DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Machtdemonstrationen in türkischer Feierlaune


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… und linksdeutsche Hilflosigkeiten

Türkische Autoblockaden auf deutschen Autobahnen sind wie Disziplinprobleme an Schulen. Wer als Pädagoge – ganz gleich in welcher Schule und mit Schülern welchen Alters – eine Klasse übernimmt, eine Klasse zum ersten Mal unterrichtet oder auch nur Vertretungsunterricht erteilt, weiß, dass sein erstes Erscheinen und Wirken auf unbekanntem Terrain Auswirkungen auf weitere Begegnungen hat. Oberstes Gebot sind die konsequente Gleichbehandlung aller und der feste Wille des Pädagogen, sich das Heft der Stunde und seines Unterrichts keinesfalls aus der Hand nehmen zu lassen.

So ähnlich bewerte ich auch das Zusammenstoßen von Polizei und Hochzeitschaoten auf deutschen Autobahnen und erkläre einmal kurz, warum die Erstbegegnung da in die völlig falsche Richtung gedriftet ist.

Die Chaoten wollten die Straßenverkehrsordnung  ad absurdum führen und die deutsche Staatsgewalt provozieren. Die Polizei hingegen ließ ihr „Freund und Helfer-Syndrom“ heraushängen und sorgte bei der ersten Hochzeit, über die ich vor einem Jahr schon berichtete, lediglich dafür, dass die Irren die Autobahn verließen. Das mathematische Fazit: Minus mal Plus ergibt nun mal Minus.

Kriminelles sowie gefährdendes Verhalten muss aber im Keime erstickt werden. Das hätte eine Anzeige mit anschließendem Führerscheinentzug bewirkt. So aber entwickelte sich die Erstprovokation zu einem Schneeball, der bei jeder weiteren Autobahn-Hochzeitsfeier an Volumen gewann. Inzwischen geht es um türkisch-testosterone Machtdemonstrationen, bei denen viele der PS-Erzeuger als extrem unberechenbar, immer latent gewaltaffin, brutal und demzufolge als gefürchtete Gegner auftreten. Die Situation vor Ort kann aufgrund dessen blitzschnell eskalieren. Vollkommen im Gegensatz zu ihren Pendants auf deutscher Seite, die man seitens des linksgrünen „Systems“ in jahrzehntelanger Indoktrination auf das genaue Gegenteil, sprich Pazifismus, Nachsicht und Wehrlosigkeit, konditioniert hat.

Inzwischen haben wir es auf türkischer Seite mit einem enormen Autobahn-besetzungspotential zu tun, während die ängstliche Hilflosigkeit der deutschen Autobahnbenutzer und Gesetzeshüter inzwischen die Politik erreicht hat. Da geht man doch lieber konsequent gegen deutsche Falschparker vor als gegen eine Gruppe türkischer Machos. Selbst dann, wenn Schusswaffen zum Einsatz kommen und wie in Herten passiert, andere Verkehrsteilnehmer – in dem Fall ein Radfahrer – verletzt und einfach liegen gelassen werden.

Am 5. April war es zu einer Blockade auf der A3 gekommen. Zehn Beschuldigte hatten sich mit Luxuskarossen einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr mit Nötigung geleistet und der deutschen Justiz gleichzeitig eine lange Nase gezeigt. Nach bisherigen Erkenntnissen ist nämlich scheinbar  keiner der Halter der Luxuskarossen an dem Vorfall beteiligt gewesen. Eines der insgesamt fünf beteiligten Autos sei auf eine Stiftung zugelassen. Zwei Sportwagen der Marke Porsche hätten dazu gar nicht gestoppt werden können. Männer zwischen 25 und 32 Jahren in festlicher Kleidung, die Autos mit auffälligen Blumendekorationen hinterließen den Eindruck als handele es sich um eine Hochzeitsgesellschaft. 

Beim Erscheinen einer Polizeistreife hatte sich die Autoblockade auf der A3 aufgelöst. Einzelne Fahrer waren gestoppt worden, hatten dabei aber gleich die Beamten wissen lassen, sie bräuchten sich keine Gedanken zu machen, man “kenne einen guten Anwalt”. Alle hätten abgestritten, etwas falsch gemacht zu haben oder angegeben, bereits mit ihren Anwälten telefoniert zu haben.

Der Hochzeitskorso auf der A3 ist nur einer von etlichen Vorfällen dieser Art, die in den letzten Wochen für Schlagzeilen sorgten. Seit Wochen bewegen ausufernde Hochzeitsfeiern samt Autoblockaden oder Luftschüssen vor allem Nordrhein-Westfalen. Alleine von Ostersamstag bis Montag wurde die Polizei zu 38 Einsätzen gerufen.

Bei Gladbeck sollen rund 50 Fahrzeuge die Autobahn 52 blockiert haben. Laut Zeugen fackelten Hochzeitsgäste dabei Pyrotechnik ab und beleidigten Fahrer, die wegen ihnen im Stau standen. In Köln zählte die Polizei  50 Autoblockaden durch Hochzeiten.

Das deutsche Irrenhaus muss wirklich nur noch überdacht werden, dann weiß wenigstens jeder von innen und außen, dass sich in der Mitte Europas eine „Geschlossene“ befindet. Die Frage kann hier dann auch sofort beantwortet werdet, warum Deutschland bei allen so beliebt ist. Hier ist 12 Monate lang, Tag und Nacht, also durchgehend Karneval in Kniritz an der Knatter. Clowns, Narren und Verrückte reiten hier im Dauergalopp von einem Ponyhof zum anderen. NRW scheint dabei eine besondere Ausstrahlung zu besitzen.

Ich empfehle den Polizeistationen in unseren 16 Landeshauptstädten, je ein doppel-bettiges Hochzeitszimmer einzurichten, damit dem Brautpaar wie zuvor den verdutzten Verkehrsteilnehmern ein besonderes Erlebnis zuteil wird. Auf der Suche nach dem Besonderen täte sich da eine gute Möglichkeit auf, unter staatlichem Schutz die Hochzeitsnacht zu verbringen mit der polizeilichen Erlaubnis, den Erstgezeugten dann „Zelle“ nennen zu dürfen. Als Paten empfehle ich die deutsche Kanzlerin und den Herrn Bundespräsidenten.

Wäre das nicht eine wahrhaft gute Möglichkeit, derartig potente Familiengründungen auf stabile Integrationsbeine zu stellen?

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