DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Zum Tode von Götz George


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Götz George ist still gegangen

Erstaunlich, wie leise und unbemerkt sich Götz George, einer der großen deutschen Schauspieler am 19. Juni von der Welt und seinem Publikum verabschiedete.image

Dabei haben wir ihn doch laut und polternd zumindest in seiner Paraderolle als Schimanski, kurz Schimmi, im Tatort Duisburg fast 30 Jahre lang erlebt und bis heute in Erinnerung. So liebten wir Frauen den Macho-Polizisten, der Duisburg und dem ganzen Ruhrgebiet bewies, was ein Bulle draufhaben muss, um die Knackis und Scheißkerle zur Strecke zu bringen.
George bewies allerdings in seiner zweiten Lebenshälfte, dass er jede große Charakterrolle zu meistern verstand. Ob in Helmut Dietls bissiger Satire „Schtonk!“ über die gefälschten Hitler-Tagebücher , ob in Romuald Karmarkars „Der Totmacher“ als Jungenmörder Fritz Haarmann, ob als Alzheimer-Erkrankter in „Mein Vater“ oder als todkranker Staatsanwalt in Andreas Kleinerts „Nacht ohne Morgen“ im Stricher-Milieu. Götz George spielte nicht die Rolle, er lebte sie.
Seine größte und schwerste Rolle nicht nur als Schauspieler, auch als Sohn meisterte er „Zum Tode von Götz George“ weiterlesen

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Europa der Banken muss Europa der Bürger werden


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Zu groß, zu intransparent, zu undemokratisch!
foto: qpress.de
foto: qpress.de

Welcher Teufel wurde da vor der Abstimmung an die Wand gemalt? Welche Nachteile großen Ausmaßes würden vorrangig auf Großbrittanien, natürlich auch auf Europa zueilen bei einem Brexit?
Nun hat er dennoch stattgefunden und trotz aller Warnungen war man ja doch irgendwie darauf vorbereitet, wie Donald Tusk, Präsident des europäischen Rates, am Tag der Bekanntgabe den Rest-Europäern im TV mitteilte.

Schon einen Tag später spürt man eine neue Dynamik. „Vor dem Referendum warnten Europas Politiker, Unternehmer und Finanzfachleute eindringlich vor dem Brexit. Dessen Folgen wurden in drastischer Terminologie beschrieben – Arbeitslosigkeit, der Verfall des Pfunds, Rezession, Chaos. Nach dem Ergebnis indes müssen sowohl Großbritannien als auch Rest-Europa darauf bedacht sein, dass genau das nicht eintritt, was von ihnen prognostiziert worden war.
Wenn das Unheil aber nicht eintritt – wofür vieles spricht, abgesehen von einigen vorübergehenden Turbulenzen an den Finanzmärkten -, werden sich all jene bestätigt fühlen, die die Warnungen von Anfang an als apokalyptischen Alarmismus interpretiert hatten, als Schutzbehauptung Brüsseler Bürokraten, die nur ihre Macht zementieren wollen… Gegen Brüssel, gegen Eliten, gegen zu viele Ausländer und gegen den Status quo zu sein, ist – auch das lehrt der Brexit – mehrheitsfähig in Europa.“

Für ein verteilungsgerechtes Bürger-Europa

Wenn sich Europa nicht grundlegend häutet, um aus seinem hässlichen Raupendasein für den Bürger zu einem leichten Schmetterling zu werden,

foto aus: europaderbuerger.de
foto aus: europaderbuerger.de

kann es damit rechnen, langsam aber sicher zugrunde zu gehen. Und dass Angela Merkel an der Gesamtmisere einen nicht geringen Anteil zu verbuchen hat, wird nicht nur den Brexit-Befürwortern, sondern auch anderen wachen Geistern inzwischen klar geworden sein.

Jetzt gehe es darum, „mit Ruhe und Besonnenheit zu analysieren“, sagte Floskel-Merkel. Schäuble will Briten zu „assoziiertem Partnerland“ machen, was immer das auch bedeuten mag.  „Ich glaube nicht, dass andere Länder ermutigt werden, diesen gefährlichen Weg zu gehen“, kommentiert der Parlamentspräsident Martin Schulz.

Die Arroganz der Politiker hat bis auf wenige Ausnahmen keinen Schaden genommen. Eine Ausnahme sitzt weder in Berlin noch in Brüssel. Es ist Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron.

foto: Rainer Jensen
foto: Rainer Jensen

Er schlägt den Entwurf eines neuen „Europa-Projekts“ und die Abstimmung darüber in einem Referendum vor. Die Wähler in der Europäischen Union müssten „Europa der Banken muss Europa der Bürger werden“ weiterlesen

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Was wird die Politik aus dem Brexit lernen?


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Bürgerentscheide verbieten!

Die Bombe in Europa ist geplatzt, der Brexit ist Realität und die EU-Politiker sind nicht wie sonst nur ratlos, sondern sogar einmal sprachlos.

Brexit text with Ballot paper and British and Eu flags illustration

Alexander Graf Lambsdorf, Vizepräsident des EU-Parlaments, gibt in seinem ersten Statement um 8.00 Uhr ein Demokratiedefizit zu, das vorrangig im Europäischen Rat, geführt von Donald Tusk, zu finden ist. Das sei wohl der Ort, an dem eine demokratische Legitimation nicht in der Form vorhanden wäre wie in den anderen europäischen Gremien. Anton Hofreiter von den Grünen sagt den Briten schlimme Zeiten voraus und sieht vorrangig dort die Nachteile und Probleme aufkeimen. Die Gefahr eines Dominoeffekts sieht er durch die britische Abstimmung nicht unbedingt.

Diese Abstimmung ist der Beweis dafür, dass die Politiker im eigenen Land und in Europa weder die Stimmung des Volkes noch deren Willen kennen oder wahrnehmen wollen. Und es ist die Quittung für eine bürgerferne Politik und die Überheblichkeit der Politiker.
Das Intransparenzgebaren der Politik hinter verschlossenen Türen, die undurchsichtige Lobby-Einflussnahme und die Uneinsichtigkeit in das Gemeinwohl aller Bürger außer zu Zeiten der Wahl sind nur einige Gründe für das Totalversagen der Europäischen Union. Brexit heißt politisch übersetzt: So nicht weiter, Ihr Mächtigen Europas!
Wen würde es eigentlich bei dem groß angelegten europäischen Monopoly-Spiel noch wundern, wenn die wichtigste Erkenntnis des heutigen Brexit in Politikerköpfen wäre:
Volksbefragungen zukünftig verhindern!

Ob pro oder contra Brexit, ob pro oder contra Europa… Fazit des heutigen Tages: Ein schöner Tag für die Demokratie und die Bürger Europas!

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Was ist Gender Mainstreaming?


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Umerziehung der Gesellschaft

imageIch begrüße Sie, liebe Leser und Leserinnen,
gender variable, genderqueere, intersexuelle, männliche, Mann zu Frau (MzF), geschlechtslose, nicht-binäre, Pangender, Pangeschlechter, transweibliche, transfeminine, Transgender usw. usw.
Für meine vollständige Gender-Begrüßung habe ich Herrn Steffen Königer aus dem Landtag in Brandenburg auf youtube gefunden, der am 9. 6. 2016 das Parlament entsprechend begrüßte.

Sie haben keine Ahnung und den Begriff „Gender Mainstreaming“ (siehe umfassende Info) und die Begrüßungsbezeichnungen noch nicht gekannt? Warum das Volk oft nichts mitbekommt,  erklärt Ihnen der damalige Premierminister Luxemburgs und heutiger Präsident der europäischen Kommission  Jean-Claude Juncker, der 1999 unverblümt zugab: „Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Diese Vorgehensweise findet vermutlich in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft, der Politik und der Wirtschaft ihre Anwendung.

Was sich die Gewählten an Rechten herausnehmen, beweist nicht nur Angela Merkel, sondern lehrt uns schon  die Amtszeit Schröder / Fischer. Diese Herren leiteten mit ihrer Agenda 2010 nicht nur den Anfang des Endes des Sozialstaats Deutschland ein, sondern gaben auch den Startschuss zu einer gesellschaftlichen Umformung, genannt Gender-Mainstreaming. Seit dieser Zeit vollbringt diese Erfindung in rasantem Tempo seinen Siegeszug in ganz Europa und hat sich auch mit besonderer Wucht über Deutschland ergossen.
Seit der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking hat sich international der Begriff Gender Mainstreaming etabliert. Er wurde als harmloses und durchaus berechtigtes Pflänzchen einer zukünftigen Geschlechtergerechtigkeit gepflanzt und verbreitet. Dieses Leitprinzip verpflichtet die Politik, Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter beitragen. Seit der Verabschiedung des Vertrags von Lissabon im Jahr 2008 ist die Verpflichtung der EU zu Gender Mainstreaming in Artikel 8 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union festgeschrieben. Und ginge es auch tatsächlich nur um die gesellschaftliche und politische Gleichbehandlung von Mann und Frau, wäre dagegen nichts einzuwenden.

Fortführung der 68er

Die 68er hatten uns die sexuelle Revolution beschert mit Grenzüberschreitungen der noch jungen Grünen. Besondere Berühmtheit erlangten der heutige Europa-Abgeordete Cohn-Bendit und seine pädophilen Kinderfreunde für ihre Missachtung der Paragraphen 174 und 176 des Strafgesetzbuches (sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen) und für die Forderung nach deren Aufhebung in ihrem ersten Grundsatzprogramm 1980. Die Grünen haben wahrscheinlich bis heute mit der Aufarbeitung ihrer Sünden zu tun.

Das alles aber wird in wenigen Jahren vom Gender Mainstreaming vollständig in den Schatten gestellt werden.

 Credit: SIPA/WENN.com

Credit: SIPA/WENN.com

„In der Geschlechterforschung hat eine Weiterentwicklung ausgehend von der Frauenforschung hin zur Genderforschung stattgefunden. Damit ist mehr gemeint, als die Frage nach der Relevanz für Frauen und Männer zu stellen.“
Das heißt: Mit den beiden Geschlechtern Mann/Frau gibt sich der Gender Mainstream schon längst nicht mehr zufrieden. Die Frauen, die ihre Chancen zur Karriere witterten, haben die Universitäten „gestürmt“ und Berge von Steuergeldern verplempert für die Erschaffung des neuen (Gender-)Menschen.
Aktuell gibt es an deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen in 30 Fachgebieten 223 Professuren mit einer ausdrücklichen Bestimmung für Frauen- und Geschlechterforschung / Gender Studies. Von ihnen sind zehn mit Männern besetzt. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der “Berliner Datenbank Genderprofessuren” hervor. Wenn man sich erst an den Universitäten etabliert hat und dem Gender Mainstreaming den Charakter der Wissenschaftlichkeit verpasst hat, wird jede Kritik, jedes Gegenargument zur Totgeburt. Schließlich geht es um Vollendung der sexuellen Revolution der 60ger und 70er Jahre, die damals noch von der Mehrheit der Klardenker und Hirnbesitzer abgebremst wurde. Inzwischen hat die mediale Verblödungsindustrie die Massen gekapert und sie zu willfährigen „Abnickern“ gemacht, die immer dann, wenn ihre Aufmerksamkeit gefragt ist, gerade in facebook oder whats-app unterwegs sind und in 10 Jahren zu staunen beginnen, wenn sie vor Gericht wegen mehrfacher Diskriminierung verurteilt werden. Dabei haben sie doch nur von ihren Kindern verlangt, Mutter und Vater genannt zu werden.image

Nicht Satire, nicht Comedy sind die Erfinder des größten Wahnsinns aller Zeiten. Es sind die „hohen Töchter“ der Eltern, die ihren „Feminininnen“ die Sterne vom Himmel holten und vergaßen, ihnen auch einmal eine Schüppe oder den Nachttopf der Großmutter zum Ausleeren in die Hand zu geben. Diese Damen fordern heute nichts Geringeres als die Aufhebung der Geschlechter, die endgültige Denaturierung des Menschen. Es gilt alles zu beseitigen, was das Gesellschaftsmitglied als ein biologisches Wesen auszeichnet. Gegen alle Erkenntnisse widersprechen sie allen, die das Frau-und Mannsein natürlich, biologisch, kulturell und sozial erklären. Ihnen reicht es, zu behaupten, dass allein die soziale Prägung für das Geschlecht verantwortlich ist.
Das, was jetzt mit Ehe und Familie geschieht, ist der tiefste kulturrevolutionäre Eingriff der Menschheitsgeschichte. Er verändert den Menschen in einer Weise, dass er in Gefahr gerät, seine Bodenhaftung und Identität vollends zu verlieren. Was wird aus der Familie, aus dem Glück eines Kindes, aus unserer Gesellschaft, unserer Nation, unserer Kultur?

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Politik ohne Sinn und Verstand


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Zukünftige Kanzlerin von der Leyen auf Kriegskurs

imageWer ist dieser Herr Stoltenberg, der uns heute in den Medien die Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten von AmEurika und Russland erklärt? Er ist seit Oktober 2014 der Generalsekretär der Nato und hat heute entschieden, das verstaubte Gemälde „Feindbild Russland“ mal wieder aus dem Keller zu holen. Heute wurde es abgestaubt und aufgehängt.

Hier der Beweis heute auf t-online.de:

„Der Ton zwischen Nato und Russland wird zunehmend rauer. Während Moskau das Atlantische Bündnis beschuldigt, eine anti-russische Hysterie zu schüren, warnt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einer russischen Expansion. Beide Seiten reagieren mit Aufrüstung an den Grenzen.image
„Russland versucht mit militärischen Mitteln, einen Einflussbereich aufzubauen“, sagte Stoltenberg der „Bild“-Zeitung. Die Nato beobachte eine massive Verstärkung der russischen Militärpräsenz an der eigenen Grenze – in der Arktis, im Baltikum, im Schwarzen Meer bis zum Mittelmeer. Darauf müsse die NATO reagieren, so Stoltenberg.
Ein Verteidigungsbündnis, das seinen Mitgliedsländern nicht zumindest das Gefühl vermittelt, sie gegen Angriffe verteidigen zu können, ist seinen Namen nicht wert. (Und was ist mit dem Gefühl der Sicherheit an den europäischen Außengrenzen?)
Also reagiert die Nato auch. Bereits am Dienstag hatten die Verteidigungsminister des Bündnisses in Brüssel angekündigt, 4000 Soldaten nach Polen, Lettland, Estland und Litauen entsenden zu wollen.
Eines der Bataillone wird von Deutschland geführt, das auch den Großteil der Soldaten dafür stellen will.

Nachtrag vom 26. 6. 2016: Berlin/Passau (dpa) – Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland „bis hin zu Krieg“ gewarnt.

Ist Deutschland eigentlich noch zu retten?

a) Da lässt es den Herrn Snowdon, der seiner moralischen Pflicht gehorchend uns Wahrheiten über die Liebesdienste unseres amerikanischen Freundes offenbaren könnte, im russischen Exil versauern.
b) Da öffnet man alle Türen des Landes, um nicht nur – was sehr in Ordnung ist – verzweifelte Kriegsflüchtlinge, sondern auch Tausende von jungen männlichen hier fehlenden Fachkräften willkommen zu heißen, die hier nicht nur in Köln Silvester feiern.
c) Da rettet man seine machtbesessene Haut, indem man sich dem Herrn Erdogan an den Hals wirft und in eine Abhängigkeit gerät, die Auswirkungen auf das gesamte weltpolitische Geschehen hat.
d) Da bläst man militärisch mit einem großangelegten Manöver vor den Toren Russlands nicht nur seine Muskeln auf, sondern beteiligt sich auch noch an der wieder aufgekeimten Russophobie der polnischen Verschwörungs-Regierung unter Kaczynski und lässt ein deutsches Bataillon in Letland aufmarschieren.
e) Da schaut man sich eine Fußball-Europameisterschaft an mit Spielen einer russischen Mannschaft, begreift aber nicht, dass Russland und nicht die USA zu Europa gehören und jedes amerikanische Trommeln in Ländern außerhalb der USA  Unheil verheißt.
f) Und das nicht genug! Russland bekommt noch in Sachen Sanktionen eine halbjährige Spielverlängerung.

Und nun die Frage aller Fragen: Wessen Spielplan wird hier eigentlich gespielt?

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Fußball hat nationalen Charakter!


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Nationalmannschaft und Nationalhymne

Die Europameisterschaft treibt mal wieder nicht nur Fußballfans vor die Flimmerkiste und in die Stadien. Auch Ehefrauen, Nachbarn, Kinder, Gelangweilte sind infiziert und fiebern bei den oft spannenden Spielen der einzelnen Mannschaften mit.image

Gestern trat die Altherrenmannschaft der Italiener – sie wurde als die bei dieser EM mit dem höchsten Altersdurchschnitt vorgestellt – gegen die Belgischen Fußballer an.
Noch vor dem Anpfiff öffnete man sein Herz für die Italiener beim Erklingen der Nationalhymne, die – wie ein Auszug aus einer Verdi-Oper mit schwungvollem Rhythmus und melodiösen Bögen – die gesamte Mannschaft in einen leistungsstarken Männerchor verwandelte. Und wer Musiker ist und die emotionale gruppendynamische Kraft eines mit Begeisterung gemeinschaftlich gesungenen Liedes kennt – in diesem Fall mehr als das, nämlich die traditionsgefüllte Nationalhymne – der muss sich um den Teamgeist und den Siegeswillen dieser Mannschaft keine Sorgen machen.
Was die Belgier allerdings danach als unbewegliche Stummfische beim Erklingen ihrer Hymne darboten, war einfach nur leblos, sodass sich selbst der Kommentator zu einer entsprechenden Bemerkung hinreißen ließ.

Politiker mit National-Neurose

Dabei versetzte uns doch gerade das belgische Team durch seine stimmliche Verweigerungshaltung schon jetzt hautnah in die Zukunft. Nationalhymnen stehen im Abseits und müssen genauso ausgewechselt werden wie der Name unserer Nationalmannschaft mitsamt dem nationalen Symbol einer bisher schwarz-rot-gold-farbenen Flagge. imageJürgen Trittin hat als Bundestagsabgeordneter der Grünen noch nie die Nationalhymne mitgesungen, wie er einmal stolz im TV berichtete und Merkel ekelt sich sogar bei der Feier zu ihrem Wahlsieg vor der deutschen Fahne.
Weg mit den nationalen Symbolen! Schluss mit Deutschland, das wahrscheinlich bald nur noch „Land“ heißen wird.

Merkels nationalloses Vereinigtes Europa

imageDer nächste große Meilenstein auf dem Weg in das nationallose Vereinigte Europa ist damit getan, ohne dass das Fuß(ball)volk in Aufregung versetzt worden wäre. Und da Fußballer ja mit den Beinen denken, nahmen sie die Umbenennung ihres Teams als PR-Maßnahme ohne Gegenwehr hin und verkaufen sie nun mit der Überzeugung, dass ihnen etwas Gutes widerfuhr.
Sie heißen jetzt „Die Mannschaft“, was auf einen Ideenreichtum erster Güte hindeutet. Wer ist demnach das geistige „Elter 1“ oder „Elter 2“ (Gender-Begriffe für veraltet: Vater und Mutter) dieser trockenfruchtigen Namensgebung? Natürlich die Gender-infizierte und nationalfreie Angela Merkel. Der Irrsinn hat System und die Dummheit hat ihr Volk.
Wenn der DFB nun „die Mannschaft“ mit Werbung und Marketing zukunftsfähig macht, welche Namensgebung trägt da Merkel für unsere nationale Damenmannschaft unter ihrer Raute? Soll da jetzt auch „Die Mannschaft“ auf dem Bus stehen? Oder doch lieber „Die Frauschaft“? Und wäre es bei geschätzten 60 bis 3.000 möglichen Geschlechtsidentitäten nicht eher angebracht, von „X-Schaft“ zu reden? (Das X entfernt den Zwang zu einer Geschlechterzugehörigkeit)

Nicht für dich und mich

Die „Bilderberger“ und die „Genderisten“ auf dem Weg in die wunderbare demokratielose NWO (Neue Welt-Ordnung), von der die Reichen und Mächtigen der westlichen transatlantischen Welt schon lange träumen und für die Merkel nur eine austauschbare, aber überzeugte Erfüllungsgehilfin ist. Es geht seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion für die USA um nichts anderes als um den Meistertitel der einzigen Weltmacht. Mit diesem Titel werden sie die NWO kreieren und das Paradies auf Erden erschaffen, zwar nicht für dich und mich, aber für den dann einzigen Glauben auf dieser Erde…. den an Macht und Geld.

Erklärung: Gender-Mainstream
NWO (Neue Welt-Ordnung)

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Bilderberger heute in Dresden


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Treffen der Reichen und Mächtigen

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Ein wunderbarer Zeitpunkt für die Reichen und Mächtigen, vom 9. bis 12. 6. 2016 im Taschenbergpalais in Dresden die 64. Bilderberger Konferenz durchzuführen. Jahrzehntelang unterlagen diese regelmäßigen Treffen und die Gesprächsthemen der Geheimhaltung. Und so sieht und hört man auch jetzt fast nichts über diese Großveranstaltung, die jedesmal aus dem Finanztopf des Landes finanziert wird, in dem sie stattfindet.

Der Zeitpunkt ist günstig, was ja sicher genau so beabsichtigt war: Fußball-EM in Frankreich, Nato-Großmanöver in Polen und die glückliche Wendung eines Extrem-Wetters, das ganze Teile Deutschlands in Wasser und Schlamm getaucht hat. Tausenden von Menschen und Helfern sind bei der Rettung ihrer letzten Habseligkeiten und den Aufräumarbeiten Uhrzeit und Datum abhanden gekommen. Was interessiert sie eine Bilderberger Konferenz?

Welt-Entscheider unter sich

Ideale Bedingungen also, die private Konferenz jeder Wahrnehmung zu entziehen und in luxuriösen „Hinterzimmern“ neue „Rezepte“ zu entwickeln ohne Teilnahme und Einmischung des „Fußvolkes“.
Diese Konferenz vermittelt Einblicke in das Funktionieren der Presse und Medien und Volkes Frage nach ihrer Unabhängigkeit. Dass Chefredakteure eingeladen sind, steht außer Frage, aber zu glauben, dass sie zum Zwecke einer ausgewogenen und kritischen Berichterstattung vor Ort sind, wäre dumm. Anwesend und wichtiger sind nämlich die Medien-Besitzer und Medien-Herausgeber, die ihren Chefredakteuren den zukünftigen Kurs der Berichterstattung für die Zeit nach „Bilderberg“ vermitteln.

Verschwörungstheorien und Demokratievorstellungen sind beide in Verbindung mit den „Bilderbergern“ unangebracht, wobei die Wucht des Zusammenschlusses von Macht und Kapital nicht unterschätzt werden darf. Beispielsweise geht die Einführung des Euro imagenach Angaben des belgischen Unternehmers und Ehrenvorsitzenden Etienne Davignon auf eine Bilderberg-Konferenz zurück.
Der Sicherheitsaufwand ist in Zeiten des Terrors natürlich gigantisch, die Kosten dafür ebenfalls. In Dresden sorgen augenblicklich 400 Polizisten für die Sicherheit und Abschirmung der 130 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwelt. Angesichts dessen, dass es sich um eine private Konferenz handelt, muss die Frage erlaubt sein, warum die finanzstarken Teilnehmer nicht in ihre eigenen Taschen greifen, sondern sich vom Gastgeberland alimentieren lassen.

Krönungsrituale für Volkes Zukunft

Viele werden bis heute noch nichts über die Bilderberger wissen. Diese Konferenz wurde 1954 vom niederländischen Prinz Bernhard im Hotel „de Bilderberg“ ins Leben gerufen. Eingeladen waren damals hochrangige Leute aus Westeuropa und Nordamerika, um diese Beziehung zu intensivieren. Heraus kam eine Geheimkonferenz, die sich das Recht herausnahm, gewünschte Menschen in gewünschte Positionen zu bringen. Und auch in diesem Jahr werden die Blicke der Bilderberger auf den nächsten möglichen Bundespräsidenten und die Nachfolge Merkels gerichtet sein. Die Presse hat schon gute Vorarbeit geleistet und von der Leyen mehrfach glänzend inszeniert.
Fürchten wir uns deshalb schon heute vor einem Deutschland mit einer Kanzlerin von der Leyen und einem Bundespräsidenten Schäuble, nicht etwa dieser Personen wegen, sondern der Tatsache wegen, dass nach dem Austausch der Marionetten diese sinnlose auf Wachstum, Kapital und Amerikahörigkeit ausgerichtete Politik so weiter geht wie bisher.

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Provokation in Richtung Russland


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Erst Provokation – dann Konfrontation?

Es gibt die kluge Politik der Diplomatie und der Kompromisse und die der Provokation und Konfrontation. Und es gab diesbezüglich die Hoffnung, dass eine Frau an der Spitze Deutschlands eine harmonisierende Wirkung auf die doch oft testosterongesteuerte Männerwelt ausüben würde. Und so sah es auch anfänglich aus.

Küsschen hier, lächeln dort, heute reden, morgen schweigen. Dass sich aber genau diese Frau inzwischen ehrgeiziger und machthungriger präsentiert als die europäische Männerriege und für dieses Ziel das Drama „Augen zu und durch!“ zu ihrem Programm machte, ahnte niemand.
Vielleicht war die Erwartung zu hoch, um von ihr, einer Ostdeutschen, zu erwarten, dass sie die deutsche Geschichte zum Anlass nehmen würde, nicht nur als Frau, sondern auch als Deutsche eine eher zurückhaltende bis neutrale Politik zu fahren – gerade in einer krisengeschüttelten Welt. Das tat sie nicht! Sie sang die Melodie in Deutschland, Europa und in der Beziehung zu Russland und ließ ihre deutschen und europäischen Herren dazu den Takt schlagen. Dirigent des Ganzen war und ist die USA, hoch akzeptiert dabei der Charmeur Barack Obama.

Anakonda-Gift gegen Russland

Das erste große Polit-Konzert findet dann auch gerade auf Polens Bühnen statt und trägt den verheißungsvollen Titel „Anakonda“.
31.000 Mitwirkende aus 22 Ländern proben dort zehn Tage lang den Aufstand. Polen rief und alle kamen. Selbst die Ukraine, Nicht-Nato-Mitglied und Zankapfel zwischen Russland und Europa, erhielt eine Gastrolle. Polen lässt nichts aus, um dieses Militärspektakel zu einer der Provokationen werden zu lassen, die Europa hätte verhindern müssen.

„Mit der Übung „Anakonda“ ist die Nato nicht glücklich. Das Manöver, heißt es im Hauptquartier, sei „viel zu plump auf Russland gemünzt“. Zudem sei das Durchspielen des Bündnisfalls so kurz vor dem Nato-Gipfel in Polen „zu dick aufgetragen“. Klar sei das Verhältnis zu Russland schwierig, hier aber werde „ohne Not der Ernstfall durchexerziert“.
Hinter den Kulissen hatte die Nato versucht, die Polen zu beschwichtigen. Nicht nur Außenminister Frank-Walter Steinmeier redete viel, bat um Mäßigung. So wie er mussten aber auch die anderen Partner lernen, dass die neue polnische Regierung an ihrem strikten Anti-Russland-Kurs festhält.“
Und damit das Brüllen auch mit genügend Tamtam in Putins Richtung erfolgt, braucht man den Größten aller Brüder, die USA. Die freut sich, mal endlich wieder die Muskeln kraftvoll spielen lassen zu können und sich im Flair der Groß-, wenn nicht Weltmacht zu bewegen. USA – der immer schon gefühlte große Bruder des kleinen Polen.

Putin – wirklich der böse Onkel?

imageDass Russland auf diese Provokation gereizt und verärgert reagiert, erstaunt nicht und war seitens Polens beabsichtigt. Der viel kritisierte Putin, der sich vor der Anektierung der Krim, die meiner Meinung nach eine Wut-Reaktion auf den Wortbruch des Westen war, die Nato nicht weiter nach Osten auszudehnen, hätte mit kluger Politik des Westens gezähmt werden können. Seine Absicht zur Annäherung hat er schließlich in zwei klugen Reden vor dem deutschen Bundestag 2001 und vor der Sicherheitskonferenz 2007 in München deutlich gemacht und schon damals der vom Westen anvisierten Neuen Weltordnung eine Absage erteilt.

Und wieder kommt die Frau ins Spiel, die statt des Versuchs einer ausgleichenden Politik zwischen den USA und Russland auf Obamas Schoß Platz nahm, weil man vom „bösen Onkel“ ja keinen Lutscher annehmen darf.
Diese Politik ist dumm und gefährlich, denn wer besiedelt unseren großen Kontinent und bedarf einer guten Nachbarschaft? Doch wohl die europäischen Länder inclusive Russland.
Jeder möge sich einmal die Liste der Kriege und militärischen Konflikte und Einmischungen der USA  (Nachtrag siehe unten!) nach dem Zweiten Weltkrieg anschauen und sich dann endlich besinnen, ob er dieser gewesenen, jetzt bankrotten Weltmacht und der deutschen Schoßhündin im Frauengewand noch seine Stimme geben will.

(Nachtrag zu „Liste der Kriege und militärischen Konflikte und Einmischungen der USA: Nicht mehr zu finden. Vermutlich gelöscht wegen Zensur. Siehe stattdessen hier!)

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Polen – gespaltene Nation


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Polen demonstriert

Polen hat seine Straßen in den letzten Jahren autofreundlich restauriert, ohne zu ahnen, dass sie 2016 in den Städten wieder von demonstrierenden Menschen bevölkert werden würden.

imageDer Wahlsieg der konservativen PiS-Partei im letzten Jahr sorgte für helle Aufregung erst in Deutschland, dann erst im Wahlland. Auch Brüssel runzelte die Stirn und lauschte der Rede der neuen Ministerpräsidentin Szydlo im EU-Parlament Anfang des Jahres, als sie mit sicheren Worten jede Skepsis und Kritik von sich wies. Sie sei Europäerin, aber vor allen Dingen stolze Polin.
Die seit November amtierende national-konservative Regierung hatte mit einer umstrittenen Justizreform und einem neuen Mediengesetz international Kritik auf sich gezogen.

Familienpolitik 500 Plus

Vielleicht sollte aber auch einmal ein Auge auf das große Sozialprojekt dieser Partei geworfen werden, das am 1. 4. 2016 für die Nachbarländer unbemerkt in Kraft trat. Ich erfuhr in Polen vom Programm „500 Plus“, das endlich da ansetzt, wo der Schuh vieler Wähler drückt, bei den Kindern und Familien.

Ab dem zweiten Kind zahlt der Staat ein Kindergeld
von pro Kind 500 Zloty. Familien mit einem Pro-Kopf-Einkommen von unter 800 Zloty erhalten das Geld schon ab dem ersten Kind. Ebenso Familien mit einem behinderten Kind und einem Pro-Kopf-Einkommen von unter 1.200 Zloty. Dieses nicht gerade sozial abgesicherte Land begibt sich damit auf einen revolutionären Weg. „Mit Speck fängt man Mäuse“, kritisierten Gegner, Medien und die intellektuelle Oberschicht, womit die Überheblichkeit zum Vorschein kam, mit der die selbsternannte „moderne“, „europäische“, „aufgeklärte“ Oberschicht dem gemeinen Volk im Lande begegnet. Ihr wichtigstes Medium, die linksgerichtete Zeitung „Gazeta Wyborcza“, zitierte da beispielsweise den Schriftsteller Wojciech Kuczok: „Recht und Gerechtigkeit hat die Proleten auf dem kürzesten Weg erreicht. Sie hat ihnen jeden Monat fünf Hunderter auf die Hand versprochen für weitere Wodkaflaschen als Belohnung für ihren Fortpflanzungseifer.“image

Die Journalistin Joanna Woleńska-Operacz, Mutter von drei Kindern, antwortete darauf in der katholischen Wochenzeitung „Niedziela“:
„Wieviel Wodka kann man für eintausend Zloty kaufen? Ich habe beschlossen das nachzurechnen, denn als ein verkommenes, sich ungezügelt vermehrendes Element werde ich schon bald jeden Monat eben diese Summe bekommen, und wie man weiβ, werde ich sie für Wodka ausgeben. Bin deswegen extra in einen Schnapsladen gegangen, und weiβ jetzt Bescheid. Der billigste halbe Liter kostet 17,99 Zloty. Ich und mein Mann werden also im Monat gut 55 Flaschen Wodka trinken, nicht ganz zwei am Tag. Das wird hart, aber es führt kein Weg dran vorbei, denn es gilt Erwartungen nicht zu enttäuschen.“

Tusk – liberal, europäisch, kinderlos

Die Löhne in Polen sind niedrig. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 2500 Zloty (600 Euro). Tausende junger Menschen haben nur Zeit- und Werkverträge ohne eine Sicherheit für ihre Zukunft. Der Verzicht auf Kinder oder die Entscheidung nur ein Kind zu haben, ist die logische Folge. Irgendwann geben die jungen Paare auf und gehen ins Ausland.image

Im März 2012 rutschten dem liberalen Vorgänger von Szydlo, Donald Tusk, in einem Anflug von Ehrlichkeit, die Worte heraus: „Eine Familie ohne Kinder ist billiger für den Staat.“ Die in Tusk-Polen mit 23% Mehrwertsteuer belegten Kinderwagen und die mit nur 8% Mehrwertsteuer belegten Särge signalisierten ohnehin nur allzu deutlich, wohin die Reise ging.

Andrzej Duda – konservativ, christlich, kinderreich

Gespalten bleibt das Land, das sich als eines der größten Nettoempfänger mit jährlich 13,7 Milliarden Euro nicht seiner Europa-Zugehörigkeit entziehen kann. Über 200.000 Bürger gingen Anfang Mai in Warschau auf die Straße, um gegen die Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) zu demonstrieren. Und vor allem dagegen, dass deren Vorsitzender Jarosław Kaczyński Polen immer weiter von Europa entfernt.
In Anspielung auf die Absage Warschaus an die Aufnahme von Flüchtlingen sagte Kaczynski: „Eine Situation, die die Sicherheit unserer Bürger – der Polen und vielleicht besonders der Polinnen – bedroht und die die moralische Ordnung missachtet, lehne ich ab. Diejenigen, die in Polen sein wollen, müssen diese rechtliche und moralische Ordnung als die ihre betrachten.“
Auch der polnische Außenministers Witold Waszczykowski fand deutliche Worte: „Wir wollen lediglich unseren Staat von einigen Krankheiten heilen (…). [Es] wurde unter der Vorgängerregierung ein bestimmtes linkes Politikkonzept verfolgt. Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energien setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen. Das hat mit traditionellen, polnischen Werten nichts mehr zu tun“.
Die deutsch-polnische Freundschaft wurde aufs Abstellgleis geschoben. Doch eine Gemeinsamkeit haben sie: In jedem der beiden Länder lebt ein gespaltenes Volk.

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Deutschland gegen Ungarn


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Der nationale Gedanke lebt

Heute findet im Schalke-Stadion in Gelsenkirchen das Test- und Freundschaftsspiel Deutschland gegen Ungarn statt.imageDie ungarische Nationalmannschaft mit dem deutschen Trainer Bernd Storck hat seit 44 Jahren erstmals wieder eine EM-Endrunde erreicht und so werden sicher beide Mannschaften heute ihr Bestes geben, um am 12. 6. in die Europameisterschaft zu starten.
Fußballspiele sind nationale Sportereignisse, die auch zu Europa- und Weltmeisterschaften ihren nationalen Charakter nicht ablegen. Und wieviel Menschen der Fußball aktiviert und in die Stadien treibt, beweist, dass das nationale Gefühl, wenn auch politisch seitens Europa nicht gewünscht, lebt.

Und dieser Nationalgedanke muss auch politisch erlaubt sein! In vielen europäischen Ländern ist er vorhanden und eine Selbstverständlichkeit, wird allerdings gerade von deutschen Politikern als „rechtes Gedankengut“ kritisiert und abgewertet. Verständlich, schließlich ist Deutschland das Land, das nach seiner schrecklichen Geschichte im letzten Jahrhundert zu keiner Identität mehr gefunden hat.
Ungarn allerdings besitzt eine solche und es besitzt sogar einen Präsidenten, der zum ungarischen Nationalfeiertag am 15. 3. 2016 eine beachtenswerte Rede zu diesem Thema hielt, die in Deutschland/Europa keine besondere Beachtung fand.

Vorwort und Übersetzung: Professor Adorján F. Kovács

Wie jedes Jahr, so hielt der ungarische Ministerpräsident auch diesmal vor dem Nationalmuseum in Budapest eine Rede in Erinnerung an den Beginn der ungarischen Revolution 1848. Tenor ist immer die innere und äußere Freiheit Ungarns, wie es zum Tag passt.

Mittelteil der Rede Orbans:image

„Das Schicksal der Ungarn ist so mit dem der europäischen Nationen verflochten, ist so in die gemeinsame Union hineingewachsen, dass heute kein einziges Volk – einschließlich des ungarischen – frei sein kann, wenn Europa nicht frei ist. Und Europa ist heute so zerbrechlich, schwach und krank wie eine Blume, die von einem versteckten Wurm zerfressen wird. Heute, 160 Jahre nach den großen Freiheitskämpfen der Völker, ist Europa – unser gemeinsames Haus – nicht frei.

Verehrte Feiernde,

Europa ist nicht frei, weil die Freiheit mit dem Aussprechen der Wahrheit beginnt. In Europa ist es heute verboten, die Wahrheit zu sagen. Ein Maulkorb ist ein Maulkorb – auch wenn er aus Seide hergestellt wird. Es ist verboten zu sagen, dass nicht Flüchtlinge ankommen, sondern dass Europa von einer Völkerwanderung bedroht ist. Es ist verboten zu sagen, dass zig Millionen bereit stehen, in unsere Richtung aufzubrechen. Es ist verboten zu sagen, dass die Einwanderung Kriminalität und Terrorismus in unsere Länder bringt. Es ist verboten zu sagen, dass die Massen von Menschen aus anderen Kulturen eine Bedrohung für unsere Lebensweise, unsere Kultur, unsere Sitten und unsere christlichen Traditionen darstellen. Es ist verboten zu sagen, das diejenigen, die früher hierher kamen, statt sich zu integrieren schon eine eigene Welt gebaut haben, mit ihren eigenen Gesetzen und Idealen, die die tausend Jahre alte Struktur Europas auseinander zwingt. Es ist verboten zu sagen, dass dies nicht zufällig ist und nicht eine Kette von unbeabsichtigten Folgen, sondern eine geplante, orchestrierte Aktion, eine auf uns gerichtete Menschenmasse. Es ist verboten zu sagen, dass in Brüssel heute daran gearbeitet wird, die Fremden so schnell wie möglich hierher zu transportieren und unter uns anzusiedeln. Es ist verboten zu sagen, dass es der Zweck der Ansiedlung ist, die religiöse und kulturelle Landkarte Europas neu zu zeichnen und seine ethnischen Grundlagen neu zu konfigurieren, um die Nationalstaaten zu beseitigen, die das letzte Hindernis für die Internationale sind. Es ist verboten zu sagen, dass Brüssel verstohlen immer neue und neue Scheiben unserer nationalen Souveränität verschlingt, und dass heute in Brüssel viele an einem Plan für die Vereinigten Staaten von Europa arbeiten, wofür niemand jemals ihnen eine Ermächtigung erteilt hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die heutigen Feinde der Freiheit sind aus anderem Holz geschnitzt als die königlichen und kaiserlichen Herrscher oder die Herren des Sowjetsystems; sie verwenden andere Mittel, um uns zur Unterwerfung zu zwingen. Heute kerkern sie uns nicht ein, sie transportieren uns nicht in Lager und sie besetzen nicht mit Tanks die Länder, die der Freiheit treu sind. Heute ist das Trommelfeuer der Weltpresse, sind Denunziationen, Drohungen und Erpressung genug –oder besser gesagt: sie waren es bisher. Die Völker Europas erwachen langsam, ordnen ihre Reihen und gewinnen Boden zurück. Die Balken des auf die Unterdrückung der Wahrheit gebauten Europas knarren und knacken. Die Völker Europas haben jetzt vielleicht verstanden, dass ihre Zukunft auf dem Spiel steht: nicht nur ihr Wohlstand, ihr Komfort und ihre Arbeitsplätze, sondern ihre Sicherheit und die friedliche Ordnung ihres Lebens sind schon in Gefahr. Die im Wohlstand schlummernden Völker Europas haben endlich verstanden, dass die Prinzipien des Lebens, auf die wir Europa gebaut haben, in Lebensgefahr sind. Europa ist das Zusammenleben von christlichen, freien und unabhängigen Nationen; es ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau, fairer Wettbewerb und Solidarität, Stolz und Demut, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
 
Diese Gefahr bedroht uns jetzt nicht, wie es Kriege und die Schläge der Naturkatastrophen tun, die uns den Boden unter den Füßen wegreißen von einem Augenblick auf den andern. Die Völkerwanderung ist ein langsames Wasser, das mit stetigem Strom die Ufer wegspült. Es erscheint in der Gestalt der humanitären Sache, aber seine wahre Natur ist die Besetzung von Territorium; und deren Gewinn an Territorium ist unser Verlust von Territorium. Haufen unverbesserlicher Kämpfer für die Menschenrechte fühlen einen unstillbaren Drang, uns zu belehren und anzuklagen. Es wird behauptet, dass wir fremdenfeindlich und feindselig seien, aber die Wahrheit ist, dass die Geschichte unserer Nation auch die einer der Aufnahme und der Verflechtung der Kulturen ist. Diejenigen, die hier als neue Familienmitglieder, als Verbündete oder als Vertriebene aus Angst um ihr Leben um Aufnahme baten, die haben wir eingelassen und sie haben ein neues Zuhause für sich gefunden. Aber diejenigen, die mit der Absicht kommen, unser Land zu verändern und unsere Nation nach ihrem eigenen Bild zu formen, diejenigen, die mit Gewalt und gegen unseren Willen gekommen sind, die sind immer auf Widerstand gestoßen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst ist nur von ein paar hundert, tausend oder zweitausend Menschen die Rede, die angesiedelt werden sollen. Aber nicht ein einziger verantwortlicher europäischer Führer würde es wagen, unter Eid zu schwören, dass diese paar Tausend nicht schließlich auf Zehn- oder Hunderttausende anwachsen. Wenn wir diese Völkerwanderung stoppen wollen, müssen wir zunächst einmal Brüssel bremsen. Die größte Gefahr für die Zukunft Europas kommt nicht von denen, die hierher kommen wollen, sondern von den Brüsseler Fanatikern des Internationalismus. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Brüssel über die Gesetze stellt.“

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