DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

George Soros Milliarden schaffen die Neue Welt


Share
Soros-Plan gleich Merkel-Plan
George Soros

Wer den Namen George Soros noch nicht gehört und verinnerlicht hat, wird sich weiterhin fragen, warum die deutsche Kanzlerin so und nicht anders in der Flüchtlingspolitik entscheidet und sogar mit der Schwesterpartei CSU einen Bruch riskiert. 

Am 15. Mai gab es eine eher unscheinbare Meldung in der Presse, dass ein gewisser George Soros den Sitz seiner Stiftung Open Society Foundations von Ungarn nach Berlin verlegt.  Soros unterstützt mit seinem Geld Bemühungen, liberale Werte und das Streben nach offenen Grenzen in Osteuropa stärker zu verankern. Er gilt als Kritiker von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, der schärfer gegen zuwanderungsfreundliche Nichtregierungsorganisationen vorgehen will. Soros zählte von Anfang an zu den öffentlichkeitswirksamen Unterstützern der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise. In einem Gastartikel für die „Welt“ schrieb er: „Europa muss jährlich mindestens 1 Millionen Flüchtlinge aufnehmen“ und „ich habe Milliarden Dollar gespendet, um Europa in eine möglichst offene und weltoffene Gesellschaft zu verwandeln, die einzigartig ist auf der Welt.“ 

In Russland wurden Hilfsorganisationen verboten, die von Soros finanziert werden, weil sie die Staatssicherheit und die russische Verfassung gefährden. Aus der Wut darüber, dass er mit seinem Geld den Herrn Putin nicht „kaufen“ kann,  strickte Soros seine Wahrheit: „Putin ist eine größere Gefahr für Europa als der IS.“ Was bei Putin und Orban nicht funktioniert, klappt mit Merkel und Europas „Handaufhaltern“ dafür umso besser.

Wie sehr der Soros-Plan nämlich auch gleichzeitig der Merkel-Plan ist, kann in der Übersetzung vom Soros-Plan, aber auch im Beitrag „Der Weg in die Weltdiktatur“ ausführlich und interessant nachgelesen werden. 

Nachdem Merkel in diktatorischer Weise 2015 entschieden hatte, dass wir Deutschen die Flutung mit Armutsmigranten unbedingt wollen, ging sie dazu über, auch andere europäische Nationen zur selben Harakiri-Politik zu drängen. Das ist gemeint, wenn alle Nase lang von einer europäischen Lösung in der Flüchtlingskrise geredet wird. Sie bedeutet nichts anderes, als die nationale Selbstbestimmung in der Einwanderungspolitik abzuschaffen und die Entscheidungsgewalt an die EU-Kommissare und -Funktionäre abzutreten. 

Dass das Experiment „Umvolkung“ oder „Buntvolkung“ geplant ist, wissen wir aus Reden des Frans Timmermans (Vize-Präsident der EU-Kommission), aus Büchern und Aussagen des Politologen Yascha Mounk und natürlich aus dem Munde Merkels und Soros.

Rund 150 Millionen Arbeitsmigranten gibt es weltweit. Laut der OECD hat Deutschland das weltweit liberalste Zuwanderungssystem und wenig Schwierigkeiten, die Türen für reguläre Migration offen zu halten, also ganz im Sinne der Rothschilds, Rockefellers und Soros, die es gelernt haben, selbst aus dem Elend von Leuten Geld zu machen.

David Rockefeller stellte 1991 fest: „Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. Es wäre unmöglich für uns gewesen, unsere Pläne für die Welt zu entwickeln, wenn wir all die Jahre im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten (Bilderberger Treffen und die Münchener Sicherheitskonferenzen). Nun ist unsere Arbeit jedoch soweit durchdacht und bereit in einer Weltregierung zu münden. Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationalen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.“

Die Erschaffung einer Neuen WeltOrdnung sieht und sah also vor:

  1. Ersetzen der Nationalstaaten durch eine supranationale Bankenherrschaft,
  2. Geheimhaltung der Pläne der Finanzeliten vor der Weltöffentlichkeit,
  3. Die Komplizenschaft der öffentlichen Medien mit den Finanzeliten.

So deutlich und eindringlich die Worte von Joachim Sonntag, der in seinem Buch „Deutschland im freien Fall“ das Ende einer uns bisher bekannten Welt ungeschminkt und schockierend präsentiert. 

 

Share

Schweden bereitet seine Bürger auf den Ernstfall vor


Share
Falls Krise oder Krieg kommt

Unfassbar! Das liberalste Multikultiland Schweden hat eine 20-seitige Broschüre mit dem Titel „If Crisis or War comes“ (Falls Krise oder Krieg kommt) an 4,8 Millionen Haushalte seiner Bürger verteilt. „Hintergrund sind die Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 sowie jüngere Vorfälle, bei denen russische Flugzeuge und U-Boote in schwedisches Gebiet vorgedrungen sein sollen“, bietet der Spiegel als Erklärung an. Mit einer Steigerung der Militärausgaben und vermehrten Militärübungen ließ Schweden ab 2016 inzwischen seine Mini-Muskeln spielen und formuliert dazu passend in seiner Broschüre: „Im Falle eines Angriffs werden wir niemals aufgeben.“

Mag Russland gewiss keine friedensstiftende Politik machen, so kann es doch auch andererseits nicht als Kriegstreiber bezeichnet werden. Sollte da etwa das Zitat aus der Bergpredigt Anwendung finden: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3) Auf dem Weg in Krise und Krieg scheint sich die schwedische Gesellschaft auch ohne Russland zu befinden. Wenn sich Deutschland mit seiner Multikulti-Integrationsmasche noch in der Entwicklungsphase hin zum Misserfolg befindet, hat Schweden schon die Zielgerade zur Selbstzerstörung überschritten. Das Wort „Islamisierung“ steht zwar dort wie hier auf dem Index, bringt dort jedoch schon noch skurrilere Blüten hervor als in Deutschland. Als Paradebeispiel präsentiert sich gerade die südschwedische Kleinstadt Växjö Nähe Stockholm. Der Gebetsruf des Muezzin ist dort von den Behörden erlaubt worden, das Läuten von Kirchenglocken lehnten sie bereits mehrmals ab. 

Wer sich über die Gesellschaftsentwicklung in Schweden informieren möchte, befragt das Gatestone Institut. Dabei handelt es sich laut eigener Beschreibung um einen  internationalen, parteiunabhängigen und gemeinnützigen Expertenrat und Think-Tank. Dieser Rat hat sich der Unterrichtung der Öffentlichkeit verschrieben in Angelegenheiten, über die die Mainstream-Medien nicht berichten. Er setzt sich ein für die Institutionen der Demokratie und des Rechtsstaats, Menschenrechte, eine freie und starke Wirtschaft, ein Militär, das in der Lage ist, den Frieden im eigenen Land und in der  freien Welt zu sichern, Energieunabhängigkeit und die Information der Öffentlichkeit über Bedrohungen unserer persönlichen Freiheit, Souveränität und Redefreiheit.

Über Schweden zu lesen, was das Gatestone Institut zusammengetragen hat, schockiert jeden, der Schweden vor 20, 30 Jahren noch als soziales Vorbild-Land auch für Deutschland in Erinnerung hat. Damals war es das Land mit den meisten Elchen. Heute ist es das Land mit den meisten Vergewaltigungen. 

Ein beeindruckendes Statement bot Ende 2017 Carsten Schmiester vom ARD-Studio Stockholm im Info-Radio Hessen mit seinem Beitrag „Schwedens Wohlfahrtsstaat in der Krise“. Und so schließt sich der Kreis zur 20-seitiges Broschüre „If Crisis or War comes“ für den Ernstfall, wenn die Sicherheitsorgane im eigenen Land Gewalt und Kriminalität nicht mehr bewältigen und versagen.

Der Broschüre fürs Volk ging schon eine Selbstschutzfibel für schwedische Politiker voraus. Rund 50.000 offenbar gefährdete Politiker im Land erhielten eine Fibel mit Tipps, wie man sich selbst vor Angriffen schützt. Jeder vierte Politiker im Land wurde schon einmal bedroht. 

Es gibt also nicht nur das Schlaflabor Deutschland, in dem sich Millionen weigern, die Augen zu öffnen … nein, es gibt auch das Schlaflabor Schweden, das lieber Broschüren und Fibeln schreibt und diese als Schlaftabletten verteilt, damit nur niemand aufwacht.

siehe auch den Beitrag vom 29.9.2016

Share

Datenschutz auf Denk-blog


Share
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

mit dem gestrigen Tag tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Diese Verordnung vereinheitlicht die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten in den Ländern der Europäischen Union (EU).

Ich möchte Sie hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich in diesem Blog größten Wert auf einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Ihren persönlichen Daten pflege. Die hier über Sie gespeicherten Daten wie Namen, Anschriften, Mailadressen dienen ausschließlich dem Versand meiner Newsletter an Sie. Es werden keinerlei Daten zu welchen Zwecken auch immer an Dritte weitergegeben.

Ich danke Ihnen für Ihr bisheriges Vertrauen und hoffe, Ihnen auch weiterhin meine Newsletter übersenden zu dürfen. 

Mit freundlichen Grüßen

 Barbara Erdmann

mail: ganzheit2@t-online de
web: www.b-erdmann.de
web: www.denk-blog.de

 

Share

Offener Brief an Papst Franziskus


Share
Katholische Christen – ehemals Muslime – haben das Wort

Dieser Papst ist anders! Das ist keine neue Erkenntnis. Er kennt Demut, Entschuldigungen und spricht Klartext. Sprachschnörkeleien wie sie die Politiker gerne verwenden, lehnt er ab.  Auffällig und befremdlich ist seine Einstellung zum Islam, den er zu hofieren scheint. So empfing er den türkischen Präsidenten Erdogan, der mit seiner diktato-rischen Politik nicht gerade als Friedensengel unterwegs ist. Das stößt nicht nur bei ehemaligen Muslimen, sondern auch bei etlichen katholischen Gläubigen auf Unverständnis.

Jeder weiß, mit welcher Strafe Muslime zu rechnen haben, die ihren Glauben aus welchen Gründen auch immer verlassen und wie in dem hier betrachteten Thema zum katholischen Glauben übertreten. Muslime, die ihren Glauben aufgeben, müssen damit rechnen,  dafür „zum Tode verurteilt zu werden“. Die Todesstrafe für die Abkehr wurde durch die gesamte Geschichte des Islams hindurch praktiziert. In islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Jemen oder Iran ist das bis heute Gesetz. Doch auch bei uns leben ehemalige Muslime in ständiger Angst vor Übergriffen.

Das katholische Kirchenrecht  Codex Iuris Canonici  erlaubt den Gläubigen in Can. 212 § 3: „Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben die Gläubigen das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.“ Danach handelten schon im Januar vom Islam zum Katholizismus konvertierte Gläubige, indem sie Papst Franziskus per Brief auf seine falsche Islam-Sicht aufmerksam machten. 

Ehemalige Muslime, die katholisch geworden sind, und deren Freunde an Seine Heiligkeit Papst Franziskus, über seine Haltung gegenüber dem Islam.

Heiliger Vater,

viele von uns haben wiederholt und seit mehreren Jahren versucht, Sie zu kontaktieren, ohne dass wir je eine Empfangsbestätigung unserer Briefe oder Bitten um ein Treffen erhalten haben. Sie mögen keine weltlichen Floskeln, und wir auch nicht, so erlauben wir uns Ihnen offen zu sagen, dass wir Ihre Lehre über den Islam nicht verstehen, so wie wir sie in den Paragraphen 252 und 253 im Evangelium gaudium lesen, weil sie nicht in Betracht zieht, dass der Islam NACH Christus entstanden ist, und so nichts anderes sein kann als ein Antichrist (Vgl. 1 Joh 2.22) und einer der gefährlichsten von allen, weil es sich als die Erfüllung der Offenbarung darstellt (von der Jesus nur ein Prophet gewesen sein soll). Wenn der Islam an sich eine gute Religion ist, wie Sie zu lehren scheinen, warum sind wir dann katholisch geworden? Stellen Ihre Worte nicht unsere gut begründete Wahl in Frage … die wir auf die Gefahr unseres Lebens getroffen haben? Der Islam schreibt die Tötung von Abtrünnigen vor (Koran 4.89, 8.7-11). Wissen Sie das nicht? Wie ist es möglich, islamische Gewalt mit so genannter christlicher Gewalt zu vergleichen? „Wie steht Christus im Einklang mit Belial? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Oder welche Anteil hat der Gläubige gemeinsam mit den Ungläubigen?“ (2 Kor 6,14-15). In Übereinstimmung mit Seiner Lehre (Lk 14,26) bevorzugten wir Ihn, Christus, unserem eigenen Leben. Sind wir nicht in der richtigen Lage, um mit Ihnen über den Islam zu sprechen?

In der Tat, solange der Islam will, dass wir sein Feind sind, sind wir es, und alle unsere Freundschaftsbeteuerungen können nichts daran ändern. Im guten Stil des Antichristen besteht der Islam nur darin, der Feind aller zu sein: „Zwischen uns und euch gibt es nur Feindschaft und Hass für immer, bis ihr ausschließlich an Allah glaubt!“ (Koran 60,4) Für den Koran, sind die Christen „nichts anders als Unreinheit“ (Koran 9,28), „die Übelsten der Schöpfung“ (Koran 98,6), sie sind alle zur Hölle verurteilt (Koran 4,48), so muss Allah sie vernichten (Koran 9.30). Man darf sich nicht von den als tolerant bezeichneten Koranversen täuschen lassen, denn sie sind alle durch die Sure des Schwertes aufgehoben worden (Koran 9,5). Während das Evangelium die gute Nachricht Jesu verkündet, der gestorben und auferstanden ist für das Heil aller, als die Erfüllung des mit dem hebräischen Volk eingegangen Bundes, hat Allah nichts anderes zu bieten als den Krieg und das Töten von „Ungläubigen“ in Gegenleistung seines Paradieses: „Sie kämpfen auf Allahs Weg, sie töten und werden getötet“ (Koran 9.111). Wir vermischen nicht den Islam mit den Muslimen, aber wenn für Sie der „Dialog“ der Weg des Friedens ist, ist er für den Islam ein anderer Weg, um Krieg zu führen. So wie es angesichts des Nazismus und Kommunismus war, ist Blauäugigkeit gegenüber dem Islam selbstmörderisch und sehr gefährlich. Wie kann man von Frieden sprechen und den Islam unterstützen, wie Sie es zu tun scheinen: „Wir müssen die Krankheit, die unser Leben vergiftet, aus unseren Herzen ausmerzen (…) Diejenigen, die Christen sind, sollen es mit der Bibel tun und die, die Muslime sind, sollen es mit der Koran tun“ (Rom, 20. Januar 2014)? Dass der Papst den Koran als einen Weg der des Heils vorzuschlagen scheint, ist das nicht beunruhigend? Sollten wir zum Islam zurückkehren?

Wir bitten Sie, im Islam keinen Verbündeten zu suchen für den Kampf, den Sie gegen die Mächte führen, die die Welt zu beherrschen und zu versklaven suchen, weil sie alle tatsächlich die gleiche totalitäre Logik üben, die sich auf die Verweigerung des Königtums Christi stützen (Lk 4,7). Wir wissen, dass das Tier der Apokalypse, das versucht, die Frau und ihr Kind zu verschlingen, viele Köpfe hat … Allah verbietet auch solche Bündnisse (Koran 5,51)! Und vor allem haben die Propheten Israel immer getadelt für sein Willen, Bündnisse mit fremden Mächten einzugehen, auf Kosten des absoluten Vertrauens, das man in Gott haben muss. Sicher, stark ist die Versuchung zu glauben, dass eine islamophile Haltung den Christen in muslimischen Ländern zusätzliches Leiden ersparen werde, doch Jesus hat uns nie auf einen anderen Weg hingewiesen als den des Kreuzes, so dass wir auf diesen unsere Freude finden werden, und ihn nicht zu fliehen mit allen Verdammten, wir haben keinen Zweifel, dass nur die Verkündigung der Wahrheit uns mit dem Heil die Freiheit bringen wird (Joh 8,32). Unsere Pflicht ist es, Zeugnis zu geben für die Wahrheit „mit und gegen die Zeit“ (2 Tim 4,2) und unsere Ehre ist es, mit den hl. Paulus zu sagen: „Denn ich hatte mir vorgenommen nichts anderes unter euch zu wissen als Jesus Christus, und Jesus Christus als Gekreuzigten“ (1 Kor. 2.2).

Im Zusammenhang mit der Ansprache Eurer Heiligkeit über den Islam, und selbst dann als Präsident Erdogan, unter anderen, seine Mitbürger aufforderte, sich nicht in ihre Gastländer zu integrieren, Saudi-Arabien und alle Petro-Monarchien keinen einzigen Flüchtling aufnehmen, sind dies Ausdrücke unter anderen des Projekts der Eroberung und Islamisierung Europas, das seit Jahrzehnten offiziell von der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) und anderen islamischen Organisationen ausgerufen wurden. Heiligster Vater, Sie predigen die Aufnahme von Migranten ohne darauf zu achten, dass sie Muslime sind, während das apostolische Gebot dies verbietet: „Wenn einer zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus und sagt ihm auch nicht den Gruß; wer ihm den Gruß entbietet, macht sich teilhaftig seiner bösen Werke“ (2 Joh 1,10-11); „Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr empfangen habt, so sei er verflucht!“ (Gal 1,9).

Jesus hat nie gesagt: „Ich war ein Eindringling und ihr habt mich aufgenommen.“ Oder gar: „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ Genau wie „Ich war hungrig und ihr habt mir kein Essen gegeben“ (Mt 25,35), kann nicht bedeuten, dass Jesus gerne ein Parasit gewesen wäre, auch „Ich war ein Fremder und ihr habt mich nicht willkommen geheißen“, kann nicht bedeuten „Ich war ein Eindringling und du hast mich nicht willkommen geheißen“. Aber „Ich brauchte deine Gastfreundschaft für eine Weile, und ihr habt sie mir gegeben“. Das Wort ξένος (Xenos) im Neuen Testament bezieht sich nicht nur auf die Bedeutung des Fremden, sondern auf die des Wirtes (Röm 16,23, 1 Kor 16,5-6, Kol 4,10, 3 Joh 1,5). Und wenn YHWH im Alten Testament befiehlt, Ausländer gut zu behandeln, weil die Hebräer selbst Ausländer in Ägypten waren, so ist es unter der Bedingung, dass sich der Ausländer so gut in das auserwählte Volk integriert, indem er seine Religion und die Kultausübungen übernimmt … Nie geht es um die Tatsache, einen Fremden aufzunehmen, der seine Religion und seine Sitten beibehält! Wir verstehen auch nicht, dass Sie die Muslime auffordern, ihre Religion in Europa auszuüben. Die Interpretation der Heiligen Schrift darf nicht den Befürwortern der Globalisierung überlassen werden, sondern aus der Treue zur Tradition hervorgehen. Der Gute Hirte verjagt den Wolf, er führt ihn nicht in die Schafherde ein.

Die pro-islamische Ansprache Eurer Heiligkeit führt uns dazu, die Tatsache zu bedauern, dass Muslime nicht eingeladen werden, den Islam zu verlassen, dass viele Ex-Muslime, wie Magdi Allam, die Kirche verlassen, angewidert von Feigheit, verwundet von zweideutigen Gesten, verwirrt durch den Mangel an Evangelisierung, empört über das Lob, das dem Islam gegeben wird… So werden unwissende Seelen irregeführt, und die Christen werden nicht vorbereitet auf die Konfrontation mit dem Islam, zu dem der hl. Johannes Paul II. Aufgerufen hatte (Ecclesia in Europa, Nr. 57). Wir haben den Eindruck, dass Ihr Mitbruder Bischof Nona Amel, ein aus Mosul verbannter chaldäischer Erzbischof, in der Wüste ruft: „Unsere gegenwärtigen Leiden sind der Auftakt für diejenigen, die ihr, Europäer und westliche Christen, in naher Zukunft erleiden werdet. Ich habe meine Diözese verloren. Der Sitz meiner Erzdiözese und mein Apostolat wurde von radikalen Islamisten besetzt, die wollen, dass wir konvertieren oder sterben. (…) Sie nehmen in ihrem Land immer mehr Muslime auf. Sie sind auch in Gefahr. Sie müssen starke und mutige Entscheidungen treffen (…). Sie denken, dass alle Menschen gleich sind, aber der Islam sagt nicht, dass alle Menschen gleich sind. (…) Wenn sie das nicht sehr schnell verstehen, werden sie zu den Opfern des Feindes, den sie in ihrem Haus aufgenommen haben“ (9. August 2014). Es geht um Leben und Tod, und jede Selbstgefälligkeit gegenüber dem Islam ist Verrat. Wir wollen nicht, dass der Westen sich weiter islamisiert und dass Ihre Handlungen dazu beitragen. Wohin sollten wir gehen, um erneut Zuflucht zu suchen?

Erlauben Sie uns, Eure Heiligkeit zu bitten, schnell eine Synode über die Gefahren des Islam einzuberufen. Was ist von der Kirche übriggeblieben, wo sich der Islam niedergelassen hat? Wenn ihr noch Stadtrecht gewährt wird, dann ist es in Dhimmitude (als Schutzbefohlene), vorausgesetzt, dass sie nicht evangelisiert, dass sie sich deshalb selbst verleugnen muss… Im Interesse von Gerechtigkeit und Wahrheit muss die Kirche offen zeigen, warum die Argumente des Islam, den christlichen Glauben zu lästern, falsch sind. Wenn die Kirche den Mut dazu hat, bezweifeln wir nicht, dass Millionen, Muslime und andere Männer und Frauen, die den wahren Gott suchen, sich bekehren werden. Wie Sie in Erinnerung gebracht haben: „Wer nicht zu Christus betet, betet zum Teufel“ (14.03.13). Wenn die Menschen wüssten, dass sie zur Hölle gehen würden, würden sie ihr Leben Christus geben (vgl. Koran 3.55).

Mit der tiefsten Liebe zu Christus, der durch Sie seine Kirche führt, bitten wir, Katholiken aus dem Islam konvertiert und unterstützt von vielen unserer Glaubensbrüder, besonders den Christen des Ostens, und von unseren Freunden, Eure Heiligkeit, unsere Bekehrung zu Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, einziger Erlöser, durch eine offene und rechte Ansprache über den Islam zu bestätigen. Wir versichern Ihnen unsere Gebete im Herzen der Unbefleckten, und erbitten Euren Apostolischen Segen. (eine Übersetzung aus dem Französischen)

Es folgt eine Liste der Unterzeichner mit der Möglichkeit für alle Gläubigen, diesen Brief zu unterzeichnen mit dem Hinweis, dass wahrscheinlich nicht alle ehemaligen Muslime diesen Brief unterschreiben werden aus Angst vor möglichen Repressalien.

Trotz meiner Recherchen habe ich noch keine Reaktion oder Antwort von Papst Franziskus auf diesen Brief gefunden.

Share

Kreuz als christliches Symbol


Share
Kreuz, Kippa, Kopftuch … und Markus Söder

Für aktuelle Aufregung sorgte kürzlich die Anordnung des neuen bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, in allen öffentlichen Gebäuden wieder Kreuze aufzuhängen. Die Nation tobt – das linke Establishment hat kein Verständnis für diese Maßnahme und verbreitet Kritik und Häme über alle medialen Kanäle.

Natürlich kann man diesen Akt als Wahlkampfgetue abhaken und sich Wichtigerem zuwenden. Man kann aber auch eine Diskussion darüber in Gang setzen, wie der Christ, Jude, Moslem oder auch Atheist dieses Thema der deutschen Leitkultur bewertet. Das allerdings verhindert unser „linkes“ Establishment. Ihren Sieg über Gott wollen sie nicht verspielen. Die Neomarxisten der 68er Bewegung bekämpften das Christentum und die katholische Kirche, indem sie die sexuelle Revolution in Gang setzten, sich für das Recht auf Abtreibung und gegen den Religionsunterricht aussprachen. Der Mensch sollte sich in einem Emanzipationsprozess von allem, was ihn behindert, also auch von religiösen Schranken, befreien. Jede funktionslose oder geschlossene Kirche geht auch auf ihr Konto. Sie, die über Söder am lautesten schreien, stimmen dafür heute dem Bau einer Moschee zu. Der Irrsinn in Deutschland kennt seine Himmelsrichtung: sie heißt „links“.

Natürlich kann bemängelt werden, dass Söders „Kreuzgang“ eine Provokation, ein Wahlkampfmanöver, eine Trotzhandlung oder sonstwas ist. Der Fehler liegt im Abhängen der Kreuze, nicht im erneuten Aufhängen. Diese Irrsinnsrepublik hat sich längst vom „Deutschsein“ verabschiedet – warum nicht auch mit Macht und Überzeugung vom Christsein?
Während Juden als Symbol ihrer Zugehörigkeut die Kippa tragen, Muslime ihre Minarette in den Himmel bauen, um hoch über der Stadt ihre Muezzin-Gesänge und -Rufe zu verbreiten, streiten sich Christen seit Jahren darüber, ob ihr Symbol noch eine Berechtigung in Gerichten, Kitas und Schulen hat oder der Gottesbezug im Grundgesetz abgeschafft werden soll. Das Kopftuch hielt Einzug in deutschen Schulen, die Kreuze wurden abgehängt. Man darf ja schon froh sein, dass sich dieser Streit nicht schon auf die Kreuze in und auf Kirchen ausgedehnt hat. Aber auch das wird keine 10 Jahre mehr auf sich warten lassen. Wer nämlich die heftige Reaktion der kirchlichen Würdenträger auf Söders Kreuzgang mit derjenigen auf die „Ehe für alle“ vergleicht, muss befürchten, dass inzwischen die Grünen und Linken die Bischofs- und Kardinalsstühle besetzt haben. Kardinal Marx, der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, behauptet, Söders Erlass sorge für Spaltung und Unruhe. Nein, Eure Eminenz, Sie können Söder vorwerfen, was Sie wollen, aber nicht Spaltung und Unruhe. Dafür hat schon Ihre „Chef-Geldgeberin“ Angela Merkel gesorgt, der Sie DAS nie vorgeworfen haben.

Wenn also kein Kreuz, dann auch kein Kopftuch, keine Kippa, kein Muezzinruf, kein Glockengeläut, keine staatliche Alimentierung der christlichen Kirchen, keine Gelder für den Ditib-Moscheeverein und seine Spionagetätigkeit für Erdogan!
Wenn schon Deutschland das Land ohne religiöse, kulturelle und staatliche Identifikation sein soll, dann bitte! Weg mit Symbolen wie Flagge, Kreuz und  Kirchenglocken, her mit der bunten gendergerechten Multikultigesellschaft ohne Osterhase, Weihnachtsmarkt, St. Martins-Zug, Weihnachtsbaum, Krippe und Kreuze. Liebesgedichte werden – wie schon geschehen –  durch die #MeToo-Gesellschaft demnächst alle aus dem Verkehr gezogen und Gedichte mit Gott-Bezug müssen aus dem Repertoire unserer großen Dichter gestrichen werden und das „Amen“ am Ende eines Gebets wird zukünftig „Ja und Amen“ heißen.

Verlassen wir  das Satirische und wenden uns dem Thema Christentum und Religionsfreiheit zu. Die Anzahl verfolgter Christen schätzt die Hilfsorganisation Open Doors weltweit auf 200 Millionen. (nal/vom/19.04.2018) In 50 Ländern dieser Welt haben Christen keine Religionsfreiheit. Sie gelten als Staatsfeinde. So erleiden Zehntausende Christen unmenschliche Qualen durch Folter und härteste Zwangsarbeit, die sie zur Aufgabe ihres Glaubens zwingen sollten. Auf der Rangliste der Unterdrückerstaaten stehen Nordkorea, Somalia, Syrien, Irak, Afghanistan, Saudi-Arabien, die Malediven, Pakistan, der Iran und der Jemen. Die Schweizer Organisation Open Doors stellt den Weltverfolgungsindex jährlich auf und informiert so über das Phänomen der Christenverfolgung, das in Deutschland so gut wie keinen politischen Stellenwert hat.

Das ändert sich gerade. Die AfD-Fraktion hat einen Antrag vorgelegt, den der Bundestag am 19. April 2018 nach erster Lesung zur Beratung an den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe überwiesen hat.
Nach dem Willen der AfD solle die Bundesregierung in Bezug auf Staaten, in denen Christen diskriminiert und verfolgt werden, Entwicklungshilfeleistungen kürzen, Finanztransaktionen einschränken, Handelsprivilegien abschaffen, Visa einschränken, politische Eliten etwa durch Einreiseverbote oder Konteneinfrierungen sanktionieren, ein kulturelles Austauschprogramm für Christen anstoßen und Flüchtlingskontingente für verfolgte Christen einführen.“

Aber zurück zu Söders Kreuzerlass. Warum sollte man sich darüber aufregen, wenn in NRW zum guten Ton gehörte, dass statt der Bibel der Koran von Salafisten auf den Straßen verteilt wurde? Das linke Establishment kann sich gerne aufregen über alles, was Bayern zu bieten hat. Fest steht allerdings – so auch die Konrad-Adenauer-Stiftung – dass Religion emotionale Bedürfnissektoren bindet und die Annahme der Bedingungen dieser realen Welt erleichtert. „Es ist jedenfalls augenfällig, dass die Erziehungssysteme in den Bundesländern mit noch starker religiöser Bindung wie in Bayern und Baden-Württemberg (die ebenfalls erfolgreichen Systeme in Sachsen und Thüringen haben sich daran orientiert) realistischer gestaltet und deshalb erfolgreicher sind als die in den weitgehend religionsfreien Gebieten.“

Liebe bayrische Mitbürger, ich liebe eure kunstvollen Kreuze in und auf Kirchen, mitten in eurer Landschaft und auf den Gipfeln der Berge. Seid gelassen, solange euer Ministerpräsident kunstvolle Kreuze an Wände hängt und nicht etwa sein Konterfei in alle Amtsstuben und Schulen blickt. In Gottes Namen … meinen Segen habt ihr!

Share

Danke für die Unterstützung meines Blogs


Share
Schwein haben …

… heißt die Devise in Zeiten von Rindviechern und Hornochsen.

 

Und hier die Wünsche einer mir bekannten Person, die sie mir Neujahr aus Polen übermittelte.

Wenn mich heute jemand fragen würde, was ich mir wünsche, dann würde ich antworten:
– eine Erleichterung und eine Ausdauer für diejenigen, die an Krankheiten leiden;
– Essen und tägliches Brot für diejenigen, die unter Hunger und Entbehrung leiden;
– Zugang zu Wasser  für diejenigen, die durstig sind und abgeschnitten von der Gabe des Lebens, was das Wasser ist;
– Versöhnung für die Konfliktparteien;
– Waffenstillstand für die Betroffenen von Krieg, Gewalt, Terrorismus und Ungerechtigkeit;
– drei göttliche Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe sowie Sicherheit, Glück und Gesundheit für die Familie, die mir am Herzen liegt und für meine geliebten Freunde und Bekannten;
– eine Zeit, innezuhalten und sich umzusehen, um Verstocktheit und Angeberei bei denen zu verstehen, die einen Stein statt ein Herz haben.

Alles Gute fürs neue Jahr 2018!

 

 

Share

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk 2017


Share
Die Beglückung durch Musik

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, ein Jahr, das nicht mit Ereignissen sparte, die sich in einer Schnelligkeit ereigneten, der ich mit meinen Beiträgen kaum folgen konnte. Nun war Weihnachten, das Fest der Liebe und Besinnung und ich erlaubte mir eine journalistische Pause.

Als Musikerin, Dirigentin und Chorleiterin schaute ich mir vor Weihnachten den Chorwettbewerb im TV an, bei dem sich 40 Chöre im WDR präsentierten, um letztlich von Jury und Publikum zum besten Chor des Westens erkoren zu werden.
Männer-, Jugend-, Jazz- und gemischte Chöre sowie Gospel- und Kammerensemble präsentierten sich in bester Form und hofften auf eine gerechte Beurteilung ihrer Leistungen durch die Jury. Und diese bemühte sich redlich, leider häufig mit zu deutlicher Zurückhaltung bezüglich einer differenzierten Kritik. Glücklicherweise sparte sie nicht mit Lob für den Chor, der jedem Sänger und Sangesfreudigen eine Gänsehaut bescherte. Noch nie habe ich einen besseren Jungen Chor gehört, noch nie mit tränengefüllten Augen einen solch vollendeten Klang in jeder Körperzelle gespürt. Und wenn man sonst glauben könnte, es reichte, einen Chor zu hören, dann belehrte uns dieser Chor eines Besseren. Diesen Chor muss man einfach auch sehen, weil die Körpersprache der einzelnen Sänger und deren Körpereinsatz bei der Tonformung und Interpretation die Berührung und Begeisterung des Zuhörers potenzieren.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der beste Chor des Westens, Nordrhein-Westfalens ist mit Abstand der Jazz-Chor der Uni Bonn. Und der gewann die Mitwirkung bei dem Swinging Christmas Konzert am ersten Weihnachtstag in der Philharmonie Köln. Das wurde zu meinem schönsten Weihnachtserleben, das ich Ihnen, meinen Lesern, nicht vorenthalten möchte.

Lassen Sie sich auch nach Weihnachten noch einmal in Weihnachtsstimmung versetzen mit den Künstlern:

* Tom Gaebel, Gesang und Moderation
* WDR Kinderchor Dortmund
* Jazz-Chor der Uni Bonn, Leitung Sascha Cohn
* WDR Rundfunkchor
* WDR Funkhausorchester
* Stefan Parkman, Gesamtleitung und Dirigent

DANKE für dieses Seelen- und Körpererlebnis!

Ihnen allen

EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR 2018

Share

„Hallo Frau geschäftsführende, am Sessel klebende Bundeskanzlerin…


Als „Blonde Briefe an die Kanzlerin“ veröffentlicht die Gastautorin seit 2015 ihre Sicht der Dinge über das Politikgeschehen in diesem Land, das sich ihrer Meinung nach von konservativen Werten und von Demokratie verabschiedet hat.

Share
Gastbeitrag von Inge Steinmetz

Am 22.12.1999, also vor ziemlich genau 18 Jahren erschien in der FAZ – einer DAMALS sehr ernstzunehmenden Tageszeitung – Ihr Gastbeitrag, in dem Sie Helmut Kohl – ihrem politischen Ziehvater vorwarfen, dass er der Partei großen Schaden zugefügt hätte, dass er „in einem rechtswidrigen Vorgang“ sein Wort „über Recht und Gesetz“ gestellt habe. Die CDU müsse sich von Kohl lösen und den Kampf mit dem politischen Gegner aufnehmen.

Bis dahin hatte niemand gewagt öffentlich solch eine Kritik an Kohl auszusprechen. Als damalige Generalsekretärin Wolfgang Schäubles, dem Parteichef der CDU, wagten Sie den Schritt, den ihr Chef scheute, Sie sprachen die unangenehme Wahrheit aus! Vom einstigen Dream-Team Kohl – Merkel war zu dieser Zeit nichts mehr zu spüren. Die Spendenenthüllungen waren ein willkommener Anlass für Sie, die Partei gegen Kohl aufzubringen, der Reformen aufschob und sich mit JA-Sagern umgab. Der Zeitungsartikel wurde als historisch bewertet, die CDU-Anhänger sahen sich genötigt Stellung zu beziehen: Für Kohl oder für Merkel!!! Damals wurden Sie als „Vatermörderin“ und „Nestbeschmutzerin“ bezeichnet. Und dabei sagten Sie doch so schöne Sätze, dass es um die Glaubwürdigkeit der CDU gehe und dass die Partei laufen lernen müsse, sich zutrauen müsse, in Zukunft ohne ihr „altes Schlachtross“ den Kampf mit dem politischen Gegner aufzunehmen. Harter Tobak damals, die Erleichterung in der CDU war fast physisch zu spüren. ENDLICH der Befreiungsschlag gegen den Patriarchen. „Unwiederbringlich vorüber“ sei die Zeit von Kohl. „Das Mädchen“ wie Kohl Sie nannte, hatte dem Ziehvater den Garaus gemacht! Mit dem Satz „Und deshalb liegt es weniger an Helmut Kohl als an uns, die wir jetzt in der Partei Verantwortung haben, wie wir die neue Zeit angehen.“ läuteten Sie die „neue Zeit“ ein, obwohl damals so viele – gerade an der Basis der Partei – weiter an Kohl festhielten.

Ich habe einmal geschaut, was ein Schlachtross ist. Da ich einmal versehentlich Rostbratwurst bestellt habe und Rossbratwurst bekommen habe, habe ich erfahren, dass es sich bei einem Schlachtross nicht um einen alten Gaul handelt, der geschlachtet wird. Das Wort kommt vom Streit- oder Kampfross, also von Pferden, die im Kampf geritten wurden. Wenn also Kohl mit einem alten Schlachtross verglichen wird, dann hatte er seinen Dienst in der Schlacht getan, war reif für den Abgang.

18 Jahre später, nach dem Wahldebakel der CDU – es ist allen klar, dass Sie damit nichts zu tun haben, nicht wissen, was man hätte anders machen können – wächst die Kritik an einer Kanzlerin, die sich auch mit Ja-Sagern umgibt, die ihre „humanitäre Aufgabe“ (dafür wurde übrigens nie ein Amtseid geleistet!) „über Recht und Gesetz“ gestellt hat, wie es auch 34 Parteifunktionäre in einem Brandbrief an Sie ausdrückten: „Die gegenwärtig praktizierte ‚Politik der offenen Grenzen‘ entspricht weder dem europäischen oder deutschen Recht, noch steht sie im Einklang mit dem Programm der CDU“, hieß es darin. Starker Tobak, genau wie 1999. Der Brandbrief ging Ihnen am Allerwertesten vorbei, hat leider nichts bewirkt.

Es fehlt nun jemand, der – mutig wie Sie damals – der CDU nahelegt, dass es um die Glaubwürdigkeit der CDU geht, dass die Partei laufen lernen müsse und man sich vom „alten Ackergaul aus der Uckermark“ trennen muss.

Share

Russlanddeutsche verlassen Deutschland


Share
Sexuelle Vielfalt und Flüchtlingskrise

Es gibt keine gesicherten Zahlen darüber, wieviele Russlanddeutsche unser Land seit 2015 verlassen haben. Dimitri Rempel, Chef der russlanddeutschen Migrantenpartei „Einheit“, behauptete Ende 2016, eine halbe Million seiner Landsleute wolle heimkehren – auf die Krim. Juri Hempel, der Vorsitzende des krimdeutschen Vereins „Wiedergeburt“ hält die Zahl für übertrieben. Er habe etwa 1.500 Anfragen russlanddeutscher Familien erhalten, die gerne auf die Krim übersiedeln möchten.
Aber ganz gleich, welche Zahl nun der Realität entspricht. Es sollte uns nicht kaltlassen, wenn Menschen, die sich in Deutschland wohlgefühlt haben, sich als Deutsche fühlten und sich ohne Integrationsprobleme sofort anpassten, nun Deutschland den Rücken kehren. Was sind die Gründe dafür?
Alle Betroffen empfinden, dass sich das Deutschland, das sie beim Kommen unter Helmut Kohl vorfanden, mit dem heutigen nicht mehr zu vergleichen ist. Konkret benennen sie zwei Hauptgründe. Einmal das Flüchtlingschaos, in das Deutschland 2015 gestolpert ist und zum Zweiten die Sexualisierungskampagne im Gender-Gewand, die sie als Gefahr für ihre Kinder ansehen.

Ein mir bekannter konkreter Fall hat sich in einer Grundschule in NRW ereignet, der besonders hohe Wellen geschlagen hat und für eine enorme negative Publicity sorgte. Ein Vater erlaubte seiner Tochter, die sich im Sexualunterricht in ihrer Grundschule nicht wohlfühlte und den auch er aus religiöser Überzeugung für verfrüht hielt, diesen Unterricht zu schwänzen. Er war einverstanden, dass seine Tochter stattdessen an einem anderen Unterricht teilnahm. Die Kinder seien im Grundschulalter mit dieser Art von sexueller Aufklärung überfordert und ein solcher Unterricht gehöre erst in die weiterführenden Schulen.
Sexuelle Aufklärung berührt den intimsten Bereich der Erziehung. Das ist eine der Erklärungen für den Ärger vieler Eltern, die ihre Kinder nicht auch in diesem Bereich an den Staat abgeben wollen. Das sensibelste Schulfach sollte selbstverständlich auch mit äußerster Sensibilität behandelt und bedacht werden. Stattdessen leistete sich die grün-rote Landesregierung in Stuttgart, das Thema der sexuellen Vielfalt in den Bildungsplan aufzunehmen. Und während noch vor Einführung des Gender-Irrsinns jedes Unterrichtsmaterial mit den Eltern abgesprochen wurde und die Eltern die Ersten waren, die über die schulische Aufklärung an der Grundschule ins Bild gesetzt wurden, erfuhren die meisten Bürger Baden-Württembergs erst durch eine Onlinepetition des Reallschullehrers Gabriel Stängle etwas über das bildungspolitische Vorhaben der Landesregierung. Die Petition trug den Titel „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“. Der Protest entzündete sich an einem Bildungsplan, in dem die Gender-Lobby eine Verankerung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ durchgesetzt hatte. Diese soll – so die Begründung – jungen LSBTTIQ (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell, intersexuell, queer) dabei helfen, sich ohne Druck outen zu können. Eine hirnverbrannte Begründung. Die Suche nach der eigenen sexuellen Identität findet in der Pubertät statt, allerdings ist das eine Verkürzung der Thematik. Es geht um die gesamte Persönlichkeitsentwicklung, die als Ziel in den schulischen Bildungskanon gehört und nicht zentral um die Sexualität von Minderheiten, die sich in einem Bildungsplan für Mehrheiten verwirklicht.

Ein Blick auf die Gesetzeslage

Das Grundgesetz formuliert dazu in Artikel 6: „(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“
Was die Pflege des Kindes betrifft, existiert dazu ein Konsens. Die Behandlung des Kindes muss pfleglich erfolgen, ohne die Grenze der Verwahrlosung zu überschreiten. Schwieriger lässt sich „Erziehung“ mit Inhalt füllen, weil es darüber keinen verpflichtenden Konsens gibt. Allein das Ziel einer Erziehung ist formulierbar. Es ist das Wohl des Kindes. Das Wohl des Kindes ist eine Ausprägung der Menschenwürde aus Art. 1 Satz 1 GG. Diese umfasst sämtliche Grundrechte. Da das Elternrecht niemals ohne Bezug zum Kindeswohl ausgeübt werden kann, beinhaltet es auch gleichzeitig die „Elternverantwortung“.

Der Blick ins Schulgesetz NRW und seine Richtlinien eröffnet folgende Wahrheiten: „Die Sexualerziehung gehört zum Erziehungsauftrag der Schule. Sie erfolgt fächerübergreifend  und ergänzt die Sexualerziehung durch die Eltern. Ihr Ziel ist es, die Schüler altersgemäß mit den biologischen, ethischen, sozialen und kulturellen Fragen der Sexualität vertraut zu machen (Schulordnungsgesetz § 1 Absatz 5). … Bedenken von Erziehungsberechtigten aus kulturellen oder religiösen Gründen sind besonders ernst zu nehmen, weil ein Anspruch auf Befreiung von diesem Unterricht nicht besteht. … Kulturelle und religiöse Aspekte erfordern ggf. eine Differenzierung des Lernangebots. … Wichtig ist, dass schon in der Primarstufe die Sexualität nicht nur unter biologischen, sondern auch unter ethischen, sozialen und kulturellen Aspekten behandelt wird.  … In der schulischen Sexualerziehung bedarf es besonderer Sensibilität und Zurückhaltung bei der Leistungsbewertung (wozu überhaupt Zensuren?), damit den Schülerinnen und Schülern nicht Überzeugungen und Wertvorstellungen aufgezwungen werden.“

Diese rechtlichen Grundlagen rechtfertigen nicht die Verhängung eines Bussgeldes und bei Zahlungsverweigerung die Festsetzung einer Beugehhaft, die der Vater in unserem genannten Fall trotzdem antreten musste.
Das Gericht hatte entschieden, dass die Schulpflicht Vorrang vor religiösen Werten hat. Begründung: Die mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der eigenen religiösen Überzeugung und einer anders geprägten Mehrheit seien „grundsätzlich zumutbar“.

Wo blieben die Gerichtsurteile, als es um das religiöse Empfinden von Muslimen ging, die ihre Kinder niemals nach dem Sportunterricht duschen ließen, die am Schwimmunterricht nicht teilnehmen durften und bei denen Mädchen oft die Teilnahme an Jugendherbergsfahrten untersagt wurde?
Was geschah mit Schülern, die nicht nur zwei Stunden Sexualkundeunterricht schwänzten, sondern die als notorische Schulschwänzer kamen und gingen, wann sie wollten?

Nein, hier geht es um kein Kindeswohl, um keine Persönlichkeitsentwicklung, um eine den Elternwillen berücksichtigende Erziehung. Hier hat der Lobbyeinfluss von LSBTTIQ den Weg freigemacht mitten hinein in die Gender-Ideologie, welche Liebe für einen Unfall hält und Vater/Mutter/Kind für ein Krankheitsbild mit verkürzter Lebensdauer.

„Schon die 68er richteten ihren revolutionären Ehrgeiz auf die kindliche Sexualität. Diesmal geht es nicht darum, den Kapitalismus zu überwinden, sondern das traditionelle Familienbild. Die moderne Sexualpädagogik kennt alle möglichen Konstellationen: das schwule Paar, das lesbische Paar mit zwei kleinen Kindern, die betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen, die Spätaussiedlerin aus Kasachstan. Nur eine Kleinfamilie mit Mutter, Vater und Kind sucht man bei ihr vergeblich“, heißt es in einer Kolumne von Jan Fleischhauer.

 

Share

Das Ding mit den Wahlplakaten


Share
Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische (Karl Valentin)

Ein kluger Spruch des Komikers Karl Valentin, den man bedenkenlos in die Gegenwart des Bundestagswahlkampfs übernehmen kann. Sprechen wir also einmal von einem Ding, und zwar von dem Ding, das sich als visuelle Stimme einer Partei an Bäumen, Wänden, Masten, Laternen der Republik befindet: Das Wahlplakat. Und beginnen wir doch einmal mit dem Posiven solcher Plakate. Gut und wünschenswert wäre es, wenn die Aussage des Plakats die Parteinennung überflüssig machte, wenn also die Aussage sofort der Partei zuzuordnen wäre. Diesen Anspruch erfüllen einige Plakate, weil sie entweder die bekannte Person der Partei darstellen oder einen der Partei sofort zuzuordnenden Inhalt. Letzteres beherrscht „Die Linke“ vorbildlich. Auch die AfD schafft es zumeist, diesen Kriterien zu gehorchen und mag verstehen, wer will, warum das Petry-Plakat mit Kind die Gemüter anderer Parteien und mancher Bürger erhitzt. Da ist weder von Küche, Kirche und Kind die Rede, wie es manche gerne gedeutet hätten, sondern von der Verantwortung eines jeden für das Land und die nächste Generation. Ich erlaube mir deshalb, dieses Plakat aussagekräftig und ansprechend zu finden.

Die Grünen, die sich als einzige Partei eine Fairness bezüglich des Umgangs mit ihren Mitstreitern auferlegt haben, sind dann auch die Einzigen, die sich über Femdplakate hergemacht haben, um ihre Häme darüber auszuschütten. So veränderten sie FDP-Plakate in einer Weise, die in der Comedyszene ihre Wirkung nicht verfehlte.
Dass die FDP-Plakate mit ihrem Spitzenkandidaten Lindner eher den Eindruck erwecken, es ginge um Mode, Sport oder Digitales, ist ja nicht von der Hand zu weisen – es geht für diese Partei aber auch um „Alles oder Nichts“, weswegen sie sich natürlich so ins Zeug legt, dass sie ihrem eigenen Anspruch genügt. Und der war sicher, sich unbedingt von allen anderen Wahlplakaten abzuheben, was ihnen ja schließlich gelungen ist. Ob der Mann mit Hemd, Smartphone und Dreitagebart mit seinem Slogan „Denken wir neu“ den Bürger erreicht, wird sich am 24. September herausstellen. Immerhin eine durchdachte Strategie, über diesen Weg als für sich selbst geplanter Koalitionspartner der CDU die junge Generation mit ins Boot zu holen, die vermutlich auf diesen „Smartphoner“ eher abfährt als auf eine „Kostümjackenfetischistin“. Wunderbar auch die Kombination der FDP/CDU-Slogans „Denken wir neu / Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“. Beide sind etwa so aussagekräftig wie der Schlagertitel „Superkalifragilistischexpialigorisch“. Für einen noch schöneren Harmonieaufenthalt in Deutschland braucht es zur Gründung einer noch besseren Regierungskoalition die Grünen, damit die Wärme Jamaikas in Deutschland Einzug hält.
Bei der jamaikanischen Flagge, die sich in den Farben Schwarz/Gelb/Grün präsentiert, steht Schwarz für die Armut und die Härten der Vergangenheit. Grün symbolisiert die Hoffnung, Gelb die Schönheit des Sonnenlichts. „Es gibt Armut, aber das Land ist grün, und die Sonne scheint“ – so beschreiben die Jamaikaner einem Flaggenlexikon zufolge ihre Flagge. Nun wollen wir nicht so weit gehen, eine Prognose für Deutschland daraus abzuleiten.
Die AfD befindet sich mit ihren Wahlplakaten an zweiter Stelle nach den Linken. Während die Linke auf jeden Schnick-Schnack verzichtet, nur Farbe und Wort wählt, präsentiert sich die AfD bebilderter, dadurch aber nicht weniger konkret in ihrer Aussage. Ob Familie, Kind, Flüchtlinge … der Mut zur Bebilderung ihrer Programmatik ist ihnen nicht abzusprechen.

Um auf Karl Valentin zurückzukommen, sind es natürlich die komischen Plakate mit dem größeren Aufmerksamkeitsgehalt. So fuhr ich mehrere Male an zwei Plakaten vorbei, ohne sofort zu begreifen, was sie wohl aussagen wollten. Erst der Text gab Aufschluss über ihr Ansinnen. Es handelt sich um ein SPD-Plakat mit zwei schreienden Kindern und um ein CDU-Plakat mit einem an einen Baum gefesselten Mann. An beiden Plakaten wird das Exempel statuiert: „Humorlos komisch“, womit bewiesen wäre, dass sich Politik und Politiker zwar komisch, aber eher humorlos präsentieren. Auch da sieht es bei den Plakaten der AfD teilweise anders aus. Allerdings stellt sich bei diesen die Frage nach der Bewertung. Der Humorlose wird die Populismuskeule schwingen, Rassis-mus und Menschen-verachtung zugrundelegen – ich hingegen lächle.

Das Plakat, das mich nicht zumLächeln brachte und mich veranlasste, diesen Beitrag zu schreiben, gehört in die Komikabteilung der Irrsinnigkeiten. Ausgerechnet die Partei, die „Für Sicherheit und Ordnung“ wirbt, hat für die größte Unsicherheit und Unordnung gesorgt, die dieses Land seit der deutschen Einigung erlebt hat. Genau diese Partei hat zwei Jahre nach Chaosbeginn die Stirn, diese Worte nicht nur in den Mund zu nehmen, sondern diese auch noch in großen Lettern zu plakatieren. Wenn das nicht der Gipfel der Unverschämtheit ist, dann ist es die hirnloseste Blödheit, zu der Politiker fähig sind.

 

„Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter?“ Stanislaw Jerzy Lec   (1909 – 1966, polnischer Lyriker)

 

Share