DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Deutsche TV-Gehirnwaschanlage …


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… auf Grün gebürstet

Dass deutschen Sparern seit 2010 etwa 648 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen verlorengegangen sind, flutschte als mediale Meldung ebenso durch wie die von den 16.000 Kuckuckskindern in Deutschland, deren Scheinväter riesige Summen an Unterhalt zahlten und die nun endlich das Recht erhalten, ihr Geld von den biologischen Vätern zurückverlangen zu dürfen.

Wer diese Meldungen als Peanuts (Kleinkram) einsortiert, dürfte sich spätestens angesprochen fühlen, wenn es um sein Leben und vorzeitiges Sterben geht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert nämlich eine unvorstellbare Dezimierung der Weltbevölkerung durch resistente Keime. “Einem aktuellen Bericht zufolge könnten bis 2050 zehn Millionen Menschen pro Jahr an Infektionen mit resistenten Bakterien sterben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die drohende Antibiotikaresistenz-Krise noch abzuwenden. … Die Expertengruppe fordert Regierungen auf, nationale Aktionspläne gegen Antibiotikaresistenzen auszubauen und vor allem die finanziellen Mittel für die enthaltenen Maßnahmen aufzustocken.”

Nun, Herr Gesundheitsminister Spahn! Raus mit den deutschen Aktionsplänen aus der Schublade! Was sagen Sie? Nicht möglich? Vorgänger Gröhe hat den Schlüssel verbummelt? Und deshalb Ihr Hype um die Masern-Impfung und Organspende? Was rege ich mich da auf? Mit den Deutschen kann man es ja machen!

Der deutsche Michel – eine Spezies aus Arbeitstier, Müslischlucker, Hundebesitzer und Internet-Follower denkt gar nicht daran, sein Recht oder seine Überzeugung auf der Straße zu verteidigen. Rechte haben sowieso nur die Reichen, also die da oben – und eigene Überzeugungen braucht er nicht. Schließlich werden ihm, dem deutschen Michel, in der Tagesschau in 100 Sekunden stündlich seine Überzeugungen wieder und wieder vorgeplärrt. In voller Übereinstimmung mit dem dort Gesagten fehlt dann auch jeder Grund, demonstrierend auf die Straße zu gehen. Es geht uns ja gut! (Wie Sie sehen, schließe ich hier die “Friday for Schulfrei-Bewegung” aus, die nach dem Leithammel-Prinzip zustande gekommen ist).

Was sich „Tagesschau“ und „heute“, was sich ARD und ZDF immer wieder leisten, habe ich schon einige Male mit Beispielen belegt. Das Gehirnwäsche-Programm funktioniert bestens, wie die Wahlerfolge der Grünen bei der Europawahl und der sonntägliche deutsche Liebesbeweis (Sonntagsfrage ARD, Politbarometer ZDF) ihnen gegenüber verdeutlichen. Die täglich veröffentlichte “grüne” Meinung durch tägliche Grüne Experten-Statements zu allen Themen der Tagesschau waren und sind der stete Tropfen, der das Hirn aushöhlt. Auf dem Blog einer befreundeten Bloggerin (rotbusch-wordpress.com) wird die linksgrüne Methode der Gehirnwäsche von einem deutschen Politikbeobachter in Florida analysiert und mit einer berechtigten Warnung an uns alle versehen.

Wie ist es möglich, dass eine Partei, die außer einer Klimahysterie so gut wie nichts auf ihrer Agenda hat, plötzlich das Siegertreppchen betritt? Waren nicht auch die Grünen “Mitabholzer” des Hambacher Forstes in NRW? Beim Ausbau des Frankfurter Flughafens, bei der Elbvertiefung und bei “Stuttgart 21” hatten auch Grüne Regierungsverantwortung. Und Glyphosat wird noch immer auf deutschen Böden ausgebracht, was der Grüne Ex-Abgeordnete Matthias Berninger, der nun als Lobbyist bei Bayer zu finden ist, sicherlich befürworten wird. Auch die von der EU angemahnten zu hohen Nitratwerte in deutschen Böden hat die Grünen bis heute nicht interessiert. Warum auch? Sie haben ihr Wahlthema gefunden, mit dem sie nach altbewährtem Brauch Angst schüren und daraus Profit schlagen können. Es heißt Klimakollaps und funktioniert prächtig! Zur Zeit der Friedensdemos nutzten sie die Angst der Menschen vor einem Atomkrieg, der nicht stattfand. Dann war es die Angst vor der Vernichtung der Wälder durch den “Sauren Regen”. Es folgte nach Tschernobyl die Angst vor den Atomkraftwerken, die uns umbringen würden. Dann war es das Ozonloch mit den zu hohen Ozonwerten, was in den Städten zum Ozonalarm führte. Nicht zu vergessen die Gefahr durch den Elektrosmog.
Heute ist es das Klima mit seiner globalen Erwärmung – menschgemacht. Dieses Klima – ein 4 Milliarden Jahre alter Greis – wird in 13 Jahren seinen letzten Schnaufer tun. Und wo? Im bösen Deutschland, in dem die Menschen versäumt haben zur Klimarettung Grün zu wählen! Populismus als Erfolgsmodell der Grünen – aber andere Parteien wie die AfD und andere Meinungen mit diesem Etikett versehen! Auch eine bewährte Methode, sich zur moralischen Gut-Partei hochzustilisieren.

Wer Grün wählt, wird bald Rot sehen, wer Bundeskanzler Habeck will, wird einen selbstverliebten Antidemokraten bekommen, der andere lehrt, was Demokratie a la Habeck bedeutet.

Der deutsche Michel wird’s schon richten und mit Seinesgleichen die Schafherde bilden, die sich sofort anstellt, um freiwillig geschoren zu werden. Dabei blöken sie dann alle im Chor das Lied: “Von dem Regen (Merkel) in die Traufe (Habeck)” in Abwandlung des Liedes “Aus der Traube in die Tonne”.

(Die Redensart “Vom Regen in die Traufe” kommt vermutlich aus dem Orient und ist im deutschen Sprachraum etwa seit dem 17. Jahrhundert geläufig. Wenn es regnet, rinnt das Wasser vom Dach durch die Dachrinne über die Traufe nach unten und ergießt sich dort in einem Schwall. Wer unter einem vorstehenden Dach Schutz vor dem Regen sucht und nicht aufpasst, kann in die Traufe geraten – und wird so erst recht durchnässt.)

Nachtrag: Warum ich als junger Mensch nie die Grünen wählen werde

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Merkels Rückzug nach der Hessenwahl


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Grün, grün, grün sind alle ihre Kleider

Die Hessen haben gewählt, haben CDU und SPD deutlich abgestraft – und erhalten dasselbe wie vorher. Der unter Roland Koch damals scharfe Bouffier, neben dem Spitzenkandidat der Grünen Tarek Al-Wazir mit mehr Sanftheit „Gepuderte“, bleibt am Ruder. Schließlich trage er an den Stimmverlusten seiner Partei keine Schuld. Die sei in Berlin zu suchen. 

Wie heißt es doch so treffend? „Würden Wahlen etwas ändern, wären sie längst verboten“ (vermutlich Kurt Tucholsky). Die Bestätigung dieser Wahrheit ist heute nachzulesen in „Regierungen als Marionetten“. 

Die großen hessischen gewollten  Wahlsieger sind wie auch in Bayern die Grünen, denen die Mainstream-Medien seit Monaten die entsprechenden TV-Plattformen geboten haben. Kein Tag, kaum eine Nachrichtensendung ohne ein Statement der Grünen zu irgendeinem daueraktuellen Thema. Mal war es die „Heißzeit“, mal die Braunkohle, mal die Diesel-Thematik. Wer sich mit den Manipulations- und Infiltrationsmethoden bei Prof. Rainer Mausfeld und Noam Chomsky beschäftigt hat, konnte sich die Praxis der Bürger- und Wählerbeeinflussung in den zwei Wahlkämpfen anschauen und das Ergebnis vorhersagen. Mit Sonntagsfragen, Politbarometern, Wahlumfragen und Infratests kommen stets zusätzliche Manipulationsspielchen hinzu, die dem Unsicheren, Unwissenden und Unpolitischen schon seinen „Kreuz-Weg“ weisen. 

Und so durfte der große Gewinner der Grünen, Robert Habeck zusammen mit Lindner, Kramp-Karrenbauer und Scholz am Wahlabend bei Anne Will zeigen, was er auf der Pfanne hat und seine durchsetzungsstarke Rede dazu benutzen, gegenüber Lindner die beleidigte Leberwurst und gegenüber Kramp-Karrenbauer den Politikberater zu spielen. Er, der Volksablehner und Hymnentextbenutzer (ich schrieb darüber), forderte demokratisches Ethos und verlangte im nächsten Satz von der Regierung, Seehofer endlich nach Hause zu schicken. Dieser Mann hat keine 20% der Wählerstimmen verdient. Er präsentierte sich als laut bellender rechthaberischer Politiker. Er sollte sich Lindner zum Vorbild nehmen, der sachlich und ruhig seine Position vertrat und zu Recht die Politiker der Grünen als Klima-Nationalisten bezeichnete. Auch aus dieser Perspektive betrachtet schloss in Hessen die FDP aus, dass sich die Liberalen an einer Regierung unter Einbeziehung der Grünen beteiligen würden. Ebenfalls bekräftigte Lindner noch einmal die Richtigkeit seiner Entscheidung, keine Regierungsverantwortung auf Bundesebene mit CDU und Grünen übernommen zu haben. 

Merkel hat auch Grünen-Politik gemacht und  darf nun froh und dankbar sein, dass die Grünen in Hessen derart gepunktet haben, sodass der große Verlust an Wählern für die CDU ausgeglichen werden konnte. Ab heute spielt Berlin „Aufstieg und Fall der Angela Merkel“, die gerade bekanntgab, dass sie nicht mehr für den CDU-Vorsitz kandidieren werde. Die Freude des alten Mannes George Soros mit dem dicken Portemonnaie, der die Fäden der Marionetten und auch die Merkels in der Hand hält und einen der wichtigsten Grünen, nämlich Joschka Fischer als Lobbyist an seiner Seite hat, wird Aufwind bekommen. Merkel hat das geliefert, was sie liefern sollte: 

a) Sie hat einen Linksruck vollzogen und sich im Umfeld der Grünen positioniert.

b) Sie hat die Grünen zwecks zukünftiger Mehrheitsbeschaffung ihrer CDU  koalitionsfähig gemacht.

c) Sie hat die gesamte Flüchtlingsproblematik alternativlos im Sinne der nationalfreien neuen Weltordnung gegen alle Widerstände und trotz Erstarken der AfD vorangetrieben.

d) Das Experiment hin zur multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft findet mit ihrer Unterschrift unter den Global Compact for Migration  (Globaler Migrationspakt der UN) im Dezember in Marrakesch seine praktische Umsetzung und Anwendung.

Kaum hat Merkel ihren Verzicht auf den CDU-Vorsitz verkündet, stehen auch schon drei Kandidaten in den Startlöchern: Spahn, Kramp-Karrenbauer und der schon fast in Vergessenheit geratene Friedrich Merz, der kurz vor seinem Pensionsalter noch einmal schnell Kanzler werden möchte.

Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popu-larität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat. (Orson Welles)

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