DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Hillary Clinton – am Ziel ihrer Träume und unserer Albträume?


Hillary Clinton, die nächste kriegsführende Präsidentin der USA nach dem Friedensnobelpreisträger Obama. Weiter wie bisher auf dem Weg in die einzige Weltmacht USA.

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Die Zeit nach dem Friedensnobelpreisträger Obama
Hillary Clinton
Hillary Clinton

Sollte sich Donald Trump bei der Wahl zum Präsidenten der USA im November durchsetzen, werde dies „Amerika weniger sicher und die Welt gefährlicher machen“, sagte Hillary Clinton in einer Rede an der Stanford University in Kalifornien. „Wenn Mister Trump sich durchsetzt, wird es wie Weihnachten im Kreml sein“, sagte Clinton.
Trump-Sympathisanten haben es da einfacher mit der Beschreibung der Gegenkandidatin. Sie nennen sie einfach „Killery“ und ordnen sie damit als Kriegstreiberin ein. Damit würde auch Obama mit seinem Lob über Hillary, „sie würde sein Vermächtnis fortführen“, goldrichtig liegen. Über die unzähligen Toten in der Welt, die auf das Konto eines „Friedensnobelpreisträgers“ gehen, kann schließlich nur geweint werden.
Trump hingegen sagt, dass er als Präsident generell die Rolle der USA in der Welt deutlich zurückfahren würde. Seine Devise lautet: „America first“ (Zuerst Amerika), eine der Bemerkungen, die ihm die Bezeichnung „Populist“ einbrachte. Er gilt als Gegner der Globalisierung, befürwortet den Abzug von US-Truppen aus Teilen der Welt, kündigt das Ende der „unentbehrlichen Nation USA“ mit den ständigen Militärinterventionen an und spricht sich für gute Beziehungen mit Russland und China aus … könnte man das alles nur glauben!!!

Mit Hillary Clinton zur einzigen Weltmacht

Aber zurück zu Hillary Clinton. „Sie ist die Verkörperung des Mainstreams“, beschreibt sie der Politikwissenschaftler Michael Dreyer von der Uni Jena. Sie ist eine „typische Politikerin aus dem Establishment“ mit horrenden Redner-Honoraren, der Lobbyismus nicht fremd ist. Bezeichnet wird sie in der Presse als kühle Karrierefrau mit einem Glaubwürdigkeitsproblem.
Um sie und ihre politische Ausrichtung zu verstehen, muss hier die „graue Eminenz“ der amerikanischen Politik genannt werden, der polnischstämmige Zbigniew Brzezinski, der schon die Präsidenten Johnson und Carter beriet, auf den selbst Reagan und Bush hörten und der auch von Obama überschwenglich gelobt wird. Er befürwortet eine amerikanische Politik, die ohne jedwede Rücksicht auf andere – nach Außen und nach Innen – nur machtpolitische US-Interessen zum Kalkül hat. Wer sein Buch „Die einzige Weltmacht/Amerikas Strategie zur Vorherrschaft“ gelesen hat, wird erkennen, wohin die Reise der USA geht, warum die Spaltung Russland-Europa gewollt ist und dass sowohl die Ukraine als auch Syrien auf der USA-Wegstrecke zur einzigen Weltmacht liegen.
Clinton wird Obamas Weg weitergehen – nur härter. Ihr Wahlkampf-Unterstützer, US-General John Allen hat in seiner Pateirede auf dem demokratischen Parteitag in Philadelphia auch den Weg in einen 3. Weltkrieg nicht ausgeschlossen und lobte Hillary dafür, dass sie als Präsidentin der USA entschlossen sei, das Ziel der Weltherrschaft der USA mit allen Mitteln zu verfolgen. Die hilfreichen Europäer bekunden schon jetzt einmal ihre Solidarität. Der luxemburgische Außenminister dazu: „Wir sind in der Europäischen Union und der Nato so stark, dass Russland weiß, dass der Dritte Weltkrieg ausbrechen würde, wenn sie eines unserer Länder angreifen würden.“

Macht und Geld

Nicht ganz unwichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Hillary Clinton bei den Wahl-Spenden durch die US-Waffenindustrie unter allen 21 Kandidaten, die für die US-Präsidentschaft angetreten sind, auf Platz 1 liegt. Donald Trump belegt Platz 16. Während Clinton persönlich keinen einzigen Dollar in ihren Wahlkampf gesteckt hat, hat Trump seinen Wahlkampf mit einer Summe von 45,7 Millionen Dollar zu 72 Prozent selbst finanziert.

Alle Anhänger Hillary Clintons, die glauben, mit ihr als Präsidentin sei der Sache des Weltfriedens gedient, werden schneller als ihnen lieb ist, erkennen, dass zwei Dinge nicht zusammen passen: Weltherrschaft und Weltfrieden.

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Donald Trump – eine von zwei Katastrophen?


Der Präsidentschaftskandidat Donald Trump will Amerika wieder groß machen. Ist er eine Chance oder eine Katastrophe für Die USA und die Welt

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Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. (Jean Cocteau)
Donald Trump
Donald Trump

Der Kapitalismus frisst seine Kinder. Übrig bleiben Verrückte und Durchgeknallte, Größenwahnsinnige, Egomanen und Psychopathen. Voraussetzung ist: Sie müssen in Geld schwimmen. Diese Voraussetzung erfüllt der Großmeister der Versprechungen und Beleidigungen aus New York City. Er wird Amerika wieder groß machen und verspricht auch dem kleinen Mann mehr Größe als bisher … Donald Trump, der vielleicht nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Zu befürchten bleibt, dass ein Präsident Trump mit Kim Jong Un, Erdogan und Putin kein Doppelkopfspiel anstrebt, sondern sich auf Machtspiele einlässt, die die Welt absolut nicht braucht.

TV-Star Trump

Zum Amtseintritt sollte sich Trump zunächst um die von ihm in die Pleite manövrierte Stadt Atlantic City kümmern, in der er mit seinem gigantischen Trump-Spielcasino 1,7 Milliarden Dollar in den Sand setzte und wo heute nur noch die Suppenküchen florieren. Diese persönliche Pleite hat der „Schlag-ihn-zu-Brei-Meister“ wohl längst verdrängt. Diese Worte benutzte Trump, als es bei einer Wahlkampfrede mit einem seiner Kritiker zur verbalen Konfrontation kam.
Ob Kritiker, Mit-Kandidaten, Vorgänger, Frauen, Behinderte, Einwanderer oder die 11 Millionen bisher geduldeten Illegalen ohne gültige Papiere … der Entertainer und TV-Star Trump weiß sein Ego stets in Szene zu setzen nach der Faustregel: „Mach sie alle klein, um selber groß zu sein!“
Aber auch ein blindes Huhn findet ab und an mal ein Korn. Und so auch Trump, der seine Reden ganz nach TV-Manier oft vom Teleprompter abliest und plötzlich Sätze wie „Unsere Außenpolitik ist ein komplettes Desaster“ oder „Krieg und Aggression werden nicht meine ersten Instinkte sein“ ausspricht.
Trump punktet fast ausschließlich bei weißen Wählern, und da sowohl in der „under class“ als auch in der „upper class“.

Trump privat

Trump lebt heute mit seiner dritten Frau in einer Supervilla in Palm Beach/Florida.
Sohn und Tochter unterstützen Trump im Wahlkampf. Dabei glänzt Tochter Iwanka, die den Auftrag hat, die Frauen als Wählerinnen für Trump anzusprechen und zu gewinnen.
Donald Junior hält den Erfolg für die richtige Züchtung, so wie sie bei den Trumps seit mehreren Generationen vorliegt.

Pleiten, Pech und Pannen

Irgendwie fühlt man sich an Carsten Maschmeyers AWD-Versicherungsspielchen erinnert, wenn man Menschen zuhört, die auf Trumps Universität für zukünftige Immobilienhändler gesetzt hatten, weil sie an ihn und seine Versprechen glaubten.
Einer der Geschädigten, der durch seinen Glauben an Trump 34.000 Dollar verlor, hat Anzeige erstattet. Andere Kläger kamen hinzu. Die Verfahren laufen. Die Staatsanwaltschaft spricht von Betrug, weil Trump ohne Lizenz seine Uni geführt hat.
Der Kandidat der Republikaner, den anfänglich so recht niemand ernst nehmen wollte, hat sich durchgesetzt und ist nicht mehr aufzuhalten.
So sind sie, die Fürsprecher ihrer zukünftigen Untertanen: Wortgewaltige „kings of money“.

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Politik ohne Sinn und Verstand


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Zukünftige Kanzlerin von der Leyen auf Kriegskurs

imageWer ist dieser Herr Stoltenberg, der uns heute in den Medien die Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten von AmEurika und Russland erklärt? Er ist seit Oktober 2014 der Generalsekretär der Nato und hat heute entschieden, das verstaubte Gemälde „Feindbild Russland“ mal wieder aus dem Keller zu holen. Heute wurde es abgestaubt und aufgehängt.

Hier der Beweis heute auf t-online.de:

„Der Ton zwischen Nato und Russland wird zunehmend rauer. Während Moskau das Atlantische Bündnis beschuldigt, eine anti-russische Hysterie zu schüren, warnt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einer russischen Expansion. Beide Seiten reagieren mit Aufrüstung an den Grenzen.image
„Russland versucht mit militärischen Mitteln, einen Einflussbereich aufzubauen“, sagte Stoltenberg der „Bild“-Zeitung. Die Nato beobachte eine massive Verstärkung der russischen Militärpräsenz an der eigenen Grenze – in der Arktis, im Baltikum, im Schwarzen Meer bis zum Mittelmeer. Darauf müsse die NATO reagieren, so Stoltenberg.
Ein Verteidigungsbündnis, das seinen Mitgliedsländern nicht zumindest das Gefühl vermittelt, sie gegen Angriffe verteidigen zu können, ist seinen Namen nicht wert. (Und was ist mit dem Gefühl der Sicherheit an den europäischen Außengrenzen?)
Also reagiert die Nato auch. Bereits am Dienstag hatten die Verteidigungsminister des Bündnisses in Brüssel angekündigt, 4000 Soldaten nach Polen, Lettland, Estland und Litauen entsenden zu wollen.
Eines der Bataillone wird von Deutschland geführt, das auch den Großteil der Soldaten dafür stellen will.

Nachtrag vom 26. 6. 2016: Berlin/Passau (dpa) – Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland „bis hin zu Krieg“ gewarnt.

Ist Deutschland eigentlich noch zu retten?

a) Da lässt es den Herrn Snowdon, der seiner moralischen Pflicht gehorchend uns Wahrheiten über die Liebesdienste unseres amerikanischen Freundes offenbaren könnte, im russischen Exil versauern.
b) Da öffnet man alle Türen des Landes, um nicht nur – was sehr in Ordnung ist – verzweifelte Kriegsflüchtlinge, sondern auch Tausende von jungen männlichen hier fehlenden Fachkräften willkommen zu heißen, die hier nicht nur in Köln Silvester feiern.
c) Da rettet man seine machtbesessene Haut, indem man sich dem Herrn Erdogan an den Hals wirft und in eine Abhängigkeit gerät, die Auswirkungen auf das gesamte weltpolitische Geschehen hat.
d) Da bläst man militärisch mit einem großangelegten Manöver vor den Toren Russlands nicht nur seine Muskeln auf, sondern beteiligt sich auch noch an der wieder aufgekeimten Russophobie der polnischen Verschwörungs-Regierung unter Kaczynski und lässt ein deutsches Bataillon in Letland aufmarschieren.
e) Da schaut man sich eine Fußball-Europameisterschaft an mit Spielen einer russischen Mannschaft, begreift aber nicht, dass Russland und nicht die USA zu Europa gehören und jedes amerikanische Trommeln in Ländern außerhalb der USA  Unheil verheißt.
f) Und das nicht genug! Russland bekommt noch in Sachen Sanktionen eine halbjährige Spielverlängerung.

Und nun die Frage aller Fragen: Wessen Spielplan wird hier eigentlich gespielt?

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Bilderberger heute in Dresden


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Treffen der Reichen und Mächtigen

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Ein wunderbarer Zeitpunkt für die Reichen und Mächtigen, vom 9. bis 12. 6. 2016 im Taschenbergpalais in Dresden die 64. Bilderberger Konferenz durchzuführen. Jahrzehntelang unterlagen diese regelmäßigen Treffen und die Gesprächsthemen der Geheimhaltung. Und so sieht und hört man auch jetzt fast nichts über diese Großveranstaltung, die jedesmal aus dem Finanztopf des Landes finanziert wird, in dem sie stattfindet.

Der Zeitpunkt ist günstig, was ja sicher genau so beabsichtigt war: Fußball-EM in Frankreich, Nato-Großmanöver in Polen und die glückliche Wendung eines Extrem-Wetters, das ganze Teile Deutschlands in Wasser und Schlamm getaucht hat. Tausenden von Menschen und Helfern sind bei der Rettung ihrer letzten Habseligkeiten und den Aufräumarbeiten Uhrzeit und Datum abhanden gekommen. Was interessiert sie eine Bilderberger Konferenz?

Welt-Entscheider unter sich

Ideale Bedingungen also, die private Konferenz jeder Wahrnehmung zu entziehen und in luxuriösen „Hinterzimmern“ neue „Rezepte“ zu entwickeln ohne Teilnahme und Einmischung des „Fußvolkes“.
Diese Konferenz vermittelt Einblicke in das Funktionieren der Presse und Medien und Volkes Frage nach ihrer Unabhängigkeit. Dass Chefredakteure eingeladen sind, steht außer Frage, aber zu glauben, dass sie zum Zwecke einer ausgewogenen und kritischen Berichterstattung vor Ort sind, wäre dumm. Anwesend und wichtiger sind nämlich die Medien-Besitzer und Medien-Herausgeber, die ihren Chefredakteuren den zukünftigen Kurs der Berichterstattung für die Zeit nach „Bilderberg“ vermitteln.

Verschwörungstheorien und Demokratievorstellungen sind beide in Verbindung mit den „Bilderbergern“ unangebracht, wobei die Wucht des Zusammenschlusses von Macht und Kapital nicht unterschätzt werden darf. Beispielsweise geht die Einführung des Euro imagenach Angaben des belgischen Unternehmers und Ehrenvorsitzenden Etienne Davignon auf eine Bilderberg-Konferenz zurück.
Der Sicherheitsaufwand ist in Zeiten des Terrors natürlich gigantisch, die Kosten dafür ebenfalls. In Dresden sorgen augenblicklich 400 Polizisten für die Sicherheit und Abschirmung der 130 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwelt. Angesichts dessen, dass es sich um eine private Konferenz handelt, muss die Frage erlaubt sein, warum die finanzstarken Teilnehmer nicht in ihre eigenen Taschen greifen, sondern sich vom Gastgeberland alimentieren lassen.

Krönungsrituale für Volkes Zukunft

Viele werden bis heute noch nichts über die Bilderberger wissen. Diese Konferenz wurde 1954 vom niederländischen Prinz Bernhard im Hotel „de Bilderberg“ ins Leben gerufen. Eingeladen waren damals hochrangige Leute aus Westeuropa und Nordamerika, um diese Beziehung zu intensivieren. Heraus kam eine Geheimkonferenz, die sich das Recht herausnahm, gewünschte Menschen in gewünschte Positionen zu bringen. Und auch in diesem Jahr werden die Blicke der Bilderberger auf den nächsten möglichen Bundespräsidenten und die Nachfolge Merkels gerichtet sein. Die Presse hat schon gute Vorarbeit geleistet und von der Leyen mehrfach glänzend inszeniert.
Fürchten wir uns deshalb schon heute vor einem Deutschland mit einer Kanzlerin von der Leyen und einem Bundespräsidenten Schäuble, nicht etwa dieser Personen wegen, sondern der Tatsache wegen, dass nach dem Austausch der Marionetten diese sinnlose auf Wachstum, Kapital und Amerikahörigkeit ausgerichtete Politik so weiter geht wie bisher.

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Provokation in Richtung Russland


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Erst Provokation – dann Konfrontation?

Es gibt die kluge Politik der Diplomatie und der Kompromisse und die der Provokation und Konfrontation. Und es gab diesbezüglich die Hoffnung, dass eine Frau an der Spitze Deutschlands eine harmonisierende Wirkung auf die doch oft testosterongesteuerte Männerwelt ausüben würde. Und so sah es auch anfänglich aus.

Küsschen hier, lächeln dort, heute reden, morgen schweigen. Dass sich aber genau diese Frau inzwischen ehrgeiziger und machthungriger präsentiert als die europäische Männerriege und für dieses Ziel das Drama „Augen zu und durch!“ zu ihrem Programm machte, ahnte niemand.
Vielleicht war die Erwartung zu hoch, um von ihr, einer Ostdeutschen, zu erwarten, dass sie die deutsche Geschichte zum Anlass nehmen würde, nicht nur als Frau, sondern auch als Deutsche eine eher zurückhaltende bis neutrale Politik zu fahren – gerade in einer krisengeschüttelten Welt. Das tat sie nicht! Sie sang die Melodie in Deutschland, Europa und in der Beziehung zu Russland und ließ ihre deutschen und europäischen Herren dazu den Takt schlagen. Dirigent des Ganzen war und ist die USA, hoch akzeptiert dabei der Charmeur Barack Obama.

Anakonda-Gift gegen Russland

Das erste große Polit-Konzert findet dann auch gerade auf Polens Bühnen statt und trägt den verheißungsvollen Titel „Anakonda“.
31.000 Mitwirkende aus 22 Ländern proben dort zehn Tage lang den Aufstand. Polen rief und alle kamen. Selbst die Ukraine, Nicht-Nato-Mitglied und Zankapfel zwischen Russland und Europa, erhielt eine Gastrolle. Polen lässt nichts aus, um dieses Militärspektakel zu einer der Provokationen werden zu lassen, die Europa hätte verhindern müssen.

„Mit der Übung „Anakonda“ ist die Nato nicht glücklich. Das Manöver, heißt es im Hauptquartier, sei „viel zu plump auf Russland gemünzt“. Zudem sei das Durchspielen des Bündnisfalls so kurz vor dem Nato-Gipfel in Polen „zu dick aufgetragen“. Klar sei das Verhältnis zu Russland schwierig, hier aber werde „ohne Not der Ernstfall durchexerziert“.
Hinter den Kulissen hatte die Nato versucht, die Polen zu beschwichtigen. Nicht nur Außenminister Frank-Walter Steinmeier redete viel, bat um Mäßigung. So wie er mussten aber auch die anderen Partner lernen, dass die neue polnische Regierung an ihrem strikten Anti-Russland-Kurs festhält.“
Und damit das Brüllen auch mit genügend Tamtam in Putins Richtung erfolgt, braucht man den Größten aller Brüder, die USA. Die freut sich, mal endlich wieder die Muskeln kraftvoll spielen lassen zu können und sich im Flair der Groß-, wenn nicht Weltmacht zu bewegen. USA – der immer schon gefühlte große Bruder des kleinen Polen.

Putin – wirklich der böse Onkel?

imageDass Russland auf diese Provokation gereizt und verärgert reagiert, erstaunt nicht und war seitens Polens beabsichtigt. Der viel kritisierte Putin, der sich vor der Anektierung der Krim, die meiner Meinung nach eine Wut-Reaktion auf den Wortbruch des Westen war, die Nato nicht weiter nach Osten auszudehnen, hätte mit kluger Politik des Westens gezähmt werden können. Seine Absicht zur Annäherung hat er schließlich in zwei klugen Reden vor dem deutschen Bundestag 2001 und vor der Sicherheitskonferenz 2007 in München deutlich gemacht und schon damals der vom Westen anvisierten Neuen Weltordnung eine Absage erteilt.

Und wieder kommt die Frau ins Spiel, die statt des Versuchs einer ausgleichenden Politik zwischen den USA und Russland auf Obamas Schoß Platz nahm, weil man vom „bösen Onkel“ ja keinen Lutscher annehmen darf.
Diese Politik ist dumm und gefährlich, denn wer besiedelt unseren großen Kontinent und bedarf einer guten Nachbarschaft? Doch wohl die europäischen Länder inclusive Russland.
Jeder möge sich einmal die Liste der Kriege und militärischen Konflikte und Einmischungen der USA  (Nachtrag siehe unten!) nach dem Zweiten Weltkrieg anschauen und sich dann endlich besinnen, ob er dieser gewesenen, jetzt bankrotten Weltmacht und der deutschen Schoßhündin im Frauengewand noch seine Stimme geben will.

(Nachtrag zu „Liste der Kriege und militärischen Konflikte und Einmischungen der USA: Nicht mehr zu finden. Vermutlich gelöscht wegen Zensur. Siehe stattdessen hier!)

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Rede zur UN-Klimakonferenz 1992


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Severn Suzuki spricht für die Kinder der Welt

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Auch Kinder und junge Menschen können uns beeindrucken und sogar beschämen. Aber Kinder haben auf dieser Welt keine Lobby. Selbst in den reichen Ländern dieser Welt rutschen Familien mit mehreren Kindern oft in die Armut.

Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 3,1 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei – mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit.
2050 werden aufgrund des Klimawandels zusätzlich 24 Millionen Kinder in Armut leben. Fast die Hälfte von ihnen in Sub-Sahara Afrika.  Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt.

Und warum lösen wir das Problem dann nicht?

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ (Albert Schweizer)

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Obamas Besuch in Hannover


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Werbebesuch für TTIP

imageWelchen Satz wiederholte damals Rudi Carrell  bei einer seiner unterhaltsamen Sendungen mit dem Titel ‚Lass dich überraschen‘? Er sagte: „Gestern noch an der Kasse des Supermarktes, heute schon auf der Show-Bühne.“

Das trifft heute genau auf Angela Merkel zu. Gestern noch in gebückter Haltung zum Füße-Küssen bei Erdogan, heute in der Liebeslaube mit ihrem großen Bewunderer Obama. Ziel dieses Besuches ist eindeutig die gemeinsame Demonstration für das Freihandelsabkommen TTIP, das beide, Obama und Merkel, dringend in diesem Jahr unterzeichnet haben wollen. Im Januar des nächsten Jahres endet Obamas Amtszeit und wer weiß schon, ob dann Amerika auch weiterhin seine deutsche Muse küsst.
Merkel hat oft genug deutlich gemacht, auf wessen Seite sie in Sachen TTIP steht. Und sie wird trotz aller Demonstrationen, „Obamas Besuch in Hannover“ weiterlesen

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Atomkraftwerke abschalten – Atomwaffen stationieren


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Amerikanischer Waffenstützpunkt Deutschland

Welch wundersamer Logik folgt doch die deutsche Politik, wenn sie einerseits als Folge von Fukushima die Atomkraftwerke abschaltet, andererseits aber das Geschenk aus den USA, den Austausch von „alten“ gegen „neue“ (Typ B61-12) Atomraketen in Büchel dankend annnimmt?
Das ist die Erteilung der Erlaubnis an Amerika, auch weiterhin militärisch den „deutschen Spielplatz“ zu nutzen, womit die „Amerika-Hörigkeit“ ein weiteres Mal bewiesen wäre. Und all diejenigen, die im großen Schlaflabor Deutschland schon erwacht sind und Informationen und Kenntnisse darüber gesammelt haben, dass wir es bis heute als Staat zu keiner Souveränität gebracht haben, wundern sich nicht.
Wo werden unsere amerikanischen „Freunde“ denn wohl ihre zukünftige Kampfeslust ausleben? Ja, eine recht zynische Frage, die eine Antwort fordert auf die zynische Atom-Politik Angela Merkels.
Siehe hierzu einen Beitrag auf youtube.

Eine überflüssige Provokation gegenüber Russland ist es schon heute und gleichzeitig ein Verstoß gegen die Paragraphen 1 und 2 über die Nichtverbreitung von Atomwaffen.

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Weltbevölkerung


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Tröstliches Gedankenspiel?

Es gibt nicht nur Dachbodenfunde für ebay-Aktive, sondern beispielsweise auch Schreibtischfunde wie den folgenden Beitrag, der mir beim Aufräumen leider ohne Angabe des Autors in die Hände fiel. Die Richtigkeit aller hier gemachten mathematischen Aussagen habe ich nicht überprüft – es reicht doch, einmal nachdenklich zu werden…

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammen gesetzt:
57 Asiaten – 21 Europäer – 14 Amerikaner – 8 Afrikaner.

Es gäbe 52 Frauen und 48 Männer, 30 Weiße und 70 Nicht-Weiße, 30 Christen und 70 Nicht-Christen, 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle.

6 Personen besäßen 50 Prozent des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA. 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden, einer wäre dabei zu sterben, zwei wären gerade dabei, geboren zu werden und nur einer hätte einen Universitätsabschluss.

Folgendes würde sich daraus ergeben:
Wenn du morgen aufstehst und eher gesund als krank bist, hast du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
Wenn du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es dir besser als 500 Millionen Menschen.
Wenn du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen, bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.
Wenn du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75 Prozent der Menschen dieser Welt.
Wenn du Geld auf einer Bank, in deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst du zu den priviligiertesten 8 Prozent dieser Welt.
Wenn deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist du auf dieser Welt wahrlich eine Rarität.
Und überhaupt bist du gesegnet, weil du nicht zu den 2 Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

Arbeite, als bräuchtest du kein Geld.
Liebe, als habe dir nie jemand etwas zu Leide getan.
Tanze, als schaute dir niemand zu.
Singe, als wärst du allein auf der Welt.
Lebe, als wäre das Paradies auf Erden.

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