DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Der Grabgesang der SPD geht weiter


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Sarrazins Ausschluss aus der SPD

Die SPD-Schiedskommission Charlottenburg-Wilmersdorf hat beschlossen, dass Sarrazin aus der SPD geworfen werden darf. Das führt zu Begeisterung in Berlin. „Es ist gut, dass der Rassist rausfliegt und damit die SPD nicht länger missbraucht, um seine rechte Hetze zu verbreiten“, sagte der Vize-Landeschef der Partei, Julian Zado, dem Tagesspiegel. Schön, dass sich die SPD mal wieder richtig freut – warten wir die nächste Wahl ab!

Nicht der Wahrheitsverkünder, der Whistleblower bekommt als Bewahrer von Recht, Ordnung und Transparenz  den Demokratie-Orden. Nein, er erhält den Abgesang seiner Würde, seiner Zugehörigkeit und seiner Rechte.

Nicht der Fleißige, der Recherchierer, der nach der Wahrheit Suchende erfährt Lob, Anerkennung und Bewunderung. Nein, die Dumpfbacken, Blödquatscher und Nichtswisser geben den Ton an, bestimmen die Richtung und entledigen sich jeder Auseinandersetzung.

Mit fast vorbildhafter Gradlinigkeit stürzen sich die Volksparteien in die Eiswasserpfützen der schmilzenden Gletscher. Das nenne ich die politische Form des Klimawandels. Macht schmilzt dahin und bildet einen Tümpel aus Besserwisserei, Überheblichkeit und Versagen. Mit Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Demokratie und ihr hohes Gut der Meinungsfreiheit können die Großmäuler der Spezies „Wenn die BUNTEN statt NATIONALEN Fahnen wehen“ nicht mehr punkten. Und so wird dem SPD-Mitglied Sarrazin nun endlich nach mehreren Anläufen der Garaus gemacht. Schon mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ bugsierte er sich auf die Abschussliste seiner Partei. Sein Parteiausschluss scheiterte allerdings daran, dass man Sarrazin keine Lügen, Falschaussagen und widerlegbare Stellen in seinem Buch nachsagen konnte.

Für mich ist Sarrazin ein Sachbuchautor, der den Recherche-, Statistik- und Realitätsgehalt seiner Aussagen beamtisch genau verfolgt und weder reißerische noch werbewirksame noch populistische Methoden anwendet. Er wählt lieber die trockene, fast schon langweilige Aussage zur Wiedergabe der Wirklichkeit statt der grünlings gemainstreamten Wunschrealität. Kein „Ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt“, sondern ein  „Guck hin, beschreibe, begreife und beurteile“.

Natürlich stellt ein solcher Mensch ein gehöriges Gefahrenpotential dar für die rosarot gepinselten Traumtänzer und unsere journalistische und politische  Mainstreamgarde. Mit allen Mitteln muss da verfahren werden. Da interessiert es nicht, dass etwa die Hälfte der Bundesbürger einer Studie zufolge den Islam als Bedrohung wahrnimmt. Einer der peinlichsten Fehler Sarrazins soll laut Johanna Pinks Rezension darin bestehen, dass er sich bei der Zahl der Suren um eine vertan hat.
Dann kann der Rest ja so peinlich nicht sein.

Meine persönliche Meinung nach Lesen dieses Buches ist: Sarrazin hätte sich diese Kleinstarbeit mit dem Koran, mit Tabellen und Zahlen sparen können. Sein Buch mit wirksamen und mich zum Teil überzeugenden Aussagen hat er längst mit „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlicht. Den Koran zu lesen, ist für jeden Bürger ein Gewinn, ihn zu interpretieren, sollten wir den Menschen überlassen, die wie Abdel-Samad, Bassam Tibi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ahmad Mansour und viele andere den Islam von innen, von Kindheit und Erziehungsbeginn an kennen und leben. Einer Johanna Pink, Professorin für Islamwissenschaft und Geschichte des Islam am Orientalischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg bringe ich genauso viel Skepsis entgegen wie all den Professorinnen, die als Gender-Professorinnen an unseren Universitäten „neue Wissenschaften“ für „neue“ Menschen erschaffen. Da stimme ich doch eher der Aussage Sarrazins zu, der sagt: „Die Religion des Islam hat eine mental prägende Kraft […] zu den besonders problematischen Aspekten gehören die Stellung der Frau, die große demografische Dynamik der Muslime, ihre überdurchschnittliche Kriminalität sowie die immer noch wachsende islamistische Bedrohung.”

Was sich die katholische Kirche inzwischen politisch leistet, stößt bei mir als Katholikin lange schon auf große Ablehnung und auf großes Unverständnis. Wenn also der Islambeauftragte des Erzbistums Köln Thomas Lemmen sich zu der folgenden Bewertung über Sarrazin hinreißen lässt, er sei niemand, der auch nur im Entferntesten in der Lage wäre, den Koran auszulegen, dann frage ich mich, warum die katholische Kirche heute nicht mehr in der Lage ist, die Bibel entsprechend auszulegen und anzuwenden. Lemmen erinnert mich an Merkel, die das wichtige Buch Sarrazins zwar nicht gelesen hatte, es aber trotzdem für wenig hilfreich hielt. Bei Lemmen heißt es: „Sarrazin liest den Koran, ohne ihn zu verstehen, und gibt seine Meinung der Dinge wieder. Das ist keine Auslegung, das ist im Grunde so, wie wenn ich ein Buch über den Finanzmarkt schreiben würde, dann würde genau ein solcher Unsinn herauskommen wie das Buch, das er nun vorgelegt hat.“

So wie heute die von den „Bilderbergern“ längst nominierte von der Leyen die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments erhalten hat, so steht fest, dass jedwede Kritik (auch diejenige Sarrazins) zukünftig der Vergangenheit angehören wird. Der Gendermensch unterliegt der Political Correctness und seit Unterzeichnung des Migrationspaktes auch dem Verbot, Kritik über den Umbau der Welt, über Flüchtlingspolitik, über Umsiedlungspläne der UN usw. zu üben.

Es erscheinen jährlich zwischen 70.000 und 90.000 Bücher in Deutschland. Wieviele davon sind eine wirkliche Bereicherung des Wissens und der Unterhaltung? Ich habe schon Bücher in Händen gehalten, die mit einem derartigen Blödsinn und Schrott gefüllt waren, dass man sich nur wunderte, dass der Verfasser dafür einen Verlag gefunden hatte. Aber wahrscheinlich dienen sie im Gegensatz zu Sarrazins Ansinnen dem legalen Zweck, die Verblödung der Gesellschaft voranzutreiben, damit fragwürdige und schwierige Sach- und Zustandsbücher a la Sarrazin erst gar nicht mehr geschrieben werden.

Während sich jeder entscheiden kann, ob er Sarrazins Buch kauft und liest, ist von unserem Steuergeld, ohne uns zu fragen eine Bullshit-Studie vom deutschen Umweltbundesamt in Auftrag gegeben worden mit dem hirnrissigen Titel: „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse … erstellt im Rahmen des Forschungsvorhabens „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Wirkungsanalyse, Interdependenzen mit anderen sozialen Kategorien, methodische Aspekte und Gestaltungsoptionen“, in der mit einem Schlagwortrepertoire herumgeworfen wird, das ohne Sinn, Inhalt und Verstand den geistig dekadenten Zustand deutscher Scheinwissenschaft wiedergibt. Hier ein Auszug aus der Broschüre der Genderinnen, die für diesen Mist Geld kassieren: „Ziel der Schrift ist es, mittels einer systematisierten Analyse der Wirkungsmechanismen zwischen Klimapolitik und Genderdimensionen die Frage zu beantworten, ob und in welchem Ausmaß eine geschlechtergerechte Gestaltung der Klimapolitik ihre Wirksamkeit erhöhen und damit zu zusätzlichen Effekten bei der Verringerung von Treibhausgas-Emissionen führen, Vulnerabilität vermindern und Anpassungsfähigkeit erhöhen kann, und auch, inwieweit eine geeignete Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen kann.“

153 Seiten Klugscheißereien vom Feinsten mit nur dem einem Ziel, Wetter, Klima, Universität, Wissenschaft, kurz Deutschland mit aller Macht in ein Gender-Paradies zu verwandeln. Nein danke, da lese ich doch lieber Sarrazin.

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Schlagzeilen aus einem anderen Deutschland


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Jagdsaison speziell auf Frauen längst eröffnet

Ich lag kurz vor Jahresende schlaflos in meinem Bett. Der Tod meiner guten Freundin ließ mich nicht zur Ruhe kommen und ich verspürte den Wunsch, aufzustehen und eine Stunde durch die Landschaft zu laufen, was ich früher immer dann tat, wenn meine Gedanken und Gefühle nicht zur Ruhe kamen. Doch zum ersten Mal in meinem Leben kam in mir die Frage auf, ob ich das wirklich tun sollte. Links herum führte der Weg ins freie Feld, rechts herum durch eine Siedlung an einem Bauernhof vorbei ebenfalls in die Felder. Oder ich könnte den Friedhof umrunden, was auch ein mulmiges Gefühl in mir auslöste. War ich tatsächlich nach 60 Jahren Leben in einer Zeitenwende angekommen, die dabei war, uns allen, speziell uns Frauen die Freiheit zu stehlen, die uns jahrelang sicher war? Ja, es ist so, selbst wenn alle Politiker, Medien und Superexperten in ständiger Anstrengung uns vom Gegenteil überzeugen wollen.

In einem Beitrag in „Die Achse des Guten“ beschäftigte sich der in Damaskus geborene Bassam Tibi, der sich als emeritierter Professor für internationale Beziehungen mit dem Islam und der arabischen Welt auseinandersetzt, mit der Migration und der Kriminalität in Europa. Auf der Grundlage der im Wall Street Journal veröffentlichten Zahlen stellt Tibi einen Zusammenhang fest zwischen Islam und Terror. Die Kriminalität, die durch Zuwanderer verübt wird, habe in Deutschland um 52 Prozent zugenommen, berichtet er. „Im Jahr 2016, so der Bericht, hätten Flüchtlinge 174.438 kriminelle Taten in Deutschland verübt; ein Jahr davor seien es 114.238 gewesen. Die Kriminalität durch deutsche Bürger habe sich dagegen im selben Zeitraum um 3,4 Prozent verringert. … Europa benötigt eine verantwortliche Politik, keine Gesinnungsethik und erst recht keine Flüchtlingsromantik. Es steht an, sich der Realität einer steigenden Kriminalität und religiösen Radikalisierung zu stellen.“

Ein formulierter Zusammenhang zwischen Islam und Terror, der von etlichen Bürgern, auch von mir, gesehen, befürchtet und öffentlich diskutiert wird,  ist politisch und gesellschaftlich unerwünscht. Diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit beschleunigte die Spaltung  der deutschen Gesellschaft.

Werfen wir einen Blick auf den jetzigen Monat Januar 2018:
– Autofahrer überfährt Türsteher absichtlich
– Diebe plündern Goldhandel
– Mädchen (12) in Silvesternacht angeschossen
– Bedrohte Polizei – eine Gefahr für unser Land
– Frau von 4 jungen Männern begrapscht und Mann verprügelt
– Messerstreit in Flüchtlingsheim, Mann getötet
– Junge (16) aus Köln-Zollstock vermisst
– 24-Jähriger vergewaltigt Frau zweimal auf dem Schulhof
– Afghane (16) stach auf Ex-Freundin (17) ein
– Mann attackiert Sanitäter mit Böllern
– 42-Jähriger am Bahnhof von Rheine brutal zusammengeschlagen
– Prozess um Gruppenvergewaltigung in Hamburg
– München: Vergewaltiger gab sich als Handwerker aus
– 29-jährige Dzengis D. soll 82-Jährige fünfmal vergewaltigt haben.
– 23-Jährige in Hanau vergewaltigt
– Angelina (14-Jährige) aus Pinneberg vermisst
– Mann zerrt 9-Jährige vom Fahrrad und stürzt sich auf sie
– Obduktion bestätigt: Arzt vor eigener Praxis getötet
– Mit Metzgerbeilen bewaffnet: Räuber überfallen Rewe in Essen
– Bahnhof Dillingen: Sexueller Übergriff auf junge Frau
– Übergriff in der Altstadt: Mädchen (14, 17) bedrängt und beklaut
– Berlin – Toter Mann ist Opfer eines Gewaltverbrechens
– Täter mit Machete und Messer überfällt Schnellrestaurant
– Tankstelle überfallen – Angestellte mit Messer und Schlagstock bedroht
– Mann zerrt Schwangere in Zug, tritt ihr gegen den Bauch
– Multiresistente Tuberkulose-Keime bei Flüchtlingen entdeckt

usw. usw.

Ja, liebe Gutmenschen. Mord und Totschlag hat es immer schon gegeben. Fragen Sie doch einmal bei der Redaktion XY-ungelöst nach, ob sie nicht an aktuellen Fällen genug auf dem Tisch liegen hat und auf alte Fälle wie früher üblich vor lauter Bergen von neuen Fällen gar nicht mehr zugreifen muss.

Wie hatte ich mich nun in der Nacht entschieden? Ich habe mich nicht getraut, meinen nächtlichen Spaziergang zu machen, erzählte dies allerdings meinen guten Freunden. Jede(r) von ihnen stimmte mir zu, das Richtige getan zu haben. „Geht als Frau gar nicht mehr,“ war ihr Kommentar.

Erstaunlich, dass jeder so denkt, aber niemand merkELt, wer in diesem Staat bei den Theateraufführungen Regie führt. Das erklärt Albert Einstein mit folgenden Worten: Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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