DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Jens Spahn will Thema Organspende auf dem Lehrplan


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Wir Bürger wollen Zulassung für Phagentherapie

Was Organe sind, wissen wir, was Phagen sind, wissen wir nicht. Ja, über Organspende sollte gesprochen werden und ja, die Staatsmedien könnten da endlich mal eine sinnvolle Werbung betreiben und Menschen ins Zentrum rücken, die mit einem gespendeten Organ leben. Über ihre Ängste, Sorgen, Schmerzen und über ihr Erleben vor, bei und nach der Transplantation zu erfahren, würde ein größeres Wissen und eine angemessene Emotionalität bei den Menschen erzeugen als die gesamte Propaganda des Herrn Spahn.
Was Gesundheitsminister Spahn allerdings in Sachen Organspende nun auf dem Plan hat, kann nur Kopfschütteln erzeugen. Er fordert im Zuge seiner Werbekampagne für mehr Organspenden, das Thema im Unterricht zu behandeln und in die Lehrpläne aufzunehmen.

Nein, in die Schulen gehört diese Propaganda, die Spahn Aufklärung nennt, nicht. Seit langem plädiere ich für ein Fach Gesundheit/Ernährung, das nicht nur den Schülern, sondern auch deren Eltern die Augen öffnet über Zuckerkonsum, Fastfood, gentechnisch veränderte Lebensmitteln, gesunde und ungesunde Fette usw. usw. Das hält die Nation nicht für wichtig. Stattdessen soll die digitale Schule das Fach Wirtschaft einführen und fächerübergreifend genderspezifisch unterrichten, um bei jedem eine frühestmögliche spezifische sexuelle Identität zu wecken.

Spiegel behauptet: In Deutschland sterben pro Tag drei Menschen, weil für sie kein lebensrettendes Spenderorgan gefunden wurde. Das wären rund 1000 Menschen im Jahr – wenn es so ist, dann sind es jedes Jahr 1000 zu viel.
Dennoch frage ich seit Jahren, warum weder Spahns Vorgänger Gröhe noch Spahn selbst, der sich ja nach diesem Job riss, ein Interesse daran zeigten, sich um die 15.000 Toten zu kümmern, die jedes Jahr durch multiresistente Keime in deutschen Krankenhäusern dahingerafft werden. “Deutschland bekommt Krankenhauskeime nicht in den Griff” heißt es am 6. 12. 2018 auf RTL.de.
Das bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene DGKH, jedoch mit viel höheren Zahlen. Sie sagt: “In Deutschland ziehen sich jährlich rund 500.000 Menschen eine Klinik-Infektion zu und es sterben mit 40.000 doppelt so viele Menschen an Krankenhausinfektionen im Jahr wie allgemein bekannt. …Laut einer Charité-Berechnung könnte sich deren Zahl weltweit bis 2050 auf zehn Millionen jährlich erhöhen.
Reiner Felsberg, Sprecher des Ärzte-Verbandes Marburger Bund, sagt: „Die besten Hygienebestimmungen nützen nichts bei Personalmangel in den Kliniken, wenn das Personal die vorgeschriebenen 30 Sekunden Hände-Desinfektion nicht einhalten kann.“

Statt sich um diese Toten zu kümmern, die überflüssigerweise an Keimen in Deutschland versterben, prognostizierte Spahn am Weltkrebstag (1. Februar 2019), dass in zehn bis 20 Jahren der Krebs besiegt sei und twitterte gleichzeitig Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung der Erkrankung. Eine verrückte bis unverschämte These für alle Betroffenen. 2016 erlagen 230.725 Menschen in Deutschland einem Krebsleiden – mehr als ein Viertel aller Todesfälle des Jahres. (Statista)

Wer bösartig denkt, könnte das Nichtstun Spahns in diesem Punkt als natürliche Bevölkerungsreduktion ansehen, die ansonsten nur den Verschwörungstheoretikern vorbehalten bleibt. Ernsthaft gefragt: Warum wird das größte aller Probleme, das Fehlen von Antibiotika gegen multiresistente Keime, ihre Verbreitung, die Gefährdung von Menschen in Krankenhäusern und deren Tod nicht als zentrales Thema der Gesundheitspolitik bearbeitet, diskutiert und ins Volk getragen? Es reicht wohl, dass Menschen bei Krankenhausaufenthalten gefährdet sind und sogar sterben können. Es muss nicht schon vorher darüber ausgiebig informiert werden. Stattdessen lenkt man lieber die Aufmerksamkeit auf Masern, auf die Organspende und auf 13.000 geplante zusätzliche Pflegekräfte. Immerhin wird über gesundheitspolitische Belange wieder gesprochen – die Schlaftablettenzeit unter Gröhe ist vorbei. Das darf auch bemerkt werden. Wo aber bleibt das Großprojekt “Rettung vor multiresistenten Keimen”? Der eigentliche Skandal liegt in Spahns Schonhaltung gegenüber der Pharmaindustrie, die noch Zeit braucht, um das schon vorhandene und unter Insidern bekannte Heilmittel umfassend und finanzintensiv zu vermarkten.

Phagentherapie heißt das Zauberwort, das schon vereinzelten Menschen das Leben gerettet hat. In Deutschland allerdings sind Phagen als Standardtherapie nicht zugelassen. Hier heißt es Operation, Amputation oder Tod. Wer sich behandeln lassen will, muss die Phagen beibringen und seine Lebensrettung selber bezahlen (ein Therapieversuch dauert sechs bis acht Wochen und kostet etwa 650 bis 1400 Euro).  Und das, obwohl Phagen als Bakterienkiller schon seit 100 Jahren bekannt sind und die Pharmaindustrie damit genug Zeit hatte, aus ihnen  entsprechende Heilmittel gegen multiresistente Keime zu entwickeln. Bis heute sterben in deutschen Krankenhäusern weiter Tausende von Menschen, während Billionen von Phagen überall auf Forschung und Einsatz warten. Was aber regeln EU und Spahn? Erst einmal nichts! Das Sterben in deutschen Krankenhäusern geht weiter. Ein Gesundheitsskandal ohnegleichen, den Gröhe ausgesessen hat und den er an Spahn vererbte, der nun mit seinem Aktivismus auf kleinen Feldern spielt, um entweder vom großen abzulenken oder Vorgaben und Anweisungen von außen zu folgen.

“An klaren Tagen kann man vom Krankenhausdach aus die Gesundheit erblicken.” – Gerhard Kocher, “Vorsicht, Medizin!”

Weitere Infos zum Thema Phagentherapie

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Der Missbrauch des Mordfalls Lübcke


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Peter Taubers Griff ins Grundgesetz

Verabscheuenswürdig ist jede Art von Gewalt, die Menschen an Menschen begehen – dabei interessiert es nicht, wer das Opfer ist. Oder wollen wir den Wert eines Menschen daran messen, welchen sozialen Status er einnimmt? Genau das scheint sich aber gerade in der berechtigten Entrüstung über den Mord an Landrat Lübcke widerzuspiegeln. Es gab den verabscheuungswürdigen Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt 2016 mit 12 Toten, um die sich die Politik nicht kümmerte. Es gab den Mord in Chemnitz, der hinter den erfundenen Hetzjagden von Rechts bedeutungslos blieb. 2018 weiß die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu berichten: “Eine junge Frau kämpft um ihr Leben, ein 15-Jähriger ist schwer verletzt: An mehreren Orten in Deutschland gab es am Wochenende Messerattacken. Manche Tatverdächtige sind noch minderjährig.“ Wer aber genau wissen möchte, was sich in diesem Land täglich an kriminellen Handlungen, Messerstechereien, Morden, sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen ereignet, dem empfehle ich das „Tagebuch des Grauens“.

Die Kriminalstatistiken des Herrn Seehofer anzuschauen, bringt gar nichts, denn derselbe Mann, Innenminister seines Zeichens, sagte am 5. Mai 2018: „Die wahren Zahlen könnten viermal so hoch sein.“ Und auch André Schulz, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, bemerkte zur offiziellen Kriminalstatistik: „Die tatsächlichen Fallzahlen liegen weit über den in 2017 registrierten Straftaten. Die Wissenschaft geht aufgrund von Erkenntnissen aus der Dunkelfeldforschung und Hochrechnungen von jährlich mindestens 20 bis 25 Millionen Straftaten in Deutschland aus“, was das oben genannte „Tagebuch des Grauens“ auch zu bestätigen scheint.

So viel zu den Kriminaldelikten und der nur „gefühlten Angst“ in Deutschland. Dieser von den Politikern stets als nur gefühlte Angst der Bürger bezeichnete Zustand wurde nun aber plötzlich konkret – und zwar durch den Mord an Lübcke. Dieser Mord ist – wie jede von den Politikern bisher immer als „Einzelfall“ bezeichnete Gewalttat – mutmaßlich eine von Rechts motivierte Tat, die die gesamte Elite in Angst und Aufruhr versetzt. Ab jetzt darf, nein muss sogar von konkreter Angst gesprochen werden. Auch von einem „Einzelfall“ ist plötzlich nicht mehr die Rede. Im Gegenteil – dieser Fall wird zum Präzedenzfall für all diejenigen Supernasen, die sich die Medaille des „vorbildlichen Demokraten“ an die Brust geheftet haben und sich nicht scheuen, mit großen Reden ihr Gutsein medial zu feiern. (Übrigens als Einschub: Die Zahl der Mordopfer in Deutschland 2012-2017 stieg laut Bundeskriminalamt von 281 auf 405 schreckliche verabscheuenswürdige Taten).

Peter Tauber, der sich auszeichnete durch seine Beleidigungsattacke „Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ (ich berichtete darüber) hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Er hat nämlich auch im Mordfall Lübcke ein paar Arschlöcher gefunden und ihnen die Schuld an dessen Tod zugeschrieben. „Erika Steinbach, einst eine Dame mit Bildung und Stil, demonstriert diese Selbstradikalisierung jeden Tag auf Twitter“, veröffentlicht die WELT Taubers Worte. „Sie ist ebenso wie die Höckes, Ottes und Weidels durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes.“ Ein Eigentor, das er da schießt. Sarah Wagenknecht und die damalige AfD-Vorsitzende Petry gaben Merkel eine Mitschuld an dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. Wohl auch nur zwei Arschlöcher, um mit Taubers Worten darauf zu antworten.

Völlig gleichgültig, wer in Deutschland was sagt. Hier geht es nur darum, alles zu instrumentalisieren, was möglich ist, um endlich die Leute der AfD restlos zu kriminalisieren. Was diese vom Volk demokratisch gewählten Politiker ertragen müssen an Beleidigungen, Diffamierungen, Sachbeschädigungen, Gewalt gegen sie, darf auf diesem Video betrachtet werden. Was das alles mit Demokratie, Opposition, Meinungsfreiheit, Schutz der Person und Umgangsformen, mit Ethik und Moral zu tun hat, mögen unvoreingenommene Menschen beurteilen. Ich bin schockiert, wütend und besorgt über diese Zustände und Ereignisse in diesem Land. Und es ist unverschämt, den Bürgern – egal welchen Standes, welcher Bildung und welcher politischen Zugehörigkeit – eine Schuld an diesen Zuständen, an dieser Spaltung der Gesellschaft und an dem Niedergang der Volksparteien zu geben. Da mögen die durch (Staats)Medien Infizierten, die Merkel-Verehrer und politisch und gesellschaftlich Abgehobenen anderer Meinung sein – meine Buchreihe „Die Asche der Demokratie“ dokumentiert seit Anfang 2016 den Niedergang dieses Landes und die traurige Spaltung in Gut und Böse, Rechts und Links, Reich und Arm, Jung und Alt, Demokrat und Antidemokrat. Zu Brandts Zeiten war ich SPD-Wählerin, rot-grüne Bildungspolitik trieb mich in Merkels Arme. Was ich zukünftig in einem Deutschland der Taubers, der Steinmeiers und der Heiko Maasens wählen werde, erschließt sich mir heute nicht.

Der Rechtsextremismus sei zu einer echten Gefahr geworden, sagte der Innenminister Seehofer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. “Dieser Mord motiviert mich, alle Register zu ziehen, um die Sicherheit zu erhöhen.” Jahre zu spät, Herr Seehofer! Auch Steinmeier ruft zur Verteidigung der Demokratie auf. Das Problem seien nicht nur rechte Gewalttäter – sondern auch das gesellschaftliches Klima. „Wenn die Repräsentanten der Demokratie bedroht würden, dann ist unsere Demokratie in Gefahr.” Die GroKo, Herr Steinmeier, ist Ihr Produkt zusammen mit dem gesellschaftlichen Klima. Auch Zensurminister Maas weiß wie immer Kluges zu sagen: „Vielleicht braucht unser Land nicht nur die ‘Fridays for Future’, die so viel in Bewegung gebracht haben, sondern auch einen Donnerstag der Demokratie”, sagt er und die Tagesschau berichtet. Nein, unser Land braucht keinen Donnerstag der Demokratie, sondern Vertreter der Demokratie. Die sind uns abhanden gekommen!

Lauschen wir noch einmal dem „Arschloch-Demokraten“ Peter Tauber, der mich derzeit beleidigte und als Arschloch titulierte. Er schlägt vor, den Verfassungsfeinden die Grundrechte zu entziehen und damit auch die Meinungsfreiheit. Das erlaube sogar das Grundgesetz in Artikel 18. Was steht dort? „Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte…“

Von der Sorte Mensch, die ihr Grundrecht verwirken und längst verwirkt haben, laufen etliche durch diese Republik und sie sitzen vorrangig in den Parteien, die täglich ihre Demokratie-Identität feiern. Die Freiheit der Meinungsäußerung hat man mir schon 2015 aberkannt, über das Ende der Lehrfreiheit an deutschen Universitäten hat sich sogar schon unsere Super-Feministin Alice Schwarzer ausgelassen. Über die Verhinderung von Versammlungsfreiheit kann die AfD ein Lied singen. Zum Thema Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis kann Horst Seehofer gerne einmal seine Wünsche offenlegen, an den Daten der Sprachassistenten wie Apple Siri, Amazon Alexa und Google Home zu partizipieren. Schließlich sollen ja die Spione, die wir uns mit Smartphones und anderen Mikrofonen ins Haus geholt haben, für unsere regierenden Demokraten einen Sinn machen. Zum Thema Missbrauch und Zerstörung von Eigentum sollte Tauber sich mal der linken Antifa und sonstigen Krawallbrüdern zuwenden. Und den Asylmissbrauch sollte ihm Merkel erklären. Sie ist die Fachfrau für verlorene Pässe, gefälschte Identitäten und verschwundene Asylanten.

Also, Herr Tauber, halten Sie sich zurück mit Ihren Vorschlägen zur „Rettung“ der Demokratie! Sie sind der Letzte, der sich leisten sollte, über den Entzug der Meinungsfreiheit zu sinnieren. Ich bin gegen Merkel und damit Ihrer Meinung nach ein Arschloch. Danke gleichfalls.

Wenn eine Demokratie dazu übergeht, loyal anders Denkende ihrer Rechte zu berauben, dann hat sie sich zur Diktatur gewandelt. Aus Mangel an Überzeugungskraft bedient sie sich nun selbst der Mittel, die sie einst bekämpfte.

(Erich Limpach, deutscher Dichter von 1899 – 1965)

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Die gelöschte Meinungsfreiheit


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Stattdessen “Vulva malen” auf Evangelischem Kirchentag

Die Demokratie hat ausgedient und verabschiedet sich seit Jahren unter Merkel täglich mehr. Heute platzte eine weitere Bombe zwecks Ende der Meinungsfreiheit. Der Youtube-Kanal des unter Polizeischutz lebenden Islamkritikers Hamed Abdel-Samad wurde ohne Vorankündigung und ohne Begründung gelöscht. Der Kanal hat über 120.000 Abonnenten und über 25 Millionen Klicks. Abdel-Samad zeichnet sich seit Jahren dadurch aus, dass er mit allen das Gespräch sucht. Aufklärung und Argumente, Kritik und Wissen zeichnen ihn aus, der sich nichts mehr wünscht als Toleranz unter den verschiedenen Religionen unter Ablehnung jeglicher Gewalt. “Das soziale Netzwerk lässt sämtliche islamistische Kanäle laufen, die zu Hass und Gewalt aufrufen, bringt aber ständig kritische Stimmen zum Schweigen und unterstützt somit den medialen Dschihad, den die Islamisten weltweit betreiben!” reagiert Abdel-Samad auf die Unverschämtheit der Löschung (Kanal inzwischen dank der Proteste wieder freigeschaltet).

Aber alles passt doch so wunderbar in die Merkelsche “Demokratie-Denke”, die sich aus dem Staatskonstrukt ihrer Kindheit und Jugend speist und uns auf manipulativen Wegen in die DDR 2.0 führt. Die Millionen Löschaktionen der sozialen Medien beruhen auf einer Entwicklung, die mit folgenden Merkel-Stempeln versehen ist:
– Merkels Treffen mit Zuckerberg 2015 am Rande der UN Vollversammlung. Mark Zuckerberg sichert Angela Merkel zu, sich des Problems der Hassparolen gegen Flüchtlinge in dem sozialen Netzwerk anzunehmen.
– Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das am 1. Oktober 2017 in Kraft trat, setzt bestimmte Löschfristen bei offensichtlich strafbaren Inhalten wie Volksverhetzung fest. (Welche Richter entscheiden, was Volksverhetzung, was Meinung und was Kritik ist?)
– Löschzentralen in Berlin und Essen entscheiden über Hassrede, Hetze, Fakenews und Volksverhetzung. Der Willkür sind Tür und Tor geöffnet, der Meinungsfreiheit der Garaus gemacht.

Das berüchtigte NetzDG ist nur der einstweilige Höhepunkt einer größeren, mit Millionen an Steuergeldern künstlich gepushten linkspopulistischen Kampagne. Hinter dieser Kampagne, die auch von EU-Kommissionen angeheizt wird, steht die ganz konkrete Angst um Machtverlust bei den politischen und finanziellen Eliten, da die Menschen in Europa durch das Internet und die neuen technischen Möglichkeiten nun den klassischen, von der Politik in Deutschland weitgehend gleichgeschalteten Nachrichtenmachern das Heft zunehmend aus der Hand nehmen.”

Wenn die bisher gewünschte zukünftige Kanzlerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf n-tv.de bemerkt, sie habe eine Baustelle übernommen (hauptsächlich klimapolitisch gemeint – mehr traut sie sich nicht) und sie sehe ungeklärte Fragen, dann kann ich ihr nur zustimmen und sie fragen, warum sie die Nachfolge einer tatenlosen “linksgrünen” Kanzlerin mit all diesen – nicht nur klimapolitischen – Baustellen antreten will. Dafür hat der “Kreuzchenmacher” kein Verständnis. Der hat schließlich wenigstens so viel verstanden, dass die über Jahre unter Merkel betriebene Metarmorphose der CDU vom Kreuz in einen grün-bunten Schmetterling nur der Abklatsch eines Originals ist. Da doch lieber gleich das Original der tiefgrünrosaroten Ideologen wählen und wie Franz-Josef Strauß einst zu sagen pflegte, in das Narrenschiff Utopia steigen und mit ihm in unbekannte Sphären davonsegeln.

Auch das wäre eine Möglichkeit, die Nation von einer fremdbestimmten CDU zu befreien, die in ihren “Losigkeiten” (hilflos, planlos, alternativlos, orientierungslos, freudlos, ideenlos, kopflos) zwischen Wertverlust-Union und Werte-Union hin- und herwabert. Vielleicht mag man sich aber einfach nur politisch ausklinken und sich stattdessen Gott und seiner Kirche zuwenden. Derweil findet ja gerade in Dortmund der evangelische Kirchentag statt – selbstverständlich ohne die Feinde der AfD, der Partei, in der sich (so wird posaunt) nur Antisemiten, Nazis und Rassisten befinden. Also nichts mit “politisch ausklinken”. Die Guten sind natürlich eingeladen und dürfen ihre Statements gegen die Bösen halten.

Und ganz nach Gottes Wunsch und Roberto Blancos Song “Ein bisschen Spaß muss sein” heißt es dieses Mal auf dem Kirchentag sogar “Ein bisschen Sex muss sein”. Ein Vulva-Malkurs und der Frauen-Workshop “Schöner kommen” heizen das Klima auf und sorgen für zusätzliche Erwärmung.
Eine junge angehende Theologin, die ihre Ideen auf dem Kirchentag realisiert, begründet ihre Vulva- und Orgasmuseuphorie. Es gehe darum, „sich kreativ mit der eigenen Körperlichkeit auseinanderzusetzen“ und in „ungezwungener Atmosphäre in Austausch über das weibliche, äußere Genital, die Vulva, zu treten“.

“Mein Gott! ” kann man da nur schmerzverzerrt rufen. Grüner ideologischer Populismus wurde tief eingeatmet, um ihn zukünftig in Kirche und Öffentlichkeit als modernisierte Glaubenswahrheit wieder auszuatmen.
Zu schön die Kommentare einiger Leser dazu, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
– Muschis malen, aber Hauptsache die AFD hatte keinen Redebeitrag.
– Man kann schön erkennen, wohin es führt, wenn sich eine Kirche von der linksgrünen Ideologie vereinnahmen lässt bzw. daran tatkräftig mitwirkt. Die EKD ist nur noch eine gleichgeschaltete pseudo-religiöse Scheinkirche. Ihre neue Aufgabe ist vielmehr die Verbreitung des linken ideologischen Gedankenguts
– Und morgen freuen wir uns auf das “Meditative Wichsen”. Klimaneutral – also ohne Stöhnen.
– Vielen Dank, dass ich endlich zur letzten Überzeugung gelangt bin… ich trete aus.
– Fehlt eigentlich nur noch, daß der Schöpfungsakt höchstselbst ebenfalls seinen Platz auf künftigen Tagesordnungen findet – am besten als Live-Performance….vielleicht kommen dann mehr Besucher.
– Vielen Dank für diesen Artikel. Meine Mutter hat ihn gelesen und ist nun endlich bereit aus diesem Verein auszutreten. Insofern hat dieser Zirkus auch noch etwas Positives.
– Wie wäre es mit einem Workshop „Adventliches Penis-Backen – ab 6 Jahre“?
– Luther rotiert im Grab!

Wie wohl Kramp-Karrenbauer, Merkels letztes Opfer, diese Kirchentag-Vorführungen findet? Vielleicht erfahren wir es noch in den Sommerinterviews von ARD und ZDF, auf die Merkel ja großzügigerweise verzichtet. Da soll sich doch lieber AKK den Mund verbrennen und erklären, wie sie die vielen unbearbeiteten Baustellen ihrer “Gönnerin” beackern möchte. Sie hätte wissen müssen, dass Merkel über die Jahre die Tricks zum Machterhalt sogar mit eigenen Beliebtheitswerten krönen kann – Abwesenheit und Schweigen sind dafür zwei Kriterien. Anwesenheit und Reden mit integrierter eigener Meinung sind dagegen ein gefährliches Unterfangen. Davon wurde die Nation über die Jahre entwöhnt. Was sagt deshalb das Märchen-Trendbarometer RTL/n-tv am 10. Juni 2019? “Deutsche wollen Fortbestand der GroKo”.

Ein Pflichtbesuch in deutschen Schulen, ein vierwöchiger Aufenthalt in Duisburg, Dortmund oder Gelsenkirchen oder ein längerfristiger Krankenhaus- oder Seniorenheimaufenthalt dürften da Abhilfe schaffen. Ein Notfall in den Bergen des Sauerlands oder der Mosel hat trotz Handybesitz ebenso eine kurierende Wirkung.

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Deutsche TV-Gehirnwaschanlage …


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… auf Grün gebürstet

Dass deutschen Sparern seit 2010 etwa 648 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen verlorengegangen sind, flutschte als mediale Meldung ebenso durch wie die von den 16.000 Kuckuckskindern in Deutschland, deren Scheinväter riesige Summen an Unterhalt zahlten und die nun endlich das Recht erhalten, ihr Geld von den biologischen Vätern zurückverlangen zu dürfen.

Wer diese Meldungen als Peanuts (Kleinkram) einsortiert, dürfte sich spätestens angesprochen fühlen, wenn es um sein Leben und vorzeitiges Sterben geht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert nämlich eine unvorstellbare Dezimierung der Weltbevölkerung durch resistente Keime. “Einem aktuellen Bericht zufolge könnten bis 2050 zehn Millionen Menschen pro Jahr an Infektionen mit resistenten Bakterien sterben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die drohende Antibiotikaresistenz-Krise noch abzuwenden. … Die Expertengruppe fordert Regierungen auf, nationale Aktionspläne gegen Antibiotikaresistenzen auszubauen und vor allem die finanziellen Mittel für die enthaltenen Maßnahmen aufzustocken.”

Nun, Herr Gesundheitsminister Spahn! Raus mit den deutschen Aktionsplänen aus der Schublade! Was sagen Sie? Nicht möglich? Vorgänger Gröhe hat den Schlüssel verbummelt? Und deshalb Ihr Hype um die Masern-Impfung und Organspende? Was rege ich mich da auf? Mit den Deutschen kann man es ja machen!

Der deutsche Michel – eine Spezies aus Arbeitstier, Müslischlucker, Hundebesitzer und Internet-Follower denkt gar nicht daran, sein Recht oder seine Überzeugung auf der Straße zu verteidigen. Rechte haben sowieso nur die Reichen, also die da oben – und eigene Überzeugungen braucht er nicht. Schließlich werden ihm, dem deutschen Michel, in der Tagesschau in 100 Sekunden stündlich seine Überzeugungen wieder und wieder vorgeplärrt. In voller Übereinstimmung mit dem dort Gesagten fehlt dann auch jeder Grund, demonstrierend auf die Straße zu gehen. Es geht uns ja gut! (Wie Sie sehen, schließe ich hier die “Friday for Schulfrei-Bewegung” aus, die nach dem Leithammel-Prinzip zustande gekommen ist).

Was sich „Tagesschau“ und „heute“, was sich ARD und ZDF immer wieder leisten, habe ich schon einige Male mit Beispielen belegt. Das Gehirnwäsche-Programm funktioniert bestens, wie die Wahlerfolge der Grünen bei der Europawahl und der sonntägliche deutsche Liebesbeweis (Sonntagsfrage ARD, Politbarometer ZDF) ihnen gegenüber verdeutlichen. Die täglich veröffentlichte “grüne” Meinung durch tägliche Grüne Experten-Statements zu allen Themen der Tagesschau waren und sind der stete Tropfen, der das Hirn aushöhlt. Auf dem Blog einer befreundeten Bloggerin (rotbusch-wordpress.com) wird die linksgrüne Methode der Gehirnwäsche von einem deutschen Politikbeobachter in Florida analysiert und mit einer berechtigten Warnung an uns alle versehen.

Wie ist es möglich, dass eine Partei, die außer einer Klimahysterie so gut wie nichts auf ihrer Agenda hat, plötzlich das Siegertreppchen betritt? Waren nicht auch die Grünen “Mitabholzer” des Hambacher Forstes in NRW? Beim Ausbau des Frankfurter Flughafens, bei der Elbvertiefung und bei “Stuttgart 21” hatten auch Grüne Regierungsverantwortung. Und Glyphosat wird noch immer auf deutschen Böden ausgebracht, was der Grüne Ex-Abgeordnete Matthias Berninger, der nun als Lobbyist bei Bayer zu finden ist, sicherlich befürworten wird. Auch die von der EU angemahnten zu hohen Nitratwerte in deutschen Böden hat die Grünen bis heute nicht interessiert. Warum auch? Sie haben ihr Wahlthema gefunden, mit dem sie nach altbewährtem Brauch Angst schüren und daraus Profit schlagen können. Es heißt Klimakollaps und funktioniert prächtig! Zur Zeit der Friedensdemos nutzten sie die Angst der Menschen vor einem Atomkrieg, der nicht stattfand. Dann war es die Angst vor der Vernichtung der Wälder durch den “Sauren Regen”. Es folgte nach Tschernobyl die Angst vor den Atomkraftwerken, die uns umbringen würden. Dann war es das Ozonloch mit den zu hohen Ozonwerten, was in den Städten zum Ozonalarm führte. Nicht zu vergessen die Gefahr durch den Elektrosmog.
Heute ist es das Klima mit seiner globalen Erwärmung – menschgemacht. Dieses Klima – ein 4 Milliarden Jahre alter Greis – wird in 13 Jahren seinen letzten Schnaufer tun. Und wo? Im bösen Deutschland, in dem die Menschen versäumt haben zur Klimarettung Grün zu wählen! Populismus als Erfolgsmodell der Grünen – aber andere Parteien wie die AfD und andere Meinungen mit diesem Etikett versehen! Auch eine bewährte Methode, sich zur moralischen Gut-Partei hochzustilisieren.

Wer Grün wählt, wird bald Rot sehen, wer Bundeskanzler Habeck will, wird einen selbstverliebten Antidemokraten bekommen, der andere lehrt, was Demokratie a la Habeck bedeutet.

Der deutsche Michel wird’s schon richten und mit Seinesgleichen die Schafherde bilden, die sich sofort anstellt, um freiwillig geschoren zu werden. Dabei blöken sie dann alle im Chor das Lied: “Von dem Regen (Merkel) in die Traufe (Habeck)” in Abwandlung des Liedes “Aus der Traube in die Tonne”.

(Die Redensart “Vom Regen in die Traufe” kommt vermutlich aus dem Orient und ist im deutschen Sprachraum etwa seit dem 17. Jahrhundert geläufig. Wenn es regnet, rinnt das Wasser vom Dach durch die Dachrinne über die Traufe nach unten und ergießt sich dort in einem Schwall. Wer unter einem vorstehenden Dach Schutz vor dem Regen sucht und nicht aufpasst, kann in die Traufe geraten – und wird so erst recht durchnässt.)

Nachtrag: Warum ich als junger Mensch nie die Grünen wählen werde

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Der Klimawandel und der Glaubenskrieg


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Gastbeitrag von Kurt Rohmert
Foto: pixabay, freie Bildnutzung, kein Bildnachweis nötig

Erinnern Sie sich noch 1981? Riesige Panik in Deutschland! Prof. Bernhard Ulrich schockte das Land mit seiner These vom Weltuntergang. Er formulierte: „Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Und weiter:Es droht das Aussterben der Menschheit! Das sogenannte Waldsterben kennzeichnete damals eine Kampagne, die an einen Schwindel grenzte. Dabei hätte einfache Logik ausgereicht, um die These vom „Sauren Regen“ als Ursache zu widerlegen. Naturschutzaktivisten erkannten den Nutzen dieser hysterischen Stimmung. So zogen die Grünen mit oder besser durch dieses Thema in den Bundestag ein. Der Vorgang wurde zum Muster für spätere Kampagnen. Trotz allem – einen gesunden Wald hat es nie gegeben und gestorben ist er auch nicht. (1)

Geschichte wiederholt sich. Das kennen wir. Heute wird wieder von den Grünen von einer/einem Klimakatastrophe/Kollaps geredet. Sie behaupten, es drohe der Weltuntergang, gemacht durch den Menschen.

Was ist dran an dieser Behauptung? Fest steht, seit es die Erde gibt, ändert sich das Klima laufend, teilweise auch dramatisch. Es gab Phasen der Abkühlung (Eiszeiten) und solche der Erwärmung. Diese Klimaveränderungen entstanden durch natürliche Einflüsse (es gab noch keine Menschen), bei der neueren Erderwärmung geht man jedoch auch von menschlichen Einfüssen aus.

Schauen wir uns die Klimageschichte der Erde an (2 und 3). Seit jeher wirkten sich sowohl punktuelle wie auch zyklische Ereignisse auf das Klima aus. Nicht alle sind ausreichend erforscht. Die Sonne hat wohl den größten Einfluss auf das Klima. Ebenso spielen die Neigung der Erdachse und die Umlaufbahn der Erde um die Sonne eine Rolle. Erforscht hat das der Astrophysiker Milankovic. Obwohl uns als Betrachter das Sonnenlicht (unsere Heizung) stabil erscheint, ist das nicht der Fall. Satelliten zeigen, dass die Strahlung der Sonne starken Schwankungen unterworfen ist. Auch die sog. Sonnenwinde (elektr. geladene Teilchen) variieren stark.  Von ihnen spricht man dann, wenn durch Eruptionen auf der Sonne eine unvorstellbare Menge Energie ins All geschleudert wird. Diese Sonnenflecken wurden schon von Galileo Galilei beobachtet.

Die Wissenschaft erforscht im Rahmen der Klimaforschung (Paläoklimatologie) in Bezug auf die Sonne drei wesentliche Faktoren. 1. Die UV-Strahlung der Sonne (sie hat wesentlichen Einfluss auf unsere Ozonschicht, die wiederum die Bewegungen der Luftmassen beeinflusst). 2. Die Sonnenwinde (sie sollen die Bildung von Wolken und die Wirkung auf das Klima durch Verhinderung von Sonneneinstrahlung beeinflussen). 3. Die minimale Sonnenaktivität und die daraus resultierende vermehrte kosmische Strahlung. Eine genaue Erforschung all dieser Phänomene wird aber noch Jahre dauern.

Für den natürlichen Klimawandel gibt es einen weiteren Faktor: den Kontinentaldrift. Auf der Erde bewegen sich riesige Landmassen. So gab es  früher (vor Millionen Jahren) nur einen Kontinent, aus dem dann Afrika, Südamerika, Australien und die Antarktis entstanden sind. Auch schon bekannt ist, dass die weltweite Erwärmung entsteht, wenn der CO2 Anteil wächst und ein natürlicher Treibhauseffekt entsteht, etwa durch Vulkane. Diese haben schon erheblich das Klima veändert (z.B. 1784 in Deutschland oder 1816 in Indonesien).

Der Klimawandel ist also Teil natürlicher Zyklen und so stellt sich zwangsläufig die Frage, was ist vom Menschen verursacht. Seit Milankovic wissen wir, dass schon geringe Änderungen der Sonnenstrahlung eine Änderung der Temperatur und diese eine Änderung des Kohlendioxid-Gehalts der Luft auslösen. Die Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur (bislang 0,7 Grad von 1750 bis 2010) auf der Erde, ermöglicht durch den Treibhauseffekt, kann verschiedene Auswirkungen haben, die allerdings schwer vorhersagbar sind. Als sehr wahrscheinlich gelten der Anstieg des Meeresspiegels, das Abschmelzen der Gletscher und eine geringere Schneebedeckung.  

Während der vergangenen 740.000 Jahre bewegte sich der CO2-Gehalt der Erde immer zwischen 180 und 280 ppm, aber infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Industrielle Revolution) in den letzten 200 Jahren stieg die Konzentration auf über 400 ppm. Jedoch schon bei der Abschätzung der Folgen des Klimawandels und der Klimasensivität gehen die Meinungen stark auseinander, auch was die richtigen Gegenmaßnahmen angeht (Vorsorgeprinzip). Phänomene gab es schon immer: In Nordeuropa kam es während der Eiszeiten mehrfach zu teils abrupten Klimawechseln mit Temperaturanstiegen von über 10 Grad in nur einem Jahrzehnt (siehe Grönland). Hervorgerufen durch eine Veränderung der Meeresströmungen.

Zunächst steht fest, der Treibhauseffekt (inklusive der Treibhausgase wie CO2) garantiert Leben auf der Erde. Diese Gase wirken wie eine Schutzschicht. Aber mit der Verbrennung fossiler Energieträger, intensiver Landwirtschaft und dramatisch steigender Weltbevölkerung explodieren die Emmissionen und damit der CO2-Anteil (wobei  CO2 ein notwendiges Gas zur Photosynthese ist). Daher spricht man von anthropogenem Klimawandel (AKW). Mir persönlich erscheint die  Bevölkerungsexplosion auf der Erde die Ursache aller Probleme zu sein, verbunden mit einer Industrialisierung und Globalisierung, die scheinbar keine Grenzen kennt. Die Temperaturerhöhung ist dafür das Symptom.

Nach ausgiebiger Recherche von vielen Argumenten und Forderungen von Experten für oder gegen Klimawandel steht für mich fest, dass jede Seite plausible Aussagen macht und auch begründet. Ich warne aber davor, solchen Ideologien zu folgen, die aus den Klimaproblemen Panik (Weltuntergang) machen und den Klimawandel instrumentalisieren, um absurde politische Entscheidungen durchzusetzen und Wahlerfolge zu erzielen.

So offenbart sich in der Diskussion ein weiteres Negativum. Ist es noch Klimawandel oder eher Glaubenskrieg? Patrick Moore, der Gründer von greenpeace, wirft seiner Umweltorganisation Panikmache vor. Fest steht, wenn die amerikanische Justizministerin Lynch mittels FBI gegen die „Klimaleugner“ vorgeht, sieht das eher nach Inquisition aus.  Was also wird geleugnet? Das Klima bestimmt nicht ! Es gibt nämlich nicht „ein“ Klima. Auch der reale Klimawandel, er wird nicht geleugnet. Ich halte es daher eher wie Prof. Dr. Matschullat von der TU Freiberg (Prof. für Geoökologie), der vor der Komplexität des Themas und einseitiger Diskussion/Information warnt. (4)

Wissenschaftler sollten sich als positive Eigenschaft immer Skepsis bewahren – im Rahmen dieser  Meinungsdiktatur allerdings verschwinden wissenschaftliche Erkenntnisse und vor allem die Seriosität. Wir haben es mit einer Vielzahl an Meinungen oder Interpretationen zu tun. Niemand ist im Besitz der Wahrheit. Sowohl Fachliteratur wie auch behördliche Informationen sind wertvoll, doch auch Fehleinschätzungen sind durchaus möglich. So sollte auch eine Änderung der wissenschaftlichen Auffassung möglich sein.

So geschehen mit Lennart Bengtsson, dem ehemaligen Leiter des Hamburger Max-Planck-Instituts. Der wechselte in den Akademischen Beirat von GWPF mit dem Ziel, Überreaktionen gegen die globale Erwärmung durch Informationskampagnen zu verhindern. (5) Darauf antworteten seine Kollegen mit Mobbing und Intoleranz. Diese Intoleranz stehe im „ … Widerspruch zu den Grundprinzipien der wissenschaftlichen Debatte“, so nannten es Insider. Damit sind wir wieder in der Meinungsdiktatur.

Die Klimadebatte braucht eine realistische Diskussion über die richtigen Instrumente. Und nicht diese unrealistische Forderung „Wir müssen / Die Politik muss“ oder „Wir müssen nicht“. Meine Forderung: Beendet den unsäglichen Kulturkampf in der Klimadebatte. Wir haben nur eine Erde, daher geht es nicht um Aktionismus als Folge von Panik, sondern um Lösungen auf der Basis von Vernunft.

Fazit: Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Nein, nicht wirklich. Jeder muss seine eigene Entscheidung treffen und sich fragen, welche Antwort suche ich? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Was aber auf jeden Fall richtig ist, ist die Tatsache, dass ein jeder Verantwortung trägt. Jeder sollte daher bei sich beginnen und nicht auf andere warten. Zweifelsohne gilt,  gesundes Essen, mehr Bewegung und sorgsamer Umgang mit Energie/Ressourcen können nicht schaden.

Fortsetzung folgt …

 

(1)   https://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben/seite-5

(2)   https://www.globalisierung-fakten.de/

(3)   http://www.oekosystem-erde.de/

(4)   https://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/interdisziplinaeres-kologisches-zentrum-6414/klimawandel_klimaschwindel_web.pdf    

(5)https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaforscher-lennart-bengtsson-tritt-aus-skeptikerverein-gwpf-aus-a-969382.html  

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Warum nicht einmal ein Demokratie-Experiment …


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… in Deutschland nach dem Vorbild Irlands?

In der letzten Ausgabe der Zeitschrift OYA faszinierte mich ein Bericht von Roman Huber vom Verein „Mehr Demokratie“, der von einem gelungenen Demokratie-Experiment in Irland berichtete.

Uns ist Irland sicher noch aus der Zeit der Finanzkrise in Erinnerung – eines der ersten Länder, das in die Rezession stürzte und einen Euro-Rettungsschirm in Anspruch nahm. Mit riskanten Immobilieninvestments hatte fast jeder Ire erst kräftig mitverdient, um dann höchstpersönlich vor der Pleite zu stehen. Eine schlechte Wirtschaftslage, gesellschaftliche Unzufriedenheit und das extremste Abtreibungsgesetz, das Frauen selbst nach einer Vergewaltigung oder bei Inzest nicht erlaubte, die Schwangerschaft zu beenden, charakterisierten das Irland vergangener Zeit. Seit einem Referendum im Jahr 1983 wurde das “Recht auf Leben des Ungeborenen” auch in der irischen Verfassung verankert. Bei einer Abtreibung drohten der Frau bis zu 14 Jahre Haft.

Vor einem Jahr stimmten die Iren in einem Referendum für eine liberalere Gesetzgebung und damit für die Möglichkeit einer Abtreibung in den ersten 12 Schwangerschaftswochen. Wie geschah dieser Sinneswandel in dem katholischen Irland? Das begann 2016 als Demokratie-Experiment.

Die Politiker beriefen per Losverfahren im Oktober 2016 eine Bürgerversammlung ein: 99 Iren aus allen Teilen der Gesellschaft. Ein Jahr lang würden sie tagen, ein Wochenende im Monat, mit  Experten sprechen, Medizinern, Ethikern, Juristen, Frauen, die abgetrieben haben, Frauen, die nicht abgetrieben haben. So nahm das Experiment seinen Anfang und es führte weiter über andere Themen, den Klimawandel, eine Wahlreform, die Überalterung Irlands usw. Nach ausführlichen Debatten mit Fachleuten stimmt nun immer die Bürgerversammlung ab und sendet ihre Empfehlung stets  an das Parlament. So wurde über unterschiedliche Themen inzwischen abgestimmt. „Die mit Abstand heißesten Themen waren die Homo-Ehe und das neue Abtreibungsgesetz. Die entsprechenden Empfehlungen der Versammlungen wurden zuerst vom Parlament übernommen und dann in Volksabstimmungen angenommen. (Die Ergebnisse im Detail: Homo-Ehe = Abstimmungsergebnis-Beteiligung 60,5%, 62,1% Zustimmung, 37,9% Ablehnung; Abtreibungsrecht = Abstimmungsergebnis-Beteiligung 64,1%, 66,4% Zustimmung, 33,6% Ablehnung.)“ Beide Entscheidungen hatten eine Verfassungsänderung zur Folge, was die Iren auch wussten. Eine solche erfordert zwingend ein Referendum.

Ist das nicht ein gutes Beispiel für erste Versuche und Einstiege in eine direkte Demokratie mit Bürgerbeteiligung? Was in Irland demokratisch versucht wurde, nämlich über die Homo-Ehe abzustimmen, wurde beispielsweise in Frankreich von oben „verordnet“ mit dem Misserfolg, dass Tausende gegen diese Entscheidung auf die Straße gingen und es ohne Krawall und Gewaltbereitschaft nicht abging.

Wer sich heute den Zustand der Volksparteien in Deutschland anschaut und den Niedergang demokratischer Werte, der weiß, dass es kein Entkommen gibt vor einer Erneuerung unseres Gesellschafts-, Parteien- und Wahlsystems. Ob die Menschen, die Politiker dieser Parlamente und die glattgebürsteten Medienvertreter diese Republik in ihrem politischen und gesellschaftlichen K. o. Spiel jemals wieder so in den Griff bekommen, dass das gespaltene Deutschland wieder „ein geeintes Deutschland“ wird, ist mehr als fraglich. Nach der Spaltung durch die Flüchtlingspolitik in Abnicker und Kritiker hat nun noch die Spaltung durch die Klimapolitik stattgefunden. Bei genauerer Betrachtung besteht  ja schon die Spaltung Arm gegen Reich, die nur deshalb nicht öffentlich und laut ausgefochten wird, weil Verarmung oft mit Vereinsamung zusammenhängt und still in persönlichen Rückzugsorten verläuft.

Statt aber die Frau dafür zur Verantwortung zu ziehen, die die Richtlinien dieses politischen und gesellschaftlichen Desasters zu verantworten hat, werden Trumps, Kramp-Karrenbauers, Kühnerts, Putins oder die Werte-Union und sonstige Macher auf der politischen Bühne täglich medial niedergemacht. Was ist an dieser Frau so unberührbar, so unantastbar, dass dafür die Folgen aller gesellschaftlichen Spaltungen in Kauf genommen werden? Die Antwort kann doch nur heißen: Merkel und ihre Followers haben nicht das von ihnen gewählte Volk befriedigt, sondern die Lobbyisten.

Label von „Demokratie eV“

Aber zurück zum Demokratie-Experiment der Iren, das als Kleinstexperiment nun auch in Deutschland versucht werden soll. „Im Juni 2019 startet das Projekt mit sechs Regionalkonferenzen in Schwerin, Koblenz, Gütersloh, Erfurt, München und Mannheim. Im September findet an zwei Wochenenden der Bürgerrat auf Bundesebene statt, und am 15. November werden die Ergebnisse vermutlich dem Bundestagspräsidenten übergeben“, formuliert es Roman Huber und hofft, dass dieses Experiment auch in Deutschland gelingt. Hier können sich Bürger für die ersten Regionalkonferenzen in den genannten Städten anmelden.

Natürlich wünsche auch ich mir, dass es gelingt. Wie Huber bin nämlich auch ich der Überzeugung, dass Menschen in die Lage versetzt werden können, sich für Politik und die notwendigen Entscheidungen zu interessieren und zu qualifizieren. Meine Skepsis betrifft die Durchführung derartiger Konferenzen, die sich wie in Irland Regeln und Grundsätze geben sollten, um Manipulationsversuche und Auswahlfehler zu vermeiden. Irland hat sich dafür folgende Regeln im Verfahren gegeben, die auch im ersten Experiment in Deutschland Beachtung finden sollten:

Transparenz: Alle Sitzungen sollten live übertragen werden, alle Unterlagen frei zugänglich sein.

FairnessZu jedem Thema wird das gesamte Meinungsspektrum gehört. Die fachlichen und sachlichen Informationen sind von höchster Qualität und auf aktuellem Stand.

StimmengleichheitJedes Mitglied erhält die Möglichkeit, seine Meinung zu jedem Thema zu äußern.

EffizienzUnterlagen werden frühzeitig vor den Sitzungen verteilt, damit jeder Teilnehmer angemessen vorbereitet ist.

Respekt: Jedem Mitglied und jeder Meinung wird mit Respekt begegnet, sodass Angst vor Angriffen und Kritik überflüssig ist.

KollegialitätAlle arbeiten im Geist der Freundschaft zusammen mit dem Ziel, auf demokratischem Weg zu Entscheidungen zu kommen. (siehe Oya Mai-Juni 2019, Seite 80)

Ich wünsche diesem Experiment unbedingt Erfolg, der Deutschland einen großen Schritt weiter bringt auf seinem langen Weg in die direkte Demokratie.

 

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Invasion der Grünen


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Die grüne Welle überrollt unsere Hirne.

Die grüne Welle hat Deutschland erreicht. Dank „fleißiger Arbeit“ von GroKo und Medien. Da fragt man sich doch: Wozu sind Politik und Medien gut? Sollten nicht die Medien mindestens ein Auge, in Krisenzeiten sogar zwei Augen auf die Politik haben und diese mit Fakten und Problemen vor sich hertreiben? Sollte nicht ein einziger geballter Rezo unnötig sein, weil diese Aufgabe als steter Tropfen oder lauter Vorwurf vom Medienkartell täglich geleistet würde? Wäre dann nicht statt der jahrelangen Lobhudelei einer politisch in Deutschland tatenlosen Kanzlerin eine stets kritische Betrachtung mit Rüttelfunktion die tatsächliche Aufgabe der Medien gewesen?

Heute schreit die mediale Welt auf, weil Seehofers Reform des Verfassungsschutzrechts die Bespitzelung von Journalisten zulassen will und damit ein deutlicher Eingriff in die Pressefreiheit befürchtet wird. Was soll‘s, kann man da nur schulterzuckend erwidern. Uns Bürgern haben die Medien die Meinungsfreiheit genommen, die Anti-Mainstream-Bürger und Politik-Kritiker in die rechte und rassistische Ecke verbannt und die Huldigung Merkels und ihrer gesamten nickenden Truppe vorangetrieben. Nicht Sachfragen und die Lösung dringlicher Probleme standen auf der Agenda von Medienberichten, sondern die emotionale Beurteilung von Meinungen, die Belobigung gewünschter Weltsichten und die Bekämpfung geistiger Vielfalt.

Kulturelle sowie sexuelle Vielfalt … stets gerne! Meinungsvielfalt hingegen keinesfalls! Kritik und Debatten erst recht nicht! Mediale Scheingefechte zur Beruhigung der Unzufriedenen immer mal wieder: Anne Will, Maybrit Illner, Hart aber fair oder Augstein gegen Blome.

Die Massenerziehung, gerne auch mal Volksverdummung genannt, hat Früchte getragen. Die gewünschte Massenmeinung hat sich etabliert und zu Wahlerfolgen geführt. Der Linkspopulismus hat gesiegt, die Müsli-Ideologie ist auf dem Vormarsch. Der Weltuntergang steht kurz bevor, wie uns Klima-Greta und unsere „Fridays for  Future – Generation“ einbläut. Parteien werden gemacht, Politiker kreiert oder zerstört, ganz vorne die Suizid-Partei SPD, die gerade mal wieder ihre Führungsspitze demontiert. Dabei hat nicht Nahles, sondern haben die Männerbünde Schröder, Müntefering, Scholz, Schulz, Steinmeier, Stegner und wie die SPD-Schlaumeier alle heißen, diese Partei auf dem Gewissen. Der größte Fehler war der Tanz um die letzte GroKo, für die Steinmeier die Verantwortung trägt. Eine nicht unbedeutende Rolle im Sterbeprozess der SPD spielte auch Merkel mit ihrer Inszenierung: „Wer viel tut, macht viele Fehler, wer nichts tut, macht keine Fehler“. Sie überließ der SPD das Fehler-Machen. Sie hingegen ließ sich vom Wählerwillen und der Mainstream-Meinung treiben, klopfte beides erst ab, um dann in die Mehrheitsrichtung zu marschieren. 

Ein Vergleich der beiden Volksparteien SPD und CDU, was die Konstanz  und Langlebigkeit ihrer Vorsitzenden betrifft, scheint mir an dieser Stelle angebracht. In den ersten 41 Jahren seit Gründung führten nur drei Vorsitzende die SPD: Kurt Schuhmacher, Erich Ollenhauer und Willy Brandt. Seit 1987 zählen wir 15 Parteivorsitzende und kommissarische Vorsitzende. Die CDU begnügt sich seit 1950 mit gerade mal 7 Vorsitzenden bis 2019. Wer die Kirchen und das Kapital, die Wirtschaft und die Landwirtschaft im Rücken hat, kann eine ruhigere Kugel schieben, kann sich beruhigt zurücklehnen und den Lobbyisten mal das Feld überlassen. Die Spenden werden dann schon fließen!

Leider hat die politische Ruhephase unter Merkel ihrem eigenen Land nichts Gutes beschert. Im Kampf gegen Rechts hat sie stets auf den linken Registern gespielt. Die mittleren Klangfarben lagen brach und so ist es kein Wunder, dass das orientierungslose und beeinflussbare Volk nun nur noch die dauergespielte linksgrüne Hymne beherrscht und mitsingt.

Die Deutsche Welle heißt zukünftig Grüne Welle. Die Musik der Zukunft wird nicht Klassik, sondern Pop, Rock, Jazz und Punk sein. Diese, so die Meinung der Grünen, machen einen Großteil der Gegenwartsmusik aus. Die Genres erhalten aber im Vergleich zur Klassik zu wenig finanzielle Förderung von Seiten des Bundes, finden Die Grünen.

„Es geht um eine gerechte Wertschätzung aller musikalischen Genres. Und eine Lösung dafür ist: Aufhebung der unsinnigen Unterscheidung zwischen E + U-Musik in der Förderung.” So Erhard Grundl, Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion für Kulturpolitik. Der warf Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) eine einseitige Ausrichtung der Förderung vor. Damit riskiere Grütters, “dass großes Potenzial an musikalischer Vielfalt verloren geht“, kritisierte der Grünen-Politiker. Mal ist es die sexuelle Vielfalt, mal die kulturelle Vielfalt, hier die musikalische Vielfalt. Weniger wichtig erscheint da seit Jahrzehnten die Meinungsvielfalt. Meinung ist entweder richtig und „grün“ oder falsch und rechts.

Der für seine Pädophilie bekannt gewordene Cohn-Bendit, der seit 1994 Abgeordneter im Europäischen Parlament ist, seit 1984 Grünen-Mitglied, Berater von Joschka Fischer in dessen Zeit als hessischer Umweltminister, träumt von Habeck als dem künftigen deutschen Kanzler. Und der wird sich über die Kolumne einer Johanna Roth in der taz  freuen, die ihm und seinen Grünen eine erste und kluge Zukunftsidee mit auf den Weg zur Kanzlerschaft gibt. Roth ruft die Alten auf: „Rentner, gebt das Wahlrecht ab! Und den Führerschein gleich mit. Denn für beides gilt: Die Alten gefährden die Jungen.“ Wie wäre es da mit einer lebensbegrenzenden Maßnahme, um gleich alle Fliegen mit einer Klappe zu schlagen? 80 Jahre und ab in die Urne! Führerschein und Stimmzettel werden gleich mit verbrannt. Rentenprobleme und Pflegenotstand lösen sich von selbst. Für all die Entsorgten, die nun nicht mehr die Volksparteien wählen, erhalten erst die 16-Jährigen, später dann auch die 14-Jährigen ihr Stimmrecht mit dem schon vorgedruckten Kreuz bei den Grünen.

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Europa hat gewählt


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… und Deutschland weint

Für die deutschen Politiker war der Wahltag nicht gerade ein Freudentag – mit Ausnahme der Partei der Grünen. Ihren Vertretern hatten die Kanzlerpartei und die Medien schließlich lange genug den roten Teppich bereitet, ihnen in jeder Talkshow, zu jedem Thema und in den Nachrichten fast täglich eine Spielwiese geboten und so waren Klima-Greta, die Deutsche Umwelthilfe mit ihren Klagen, die Schülerproteste an den Freitagen sowie die jungen Internetblogger unter der Regie des Anti-CDU-Rezo wunderbare Wahlvorlagen für junge Ahnungslose und Gutgläubige, die an die Urne traten.

Wir müssten nochmal mächtig  sein
und so geliebt wie damals,
das Volk war noch kein Klotz am Bein
und alles ward gut.
Ja wenn das Volk heut’ ebenso
würd’ wählen uns wie damals,
dann liebten wir es ganz bestimmt
auch heut‘ so doll wie einst,
dann liebten wir es ganz bestimmt
auch heut‘ so doll wie einst.

Doch da das Volk begriffen hat,
dass wir es nur gebrauchen
für uns auf jedem Titelblatt
zur Sicherung der Macht.
Es sieht, dass ohne Schaffenskraft
wir jahrelang regieren,
die Quittung für das Bla Bla Bla
erhielten wir jetzt,
die Quittung für das Bla Bla Bla
erhielten wir jetzt.

Vor 50 Jahren, als die CDU/CSU noch Traumwerte bei Wahlen erreichte, sang Willy Schneider das sentimentale Lied „Man müsste nochmal zwanzig sein“, das damals unter dem Genre Pop einsortiert wurde. Dieses Lied und die Sehnsucht der Regierungsparteien nach damaligen Wahlergebnissen bieten mir die Vorlage für meinen obigen Text.

Mit Sicherheit war das Regieren damals leichter, der Informationsfluss behäbiger, das politische Wissen der Bürger geringer und die Themenlage übersichtlicher. Seitdem heißt die Entwicklung: höher, größer, schneller, globaler und … Wachstum, Wachstum, Wachstum.

Heute ist vielen die Übersicht über das große Ganze verlorengegangen, Politiker und Wähler wirken hilflos bis orientierungslos, es verbünden sich Menschen untereinander, die sich gar nicht kennen, rufen Leute zu Demonstrationen auf, verfassen Petitionen und schauen den Regierenden nicht nur auf die Finger, sondern gleich bis hinein ins Portemonnaie und überprüfen politische Wahlprogramme mit den Reden der Politiker und überprüfen auch noch ihre Umsetzung.

Der Blogger Rezo rief vor den Wahlen die Bürger auf, ihre Stimme nicht der CDU zu geben und begründete das vorrangig mit der Tatenlosigkeit dieser Partei in puncto Klimapolitik.

Reaktion: so gut wie keine! Oh doch! Das ausdrucksstarke Schweigen der Kanzlerin und die mutige und ehrliche Reaktion der Frau Kramp-Karrenbauer, die sich öffentlich fragt, welche Regeln zukünftig für die digitale Kommunikation gelten sollen, um Meinungsmacher vor den Wahlen in die Schranken zu weisen. „Und die Frage stellt sich schon mit Blick auf das Thema Meinungsmache, was sind eigentlich Regeln aus dem analogen Bereich und welche Regeln gelten eigentlich für den digitalen Bereich, ja oder nein”, sagte die CDU-Chefin. Es entstand bei vielen der Eindruck, AKK wolle Meinungsäußerungen nur dann regulieren, wenn sie sich gegen die Union richten. Das ist natürlich dumm. Jeder der regierenden Politiker würde gerne alle Meinungsäußerungen regulieren, die sich gegen ihn und seine Politik richten. Ein Lehrgang bei unserem ehemaligen Zensurminister Heiko Maas könnte AKK sicher weiterhelfen.

Nein, allen Ernstes: Ich kann nicht verstehen, warum sich alle auf AKK stürzen, die im Gegensatz zu Merkel ihren Mund öffnet, um laut zu denken. Dabei erzählt sie doch nichts Neues. Heute ließ uns die WELT wissen: „Einem Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen zufolge bestehen im Bundesinnenministerium unter der Leitung von Horst Seehofer(CSU) Pläne, die die die Überwachung von Medienhäusern, Verlagen, Rundfunkanstalten und freien Journalistinnen und Reportern möglich machen könnten.“ Bevor die Volksparteien endgültig ihre Macht einbüßen und ihre Wähler an Grüne, Linke, AfD und sonstige Parteien verlieren, bestrafen sie noch schnell das undankbare Volk mit Zensurgesetzen und  solchen zur Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit.

Michael Spreng, Journalist und 2002 Wahlkampfmanager des Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber äußerte sich in Plasbergs Sendung im Ersten „Hart aber fair“ am 27. Mai 2019: „Die CDU bekommt ein massives AKK-Problem. Sie war bei dieser Wahl kein Bonus, sie war ein Malus. Die Frau wirft die CDU zurück.“ Haben Sie, Herr Spreng, vielleicht übersehen, dass die CDU seit etlichen Jahren ein Angela-Merkel-Problem hat, die längst ein Malus der CDU ist und vergaß, der Partei der Grünen beizutreten, für die sie ab und zu einen Bonus bedeutete. Nicht AKK als CDU-Vorsitzende, sondern Merkel und ihre Regierung erhielten bei der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 am Rande der Konferenz den Negativpreis „Fossil des Tages“, mit dem Deutschland für seine Klimaschutzpolitik öffentlich getadelt wurde.

Letztlich aber juckt Merkel weder das eine noch das andere – sie äußerte sich lieber in einem Interview mit dem Sender CNN-International über den Antisemitismus in Deutschland. Er habe nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den vergangenen Jahren zugenommen. “Es gibt leider bis heute keine einzige Synagoge, keinen einzigen Kindergarten, der jüdisch geprägt ist, vor dem nicht deutsche Polizisten stehen und aufpassen müssen, dass nichts passiert.” Wichtig in dem Interview war ihr allerdings aber auch die Tatsache, dass ihre Partei stärkste Kraft geworden sei und sie deshalb auch eine Rolle bei der Besetzung der Positionen in der EU spielen werde. Nur zu, Frau Merkel, was sollte auch wichtiger sein als der Personalpoker für die neu zu besetzenden Schlüsselstellungen in der EU! Dafür darf das Klima in Deutschland ruhig noch ein wenig warten. Das gerade neu erfundene Klimakabinett unter dem Vorsitz von Merkel trat zwar kurz zusammen, um in den Nachrichten des Tages erwähnt zu werden, verschob aber notwendige Entscheidungen auf September ganz nach dem Motto:

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen!

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Die Alten wählen weiter CDU


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YouTuber Rezo wählt sie nicht!

YouTuber Rezo hat in seinem Video „Die Zerstörung der CDU“ Fragen aufgeworfen, die eine Antwort verdienen. Generalsekretär Ziemiaks Reaktion changiert zwischen Verachtung und Ignoranz. Er klingt so, als hätte seine Partei die Jungen aufgegeben.

Screenshot Youtube

Wie überrascht, aber auch wie erfreut hörte ich mir das Video des jungen Mannes auf YouTube an, der das tat, was längst überfällig ist. Er denkt nach, recherchiert, greift speziell die CDU/CSU als die über Jahre Verantwortlichen an und bombardiert sie mit sehr richtigen Fragen, die alle schon längst von Bürgern, CDU-Politikern und Wählern hätten gestellt werden müssen. Aber nichts dergleichen war bisher passiert. Wir Deutsche haben schon lange  Gründe über Gründe, demonstrierend auf der Straße zu sein gegen die Parolen, Inhaltslosigkeiten, Untätigkeiten und Alternativlosigkeiten einer Partei, die bis heute nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist. Es ist mir zuwider, immer und immer wieder dieselben Sprüche, Erklärungen und Phrasen von CDU/CSU-Politikern und ihrer Kanzlerin zu zitieren  mit der immer wiederkehrenden Frage: Und was ist geschehen, was hat sich verbessert, wie sehen die Zukunftsgestaltung und das Ende der Gesellschaftsspaltung aus? Wo ist die Demokratie hin, wo befinden sich Ethik und Werte und welche Identität billigt man  mir noch zu?

Dieser junge Mensch kommt seiner Verantwortung als Bürger nach und hinterfragt, wo die Gewinner und Verlierer jahrzehntelanger CDU-Politik zu suchen sind. Er beweist mit Quellen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung  und Medienberichten – so Rezo – dass die CDU gegen alle Vernunft, Erkenntnisse und Verantwortung seit Jahren regiert und uns, die Umwelt und sich selber zerstört. Für wen macht die CDU/CSU, die sich selbst „Partei der Mitte“ nennt, eigentlich Politik? Antwort: Für die Reichen. „heute zahlen die Armen mehr Steuern als vor 30 Jahren, die Reichen dafür weniger. Die Schere Arm/Reich klafft immer weiter auseinander und die CDU hat bis heute keine Stellschrauben dafür gesetzt, um diesen Zustand zu verändern. Die Armut stieg konstant an und der Reichtum wird heute nur noch weiter vererbt.

Chancengleichheit, Bildung, soziale Herkunft, Bildungsausgaben, Lehrermangel und Schulen bieten laut Rezo ein weiteres trauriges Bild in Deutschland und sein Fazit: Versagen auf ganzer Linie.

Das Thema Umwelt und Klima als das Thema der jungen Generation nimmt in Rezos Video eine wichtige Position ein. Er zerstört das Lügengebäude einer total verfehlten Klimapolitik und fordert die rigorose Umkehr In eine Politik der Verantwortung für Mensch und Umwelt. Der Abbau von zig tausend Arbeitsplätzen in der erneuerbaren Energie rechtfertigt nicht das Weiterbetreiben von umweltschädigenden Kohlekraftwerken aus wirtschaftlichen Gründen. Die Klimapolitik bezeichnet Rezo als lebensverachtende Politik.

Mit Beispielen belegt Rezo die Inkompetenz vieler Politiker und bemängelt diesen weit verbreiteten Zustand in den Rängen der Regierenden. Die Drogenpolitik, die unkritische Beziehung zu den USA mit der deutschen Hilfestellung durch die Lagerung modernster amerikanischer Atombomben in Büchel, die Mitverantwortung von Morden durch amerikanische Drohnen, die von Ramstein aus gestartet werden und die fehlende Ablehnung an  kriegerischen Beteiligungen mit unklarem Ausgang.

Das gesamte Video beweist einen hohen Arbeitsaufwand des Youtubers und sollte als Bloßstellung einer seit Jahren verfehlten Politik der Kanzlerin und ihrer nickenden „Lobby-Truppe“ verstanden werden. Es richtet sich eindeutig an junge Menschen, die mit Politik so gut wie nichts am Hut haben und gerne auf den Zug eines „Vordenkers“ springen, der dazu auch noch ihre Sprache spricht.

Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass die „in Beton zementierten CDU/CSU und SPD-Wähler“, die seit Jahren und Jahrzehnten unter „Alternativlosigkeit“ leiden, dieses Video anschauen und sich die Mühe machten, diesen jungen Menschen mit seiner Kritik ernst zu nehmen und über das Gesagte nachzudenken.

Beschämend bis heute die Reaktion der Angesprochenen, der Politiker, im Speziellen der CDU-ler. „Generalsekretär Paul Ziemiak sagte ein paar kritische Sätze, die Vorsitzende Annegret Kamp-Karrenbauer schob am Abend einige hinterher. Gerüchte machten die Runde, der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, 26 Jahre alt wie Rezo, werde im Namen der CDU in einem Video auf die Attacke antworten“, schrieb die FAZ am nächsten Tag. Von dem Video hat die CDU inzwischen Abstand genommen. Stattdessen hat Ziemiak Rezo zu einem Gespräch eingeladen. Öffentlich wurde allein sein Satz: „Wir machen das in der CDU seit 70 Jahren. Wir zerstören einander nicht, sondern wir hören einander zu, wir reden miteinander, wir finden gemeinsame Lösungen.“

Dieser Satz klingt wie aus einer Satiresendung, die den typischen Politiker beschreibt. Zuhören, reden, suchen und finden … von tun, arbeiten, umsetzen und von Volkes Wille und Stimme keine Rede! Und der gesamte Vorgang mit Rezo, Ziemiak, Amthor und AKK bleibt eine Satiresendung, denn die Antworten auf diese aus Sicht der CDU ungeheuerlichen Anschuldigungen Rezos wird die CDU Rezo und der gesamten Öffentlichkeit schuldig bleiben. Diese Partei hat gar nicht nötig, sich zu rechtfertigen. Das erledigen die regierungshörigen Medien schon für sie, nehmen ihnen die Arbeit ab und bieten Ziemiak eine Steilvorlage.

Dieser junge Mann ist ein Phänomen, weil er sich etwas leistet, was Politiker, die Medien, der Mainstream und die Political Correctness in dieser Form ablehnen. Aber die Jugend wäre nicht Jugend, wenn sie nicht Grenzen durchbrechen, Verbote übertreten und emotional ihre Meinung vertreten würde. Das ist mit Rezos Video passiert.

Vorsicht nur, mutiger Jüngling, letztlich für eine Partei werben zu wollen, die als Schein-Opposition die CDU hat all das machen lassen, was du anklagst. Mehr noch: sie hat sich so lange angebiedert und Merkel Applaus gezollt, bis ihr Klima-Greta zu Hilfe kam und ihr verdeutlichte, mit welchem einzigen Thema sie endlich Wahlen gewinnen könne. Mein Rat allerdings: Schau dir bitte auch genauso gut die Geschichte, Inhalte, Programme und Vertreter der scheinbaren Klima-Grünen an, bevor du diese Partei unreflektiert propagierst.

Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen, denn sie hat genug Zeit, zu korrigieren.  (Ernst Barlach)

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Mit allen „Vernichtungswaffen“ gegen Rechts


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… und ein dummer Österreicher fällt darauf rein

Mit Thomas Haldenwang endete mein letzter Beitrag. Mit Haldenwang beginnt mein nächster. „Deutscher Verfassungsschutz spricht Österreich Misstrauen aus”.  So die Schlagzeile heute in der WELT.

„Thomas Haldenwang, Chef des Verfassungschutz‘ in Deutschland, sieht erhebliche Risiken in der Zusammenarbeit mit dem Nachbarland. … Hintergrund ist die Annahme, dass Österreich geheime Informationen, die es von eigentlichen Partnerländern wie Deutschland erhält, missbräuchlich verwenden und womöglich an Russland weiterleiten könnte.“ (WELT)

  1. Brauche ich dazu Österreich? Gerhard Schröder und seine „Crew“ als Busenfreunde Putins sind doch die viel offensichtlicheren Informationsträger. Was sagt denn Haldenwang dazu?
  2. Immer wieder tut sich Deutschland hervor mit seiner Arroganz und Besserwisserei gegenüber seinen Nachbarländern. Statt vor der eigenen Tür zu kehren bieten Kritik und Abwertung anderer Regierungshandlungen und Skandale ein großartiges Ablenkungsmanöver vom eigenen politischen Dilettantismus.
  3. Wer das Interview mit Thomas Haldenwang in „Heute Journal“, aber auch seinen von mir im letzten Beitrag vorgestellten Vortrag bewertet, darf sich wundern, welche politisch eindeutigen Aussagen Haldenwang hier macht, während man seinen Vorgänger Georg Maaßen entließ wegen unterschiedlicher Bewertungen von Ereignissen und Ermittlungen in Chemnitz. Vera Lengsfeld beurteilt Haldenwangs Fake News in ihrem Blog.
  4. Wer also die gewünschte Wahrheit, die gewünschte Meinung und damit den „Merkelismus“ als öffentliches Statement formuliert, hat Sonderrechte und diese wurden Herrn Haldenwang bei seiner Beförderung zum Verfassungsschutzpräsidenten automatisch mit übereignet.
  5. Die Veröffentlichung des Videos mit dem österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache passt als gut geplante Skandal-Bombe hervorragend in die Zeit kurz vor der Europawahl.
  6. Dass der Name des „Künstlers“ Jan Böhmermann in dieser Skandalgeschichte vorkommt, wundert mich nicht und dient wie im Falle des Erdogan-Gedichts seiner Popularisierung. Wieviel kriminelle Energie sich dahinter verbirgt, wird erkundet werden müssen.
  7. Wer von den deutschen Politikern hat sich angemaßt, in Österreich Neuwahlen zu fordern? Andrea Nahles (SPD) hat die Nase mal wieder vorn – genau die Vertreterin der Partei, die sich fragen lassen muss, warum es mit ihr nur noch bergab ging. Dabei macht Merkel doch allen seit Jahren vor, wie Schweigen die Macht sichert.

Ich sah das Video und ich hörte mir die Entschuldigungsrede und den Rücktritt des Vizekanzlers Strache an. Beides hat mich berührt. Ersteres negativ, weil es unfassbar ist, sich zu derartigen Aussagen hinreißen zu lassen, aber auch genauso unfassbar, eine solch kriminelle Inszenierung hinterrücks zum Schaden von Personen und des gesamten Landes aufzuführen. Straches Rede war an Offenheit und Selbstkritik eine Offenbarung, die mir Respekt abverlangte. Ende eines Projekts, dessen Erfolg ich Kanzler Kurz gegönnt hätte.   Wer sich allerdings so vorführen lässt, muss gehen!

Österreich wird seine Staatskrise meistern müssen. Deutschlands Staatskrise wird dafür totgeschwiegen. So wie Haldenwang den Österreichern sein Misstrauen ausspricht, so spreche ich ihm und vielen unserer Politiker und Behörden mein Misstrauen aus!

Deutschland hat ein doppeltes Armutsproblem: Das finanzielle seiner Bürger und die geistige Armut seiner führenden Politiker und Beamten.

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