DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Altkanzler Schröder erhält Ludwig-Erhard-Preis


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Der Sozialdemokrat und seine „soziale“ Agenda 2010

„Heiliger Strohsack“, war die erste Reaktion eines Mannes, der im Ruhrpott jahrelanges SPD-Mitglied gewesen war und während der Schröder-Kanzlerschaft austrat und gleich ganz das politische Handtuch warf. „Der ist doch nicht SPD! Da können sie ja auch den  Kohl zum Papst machen“, fuhr er fort und seine aufkeimende Wut war ihm anzumerken.

Schröder bekommt nun also für seine Agenda 2010 den Ludwig-Erhard-Preis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro zuerkannt, weil er mit dieser Reform „Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht“ hätte.
Mag sein. Diese Feststellung offenbart dann aber nur eine Seite der Medaille. Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, sondern nur ein lesender, zuhörender und denkender Mensch, um  die andere Seite zu kennen. Und mit der kommt man zu einem  fragwürdigen Urteil über Schröders Kanzlerschaft. Es hat nie einen größeren sozialen Kahlschlag gegeben als den durch den sozialdemokratischen Bundeskanzler Gerhard Schröder verursachten.

SPD-Wähler kündigten  Schröder die Gefolgschaft

image„Wohlstand für alle“ lautete Ludwig Erhards Leitspruch. Ein-Euro-Jobs, Riester-Rente für alle, Ich-AG und weitere Nettigkeiten für die Bürger als „Arbeitsbeschaffungsmaßnah-men“ waren Schrödersimage marktwirtschaftliche Antwor-ten. Ausgerechnet die rot-grüne Koalition senkte im Rahmen von Schröders Agenda den Spitzensteuersatz auf 42% und leitete eine fatale Entwicklung nicht nur auf dem Arbeitsmarkt ein. Massenentlassungen und Arbeitslose, neue „Altkanzler Schröder erhält Ludwig-Erhard-Preis“ weiterlesen

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Gegen CETA und TTIP auf die Straße


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CETA – trotz massiver Proteste von SPD abgenickt

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Am 17. September gingen Tausende von Bürgern in allen Großstädten des Landes auf die Straße, um gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP zu demonstrieren. Schon lange ist dieser Protest spürbar mit der Forderung nach mehr Transparenz und Beteiligung. Es gehe nicht an, dass über die Köpfe der Bürger hinter verschlossenen Türen verhandelt und auch entschieden würde. CETA wird erst der Beginn des Ritts in die Freihandelsabkommen sein und die Generalprobe für das viel umstrittenere TTIP-Abkommen mit den USA. Eigentlich geht es gerade erst richtig los auf dem Weg in die gelebte Globalisierung und die große Freiheit der Bürger … oder doch wohl eher der Konzerne, Firmen und Banken.

Der Durchmarsch der Globalisierung

Auf der sehr aktuellen Warteliste befindet sich nach CETA und TTIP das noch streng geheim verhandelte Dienstleistungsabkommen TISA mit 22 Ländern. Da erwartet uns eine Liberalisierungswelle in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Nahverkehr und Wasser mit den Gefahren einer Privatisierung.
Auch die aufstrebende Großmacht China wartet „Gegen CETA und TTIP auf die Straße“ weiterlesen

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Wie gut, (k)eine Meinung zu haben!


Die Meinungszensur ist ausgebrochen, eine längst vergessene Erkrankung, die schon längst ausgerottet schien. Der Mainstream in Gestalt der Medien und der politischen Korrektheit hat sie zum Leben erweckt.

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(Linker) Gutmensch oder (rechter) Rassist?

Haben Sie sich auch schon längst abgewöhnt, eine öffentliche Meinung zu haben? Sagen Sie lieber nichts als etwas Falsches? Fühlen Sie sich selbst unter guten Bekannten, Nachbarn und Freunden oft wie ein Spürhund, der seine Nase erst einmal erschnuppern lässt, wie mainstream-gesättigt die Luft ist. Und kommt es dann nach dem Erschnuppern vor, dass Ihnen ungewollt und so leicht wie von selbst Töne entweichen, die gar nicht Ihre sind, sondern geklaute oder geliehene und die in dem Moment, in dem sie Ihren Mund verlassen, so schön klingen, dass Sie selber total überrascht sind? Verglichen etwa mit einer Person, die sich im Bad eines anderen des fremden Parfums bedient hat und als mit fremden Lorbeeren Geschmückte ihr Umfeld betört?

Zu Hause angekommen schauen Sie wie gewöhnlich vor dem Zubettgehen noch einmal in den Spiegel und weichen angewidert zurück. Ihr Spiegelbild eine verzerrte Fratze – schiefer Mund, überlange krumme Nase, ein schielendes Auge. Und das Erstaunliche ist … Sie wissen, warum Ihr eigenes Zerrbild auf Sie blickt.image

Ihr Vorsatz ist eindeutig und steht fest. Lügen haben kurze Beine und eine lange Nase. Daran werden Sie beim nächsten Treffen mit Freunden denken. Und so passiert’s. Direkt und frei heraus „Wie gut, (k)eine Meinung zu haben!“ weiterlesen

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„Seehofer ist die Abrissbirne der Demokratie“


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sagt die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt

imageBündnis 90/Die Grünen bereiten sich mit 59400 Mitgliedern und dem Urwahl-Motto „Die Basis ist Boss“ auf die Wahl ihrer Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 vor. Die einzige weibliche Bewerberin, Katrin Göring-Eckardt, ist schon nominiert, darf also weiter ihre Reden gegen alle schwingen, die dem Einzug der Grünen ins Parlament und ihren Wählern gefährlich werden könnten. Sie gehört dem Realo-Flügel ihrer Partei an und argumentiert mit ihren religiös fundierten Gewissensentscheidungen. Damit fühlt sie sich dem bürgerlichen Milieu nahe mit guten Kontakten zur CDU und ihrer Absicht einer schwarz-grünen Regierungskoalition in 2017.
In der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder war sie eine entschiedene Befürworterin der Hartz-Reformen und der Agenda 2010. Diese umstrittenen Gesetzespakete setzte sie gegen innerparteiliche Widerstände durch. Agenda 2010 bezeichnete sie als „Frühling der Erneuerung„.

Die Grünen – von der Friedensbewegung zum Gender-Wahnsinn

Den „Frühling der Erneuerung“ haben uns Bündni90/Die Grünen tatsächlich gebracht und sind hoffentlich bald im „Herbst der Verwelkung“ angekommen.
Erinnern wir uns, wie der Zeitgeist unter 68ern und Grünen die Pädophilie fast salonfähig machte. Alles wurde ausprobiert und „„Seehofer ist die Abrissbirne der Demokratie““ weiterlesen

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NRW-Lehrer vor Gericht wegen Freiheitsberaubung


Bildung hatte in NRW schon immer einen seltenen Stellenwert und es gab und gibt in den Schulen nichts, was es nicht gab und gibt. Der Traumberuf eines jungen Menschen in der BRD dürfte Lehrer in NRW sein.

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Schultheater NRW: Schüler gegen Lehrer

Ein schulischer Vorfall in einer Neusser Realschule hat hohe Wellen geschlagen.

imageDer Realschullehrer Phillip Parusel wurde durch die Anzeige der Eltern eines 13-jährigen Schülers vor Gericht zitiert, um sich dort für sein Verhalten während einer Musikstunde zu rechtfertigen. Die Schüler hatten ihre Unlust durch Disziplinmangel und Faxen kundgetan, worauf Parusel ihnen die schriftliche Aufgabe abverlangte, aus Wikipedia einen Text über den Geiger Paganini abzuschreiben. Wer zum Ende der Stunde nicht fertig war, durfte den Klassenraum nicht verlassen, sondern musste erst seine Aufgabe erledigen. Schüler hatten aus diesem Grund die Polizei gerufen, die diese Situation auflöste. Dieser Lehrer landete nun wegen Freiheitsberaubung vor Gericht.
„Mit einem milden Urteil ist am Neusser Amtsgericht der viel beachtete Prozess gegen einen Kaarster Musiklehrer zu Ende gegangen. Richter Heiner Cöllen verurteilte den 50-jährigen Phillip Parusel wegen Freiheitsberaubung, beließ es am Ende aber bei einer Verwarnung. Gleichzeitig entschied er, dass der Lehrer eine Fortbildung zum besseren Umgang mit schwierigen Schülern belegen muss. Macht er das innerhalb eines Jahres nicht, muss er 1000 Euro Geldstrafe zahlen.“

NRW = N_arren, R_ichter und W_eicheier ?

Was sagt man zu solch einer Posse? Nicht zu glauben, was seit Jahrzehnten im schulischen Alltag so abläuft. Und NRW „NRW-Lehrer vor Gericht wegen Freiheitsberaubung“ weiterlesen

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Das Sterben der Bienen


Der Mensch ist nicht mehr im Einklang mit der Natur. Wie sonst ließe sich die Gefahr für die Bienen erklären, deren Bestände schrumpfen. Wäre das nicht eine Aufgabe für die Politik, für die Partei, die den Anspruch erhebt, eine Umweltpartei zu sein, sich um das Bienensterben zu kümmern?

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Kinofilm (2012) More than Honey 

imageWer sich noch an das Lied von Reinhard May erinnert „Es gibt keine Maikäfer mehr“, spürt vielleicht noch seinem Erstaunen nach, das die Frage in uns aufkommen ließ: Ist denn das wahr, was May da singt?
2012 lud das Kino ein zu einem Film mit dem Titel „More than honey“ (Mehr als Honig), den der Bienenforscher und Filmemacher Markus Imhoof nicht nur auf die Leinwand projizierte, sondern auch direkt in die Herzen der Menschen. Erzählt wird die Geschichte der Honigbienen und ihrer Völker, die über Jahrtausende für den Fortbestand der Natur und die menschliche Nahrungsbeschaffung sorgten. Sie flogen, bestäubten, tanzten unermüdlich den Kreislauf der Natur und der Mensch dankt es ihnen seit 100 Jahren, indem er sie pflegt, ihnen Häuser für die Königin und ihr Volk baut, von ihnen lernt und eine Symbiose mit ihnen bildet. Wer liebt nicht den süßlich riechenden Lindenblütenhonig oder den geschmacklich intensiveren Rapshonig und die vielen anderen Sorten, die wir beim Imker, dem Freund aller Bienen, erstehen?
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Im Film aber ertönt ein Hilferuf darüber, dass diese Ära zu Ende geht, da sich schon 30% der Bienen weltweit verabschiedet haben und der Restbestand stark gefährdet ist. Vor 100 Jahren gab es mehr als 4 Millionen Bienenvölker auf der Erde, heute sind es nur noch 700 Tausend. Jedes Jahr, wenn die Imker nach überstandenem Winter ihre Bienenvölker aufsuchen, haben zwischen 10 und 50% ihrer Völker den Winter nicht überlebt.

Warnung der Toxikologen

Das berichtet der Film nach 5-jähriger Forschungsarbeit. Alle Imker sind sich darin einig, dass das Bienensterben eine eindeutige Antwort darauf ist, dass der Mensch nicht mehr im Einklang mit der Natur lebt.

rodalesorganiclife.com
rodalesorganiclife.com

5000 Tonnen Pestizide landen jährlich nur auf deutschen Böden, der Kleingärtner kann aus 33 angebotenen Giften gegen Unkraut, Milben, Spinnen, Pflanzenbefall wählen. Marktführer ist der Hersteller Monsanto (Nachtrag siehe unten) mit dem Mittel Roundup.

Toxikologen warnen seit Jahren: „Pestizide werden die Gesundheitsskandale der Zukunft auslösen.“

gmo-awareness.com
gmo-awareness.com

 Vermutlich wird es dazu gar nicht kommen, da diese Warnung vom Bienensterben überholt wird und sich eher Einsteins Prognose durchsetzt: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ (dieses Zitat wird in allen Medien verwendet, unbewiesen bleibt, ob Einstein tatsächlich der Urheber ist).

(Nachtrag zu „Der Hersteller Monsanto“: Dieses Video ist nicht mehr verfügbar – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

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Zwei deutsche Kanzler – zwei Kniefälle


Ein Kniefall als Zeichen für Versöhnung. Ein anderer, der einen Fehler zu korrigieren versucht. Der erste ist inzwischen Geschichte, der zweite wird zu einer Geschichte – vermutlich ohne happy end.

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Der Kniefall Merkels vor Erdogan

imageLange ist Willy Brandts spontaner Kniefall am 7. Dezember 1970 in Warschau am Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos als Demutsgeste zum Zeichen der Versöhnung zu Recht als Symbol empathischer Politik verstanden worden.

Jetzt gab es einen erneuten Kniefall, den Angela Merkel vor dem türkischen Präsidenten Erdogan tätigte. Dieser Kniefall fand hinter verschlossenen Türen ohne Fotografen und ohne Öffentlichkeit statt. Still und heimlich verlor sie unter den Augen und dem Wissen von Wenigen ihre Haltung, indem sie, ihr Außenminister und ihr Pressesprecher etwas dementierten, was gar nicht dementiert werden muss. Schließlich waren sie, Steinmeier und Gabriel der Abstimmung zur Armenien-Resolution im deutschen Bundestag bewusst ferngeblieben. Das hatte Erdogan allerdings noch nicht gereicht. Es fehlte ihm der  jetzige Kniefall. Drei Monate nach der Abstimmung, die, wie Merkels Pressesprecher Seibert verkündete, keine Rechtsaussage beinhaltet, haben sich jetzt etliche Diplomaten und deutsche Abgeordnete in die Türkei begeben, um einen weiteren Akt der Besänftigungsdiplomatie aufzuführen und eine Relativierung der Völkermord-Formulierung des deutschen Bundestages vorzunehmen. Wer möchte noch glauben, dass dieser Merkelsche Kniefall nicht tatsächlich stattgefunden hat, denn als Geschenk für diesen Mauschelakt schickt Erdogan prompt wieder einen Botschafter nach Deutschland, den er nach der Armenien-Resolution beleidigt und wütend abgezogen hatte.

Wie war das noch? Deutschland gehört zum Islam?

Die deutsch-türkischen Eiertänze werden weiter getanzt werden, weil Merkels und Europas Zukunft von Erdogans Wohlwollen abhängen. Der heutige Kniefall war alles andere als eine spontane Demutsgeste mit Versöhnungscharakter, er war ein wohl überlegter ausgetüftelter Schachzug Merkels zum eigenen Machterhalt. Sie, die deutsche Bundeskanzlerin, hat es geschafft, ihre selbst formulierte Realität auf den Kopf zu stellen. Nicht der Islam gehört, wie sie formulierte, zu Deutschland, sondern Deutschland gehört inzwischen zum Islam und sie als Frau in den Augen Erdogans schon längst. Nicht mehr Merkel bestimmt die Richtlinien der Politik, sondern der türkische Präsident Erdogan. Die Verwirklichung des Islam hat in der Beziehung Merkel-Erdogan längst stattgefunden.

Nicht einmal eine winzige Geste der Versöhnung

Phoenix ließ am 3. 9. 2016 in einer Dokumentation über den Völkermord vor 100 Jahren Türken, Kurden und Armenier zu Wort kommen. Die Vergangenheit war furchtbar, die Gegenwart ist hoffnungslos. Das Zentrum der Hoffnungslosigkeit heißt Erdogan. 1,5 Millionen Armenier wurden 1915 vertrieben und ermordet. Bis heute bleiben die Nachkommen Außenseiter und ohne eine Entschuldigung. Zum 100. Jahrestag im April 2015 reisten Putin und Hollande zur Gedenkfeier nach Eriwan/Armenien. Viele Länder haben inzwischen den Völkermord anerkannt, nur Erdogan hält diese Bezeichnung für eine Provokation gegenüber der Türkei und fordert eine Aufklärung durch ein internationales Gremium von Historikern.
Wie kann Merkel diesem Mann vertrauen, der nicht einmal fähig und willens ist, durch eine Geste der Entschuldigung Vergangenes zu bedauern und das geschehene Unrecht an den Armeniern auf Millionen Schultern seines Volkes zu verteilen, um so am Frieden der Welt wenigstens geringfügig mitzuwirken? Welch eine Größe des Willy Brandt damals – welch eine Armut im Geiste Erdogans heute!

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Wer 2017 nicht zur Bundestagswahl geht …


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… bekommt dasselbe in Grün.

Nach dem Geheimtreffen zwischen der „schwarzen“ Frau Merkel und dem „grünen“ Herrn Kretschmann darf man sich schon einmal auf die Liebesheirat, also auf die CDU/Grünen-Koalition nach der nächsten Bundestagswahl freuen. Da Merkel das von ihr übernommene schwarze Parteibuch während ihrer langjährigen Kanzlerschaft inzwischen speziell linksseitig intensiver beschrieben hat als rechts, dafür die schwarze Schrift auf den rechten Seiten durch die Farben Rot, Grün und Gelb ersetzt hat, ist ihr völlig egal, wer nach der Bundestagswahl um ihre Hand anhält. Sie wird auf jeden Fall ihre weiße Weste tragen, ganz gleich, in welcher Farbe ihr Zukünftiger erscheint.

Trittin hat auf Fragen der Presse schon seine Bereitschaft bekundet, als Trauzeuge aufzutreten, imagewenn er auch die Befürchtung äußert, dass der andere schon feststehende Trauzeuge, der in Bayern wohnt, immer Sonderwünsche äußert imageund daher nicht gerade umgänglich ist. Aber wenn sich das Brautpaar nur genügend liebt, wird es sich schon gegenüber dem bayrischen Trauzeugen durchsetzen können.

Die Nachbarn sind augenblicklich noch etwas skeptisch, ob sie sich über die nächste Hochzeit derselben Braut freuen sollen, hoffen aber trotz allem, dass sie eingeladen werden. Erdogan fordert schon in diesem Jahr unabhängig vom Hochzeitstermin die Einladungskarten (Visa) für seine gesamte türkische Familie. Großbrittanien hat längst abgesagt. Auch Polen, Ungarn, (Nachtrag siehe unten) die Slowakei, Tschechien und wohl auch Österreich verhalten sich zögerlich bis ablehnend. Putin wird aller Voraussicht nach gar nicht eingeladen und als Überraschungsgast wartet eine Frau Clinton beziehungsweise ein Herr Trump auf das europäische Ereignis.

Zwei Gruppen in Deutschland sollen nach dem Willen des Brautpaares nur auf den Zuschauerrängen Platz imagenehmen, weil sie entweder links oder rechts (siehe Nachtrag unten!) ständig aus der Reihe tanzen. Dabei würde doch gerade die schöne und kluge Frau Wagenknecht (siehe Nachtrag unten!) eine besonders hübsche Brautführerin abgeben! Nein … imageschöne, kluge, intelligente, kritische, demokratische, meinungsstarke, ideenreiche, diskussionsfreudige, andersdenkende Menschen sollten freiwillig auf die Nähe zur Braut verzichten, da eine damit einhergehende manipulative Gefährdung bis hin zur eigenen Alternativlosigkeit die Folge sein kann.

Angst haben darf man schon heute vor den Radau- und Krawallmachern, die ihre verbotenen Parties immer dann cool finden, wenn sie es zu Verwüstungen und Sachbeschädigungen aller Art, ihrer üblichen Schreierei in Gewaltausübung, am liebsten gegenüber der Polizei gebracht haben. Bei der Wahrnehmung der radikalen Schreihälse sollten wir nicht vergessen, auch mit dem linken Auge hinzuschauen.

Ich für meinen Teil wünsche mir, dass jeder von uns zum Gratulieren zur Hochzeit seine Stimme abgibt. Wenn auch die Braut schon feststeht, so haben wir doch vielleicht in Sachen Bräutigam ein winziges Mitspracherecht.

(Nachtrag zu „Polen, Ungarn“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

(Nachtrag zu „rechts“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

(Nachtrag zu „Frau Wagenknecht“: Link geblockt oder beseitigt – Zensur? Siehe stattdessen hier!)

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Jugendrichterin Kirsten Heisig – Mord oder Selbstmord?


Ein trauriger Tod, für die Justiz ein Fall, der so schnell zu den Akten gelegt wurde, dass nicht nur diese Tat, sondern auch ihre scheinbare „Aufklärung“ schockiert.

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Das Ende der Geduld –
Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
 Foto: Michael Gottschalk/ddp/dapd

Foto: Michael Gottschalk/ddp/dapd

Kirsten Heisig, Jugendrichterin an Deutschlands größtem Amtsgericht Berlin-Tiergarten, wird zwei Tage nach ihrem Verschwinden am 3. Juli 2010 tot an einem Baum im Wald hängend gefunden. Ihr Auto steht 500 Meter vom Tatort entfernt.
So schnell wie im Fall Heisig wurde noch nie die Behauptung einer Selbsttötung sofort und zweifelsfrei zum Faktum erhoben. Eine Frau, Mutter von 2 Töchtern, die gerade die Arbeit an ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ beendet hatte und gespannt und voller Freude auf die Veröffentlichung wartete, verschwand also „Jugendrichterin Kirsten Heisig – Mord oder Selbstmord?“ weiterlesen

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Erika Steinbach – wer ist das?


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Letzte(s) Urgestein(in) der CDU mit eigener Meinung image

Wenn auch in Deutschland nicht jeder gleich weiß, wer Erika Steinbach ist und noch weniger ihre Funktionen im deutschen Bundestag nennen kann, so kennt sie in Polen jeder. Als Präsidentin des BdV (Bund der Vertriebenen) oblag ihr von 1998 sechzehn Jahre lang in Sachen deutsch-polnischer Beziehung eine schwierige und zum Teil undankbare Aufgabe. Der Titel eines in Polen erschienenen Buches  lautet übersetzt: „Die Schöne oder das Biest?“, wobei die Antwort für 99% aller Polen feststeht. Einer Erhebung nach befindet sie sich hinter Putin „Erika Steinbach – wer ist das?“ weiterlesen

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