DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Geldbühne


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Wenn ihr Gewählten
feilscht
um Macht und Ruhm
in Reden preist
die Ware eures Tuns
dem Gegner
kampfhundgleich
die Tollwut schickt
schau ich verständnislos
ins Leere
dorthin
wo eure Köpfe sind
mit Mündern
voll GefräßigkeitGeldschwaden am Horizont
Sonnenfinsternis
Bankiers am Pokertisch
Full House in Taschen
Royal Flash im Hirn
zu hoch schon
der Einsatz
der Croupier ruft
Vorhang auf

doch
rien ne va plus
der Beleuchter geht
der Gestank bleibt
– denn ihr seid ohrenlos –
warum fällt Macht
den Mächtigen in den Schoß

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Arroganz der Macht


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Wenn ihr Gewählten
feilscht
um Macht und Ruhm
in Reden preist
die Ware eures Tuns
dem Gegner
kampfhundgleich
die Tollwut schickt
schau ich verständnislos
ins Leere
dorthin
wo eure Köpfe sind
mit Mündern
voll Gefräßigkeit
und frage mich
– denn ihr seid ohrenlos –
warum fällt Macht
den Mächtigen in den Schoß

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Stefan Klein: Die Glücksformel oder…


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Wie die guten Gefühle entstehen

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Für ein glückliches Leben tut der Mensch alles – und schlittert dabei von einem Unglück ins nächste. So beginnt Stefan Klein sein Buch über die Glücksformel.

Zwei neurowissenschaftliche Erkenntnisse haben für das menschliche Glücksystem Bedeutung:
1. Es gibt Teile im menschlichen Gehirn, die Wohlbefinden erzeugen und Schaltstellen besitzen für Freude, Lust und Euphorie. Das bedeutet: Der Mensch ist für die guten Gefühle programmiert.
2. Auch das Gehirn eines erwachsenen Menschen kann sich verändern. Wann immer wir etwas lernen, verändern sich die Schaltkreise in unserem Gehirn. Sowohl Gedanken als auch Emotionen bringen Gehirn-Umbauten in Gang.
Das bedeutet also: Unsere Glücksfähigkeit ist steigerbar. Und warum sollten wir sie steigern? Weil glückliche Menschen gesünder und kreativer sind. Im Glück liegt die optimale Entfaltung unserer Talente und Möglichkeiten.

Im ersten Teil seines Buches erforscht Klein das Glück, kümmert sich um das Lachen und Lächeln eines Menschen und unternimmt eine Reise in das Innere des Menschen, speziell in sein Gehirn.
“Zu einer klugen Lebensführung ist nur fähig, wer seine Emotionen wahrnehmen, steuern und voraussehen kann. Glücksgefühle sind kein Zufall, sondern eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen – in dieser Auffassung stimmen die moderne Neurowissenschaft, die antike Philosophie und der Buddhismus überein.
Wir sind bereit, sehr viel zu geben, wenn es um Status, Karriere oder die Erziehung unserer Kinder geht – Ziele, die allesamt außerhalb unserer Person liegen. Doch wenn es gilt, unsere Tage glücklich zu erleben, sind wir mit unserer Energie seltsam knauserig. Dabei ist die Glücksformel ganz einfach. ‘Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück sind Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit’, erklärt der Dalai Lama.” Und die Wissenschaft stimmt zu.
Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich mit den Leidenschaften, die im Menschen so stark verwurzelt sind, dass es sinnlos ist, sie loswerden oder ändern zu wollen. Es gilt, mit ihnen umgehen zu lernen. Dazu müssen wir begreifen, dass Gefühl und Emotion zwei unterschiedliche Dinge sind. “Die wichtigste Übung auf der Suche nach dem Glück ist die, sich selbst kennen zu lernen.”

Ein ganz besonderer glücklicher Mensch, der sich selbst kennengelernt hat, spricht hier zu uns und es ist unbedingt hörenswert.

 

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Deutschland im Blaulicht


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von Tania Kambouri

www6Die deutsche Streifenpolizistin Tania Kambouri, die weiß, was es heißt, einen Migrationshintergrund zu haben und den Weg der Integration gegangen zu sein, setzt in ihrem Buch “Deutschland im Blaulicht” den Notruf einer Polizistin ab. Es ist ihr ganz persönlicher Notruf mit der Beschreibung ihres beruflichen Alltags als weibliche Polizistin in ihrem Land Deutschland, welches über Jahrzehnte zuließ, dass sich Parallelgesellschaften bildeten, die nach ihren eigenen Regeln und Gesetzen leben und ihrer Kultur gehorchend keine Frau, auch nicht eine, die die Staatsgewalt repräsentiert, akzeptiert.

Beschimpfungen, Beleidigungen, Ignoranz, Verhöhnungen und Gewaltausbrüche gehören immer dann zu Kambouris Alltag, wenn sie auf die unerzogenen Machosöhne trifft, die ihr unflätiges Benehmen entweder mit dem Islam oder ihrem Migrationshintergrund rechtfertigen. Sie verbreiten eine Kultur der Gewalt und der Angst und beherrschen damit die zivile als auch die rechtliche Szene auf den deutschen Straßen.

Dieses Buch ist eine schockierende Zustandsbeschreibung einer fehlgeschlagenen Integration, die die Politik verschuldet hat. Sicherheit, Schulpflicht, Bildung und Ausbildung sind auf der Strecke geblieben. Und die politischen Versäumnisse gehen noch weiter, wie wir lesen können: “Ich habe es auch schon oft erlebt, dass ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingestellt wurde, weil man uns Polizisten nicht glaubte… Durch meine Arbeit habe ich die Abläufe von Gerichtsverfahren in den letzten Jahren sehr gut kennengelernt. Dass dermaßen viel schiefläuft, hätte ich mir vor meinem Dienst bei der Polizei nie träumen lassen, da ich an ein gut funktionierendes Rechtssystem geglaubt habe. Und viele Bürger glauben das bis heute…Ohne mehr Rückhalt in Politik und Justiz wird die Polizeiarbeit in Zukunft nicht in der Form zu bewältigen sein, wie es nötig wäre.”

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Armut in Deutschland Teil 1


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Politik im Schlafmodus

Wer den Beitrag “Armut in Deutschland im Südwest Fernsehen am 16. 3. unter dem Titel “Leif trifft: Das arme Deutschland: Kein Wohlstand für alle” sah, wird der Behauptung zustimmen:
Demokratie braucht eine gerechte Vermögensverteilung! “Wohlstand für alle” war der Leitsatz von Ludwig Erhard zum Thema Demokratie und Marktwirtschaft.

Wir sind die fünftreichste Nation der Welt und beherbergen 350.000 Obdachlose auf den Straßen im reichsten Land Europas. Mehr als 1 Million davon werden von 60.000 Ehrenamtlichen in 900 Tafeln versorgt, weil die Bedürftigen mit ihrem Geld, ihrer Rente oder ihrem Lohn nicht auskommen. 16,5 Millionen Menschen sind in Deutschland von Armut bedroht. Massenarmut ist in Deutschland heute ein realer Zustand.

Und was regelt die Politik? Nichts! Die Politik schaut weg! Das ist einer der großen Skandale in dem Land, in dem es nach dem 2. Weltkrieg so vielversprechend begann, nämlich mit einem Spitzensteuersatz von 95%, der dann erst auf 80%, dann unter Erhard auf 55% gesenkt wurde.

Ausgerechnet die rot-grüne Koalition senkte im Rahmen von Schröders Agenda den Spitzensteuersatz weiter auf 42% und leitete eine fatale Entwicklung nicht nur auf dem Arbeitsmarkt ein. Massenentlassungen und Arbeitslose, neue Ein-Euro-Jobs, Leiharbeit und Zeitarbeit produzierten eine neue Notlage von Familien mit Kindern. Monatsreserven schwanden und Kinder bedeuteten mehr denn je Konsumverzicht.

Durch die von der SPD initiierte Entlastung der Reichen schwanden die Einnahmen im politischen Finanztopf. Zum Ausgleich wurde die Mehrwertsteuer erhöht, die nun auch wieder die Familien und die Mittelschicht belastete. Es gibt bis heute keine Pläne einer dringend erforderlichen Kapital-Umverteilung zur Rettung der Demokratie und des sozialen Friedens.

Seit 2007 ist Deutschland das Land mit der größten Reich-Arm-Schere. 4 Millionen Abstiege sind aus der Mittelschicht seither zu beklagen, was die Politik nicht interessiert.

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Armut in Deutschland Teil 2


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Folgen der Armut in Deutschland

Es gibt zwei Hauptgründe für das Abrutschen in die Armut:
a) den Verlust der Arbeit
b) Schicksalsschläge ohne Einbindung in ein soziales Netz.
Armut und Krankheit bedingen sich gegenseitig. Armut macht krank und Krankheit macht arm. Männer in Armut sterben 11 Jahre früher, Frauen in Armut 8 Jahre früher.

Die Ankunft der Flüchtlinge in dieser großen Menge macht die Armut in Deutschland sichtbar. Kleiderkammern, Tafeln und Ehrenamtliche lindern die größte Not. Derweil formuliert die Politik vollmundige Verheißungen über Integration und Facharbeiter. Die Bundesagentur für Arbeit hält maximal 10 Prozent der Flüchtlingsgäste für integrierbar. Zwei Drittel sollen weder lesen noch schreiben können. 71% von ihnen haben keinen Berufsabschluss.

Die Spaltung der Gesellschaft ist in vollem Gange. Tausende der neuen Armen landen in Hartz IV und die Konzerne bereichern sich auf Kosten der Arbeiter, wie es in Transportunternehmen heute schon der Fall ist. Ausbeutertum mit Hungerlöhnen bilden ein modernes Sklaventum in Deutschland.

Staatsversagen wegen mangelnder Kontrollmaßnahmen nennen es die Informierten, die Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter. Der Kampf um die Existenz findet täglich statt. Lohndumping wird zum Normalfall. Arm trotz Arbeit.
Politiker wollen von den Straßenlebenden nichts wissen. Es sieht so aus, als wolle man Armut produzieren.

Die Reichen hingegen leben in Anonymität und still vor sich hin. Reichtum zu besteuern ist politisch tabu. Steuerprivilegien sind im System für Kapitalbesitzer eingebaut. Die oberen 10% besitzen 52% des Vermögens. Jeder 5. Deutsche ist armutsgefährdet, denn Wohnungslose, Alleinerziehende und Aufstocker haben keine Lobby. Wozu auch? Armut ist schließlich ein Verliererthema für die Politik, weil die Armen nicht wählen. Die Rentengeneration heute wird zu Flaschensammlern und die GroKo ist klar auf der Seite derjenigen, die nichts abgeben wollen.

Futterneid zwischen den Altarmen und den Flüchtlingen ist heute schon spürbar. Konflikte sind vorprogrammiert und auch schon vorhanden. Alle haben Angst, sie kriegen nicht genug. Die Armen kämpfen gegeneinander und die Politik schaut weg.
“Härtere Gesetze oder Steuern rauf.” Das sind die einzigen Antworten der Politik. “Reichtum verpflichtet” ist lediglich ein Satz auf einem Papier. Die Armut in Deutschland wächst unaufhaltsam.

ARMES DEUTSCHLAND!

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Atomkraftwerke abschalten – Atomwaffen stationieren


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Amerikanischer Waffenstützpunkt Deutschland

Welch wundersamer Logik folgt doch die deutsche Politik, wenn sie einerseits als Folge von Fukushima die Atomkraftwerke abschaltet, andererseits aber das Geschenk aus den USA, den Austausch von “alten” gegen “neue” (Typ B61-12) Atomraketen in Büchel dankend annnimmt?
Das ist die Erteilung der Erlaubnis an Amerika, auch weiterhin militärisch den “deutschen Spielplatz” zu nutzen, womit die “Amerika-Hörigkeit” ein weiteres Mal bewiesen wäre. Und all diejenigen, die im großen Schlaflabor Deutschland schon erwacht sind und Informationen und Kenntnisse darüber gesammelt haben, dass wir es bis heute als Staat zu keiner Souveränität gebracht haben, wundern sich nicht.
Wo werden unsere amerikanischen “Freunde” denn wohl ihre zukünftige Kampfeslust ausleben? Ja, eine recht zynische Frage, die eine Antwort fordert auf die zynische Atom-Politik Angela Merkels.
Siehe hierzu einen Beitrag auf youtube.

Eine überflüssige Provokation gegenüber Russland ist es schon heute und gleichzeitig ein Verstoß gegen die Paragraphen 1 und 2 über die Nichtverbreitung von Atomwaffen.

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