DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Deutsch-türkisches Quiz


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Was ist Demokratie und wo befindet sie sich?

1. Mein Gymnasiumbesuch war nicht nur kostenlos, er war auch umsonst. Der Religionsunterricht, den wir in der Oberstufe genossen, enthielt nämlich die größte Lüge. Wir lernten die Religionen der Welt kennen und erfuhren, dass nur eine der großen Religionen, und zwar der Islam, die „Weltherrschaft“ anstrebt und damit eine vielleicht sogar gefährliche politische Komponente enthält.

imageFrage: Haben uns die Lehrer tatsächlich belogen?

2. Mein Pädagogikstudium mit den Fächern Deutsch, Musik und Religion war nicht kostenlos, aber in Sachen Religion überflüssig. Ich las nämlich derzeit auch den Koran und sah leider die gymnasiale „Lüge“ bestätigt. Ich sah die Suren der Liebe und die des Hasses, die mich weniger verunsicherten als die Aussagen über die Gläubigen und Ungläubigen. Was mir blieb, war eine aus dem Studium des Koran entstandene Skepsis. image
Frage: Wie gut kennen die deutschen Christen den Islam?

3. Der Ort Dinslaken-Lohberg hat traurige Berühmtheit erlangt, da sich von dort „Deutsch-türkisches Quiz“ weiterlesen

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Deutschlands Dornröschenschlaf


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„Selbst wenn unser Blut fließt. Der Islam siegt.“

So lautet ein Text, zu lesen auf einem Transparent eines Erdogan-Anhängers auf einer der bombastischen Siegesfeiern in Istanbul am 21. Juli.

AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
Die gefährliche Seite des Islam

Man möchte Hilfe schreien vor so viel Blindheit und Dummheit, die sich hier in Deutschland, dem Land der Kultur, der Dichter und Denker, der großen Erfinder, Musiker und Philosophen inzwischen ausgebreitet haben.
Da schreiben Menschen Bücher, die selber dem Islam angehören oder angehörten, die deshalb auch mehr über ihn wissen als der „gemeine“ Moslem und der „gemeine“ Christ, egal in welchem Land beheimatet. Teilweise haben diese Menschen noch ein ganzes Studium absolviert, um die verschiedenen Strömungen, Rituale, Traditionen und Gesetze dieser Religion zu verstehen. Sie haben nicht nur den Koran gelesen und auswendig gelernt, sondern wissen ihn uns, den Ungläubigen, zu erklären. Und sie warnen uns vor den Inhalten und Zielen, die im Koran verankert die Ausbreitung des Islam auch mit Gewalt fordern.
Aber Deutschland befindet sich seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf und „Deutschlands Dornröschenschlaf“ weiterlesen

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Scharia in Deutschland


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Sabatina James: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen.

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Wovor haben wir Deutschen in Sachen Meinungsbildung eigentlich Angst, wenn es Menschen gibt, die seitens des Islam mit der Fatwa, der Todesdrohung belegt wurden und bei jedem Satz, den sie sprechen, um ihr Leben bangen müssen … diesen Satz aber trotzdem sprechen? Wie feige von uns, diese Menschen allein zu lassen in ihrer Überzeugung, ihrem Mut und ihrem Fleiß, den sie brauchten, um das alles niederzuschreiben, was wir „Feiglinge“ nur noch lesen müssen?
Um eine wunderbar mutige Frau handelt es sich bei der Autorin des Buches „Scharia in Deutschland“ und sie ist lange nicht mehr die Einzige, die durch ihre Erlebnisse, Kenntnisse und Tatsachen mit dem Kuschel-Deutschland aufräumt und den Weckruf in Richtung „Gutmenschen“, „Willkommensfanatiker“ und „Mitschwimmer“ anstimmt.

screenshot, phoenix tv
screenshot, phoenix tv

Ich habe Respekt vor dieser Frau, die als Muslima auf die Welt kam und vor einem Jahrzehnt zum katholischen Christentum konvertierte. Und das tat sie nicht in aller Stille, sondern öffentlich, was ihr ein Leben unter Polizeischutz bescherte. Sabatina James wurde 1982 in Pakistan geboren „Scharia in Deutschland“ weiterlesen

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Putsch in der Türkei


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„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“

Die Informationen sind der Sondersendung in Phoenix, 16. 7. um 17.00 Uhr entnommen.

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Was war los in der Türkei in der Nacht zum 16. 7. 2016? Es soll ein Putsch in Ankara stattgefunden haben mit 265 Toten und 1400 Verletzten. Die Putschisten entstammen der Luftwaffe und Teilen des Heeres. Ihre Beweggründe: Sie wollten die undemokratische Regierung absetzen und eine demokratische Ordnung wiederherstellen. Der Rechtsstaat sei nicht mehr gewährleistet.

Schon am Morgen trat Erdogan vor die Kamera, um zu verkünden, dass der Putsch gescheitert sei.
„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“, sagte Erdogan in seiner Rede am nächsten Morgen. „Kurz nachdem ich den Ort verlassen hatte, wurde er bombardiert. Die obersten Militärführer rufe ich auf, diejenigen, die unsere Werte verinnerlicht haben. Diejenigen, die ihre Anweisungen gegen mein Volk aus Pennsylvania erhalten haben, werden sich verantworten müssen. Es wird eine große Säuberungsaktion stattfinden, um unsere Ordnung wieder herzustellen.

imageWie immer weiß Erdogan stets sofort, wer für Terroraktionen, Anschläge und diesen Putsch verantwortlich ist. Hinter diesem Putsch steht, so verkündet er, der in Pennsylvania lebende türkische Prediger Fethullah Gülen. Dessen Agenten und Anhänger seien die Organisatoren des Putsches und deshalb auch als Terroristen zu bezeichnen. Gülen allerdings hat sich nach dieser Anschuldigung geäußert und schriftlich mitgeteilt, dass er nichts mit diesem Putsch zu tun habe.
Erstaunlich, dass am Morgen nach dem nächtlichen Putsch schon der erste Abschnitt der Arbeit erledigt ist, wie der türkische Ministerpräsident den Zustand nach wenigen Stunden bezeichnet.
2700 Richter wurden abgesetzt. 5 Generäle und 29 Oberste wurden entlassen. Die Lage sei unter der Kontrolle der Militärkommandeure. Erdogan würde für Vergeltung sorgen und denkt darüber nach, dafür die Todesstrafe einzuführen.

Auf die Frage, was dieser Putsch für Erdogan bedeutet, antworten alle Gefragten gleich. „Erdogan geht gestärkt aus dieser Aktion hervor. Sein geplanter Weg ist nun frei für eine neue Verfassung und das beabsichtigte Präsidialsystem.“

Wieso ist der Putschversuch nach 24 Stunden vorbei? Warum sieht niemand irgendein zerstörtes Gebäude? Wer sind die Toten, wer die Verletzten? Was hört man von den Demonstrierenden in Deutschland, was vom türkischen Volk? „Allah ist groß!“ Sowohl die Bürger der Türkei, als auch die in Deutschland lebenden Türken protestieren nicht für die Demokratie in der Türkei, sondern für Erdogan und Allah.

Welche Bären sollen uns von Erdogan nun wieder aufgebunden werden? Seine Putsch-Geschichte und sein Statement dazu erinnern mich leider in mehreren Punkten an eine Zeit und einen leider deutschen Herrscher, der ähnliche Spielpläne und Worte zum Machtausbau parat hatte.
Wie sonst soll man Erdogans Formulierungen deuten: „Der Putsch ist ein Geschenk Gottes.“ Sowohl seine Säuberungsaktion wie auch die geplante Einführung der Todesstrafe sprechen eine deutliche Sprache.

Und aus diesen Gründen wiederhole ich es zum x-ten Mal: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ und „Die Türkei gehört nicht in die Europäische Union.“

Nachtrag: Erkenntnisse nach wenigen Wochen

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Armenien-Resolution


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Völkermord an den Armeniern

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Heute stimmte der Bundestag über die Armenien-Resolution ab. Es ging darum, ob die Tötung von bis zu 1.5 Millionen Armeniern vor 101 Jahren als Völkermord/Genozid bezeichnet werden soll. Was die Türkei dazu zu sagen hat, fasste der Ministerpräsident der Türkei mit folgenden Worten zusammen: „In der Geschichte der Türkei gibt es kein Kapitel, für das wir uns schämen müssten.“ Das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus hält die Opfer für eine Begleiterscheinungen eines von den Armeniern angefangenen Bürgerkriegs. Nach gängiger Ansicht hätten armenische Gruppen den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum Anlass genommen, sich gegen das Osmanische Reich zu erheben, und dabei zahlreiche Massaker an der türkischen Bevölkerung verübt.

Deutsche Regierung sollte sich schämen.

Wenn sich schon die Türken nicht schämen wollen,  sollten sich allerdings unsere Abgeordneten und die wichtigsten Regierungsvertreter Merkel, Steinmeier und Gabriel schämen, die sich durch Abwesenheit der Abstimmung entzogen. Aber wen wundert es, dass Erdogans Einfluss bis in die Köpfe der Parlamentarier reicht.
Schon vor einem Jahr sollte die Resolution verabschiedet werden. Es kam aber nicht zur Abstimmung aus Rücksicht auf die Türkei. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte damals versucht, die Aufnahme des Wortes „Völkermord“ zu verhindern.

Bundespräsident gibt den Begriff des Völkermordes vor.

Erst als Gauck in einer Rede das Wort „Völkermord“ aussprach, blieb dem Parlament trotz massiver Kritik aus der Türkei nichts anderes übrig, als sich dieser Bezeichnung für den Massenmord an den Armeniern anzuschließen.
Schon mehrfach hatten Türkeivertreter in Brüssel protestiert und sogar einmal damit gedroht, dass die Türkei die Aufnahme in die EU verweigern würde, sollte weiterhin von einem Völkermord an den Armeniern gesprochen werden. Selbst die Forderung durch die ständige Vertretung der Türkei bei der EU nach einem Stopp an Fördergeldern für ein Projekt der Dresdener Sinfoniker wurde bekannt, das sich kritisch mit dem Völkermord  befasste.

Nun, warten wir auf den nächsten Akt der Tragikomödie mit dem Titel „Mehrdogan“.
Friedrich Dürrenmatt schrieb über die Gattung, sie „sei die einzig mögliche dramatische Form, heute das Tragische auszusagen“. Denn sie setze „Schuld, Not, Maß, Übersicht, Verantwortung“ voraus, um ihr Ziel, die Läuterung des Einzelnen, zu erreichen.

Auf die Armenier-Resolution folgte ein verheerendes Presseecho in der Türkei.

Nicht anders zu erwarten war das Echo der türkischen Regierung, der Presse und großer Teile der Bevölkerung auf die Armenier-Resolution des deutschen Bundestages. Der türkischstämmige Abgeordnete Cem Özdemir erhielt massive Drohungen durch türkische Nationalisten wegen seines Einsatzes für die Resolution.
Von „Schande über euch“ bis „Völkermord an der Freundschaft“ reichen die Beschimpfungen. Und wieder einmal wird die Nazi-Uniform für Merkel aus der Mottenkiste bemüht, in der sie in der Zeitung „Sözcü“ mit den Worten bedacht wird: „Hitlers Enkel haben die Türkei des Genozids bezichtigt.“image

Beweise über Beweise für Wulffs wunderbare These: Der Islam gehört zu Deutschland. Ja, für Deutschland im Dauer-Dornröschen-Schlaf sicher!

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Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört


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Sharia und Menschenrechte?

„Der Islam gehört zu Deutschland“. Dieser Satz wird dem Lieblingspräsidenten der Kanzlerin, Christian Wulff, zugeschrieben. Vier Jahre vor ihm allerdings formulierte schon der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble in der Eröffnungsrede der ersten von ihm initiierten Islamkonferenz: „Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas.“
CDU und CSU-Politiker sowie Teile der Bevölkerung fühlten sich durch die Formulierung Wulffs stark überrumpelt, was dann nicht Angela Merkel, sondern Joachim Gauck mit dem einzig gescheiten Satz in der Debatte zu glätten verstand. Er sagte nämlich: „Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.“
Und genau so ist es! Der Islam gehört aus vielerlei Gründen nämlich nicht zu Deutschland, obwohl Merkel und ihr Regierungssprecher Steffen Seibert Wulffs Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ in den letzten Jahren schon mehrfach übernommen und öffentlich formuliert haben.
Man kann nur hoffen, dass uns nicht bald der „Islamische Staat“ beweist, wie sehr der Islam zu Deutschland gehört! „Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört“ weiterlesen

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Der Boss vom Bosporus


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Erdogan, der Große

Der Staatspräsident der Türkei Erdogan bestellte den deutschen Botschafter Martin Erdmann ein, um sich über den vor 14 Tagen veröffentlichten Song der Satiresendung „Extra 3“ zu echauffieren. Erdogan fühlt sich durch diesen beleidigt und die Mehrheit seiner Bürger ebenfalls.

Da Merkel sich von Erdogan in der Flüchtlingsfrage abhängig gemacht hat, wird sie natürlich einknicken und sich selbstverständlich – wie es der Islam zwischen Mann und Frau auch vorsieht – verneigen und entschuldigen und ihm für seinen nächsten Wahlkampf die Fußballstadien in Deutschland reservieren. Natürlich könnte da ansonsten auch die eine oder Milliarde Euro Abhilfe schaffen und die Wogen wieder glätten.

Dabei wird sie großzügig über alles hinwegsehen, was Erdogan als „türkische Angelegenheit“ bezeichnet und es wird sie wieder nicht stören, uns Bürger, einige Nachbarländer oder sonstige Teile der Welt zum x-ten Mal in die Verständnislosigkeit zu treiben.

Hier der Stein des Anstoßes:

Eine so genannte türkische Angelegenheit:

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