DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Ein fiktiver Brief


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An die Bundeskanzlerin der BRD
Frau Dr. Angela Merkel

Ich bin deutsche Bürgerin dieses Landes und habe fast 30 Jahre junge Menschen darin unterrichtet, die Würde des Menschen nicht anzutasten.image
Das Schulgesetz für das Land NRW verpflichtete mich zu folgendem Erziehungsauftrag, den ich als Lehrerin dieses Landes stündlich zu erfüllen hatte:
„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.“
Diesen Auftrag erfüllte ich in Grund-und Hauptschulen NRWs an Kindern aus Portugal, Spanien, Italien, Jugoslawien, Türkei, Polen, Russland und natürlich an deutschen Kindern. Heutzutage „Ein fiktiver Brief“ weiterlesen

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Deutschlands Dornröschenschlaf


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„Selbst wenn unser Blut fließt. Der Islam siegt.“

So lautet ein Text, zu lesen auf einem Transparent eines Erdogan-Anhängers auf einer der bombastischen Siegesfeiern in Istanbul am 21. Juli.

AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
AFP PHOTO / ILYAS AKENGIN
Die gefährliche Seite des Islam

Man möchte Hilfe schreien vor so viel Blindheit und Dummheit, die sich hier in Deutschland, dem Land der Kultur, der Dichter und Denker, der großen Erfinder, Musiker und Philosophen inzwischen ausgebreitet haben.
Da schreiben Menschen Bücher, die selber dem Islam angehören oder angehörten, die deshalb auch mehr über ihn wissen als der „gemeine“ Moslem und der „gemeine“ Christ, egal in welchem Land beheimatet. Teilweise haben diese Menschen noch ein ganzes Studium absolviert, um die verschiedenen Strömungen, Rituale, Traditionen und Gesetze dieser Religion zu verstehen. Sie haben nicht nur den Koran gelesen und auswendig gelernt, sondern wissen ihn uns, den Ungläubigen, zu erklären. Und sie warnen uns vor den Inhalten und Zielen, die im Koran verankert die Ausbreitung des Islam auch mit Gewalt fordern.
Aber Deutschland befindet sich seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf und „Deutschlands Dornröschenschlaf“ weiterlesen

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Scharia in Deutschland


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Sabatina James: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen.

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Wovor haben wir Deutschen in Sachen Meinungsbildung eigentlich Angst, wenn es Menschen gibt, die seitens des Islam mit der Fatwa, der Todesdrohung belegt wurden und bei jedem Satz, den sie sprechen, um ihr Leben bangen müssen … diesen Satz aber trotzdem sprechen? Wie feige von uns, diese Menschen allein zu lassen in ihrer Überzeugung, ihrem Mut und ihrem Fleiß, den sie brauchten, um das alles niederzuschreiben, was wir „Feiglinge“ nur noch lesen müssen?
Um eine wunderbar mutige Frau handelt es sich bei der Autorin des Buches „Scharia in Deutschland“ und sie ist lange nicht mehr die Einzige, die durch ihre Erlebnisse, Kenntnisse und Tatsachen mit dem Kuschel-Deutschland aufräumt und den Weckruf in Richtung „Gutmenschen“, „Willkommensfanatiker“ und „Mitschwimmer“ anstimmt.

screenshot, phoenix tv
screenshot, phoenix tv

Ich habe Respekt vor dieser Frau, die als Muslima auf die Welt kam und vor einem Jahrzehnt zum katholischen Christentum konvertierte. Und das tat sie nicht in aller Stille, sondern öffentlich, was ihr ein Leben unter Polizeischutz bescherte. Sabatina James wurde 1982 in Pakistan geboren „Scharia in Deutschland“ weiterlesen

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Putsch in der Türkei


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„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“

Die Informationen sind der Sondersendung in Phoenix, 16. 7. um 17.00 Uhr entnommen.

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Was war los in der Türkei in der Nacht zum 16. 7. 2016? Es soll ein Putsch in Ankara stattgefunden haben mit 265 Toten und 1400 Verletzten. Die Putschisten entstammen der Luftwaffe und Teilen des Heeres. Ihre Beweggründe: Sie wollten die undemokratische Regierung absetzen und eine demokratische Ordnung wiederherstellen. Der Rechtsstaat sei nicht mehr gewährleistet.

Schon am Morgen trat Erdogan vor die Kamera, um zu verkünden, dass der Putsch gescheitert sei.
„Der Putsch ist ein Geschenk Gottes“, sagte Erdogan in seiner Rede am nächsten Morgen. „Kurz nachdem ich den Ort verlassen hatte, wurde er bombardiert. Die obersten Militärführer rufe ich auf, diejenigen, die unsere Werte verinnerlicht haben. Diejenigen, die ihre Anweisungen gegen mein Volk aus Pennsylvania erhalten haben, werden sich verantworten müssen. Es wird eine große Säuberungsaktion stattfinden, um unsere Ordnung wieder herzustellen.

imageWie immer weiß Erdogan stets sofort, wer für Terroraktionen, Anschläge und diesen Putsch verantwortlich ist. Hinter diesem Putsch steht, so verkündet er, der in Pennsylvania lebende türkische Prediger Fethullah Gülen. Dessen Agenten und Anhänger seien die Organisatoren des Putsches und deshalb auch als Terroristen zu bezeichnen. Gülen allerdings hat sich nach dieser Anschuldigung geäußert und schriftlich mitgeteilt, dass er nichts mit diesem Putsch zu tun habe.
Erstaunlich, dass am Morgen nach dem nächtlichen Putsch schon der erste Abschnitt der Arbeit erledigt ist, wie der türkische Ministerpräsident den Zustand nach wenigen Stunden bezeichnet.
2700 Richter wurden abgesetzt. 5 Generäle und 29 Oberste wurden entlassen. Die Lage sei unter der Kontrolle der Militärkommandeure. Erdogan würde für Vergeltung sorgen und denkt darüber nach, dafür die Todesstrafe einzuführen.

Auf die Frage, was dieser Putsch für Erdogan bedeutet, antworten alle Gefragten gleich. „Erdogan geht gestärkt aus dieser Aktion hervor. Sein geplanter Weg ist nun frei für eine neue Verfassung und das beabsichtigte Präsidialsystem.“

Wieso ist der Putschversuch nach 24 Stunden vorbei? Warum sieht niemand irgendein zerstörtes Gebäude? Wer sind die Toten, wer die Verletzten? Was hört man von den Demonstrierenden in Deutschland, was vom türkischen Volk? „Allah ist groß!“ Sowohl die Bürger der Türkei, als auch die in Deutschland lebenden Türken protestieren nicht für die Demokratie in der Türkei, sondern für Erdogan und Allah.

Welche Bären sollen uns von Erdogan nun wieder aufgebunden werden? Seine Putsch-Geschichte und sein Statement dazu erinnern mich leider in mehreren Punkten an eine Zeit und einen leider deutschen Herrscher, der ähnliche Spielpläne und Worte zum Machtausbau parat hatte.
Wie sonst soll man Erdogans Formulierungen deuten: „Der Putsch ist ein Geschenk Gottes.“ Sowohl seine Säuberungsaktion wie auch die geplante Einführung der Todesstrafe sprechen eine deutliche Sprache.

Und aus diesen Gründen wiederhole ich es zum x-ten Mal: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ und „Die Türkei gehört nicht in die Europäische Union.“

Nachtrag: Erkenntnisse nach wenigen Wochen

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Grausamer Terroranschlag in Nizza


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Reaktionen

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Angela Merkel zum Anschlag in Nizza: „Ich bin davon überzeugt, dass  WIR trotz aller Schwierigkeiten den Kampf gewinnen werden.“
Schon einmal habe ich mich zu dem beliebten und unspezifischen WIR der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in einem Beitrag geäußert und frage mich zum erneuten Mal, was sie außer ihrem wieder und wieder formulierten „WIR“ an Maßnahmen für die innere Sicherheit IHRES Landes zu tun gedenkt.

„Die tödliche Hand des Terrors greift nach unserem Alltagsleben“, formuliert ein Kommentator des österreichischen Fernsehens. „Wie soll der Rechtsstaat darauf reagieren?“ fragt er weiter. Und gibt erstaunlicherweise auch gleich die Antwort. „Fürchtet euch nicht“, heißt es schon vor Hunderten von Jahren. Das ist die Antwort. Es ist die Antwort aus der Bibel, sie lautet 365 mal, an jedem neuen Tag: „Fürchtet euch nicht!“

Auf diese Antwort folgt die Bemerkung eines Augenzeugen, der gefragt wurde, welche Gefühle er nach diesem schrecklichen Erlebnis in Nizza hat. Er sagte: „Man wird neu über das Problem der Immigration nachdenken müssen. Für mich ist auch dieser Anschlag der Beweis, dass die unterschiedlichen Menschengruppen dieses Landes nicht zueinander kommen können und wollen.“

Italien sichert seine Grenzen. Der Direktor einer Sicherheitsbehörde in England mahnt die mangelhafte Grenzsicherung an. „Schengen“ läge brach. Er bemängelt auch die zu geringe Zusammenarbeit der drei französischen Geheimdienste.

Ein französischer Dschihad-Experte kritisiert die Hilf- und Tatenlosigkeit aller Europäer, die sich stets wiederholenden Klischees und Trauerreden. Seit 20 Jahren wäre unser aller Aufgabe, tätig zu sein im Verhindern terroristischer Anschläge durch die Zusammenarbeit aller Länder, ihrer Sicherheitsorgane, Pädagogen, Psychologen, Soziologen, Politiker usw., denn schließlich wären die westlichen Staaten, auch Frankreich mit daran beteiligt gewesen, diesen heute existierenden Terrororganisationen Raum und Waffen zu geben. Das sind     die spontanen Meinungen und Empfindungen von Menschen, die emotional betroffen nach Lösungen suchen, zum Teil schon Lösungsansätze benennen.
Erbärmlich dagegen die inhaltslose Satzhülse: „Ich bin davon überzeugt, dass WIR den Kampf gewinnen werden.“

Für den Sieg des Bösen reicht die Untätigkeit der Guten. Edmund Burke (1729-1797)

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Vorsicht: Pharmaindustrie


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Angebot der Pharmaindustrie zur Gesundung: Die Tablette

imageEin älterer Mensch, der mit einem erhöhten Blutdruck- oder Cholesterinwert herum- läuft und dafür vielleicht schon die senkende Tablette zu sich nimmt, wird sich vielleicht noch erinnern. Es gab eine Zeit, da lag der erlaubte Cholesterinwert bei 200 + Alter. Meine damals 80-jährige Großmutter durfte einen systolischen Blutdruckwert von 180 haben, ohne dass sie diesen medikamentös senken musste.
Vor 50 Jahren hielt man es noch für gefährlich, wenn der obere systolische Blutdruckwert unter 180 sank.image Man nahm an, dass das Gehirn zum Arbeiten diesen Druck braucht, um ausreichend mit Blut versorgt zu werden. Meiner Mutter, die nun 80 ist, verschrieb man gegen ihren „hohen Blutdruck“ Tabletten, die den Wert auf das ideale Maß von 120 zu 70 senken sollen. Das Nachforschen, warum der Blutdruck eines Menschen zu hoch ist, ist längst nicht mehr von Bedeutung. Die Diagnose lautet dann schlicht und für den Patienten unverständlich: Essentielle Hypertonie. Auch der Cholesterinwert wurde über die Jahrzehnte erst mit 250, dann mit 220, noch ein paar Jahre später mit 200, inzwischen schon mit unter 150 als ideal angegeben.

Gewinn statt Gesundheit

Dahinter steckt natürlich System, nämlich der Profit der Pharmaindustrie und die Lobby der Schul-mediziner, die nicht selten das einmal Gelernte für das dauerhaft Gültige halten. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei den Preisen im oberen Mittelfeld. Pharmahersteller in Deutschland können in den ersten zwölf Monaten nach der Zulassung eines neuen, innovativen Arzneimittels den Preis selbst bestimmen.
Das Medikament, das der Arzt uns verschreibt oder der Apotheker uns verkauft, ist nicht unbedingt das beste, sondern oft nur das am besten verkaufte oder für alle Beteiligten (uns natürlich ausgenommen) das lukrativste.

Cholesterin, Homocystein, Cayenne, Ritalin, Omega3

Ich bin durch eine langwierige Erkrankung glücklicherweise an einen ganzheitlichen Kardiologen,image an einen guten Arzt, einen berufenen Natur-heilkundler und an viele kluge Bücher geraten, die mir den Weg durch den Dschungel der „krank-machenden“ und „krank-lassenden“ Medizin gewiesen haben. Was wir unbedingt brauchen, ist ein gesundes Misstrauen gegen Medikamenten- und Arztgläubigkeit. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Gesundheit noch ein Stück weiter selbst in die Hand nehmen, und das nicht nur, wenn es um Ernährung und Fitness geht.
Vergessen Sie das Wort Cholesterin und kümmern Sie sich lieber um das Wort Homocystein! Gönnen Sie sich weizenfreies Brot und verzichten Sie auf gezuckerte Fruchtsäfte. Und lesen Sie nach, warum Sie Ihrem hyperaktiven Kind statt mit „Ritalin“ lieber mit mehreren Gramm langkettiger Omega3-Fettsäuren helfen sollten. Und erfahren Sie von Uwe Karstädt, warum er Cayenne wählen würde, dürfte er sich zur Mitnahme auf eine einsame Insel nur für ein einziges Mittel aus der Kräuterapotheke entscheiden.

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Nationales Mitspracherecht bei CETA und TTIP


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Kein Eilverfahren bei CETA!

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Die EU-Kommission musste kleinlaut einlenken. Über CETA und TTIP werden Bundestag und Bundesrat mitentscheiden. Das ist ein wichtiger Sieg.

Die Nachricht hieß: „Die nationalen Parlamente entscheiden doch über CETA – die EU-Kommission lenkt ein.“ Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat tatsächlich einen Rückzieher gemacht, nachdem ihm das Mitspracherecht der nationalen Parlamente noch kurz zuvor „schnurzegal“ war (1] „Juncker über nationales Mitspracherecht bei CETA ‚Mir ist das persönlich schnurzegal’“, 29.6.2016, Tagesschau Online).
Was für ein Erfolg für uns alle – für Sie und mehr als 300.000 weitere Bürger/innen, die in den letzten Tagen unseren Appell gegen die Entmachtung von Bundestag und Bundesrat unterzeichnet haben.

Junckers Niederlage ist ein wichtiger Sieg für die Demokratie in Europa. Eine eigenmächtige Entscheidung hätte nach dem Brexit die Skepsis der Bürger/innen zusätzlich genährt. Nun wissen wir: Bürgerferne Politik ist nicht mehr durchsetzbar. Brüssel muss auf die Menschen hören.

Und doch ist das erst ein Etappensieg und erfordert weiterhin den Einsatz von uns Bürgern.

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Peter Hahne: Schluss mit lustig


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Das Ende der Spaßgesellschaft

imageEs gibt Bücher, die sind vor 10 Jahren erschienen und noch immer aktuell. Das gilt auch für dieses Buch, das den 11. September 2001, also den Terrorakt in New York, als Wendepunkt einer jahrelangen Spaßgesell-schaft bezeichnet. Werte seien darin verloren gegangen, das Single-Dasein hatte Hochkonjunk-tur und auf Familien mit mehr als zwei Kindern wurde lächelnd bis kopfschüttelnd heruntergeschaut.image

Peter Hahne, prominenter Journalist, Buchautor und überzeugter und praktizierender Christ, fordert: „Holt Gott zurück in die Politik!“ Und es gibt genügend Gründe für seine Forderung. Eltern erfüllen ihren Erziehungsauftrag nicht mehr und geben ihn an die Schulen ab. Die dadurch entstehenden Defizite können jedoch nicht ausgeglichen werden, weil über Jahre die Autorität der Lehrerschaft untergraben und ihr die alleinige Schuld an der mangelhaften Erziehung und Orientierung der Kinder zugeschoben wurde. Bildung hat schließlich nur dann einen Wert, wenn sie auch die Bildung des Herzens mit einbezieht. Aber die gedeiht vor den Computern und Fernsehern so gut wie nie.
Werte wie Verlässlichkeit, Verantwortung, Ehrlichkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Fleiß, Glaube, Hoffnung, Liebe – alles nur lästig im maßlosen Dasein des Spaßes und der Selbstfindung.

Ich, ich und noch mal ich

Wenn nur gewusst würde, was zu suchen wäre. Tugend, Ethik und Moral, die stets beheimatet waren in der christlichen Religion, wo sie auch heute noch zu finden sind, wurden zu Fremdwörtern, abgelöst von den Süchten nach Selbstverwirklichung, Freiheit und Freizeit. Der Egoismus boomte. „Ich, ich und noch mal ich“, schreibt Hahne und „wir haben uns wohlig im Freizeitpark Deutschland eingerichtet.“ Verständlich, dass Deutschland zum beliebtesten Land Europas wurde, in dem die Nationalhymne „Einigkeit und Recht auf Freizeit“ lautet, wie der Schröder-Imitator Elmar Brand ironisierte.
Es war Gerhard Schröder, der formulierte: „Ich will eine Gesellschaft, die Kirche überflüssig macht.“
Das haben er und seine 68er geschafft! Die Kirchen sind leer, dumm nur, dass die Moscheen dafür voll sind! „Die große Koalition der Ahnungslosen, der Ängstlichen und der Verharmloser hat den geistigen Streit um den Islam so lange verhindert, bis er uns nun mit einer Wucht einholt, die gerade diese Leute vermeiden wollten, an der sie nun aber schuld sind… Wir umschreiben unseren jämmerlichen Zustand mit dem schillernden Begriff Toleranz. Dabei ist diese Art von Toleranz oft nichts anderes als „Peter Hahne: Schluss mit lustig“ weiterlesen

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Die beleidigten europäischen Arroganzen


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Papst fordert von der EU Kreativität und Erneuerung

Etwas funktioniere nicht an der schwerfälligen Gemeinschaft, äußerte sich Papst Franziskus zur EU nach dem Brexit. Frische Anstöße durch Kreativität für eine Erneuerung seien jetzt notwendig. Das sollten die Schlüsselwörter für die Zukunft der EU sein: Kreativität und Erneuerung.JUNCKER, Jean-Claude (EC) - President of the European Commission; TUSK, Donald - President of the European Council; SCHULZ, Martin (S&D, DE) - EP President
Wenn aber diese Schlüsselwörter auf beleidigte europäische Arroganzen wie Schulz und Juncker stoßen und auch die Medien in den Gesang der erblindeten Nachtigallen einstimmen, haben moralische Instanzen Sendepause.
„Dass eine der ältesten Demokratien der Welt das Vertrauen in die europäischen Institutionen verloren haben könnte, weil ihr die Demokratie am Herzen liegt, ist ein Gedanke, der gleich wieder verbannt wird. Stattdessen hört man, wie rücksichtslos David Cameron war, ein Referendum anzusetzen. Übersetzt heißt der Satz: Wahlen sind immer nur gut, solange das herauskommt, was der gebildete Teil für richtig erachtet.“ (Spiegel.de)

Falsche Signale der Brüsseler Arroganzen

Als Fazit des Brexit wird nur das Eine herauskommen: Die Briten sollen sehen, was sie davon haben! Das Europa der 27 Mitgliedsstaaten braucht England nicht! Es wird jetzt noch enger zusammenrücken und – wenn dabei der Idee von Gabriel/Schulz (SPD) Bedeutung zukommt, die ein 10-Punkte-Papier vorgelegt haben, dann dürfen sich die EU-Länder auf noch mehr Verluste ihrer nationalen Entscheidungsbefugnisse einstellen, um damit der Idee einer neuen Wachstumsoffensive Raum zu schaffen.
Kurz gesagt: Macht und Kapital nach Brüssel, Nationalstaaten ans Gängelband.
Das ist sicher genau das, was Bürger und Länder nach dem Brexit von den Herren Arroganzen in Brüssel und Straßburg erwarten. Und Papst Franziskus wird den Herren sicher lautstark „applaudieren“!

Die erste Reaktion Brüssels auf den Brexit gibt es schon: „Kurz nach dem Brexit-Referendum hat die EU-Kommission eine hoch umstrittene Entscheidung gefällt: Die Parlamente der europäischen Staaten sollen „Die beleidigten europäischen Arroganzen“ weiterlesen

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Zum Tode von Götz George


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Götz George ist still gegangen

Erstaunlich, wie leise und unbemerkt sich Götz George, einer der großen deutschen Schauspieler am 19. Juni von der Welt und seinem Publikum verabschiedete.image

Dabei haben wir ihn doch laut und polternd zumindest in seiner Paraderolle als Schimanski, kurz Schimmi, im Tatort Duisburg fast 30 Jahre lang erlebt und bis heute in Erinnerung. So liebten wir Frauen den Macho-Polizisten, der Duisburg und dem ganzen Ruhrgebiet bewies, was ein Bulle draufhaben muss, um die Knackis und Scheißkerle zur Strecke zu bringen.
George bewies allerdings in seiner zweiten Lebenshälfte, dass er jede große Charakterrolle zu meistern verstand. Ob in Helmut Dietls bissiger Satire „Schtonk!“ über die gefälschten Hitler-Tagebücher , ob in Romuald Karmarkars „Der Totmacher“ als Jungenmörder Fritz Haarmann, ob als Alzheimer-Erkrankter in „Mein Vater“ oder als todkranker Staatsanwalt in Andreas Kleinerts „Nacht ohne Morgen“ im Stricher-Milieu. Götz George spielte nicht die Rolle, er lebte sie.
Seine größte und schwerste Rolle nicht nur als Schauspieler, auch als Sohn meisterte er „Zum Tode von Götz George“ weiterlesen

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