DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Gegen CETA und TTIP auf die Straße


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CETA – trotz massiver Proteste von SPD abgenickt

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Am 17. September gingen Tausende von Bürgern in allen Großstädten des Landes auf die Straße, um gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu demonstrieren. Schon lange ist dieser Protest spürbar mit der Forderung nach mehr Transparenz und Beteiligung. Es gehe nicht an, dass über die Köpfe der Bürger hinter verschlossenen Türen verhandelt und auch entschieden würde. CETA wird erst der Beginn des Ritts in die Freihandelsabkommen sein und die Generalprobe für das viel umstrittenere TTIP-Abkommen mit den USA. Eigentlich geht es gerade erst richtig los auf dem Weg in die gelebte Globalisierung und die große Freiheit der Bürger … oder doch wohl eher der Konzerne, Firmen und Banken.

Der Durchmarsch der Globalisierung

Auf der sehr aktuellen Warteliste befindet sich nach CETA und TTIP das noch streng geheim verhandelte Dienstleistungsabkommen TISA mit 22 Ländern. Da erwartet uns eine Liberalisierungswelle in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Nahverkehr und Wasser mit den Gefahren einer Privatisierung.
Auch die aufstrebende Großmacht China wartet „Gegen CETA und TTIP auf die Straße“ weiterlesen

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Grausamer Terroranschlag in Nizza


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Reaktionen

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Angela Merkel zum Anschlag in Nizza: „Ich bin davon überzeugt, dass  WIR trotz aller Schwierigkeiten den Kampf gewinnen werden.“
Schon einmal habe ich mich zu dem beliebten und unspezifischen WIR der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in einem Beitrag geäußert und frage mich zum erneuten Mal, was sie außer ihrem wieder und wieder formulierten „WIR“ an Maßnahmen für die innere Sicherheit IHRES Landes zu tun gedenkt.

„Die tödliche Hand des Terrors greift nach unserem Alltagsleben“, formuliert ein Kommentator des österreichischen Fernsehens. „Wie soll der Rechtsstaat darauf reagieren?“ fragt er weiter. Und gibt erstaunlicherweise auch gleich die Antwort. „Fürchtet euch nicht“, heißt es schon vor Hunderten von Jahren. Das ist die Antwort. Es ist die Antwort aus der Bibel, sie lautet 365 mal, an jedem neuen Tag: „Fürchtet euch nicht!“

Auf diese Antwort folgt die Bemerkung eines Augenzeugen, der gefragt wurde, welche Gefühle er nach diesem schrecklichen Erlebnis in Nizza hat. Er sagte: „Man wird neu über das Problem der Immigration nachdenken müssen. Für mich ist auch dieser Anschlag der Beweis, dass die unterschiedlichen Menschengruppen dieses Landes nicht zueinander kommen können und wollen.“

Italien sichert seine Grenzen. Der Direktor einer Sicherheitsbehörde in England mahnt die mangelhafte Grenzsicherung an. „Schengen“ läge brach. Er bemängelt auch die zu geringe Zusammenarbeit der drei französischen Geheimdienste.

Ein französischer Dschihad-Experte kritisiert die Hilf- und Tatenlosigkeit aller Europäer, die sich stets wiederholenden Klischees und Trauerreden. Seit 20 Jahren wäre unser aller Aufgabe, tätig zu sein im Verhindern terroristischer Anschläge durch die Zusammenarbeit aller Länder, ihrer Sicherheitsorgane, Pädagogen, Psychologen, Soziologen, Politiker usw., denn schließlich wären die westlichen Staaten, auch Frankreich mit daran beteiligt gewesen, diesen heute existierenden Terrororganisationen Raum und Waffen zu geben. Das sind     die spontanen Meinungen und Empfindungen von Menschen, die emotional betroffen nach Lösungen suchen, zum Teil schon Lösungsansätze benennen.
Erbärmlich dagegen die inhaltslose Satzhülse: „Ich bin davon überzeugt, dass WIR den Kampf gewinnen werden.“

Für den Sieg des Bösen reicht die Untätigkeit der Guten. Edmund Burke (1729-1797)

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Die beleidigten europäischen Arroganzen


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Papst fordert von der EU Kreativität und Erneuerung

Etwas funktioniere nicht an der schwerfälligen Gemeinschaft, äußerte sich Papst Franziskus zur EU nach dem Brexit. Frische Anstöße durch Kreativität für eine Erneuerung seien jetzt notwendig. Das sollten die Schlüsselwörter für die Zukunft der EU sein: Kreativität und Erneuerung.JUNCKER, Jean-Claude (EC) - President of the European Commission; TUSK, Donald - President of the European Council; SCHULZ, Martin (S&D, DE) - EP President
Wenn aber diese Schlüsselwörter auf beleidigte europäische Arroganzen wie Schulz und Juncker stoßen und auch die Medien in den Gesang der erblindeten Nachtigallen einstimmen, haben moralische Instanzen Sendepause.
„Dass eine der ältesten Demokratien der Welt das Vertrauen in die europäischen Institutionen verloren haben könnte, weil ihr die Demokratie am Herzen liegt, ist ein Gedanke, der gleich wieder verbannt wird. Stattdessen hört man, wie rücksichtslos David Cameron war, ein Referendum anzusetzen. Übersetzt heißt der Satz: Wahlen sind immer nur gut, solange das herauskommt, was der gebildete Teil für richtig erachtet.“ (Spiegel.de)

Falsche Signale der Brüsseler Arroganzen

Als Fazit des Brexit wird nur das Eine herauskommen: Die Briten sollen sehen, was sie davon haben! Das Europa der 27 Mitgliedsstaaten braucht England nicht! Es wird jetzt noch enger zusammenrücken und – wenn dabei der Idee von Gabriel/Schulz (SPD) Bedeutung zukommt, die ein 10-Punkte-Papier vorgelegt haben, dann dürfen sich die EU-Länder auf noch mehr Verluste ihrer nationalen Entscheidungsbefugnisse einstellen, um damit der Idee einer neuen Wachstumsoffensive Raum zu schaffen.
Kurz gesagt: Macht und Kapital nach Brüssel, Nationalstaaten ans Gängelband.
Das ist sicher genau das, was Bürger und Länder nach dem Brexit von den Herren Arroganzen in Brüssel und Straßburg erwarten. Und Papst Franziskus wird den Herren sicher lautstark „applaudieren“!

Die erste Reaktion Brüssels auf den Brexit gibt es schon: „Kurz nach dem Brexit-Referendum hat die EU-Kommission eine hoch umstrittene Entscheidung gefällt: Die Parlamente der europäischen Staaten sollen „Die beleidigten europäischen Arroganzen“ weiterlesen

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Europa der Banken muss Europa der Bürger werden


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Zu groß, zu intransparent, zu undemokratisch!
foto: qpress.de
foto: qpress.de

Welcher Teufel wurde da vor der Abstimmung an die Wand gemalt? Welche Nachteile großen Ausmaßes würden vorrangig auf Großbrittanien, natürlich auch auf Europa zueilen bei einem Brexit?
Nun hat er dennoch stattgefunden und trotz aller Warnungen war man ja doch irgendwie darauf vorbereitet, wie Donald Tusk, Präsident des europäischen Rates, am Tag der Bekanntgabe den Rest-Europäern im TV mitteilte.

Schon einen Tag später spürt man eine neue Dynamik. „Vor dem Referendum warnten Europas Politiker, Unternehmer und Finanzfachleute eindringlich vor dem Brexit. Dessen Folgen wurden in drastischer Terminologie beschrieben – Arbeitslosigkeit, der Verfall des Pfunds, Rezession, Chaos. Nach dem Ergebnis indes müssen sowohl Großbritannien als auch Rest-Europa darauf bedacht sein, dass genau das nicht eintritt, was von ihnen prognostiziert worden war.
Wenn das Unheil aber nicht eintritt – wofür vieles spricht, abgesehen von einigen vorübergehenden Turbulenzen an den Finanzmärkten -, werden sich all jene bestätigt fühlen, die die Warnungen von Anfang an als apokalyptischen Alarmismus interpretiert hatten, als Schutzbehauptung Brüsseler Bürokraten, die nur ihre Macht zementieren wollen… Gegen Brüssel, gegen Eliten, gegen zu viele Ausländer und gegen den Status quo zu sein, ist – auch das lehrt der Brexit – mehrheitsfähig in Europa.“

Für ein verteilungsgerechtes Bürger-Europa

Wenn sich Europa nicht grundlegend häutet, um aus seinem hässlichen Raupendasein für den Bürger zu einem leichten Schmetterling zu werden,

foto aus: europaderbuerger.de
foto aus: europaderbuerger.de

kann es damit rechnen, langsam aber sicher zugrunde zu gehen. Und dass Angela Merkel an der Gesamtmisere einen nicht geringen Anteil zu verbuchen hat, wird nicht nur den Brexit-Befürwortern, sondern auch anderen wachen Geistern inzwischen klar geworden sein.

Jetzt gehe es darum, „mit Ruhe und Besonnenheit zu analysieren“, sagte Floskel-Merkel. Schäuble will Briten zu „assoziiertem Partnerland“ machen, was immer das auch bedeuten mag.  „Ich glaube nicht, dass andere Länder ermutigt werden, diesen gefährlichen Weg zu gehen“, kommentiert der Parlamentspräsident Martin Schulz.

Die Arroganz der Politiker hat bis auf wenige Ausnahmen keinen Schaden genommen. Eine Ausnahme sitzt weder in Berlin noch in Brüssel. Es ist Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron.

foto: Rainer Jensen
foto: Rainer Jensen

Er schlägt den Entwurf eines neuen „Europa-Projekts“ und die Abstimmung darüber in einem Referendum vor. Die Wähler in der Europäischen Union müssten „Europa der Banken muss Europa der Bürger werden“ weiterlesen

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Was wird die Politik aus dem Brexit lernen?


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Bürgerentscheide verbieten!

Die Bombe in Europa ist geplatzt, der Brexit ist Realität und die EU-Politiker sind nicht wie sonst nur ratlos, sondern sogar einmal sprachlos.

Brexit text with Ballot paper and British and Eu flags illustration

Alexander Graf Lambsdorf, Vizepräsident des EU-Parlaments, gibt in seinem ersten Statement um 8.00 Uhr ein Demokratiedefizit zu, das vorrangig im Europäischen Rat, geführt von Donald Tusk, zu finden ist. Das sei wohl der Ort, an dem eine demokratische Legitimation nicht in der Form vorhanden wäre wie in den anderen europäischen Gremien. Anton Hofreiter von den Grünen sagt den Briten schlimme Zeiten voraus und sieht vorrangig dort die Nachteile und Probleme aufkeimen. Die Gefahr eines Dominoeffekts sieht er durch die britische Abstimmung nicht unbedingt.

Diese Abstimmung ist der Beweis dafür, dass die Politiker im eigenen Land und in Europa weder die Stimmung des Volkes noch deren Willen kennen oder wahrnehmen wollen. Und es ist die Quittung für eine bürgerferne Politik und die Überheblichkeit der Politiker.
Das Intransparenzgebaren der Politik hinter verschlossenen Türen, die undurchsichtige Lobby-Einflussnahme und die Uneinsichtigkeit in das Gemeinwohl aller Bürger außer zu Zeiten der Wahl sind nur einige Gründe für das Totalversagen der Europäischen Union. Brexit heißt politisch übersetzt: So nicht weiter, Ihr Mächtigen Europas!
Wen würde es eigentlich bei dem groß angelegten europäischen Monopoly-Spiel noch wundern, wenn die wichtigste Erkenntnis des heutigen Brexit in Politikerköpfen wäre:
Volksbefragungen zukünftig verhindern!

Ob pro oder contra Brexit, ob pro oder contra Europa… Fazit des heutigen Tages: Ein schöner Tag für die Demokratie und die Bürger Europas!

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Was ist Gender Mainstreaming?


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Umerziehung der Gesellschaft

imageIch begrüße Sie, liebe Leser und Leserinnen,
gender variable, genderqueere, intersexuelle, männliche, Mann zu Frau (MzF), geschlechtslose, nicht-binäre, Pangender, Pangeschlechter, transweibliche, transfeminine, Transgender usw. usw.
Für meine vollständige Gender-Begrüßung habe ich Herrn Steffen Königer aus dem Landtag in Brandenburg auf youtube gefunden, der am 9. 6. 2016 das Parlament entsprechend begrüßte.

Sie haben keine Ahnung und den Begriff „Gender Mainstreaming“ (siehe umfassende Info) und die Begrüßungsbezeichnungen noch nicht gekannt? Warum das Volk oft nichts mitbekommt,  erklärt Ihnen der damalige Premierminister Luxemburgs und heutiger Präsident der europäischen Kommission  Jean-Claude Juncker, der 1999 unverblümt zugab: „Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Diese Vorgehensweise findet vermutlich in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft ihre Anwendung.

Was sich die Gewählten an Rechten herausnehmen, beweist nicht nur Angela Merkel, sondern lehrt uns schon  die Amtszeit Schröder / Fischer. Diese Herren leiteten mit ihrer Agenda 2010 nicht nur den Anfang des Endes des Sozialstaats Deutschland ein, sondern gaben auch den Startschuss zu einer gesellschaftlichen Umformung, genannt Gender-Mainstreaming. Seit dieser Zeit vollbringt diese Erfindung in rasantem Tempo seinen Siegeszug in ganz Europa und hat sich auch mit besonderer Wucht über Deutschland ergossen.
Seit der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking hat sich international der Begriff Gender Mainstreaming etabliert. Er wurde als harmloses und durchaus berechtigtes Pflänzchen einer zukünftigen Geschlechtergerechtigkeit gepflanzt und verbreitet. Dieses Leitprinzip verpflichtet die Politik, Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter beitragen. Seit der Verabschiedung des Vertrags von Lissabon im Jahr 2008 ist die Verpflichtung der EU zu Gender Mainstreaming in Artikel 8 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union festgeschrieben. Und ginge es auch tatsächlich nur um die gesellschaftliche und politische Gleichbehandlung von Mann und Frau, wäre dagegen nichts einzuwenden.

Fortführung der 68er

Die 68er hatten uns die sexuelle Revolution beschert mit Grenzüberschreitungen der noch jungen Grünen. Besondere Berühmtheit erlangten der heutige Europa-Abgeordete Cohn-Bendit und seine pädophilen Kinderfreunde für ihre Missachtung der Paragraphen 174 und 176 des Strafgesetzbuches (sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen) und für die Forderung nach deren Aufhebung in ihrem ersten Grundsatzprogramm 1980. Die Grünen haben wahrscheinlich bis heute mit der Aufarbeitung ihrer Sünden zu tun.

Das alles aber wird in wenigen Jahren vom Gender Mainstreaming vollständig in den Schatten gestellt werden.

 Credit: SIPA/WENN.com

Credit: SIPA/WENN.com

„In der Geschlechterforschung hat eine Weiterentwicklung ausgehend von der Frauenforschung hin zur Genderforschung stattgefunden. Damit ist mehr gemeint, als die Frage nach der Relevanz für Frauen und Männer zu stellen.“
Das heißt: Mit den beiden Geschlechtern Mann/Frau gibt sich der Gender Mainstream schon längst nicht mehr zufrieden. Die Frauen, die ihre Chancen zur Karriere witterten, haben die Universitäten „gestürmt“ und Berge von Steuergeldern verplempert für die Erschaffung des neuen (Gender-)Menschen.
Aktuell gibt es an deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen in 30 Fachgebieten 223 Professuren mit einer ausdrücklichen Bestimmung für Frauen- und Geschlechterforschung / Gender Studies. Von ihnen sind zehn mit Männern besetzt. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der “Berliner Datenbank Genderprofessuren” hervor. Wenn man sich erst an den Universitäten etabliert hat und dem Gender Mainstreaming den Charakter der Wissenschaftlichkeit verpasst hat, wird jede Kritik, jedes Gegenargument zur Totgeburt. Schließlich geht es um Vollendung der sexuellen Revolution der 60ger und 70er Jahre, die damals noch von der Mehrheit der Klardenker und Hirnbesitzer abgebremst wurde. Inzwischen hat die mediale Verblödungsindustrie die Massen gekapert und sie zu willfährigen „Abnickern“ gemacht, die immer dann, wenn ihre Aufmerksamkeit gefragt ist, gerade in facebook oder whats-app unterwegs sind und in 10 Jahren zu staunen beginnen, wenn sie vor Gericht wegen mehrfacher Diskriminierung verurteilt werden. Dabei haben sie doch nur von ihren Kindern verlangt, Mutter und Vater genannt zu werden.image

Nicht Satire, nicht Comedy sind die Erfinder des größten Wahnsinns aller Zeiten. Es sind die „hohen Töchter“ der Eltern, die ihren „Feminininnen“ die Sterne vom Himmel holten und vergaßen, ihnen auch einmal eine Schüppe oder den Nachttopf der Großmutter zum Ausleeren in die Hand zu geben. Diese Damen fordern heute nichts Geringeres als die Aufhebung der Geschlechter, die endgültige Denaturierung des Menschen. Es gilt alles zu beseitigen, was das Gesellschaftsmitglied als ein biologisches Wesen auszeichnet. Gegen alle Erkenntnisse widersprechen sie allen, die das Frau-und Mannsein natürlich, biologisch, kulturell und sozial erklären. Ihnen reicht es, zu behaupten, dass allein die soziale Prägung für das Geschlecht verantwortlich ist.
Das, was jetzt mit Ehe und Familie geschieht, ist der tiefste kulturrevolutionäre Eingriff der Menschheitsgeschichte. Er verändert den Menschen in einer Weise, dass er in Gefahr gerät, seine Bodenhaftung und Identität vollends zu verlieren. Was wird aus der Familie, aus dem Glück eines Kindes, aus unserer Gesellschaft, unserer Nation, unserer Kultur?

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Deutschland gegen Ungarn


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Der nationale Gedanke lebt

Heute findet im Schalke-Stadion in Gelsenkirchen das Test- und Freundschaftsspiel Deutschland gegen Ungarn statt.imageDie ungarische Nationalmannschaft mit dem deutschen Trainer Bernd Storck hat seit 44 Jahren erstmals wieder eine EM-Endrunde erreicht und so werden sicher beide Mannschaften heute ihr Bestes geben, um am 12. 6. in die Europameisterschaft zu starten.
Fußballspiele sind nationale Sportereignisse, die auch zu Europa- und Weltmeisterschaften ihren nationalen Charakter nicht ablegen. Und wieviel Menschen der Fußball aktiviert und in die Stadien treibt, beweist, dass das nationale Gefühl, wenn auch politisch seitens Europa nicht gewünscht, lebt.

Und dieser Nationalgedanke muss auch politisch erlaubt sein! In vielen europäischen Ländern ist er vorhanden und eine Selbstverständlichkeit, wird allerdings gerade von deutschen Politikern als „rechtes Gedankengut“ kritisiert und abgewertet. Verständlich, schließlich ist Deutschland das Land, das nach seiner schrecklichen Geschichte im letzten Jahrhundert zu keiner Identität mehr gefunden hat.
Ungarn allerdings besitzt eine solche und es besitzt sogar einen Präsidenten, der zum ungarischen Nationalfeiertag am 15. 3. 2016 eine beachtenswerte Rede zu diesem Thema hielt, die in Deutschland/Europa keine besondere Beachtung fand.

Vorwort und Übersetzung: Professor Adorján F. Kovács

Wie jedes Jahr, so hielt der ungarische Ministerpräsident auch diesmal vor dem Nationalmuseum in Budapest eine Rede in Erinnerung an den Beginn der ungarischen Revolution 1848. Tenor ist immer die innere und äußere Freiheit Ungarns, wie es zum Tag passt.

Mittelteil der Rede Orbans:image

„Das Schicksal der Ungarn ist so mit dem der europäischen Nationen verflochten, ist so in die gemeinsame Union hineingewachsen, dass heute kein einziges Volk – einschließlich des ungarischen – frei sein kann, wenn Europa nicht frei ist. Und Europa ist heute so zerbrechlich, schwach und krank wie eine Blume, die von einem versteckten Wurm zerfressen wird. Heute, 160 Jahre nach den großen Freiheitskämpfen der Völker, ist Europa – unser gemeinsames Haus – nicht frei.

Verehrte Feiernde,

Europa ist nicht frei, weil die Freiheit mit dem Aussprechen der Wahrheit beginnt. In Europa ist es heute verboten, die Wahrheit zu sagen. Ein Maulkorb ist ein Maulkorb – auch wenn er aus Seide hergestellt wird. Es ist verboten zu sagen, dass nicht Flüchtlinge ankommen, sondern dass Europa von einer Völkerwanderung bedroht ist. Es ist verboten zu sagen, dass zig Millionen bereit stehen, in unsere Richtung aufzubrechen. Es ist verboten zu sagen, dass die Einwanderung Kriminalität und Terrorismus in unsere Länder bringt. Es ist verboten zu sagen, dass die Massen von Menschen aus anderen Kulturen eine Bedrohung für unsere Lebensweise, unsere Kultur, unsere Sitten und unsere christlichen Traditionen darstellen. Es ist verboten zu sagen, das diejenigen, die früher hierher kamen, statt sich zu integrieren schon eine eigene Welt gebaut haben, mit ihren eigenen Gesetzen und Idealen, die die tausend Jahre alte Struktur Europas auseinander zwingt. Es ist verboten zu sagen, dass dies nicht zufällig ist und nicht eine Kette von unbeabsichtigten Folgen, sondern eine geplante, orchestrierte Aktion, eine auf uns gerichtete Menschenmasse. Es ist verboten zu sagen, dass in Brüssel heute daran gearbeitet wird, die Fremden so schnell wie möglich hierher zu transportieren und unter uns anzusiedeln. Es ist verboten zu sagen, dass es der Zweck der Ansiedlung ist, die religiöse und kulturelle Landkarte Europas neu zu zeichnen und seine ethnischen Grundlagen neu zu konfigurieren, um die Nationalstaaten zu beseitigen, die das letzte Hindernis für die Internationale sind. Es ist verboten zu sagen, dass Brüssel verstohlen immer neue und neue Scheiben unserer nationalen Souveränität verschlingt, und dass heute in Brüssel viele an einem Plan für die Vereinigten Staaten von Europa arbeiten, wofür niemand jemals ihnen eine Ermächtigung erteilt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die heutigen Feinde der Freiheit sind aus anderem Holz geschnitzt als die königlichen und kaiserlichen Herrscher oder die Herren des Sowjetsystems; sie verwenden andere Mittel, um uns zur Unterwerfung zu zwingen. Heute kerkern sie uns nicht ein, sie transportieren uns nicht in Lager und sie besetzen nicht mit Tanks die Länder, die der Freiheit treu sind. Heute ist das Trommelfeuer der Weltpresse, sind Denunziationen, Drohungen und Erpressung genug –oder besser gesagt: sie waren es bisher. Die Völker Europas erwachen langsam, ordnen ihre Reihen und gewinnen Boden zurück. Die Balken des auf die Unterdrückung der Wahrheit gebauten Europas knarren und knacken. Die Völker Europas haben jetzt vielleicht verstanden, dass ihre Zukunft auf dem Spiel steht: nicht nur ihr Wohlstand, ihr Komfort und ihre Arbeitsplätze, sondern ihre Sicherheit und die friedliche Ordnung ihres Lebens sind schon in Gefahr. Die im Wohlstand schlummernden Völker Europas haben endlich verstanden, dass die Prinzipien des Lebens, auf die wir Europa gebaut haben, in Lebensgefahr sind. Europa ist das Zusammenleben von christlichen, freien und unabhängigen Nationen; es ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau, fairer Wettbewerb und Solidarität, Stolz und Demut, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
 
Diese Gefahr bedroht uns jetzt nicht, wie es Kriege und die Schläge der Naturkatastrophen tun, die uns den Boden unter den Füßen wegreißen von einem Augenblick auf den andern. Die Völkerwanderung ist ein langsames Wasser, das mit stetigem Strom die Ufer wegspült. Es erscheint in der Gestalt der humanitären Sache, aber seine wahre Natur ist die Besetzung von Territorium; und deren Gewinn an Territorium ist unser Verlust von Territorium. Haufen unverbesserlicher Kämpfer für die Menschenrechte fühlen einen unstillbaren Drang, uns zu belehren und anzuklagen. Es wird behauptet, dass wir fremdenfeindlich und feindselig seien, aber die Wahrheit ist, dass die Geschichte unserer Nation auch die einer der Aufnahme und der Verflechtung der Kulturen ist. Diejenigen, die hier als neue Familienmitglieder, als Verbündete oder als Vertriebene aus Angst um ihr Leben um Aufnahme baten, die haben wir eingelassen und sie haben ein neues Zuhause für sich gefunden. Aber diejenigen, die mit der Absicht kommen, unser Land zu verändern und unsere Nation nach ihrem eigenen Bild zu formen, diejenigen, die mit Gewalt und gegen unseren Willen gekommen sind, die sind immer auf Widerstand gestoßen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst ist nur von ein paar hundert, tausend oder zweitausend Menschen die Rede, die angesiedelt werden sollen. Aber nicht ein einziger verantwortlicher europäischer Führer würde es wagen, unter Eid zu schwören, dass diese paar Tausend nicht schließlich auf Zehn- oder Hunderttausende anwachsen. Wenn wir diese Völkerwanderung stoppen wollen, müssen wir zunächst einmal Brüssel bremsen. Die größte Gefahr für die Zukunft Europas kommt nicht von denen, die hierher kommen wollen, sondern von den Brüsseler Fanatikern des Internationalismus. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Brüssel über die Gesetze stellt.“

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Glyphosat-Zulassung und Bürgerwille


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Für den Schutz von Mensch und Tier

Glyphosat ist ein Pestizid, das beim Menschen erwiesenermaßen gesundheitliche Schäden hervorruft. Auch besteht der Verdacht, dass die Rinder-Erkrankung „chronischer Botulismus“ mit dem Pestizid in Zusammenhang steht.imageNach einigem Hin und Her tagt ab heute die EU-Kommission und es wird die Entscheidung darüber fallen, ob das Glyphosat weiter auf unseren Äckern, auf unseren Tellern und in unseren Körpern landen soll oder nicht.

Passend in die Endspurt-Diskussion warfen Welternährungsorganisation (FAO) und Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern die Beruhigungspille per Nachricht ins Volk, Glyphosat sei nicht krebserregend, wenn es über die Nahrung aufgenommen wird. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin verharmlost die Gefahr von Glyphosat bis heute, obwohl in ausgewerteten Tierstudien signifikante Steigerungen verschiedener Tumorarten auftraten. Die Arbeit dieses Gremiums steht schon seit Jahren in der Kritik. Einzelne Mitglieder haben intensive Beziehungen zur Industrie. Wohl ein Grund, warum die Kommission unter dem Druck der Industrie eingeknickt ist und die EU-Kommission das Pestizid erneut zulassen will. Laut Phoenix vom 19. 2. 2016 wurden Mitarbeiter von Firmen in die Kommission geschleust, die sogar dort als Mitarbeiter der Kommission geführt werden. Zum Beispiel der Ko-Vorsitzende Alan Boobis. Er ist Vizepräsident des International Life Sciences Institute Europe – einer mehrheitlich von Monsanto und Co. finanzierten Einrichtung.

Während in Frankreich inzwischen Pflanzenschutzmittelgeschädigte (Krebserkrankte und an Parkinson Erkrankte) einen Verein gegründet haben und Parkinson als Berufskrankheit der Landwirtschaft schon anerkannt ist, wird eine gesundheitliche Gefährdung durch Glyphosat in Deutschland von den Pflanzenschutzmittelherstellern bis heute geleugnet.
Die letzte Entscheidung fällt jetzt in Brüssel. Der Stand der Dinge in Deutschland: Während die SPD wohl gegen eine Verlängerung für die Ausbringung von Glyphosat auf deutschen/europäischen Böden stimmen will, steht Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) auch weiter in den Reihen der Verharmloser von Glyphosat. Deutschland galt bisher als Beschleuniger für eine weitere Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und mit mehr als mit einer Enthaltung bei der Abstimmung kann nicht gerechnet werden.
So wird auch in diesem Fall mal wieder deutlich, dass Lobbyisten im Vergleich zu manchem Politiker ihren Job nicht verfehlt haben.

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Bargeldabschaffung


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Weiterschlafen kostet DEIN Geld

Gerade war aus Schäubles Mund zu hören: „In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen.“ Hört, hört! Es hatte auch mal niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen … oder wie war das?

Inzwischen wird die Einschränkung des Bargeld-Verkehrs von Frankreich und Deutschland mit Hochdruck vorangetrieben. Offiziell geht es um den Kampf gegen den Terror und die Geldwäsche.
Tatsächlich geht es natürlich nicht um die Geldwäsche, sondern darum, zu verhindern, dass die Kunden ihre Gelder von den Banken abziehen.

Der Ideenreichtum der politischen Rudermannschaften kennt kein Halten. Erst erfinden sie hier die Ich-AG, den Ein-Euro-Job, dann brüsten sie sich mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro, wovon ein Mensch nicht leben und nicht sterben kann, schicken Alleinerziehende, Kinder, Familien, Lohnabhängige und zukünftige Rentner in die Armut und planen nun, uns allen das Bargeld aus dem Portemonnaie zu nehmen. Damit können dann auch Bezeichnungen wie „Lohn der Arbeit“, „Taschengeld„, „Trinkgeld“, „Wechselgeld“ u.ä. aus dem Duden gestrichen werden.

Bargeldlos unter die Kontrolle der Banken

Die vorgeschobenen Gründe sind wie immer Hirngespinste der Vollstrecker: Steuerehrlichkeit und Austrocknung illegaler Märkte. Nein – es geht um die totale Kontrolle des Einzelnen und damit um unsere finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit.
Ohne Bargeld ist jede Transaktion elektronisch gespeichert. Egal ob Kondome, Drogen, Kaugummis oder Eintrittsgelder, es wird immer alles nachvollziehbar sein, was man getan hat. Es glaubt doch wohl niemand im Ernst daran, dass der Staat diese Daten nicht auswerten möchte? Es ist nur eine Frage der Zeit, dann kommt die Transaktionsdatenspeicherung. Und dann werden es die staatstreuen Medien schaffen, uns das Bargeld als unverantwortlich, gefährlich, rassistisch, unerotisch, hinterwäldlerisch, lästig, rechtspopulistisch, antisemitisch, putinversteherisch, homophob, altmodisch oder sonstwie zu verkaufen. Man wird uns die Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs vorbeten und die Menschen werden den „Vorbetern“ schlussendlich auch folgen, denn wenn in Deutschland eines funktioniert, dann ist es der unerschütterliche Glaube der Deutschen an das, was man sie glauben machen will… nämlich dass sich die schon länger hier Lebenden (Merkels Bezeichnung für die Deutschen) entweder an Veränderungen und Verluste gewöhnen müssen oder diese am besten in Triumphe umdeuten.

Es geht schon los!

Diskutiert wird die schrittweise Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Nach einer Übergangsfrist bis Ende 2018 sollen dann keine 500-Euro-Scheine mehr ausgegeben werden. Und was machen die Bürger? Sie funktionieren und beginnen, 500-Euro-Scheine gegen geringere Stückelungen einzutauschen. Na dann …

„Münzen und Scheine sind überholt und schmälern nur den Einfluss von Notenbanken“, sagt Bofinger, einer der sogenannten Wirtschaftsweisen. Er wünscht sich also mehr Macht für die Zentralbank. Mehr Macht für eine Bank! (Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen). Wollen wir einer demokratisch nicht legitimierten Bank mehr Macht geben? Haben nicht Banken überhaupt schon das größte Machtmonopol?

„Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken, und am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten“, meinte Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

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Deutschlands Blitzkrieg gegen Deutschland


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von Beshad Miller

In beeindruckender Weise beschreibt Beshad Miller in seinem Artikel, den er in „Metropolico“ veröffentlichte, die Entwicklung Deutschands nach ldem zweiten Weltkrieg bis zum heutigen Tag und seine Rolle in Europa und in der Welt. Dieser Artikel ist sowohl zu lesen, als auch auf youtube zu hören.

auf youtube

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