DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

„Selbstbedienungsladen“ Deutschland


Während bei einer Aktionswoche Polizeibeamte Flyer verteilten, räumten Einbrecher zeitgleich tausende Wohnungen aus.

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Von 100 Einbrechern in NRW wird nur einer gefasst
Ein Albtraum wird wahr
Ein Albtraum wird wahr

Ist es ein Wunder, wenn Männer zwischen 18 und 30 Jahren sexuelle Bedürfnisse haben und ausleben wollen?
Ist es ein Wunder, wenn arme Menschen, die in ein reiches Land kommen, am Reichtum teilhaben wollen und den schnellen Weg über Einbruch und Diebstahl wählen?
Ist es ein Wunder, wenn es in Unterkünften, in denen Menschen unterschiedlicher Kulturen zum Nichtstun verdammt sind, zu Konflikten, Streitereien und Schlägereien kommt?

Nein … all das ist kein Wunder für jeden normal denkenden und fühlenden Menschen. Eine Parteimitgliedschaft ist zur Beurteilung derartiger Missstände nicht erforderlich. Sie ist sogar hinderlich,img_5499 weil sie oft durch die Anwendung des „Drei-Affen-Prinzips“ den Blick trübt. Es reicht der einfache klare Menschenverstand.
Wer das alles initiierte und zulässt, missachtet die Würde des Menschen, und zwar diejenige des Flüchtlings als auch diejenige des hier ansässigen Bürgers. Jeder Städter im Ruhrgebiet hat inzwischen mindestens einmal einen Einbruch bei sich oder bei seinem Nachbarn oder in seinem Bekanntenkreis erleben müssen. Wer die Verwüstungen, das Chaos, die Beschädigungen und das Verschwinden von Werten und persönlichen Erinnerungsstücken einmal erleben musste, wird das Gefühl von Angst und Unsicherheit, von Traurigkeit und Wut lange nicht los. Und wenn dann das Erlebnis endlich nach Monaten oder Jahren verblasst ist, kann man sich vielleicht schon über den nächsten Einbruch am hellichten Tage „freuen“. In einer Siedlung mit zum Teil alten einzelnen Menschen in ihren Häusern, aus denen die Partner und Mitbewohner inzwischen verstorben sind, img_5492mehrfach geschehen. Die Polizei oder Kripo erscheint, stellt einige Fragen, notiert, was beschädigt und gestohlen wurde und bestätigt, dass dieser Vorgang als Akte abgelegt wird und niemand damit rechnen kann, dass sich aus diesem Ereignis eine Festnahme der Täter ergibt.
Vielleicht erfährt der Bestohlene noch, dass es sich bei den Tätern um einen Einzeltäter oder eine ausländische Bande handelt, weil die Polizei den „Fingerabdruck dieses Einbruchs“ zu deuten weiß … und das war’s dann zum zweiten oder auch dritten Mal.
Wer sich einmal um die Statistik kümmert und mit Polizisten vor Ort spricht, erfährt, dass es im großen „Selbstbedienungsladen Deutschland“ seit 2007 eine Steigerungsrate der Einbrüche von 50% gibt. Mehr als 60.000 Einbrüche in 2015 durch eine immer größer werdende Anzahl nichtdeutscher Straftäter hat bis heute dazu geführt, dass alle 3 Minuten in Deutschland ein Wohnungseinbruch geschieht, der nicht aufgeklärt wird. Warum sollte er auch? Laut Polizei lohnt der Aufwand einer Strafverfolgung gar nicht. Vor Gericht gibt es drei Monate auf Bewährung und ein stillschweigendes „Weiter so“ von der gesamtdeutschen Kuscheljustiz.

Meinungen von Bürgern in NRW

„Jetzt rächt sich die Träumerei, Sparerei und Blümchenpflückerei der vergangenen Jahre, Einbrüche, Diebstähle, Raubüberfälle und Drogenhandel auf offener Straße.img_5497
NRW – bevölkerungsreichstes Bundesland – ist dank seiner kompetenten rot-grünen Regierung überall auf den ersten Plätzen zu finden … (Nachtrag siehe unten) so auch bei der aus dem Ruder laufenden Kriminalität und der geringen Aufklärungsrate. Dafür verantwortlich sind nicht Polizei und Kripo, sondern Justiz und Politik. Kein Wunder bei diesem NRW-Innenminister Jäger, der lieber unverschämte Äußerungen (Nazis in Nadelstreifen) über friedliche Bürger, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, macht, anstatt die Kriminalität in NRW einzudämmen.
Die politisch Handelnden haben das „Drei-Affen-Prinzip“ entdeckt und da die meisten NRW-Bürger entweder unerschütterliche Fans einer Partei sind oder stoisch die Wahlurnen meiden, stehen für Frau Kraft & Co. die Aktien gut, bei der nächsten Wahl zu beweisen, dass diese miese Wahlperiode doch eigentlich äußerst erfolgreich war … solange ihr längst überfälliger Innenminister Jäger nicht aufgefordert wird, die Kriminalstatistik und Einbruchzahlen vorzulesen.“

Oberhausener Polizei kann es besser

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Einen beispielhaften Alleingang hat sich die Polizei in der Stadt Oberhausen einfallen lassen. Dort sind 4 Teams ständig im Einbruch-Such-Einsatz. Autos, auch Passanten werden kontrolliert. Ziel ist es, die Einbrecher zu stören und ihre Anonymität aufzudecken. Wo auch immer sich etwas Auffälliges ereignet, sind Polizei und Öffentlichkeit am Ball. Über die Medien wurden die Bürger der Stadt zur Mithilfe und Mitarbeit aufgefordert. 2015 gingen 4.000 Anrufe bei der Oberhausener Polizei wegen erfolgter Einbrüche oder auffälliger Personen ein. Ziel ist es, so schnell wie möglich am Ort des Geschehens zu sein. So hat es 40 Festnahmen im letzten Jahr gegeben mit der Anhebung der Aufklärungsquote auf 20%. In diesem Jahr wurden bisher schon 84 Tatverdächtige festgenommen. Es handelt sich oft um Banden und Familienclans aus Osteuropa, die selbst ihre jüngsten, noch minderjährigen Kinder losschicken.
Die Technik der Zusammenarbeit von Polizei und Öffentlichkeit zeigt in Oberhausen Wirkung. Im Schlafmodus befindet sich allerdings nach wie vor die Justiz, die sich mit kleinen Bewährungsstrafen bei den Tätern lächerlich macht und der Polizei die Autorität und Würde raubt.

(Nachtrag zu „überall auf den ersten Plätzen…“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Stattdessen siehe hier!)

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Die Selbstzerfleischung etablierter Parteien


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Noch VolksVERtreter oder schon VolksZERtreter?

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Auch eine Partei, ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene ist natürlich auch nur ein Zusammenschluss von Menschen gleicher Interessen oder Überzeugungen. Eben ein politischer Verein. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass ein solcher Verein eine automatische Machtkoppelung besitzt, die – so sehen es wir Bürger – mit einer größeren Verantwortung verbunden ist. Entscheidungen über Finanzausgaben in Milliardenhöhe, Gesetze mit Wirkung bis hinein in das Leben eines jeden Bürgers und Militäreinsätze bis hin zur Mitwirkung an kriegerischen Auseinandersetzungen, die über Leben und Tod von Menschen befinden, zeugen vom Machtpotential der von uns Gewählten.
Alles Gründe dafür, dass es sich bei der Spezies „Politiker“ um eine Sonderform des Menschen handeln müsste, der die Folgen seines Handelns zur Prämisse auf der Rangfolge seiner weiteren Fähigkeiten machen sollte. Aber das ist leider nicht der Fall, wie wir alle wissen. Man gewinnt sogar zum Teil den Eindruck, dass viele in Jahresrhythmen von Wahlzyklen denken und ihnen ihr eigenes Hemd oder die Brieftasche stets näher sind als die oft nur mit Cent gefüllte Gesäßtasche der Bürger.
Abgehoben durch die verloren gegangene Bodenhaftung und den oft damit verknüpften Realitätsverlust wird die Sprache des Politikers immer phrasenhafter, seine Worte immer hohler, seine Antworten immer inhaltsleerer. Liegt es an der Angst, durch Klarheit einen Wähler zu verlieren oder liegt es eher an der Unkenntnis eines genauen Sachverhalts, die kaschiert werden soll?
Menschliches, allzu Menschliches, was einem Politiker nicht zusteht, weil er eben Verantwortungsträger ist. Er muss Authentizität besitzen, zugeben können, dass er sich noch keine Meinung gebildet hat, weil ihm noch Hintergrundwissen fehlt. Er muss Fremdmeinungen ertragen können, durch Wissen und Argumente zu überzeugen versuchen und nur seinem Gewissen verantwortlich sein, welches viele jedoch gegen das Parteibuch eingetauscht haben.

„Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“

Immer häufiger erlebt in letzter Zeit die Öffentlichkeit, dass Zerfleischungsaktionen in den Parteien für weitere Politikverdrossenheit beim Bürger img_5439sorgen. Erst in der letzten Woche kam es zur Veröffentlichung innerparteilicher Ausfälle beim CDU Generalsekretär Peter Tauber. Sein Zitat „Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ könnte noch als Wutanfall unter Kollegen entschuldigt werden. Seine Mitverantwortung in einer Mobbingaffäre mit dem infamen Titel „Operation Kaninchenjagd“ aus der Feder von Parteikollegen gegen die langjährige Mitarbeiterin Anne Höhne-Weigl mit dem Ziel, sie mit zusätzlicher Arbeit fertig zu machen, ist dagegen unentschuldbar und disqualifiziert ihn als verantwortungsvollen Politiker. Solche Menschen haben auf der Politikbühne nichts zu suchen. Sie mutierten vom Volksverertreter zum Volkszertreter. In der CDU hat sich auch schon ein Ronald Pofalla mit einem Zitat gegen Wolfgang Bosbach ins Aus manövriert und für Schaden gesorgt.img_5465 Sein Zitat „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“ sollte einmal ein Lehrer einem Schüler entgegenschmettern. Was denken Sie, würde die Konsequenz sein? Jeder blamiert sich so gut er kann und lässt das Ansehen seiner Partei sinken.

Nun hat nicht nur die CDU das Problem, durch Lügen, Ausfälle, hohle Phrasen und Partei- und Kanzlergehorsam im Zerfleischungswolf Wähler zu verlieren … auch die kurz mit Macht aufgekeimte Piratenpartei hat statt den Weg in die Parlamente sofort den in den Reißwolf gewählt und es bleibt zu befürchten – für alle etablierten Parteien zu hoffen – dass es der AfD ebenso ergeht. Bei dieser besteht innerparteilich die Gefahr verbaler Zerfleischung auf der Plattform politischer Unkorrektheit und weiter eine Gefahr von außen durch dauernde Diskriminierungs- und Beschimpfungskampagnen, bei der die Angst ihrer Gegner vor Machtverlust und Rechtsruck der Motor ist.

SPD im CETA- und TTIP-Wahn

Die SPD braucht keine speziellen Vor-und Ausfälleimg_5472 mehr. Sie hatte Schröders Agenda und hat heute Gabriels CETA- und TTIP-Wahn. Für kleinere Aufmerksamkeiten auf dem Weg in den Untergang sorgen Biographiefälscher wie Petra Hinz oder Party-Bürgermeister wie Klaus Wowereit. Andrea Nahles wird demnächst das Ihre hinzu tun, wenn sie ihr kleines Rentenreförmchen gegen die schon grassierende Altersarmut auf die „Blüm’sche“ politische Grabstätte wirft mit der Aufschrift „Die Rente ist sicher.“ Der hatte derzeit ja nicht ahnen können, dass einmal der Sozialdemokrat Schröder sein Grab pflegen würde.

Die Grünen auf „Scheiß Deutschland -Kurs“

Die Grünen sind sich als einzige Partei darüber einig, dass sie sowohl die Welt als auch die Demokratie retten. Leider hat ihnen Merkel die wichtigsten Inhalte ihrer Politik weggenommen und so müssen sie ihr linkes Umerziehungsprogramm auf Veggie-Day (vegetarischer Tag), Inclusion und Gender konzentrieren. Aus der Mottenkiste kam ihnen dann noch die Pädophilie (Nachtrag siehe unten) in die Quere. Es wird immer klarer, dass es sich bei den Grünen weniger um eine bürgerliche Partei als vielmehr um eine Ideologie handelt, die auf bestimmte Wählergruppen (u.a. die jüngere Wählerschaft) abzielt. Seit Jahren wird versucht, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Ihr „aufdringliches Gutmenschentum“ feierte mit der Flüchtlingsproblematik ein großartiges Comeback. Die Beschimpfung Andersdenkender ist scheinbar Teil ihres Parteiprogramms. Und offenbar gehören zur Grünen-Leitkultur nicht nur unter den Linksextremen, sondern selbst unter den angeblich „bürgerlichen“ Grünen Sätze wie „Nie wieder Deutschland!“ – „Deutschland verrecke!“ „Scheiß Deutschland!“ Man erinnere nur das Foto mit Claudia Roth in der ersten Reihe einer „Scheiß-Deutschland“-Demo.

Torten und andere Zwistigkeiten

Auch die Linke zeigt seit Gysis Rückzug Zerfleischungstendenzen. Ihre Doppelspitze,img_5468 bestehend aus der kämpferischen Sarah Wagenknecht, die sich nicht scheut, ihre Position auch in einem Doppelinterview mit der Vorsitzenden der AfD Petry zu vertreten und dem eher besonnen wirkenden Dietmar Bartsch, schafft es nicht, die Partei hinter sich zu einen. Eine Frau, dazu noch schön und klug, aktiviert Neider beiderlei Geschlechts, die sich nur inhaltlich positionieren können, um nicht als Neider aufzufallen. So wird Wagenknecht wegen ihrer Position in der Flüchtlingspolitik angegangen und mit einer Torte beworfen. Auch die mit Bartsch gemeinsam ausgesprochene Einladung an den Ex-Nato-General Harald Kujat zu einem Gespräch mit der Partei stößt auf Ablehnung. Jan van Aaken, außenpolitischer img_5470Sprecher der Linken und die Parteivorsitzende Katja Kipping huldigen ihrem Antimilitarismus und wollen nichts mit einem Soldaten, erst recht nichts mit einem Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses zu tun haben. Die Partei hat es verpasst, ihr Verhältnis zu Nato und Bundeswehr zu überarbeiten, weg von ihrem Nein zu allem, hin zu einer differenzierten Position. Kujat könnte da hilfreich sein. Aber der Fleischwolf ist auch dieser Partei lieber.

Das Kreuz mit dem Kreuz

img_5448Unser Land, Europa und die Welt versinken in Konflikten und Problemen und das politische Establishment hat nichts Besseres zu tun, als ausgiebig die Machtspielchen der Erwachsenen aufzuführen.
Glücklich diejenigen, die als Parteimitglied oder gedanken- und kritikloser Dauerwähler ihr Kreuzchen seit ewigen Zeiten neben derselben Partei platzieren. Wechselwähler, Parteilose und politisch Interessierte haben stets ein Kreuz mit dem Kreuz in der Wahlkabine. Es bleibt für viele zu hoffen, dass die neue Partei AfD ein intensives Reinigungsprogramm durchläuft und alle Anstrengungen unternimmt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ob links oder rechts – beides hat seine politische Berechtigung, solange Radikalitäten und Gewalt auf der Abschussliste stehen und Recht und Würde des Menschen die Maxime des eigenen Handelns sind. Die Zeit für eine neue Partei am Puls der Menschen mit Blick in die realen Geschehnisse ist längst reif. Ob das eine AfD vermag, wird erst die weitere Entwicklung dieser Partei zeigen.

(Nachtrag zu „Pädophilie“: Dieser Inhalt ist aufgrund einer Verleumdungsbeschwerde in dieser Landes-Domain nicht verfügbar. Siehe stattdessen hier!)

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Altkanzler Schröder erhält Ludwig-Erhard-Preis


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Der Sozialdemokrat und seine „soziale“ Agenda 2010

„Heiliger Strohsack“, war die erste Reaktion eines Mannes, der im Ruhrpott jahrelanges SPD-Mitglied gewesen war und während der Schröder-Kanzlerschaft austrat und gleich ganz das politische Handtuch warf. „Der ist doch nicht SPD! Da können sie ja auch den  Kohl zum Papst machen“, fuhr er fort und seine aufkeimende Wut war ihm anzumerken.

Schröder bekommt nun also für seine Agenda 2010 den Ludwig-Erhard-Preis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro zuerkannt, weil er mit dieser Reform „Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht“ hätte.
Mag sein. Diese Feststellung offenbart dann aber nur eine Seite der Medaille. Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, sondern nur ein lesender, zuhörender und denkender Mensch, um  die andere Seite zu kennen. Und mit der kommt man zu einem  fragwürdigen Urteil über Schröders Kanzlerschaft. Es hat nie einen größeren sozialen Kahlschlag gegeben als den durch den sozialdemokratischen Bundeskanzler Gerhard Schröder verursachten.

SPD-Wähler kündigten  Schröder die Gefolgschaft

image„Wohlstand für alle“ lautete Ludwig Erhards Leitspruch. Ein-Euro-Jobs, Riester-Rente für alle, Ich-AG und weitere Nettigkeiten für die Bürger als „Arbeitsbeschaffungsmaßnah-men“ waren Schrödersimage marktwirtschaftliche Antwor-ten. Ausgerechnet die rot-grüne Koalition senkte im Rahmen von Schröders Agenda den Spitzensteuersatz auf 42% und leitete eine fatale Entwicklung nicht nur auf dem Arbeitsmarkt ein. Massenentlassungen und Arbeitslose, neue „Altkanzler Schröder erhält Ludwig-Erhard-Preis“ weiterlesen

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Gegen CETA und TTIP auf die Straße


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CETA – trotz massiver Proteste von SPD abgenickt

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Am 17. September gingen Tausende von Bürgern in allen Großstädten des Landes auf die Straße, um gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu demonstrieren. Schon lange ist dieser Protest spürbar mit der Forderung nach mehr Transparenz und Beteiligung. Es gehe nicht an, dass über die Köpfe der Bürger hinter verschlossenen Türen verhandelt und auch entschieden würde. CETA wird erst der Beginn des Ritts in die Freihandelsabkommen sein und die Generalprobe für das viel umstrittenere TTIP-Abkommen mit den USA. Eigentlich geht es gerade erst richtig los auf dem Weg in die gelebte Globalisierung und die große Freiheit der Bürger … oder doch wohl eher der Konzerne, Firmen und Banken.

Der Durchmarsch der Globalisierung

Auf der sehr aktuellen Warteliste befindet sich nach CETA und TTIP das noch streng geheim verhandelte Dienstleistungsabkommen TISA mit 22 Ländern. Da erwartet uns eine Liberalisierungswelle in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Nahverkehr und Wasser mit den Gefahren einer Privatisierung.
Auch die aufstrebende Großmacht China wartet „Gegen CETA und TTIP auf die Straße“ weiterlesen

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Wie gut, (k)eine Meinung zu haben!


Die Meinungszensur ist ausgebrochen, eine längst vergessene Erkrankung, die schon längst ausgerottet schien. Der Mainstream in Gestalt der Medien und der politischen Korrektheit hat sie zum Leben erweckt.

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(Linker) Gutmensch oder (rechter) Rassist?

Haben Sie sich auch schon längst abgewöhnt, eine öffentliche Meinung zu haben? Sagen Sie lieber nichts als etwas Falsches? Fühlen Sie sich selbst unter guten Bekannten, Nachbarn und Freunden oft wie ein Spürhund, der seine Nase erst einmal erschnuppern lässt, wie mainstream-gesättigt die Luft ist. Und kommt es dann nach dem Erschnuppern vor, dass Ihnen ungewollt und so leicht wie von selbst Töne entweichen, die gar nicht Ihre sind, sondern geklaute oder geliehene und die in dem Moment, in dem sie Ihren Mund verlassen, so schön klingen, dass Sie selber total überrascht sind? Verglichen etwa mit einer Person, die sich im Bad eines anderen des fremden Parfums bedient hat und als mit fremden Lorbeeren Geschmückte ihr Umfeld betört?

Zu Hause angekommen schauen Sie wie gewöhnlich vor dem Zubettgehen noch einmal in den Spiegel und weichen angewidert zurück. Ihr Spiegelbild eine verzerrte Fratze – schiefer Mund, überlange krumme Nase, ein schielendes Auge. Und das Erstaunliche ist … Sie wissen, warum Ihr eigenes Zerrbild auf Sie blickt.image

Ihr Vorsatz ist eindeutig und steht fest. Lügen haben kurze Beine und eine lange Nase. Daran werden Sie beim nächsten Treffen mit Freunden denken. Und so passiert’s. Direkt und frei heraus „Wie gut, (k)eine Meinung zu haben!“ weiterlesen

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„Seehofer ist die Abrissbirne der Demokratie“


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sagt die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt

imageBündnis 90/Die Grünen bereiten sich mit 59400 Mitgliedern und dem Urwahl-Motto „Die Basis ist Boss“ auf die Wahl ihrer Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 vor. Die einzige weibliche Bewerberin, Katrin Göring-Eckardt, ist schon nominiert, darf also weiter ihre Reden gegen alle schwingen, die dem Einzug der Grünen ins Parlament und ihren Wählern gefährlich werden könnten. Sie gehört dem Realo-Flügel ihrer Partei an und argumentiert mit ihren religiös fundierten Gewissensentscheidungen. Damit fühlt sie sich dem bürgerlichen Milieu nahe mit guten Kontakten zur CDU und ihrer Absicht einer schwarz-grünen Regierungskoalition in 2017.
In der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder war sie eine entschiedene Befürworterin der Hartz-Reformen und der Agenda 2010. Diese umstrittenen Gesetzespakete setzte sie gegen innerparteiliche Widerstände durch. Agenda 2010 bezeichnete sie als „Frühling der Erneuerung„.

Die Grünen – von der Friedensbewegung zum Gender-Wahnsinn

Den „Frühling der Erneuerung“ haben uns Bündni90/Die Grünen tatsächlich gebracht und sind hoffentlich bald im „Herbst der Verwelkung“ angekommen.
Erinnern wir uns, wie der Zeitgeist unter 68ern und Grünen die Pädophilie fast salonfähig machte. Alles wurde ausprobiert und „„Seehofer ist die Abrissbirne der Demokratie““ weiterlesen

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NRW-Lehrer vor Gericht wegen Freiheitsberaubung


Bildung hatte in NRW schon immer einen seltenen Stellenwert und es gab und gibt in den Schulen nichts, was es nicht gab und gibt. Der Traumberuf eines jungen Menschen in der BRD dürfte Lehrer in NRW sein.

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Schultheater NRW: Schüler gegen Lehrer

Ein schulischer Vorfall in einer Neusser Realschule hat hohe Wellen geschlagen.

imageDer Realschullehrer Phillip Parusel wurde durch die Anzeige der Eltern eines 13-jährigen Schülers vor Gericht zitiert, um sich dort für sein Verhalten während einer Musikstunde zu rechtfertigen. Die Schüler hatten ihre Unlust durch Disziplinmangel und Faxen kundgetan, worauf Parusel ihnen die schriftliche Aufgabe abverlangte, aus Wikipedia einen Text über den Geiger Paganini abzuschreiben. Wer zum Ende der Stunde nicht fertig war, durfte den Klassenraum nicht verlassen, sondern musste erst seine Aufgabe erledigen. Schüler hatten aus diesem Grund die Polizei gerufen, die diese Situation auflöste. Dieser Lehrer landete nun wegen Freiheitsberaubung vor Gericht.
„Mit einem milden Urteil ist am Neusser Amtsgericht der viel beachtete Prozess gegen einen Kaarster Musiklehrer zu Ende gegangen. Richter Heiner Cöllen verurteilte den 50-jährigen Phillip Parusel wegen Freiheitsberaubung, beließ es am Ende aber bei einer Verwarnung. Gleichzeitig entschied er, dass der Lehrer eine Fortbildung zum besseren Umgang mit schwierigen Schülern belegen muss. Macht er das innerhalb eines Jahres nicht, muss er 1000 Euro Geldstrafe zahlen.“

NRW = N_arren, R_ichter und W_eicheier ?

Was sagt man zu solch einer Posse? Nicht zu glauben, was seit Jahrzehnten im schulischen Alltag so abläuft. Und NRW „NRW-Lehrer vor Gericht wegen Freiheitsberaubung“ weiterlesen

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Zwei deutsche Kanzler – zwei Kniefälle


Ein Kniefall als Zeichen für Versöhnung. Ein anderer, der einen Fehler zu korrigieren versucht. Der erste ist inzwischen Geschichte, der zweite wird zu einer Geschichte – vermutlich ohne happy end.

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Der Kniefall Merkels vor Erdogan

imageLange ist Willy Brandts spontaner Kniefall am 7. Dezember 1970 in Warschau am Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos als Demutsgeste zum Zeichen der Versöhnung zu Recht als Symbol empathischer Politik verstanden worden.

Jetzt gab es einen erneuten Kniefall, den Angela Merkel vor dem türkischen Präsidenten Erdogan tätigte. Dieser Kniefall fand hinter verschlossenen Türen ohne Fotografen und ohne Öffentlichkeit statt. Still und heimlich verlor sie unter den Augen und dem Wissen von Wenigen ihre Haltung, indem sie, ihr Außenminister und ihr Pressesprecher etwas dementierten, was gar nicht dementiert werden muss. Schließlich waren sie, Steinmeier und Gabriel der Abstimmung zur Armenien-Resolution im deutschen Bundestag bewusst ferngeblieben. Das hatte Erdogan allerdings noch nicht gereicht. Es fehlte ihm der  jetzige Kniefall. Drei Monate nach der Abstimmung, die, wie Merkels Pressesprecher Seibert verkündete, keine Rechtsaussage beinhaltet, haben sich jetzt etliche Diplomaten und deutsche Abgeordnete in die Türkei begeben, um einen weiteren Akt der Besänftigungsdiplomatie aufzuführen und eine Relativierung der Völkermord-Formulierung des deutschen Bundestages vorzunehmen. Wer möchte noch glauben, dass dieser Merkelsche Kniefall nicht tatsächlich stattgefunden hat, denn als Geschenk für diesen Mauschelakt schickt Erdogan prompt wieder einen Botschafter nach Deutschland, den er nach der Armenien-Resolution beleidigt und wütend abgezogen hatte.

Wie war das noch? Deutschland gehört zum Islam?

Die deutsch-türkischen Eiertänze werden weiter getanzt werden, weil Merkels und Europas Zukunft von Erdogans Wohlwollen abhängen. Der heutige Kniefall war alles andere als eine spontane Demutsgeste mit Versöhnungscharakter, er war ein wohl überlegter ausgetüftelter Schachzug Merkels zum eigenen Machterhalt. Sie, die deutsche Bundeskanzlerin, hat es geschafft, ihre selbst formulierte Realität auf den Kopf zu stellen. Nicht der Islam gehört, wie sie formulierte, zu Deutschland, sondern Deutschland gehört inzwischen zum Islam und sie als Frau in den Augen Erdogans schon längst. Nicht mehr Merkel bestimmt die Richtlinien der Politik, sondern der türkische Präsident Erdogan. Die Verwirklichung des Islam hat in der Beziehung Merkel-Erdogan längst stattgefunden.

Nicht einmal eine winzige Geste der Versöhnung

Phoenix ließ am 3. 9. 2016 in einer Dokumentation über den Völkermord vor 100 Jahren Türken, Kurden und Armenier zu Wort kommen. Die Vergangenheit war furchtbar, die Gegenwart ist hoffnungslos. Das Zentrum der Hoffnungslosigkeit heißt Erdogan. 1,5 Millionen Armenier wurden 1915 vertrieben und ermordet. Bis heute bleiben die Nachkommen Außenseiter und ohne eine Entschuldigung. Zum 100. Jahrestag im April 2015 reisten Putin und Hollande zur Gedenkfeier nach Eriwan/Armenien. Viele Länder haben inzwischen den Völkermord anerkannt, nur Erdogan hält diese Bezeichnung für eine Provokation gegenüber der Türkei und fordert eine Aufklärung durch ein internationales Gremium von Historikern.
Wie kann Merkel diesem Mann vertrauen, der nicht einmal fähig und willens ist, durch eine Geste der Entschuldigung Vergangenes zu bedauern und das geschehene Unrecht an den Armeniern auf Millionen Schultern seines Volkes zu verteilen, um so am Frieden der Welt wenigstens geringfügig mitzuwirken? Welch eine Größe des Willy Brandt damals – welch eine Armut im Geiste Erdogans heute!

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Wer 2017 nicht zur Bundestagswahl geht …


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… bekommt dasselbe in Grün.

Nach dem Geheimtreffen zwischen der „schwarzen“ Frau Merkel und dem „grünen“ Herrn Kretschmann darf man sich schon einmal auf die Liebesheirat, also auf die CDU/Grünen-Koalition nach der nächsten Bundestagswahl freuen. Da Merkel das von ihr übernommene schwarze Parteibuch während ihrer langjährigen Kanzlerschaft inzwischen speziell linksseitig intensiver beschrieben hat als rechts, dafür die schwarze Schrift auf den rechten Seiten durch die Farben Rot, Grün und Gelb ersetzt hat, ist ihr völlig egal, wer nach der Bundestagswahl um ihre Hand anhält. Sie wird auf jeden Fall ihre weiße Weste tragen, ganz gleich, in welcher Farbe ihr Zukünftiger erscheint.

Trittin hat auf Fragen der Presse schon seine Bereitschaft bekundet, als Trauzeuge aufzutreten, imagewenn er auch die Befürchtung äußert, dass der andere schon feststehende Trauzeuge, der in Bayern wohnt, immer Sonderwünsche äußert imageund daher nicht gerade umgänglich ist. Aber wenn sich das Brautpaar nur genügend liebt, wird es sich schon gegenüber dem bayrischen Trauzeugen durchsetzen können.

Die Nachbarn sind augenblicklich noch etwas skeptisch, ob sie sich über die nächste Hochzeit derselben Braut freuen sollen, hoffen aber trotz allem, dass sie eingeladen werden. Erdogan fordert schon in diesem Jahr unabhängig vom Hochzeitstermin die Einladungskarten (Visa) für seine gesamte türkische Familie. Großbrittanien hat längst abgesagt. Auch Polen, Ungarn, (Nachtrag siehe unten) die Slowakei, Tschechien und wohl auch Österreich verhalten sich zögerlich bis ablehnend. Putin wird aller Voraussicht nach gar nicht eingeladen und als Überraschungsgast wartet eine Frau Clinton beziehungsweise ein Herr Trump auf das europäische Ereignis.

Zwei Gruppen in Deutschland sollen nach dem Willen des Brautpaares nur auf den Zuschauerrängen Platz imagenehmen, weil sie entweder links oder rechts (siehe Nachtrag unten!) ständig aus der Reihe tanzen. Dabei würde doch gerade die schöne und kluge Frau Wagenknecht (siehe Nachtrag unten!) eine besonders hübsche Brautführerin abgeben! Nein … imageschöne, kluge, intelligente, kritische, demokratische, meinungsstarke, ideenreiche, diskussionsfreudige, andersdenkende Menschen sollten freiwillig auf die Nähe zur Braut verzichten, da eine damit einhergehende manipulative Gefährdung bis hin zur eigenen Alternativlosigkeit die Folge sein kann.

Angst haben darf man schon heute vor den Radau- und Krawallmachern, die ihre verbotenen Parties immer dann cool finden, wenn sie es zu Verwüstungen und Sachbeschädigungen aller Art, ihrer üblichen Schreierei in Gewaltausübung, am liebsten gegenüber der Polizei gebracht haben. Bei der Wahrnehmung der radikalen Schreihälse sollten wir nicht vergessen, auch mit dem linken Auge hinzuschauen.

Ich für meinen Teil wünsche mir, dass jeder von uns zum Gratulieren zur Hochzeit seine Stimme abgibt. Wenn auch die Braut schon feststeht, so haben wir doch vielleicht in Sachen Bräutigam ein winziges Mitspracherecht.

(Nachtrag zu „Polen, Ungarn“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

(Nachtrag zu „rechts“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

(Nachtrag zu „Frau Wagenknecht“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

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Jugendrichterin Kirsten Heisig – Mord oder Selbstmord?


Ein trauriger Tod, für die Justiz ein Fall, der so schnell zu den Akten gelegt wurde, dass nicht nur diese Tat, sondern auch ihre scheinbare „Aufklärung“ schockiert.

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Das Ende der Geduld –
Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
 Foto: Michael Gottschalk/ddp/dapd

Foto: Michael Gottschalk/ddp/dapd

Kirsten Heisig, Jugendrichterin an Deutschlands größtem Amtsgericht Berlin-Tiergarten, wird zwei Tage nach ihrem Verschwinden am 3. Juli 2010 tot an einem Baum im Wald hängend gefunden. Ihr Auto steht 500 Meter vom Tatort entfernt.
So schnell wie im Fall Heisig wurde noch nie die Behauptung einer Selbsttötung sofort und zweifelsfrei zum Faktum erhoben. Eine Frau, Mutter von 2 Töchtern, die gerade die Arbeit an ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ beendet hatte und gespannt und voller Freude auf die Veröffentlichung wartete, verschwand also „Jugendrichterin Kirsten Heisig – Mord oder Selbstmord?“ weiterlesen

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