DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Weltbevölkerung


Tröstliches Gedankenspiel?

Es gibt nicht nur Dachbodenfunde für ebay-Aktive, sondern beispielsweise auch Schreibtischfunde wie den folgenden Beitrag, der mir beim Aufräumen leider ohne Angabe des Autors in die Hände fiel. Die Richtigkeit aller hier gemachten mathematischen Aussagen habe ich nicht überprüft – es reicht doch, einmal nachdenklich zu werden…

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammen gesetzt:
57 Asiaten – 21 Europäer – 14 Amerikaner – 8 Afrikaner.

Es gäbe 52 Frauen und 48 Männer, 30 Weiße und 70 Nicht-Weiße, 30 Christen und 70 Nicht-Christen, 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle.

6 Personen besäßen 50 Prozent des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA. 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden, einer wäre dabei zu sterben, zwei wären gerade dabei, geboren zu werden und nur einer hätte einen Universitätsabschluss.

Folgendes würde sich daraus ergeben:
Wenn du morgen aufstehst und eher gesund als krank bist, hast du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.
Wenn du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es dir besser als 500 Millionen Menschen.
Wenn du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen, bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hast du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.
Wenn du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75 Prozent der Menschen dieser Welt.
Wenn du Geld auf einer Bank, in deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast, gehörst du zu den priviligiertesten 8 Prozent dieser Welt.
Wenn deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist du auf dieser Welt wahrlich eine Rarität.
Und überhaupt bist du gesegnet, weil du nicht zu den 2 Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

Arbeite, als bräuchtest du kein Geld.
Liebe, als habe dir nie jemand etwas zu Leide getan.
Tanze, als schaute dir niemand zu.
Singe, als wärst du allein auf der Welt.
Lebe, als wäre das Paradies auf Erden.

Deutschlands Blitzkrieg gegen Deutschland


von Beshad Miller

In beeindruckender Weise beschreibt Beshad Miller in seinem Artikel, den er in „Metropolico“ veröffentlichte, die Entwicklung Deutschands nach ldem zweiten Weltkrieg bis zum heutigen Tag und seine Rolle in Europa und in der Welt. Dieser Artikel ist sowohl zu lesen, als auch auf youtube zu hören.

auf youtube

Die Kapitaldiktatur oder…


Wer ist eigentlich Europa?

Manche Menschen wundern sich darüber, dass die Rettung von Banken stets wichtiger war als die Rettung von Menschen, ganz gleich ob es sich um Obdachlose, die Ärmsten der Armen, Hungernde oder Flüchtlinge handelt. Banken sind entweder zu groß, auf jeden Fall zu wichtig, um scheitern zu dürfen.

Eine Nachfrage in Brüssel, wie viele Politiker im Ressort Verteilungsgerechtigkeit und im Ministerium für Menschenrettung zu finden sind, wird Aufschluss darüber geben. An Finanzexperten oder solchen, die sich dafür halten, besteht ganz sicher kein Mangel. Und das allein reicht nicht. 1700 Lobbyisten sorgen zusätzlich für das Interesse der Banken. Und Merkels Zitat: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ dient dabei als Freifahrtschein für alle Schweinereien, die sich Banken und ihre Manager einfallen lassen. Die Geschäfte der Banken haben sich als zu riskant, die Bankenaufsicht als zu lasch herausgestellt. Das Eigenkapital der Banken beträgt zum Teil nur 3%. Es haben sich Schattenbanken gebildet, die sich jeglicher Kontrollmöglichkeit entziehen. So agieren etwa 20 Personen im Schatten der offiziellen Großbanken mit 700 Millionen Euro unter Mitwisserschaft der EZB. Die Deutsche Bank hat sogar Briefkastenfirmen gegründet und sie als Schattenbanken installiert. Vorrangiges Ziel ist es, sich jeglicher Kontrolle zu entziehen. Nicht die Politik hat das Sagen, sondern die Banken haben die Politik im Griff.
Und wenn etwas schief läuft, wie in den bekannten Krisenländern passiert, dann heißt der Weg immer: Auf Bankenkrise folgt Staatskrise. Aber das alles spielte und spielt für die größten Lümmel der Bankenfamilie, wie beispielsweise Josef Ackermann, ja keine Rolle. Sein Zitat dazu lautete zur Zeit der Irland-Krise: „Wir müssen nur überzeugt sein, dass Europa jeden Preis wert ist.“
Es bleibt ein fader Geschmack bei der Frage: Wer ist eigentlich Europa?
Herr Ackermann & Co oder der Elektriker, die Angestellte, der Bäckermeister, die Krankenschwester, der Lehrer…?

Dirk Müller, genannt Mr. Dax, äußert sich zum Kapitalwahnsinn / Zins und Zinseszins

Europas Ausverkauf


Türkei auf dem Weg in die EU

Als Jean-Claude Juncker vor wenigen Wochen auf Tätschelkurs mit Recep Tayyip Erdogan ging, wusste jeder: Das wird kosten! Was es sofort kostete, waren unsere Wertvorstellungen über Demokratie und Menschenrechte. Weil es Europa über Jahre nicht geschafft hat, eine für alle Euro-Länder verbindliche Asyl- und Flüchtlingspolitik mit einer entsprechenden Verteilungsquote zu errichten, soll also ausgerechnet der Super-Demokrat Erdogan den „Ausputzer“ spielen. Putin kündigen, Erdogan hofieren und Obama lieben – wenn das Europa in seiner Stagnation nicht weiter bringt… was dann?

Die Wiedervereinigung als Prozess einer langen erfolgreichen Ostpolitik war ein großer gelungener Akt für und mit den Menschen beider deutscher Länder. Die Krönung aber war die großartige Idee eines vereinten Europas.

Und was ist daraus geworden?

Eine gemeinsame Außenpolitik? Eine gemeinsame Steuerpolitik? Eine Steigerung der Lebensqualität der Menschen? Gesicherte Löhne und Renten? Eine Kultur der Friedfertigkeit und Nähe? Eine Verankerung von Mitbestimmung und Demokratie? Eine solidarische Wertegemeinschaft? Ein Aktionsbündnis für eine gerechtere Verteilung von Chancen, Bildung und Kapital? Eine Festlegung auf Rechte und Pflichten für alle Mitgliedsstaaten der EU?

Nein! Das alles nicht! Nach Finanzkrise, Abhöraffäre, Ukraine-Krise, Russland-Konflikt, außenpolitischen Hilflosigkeiten, Griechenland-Rettung, National-Gerangel und Flüchtlingsinvasion hat uns ein Europa ereilt, das manche Illusion seiner Bürger zerstört hat und ihnen die Gewissheit brachte, dass die Wirkmechanismen dieses Systems selbst den Menschen überfordern, der guten Willens ist.

Aber nicht genug, dass sich das Vorhandene in einem maroden Zustand befindet, es soll gerade durch eine weitere Komplikation ergänzt werden…den EU-Beitritt der Türkei. Gegen Dummheit und Naivität ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Darum hier das Zitat eines Intelligenten:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten!“
Tayyip Erdogan, Regierungschef der Türkei

Polens Selbstbewusstsein


Erst ich (Polen), dann du (Europa)

Martin Schulz, der das Vorgehen in Polen als „Putinisierung“ bezeichnete, bewies damit, dass er von der polnischen Seele und ihren bis heute andauernden, zum Teil sogar gewollten Schmerzen keine Ahnung hat. Aber man kann ihm keinen Vorwurf machen, denn ein deutscher Politiker meiner Generation, der es zu einem Amtssitz im Europäischen Parlament hat, hat wie ich nach dem Krieg keine deutsche Identität erlangen dürfen und dann glücklicherweise als politischer Einsteiger in Europa endlich eine europäische nachträglich ausbilden können.

Ein solcher Mann kann keinem Polen dieser Welt mit seiner über alle Grenzen reichenden nationalen Identität das Wasser reichen. Ob polnischer oder deutscher Papst, ob gefüllte oder geschlossene Kirchen, ob Opferrolle oder Täterprofil, ob Selbstbewusstsein oder Schuldkomplex, ob nehmend oder gebend, ob europaskeptisch oder europafreundlich…nichts deutet darauf hin, dass Polen postkommunistisch gestern, heute oder morgen als überzeugte Europäer in Brüssel anzutreffen wären. Sie sind und werden noch in tausend Jahren erst einmal Polen sein, heute ein bisschen europäisch, morgen ein bisschen amerikanisch, aber immer antirussisch. Josef Pilzudski, Polens Identitätsgeber 1918, der sein Land wieder auf die Weltkarte zurückholte und sowohl den Russen als auch den Deutschen die Stirn bot, ist historische Leitfigur und Begründer einer großen politischen Leitkultur. Über ihm steht nur eine geistige Instanz, Papst Johannes Paul II., durch die eine echte Trennung von Staat und Kirche lange nicht erfolgen wird. Kaczynski schob zwei junge Konservative ins Zentrum seiner Einflussnahme und in die Wahl, Andrzej Duda und Beata Szydlo, die ihren Lehrmeister aufs Podium der Macht für national-konservatives Gedanken zurückholten. Schließlich hatte er schon einmal zusammen mit seinem verstorbenen Bruder zwei Jahre lang den Duft der Macht (2005 bis 2007) geatmet.

Die Polen lieben große Gesten und Verschwörungstheorien. Und am liebsten haben sie es, wenn sie beides miteinander verbinden können. Das gelang ihnen mit „Polens Selbstbewusstsein“ weiterlesen

Polens Russophobie


Das PiS-Virus

www4Es ist wieder so weit. Die latente Erkrankung der Polen ist erneut ausgebrochen und nimmt einen noch intensiveren Verlauf als vor 10 Jahren. Es handelt sich um das PiS-Virus mit den Symptomen von zwanghafter Schuldzuweisung, Angst und Hysterie gegenüber dem russischen Nachbarn. Natürlich könnte man auch diese Erkrankung mit der polnischen Geschichte erklären und entschuldigen, so wie man immer alle polnischen Extravaganzen historisch erklärt, duldet und hinnimmt.

Heute entfernt man die Europafahnen aus dem Parlament, morgen entlässt man über 200 nicht nur regierungskritische Journalisten aus den Fernsehanstalten und übermorgen verweigert man die Solidarität bei der Verteilung und Aufnahme von Flüchtlingen.

All das mag noch als Spinnerei abgetan werden, gefährlich und erschreckend hingegen agiert die neue katholische Regierung nun mit ihrer über die Maßen neu aufgekeimten Russland-Phobie.

Schon einmal, von 2005 bis 2007, hatte die Kaczynski-Regierung mit Angst gen Osten, Abneigung gen Westen und Liebesbekundungen in Richtung des amerikanischen Dollar-Bruders Politik gemacht. Und endlich trägt diese Liebe auch Früchte, denn was könnte den Amerikanern besser gefallen, als so nah wie möglich an Russland, nämlich in Polen, Truppenerweiterungen und militärische Aufrüstung zu betreiben, um der – laut Polen – russischen Bedrohung entgegenzutreten. Der polnische Präsident Andrzej Duda hat bereits vor Wochen gesagt, dass er sich weniger EU und mehr NATO wünscht. Sein Wunsch nach Raketen der Nato auf polnischem Boden hat mit Entspannungspolitik und Diplomatie gar nichts zu tun und hat natürlich eine entsprechende russische Antwort zur Folge.

Provokation und Aufrüstung waren schon immer eine gefährliche Mischung zu Zeiten irrsinniger Machtmenschen und eingefleischter Verschwörungstheoretiker. Amerikas Armee an der russischen Grenze – mit besten Grüßen vom Friedensnobelpreisträger aus Washington. Und wie heißt es so hoffnungsvoll in der polnischen Nationalhymne? „Noch ist Polen nicht verloren“.

Doch! Es ist leider verloren – und daran trägt nun auch die EU ihren finanziellen Anteil, nachzulesen im folgenden Artikel und seinen Kommentaren:

„Polen baut 50m hohe Überwachungstürme an der Grenze zu Kaliningrad“.

Merkel bei Anne Will


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Angela Merkel hatte am 28.02.2016 die Möglichkeit, ihre Politik zu erklären und Menschen wieder ins Boot zu holen, die inzwischen ausgestiegen oder ins Wasser gesprungen sind.

„Meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit besteht darin, dass
dieses Europa einen gemeinsamen Weg findet“, sagte Merkel
am Sonntagabend im Ersten.
Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit bestand
darin, dieses Europa als scheinbar mächtigste Frau
der Welt in den vielen Jahren ihrer Kanzlerschaft
schon längst auf einen Weg gebracht zu haben, der
mehr ist als ein Geld-Verteilungs-Konsortium und eine
Banken-Spielwiese.

„Ich bin sehr optimistisch, dass uns der europäische Weg gelingt.
“ Es sei nicht die Zeit, über Alternativen nachzudenken. Auf die Frage,
ob sie einen «Plan B»
habe, sagte Merkel: „Nein, ich habe ihn nicht.“
Sollten diese Ausführungen nicht genug Hinweise
bieten für den Realitätsverlust, unter dem Frau
Merkel massiv leidet? Europa hat sich inzwischen
vor ihren Augen aufgelöst, die einzelnen Staaten
haben wieder begonnen, ihre Nationalgerichte zu
kochen und denken gar nicht daran, Frau Merkel
an den Tisch zu bitten.

„Das ist nicht mein Europa.“ Niemand solle glauben, dass durch
einseitige Grenzschließungen die Probleme beseitigt werden könnten.
Sie leite dabei der Gedanke, „dass Europa nicht kaputtgeht“.
Wer fragt denn danach, ob das MEIN Europa ist?
Auch ich hatte eine Vision von einem friedlichen,
solidarischen, bürgernahen Europa offener
Grenzen, in dem Armutsbekämpfung und
Arbeitsbeschaffung zwei von weiteren Zielen
sind.
(Dazu Merkel beim EU-Gipfel, April 2010:
„Zur Armutsbekämpfung wird es keine Zustimmung Deutschlands geben.
Das klingt hart, dabei handelt es sich nicht um eine Aufgabe der EU,
das ist nationale Kompetenz.“ )

Es gehe auch um Deutschlands Ansehen in der Welt. „Das ist eine
ganz wichtige Phase unserer Geschichte.“
Nein, es geht nicht um das Ansehen Deutschlands,
es geht um das Ansehen und die Macht Merkels
und das Aufgeben deutscher Interessen für die
Rettung eines Europas, das der Vorstellung der
meisten Bürger nicht entspricht.

„Ich mache für alle Menschen Politik.“
Den Satz hätten auch Schüler der 4. Klasse
formulieren können auf die Frage: „Was macht ein
Bundeskanzler?“
Nein, sie macht keine Politik für alle Menschen. Sie
macht Politik für Griechenland, für die Banken, für
Großbritannien für die Flüchtlinge, für die Türkei…
grob gesagt für IHR Europa. MEINES kommt darin
nicht vor.

Mit dieser naiven Alternativlosigkeit konnte mich Frau Merkel nicht wieder ins Boot holen!

Politische Saat und Ernte


USA – Deutschland – Polen

Ein altes deutsches Sprichwort sagt: Das Jahr geht weiter, und ehe man sichs versieht, ist für die Tulpen, die man im Herbst nicht gesetzt hat, die Zeit gekommen, nicht zu blühen.

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Passend zu diesem Motto endeten am 13. 3. 2016 die Landtagswahlen in drei Bundesländern mit zweistelligen Ergebnissen der unliebsamen AfD.

Natürlich spiegelt diese Wahl auch die Stimmungslage der in zwei Lager gespaltenen Bürgerschaft wider, die sich monatelang in Gutmenschen und Rassisten aufteilte, ausgelöst durch drei Worte der Person, die die Geschicke dieses Landes lenkt. „Wir schaffen das“, hieß es aus dem Mund Angela Merkels in Deutschland am 31. 8. 2015 auf der Sommerpressekonferenz. Am 8. 1. 2008 hießen diese drei Worte in Amerika: „Yes, we can“. Und selbst Polen schloss sich im August 2015 der politischen Kurzformtaktik seiner großen Bruderländer an mit den Worten „damy rade“, was übersetzt heißt: „Wir schaffen das!“

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Aber zurück zu Deutschland, wo die Politik im Herbst die Tulpen nicht gesetzt hatte und sich jetzt nach den Wahlen wundert, dass sie nicht blühen. Im nächsten Jahr sind Bundestagswahlen und man kann gespannt sein, ob die „Erfolglosen“ in diesem Herbst gelernt haben werden, ihre Tulpen zu setzen, damit diese im nächsten Jahr, wenn die Zeit gekommen sein wird, auch blühen.

Warten wir’s ab!

 

 

Mainstream – Erziehung zum Duckmäusertum


Andere Meinung unerwünscht

Tausende Flüchtlinge erreichten in den letzten Monaten die Grenzen Europas und strömten in die Länder Europas. Und das ist ihr gutes Recht. Jahrzehntelang haben Europa und die Vereinigten Staaten den Kapitalismus befeuert, Waffen- und Rüstungsexporte in alle Richtungen der Welt exportiert und einer Destabilisierung im nahen Osten und in Afrika Vorschub geleistet. Sie sind ihrer Wachstumsideologie verfallen und haben sich ihrer Gier nach immer mehr Reichtum und Wohlstand hingegeben. Das Ausbluten demokratischer Strukture, wachsende Staats- und Privatverschuldung, die Ausbeutung der Armen und Ärmsten, die Pokermentalität der Banken und Kapitalmärkte und die daraus resultierende Gewinnmaximierung der Reichen und Reichsten wurden zu Spielregeln unserer Zeit.

Und mittendrin der Mainstream, der sich wie ein zerstörerischer Ölteppich durch die Presse, die Medienwelt und das politische Establishment wälzte und das Volk mit entsprechenden „Beruhigungspillen“ versorgte, um es in gewünschte fertige Denkmuster zu pressen.
Übrig blieben Gehirnwäsche und Duckmäusertum, besonders befördert durch das Flüchtlingsthema, das ab dem letzten Jahr nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa spaltet.

JA, wer um sein Leben bangt und Todesangst hat, ist in Deutschland sicher und willkommen.
JA, wer Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen aufsucht, ist mit einer Ausbildung/einem Studienabschluss, entsprechenden Papieren und dem schnellen Erlernen der deutschen Sprache ebenso willkommen.
JA, jede Stadt/Gemeinde in Deutschland bietet je nach Größe eine entsprechende Aufnahme-Kapazität für in Not geratene Menschen, deren Registrierung, Unterkunft und Sprachkurse in kurzer Zeit gesichert sind, damit Integrationsmaßnahmen wie Beschäftigung, Schule, Ausbildung und Arbeit schnellstmöglich beginnen können.

Diese Selbstverständlichkeiten gelten für 99% der Deutschen, weil sie unserem Verständnis von Christsein und Humanität entsprechen und unsere Verpflichtung beinhalten, in Not geratene Menschen bei uns aufzunehmen, zu integrieren und ihnen Asyl zu gewähren.
Kaum aber hinterfragte man Dinge, Zustände und Abläufe, begab man sich auf glattes Eis, auf dem man sehr schnell einzubrechen drohte.

Als Merkel sprach: „Wir schaffen das!“ fragten wir „Mainstream – Erziehung zum Duckmäusertum“ weiterlesen

Der Boss vom Bosporus


Erdogan, der Große

Der Staatspräsident der Türkei Erdogan bestellte den deutschen Botschafter Martin Erdmann ein, um sich über den vor 14 Tagen veröffentlichten Song der Satiresendung „Extra 3“ zu echauffieren. Erdogan fühlt sich durch diesen beleidigt und die Mehrheit seiner Bürger ebenfalls.

Da Merkel sich von Erdogan in der Flüchtlingsfrage abhängig gemacht hat, wird sie natürlich einknicken und sich selbstverständlich – wie es der Islam zwischen Mann und Frau auch vorsieht – verneigen und entschuldigen und ihm für seinen nächsten Wahlkampf die Fußballstadien in Deutschland reservieren. Natürlich könnte da ansonsten auch die eine oder Milliarde Euro Abhilfe schaffen und die Wogen wieder glätten.

Dabei wird sie großzügig über alles hinwegsehen, was Erdogan als „türkische Angelegenheit“ bezeichnet und es wird sie wieder nicht stören, uns Bürger, einige Nachbarländer oder sonstige Teile der Welt zum x-ten Mal in die Verständnislosigkeit zu treiben.

Hier der Stein des Anstoßes:

Eine so genannte türkische Angelegenheit: