DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Glyphosat-Zulassung und Bürgerwille


Für den Schutz von Mensch und Tier

Glyphosat ist ein Pestizid, das beim Menschen erwiesenermaßen gesundheitliche Schäden hervorruft. Auch besteht der Verdacht, dass die Rinder-Erkrankung „chronischer Botulismus“ mit dem Pestizid in Zusammenhang steht.imageNach einigem Hin und Her tagt ab heute die EU-Kommission und es wird die Entscheidung darüber fallen, ob das Glyphosat weiter auf unseren Äckern, auf unseren Tellern und in unseren Körpern landen soll oder nicht.

Passend in die Endspurt-Diskussion warfen Welternährungsorganisation (FAO) und Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern die Beruhigungspille per Nachricht ins Volk, Glyphosat sei nicht krebserregend, wenn es über die Nahrung aufgenommen wird. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin verharmlost die Gefahr von Glyphosat bis heute, obwohl in ausgewerteten Tierstudien signifikante Steigerungen verschiedener Tumorarten auftraten. Die Arbeit dieses Gremiums steht schon seit Jahren in der Kritik. Einzelne Mitglieder haben intensive Beziehungen zur Industrie. Wohl ein Grund, warum die Kommission unter dem Druck der Industrie eingeknickt ist und die EU-Kommission das Pestizid erneut zulassen will. Laut Phoenix vom 19. 2. 2016 wurden Mitarbeiter von Firmen in die Kommission geschleust, die sogar dort als Mitarbeiter der Kommission geführt werden. Zum Beispiel der Ko-Vorsitzende Alan Boobis. Er ist Vizepräsident des International Life Sciences Institute Europe – einer mehrheitlich von Monsanto und Co. finanzierten Einrichtung.

Während in Frankreich inzwischen Pflanzenschutzmittelgeschädigte (Krebserkrankte und an Parkinson Erkrankte) einen Verein gegründet haben und Parkinson als Berufskrankheit der Landwirtschaft schon anerkannt ist, wird eine gesundheitliche Gefährdung durch Glyphosat in Deutschland von den Pflanzenschutzmittelherstellern bis heute geleugnet.
Die letzte Entscheidung fällt jetzt in Brüssel. Der Stand der Dinge in Deutschland: Während die SPD wohl gegen eine Verlängerung für die Ausbringung von Glyphosat auf deutschen/europäischen Böden stimmen will, steht Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) auch weiter in den Reihen der Verharmloser von Glyphosat. Deutschland galt bisher als Beschleuniger für eine weitere Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und mit mehr als mit einer Enthaltung bei der Abstimmung kann nicht gerechnet werden.
So wird auch in diesem Fall mal wieder deutlich, dass Lobbyisten im Vergleich zu manchem Politiker ihren Job nicht verfehlt haben.

Nein zur Visa-Freiheit für türkische Staatsbürger


Claudia Roth contra Sevim Dagdelen

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, fordert von der Europäischen Union (EU) eine bedingungslose Visa-Freiheit für türkische Staatsbürger.imageDas ist sicher ihr gutes Recht und nichts anderes ist von ihr zu erwarten. Was sie allerdings – Antideutsche und Mitdemonstrantin gegen die AfD im links­extremistischen Schwarzen Block der Antifa – auf dem Posten der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages verloren hat, sollte uns Bürgern doch mal jemand erklären. Ihr Zitat: „Ich mache seit 20 Jahren Türkeipolitik“ ist nicht der einzige Beweis dafür, dass sie und einige ihrer Parteifreunde die Reifung und das Erwachsenwerden fast 50 Jahre nach den 68ern noch immer nicht vollzogen haben.
Ihr bietet die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen Paroli, indem sie die ab Juni geplante Visafreiheit für türkische Bürger scharf kritisiert. „Nur Wahnsinnige konnten diesen Deal überhaupt abschließen“, sagte sie im Deutschlandfunk.
„Ich will hier nur ein Argument anführen: Eine der Voraussetzungen für eine Visafreiheit ist eine unabhängige Justiz. Und ich frage mich, ob die EU-Kommission in Brüssel, die offenbar von einer unabhängigen Justiz in der Türkei ausgeht, völlig naiv ist oder noch bei Verstand sein kann!“, so Dagdelen. „Erdogan wird das sonst nämlich im Wahlkampf für sich nutzen, und es ist dann schlicht eine Wahlkampfhilfe für die Präsidialdiktatur von Erdogan“, kritisiert Dagdelen.

Aber was kann eine Tochter aus der Türkei eingewanderter Eltern, Linke und Mitglied der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe, schon gegenüber Claudia Roth ausrichten, die ja schließlich 20 Jahre Türkenpolitik macht?
Voraussetzung für die Aufhebung der Visapflicht für türkische Staatsbürger ist unter anderem die europäische Forderung nach einer Überarbeitung der in der Türkei praktizierten Anti-Terror-Gesetze. „Gefordert wird auch eine Einengung des weiten türkischen Terrorismusbegriffs. Die Kommission verweist dabei auf Festnahmen und Prozesse gegen Journalisten und Akademiker wegen terrorismusbezogener Anschuldigungen.“

Zwei Drittel der Deutschen lehnen laut Politbarometer die Visa-Freiheit für türkische Staatsbürger ab. (ZDFheute vom 13. 5. 2016)

Über allem schwebt die Frage, ob der Deal, den Merkel mit Erdogan schloss, mit Zustimmung ihrer wachen und aufmerksamen Bürger geschlossen wurde. Nein, denn zum wiederholten Male spielte Merkel das Theaterstück „Mein Alleingang“ unter Mitwirkung der üblichen meinungslosen Claqueure.

Ärztlicher Anwendungsbeobachtungsbogen


Zubrot für Ärzte

„Ein Pharmareferent kommt in die Arztpraxis und fragt den Doktor, ob er an einer Anwendungs­beobachtung für Präparat X teilnehmen will.image

Das Präparat, das der Arzt dann seinen Patienten verordnet, bezahlt sowieso die Krankenkasse. Er füllt zusätzlich aber noch ein paar elektronische Formblätter aus, fragt den Patienten vielleicht, wie er das Medikament verträgt, schickt die Datei anschließend an das Pharmaunternehmen und bekommt im Gegenzug für eine Handvoll Patienten ein Honorar von oft mehreren tausend Euro.“

So und ähnlich berichten Medien und Journalisten über eine zweifelhafte Zusatz-Verdienstmöglichkeit für Ärzte. „Anwendungsbeobachtungsbogen“ heißt das Zauberwort, mit dem die Pharma-Firmen ihre teuren Medikamente auf den Markt drücken. Jeder 10. Arzt (17.000 Ärzte im Jahr 2014) hat sich auf diese Art in 3 Jahren ein Zubrot von 19.000 Euro verdient. Die Pharmaindustrie verteilte von 2009 bis 2014 über 100 Millionen Euro Honorar für die Übermittlung von 1,7 Millionen Patientendaten ohne wissenschaftlichen Nutzen, wie „Ärztlicher Anwendungsbeobachtungsbogen“ weiterlesen

Bargeldabschaffung


Weiterschlafen kostet DEIN Geld

Gerade war aus Schäubles Mund zu hören: „In Kontinentaleuropa kenne ich niemanden, der die Absicht hat, Bargeld abzuschaffen.“ Hört, hört! Es hatte auch mal niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen … oder wie war das?

Inzwischen wird die Einschränkung des Bargeld-Verkehrs von Frankreich und Deutschland mit Hochdruck vorangetrieben. Offiziell geht es um den Kampf gegen den Terror und die Geldwäsche.
Tatsächlich geht es natürlich nicht um die Geldwäsche, sondern darum, zu verhindern, dass die Kunden ihre Gelder von den Banken abziehen.

Der Ideenreichtum der politischen Rudermannschaften kennt kein Halten. Erst erfinden sie hier die Ich-AG, den Ein-Euro-Job, dann brüsten sie sich mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro, wovon ein Mensch nicht leben und nicht sterben kann, schicken Alleinerziehende, Kinder, Familien, Lohnabhängige und zukünftige Rentner in die Armut und planen nun, uns allen das Bargeld aus dem Portemonnaie zu nehmen. Damit können dann auch Bezeichnungen wie „Lohn der Arbeit“, „Taschengeld„, „Trinkgeld“, „Wechselgeld“ u.ä. aus dem Duden gestrichen werden.

Bargeldlos unter die Kontrolle der Banken

Die vorgeschobenen Gründe sind wie immer Hirngespinste der Vollstrecker: Steuerehrlichkeit und Austrocknung illegaler Märkte. Nein – es geht um die totale Kontrolle des Einzelnen und damit um unsere finanzielle Freiheit und Unabhängigkeit.
Ohne Bargeld ist jede Transaktion elektronisch gespeichert. Egal ob Kondome, Drogen, Kaugummis oder Eintrittsgelder, es wird immer alles nachvollziehbar sein, was man getan hat. Es glaubt doch wohl niemand im Ernst daran, dass der Staat diese Daten nicht auswerten möchte? Es ist nur eine Frage der Zeit, dann kommt die Transaktionsdatenspeicherung. Und dann werden es die staatstreuen Medien schaffen, uns das Bargeld als unverantwortlich, gefährlich, rassistisch, unerotisch, hinterwäldlerisch, lästig, rechtspopulistisch, antisemitisch, putinversteherisch, homophob, altmodisch oder sonstwie zu verkaufen. Man wird uns die Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs vorbeten und die Menschen werden den „Vorbetern“ schlussendlich auch folgen, denn wenn in Deutschland eines funktioniert, dann ist es der unerschütterliche Glaube der Deutschen an das, was man sie glauben machen will… nämlich dass sich die schon länger hier Lebenden (Merkels Bezeichnung für die Deutschen) entweder an Veränderungen und Verluste gewöhnen müssen oder diese am besten in Triumphe umdeuten.

Es geht schon los!

Diskutiert wird die schrittweise Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Nach einer Übergangsfrist bis Ende 2018 sollen dann keine 500-Euro-Scheine mehr ausgegeben werden. Und was machen die Bürger? Sie funktionieren und beginnen, 500-Euro-Scheine gegen geringere Stückelungen einzutauschen. Na dann …

„Münzen und Scheine sind überholt und schmälern nur den Einfluss von Notenbanken“, sagt Bofinger, einer der sogenannten Wirtschaftsweisen. Er wünscht sich also mehr Macht für die Zentralbank. Mehr Macht für eine Bank! (Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen). Wollen wir einer demokratisch nicht legitimierten Bank mehr Macht geben? Haben nicht Banken überhaupt schon das größte Machtmonopol?

„Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken, und am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten“, meinte Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

Rede zur UN-Klimakonferenz 1992


Severn Suzuki spricht für die Kinder der Welt

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Auch Kinder und junge Menschen können uns beeindrucken und sogar beschämen. Aber Kinder haben auf dieser Welt keine Lobby. Selbst in den reichen Ländern dieser Welt rutschen Familien mit mehreren Kindern oft in die Armut.

Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 3,1 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei – mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit.
2050 werden aufgrund des Klimawandels zusätzlich 24 Millionen Kinder in Armut leben. Fast die Hälfte von ihnen in Sub-Sahara Afrika.  Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt.

Und warum lösen wir das Problem dann nicht?

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ (Albert Schweizer)

Bundestagsrede des Abgeordneten


imageKarl-Heinz Stiegler (Vicco von Bülow)

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
Politik bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch, ohne darum herum zu reden, in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann meinen politischen Standpunkt in wenigen Worten zusammenfassen:
 Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens und das ist es was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftweisenden Parteiprogramms.

Wer hat denn, und das muss vor diesem hohen Hause einmal unmissverständlich ausgesprochen werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in keiner Weise, das kann auch von meinen Gegnern nicht bestritten werden, ohne zu verkennen, dass in Brüssel, in London die Ansicht herrscht, die Regierung der Bundesrepublik habe da und, „Bundestagsrede des Abgeordneten“ weiterlesen

Thomas Wieczorek: Die geplünderte Republik


Wie uns Banken, Spekulanten und Politiker in den Ruin treiben

imageThomas Wieczorek, Jahrgang 1953, Journalist und Redakteur, freier Autor der Frankfurter Rundschau, des Deutschland- und Südwestfunks, hat sich in mehreren Büchern mit dem politischen Dilettantismus in Deutschland, der Finanzkrise, dem Bildungsnotstand und der Armutsfalle von Bürgern und Kommunen beschäftigt. Die Informationsfülle seiner Bücher ist unfassbar, seine Wahrheiten niederschmetternd und seine Anklagen messerscharf. Die politische Realität bezeichnet er als „Globalschlamassel“ und bezichtigt die Verantwortlichen der Unkenntnis, Überforderung und Stümperei.
„Die Plünderung der Gesellschaft hat viele Gesichter, wobei den Rettungsschirmen für Banken der eindeutige Spitzenplatz zukommt… Die Eliteeinheit der Gierigen sind die Spekulanten… Bei der kasinokapitalistischen Zockerei wollen auch die Kommunen nicht abseits stehen“, so Wieczorek.

Medien bestätigen das. „In ganz Europa haben Städte, Zweckverbände und kommunale Unternehmen seit den neunziger Jahren solche Verträge mit amerikanischen Investoren unterzeichnet. Die Deutschen waren besonders gierig. Rund 150 Städte „Thomas Wieczorek: Die geplünderte Republik“ weiterlesen

Obamas Besuch in Hannover


Werbebesuch für TTIP

imageWelchen Satz wiederholte damals Rudi Carrell  bei einer seiner unterhaltsamen Sendungen mit dem Titel ‚Lass dich überraschen‘? Er sagte: „Gestern noch an der Kasse des Supermarktes, heute schon auf der Show-Bühne.“

Das trifft heute genau auf Angela Merkel zu. Gestern noch in gebückter Haltung zum Füße-Küssen bei Erdogan, heute in der Liebeslaube mit ihrem großen Bewunderer Obama. Ziel dieses Besuches ist eindeutig die gemeinsame Demonstration für das Freihandelsabkommen TTIP, das beide, Obama und Merkel, dringend in diesem Jahr unterzeichnet haben wollen. Im Januar des nächsten Jahres endet Obamas Amtszeit und wer weiß schon, ob dann Amerika auch weiterhin seine deutsche Muse küsst.
Merkel hat oft genug deutlich gemacht, auf wessen Seite sie in Sachen TTIP steht. Und sie wird trotz aller Demonstrationen, „Obamas Besuch in Hannover“ weiterlesen

Rente ab 70 gegen Altersarmut?


SPD…sozial? CDU…christlich?

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Jeder Zweite, der 2030 in Rente geht, wird von Altersarmut bedroht sein. Das ergab vor einigen Tagen eine WDR-Studie. Grund ist das stete Absinken des Rentenniveaus bis 2030 auf 43,5 % des Durchschnittslohns der gesamten Lebensarbeitszeit. Dankschreiben der von Armut gefährdeten Bürger für diese Sozialpolitik müssen an die SOZIALE Partei Deutschlands, kurz SPD mit ihrer damaligen Fehlbesetzung Gerhard Schröder gerichtet werden. Wer glaubt, dass der beschlossene Mindestlohn von 8.50 Euro an dem Zustand drohender Altersarmut etwas ändern würde, darf sich hier schlau machen. Schließlich müssen dabei 45 Jahre Arbeit ausgewiesen werden, um eine Rente oberhalb der Grundsicherung von 789 Euro zu erhalten.

Da kommt der Vorschlag Schäubles, erst nach dem 70. Lebensjahr ins Rentenalter eintreten zu dürfen, gerade recht, denn wenn schon der Lohn zu niedrig ist, um eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten, erhöht sich doch durch diesen Vorschlag der Zeitfaktor des Arbeitslebens und die nötigen 45 Jahre bei einem Lohn von 8.50 Euro werden schaffbar. Noch glücklicher kann der Arbeitnehmer sein, der derzeit privat mit der sogenannten Riester-Rente Vorsorge traf…oder?

Es ist einer der größten Skandale in der BRD, „Rente ab 70 gegen Altersarmut?“ weiterlesen

Wolfgang Schäubles Steuergerechtigkeit


Steueroase Deutschland

Deutschland belegt als Steueroase einen spitzenmäßigen achten Platz. Es befinden sich 3 Billionen Euro aus dem Ausland steuerfrei in Deutschland, ohne dass die Finanzämter der Ursprungsländer etwas über das Kapital der Eigentümer erfahren. Deutschland leistet also Beihilfe für Millionäre und Milliardäre, die ihre Gelder zu verstecken gedenken. Es gibt nichts zu befürchten, da jegliche Kontrollmaßnahmen im deutschen „Eldorado“ für Geldwäscher und Steuerhinterzieher fehlen. Zwar nahm Schäuble die Veröffentlichung der umfangreichen Panama Papers zum Anlass, ein Zehn-Punkte-Programm zu entwerfen, um Steueroasen auszutrocknen, dabei verschwieg er aber, dass er selber das von mehreren Ländern geforderte Tranzparenzregister gegen Briefkastenfirmen noch Ende 2014 blockierte, obwohl sich gerade 5 Tage zuvor der Luxleaks-Skandal ereignet hatte.

Heiße Luft und mangelnde Transparenz gehören also zu Schäubles Finanzgebaren und darunter fällt auch sein 10-Punkte-Programm nach der Veröffentlichung der Panama-Papiere.
Markus Meinzer, der in seinem Buch „Steueroase Deutschland“ der Frage nachgeht, warum bei uns viele Reiche keine Steuern zahlen, beleuchtet intensiv die skandalösen Zustände im Steuerparadies Deutschland, die AUCH verantwortlich sind für die immer weiter auseinanderklaffende Arm-Reich-Schere. Seiner Meinung nach lässt sich im Falle Deutschland „Wolfgang Schäubles Steuergerechtigkeit“ weiterlesen