettantismus mit Visionen aus dem Märchenland des Irrealen, bezahlt und gefördert von Ersatzgöttern einer verlorenen Zeit, vielleicht sogar einer verlorenen Welt.

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Volkspartei SPD bald ganz ohne Volk?


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Heinz Buschkowsky war mal mittendrin

„Es muss mehr Ordnung in alle Arten der Migration kommen, damit Menschen den Eindruck haben, Recht und Ordnung werden durchgesetzt.“ Dieser Satz könnte meiner sein nach den Rechtsbrüchen, dem Flüchtlings-Chaos in 2015 und dem damit einhergehenden Staatsversagen auf vielen Ebenen. Nein – man fasst es nicht! Es ist Angela Merkels Satz bei der Generaldebatte zum Haushalt 2018. Verantwortlich für eine Nation, der sie das heutige Deutschland, die Spaltung der Gesellschaft und alle ungelösten Probleme von BAMF bis Pflege aufgebürdet hat.

Hier soll es allerdings nicht um Merkel gehen, sondern um ihren stets nickenden und zustimmenden Koalitionspartner SPD, der die Gesamtentwicklung in diesem Land hätte anders steuern und für geordnete Zustände und Vorgehensweisen hätte sorgen müssen. Stattdessen gelang es dieser Partei bei allem, was sie vor und nach der Landtagswahl NRW und der Bundestagswahl 2017 tat, plante oder predigte, Konsequenz, Verlässlichkeit und Bürgerwille „in die Tonne zu kloppen“, wie es der Ruhrpott-Wähler am Stammtisch formuliert. Hannelore Kraft, die „Kümmer-Ministerin“ des größten Bundeslandes, verspielte das Vertrauen ihrer Wähler, der große Europäer und Millionär Schulz verspielte seine Kanzlerschaft, die SPD verspielte mit dem Hin und Her, in die Opposition gehen zu wollen, ihre Glaubwürdigkeit, der Bundespräsident verspielte die gesamte SPD und das SPD-Feindbild Schröder verspielte zusammen mit Nahles und Stegner und einer erneuten Koalitionsbildung mit Merkel die notwendige Erneuerung dieser vermaledeiten Partei.

Nun wäre es falsch, das Dahinsiechen dieser Partei an einigen ihrer Vertreter festmachen zu wollen. Die SPD ist wie auch die Grünen ideologisiert, nur mit sich selbst beschäftigt und auf Minderheiten fixiert. Der von Merkel in Gang gesetzten ungeordneten und teilweise illegalen Einwanderung setzte sie keinen Widerstand entgegen. Ist daher nicht verständlich, dass durch den unbegrenzen Zuzug in die Sozialsysteme das Gerechtigkeitsempfinden vieler Bürger aus den Fugen geriet? Und das gerade deshalb, weil die sonstigen Probleme sich immer weiter anhäufen. Es sind die von den SPD-Wählern zu ertragenden Skandale und Ungerechtigkeiten wie die  in Europa niedrigsten Löhne, niedrigsten Renten, höchsten Steuern,  meisten Flüchtlinge, desolateste Bundeswehr, erfolgloseste Bildungspolitik, höchsten Mieten usw. usw.. 

Die SPD zeichnet sich durch eine Realitäts- und Bürgerferne aus, die an den Interessen vieler ihrer ehemaligen Wähler vorbeischabt. Das trifft auf viele ihrer Entscheidungen zu. So auch diejenige, den Kapitän des Rettungs- oder sollte ich lieber sagen Schlepperschiffes Lifeline, Claus-Peter Reisch mit dem Europa-Preis der bayrischen SPD-Landtagsfraktion auszuzeichnen. 

In Gottes Namen mag die bayrische SPD Preise vergeben, an wen sie will!  Ihre Aufgabe hätte aber längst bundesweit darin liegen müssen, Einheimischen, die ein Leben lang gearbeitet und für diesen Staat Steuern gezahlt haben und heute – aus welchen Gründen auch immer – auf Sozialhilfe angewiesen sind, anders zu behandeln als Menschen, die einfach ins Sozialsystem einwandern können und die ohne Arbeit allein durch Kinderreichtum ein mehr als stattliches Einkommen auf Steuerzahlerkosten zusammenkratzen können. Allein bis zum Jahr 2007 hat die Bundesrepublik für Migranten, die mehr aus den Sozialsystemen entnehmen als einzahlen, eine Billion (!) Euro Sonderschulden gemacht, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon vor fast acht Jahren berichtete. Das war weit vor der Abschaffung unserer Grenzen! Laut einer Aussage von Entwicklungsminister Gerd  Müller kostet jeder Schutzsuchende in Deutschland 2500 Euro pro Monat. Das entspricht der Steuerlast von zwölf Durchschnittsverdienern (3000 Euro pro Monat, Steuerklasse III); oder der von fünf Singles (Steuerklasse I). Für einen unbegleiteten jugendlichen Migranten werden sogar bis zu 5000 Euro im Monat veranschlagt. Wegen des geringen Bildungsniveaus kalkulierte der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, «dass jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit per saldo 450 000 Euro kostet». Bei zwei Millionen Zugewanderten bis 2018 summiere sich das auf Gesamtkosten von mehr als 900 Milliarden Euro. Um es deutlich zu formulieren: Der Bürger, der all das nicht schweigend hinnehmen will, beklagt zu Recht, dass seine Arbeit 40 Jahre lang und mehr weder für eine anständige Rente noch für ein kleines Sparguthaben als Erbe für seine Kinder reicht. Dieser Verzicht käme dann Menschen zugute, die das deutsche Sozialsystem nicht etwa als zeitbegrenztes Hilfsangebot nutzten, sondern es als Geschenkekorb für ihr gesamtes Leben verstünden. „Soziale Gerechtigkeit“ nennt das die ehemalige Arbeiterpartei SPD und rühmt sich ihres einzigen Teil-Erfolges ihrer GroKo-Regierungszeit, des Mindestlohns. 

Die Kriminalitätsraten in den Augen ihres SPD-Mitglieds Pfeiffer waren immer wieder putzig, die Berichte ihrer parteinahen Medien ideologisiert dargestellt, d.h. verschönt, verharmlost und verschwiegen. Der Eingriff in demokratische Strukturen, vorrangig der Meinungsfreiheit, den der SPD-Zensurmeister Maas im Schnellverfahren zur Abwehr unliebsamer Kritik und Meinungen durchboxte, wurde von vielen abgelehnt.  Auch Sigmar Gabriel mit seiner „Pack“-Bezeichnung gegenüber aufgebrachten Ostbürgern haben eine solche Distanz zwischen hochnäsiger Pateielite und wütenden Bürgern erzeugt, dass sich ehemalige Wähler nur noch angewidert abwenden. 

Heinz Buschkowsky, ein SPD-Insider, der jahrelang in Berlin-Neukölln als Bürgermeister mit großem Einsatz  um Integration bemüht war, äußerte sich jetzt enttäuscht über seine Partei. „Die SPD habe sich zu einer ‚Klugscheißerpartei’ entwickelt“, sagte er im Interview mit der WELT AM SONNTAG.

„Der Volkspartei SPD ist das Volk abhandengekommen und sie hat es nicht bemerkt“, so Buschkowsky. „Die SPD kämpft für gesellschaftliche Randgruppen und entfernt sich immer weiter von der arbeitenden Bevölkerung“, sagte er. Stattdessen gelte: „Die SPD spendiert Geld ans Milieu.“ Sie unterstütze „Menschen, die weder ihren Eltern noch der Lehrerin zugehört haben“, die keinen Beruf hätten, morgens zu Schichtbeginn noch im Bett lägen und deren Kinder die Schule schwänzten.

Man mag – wie die Reaktionen auf Buschkowskys Statement beweisen – diese Kritik für „starken Tobak“ halten. Und doch muss es ja schließlich Gründe dafür geben, warum sich diese Volkspartei aus dem Volk in die Höhen der ideologisierten Anti-Vernunft-Politik verabschiedet hat. 

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Mesut Özils politisches Eigentor


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Integration Fehlanzeige

Mit der Meldung „Mesut Özil spielt nie mehr für Deutschland“ begann der heutige Tag und die Reaktionen darauf sind vielfältig. Von „Der arme Kerl“ bis „Gott sei Dank“ ist alles enthalten. Özil, der bis jetzt zu dem Fototermin mit seinem türkischen Präsidenten Erdogan geschwiegen hat, äußert sich in einer 3-seitigen englischsprachigen Erklärung über Twitter und Instagram. Eine Passage daraus lautet übersetzt: „Ich spreche jetzt nicht wegen Grindel, sondern weil ich es will. Ich werde nicht länger als Sündenbock dienen für seine Inkompetenz und seine Unfähigkeit, seinen Job ordentlich zu erledigen. Ich weiß, dass er mich nach dem Foto aus dem Team haben wollte, und seine Ansicht bei Twitter ohne Nachdenken oder Absprache veröffentlicht hat, aber Joachim Löw und Oliver Bierhoff haben sich für mich eingesetzt und mich unterstützt. In den Augen von Grindel und seinen Helfern bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen, und ein Immigrant, wenn wir verlieren…“ 

Özils Erklärung ist ein Rundumschlag ohne jegliche Selbstreflexion. Eine Charaktereigenschaft, die heute immer und überall anzutreffen ist. Schuld ist immer der andere. Das allerdings ist beim Sport nicht durchsetzbar, weil er die Leistung des Sportlers nachprüfbar macht. 

„Wer austeilt, muss auch einstecken können“, dachte sich der Bayern-Präsident Uli Hoeneß und  polterte: „Mesut Özil hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Die Entwicklung in unserem Land ist eine Katastrophe. Man muss es mal wieder auf das reduzieren, was es ist: Sport. Und sportlich hat Özil seit Jahren nichts in der Nationalmannschaft verloren!“ 

Ohne die sportliche Fähigkeit Özils beurteilen zu können, finde ich es doch recht befremdlich, dass sich auch noch ein vom hochbegabten Fußballer zum hochbegabten Steuerhinterzieher avancierter bayrischer Wadenbeißer in die Debatte einmischt. Aber was kann man schon von einem Selbstdarsteller, Zocker und Wurstfabrikanten anderes erwarten? 

Dass es hier zu solchen Geschichten überhaupt kommen kann, verdanken wir ganz anderen Bühnendarstellern als den zwei hier genannten. Diese Geschichte begann viel, viel früher, zu einer Zeit, als Fußball noch ein Sport, ein Fußball-Nationalspieler noch kein Millionär, der DFB noch kein Konzern und die Funktionäre noch nicht korrupt waren. Das gekaufte deutsche Sommermärchen beendete bei vielen Fußballfans die Illusion von einem sauberen Sport. Und große Fußballidole wie beispielsweise Beckenbauer, Rummenigge und Hoeneß bewiesen, dass Geld tatsächlich den Charakter verdirbt. 

Verlassen wir einmal das Fußballfeld. Schließlich haben wir dem Treffen Özil/Erdogan ja auch eine politische Dimension beigemessen. Für mich ist der Fall Özil eine Frage der Identifikation mit dem Land, für das man spielt. Möglich, dass viele der Fußballer mit den Begriffen Ball, Tor und Geld mehr anfangen können als mit der Nation, dem Land, in dem sie spielen. Eine Europa- oder Weltmeisterschaft setzt aber gerade eine Identifikation mit dem Land, für das man antritt, voraus. Dass das nicht so ist, dafür ist auch Özil ein Beispiel, der zu singen lieber betet. Vor dem Anstoß zu Allah beten statt die deutsche Nationalhymne mitzusingen wird sicher von unseren Grün-Linken für einen wunderbaren Erfolg gelungener Integration  gehalten  werden.

Bei aller zutreffenden Kritik – eine alleinige Verurteilung Özils greift einfach zu kurz. Ich kann nicht umhin, auch bei dieser Geschichte auf die Frau zu sprechen zu kommen, die sich leistet, alles Nationale zu verbannen, Politik gegen ihr Volk und ihr eigenes Land zu machen und selbst der Nationalmannschaft das „National“ zu entwenden, damit nun jeder Spieler der Welt demnächst für Deutschland ins Rennen gehen kann. Wenn es also keine deutsche Nationalmannschaft mehr gibt, sondern nur noch auf Betreiben von Frau Merkel  „Die Mannschaft“, dann schlage ich auch die Abschaffung des Textes der Nationalhymne vor und ihre Umbenennung in „Hymne“. Ab sofort dürfen dann die Münder der Spieler zum Beten geschlossen bleiben, worüber dann wie bei Özil das Domradio bewundernd berichten wird.

Der sofortigen Reaktion der SPD Justizministerin Barley, Özils Vorwurf zu übernehmen und die Ereignisse als Rassismus zu bezeichnen, halte ich für eine typische deutsche Blödsinns- und Lieblingsreaktion. Kritik und Ärger über Leistung und Benehmen einer öffentlichen Person, die Millionen verdient, haben mit Rassismus so viel zu tun wie Erdogan mit Demokratie.

Wie hätte man dieses böse Özil/Erdogan-Spiel  im Keim ersticken können, ohne dass der türkische Justizminister Abdulhamit Gül die Chance erhalten hätte, Özil dafür zu gratulieren, daß er mit seinem Ausscheiden aus der deutschen Mannschaft „gegen den faschistischen Virus“ sein schönstes Tor geschossen hätte?

Der unbedingt zu nennende Chef der Mannschaft, Joachim Löw, hätte Mesut Özil zu Hause lassen müssen – wo das auch immer ist!

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Meisterspiele auf der Weltbühne


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Wer ist der politische Weltmeister?

Der Fußballweltmeister 2018 wurde gekürt: Er heißt Frankreich. Während in der Vorrunde die teilnehmenden Mannschaften in Gruppen aufgeteilt waren und in mehreren Spielen gegeneinander beweisen mussten, dass sie innerhalb ihrer Gruppe die Besten waren, sind die letzten Spiele hin zum Weltmeister sogenannte K.-o.-Spiele. Dabei spielen die Spieler so lange, bis der Sieger feststeht – oft bis zur totalen Erschöpfung durch eine halbstündige Spielverlängerung und falls nötig noch durch ein Elfmeterschießen.

Quelle: Pixabay

So viel zum Spielplan einer Fußballweltmeisterschaft. Widmen wir uns doch in Verbindung mit dem Sport auch einmal der politischen Weltmeisterschaft, die uns Menschen viel mehr interessieren müsste als der Fußball – schließlich könnte unser Leben davon abhängen. Vermutlich wird mir da jeder Fußballbegeisterte widersprechen, weil er den Unterhaltungswert dabei höher einschätzt als denjenigen, den die Politik ihm zu bieten hat. Aus meiner Sicht ein riesiger Fehler! Kümmern wir uns einmal um ihn!

Welch eine geordnete Welt zur Zeit des Kalten Krieges haben wir mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ereignis der deutschen Einheit verlassen! Das Feindbild war klar, die Kriegsgefahr durch das Gleichgewicht der Mächte in Schach gehalten und die Rüstungsindustrie hoch zufrieden. Während sich die westlichen Staaten nach dem 2. Weltkrieg in einem Verteidigungsbündnis namens NATO zusammen-schlossen, organisierten sich die osteuropäischen Länder (genannt Ostblockländer) im Warschauer Pakt. Dieser löste sich 1991 nach fast 36 Jahren auf, nachdem durch den Fall der Mauer der Kalte Krieg für beendet erklärt worden war. Die USA ging als einzige Weltmacht aus dem jahrzehntelangen Ost-West-Konflikt hervor. Diesen Status behielt sie eine Zeit lang bis sich erstens die NATO trotz eines anders lautenden Versprechens gegenüber Russland immer weiter nach Osten auszudehnen begann, Putin seit Mai 2000 bis heute abwechselnd Staatspräsident und Ministerpräsident Russlands ist und er sich drittens 2014 die Krim aneignete. Seine militärische Unterstützung Assads in Syrien sowie seine Beteiligung am Ukraine-Krieg führten zusammen mit der NATO-Osterweiterung bis heute zu massiven Auseinandersetzungen zwischen der NATO und Russland. Der Westen weigerte sich, Putins Politik als Antwort auf die westliche Provokation der immer weiter sich ausdehnenden Osterweiterung zu interpretieren, sondern nahm eine neue Rollenverteilung  in Gut und Böse vor, die uns allen bekannt ist. Vergeltungsvorschläge aller Art kursierten in Politik und Medien und lauteten: Russland aus der G8 ausschließen, russische Studenten aus westlichen Universitäten exmatrikulieren, Bankkonten russischer Inhaber sperren, Kooperationsverträge kündigen, die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi absagen und den Eurovision Song Contest in Moskau boykottieren. Man einigte sich in der EU auf Sanktionen gegen Russland, die jedoch eher halbseiden waren. 

In der Weltmacht-Liga spielen inzwischen wieder mehrere Kandidaten mit. Russland, China und die Türkei sind mit einer ewig protzenden Weltmacht USA nicht zufrieden. Schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Die EU planscht noch am Rande des Kinderbeckens zwischen Schwimmer und Nichtschwimmer umher, stets bedacht, nicht übersehen zu werden. Dazu gab ihr der aktuelle EU – China – Gipfel in Peking eine Möglichkeit. Sowohl Juncker und Tusk als auch der chinesische Präsident auf Lebenszeit betonten die Verantwortlichkeit, Handelsbeziehungen nicht zu zerstören, den Abbau von Handelsbarrieren zu beschleunigen und den uneingeschränkten Welthandel als Chance für Wachstum und Arbeitsplätze zu erkennen. Und da man schon einmal dabei ist, den unliebsamen USA-Präsidenten Trump in all seinen Funktionen, auch in der als Mensch zu diskreditieren und zu bestrafen, schloss die EU gleich anschließend ihr größtes Freihandelsabkommen mit Japan ab.

Kommissionspräsident Juncker (schon wieder nüchtern?), Ratspräsident Tusk und Japans Premierminister Shinzo Abe betonten auch oder gerade in Richtung USA und Russland den gemeinsamen Erfolg fallender Zölle auf ein großes Paket von Handelswaren. Wie auch das von Trump auf Eis gelegte TTIP-Freihandelsabkommen birgt auch dieses Abkommen mit Japan etliche Pferdefüße, die seitens Europa wie immer in Kauf genommen werden, weil – so meine Sicht der Dinge – diese „Nichtschwimmer-Organisation“ am wenigstens an seinen 500 Millionen No-name-Bürgern interessiert ist und sich Ihnen deshalb auch nicht verpflichtet fühlt. Eine nähere Betrachtung der Übereinkünfte zwischen Japan und der EU lehrt einen mal wieder das Kopfschütteln und sorgt für das Ballen der Faust in der Tasche. Nachzulesen hier.

Über die Türkei, seinen großen „Demokratie-Präsidenten“ Erdogan und seinen politischen, moderaten oder sonstigen Islam — „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich!“ — habe ich ausgiebig geschrieben. Der Weg zur Weltherrschaft wird erfolgversprechend sein. Der Islam hat das Schwimmen gelernt und wird über die Rettung der Millionen Nichtschwimmer vorm Ertrinken und das Hineinholen der Geretteten in sein Schwimmerbecken sein Ziel erreichen. 

 

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Kirche, Islam und AfD


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Eine mediengewünschte Verpackung

Am Morgen des 11. Juli begleitete eine eher jüngere Frauenstimme um 8.55 Uhr auf WDR4 zum Thema Kirche mein Frühstück. An mehreren Stellen ihrer Rede unterbrach ich meine Kauarbeit, um genauer hören zu können und mit dem Nachdenken über das Gesagte zu beginnen. Diesen Beitrag wollte ich nicht ad acta legen und begann nach dem Frühstück mit der Suche nach der Rednerin. Und ich fand sie: Regina Laudage-Kleeberg, Religionswissenschaftlerin, arbeitet als Pädagogische Referentin bei der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen e.V. in Münster. Über sie persönlich fand ich lediglich den Satz: „Kirche im WDR ist für mich Impulsgeber für den Tag, der mich begleiten soll, ohne mich zu belehren.“

Dieses Zitat ließ mich nun noch näher hinschauen, was Frau Laudage-Kleeberg eigentlich gesagt hatte. Hier Teile ihres Radiobeitrags wörtlich, in die ich mir erlaube, meine Spontan-Gedanken (kursiv) einzufügen.

Als im April ein Auto in eine Menge fuhr, haben meine Freundinnen und ich gebetet, dass es kein islamistischer Anschlag war. Ich hätte nur für die Betroffenen gebetet. Wir haben darum nicht deshalb  gebetet, weil wir naive Gutmenschen sind. Wir wissen um die Gewalt, die Menschen mit Berufung auf den Islam weltweit ausüben. Wir wissen auch um die Menschen, die aus patriarchalisch geprägten Ländern kommen und die Gleichwertigkeit von Frauen und Männern nicht in ihrem Wertekanon haben. Eine ziemlich harmlose Erklärung für die Testosteronflut großer Mengen islamischer junger Männer. Wir wissen auch um die Asylbewerber, die hier Geld mit Drogenhandel machen. Das machen auch Deutsche … hier hätte auf Mord, Messerattacken und Terroranschläge hingewiesen werden müssen.
Wir sind nicht naiv. Wie nennt man die Verharmlosung der Realität sonst? Und trotzdem haben wir gebetet: unter anderem auf Arabisch, Türkisch und Deutsch, denn wir sind Musliminnen und Christinnen. Das glaube ich unbesehen – hätten Sie das Beten hier mit männlichen Vertretern von Islam und Christentum abgehalten, hätte mich Ihr Engagement überzeugt.
Wir stehen gemeinsam auf dem Prinzipalmarkt und demonstrieren, wenn die AfD im Rathaussaal tagen will. So wie die Kirche im dritten Reich durch ihre zustimmende Einmischung versagt hat, versagt heute die Kirche wieder durch ihre pauschale Ablehnung einer ganzen politischen Gruppe. Wir stehen gemeinsam im Dom, wenn ein psychisch kranker Einzeltäter mit einem Transporter auf die Terrasse des Restaurants Kiepenkerl fährt. Wie sah es mit der Gemeinsamkeit der beiden Religionen beim Attentäter A. Amri nach seiner Tat in Berlin aus, der einen islamistischen Terroranschlag beging?
… Wir waren auch gemeinsam erstaunt über unsere Erleichterung, dass es kein islamistischer Anschlag war. Tote und Verletzte! Wieso Erleichterung? Wir haben gemerkt: unser Friede in der Stadt ist in Gefahr. Nicht nur durch Amokfahrten, auch durch irre Spekulationen im Internet, durch das von der AfD etablierte „Erweitern der Grenzen des Sagbaren“. Wir beten deshalb gemeinsam: nebeneinander zum gleichen Gott. Das gemeinsame Beten finde ich lobenswert. Ihre Illusion, dass Sie gemeinsam zum gleichen Gott beten, gehört in die Lebensabteilung: „Ich schaffe mir die Welt so wie sie mir gefällt“.

Ein Beitrag mit einer sehr stromlinienförmigen Auffassung, bei der die Objektivität dem christlichen Gutmenschentum geopfert wird. Kein Wort über die Opfer von Terrorangriffen, kein Wort über die Gefahren, die der Islam in Länder des Christentums trägt und die er für Christen in seinen Ländern bedeutet … dafür aber die mainstreamgewünschte pauschale Feindbilderschaffung einer AfD, der man als Christin und Muslima gemeinsam die Stirn bietet.

Frau Laudage-Kleeberg ist zwar für die Kirche tätig, scheint aber weder die Bergpredigt noch den Koran gelesen zu haben. Das muss sie auch nicht fürs gemeinsame Beten, wird sie mir erwidern. „Richtig“, würde ich ihr antworten, „dann belassen Sie es auch beim gemeinsamen Beten und enthalten Sie sich der Belehrung und Ihres persönlichen „Erweitern(s) der Grenzen des Sagbaren“, was Sie sich unerlaubter und dummer Weise einer Gruppe von Menschen gegenüber erlauben, die Sie nicht einmal kennen.
Der Glaube entbindet uns und Sie nämlich nicht vom Denken, auch dann nicht, wenn lange vor Ihrer Zeit ein Papst, nämlich Johannes XXIII. im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) den islamischen Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärte („Nostra aetate“ und „Lumen gentium“), womit die geistige Voraussetzung geschaffen wurde und es erst möglich wurde, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte.

Und das zur Kenntnisnahme über meine Person:
Ich bin parteilos, aber nicht sprachlos!

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