DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Das „demokratische“ Deutschland


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Der tägliche Urteilsspruch: Rassismus

Nicht Mord und Totschlag, nicht illegale Einreise, Vergewaltigung und Messerattacken stehen im Fokus der medialen Berichterstattung. Nein – es ist der ausgesprochen deutsche Rassismus, der an jeder Ecke dieses Landes keimt und wuchert. Als 2008 eine etwas flapsige Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vom Schnackseln der Afrikaner in Verbindung mit Aids sprach, gab es einen kurzen Moment eine von Linksgrün getätigte Schnappatmung, die dann aber von den damals noch vorhandenen Restbeständen deutschen Humors aufgefangen wurde. Nun hat allerdings der Schalke-Chef Tönnies laut Aufschrei der Fußballnation verbal tief in die Gülle gegriffen mit einer Aussage in seinem Vortrag, den er vor 1600 Gästen beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn zum Thema „Unternehmertum mit Verantwortung – Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung“ hielt und darin die Idee kritisiert, bestimmte Steuern für den Kampf gegen den Klimawandel zu erhöhen. Sinnvoller fände er die Finanzierung von 20 Kraftwerken in Afrika, „dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“.

Kaum ausgesprochen, kroch auch schon das berühmte R-Wort aus der Versenkung, das heute zum Lieblingswort der Medien und der politischen Machtkaste hochstilisiert wird. Tja, so versteht sich eben die echte gelebte deutsche Demokratie: Man darf Menschen mit Messern niedermetzeln, Polizisten beschimpfen und attackieren, Mädchen begrapschen, mit Lkws in Weihnachtsmärkte fahren oder Leute vor einfahrende Züge stoßen. Aber Wahrheiten und Meinungen verkünden, die, zugegebenermaßen im Fall Tönnies hätten formschöner dargeboten werden können, sind verboten, weil rassistisch!

Und sofort muss jeder Funktionsträger und Meinungsbesitzer seinen eigenen Senf in den Rassismus-Vorwurf rühren.  Wen wundert´s, wenn da natürlich auch Grün-Frauen ihren Fuß gegen die Schienbeine treten? Katrin Göring-Eckardt als Fachfrau in Sachen Rassismus ist da die geeignete Person, wenn man Baerbock gerade nicht habhaft werden kann. Sie leistet sich Aussagen, die den politisch korrekten Bürger staunen lassen: Tönnies verbreite Stammtisch-Rassismus, Seehofer sei die Abrissbirne der Demokratie und dünge mit seiner Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ den Boden für Rassismus in Deutschland. Alles großartige Meinungsfreiheiten der großen Grünen. Muss ich verstehen, wie Ehrenmorde, die Verhüllung der Frau, Hasspredigten in Moscheen, die Ablehnung der westlichen Freiheiten, die Missbilligung der Assimilierung an die deutsche Kultur und die rein patriarchale Ausrichtung des Islam mit einer Feministin wie Göring-Eckardt und ihrer Partei kompatibel sind? Nein, muss ich nicht, denn es ist ein unauflösbarer Widerspruch darin enthalten.

Wenn im Netz die Antifa zur Gewalt gegen den Faschismus (AfD) aufruft, wie auf indymedia.org nachzulesen, sollte Göring-Eckardt doch auch einmal dazu ihren Sermon ablassen. Aber natürlich wird sie als Grüne ihre fauststarken Helfershelfer nicht diskreditieren.

Wenn ich wählen müsste zwischen den Schlägertruppen, die Hamburg beim G20-Gipfel 2017 in den Ausnahmezustand trümmerten und heute Sachbeschädigungen aller Art, brennende Autos und bedrohte Andersdenkende produzieren und denjenigen, die mir als AfD die einzige wirkliche Opposition im Bundestag bieten, dann ertrage ich lieber die gewaltlosen Inkorrekten.

Ich bin nicht bereit, mich als zum Fußvolk gehörend für den Disput Links gegen Rechts missbrauchen zu lassen. Ich missbillige jede Art von Gewalt, egal aus welcher Richtung, denn für sie gibt es weder Berechtigung noch Begründung so wie es eben auch für Krieg keine Berechtigung und Begründung geben kann.

Dieses Deutschland gehört auf die Couch. Es ist pathologisch, d.h. es ereignen sich abnormale und krankhafte Vorgänge und Zustände im Körper der Demokratie. Die Ursachen dafür finden sich auf den 1000 Seiten der Buchreihe „Die Asche der Demokratie“ und eine Heilung ist nicht in Sicht.

Kritische Bürger, die den Zustand dieses Landes ähnlich bewerten wie ich, sind der Überzeugung, dass mit einer Verbesserung der Zustände im Land erst dann zu rechnen ist, wenn ein noch tieferer Fall in die wirtschaftliche, gesellschaftliche, finanzielle und/oder politische Bedeutungslosigkeit erfolgt ist. Man erwartet einen Crash, wie immer er auch aussehen mag. Eine der Zukunftsvisionen kritischer Bürger lautet: „Erst muss Habeck Kanzler werden, damit der Tiefpunkt erreicht ist und  auch die Langschläfer erwachen.“

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die folgende Meinung eines kritischen Deutschen über seine Landsleute.

„Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein — auch das, was ihm noch helfen könnte!“ (Carl-Friedrich von Weizsäcker in „Der bedrohte Frieden“) 

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Der deutsche Irrsinn beginnt mit der Geburt


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Einladung zum Pekip … (Was ist das denn?)

Was in Kindergärten heute an Erziehung stattfindet, habe ich in einem Beitrag beschrieben, in dem die Broschüre „Ene, Mene, Muh – und raus bist du!“ im Mittelpunkt stand. Heute gibt es neuere Erkenntnisse im Erziehungswesen.

Ein Freund ist zum zweiten Mal Opa geworden, schob seinen älteren Enkel durch die Straßen und traf auf mich. Auf meine Nachfrage, ob es dem Jüngsten und seinen Eltern gut gehe, antwortete mir der versierte Opa: Ja, die sind gerade beim Pekip. „Pekip“, wiederholte ich, „was ist das denn?“ Und Opa klärte mich auf: „Da treffen sich Mütter mit ihren Babys, die alle nackelig auf warmem Untergrund herumrollen und ihre Körperlichkeit genießen.“ Ich staunte nicht schlecht und nur, weil es ein Freund war, traute ich mich, darauf zu bemerken: „Hilfe, sowas hatten wir schon mal, damals hießen die Treffpunkte Kinderläden und ihre sexuellen Genießer darin Cohn-Bendit und Konsorten.“ Nun klingt Pekip nicht nur nach einem überholten 68er-Konzept, die Idee stammt tatsächlich aus den sechziger Jahren. Der Prager Psychologe Jaroslav Koch lieferte zu dieser Zeit die Grundgedanken. Das eigentliche Programm entwickelten Anfang der siebziger Jahre die Bochumer Psychologin Christa Ruppelt und ihr Mann, der Sozialwissenschaftler Hans Ruppelt.

Zu dem Zeitpunkt des anfangs genannten Treffens hatte ich den Artikel in der WAZ „Wenn das eigene Kind trans* ist“ noch nicht vorliegen. Der erschien am 19. Juli und begann wie folgt:

Ein Kindergarten in Duisburg kurz vor Weihnachten. Bei der morgendlichen Runde fragen die Erzieherinnen: „Was wünscht ihr euch?“ Die meisten erzählen von einer besonders schönen Puppe oder einem richtig coolen Bagger. Doch plötzlich platzt es aus einem Kind förmlich heraus: „Ich wünsche mir eine Scheide.“ Das Kind heißt zu diesem Zeitpunkt Henrik*, hat einen  Penis und möchte unbedingt ein Mädchen sein.

Ich habe selber zwei Kinder und in Essener Kindergärten Geld für mein Studium mit dem Unterricht der „Musikalischen Früherziehung“ verdient. 30 Jahre Arbeit als Pädagogin in Grund- und Hauptschulen hat glückliche, zufriedene und lebenstüchtige Menschen hervorgebracht, die mit ihrer Sexualität zur Schulzeit im Reinen waren. Ja, ich höre schon die linksrosarotgrünen Unkenrufe dazu: „Es gab kein Bewusstsein dafür … es war verpöhnt … die Aufklärung darüber fehlte … usw. usw.“ Ich antworte darauf: „Es gab noch Kinder“ oder besser gesagt „Kinder waren noch Kinder“ oder am besten gesagt „Kinder durften Kinder sein“. Das heißt: „Ihre Welt war phantastisch, erforschbar, erlebbar und ertastbar und nichts wurde ihnen aufgebürdet, was nicht zuvor kindgerecht zubereitet und entwicklungsentsprechend überdacht war.

Heute allerdings sollen in Kindergärten angepasste und liebe Kinder mit Zöpfen und konservativer Bekleidung auf rechte Herkunftsfamilien hin überprüft werden und es soll bereits hier die Suche nach der sexuellen Identität beginnen. Und wer glaubt, dass dafür der Kindergarten noch ein zu früher Zeitpunkt ist, der erfährt aus dem WAZ-Artikel noch Wundersames mehr. „Es fing alles an, als Henrik zwei Jahre alt war“, erzählt Henriks Mutter. „Aber da habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Es ist ja nicht schlimm, wenn Jungs Pink oder Rosa mögen.“ Doch als Henrik auch im Alltag ein pinkfarbenes T-Shirt tragen möchte, muss sich die Mutter erst von den Erzieherinnen überzeugen lassen, dass das vollkommen in Ordnung sei. Sie vertraut auf den Rat der Pädagoginnen und erlaubt ihrem Kind, Kleider zu tragen.

Die Geschichte endet damit, dass Henrik jetzt Hanna heißt, viel glücklicher ist als jemals zuvor und alle Beteiligten ebenfalls, weil sie wissen, alles richtig gemacht zu haben. Den letzten Satz dieses Artikel spricht Henriks* Mutter: „Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft toleranter wird.“

Und ich wünsche mir, dass die Gesellschaft kritischer, gebildeter und sozialer wird. Aber meine Chancen, dass sich dieser Wunsch zu meinen Lebzeiten erfüllt, sind äußerst gering. Alles deutet darauf hin, dass jeder geistige Blödsinn den Anstrich der Wissenschaftlichkeit verpasst kriegt – so wie mit der Genderei passiert, die das Geschlecht für eine sozialisierte Machart hält und der Biologie, der Natur und der Medizin ihre Ideologie überstülpt mit dem Anspruch, gottähnlich zu wissen, dass die Stunde der Mensch-Neuerschaffung gekommen ist. 

Ein weiterer Weg für unsere „linken Alleskönner und Besserwisser“ ist es, ihre Wahrheiten in das zu hüllen, was sie uns und der Welt als Kunst, Satire, Theater verkaufen. Und selbst die Justiz fällt auf diese „Künstler“ rein und richtet sich nach dem Prinzip „Die Würde der Kunst ist unantastbar“. Die Würde der durch ihre „Kunst“ verunglimpften, diffamierten, verhöhnten Menschen darf dabei ruhig übersehen werden – wie bei der Berliner Schaubühne mit den Frechheiten des Regisseurs Falk Richter geschehen.

Wichtig, dass beim Kampf Links gegen Konservativ (ich wähle hier bewusst nicht die Bezeichnung „Rechts“, die auch falsch wäre) immer Links gewinnt. Schließlich sitzt, wohin man auch schaut, die Erbschaft der 68er auf tausend Stühlen und Posten dieser Republik. Allein im Medienbereich geht es längst zu wie in Polen seit Kaczynski. Dort wurden die Regierungsfernen von den Kameras, aus den Redaktionen und Gerichtssälen entfernt, woran speziell die deutsche Regierung Anstoß nahm. Und was ist in Deutschland anders? Nichts, nur die Frechheit, sich moralisch auf dem rechten Weg zu fühlen und nicht nur seine Kritiker im eigenen Land, sondern auch noch andere Regierungen zu verhöhnen und zu verunglimpfen.

Wenn das Recherchenetzwerk CORRECTIV Beweise dafür vorlegt, dass eine Frühsexualisierung der Kinder in Deutschland nicht vorliegt, dann darf sich jeder Leser, der weiß und erfährt, dass George Soros der Geldgeber der dort beschäftigten Journalisten ist, sein eigenes Bild machen. Dieses Netzwerk ist zusammen mit der Amadeo Antoniu Stiftung ein weiteres Zensurbüro des ehemaligen Justizministers Maas. Überall, wo Soros dranhängt, geht es um Geld und die damit getätigte Beeinflussung von Meinung. Geld und Gewissen sind unvereinbar, sagt ein arabisches Sprichwort. CORRECTIV ist auch deshalb für mich keine seriöse Informationsquelle.

Wenn man Leute mit der Brieftasche geködert hat, werden ihre Herzen und Köpfe folgen. (Fern Naito)

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Sag mir, wo die Männer sind!


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Wann wird man je verstehn?

Das Lied “Sag mir wo die Blumen sind” (englischer Titel: Where have all the flowers gone?) ist ein Antikriegslied. Es wurde von Peter Seeger geschrieben. Die deutsche Version des Liedes sangen zahlreiche Interpreten, darunter Marlene Dietrich, Nana Mouskouri und Hildegard Knef. Dieses Lied hat mich zutiefst berührt und man verzeihe mir, dass ich mich hier zweier wiederkehrender Zeilen bediene, die den Beginn und das Ende einer jeden Strophe kennzeichnen.

“Wann wird man je verstehn, wann wird man je verstehn?” Diese Zeilen leihe ich mir heute aus, um nachzufragen, wann der Deutsche, wann der Europäer endlich verstehen wird, was hier vor sich geht, welches schmutzige Spiel mit ihm gespielt wird? Da reisen zwei Männer auf Steuerkosten quer durch Europa, um sich als Kandidaten für die Wahl des Nachfolgers von Jean Claude Juncker den Regierungen vorzustellen. Wer allerdings landet auf dem Siegertreppchen? Ursula von der Leyen … nachdem Merkel den polnischen Regierungschef telefonisch dazu brachte, die 25 Stimmen der PiS-Partei für von der Leyen zu organisieren. Ohne diese polnischen Steigbügelhalter würde von der Leyen heute keine Beförderung aufs höchste europäische Ross erhalten haben. Küngelei in den Hinterzimmern gilt als Merkels Spezialität – auf diese Art landete nun auch AKK als Verteidigungsministerin bei der Bundeswehr. Waren das Zeiten, als sich die Forderung des Altkanzlers Helmut Schmidt noch erfüllte, der verlangte, dass ein Verteidigungsminister auch gedient haben musste.

Bei von der Leyen hatte nicht einmal eines ihrer Kinder gedient. Von Schmidts Wunschvorstellung sind wir heute meilenweit entfernt. Statt gedient zu haben, führen heute Frauen mit Taft-Frisuren, Sehschwäche, Lippenstift und Wimperntusche das Regiment. Statt zusammengeschlagener Hacken und windschnittiger Frisuren wurden Kitas, Teilzeitdienste, familienfreundliche Dienstzeiten und Pflichtkurse über sexuelle Vielfalt in der Truppe installiert, um mit Streicheleinheiten die Arbeitsmoral und Motivation der Soldaten zu gewährleisten. Diese Eia-Pupeia-Mentalität kann nur von Frauen mit Muttergefühlen erzeugt und für gut befunden werden. Ob das militärische Spielzeug wie Gewehre, Hubschrauber, Panzer, U-Boote oder sonstige in Schuss und einsatzfähig sind, ist nur noch zweitrangig.

Sag mir, wo die Männer sind, kann da nur noch schmerzhaft gerufen werden. Sie sind abgetaucht, geflüchtet, entfernt worden, niedergeknüppelt, isoliert, verabschiedet, versteckt, weggelaufen, mundtot gemacht und zum Schweigen gebracht. Vereinzelte Exemplare melden sich ab und zu mal zu Wort, um Pausen zu füllen, Applaus zu spenden und eine laute Schnappatmung zu tätigen. Danach begeben sie sich wieder in die zweite Reihe, um in der Warteschleife auf ihren nächsten Einsatz zu warten.

Sag mir, wo die Männer sind!
Drei Frauen – Merkel, Kramp-Karrenbauer, von der Leyen – und die ganze Männerwelt salutiert. Soldaten, Minister, Parlamentarier der CDU/CSU, der SPD und der Grünen, nicht genug … jetzt auch noch die europäische Männerwelt! Schon 2013 hatte sich von der Leyen mit der Forderung nach einer gesetzlichen Frauenquote hervorgetan, die sie jetzt wieder auf ihrer Agenda hat. Sie selber ist ja der wandelnde Beweis dafür, was sich alles ändern wird, wenn mehr und mehr Frauen an die Macht kommen: Dummsprech, Verschwendung, Ignoranz und Machtbesessenheit in höchster Vollendung.

Sag mir, wo die Männer sind!
Wo sind die Kerle, die Machos, die Persönlichkeiten, die Individuen, die Männer … ihre Meinungen, ihr Testosteron, ihre Stimme, ihre Aggression, ihr Einsatz, ihr Kampfgeist, ihr Stolz, ihr Selbstbewusstsein? Wo sind die Männer, die Nein sagen, Widerstand leisten und sich trauen, der scheinbar alternativlosen Gender-Power  der Mittelmäßigkeitinnen  zu widersprechen?

Sag mir, wo diese Männer sind!
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Lobbycontrol: Europa nicht den Konzernen überlassen! Appell bittet um Ihre Unterschrift.

 

 

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Schmicklers Verbotspartei


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Politisches Wunschdenken
screenshot aus “Mitternachtsspitzen”

Wilfried Schmickler gründet seine Verbotspartei und ich biete ihm den  stets von Links-Grün geforderten  Frauenanteil. Obwohl ich die strammen 68er weder in der damaligen jungen Ausfertigung noch in der heutigen alten Ausfertigung vertragen kann, bin ich ein Fan des politischen Kabaretts, das heute zu 90% mainstreamgefällig daherkommt und nur wenig Links-Mitte-Rechts-Ausrichtung bietet. Das intellektuelle Publikum bekommt seine Feindbilder so serviert, dass es sich wie gewohnt bei jedem Lacher auf die Schenkel schlagen kann und nur ganz selten spuckt einer der Spaßmacher so in die gewohnte Suppe, dass dem Publikum das Lachen im Halse steckenbleibt. Volker Pispers ist einer von ihnen, Mathias Tretter, Dieter Nuhr, Lisa Fitz, und der “Ewig Achtundsechziger” Wilfried Schmickler seien hier genannt, die Mut haben, für Überraschungseffekte sorgen und sogar schon mal gegen die veröffentlichte Massen-Meinung zu Felde ziehen. So beeindruckte mich Wilfried Schmickler in “Mitternachtsspitzen” mit seiner satirischen Gründung einer Verbotspartei.

Eine wunderbare und längst überfällige leider nur fiktive Parteigründung, die sich dadurch auszeichnet, dass sich nur Schmicklers Verbote im Parteiprogramm befinden. Leider darf auch nur er als Gutmensch (seine eigene Bezeichnung) vor einem Millionen-TV-Publikum zusätzlich zu seinen gekonnten Vorträgen auch noch Kollegenbashing betreiben. Das ist bekannte “Linke” Meinungsfreiheit in Reinfunktion, immer mit Arroganz und Intoleranz gepaart wie auch im Bundestag bei den Rot-Grün-Intellektuellen zu finden. Die Namen der dort herrschenden “SPD-Grünen Frechlinge und Ich-linge” erspare ich mir hier.

Aber nun zu der von Schmickler angestoßenen Verbotspartei. Mit den Worten “Verbieten, was verboten gehört” stellt Schmickler seinen Verbotskatalog vor. Hier die Verbote, die auch ich auf meine Liste schreiben würde:

– Die Fortbewegung auf deutschen Straßen jenseits der 130 – VERBOTEN
– Die Verschickung von Plastikmüll in Länder der 3. Welt – VERBOTEN
– Der Verkauf von elektrischem Gerät, in dem die Selbstzerstörung von Anfang an programmiert ist – VERBOTEN
– Die Endlagerung von Atommüll in porösen Salzstöcken – VERBOTEN
– Der Handel mit Derivaten, Bauherrenmodellen mit verfaulten Anlagen – VERBOTEN
– Die Verschreibung von teuren Medikamenten, die zu nichts nutze sind außer zur Vermehrung von Nebenwirkungen – VERBOTEN
– Der Verkauf von Waffen aller Art – VERBOTEN
– Das Fahren von Geländewagen in Innenstädten – VERBOTEN
– Die Herstellung von Pressschinken, Kunstkäse und Flüssigei – VERBOTEN
– Massentierhaltung, Zwölfzylinder, Geschmacksverstärker, Kriegsspielzeug, Geldspiel-automaten, Plastiktüten, Feuerwerkskörper, Handyverträge, Red Bull, Botox in die Haut, Glyphosat in die Böden und Ritalin in die hyperaktiven Kinder.
Alles streng verboten!

Ich ergänze:
– Politiker ohne abgeschlossene(s) Berufsausbildung/Studium und ohne mindestens 5-jährige Berufserfahrung – VERBOTEN
– Telefonische Warteschleifen in Ämtern, Firmen und sonstigen Einrichtungen – VERBOTEN
– Bigamie/Poligamie/Kinderehe – VERBOTEN
– Hochzeitsfeiern auf Autobahnen – VERBOTEN
– Mütter-Autos vor (Grund-)Schulen – VERBOTEN
– Krankenhäuser ohne hauptamtliche Hygieniker und Mikrobiologen – VERBOTEN
– öffentlich-rechtliche Nachrichtensendungen mit Infiltrationscharakter – VERBOTEN
– Neben- und Lobbytätigkeiten von Politikern – VERBOTEN
– Parteispenden – VERBOTEN
– Einwanderung ohne sinnvolles Einwanderungsgesetz – VERBOTEN
– Entsendung deutscher Politiker zur “Bilderberger” – VERBOTEN
– Atombomben auf deutschem Boden – VERBOTEN
– Vergemeinschaftung von Schulden in Europa – VERBOTEN
– Transferrieren von Geldern in Steueroasen – VERBOTEN
– Gewinnstreben durch Privatisierung von Aufgaben öffentlichen Interesses (Krankenhaus, Altersheim, Straßen, Bahn, Wasserversorgung) – VERBOTEN
– Verkauf von Elementen der Infrastruktur an (ausländische) Investoren – VERBOTEN
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Für eine solche Partei könnte ich meinen Grundsatz der Parteilosigkeit glatt aufgeben.

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Stasi frisst Freiheit


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Der Mensch – Knetmasse der NWO (NeueWeltOrdnung)

Der umstrittene Migrationspakt ist unterzeichnet und Angela Merkel hat zum x-ten Male ihren Lieblingssatz, Beweis ihrer „Alternativlos-Politik“ für Ihre antidemokratischen Zwecke missbraucht. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Seit sie mit ihrer grundgesetzwidrigen Grenzöffnung 2015 und ihrem Supersatz: „Wir schaffen das“ im Fokus der gesellschaftlichen Spaltung steht und sich damit die AfD in den Bundestag holte, sinnierte sie darüber, wie sie ihre Kanzler-Würde und unbedingt auch die Merkel-Würde retten könnte. Dafür war sie bereit, alles zu opfern, was sich ihr in den Weg stellte … und zwar mit dem obigen Totschlag-Zitat „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Den Weg nach Marrakesch zur Unterzeichnung des Migrationspaktes hatte sie nun lange genug vorbereiten können. Dass es dabei zu Verwerfungen kommen könnte, war erwartet worden. Aber auch diese hatte sie in gelernter DDR- und Stasi-Kunst „alternativlos“ vorbereitet. Dazu dienten ihr und dem derzeitigen Justizminister Maas als eine der wichtigsten Maßnahmen  Gespräche mit dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg zwecks Löschung von sogenannten Hasskommentaren.

Glaube das, wer will! Merkel merkte schnell, dass der eisige Wind ihrer Flüchtlings- und Grenzöffnungspolitik ihr kalt und eklig ins Gesicht zu wehen begann. Also musste eine Maßnahme her, die ihr einen Schutz vor dem Wind bot. Zuckerberg bekam zur Grundlage das von Heiko Maas durchgepeitschte Netzwerkdurchsetzungsgesetz und so war die Meinungszensur von Merkel flugs ins Leben gerufen worden. Was ich nicht hören will, verbiete ich einfach! Damit kannte Merkel sich aus! Frei nach dem alten Volkslied „Die Gedanken sind gleich, du kannst sie erraten.“ Kritik wird  im Keim erstickt und erhält das linke Gütesiegel „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „menschenverachtend“, „rechts-radikal“.

“Wer immer die Freiheit einer Nation abschaffen möchte, muß damit beginnen, die Redefreiheit zu unterdrücken,” formulierte einst Benjamin Franklin. 

Punkt 1 war geschafft: Ihre Kritiker und diejenigen ihrer Flüchtlingspolitik hatte man  ins Visier genommen und nun galt es, sie mundtot zu machen. Dazu dienten die PC (political Correctnes = politisch korrekte Sprache) und das NetzDG (Netzwerkdurch-setzungsgesetz). 

Alles weitere lief nun für Merkel wie geschmiert. Kritiker ihrer Flüchtlingspolitik und Wutbürger konnten rechtskräftig verleumdet, diffamiert und ruhiggestellt werden und die Merkelsche Alternativlosigkeit nahm ihren Lauf. 

Das Gutmenschentum breitete sich in Deutschland aus, ergriff Volk, Medien und durch politische Scharmützel mit Seehofer, Maaßen und Chemnitz die letzte Merkel-Kritiker-Bastion, womit dem großen Vorhaben einer multiethnischen  und multikulturellen NWO (NeueWeltOrdnung) nichts mehr im Wege stand. 

Ab jetzt hieß es für die Groß-Marionette Merkel: Dein Auftrag ist national sowie europäisch nicht ohne Verwerfungen möglich. Die NWO-Erschaffer bieten dir die ganz große Bühne, die UN mit fast 200 Ländern, deren Unterschriften dir so gut wie sicher sind. Formuliere du, Merkel, nur so klug und verschleiernd wie möglich einen Pakt, den entweder niemand liest oder niemand kennt oder niemand versteht. Sorge dafür, dass Deutschland federführend vorauseilt und dir deine Schafherde widerstandslos folgt!

Gesagt, getan! Die große Marionette der Welt hat tadellos funktioniert und sich in den Dienst der NWO gestellt, um den Boden zu bereiten für eine Welt von heimatlosen, national- und identitätslosen Lemmingen, die sich nach alt bewährter Brot- und Spiele-Manier als Arbeits- und Konsumsklaven sowie als brave Kreuzchenmacher auf Wahlzetteln bewähren werden und das Ganze dann für einen demokratischen Zustand halten. 

Und Merkel darf sich brüsten, ein nationales Vorbild ihrer Tat nun international als Großaufgebot umgesetzt zu haben. Der kleine „Joschka-Fischer-Schleusererlass“ von 2000 wurde zum großen „Merkel-Migrationspakt“. Wenn das keine Leistung ist, was denn dann?

Was schrieb am 7. Februar 2005 die „Welt“ über Fischers Schleusererlass? “Noch schweigt der deutsche Außenminister zum Thema ‚Schleuser-Erlaß’. Spätestens vor dem Untersuchungsausschuß aber, vor den die Union die gesamte Führungsspitze des Ministeriums, einschließlich Staatssekretäre und zuständiges Ressort zitieren will, wird Joschka Fischer erklären müssen, wie er dazu steht, daß die im März 2000 verkündeten Visumerleichterungen es zeitweise rund 300.000 Ausländern ermöglichten, völlig unkontrolliert in die Bundesrepublik einzureisen. Daß diese Erleichterungen in großem Stil von Schleuserbanden genutzt wurden, deren Treiben mit ‚modernem Sklavenhandel’ wohl kaum zu drastisch beschrieben ist, nicht zu reden von Leuten wie den tschetschenischen Terroristen, die für den Überfall auf das Moskauer Musiktheater verantwortlich waren, von Prostituierten und natürlich Schwarzarbeitern. Fischer wird erklären müssen, wie ein Beamter aus seinem Haus auf die Idee kommt, auf die Warnung eines Botschafters vor ‚mafiosen Strukturen’ mit der Kapriole zu reagieren, eine restriktivere Visapolitik werde nur dazu führen, daß ‚die Abgewiesenen auf ungesetzlichen Wegen versuchen würden, nach Deutschland zu kommen’, wie der ‚Spiegel’ berichtet.”

Und Fischer hat erklärt, wie hier zu hören ist. Merkel musste nicht einmal mehr erklären. Sie hat Fischer links überholt und würde es die AfD nicht geben, wüsste heute niemand in Deutschland, dass sie den größten aller Schleusererlasse zur unkontrollierten Einreise in die BRD mit der Absicht, jede illegale Einreise zu legalisieren, erstellt und unterschrieben hat. Da es nun aber keine CDU/CSU mehr nach dem Vorbild von vor 15 Jahren gibt, weil sich die Kläger ins Richterlager geschlagen haben, gibt es auch keinen Untersuchungsausschuss, der Merkels „Schleusererlass“ und seine rechtlichen Grundlagen hinterfragt. Im Gegenteil: Heute landen alle die im Untersuchungsausschuss, die sprachliche, inhaltliche und rechtliche Kritik an diesem Pakt äußern. Daran allein ist zu erkennen, was aus der Demokratie unter Merkel geworden ist. Ein verbrannter Aschehaufen, in dem nur noch hier und dort eine Flamme auflodert.

”Im Deutschland des Jahres 2018 weiß niemand mehr genau, wie viele sogenannte Schutzsuchende überhaupt im Land sind … Auch nicht, wer sie wirklich sind, und ob sie überhaupt Anspruch auf jene großzügigen Zuwendungen haben, deretwegen sich viele von ihnen – inzwischen allerdings vorwiegend Glücksritter männlichen Geschlechts aus Afrika – überhaupt erst auf den Weg gemacht haben. Auch weiß man längst, dass Integration hauptsächlich deswegen funktioniert, weil die ‚schon länger hier Lebenden‘ inzwischen auch Weltmeister in der Disziplin ‚Toleranz bis zur Selbstaufgabe‘ sind und sich vor den Neuankömmlingen mehr oder weniger in den Staub werfen. … Von den streichelzarten Urteilen einer auf politisch korrekt gebürsteten Justiz ganz zu schweigen …“.

Und wer von der Verwandlung Merkels von der deutschen CDU-Kanzlerin zur NWO-Marionette nichts wissen will, der mag noch einmal in ihr AfD-nahes Wahlprogramm von 2005 schauen:

  • Identität Deutschlands bewahren
  • Kunst und Kultur pflegen
  • Zuwanderung steuern und begrenzen
  • Sicherheit für alle – überall in Deutschland
  • Kriminalität und Gewalt entschlossen bekämpfen
  • Freiheit und Recht gegen den Terror verteidigen

… und sich wundern. Beim Wundern begegnet ihm dann der Gott-Vater der NeueWeltOrdnung, dem sich Merkel heute verpflichtet fühlt.

David Rockefeller: „Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung, alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und die Nationen werden in die neue Weltordnung einwilligen.” (1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen – UN Business Council) … und

“Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. Es wäre unmöglich für uns gewesen, unsere Pläne für die Welt zu entwickeln, wenn wir all die Jahre im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Nun ist unsere Arbeit jedoch soweit durchdacht und bereit in einer Weltregierung zu münden. Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationelen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.” (Juni 1991)

Amen

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Annegret Kramp-Karrenbauer wird weiter merkeln


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“Wir schaffen das” Teil 2
Foto: Sandro Halank,
CC BY-SA 3.0

Mit A. Kramp-Karrenbauer geht es weiter wie bisher. Nichts wird sich grundlegend ändern. Die Grünen werden nächster Koalitionspartner der CDU/CSU, falls die Wahlergebnisse das alleinige Regieren nicht ermöglichen. Konservativ und christlich war gestern, heute ist tiefgrünrosarotlinksbunt im Genderschritt.

Nach drei Jahren auf den Spuren politischer Ereignisse und niederschmetternder Demokratiezersetzungen sind wir nun dort angekommen, wo A.K.K. den Stab im Staffellauf von Merkel übernimmt. Warum sie und nicht der Heilsbringer Merz oder der Karrierejüngling Jens Spahn?

Nein, Soros und Konsorten, die deutsche Mainstream-Medienwelt, das Banken-und Finanzkonsortium, das Europa der Globalisten sowie die Genderkampftruppe gegen jegliche Fremdmeinung und Konservatismus läuten die “Zwillingsphase Merkel” ein. Es ist große Zeit der Frau, des “Metoo-Zeitalters”, die Phase 2 der Ära “Wir schaffen das” und der Weiterführung  zweier kopfnickender schlafender Männergruppen in CDU/CSU. Und – nur sie, A.K.K., wird weiter mit den Grünen liebäugeln und politisch das doppelte schwarz-grüne Lottchen spielen.

Die Zukunft wird also weiterhin oppositionslos, genderideologisch und demokratieverlustig sein. Der Kampf gegen Fremdmeinungen, die Intensivierung von Zensurmaßnahmen und das Denunziantentum gegen alles politisch Unerwünschte – genannt Rechts – werden fortgeführt.  Es lebte sich wunderbar einfach mit Merkel für ihre Befürworter. Alternativlos bedeutete für sie jahrelang “Mutti wird’s schon richten”. Und Mutti richtete es.

„Wir haben eine Verantwortung! Die Menschen verlassen sich darauf, dass wir unser Land stark machen. Wenn unser Wertesystem Standard überall in der Welt sein soll, geht das nur mit starkem #Deutschland und starkem #Europa. Das ist die Verantwortung, die über die #CDU hinaus reicht.“ Wer das für Merkels Worte hält, hat recht. Sie kamen allerdings aus dem Munde Kramp-Karrenbauers.

Das deutsche Wertesystem soll also Standard überall in der Welt sein! Welches Wertesystem ist gemeint? Die Alternativlosigkeit einer jahrelangen oppositionslosen Regierung? Das Durchregieren ohne Abstimmung und ohne Öffentlichkeit? Die Erschaffung des neuen Gendermenschen mit über 60 sexuellen Identitäten? Die Verharmlosung linker Gewalt gegenüber  „falscher“ Gesinnung? Die aus linken Richtungen zu hörenden Diffamierungsapelle gegen alle, die dem Mainstream die kalte Schulter zeigen? Die Huldigung eines Europas, das statt seiner Menschen lieber die Banken rettet? Die Missachtung der Menschenrechte durch Millionen unbezahlter Überstunden und durch Arbeit vieler Millionen im Niedriglohnsektor? Die Förderung antidemokratischer Organisationen und Stiftungen? Das Predigen von Wasser beim Trinken  von  Wein?

Deutsche Politiker müssen ihre Arroganz gegenüber den Ländern der Welt endlich ablegen, sich ihrer Verantwortung für ihre Bürger und deren Sicherheit bewusst werden und sich nicht ständig als bessere Demokraten ins Rampenlicht des Weltgeschehens stellen. Meine Freunde in Polen sind alle zuerst Polen, dann natürlich Europäer mit der Freude über das, was ihnen Europa Gutes tat an finanzieller Unterstützung für ihren Aufbau und ihre gesamte Infrastruktur.

Was sie allerdings von Merkel halten, darf zum Nachdenken anregen. Sie spalte die EU zusammen mit Macron und kritisiere souveräne Staaten. Man bedauere, dass die immer guten Beziehungen zu Deutschland und Frankreich gerade auf Eis lägen.

Warten wir auf den Ausgang der Wahl und „freuen“ wir uns auf die Verdoppelung der Angela Merkel für die nächsten zwei Jahre. Ich begrüße Frau A.K.K. mit dem Abzählvers “Ene, mene muh – und raus bist du!” herausgegeben von der Amadeu Antonio Stiftung, zu der ich mich schon mehrfach geäußert habe, die jetzt mit ihrer Abhandlung über den Umgang in der Kita mit der “völkischen Familie” das Ende der Demokratie besiegelt hat. Wer sich mit einer solchen Anmaßung über Kinder und Familien erhebt und sich für die göttliche Instanz hält, über Gut und Böse, über Recht und Unrecht, über das sexuell und politisch bunte Farbenspiel zu urteilen und sich leistet, auszusortieren, hat den Boden der Demokratie längst verlassen. Einer solchen Institution gehören die Legitimation entzogen und die Fördergelder gestrichen. Solche Denkmuster erinnern mich an die schlimmsten Zeiten deutscher  Geschichte. Dieses Mal allerdings wurden die Rollen vertauscht und die Seiten gewechselt.

Ein frohes Regieren, Frau Kramp-Karrenbauer!

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Das November-Deutschland 2018


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Das Merz-Europa 2019

Während der arbeitende  Bürger damit beschäftigt ist, seine Zeitung oder sein Internet zu lesen und einer oder mehreren ungeregelten Arbeiten nachzugehen, findet über seinen Kopf hinweg Politik statt. Zeit, Interesse und Verstehen fehlen den meisten Bürgern, sodass von ihnen weder etwas zu erwarten noch zu befürchten wäre. Die Planspiele der Machteliten bleiben ihnen verborgen, weil ihre Sorge, ihr Tun und ihr Leben aus anderen Prioritäten bestehen. 

Wie lange habe ich diesen Job? Wo finde ich für meine Kinder und mich eine preisgünstige Wohnung? Wie lange kann ich meine Mutter noch alleine pflegen? Schafft mein Kind wohl das Gymnasium? Sollte ich doch den Stromanbieter wechseln? Was biete ich den Kindern in den Ferien, während andere mit ihren Kindern in Urlaub fahren? 

Mit diesen und ähnlichen Fragen sind viele Menschen in Deutschland beschäftigt und die Sorge treibt sie um, ob sie ihr Leben, ihre Finanzen, ihre und ihrer Familie Gesundheit auch weiterhin im Griff haben. Das ist das eine Drittel der Bürger, das zwar den Politikern niemals gefährlich wird, ihnen aber auch nicht sicher ihre Stimme gibt. Traurig bleibt in dem Fall, dass auch die Aufklärer, Kämpfer und an Politik Interessierten diesen Teil der Menschen nicht erreichen werden und er deshalb ein stetes verlorenes Häufchen der Gleichgültigen und Überforderten darstellen wird. 

Als Wähler zu beackern bleiben die restlichen zwei Drittel, die wach, interessiert, festgefahren, parteizugehörig, informiert, links, rechts, fanatisch, belehrbar, demokra-tisch, klug, laut, zuhörend, diskussionsfreudig und damit in irgendeiner Form wach sind. In diesen Gruppen finden Meinungsaustausch, Diskussion, Krawall, Ablehnung, Beschimpfung und Kampf statt.

Ich versuche einmal, den heutigen politischen und gesellschaftlichen Zustand  zu ergründen und beginne mit der Regierung, sprich GroKo. Welchem Größenwahn die deutsche Politik-Elite verfallen ist, sollen einige Zahlen beweisen:

  • Mit 709 Abgeordneten verfügt der deutsche Bundestag heute über die höchste Zahl der Abgeordneten in der Geschichte der Bundesrepublik.
  • Kanzleramt und Ministerien besitzen 24.500 Stellen. Ein Personalzuwachs von 988 weiteren Mitarbeitern ist geplant. (Familienministerin hat 119 neue Stellen angemeldet, Justizministerin plant zusätzliche 78 neue Stellen, das Kanzleramt 26 neue Stellen, der Gesundheitsminister ist mit 59 neuen Planstellen dabei, vom Heimatministerium liegen die Zahlen noch nicht vor).
  • Jede Fraktion im Bundestag erhält 411.313 Euro Grundbetrag im Monat und zusätzlich 8.586 Euro für jeden Abgeordneten. Oppositionsfraktionen bekommen einen Aufschlag von 15 Prozent. Bisher zahlt der Bund dafür 88 Millionen Euro im Jahr. Durch die beiden neuen Fraktionen von AfD und FDP sowie die 79 zusätzlichen Abgeordneten erhöhen sich die Ausgaben um rund 20 Millionen Euro im Jahr.
  • CDU, CSU und SPD verloren durch den Einzug von AfD und FDP 105 Mandate. Dafür zahlt der Steuerzahler den Ex-Abgeordneten  Übergangsgeld in Höhe der Diäten für bis zu 18 Monate beziehungsweise eine Pension – rund 1.000 Euro nach vier Jahren. Bisher kostete die Versorgung der Ex-Abgeordneten die Steuerzahler rund 55 Millionen Euro im Jahr.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) bekundete als frisch gewählter Bundestagspräsident, er wolle das auf Rekordgröße aufgeblähte Parlament mit einer Reform des Wahlrechts wieder verkleinern. Der Bundestag müsse “erkennen, dass seine Akzeptanz in der Öffentlichkeit Schaden nimmt, wenn er nichts ändert”, äußerte Schäuble gegenüber der “Süddeutschen Zeitung”.

Auch Reiner Holznagel, Präsident des Steuerzahlerbundes, sprach von einem “XXL-Bundestag” und einem “überdimensionierten Parlament”. Die Fraktionen müssten sofort ein neues Wahlrecht und eine absolute Mandatsobergrenze für den Deutschen Bundestag beschließen.

Worte, die ich vernahm – allein, mir fehlt der Glaube!

Zum neuen (Schützen-)König ernannt wurde geschlossen von 500 Delegierten seines Heimatverbandes beim CDU-Kreisparteitag Hochsauerland in Arnsberg der Super-Lobbyist und Amerika-Fan Friedrich Merz. 

Im Gespräch mit einem Kommunalpolitiker über die Nachfolge Merkels nahm er kein Blatt vor den Mund: „Zu befürchten steht, dass die Volkspartei-Idiotendelegierten der CDU sich wie die Klatschhäschen bei der Wahl des SPD-Messias Martin Schulz verhalten werden.“

Merz, (Finanz-)König der Gegenwart und Zukunft, ist Erstunterzeichner der Europa-Union mit den Worten: „Wir starten einen Aufruf für ein Europa, das unsere Art zu leben schützt und das Wohlstand für alle schafft – ein Europa der Demokratie und der Menschenrechte.“ In Planung dafür sind eine europäische Armee, ein europäischer Finanzminister und eine europäische Arbeitslosenversicherung. Deutschland und Frankreich müssen gemeinsam vorangehen, heißt es. Eine gemeinsame Währung bedeutet eine einzige Geldpolitik für alle, orientiert am Durchschnitt der Euro-Zone. Wir (die Unterzeichner) fordern die Bundesregierung auf, jetzt mutig voranzugehen, gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, um die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfest zu machen. Eine Haushaltspolitik für die Euro-Zone, die dem Zusammenhalt und der Zukunftsfähigkeit des Währungsgebietes dient, und eine gemeinsame Arbeitsmarktpolitik bis hin zu einer europäischen Arbeitslosenversicherung sind jetzt nötig, um glaubhaft zu machen, dass Europa auch im Innern zusammenhält. Dazu müssen wir zu echten Kompromissen bereit sein, auch zu deutschen finanziellen Beiträgen.

So der Wortlaut der Europa-Union mit Friedrich Merz als demnächst treibende Kraft. Von Merkel zu Merz bedeutet vom Regen in die Traufe. Raus aus den politischen und gesellschaftlichen Bedürfnissen Deutschlands, rein in das große, intransparente, wirtschafts- und finanzorientierte Europa. “Wir sitzen in der geostrategischen Mitte Europas, wenn Europa scheitert sind wir diejenigen, die davon am meisten betroffen sind.” Mittelfristig sollte die EU nach dem Willen von Merz ein eigenes Steueraufkommen zur Verfügung haben. Wie waren da noch die Worte Merkels? “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa” oder “Es kann Deutschland nur gut gehen, wenn es auch Europa gut geht.” 

Ein weiterer Unterzeichner des Europa-Papiers, der seit Jahrzehnten in allen Regierungskonstellationen seine großartigen Prognosen preisgibt und die Riester-Rente mit auf den Weg brachte ist der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen Bert Rürup. Er empfiehlt eine Anhebung des Rentenalters auf über 67 ab dem Jahr 2030. „Selbst eine höhere Zuwanderung kann nicht verhindern, dass in den Jahren 2025 bis 2045 die Erwerbsbevölkerung deutlich zurückgehen und das Wirtschaftswachstum bremsen wird“, sagte Rürup der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Recht hat er, denn die arbeitende Bevölkerung wird durch eine noch so hohe Zuwanderung keineswegs in dem Maße zunehmen wie die vom Staat per Hartz IV alimentierten Menschen in Deutschland. Daher verständlich, dass die Steuerzahlenden bis kurz vor ihrem Tod bei eher geringem Lohn, eher hohen Steuern arbeiten und möglichst kurzzeitig eine eher geringe Rente erhalten. 

Worauf dieser Europa-Moloch zielt, ist mit Sicherheit nicht der Einsatz für die Millionen Menschen, die wie die Ameisen für ihr bescheidenes Auskommen  fleißig ihre Arbeit tun. Diese sind allein wichtig für die Wirtschaftsleistung, die dann als harte Münze den Weg zurück in die arbeitenden Hände nicht mehr findet, sondern direkt auf die vermögensverwalterischen Konten von BlackRock fließen, wo sie den Turbokapitalismus in die nächst höhere Stufe befördern.

Wenn es eine Skala gäbe, an der der Verrücktheitsgrad von Politik oder zumindest die Aussagen von Politikern gemessen würde, würde sie die höchste Stufe erreichen bei Aussage wie: “Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.” (Die Welt, Rede von Angela Merkel bei der 60-Jahr-Feier der CDU 16. Juni 2005). Wie wahr! Wo sind sie geblieben … Demokratie und soziale Marktwirtschaft?

Wie es sich mit Merz und seiner scheinbaren konservativ-bewahrenden politischen Einstellung verhält, beweisen seine von ihm geäußerten Worte über eine ausdrückliche Nähe zu den Grünen sowie seine maximale Distanz zur AfD. Dem WDR erklärte er jetzt, die AfD sei “offen nationalsozialistisch”. Was Abgeordnete, Parteimitglieder und Sympathisanten dieser Partei bis heute schon erdulden mussten, wird ein Tropfen sein im Vergleich zu den Maßnahmen, die Merz mit dem überdimensionalen Kapital im Rücken gegen sie unternehmen wird. Unsere Weltbesitzer Rockefeller, Soros, Rothschild, Warren Buffet, Jeff Bezos geben genügend Beweise dafür ab, dass der Kauf der Welt, der Politik und der Menschen beeinflussbar und letztlich möglich ist.

David Rockefeller schrieb in seinen Memoiren, dass er und seine Familie beschuldigt werden, sozialpolitische Strukturen aufbauen zu wollen, deren Zweck die Weltherrschaft sei. Seine Antwort auf diesen Vorwurf lautete: „Wenn das der Vorwurf ist, dann bekenne ich mich schuldig und bin stolz darauf.“

Na denn mal los, Herr Merz – im Schulterschluss mit der Hochfinanz ab in die nationalfreie und damit deutschlandfreie Neue Welt Ordnung, erbaut  auf den Schultern der europäischen arbeitenden Steuerzahlergemeinschaft!

Europa wächst nicht aus Verträgen, es wächst aus den Herzen seiner Bürger oder gar nicht. (Bundesaußenminister Klaus Kinkel vor der 47. UN-Generalversammlung am 23. September 1992).

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Der Anfang von Merkels Ende


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Angela Merkel hat fertig

Akt 1

„Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammen-rottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun. Es darf auf keinem Platz und keiner Straße zu solchen Ausschreitungen kommen.” Ein zunächst scheinbar übliches Statement einer Kanzlerin zu scheinbar gewalttätigen Ausschreitungen in unserem Land, von dem wir heute wissen, dass es ihr Ende als Kanzlerin einläutet. Warum?

Sie hat die Realität überzeichnet, mit Worten übertrieben und in ein sächsisches Wespennest gestochen. 

Bundespräsident Steinmeier, der ihr in die Bresche sprang, bauschte das Nicht-Vorhandene noch um einiges auf mit folgenden Worten: „Der Staat – und allein der Staat – sorgt in diesem Land für Recht und Sicherheit. Aber die Bürger – wir alle – sorgen für den gesellschaftlichen Frieden. Lassen wir uns nicht einschüchtern von pöbelnden und prügelnden Hooligans. Lassen wir nicht zu, dass unsere Städte zum Schauplatz von Hetzaktionen werden. Hass darf nirgendwo freie Bahn haben in unserem Land.”

Akt 2

Während alle gleichgeschalteten Medien diesen von Merkel und Steinmeier formulierten Sachverhalt in Chemnitz unkontrolliert übernahmen und sich in ihren journalistischen Bewertungen mit Kritik, Ablehnung, Beschimpfung bei undifferenzierter Verallge-meinerung übertrafen, hinterfragten wenigstens zwei Journalisten im Bundespresseamt die Fakten, die zur Hetzjagd auf den Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen führten. Dabei handelt es sich um die Journalisten Alexander Wendt (Publico) und Henryk M. Broder (Achse des Guten), die nach weiteren Videobeweisen recherchierten, womit die Hetzjagd-These aus Regierungskreisen untermauert und bewiesen werden könnte. 

Akt 3

Es gab keine Videos zwecks Beweis einer Hetzjagd. Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen antwortete auf Nachfrage von Publico: „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“. Genauso formulierten es der sächsische Ministerpräsident und Menschen, die in Chemnitz dabei waren. Skandalös, dass sich die Hetzjagd-Zusammenrottung-Pogrom-Erfindung im wesentlichen auf ein einziges 19-Sekunden-Video der Antifa Zeckenbiss stützt, das zeigt, wie ein Mann einem anderen wenige Sekunden hinterherläuft. Jede Gewalt ist verab-scheuungswürdig, jede Lüge allerdings auch – erst recht, wenn sie zu Propaganda-zwecken in die Welt gesetzt wird.

Letztlich ist es das eine Video und die daran geknüpfte Lüge, warum Maaßen seinen Posten räumen muss. Ein Beamter – gegen eine inszenierte  Medien- und Regierungs-Hysterie, die endlich einmal einen Sieg gegen Rechts einfahren wollte.

Akt 4

Maaßen wird zum Staatssekretär im Innenministerium befördert, womit die Opposition, vorrangig die SPD befriedet sein soll. Das ist trotz der Einigung zwischen Merkel, Seehofer und Nahles nicht der Fall. Die Basis brodelt weiter, die Medien nähren die Hetze gegen Maaßen und Nachverhandlungen werden nötig. Zum ersten Mal tritt Merkel mit einer Entschuldigung vor die Mikrofone. Welch ein trauriges Bild, sich für die Beförderung eines hohen Beamten zu entschuldigen, nachdem sie unser Land mit ihrer Flüchtlingspolitik, mit der Griechenlandrettung, mit dem Brexit, mit ihrer Russland- und Amerikapolitik, mit der Energie- und Bildungspolitik und, und, und in die Stagnation, sogar ins Chaos geführt hat. Für nichts hat es je eine Entschuldigung gegeben. 

Akt 5

Die Mainstream-Medien sehen ihre Felle allmählich dahinschwinden und intensivieren ihre Anstrengungen, Merkel weiter zu loben und im Amt zu halten. 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ehrt Angela Merkel mit der „Ehren-Victoria 2018“. Sie erhalte den Medienpreis u. a. von  „Stern“, „Spiegel“, „Focus“, für „ihre bisherige politische Gesamtleistung“. Merkel habe „eine offene, reformfähige und stabile Gesellschaft“ geschaffen. „Ihre Leistungen sind ein unersetzlicher Beitrag für eine pluralistische Gesellschaft, geprägt von Meinungsfreiheit und freier Presse.“ (Verleihung am 5. November)

Akt 6

Die Koalitionskrise, ausgelöst durch Maaßen, brachte die Regierung an den Rand der Auflösung. Speziell Seehofer hielt an Maaßen fest und schien im Gegensatz zu Merkel und Nahles dessen Abberufung vom Amt des Präsidenten des Verfassungsschutzes nicht zu fordern. Ob aus diesem Grunde oder aus Gründen seiner konservativen Haltung gegenüber der  Migrationspolitik seiner Kanzlerin forderten Migrantenverbände in einem offenen Brief Seehofers Rücktritt. Auch Hunderte Kulturschaffende  linker Gesinnung forderten den Rücktritt des Innenministers, weil dieser die Arbeit der Regierung sabotiere und Rechtsextremismus bagatellisiere. 

Akt 7

CDU und CSU haben Ralph Brinkhaus zum neuen Fraktionschef gewählt. Damit wurde Merkels Vertrauter Volker Kauder nach 13 Jahren mit einem Ergebnis von 112 zu 125 Stimmen  abgewählt. Das alternativlose Durchregieren einer Angela Merkel hat damit ein Ende gefunden. Und das Ende kommt – wie ich finde leider –  weder vom Volk noch vom politischen Gegner noch vom Koalitionspartner. Es kommt von innen, von der eigenen Partei, und da nicht von links, sondern von rechts. 

Fazit: Mein Erstaunen weicht nicht, dass Angela Merkel über Jahre – und das selbst heute nach Verbreitung ihrer Fehleinschätzung in Chemnitz und der Opferung Maaßens – noch immer den Schutz des Rechtsstaats sowie der Medien genießt. Die Zeit ist überfällig, dass sich die Kanzlerin endlich verabschiedet, die dieses Land in eine Republik verwandelt hat, die mit dem Deutschland, das sie einst übernahm, nicht mehr vergleichbar ist. Und da meine ich nicht allein das Flüchtlingschaos, das uns Merkel bescherte. Nein, ich meine alle Bereiche, von denen mit dem ständigen Trostsatz „Die Wirtschaft brummt“ abgelenkt wird. 

Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen.
(Abraham Lincoln)

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Merkel und Macron in Marseille


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Marseille hinter den Kulissen

“Europa fest im Griff” haben laut eigener Worte  Merkel und Macron, die sich gerade in Marseille zu einem Gespräch ohne Worte trafen. Vor den Kameras äußerte Macron, Deutschland und Frankreich wollten aus der Migration “eine Chance machen, keine Befürchtung”. Merkel paarte wieder einmal Versprechungen mit Zukunft, was in Marseille so klang:  “Wir werden in wenigen Monaten Europawahl haben, aber wir wollen bis dahin noch einiges schaffen.”
Der große Europäer Macron muss Merkel in Sachen Flüchtlinge den Rücken stärken, denn seine Flüchtlingspolitik ist alles andere als vorzeigbar. Rund eine Million Migranten stellten 2016 einen Asylantrag in Deutschland, in Frankreich waren es 84.000. Flüchtlinge, die nach Frankreich umverteilt wurden, wollten schnell zurück nach Deutschland. Macron plädiert für Aufnahmelager in Europa und Sanktionen gegen Staaten, die keine Migranten unterbringen.
Im eigenen Land lässt Macron die Asylpolitik nicht schleifen und betreibt sie mit größerer Strenge als Merkel. Die Interessen des eigenen Landes scheinen ihn jedenfalls mehr zu interessieren als es bei Merkel der Fall ist. Da scheut sich Macron auch nicht, den Italienern und Spaniern ihre Flüchtlinge gleich wieder zurückzuschicken. Und was die Häfen betrifft, so scheint es in Frankreich gar keine zu geben. Selbst als das Flüchtlingsschiff “Aquarius” mit über 600 Migranten an Bord einen Hafen suchte, weil ihm Italien die Einfahrt verweigerte, warf Macron Italien “Zynismus und Verantwortungslosigkeit” vor. Ein Sprecher erklärte, das internationale Seerecht schreibe vor, “dass im Notfall die nahe gelegenste Küstenregion eine Pflicht zur Aufnahme” von Flüchtlingen habe. Macron fühlte sich aus welchen Gründen auch immer diesbezüglich nicht angesprochen und wie man heute weiß, legte das Schiff dann in Spanien an.

Aber kümmern wir uns einmal um den Ort dieses Treffens, der ja von Merkel besonders hervorgehoben wird. In einer Weltspiegel-Reportage wird Marseille als Frankreichs Hauptstadt für Kriminalität, Drogen, Mord und Totschlag bezeichnet. La Savine, eines der 16 Departements der Stadt, gilt als Ort der Verlorenen und Verdammten, wohin sich auch die Polizei nicht traut. Die Einwohner dieser stets auch in Deutschland hochgelobten Stadt setzen sich zusammen aus 40% Ausländern und 10% Flüchtlingen. Insgesamt betrachtet haben insgesamt 90% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Der Bürgermeister versucht inzwischen, die Stadt langsam, Viertel für Viertel zu sanieren und stemmte sich seit Jahren hartnäckig gegen den Bau einer Moschee im Zentrum der Hafenstadt, die eine der größten in  Europa werden sollte. So wie man kein Pauschalurteil über einen Menschen, eine Stadt, ein Land, einen Politiker abgeben darf, verhält es sich auch mit Marseille. 2013, als Marseille Kulturhauptstadt wurde, brach ein regelrechter Bauboom aus und verschönerte Teile der Stadt. Doch die Ghettos blieben Ghettos und Drogen, Mord und Totschlag blieben der Kulturhauptstadt erhalten. Der Journalist Philippe Pujol beschreibt in seinem Buch “Die Erschaffung des Monsters” das, was Touristen nicht sehen und nicht sehen sollen. Für ihn ist das Monster die kranke Republik, wie er sagt. Der Front National unter Marine Le Pen brachte es in mehreren Stadtteilen von Marseille auf 35%.

Macron allerdings gilt mehr als Retter Europas als der seines eigenen Landes – ebenso wie Merkel. Ihre Positionen sind multikulturell, postnational und postdemokratisch. Das christliche Europa gehört der Vergangenheit an. Islam rein, Juden raus – das scheint die zukünftige Duldungspolitik der beiden einzigen europäischen Verbündeten zu sein. Eine wachsende Zahl von Europäern sieht in diesem Trend die Zerstörung ihrer eigenen Zivilisation und hat für Parteien gestimmt, die sich dagegen wehren.

Schweden und Deutschland sind ebenfalls Kandidaten, bei denen der Protest gegen die Nicht-Begrenzung weiterer Zuwanderung immer lauter wird. Erinnern wir uns auch darum zum wiederholten Mal an die Aussage des Yascha Mounk, der von den politischen in Europa stattfindenden Ereignissen als einem geplanten Experiment spricht. “Verwerfungen wird es geben”, beschreibt er die gesellschaftliche Transformation, “aber es wird gelingen”. Was also die Spatzen angesichts des deutschen Sonderweges in der Migrationspolitik längst von den Dächern pfeifen, während es im regierungsnahen Funk und von etlichen Leid(t)medien bislang stets als bösartige Verschwörungstheorie verfemt wurde, das erfuhr der verdutzte Michel Anfang des Jahres zu später Stunde beiläufig aus den Tagesthemen.

Zählen wir also die getöteten Opfer in Berlin, Köln, Cottbus, Chemnitz, Kandel, Landau und die vielen Verletzten dieser gespaltenen Gesellschaft zu den erwarteten und angekündigten Verwerfungen? Die Vermischung der Bevölkerung, der Bildungsnotstand und das Ende der Meinungsfreiheit werden dem Gelingen dieses Experiments in die Hände spielen und für das Verstummen oppositioneller und konservativer Argumente und Kräfte sorgen.

Je weiter die Gesellschaft sich von der Wahrheit weg bewegt, desto mehr hasst sie diejenigen, die sie aussprechen. (George Orwell)

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Bundespräsident spricht mit Bürgern aus der Nachbarschaft


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… bei einer türkisch-deutschen Kaffeetafel

Mich brachte dieser Tage die Tischrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Grübeln, die er zur “türkisch-deutschen Kaffeetafel” hielt. Ich erlaube mir, seine Rede hier zur Kenntnis zu bringen und meine Gedanken und Anmerkungen an einigen Textstellen der Rede als Link einzufügen. 

Tischrede des Bundespräsidenten wörtlich:

Herzlich willkommen im Schloss Bellevue! Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung zu einer “türkisch-deutschen Kaffeetafel” gefolgt sind – sogar heute, während des Opferfests. Schön, dass Sie hier sind!

Dieser ganz besonders heiße Sommer ist auch ein Sommer der emotionalen und aufwühlenden Debatten. Viel wurde diskutiert in unserem Land: über Zugehörigkeit und Ausgrenzung, über Integration und Abschottung. Diese Diskussionen sind notwendig. Eine lebendige Gesellschaft braucht Debatten – ohne Panikmache und ohne Wegträumerei vor den Herausforderungen. Und sie braucht auch den Streit – jedenfalls den, der ohne Verletzungen und Grenzüberschreitungen auskommt.

Ich freue mich, dass wir heute miteinander ins Gespräch kommen: über Ihren Alltag, Ihre Erfahrungen und unser Zusammenleben in Deutschland. Darum habe ich Sie eingeladen. Als Ihr Bundespräsident. Und als Ihr Nachbar. Ich bin gespannt auf unser Gespräch, bei Kaffee und Kuchen, Tee gibt es auch, gemeinsam an einem Tisch. So wie Nachbarn das eben machen.
In den vielen Wortmeldungen der letzten Wochen tauchten immer wieder dieselben Fragen auf: Wer gehört in Deutschland dazu? Wie muss jemand sein, was muss er dafür tun? Und vor allem: Wer entscheidet über all dies?

Manchmal wurde der Eindruck erweckt, als könne, ja, als müsse es endgültige Antworten auf diese Fragen geben. Aber unsere Gesellschaft ist kein starres Gebilde. Zugehörigkeit wird nicht von oben verliehen wie ein Abzeichen und dann vielleicht wieder entzogen. Nein. Unsere Heimat, der Ort, an dem wir in Freiheit leben und uns zuhause fühlen – diesen Ort schaffen wir erst gemeinsam, immer wieder neu.

Das beginnt mit unseren Geschichten – indem wir unsere Geschichten erzählen und die der anderen hören. Natürlich auch die Geschichten derer, die mehr als eine Heimat im Herzen tragen. Viele von uns haben ihre Wurzeln an einem anderen Ort als dort, wo sie heute zuhause sind und ihre Zukunft gestalten wollen. Ich denke übrigens nicht nur an die Flüchtlinge, deren Schicksal in der jüngsten Vergangenheit die öffentlichen Diskussionen bestimmt hat. Sondern ich denke an die vielen Menschen, die wir aus wirtschaftlichen Interessen gebeten haben, hier zu arbeiten – aus Italien, aus Griechenland, Spanien oder Portugal, und später vor allem aus der Türkei. Ohne sie, ohne ihre Familien, die nachkamen, ohne ihre Kinder und Enkel wäre der wirtschaftliche Wohlstand unseres Landes, mehr noch: unsere heutige Gesellschaft gar nicht denkbar. Das haben wir gemeinsam geschafft und als Präsident dieses Landes möchte ich Ihnen dafür danken!

Ihre Geschichten gehören zu Deutschland. Sie machen uns aus! Unser Land ist für viele neue Heimat geworden, doch deshalb muss niemand seine Wurzeln verleugnen. Denn Heimat, gefühlte und gelebte, die gibt es auch im Plural. Heimat ist kein Mittel zum Zweck der Ausgrenzung. Heimat lädt ein – so wie heute unsere gemeinsame Tafel.

Doch die Wirklichkeit – das haben die letzten Wochen gezeigt – sieht für viele Menschen in unserem Land anders aus. Unter dem Hashtag “MeTwo” erzählen sie ganz persönlich von ihren Erfahrungen. Von Diskriminierung oder Rassismus im Alltag, von Ausgrenzung in politischen Debatten. Und immer wieder höre ich von Einwandererkindern oder sogar von Einwandererenkeln: “Obwohl ich hier geboren bin, obwohl ich mich ganz besonders anstrenge, gehöre ich trotzdem nicht richtig dazu.”

Solche Schilderungen lassen mich nicht los. Sie machen mich unruhig. Und sie dürfen uns als Gesellschaft nicht kalt lassen. Schon gar nicht dürfen wir sie beiseite wischen. Ein permanenter Verdacht gegen Zugewanderte, egal wie lange sie schon in Deutschland leben, ist verletzend nicht nur für den Einzelnen. Er ist beschämend für unser Land. Rassismus und Diskriminierung verletzen die Würde des Menschen und beschädigen unsere Demokratie. Sie entwerten, was wir gemeinsam in diesem Land schon geschafft hatten.

Denn es gibt keine halben oder ganzen, keine Bio- oder Passdeutschen. Es gibt keine Bürger erster oder zweiter Klasse, keine richtigen oder falschen Nachbarn. Es gibt keine Deutschen auf Bewährung, die sich das Dazugehören immer neu verdienen müssen – und denen es bei angeblichem Fehlverhalten wieder weggenommen wird.

Sondern es gibt die eine Bundesrepublik Deutschland – ihre Staatsbürger, mit gleichen Rechten und Pflichten; und mit ihnen die vielen Menschen, die hier leben und arbeiten und gemeinsam eines teilen: dass sie in diesem Land von Recht und Freiheit friedlich zusammenleben wollen.

Ich bin stolz, dass ich Präsident all dieser Menschen sein darf. Ich bin Ihr Bundespräsident und ich bin es mit gleichem Respekt und gleicher Hingabe für alle in unserem Land, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion!

Natürlich: Eine solche Gesellschaft ist anstrengend. Vielfalt ist anstrengend – die Vielfalt durch Zuwanderung übrigens genauso wie die Vielfalt unserer Lebensentwürfe, Religionen, Konfessionen, oder politischen Haltungen. Was jeder aus seiner eigenen Familie kennt, warum sollte das nicht auch für unser Land als Ganzes gelten?

Es ist ein Irrtum, zu glauben, Integration ginge ohne Konflikte, und es gäbe so etwas wie einen harmonischen Endzustand. Ganz im Gegenteil. Die offene Gesellschaft ist voll von Widersprüchen und Konflikten, und trotzdem wollen die allermeisten von uns in keiner anderen Gesellschaft leben!

Aber eines müssen wir noch lernen: Die Konflikte unseres Zusammenlebens auszutragen, ohne darüber gleich Zugehörigkeit infrage zu stellen. Denn: Wir sind ein Land, wenn es gut läuft, und ein Land, wenn es schlecht läuft. Unsere Erfolge erarbeiten wir gemeinsam, und unsere Krisen überwinden wir auch nur mit vereinten Kräften. Das haben wir in den vergangenen Jahrzehnten schon so manches Mal bewiesen. Kurzum: Ich wünsche mir ein Deutschland, in dem wir gemeinsam gewinnen und auch gemeinsam verlieren können!

Viel zu lange haben wir darüber gestritten, ob unser Land nun ein Einwanderungsland ist. Tatsache ist: Zuwanderung findet statt, auch weil wir immer wieder Menschen gebeten haben, zu kommen. Das wird auch in Zukunft so sein. Und es ist gut, dass dafür jetzt klare Regeln geschaffen werden.

Aber: Allein die Feststellung, dass wir ein Einwanderungsland sind, reicht auch nicht aus. Aus ihr muss etwas folgen: für den Staat, der die Verantwortung hat, zu organisieren, dass unser Zusammenleben funktionieren kann; für die Politik, die die Leitlinien dafür vorgeben muss; und für jeden Einzelnen von uns. Denn das alltägliche Miteinander, das gestalten wir selbst, und seine Konflikte kann keiner – auch keine Politik – uns abnehmen.

Integration ist weder Gnade noch Geschenk. Sie ist aber auch kein voraussetzungsloser Anspruch auf Erfüllung. Sondern Integration verpflichtet beide Seiten: die, die seit Generationen Deutsche sind – und die, die zugewandert sind. Wir alle sind gefragt, aufeinander zuzugehen, Vorurteile zu hinterfragen, andere nicht in Schubladen zu stecken. Wir müssen einander respektieren – auch in unserer Verschiedenheit, solange sie innerhalb des geltenden Rechts gelebt wird. Und wir sind gemeinsam gefragt, diejenigen in die Schranken zu weisen, die – in Deutschland oder aus anderen Ländern zu uns hinein – Misstrauen, Furcht und Zwietracht säen.

Zum Glück haben wir für all das ein festes Fundament, und das ist unsere Verfassung: die Würde jedes und jeder Einzelnen, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, und auch das gehört dazu: die Verantwortung vor der deutschen Geschichte.

Wenn wir auf dieser Grundlage miteinander um Lösungen ringen, dann haben sich am Ende alle ein Stück verändert – und ich bin sicher: Unser Zusammenhalt wird darüber nicht schwächer, sondern stärker werden.

Liebe Nachbarn, jetzt bitte ich Sie nach draußen: Im Garten steht die Kaffeetafel. Typisch deutsch, möchte man meinen. Aber ich weise darauf hin: Der Kaffee ist ursprünglich über die Türkei zu uns gekommen!
Auf unserer Kaffeetafel gibt es Baklava und Butterkuchen. Dieser Tisch ist der Ort, an dem wir ins Gespräch kommen, an dem wir hoffentlich gemeinsam lachen können, wo aber auch Raum ist, um Schmerz oder Enttäuschung zu teilen – und vor allem: wo wir gemeinsam nach Lösungen suchen.

Ich finde, dieser Tisch ist ein schönes Symbol – ein Symbol für eine Gesellschaft, in der wir nicht nur respektvoll miteinander umgehen, sondern uns für den anderen wirklich interessieren. Ja, wir Deutsche haben viele Heimaten, und unterschiedliche Geschichten. Aber uns verbindet ein Bekenntnis: In diesem Land will ich leben. Hier will ich mitreden, hier will ich mitgestalten.

Dafür steht unsere Kaffeetafel, und ich wünsche mir, dass es viele solcher Runden gibt in unserem Land. Wir brauchen diese Orte. Denn nur am Tisch kommen die Dinge auf den Tisch – auch die, die schwierig sind. Ich selbst jedenfalls habe mir vorgenommen, dass zukünftig eine solche Kaffeetafel immer wieder Bestandteil meiner Besuche in allen Teilen Deutschlands sein wird.

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