Rente ab 70 gegen Altersarmut?

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SPD…sozial? CDU…christlich?

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Jeder Zweite, der 2030 in Rente geht, wird von Altersarmut bedroht sein. Das ergab vor einigen Tagen eine WDR-Studie. Grund ist das stete Absinken des Rentenniveaus bis 2030 auf 43,5 % des Durchschnittslohns der gesamten Lebensarbeitszeit. Dankschreiben der von Armut gefährdeten Bürger für diese Sozialpolitik müssen an die SOZIALE Partei Deutschlands, kurz SPD mit ihrer damaligen Fehlbesetzung Gerhard Schröder gerichtet werden. Wer glaubt, dass der beschlossene Mindestlohn von 8.50 Euro an dem Zustand drohender Altersarmut etwas ändern würde, darf sich hier schlau machen. Schließlich müssen dabei 45 Jahre Arbeit ausgewiesen werden, um eine Rente oberhalb der Grundsicherung von 789 Euro zu erhalten.

Da kommt der Vorschlag Schäubles, erst nach dem 70. Lebensjahr ins Rentenalter eintreten zu dürfen, gerade recht, denn wenn schon der Lohn zu niedrig ist, um eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu erhalten, erhöht sich doch durch diesen Vorschlag der Zeitfaktor des Arbeitslebens und die nötigen 45 Jahre bei einem Lohn von 8.50 Euro werden schaffbar. Noch glücklicher kann der Arbeitnehmer sein, der derzeit privat mit der sogenannten Riester-Rente Vorsorge traf…oder?

Es ist einer der größten Skandale in der BRD, dass diejenigen, die mit Fleiß, Ausdauer und Verlässlichkeit ihr Arbeits-und Berufsleben beenden, mit einer Rente bedacht werden, die in der Allmosenkategorie einzuordnen ist und keinesfalls als Lohn für ein arbeitsintensives Leben bezeichnet werden kann.
Welch Arroganz der Politik, den Menschen ein menschenwürdiges Leben durch Hungerlohn und Hungerrente zu verweigern! Welch skandalöse „Pflichterfüllung“ gewählter Politiker, nicht alles dafür zu tun, dass den Reichen genommen und den Armen gegeben wird! Welch schäbige Machenschaften, den Kapitalismus zu befeuern und den Sozialstaat in den Bankrott zu treiben!
Ich fordere alle Politiker auf, die direkte Demokratie mit Volksentscheiden für uns Bürger zuzulassen und endlich die Politik der Ungerechtigkeiten zu beenden und eine ernsthafte Diskussion über beispielsweise das Bedingungslose Grundeinkommen für alle in Gang zu setzen.
Wie heißt es bei Amtseintritt in die Lebenssicherheitszone des machtvollen politischen Establishments?
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe“).
Hört sich wunderbar an! Und doch nur eine Witznummer, denn der Amtseid hat laut herrschender Rechtsmeinung keinerlei rechtliche Bedeutung, womit gegen Verletzungen des Amtseides nicht juristisch vorgegangen werden kann.

Wen wundert es also, wenn die Richtlinien für viele unserer Politiker lauten: Papier ist geduldig und was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

 

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2 Gedanken zu „Rente ab 70 gegen Altersarmut?“

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    Gerechtigkeit muß die Basis aller Entscheidungen, Handlungen, „Gerichtsurteile“, für das „Miteinander“ im täglichen Leben sein.
    Respekt und Achtung vor den anderen Menschen (egal welches Geschlecht, Hautfarbe oder vermeintlicher „Religion – solange diese
    nicht dazu mißbraucht wird anderen Menschen Schaden zuzufügen), den Tieren und der Umwelt.

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    Rente ab 70 gegen Altersarmut?

    Da lenkt der „saubere“ Schäuble nur ab, um keine echten Maßnahmen gegen seine Kumpels in Sachen Steuerbetrug
    und legalen Steuerbetrug a la Juncker machen zu müssen.

    Hart aber fair vom 25.04.2016
    Danach bekommt Jens Spahn 3000 Euro Rente als Politiker.
    Praktisch nichts eingezahlt, aber fürstlich Abkassieren.

    Und was bekommt die Krankenschwester in der BRD?
    Und was würde die Krankenschwester in Österreich bekommen?

    Jens Spahn –
    und so „Einer“ entscheidet über die Bürger/innen.
    Paßt schon mit Schäuble und Co. zusammen.
    Stichwort 100.000 DM, CDU-Schwarzgeld … Wo?

    Steuervermeidungs-Mafia-System a la ….wer? und Co..
    Bekannt Film 1000 Mrd.? Zeigt wie es funktioniert.

    Rente ab 70?
    Sicher für unfähige, nichtsnutzige, gesponserte, .….. Politiker/innen a la Jens Spahn, A.D. Kasner Merkel,
    und Wirtschaftsbosse, Bänker, …. – die können bei echter Arbeit die Schäden wieder zum Teil wieder gut machen,
    die sie angerichtet hatten. Müßten aber wahrscheinlich einige hundert tausend Jahre richtig arbeiten,
    um den gesamten Schaden wieder gut zu machen.

    Deutsche u.a. Menschen, die schon lange in der BRD leben, verlieren überall ihre festen Arbeitsplätze / Anstellungen
    und gleichzeitig werden Ausländer z.B. in Schlachthöfen, Fabriken, … ausgebeutet und gedemütigt.

    Job-Center und Jobs. Das sagt doch alles.

    Unternehmen sparen sich auch so noch die EEG-Umlage, die jeder normale Stromkunde bezahlen muß.
    Riester-, Rürüp-Mist mit bis zu 25% Verwaltungsgebühren, und man muß heute mind. 1200,-Euro Netto haben
    und 85 Jahre alt werden, um etwas von diesem Mist zu haben.

    Riester-Rürüp-Mist ist für die Versicherungs-Unternehmen geschaffen worden.

    Nicht für die „kleinen“ Bürger/innen. Heute 50 Euro für Riester-Mist einzahlen, bedeutet 50 Euro Abzug später bei der
    gesetzlichen Rente – wenn diese unter Grundsicherung liegt.

    Geld ist genug vorhanden. Nur es wird falsch verteilt.
    Gerechte Löhne, Renten, ….

    Siehe Renten in Österreich. Alle bezahlen in die staatliche Rentenkasse ein.

    http://www.rentenreform-alternative.de/oe-apg.htm

    … Das ist gut (Ironie).
    Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe“).

    Und falls Gott nicht hilft, nicht existiert, im Dauerurlaub ist,… braucht man sich als Politiker/in nicht an Schwur halten.
    Kann sich Politiker/in die Taschen füllen, …. und Land und Menschen verraten und verkaufen.

  2. Man muss natürlich unterscheiden zwischen „Christlich im Sinne der Amtskirchen/im Sinne der sich christlich nennenden Partei“ und „Christlich im Sinne Jesu“ – da liegen m. E. keine Welten, da liegen Universen zwischen. Jesus wäre heute – wenn man seine Vita intensiv verfolgt und seine Worte achtet – weder Mitglied der Kirche noch Mitglied der sog. christlichen Partei. Mit dem „S“ für Sozial ist es ähnlich. Die Sozialdemokratie in Deutschland hat eine lange Tradition, ich denke aber, mit der Entscheidung FÜR Schröder, FÜR die Agenda 2010, FÜR Hartz IV und GEGEN Lafontaine hat diese Traditionspartei vieles vom Sozialen verloren – leider.

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