DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Merkels Bürger-Dialog in Wuppertal


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Thema: 70 Jahre Grundgesetz

Der Bürger-Dialog, der nach dem Besuch der einzigen und großartigen Junior Universität  in Wuppertal zur Freude der Bundeskanzlerin Merkel stattfand, hatte das Thema „70 Jahre Grundgesetz“. Die Wuppertaler Zeitung und die Schweriner Volkszeitung hatten 70 Bürger eingeladen, um über 70 Jahre  Grundgesetz zu fabulieren – und das, weil Wuppertal und Schwerin schon vor der deutschen Wiedervereinigung Partnerstädte waren.

Das erlauchte Publikum benahm sich wie erwartet nicht nur (Merkel)freundlich, sondern (Merkel)hörig und so verlief auch dieser Besuch so realitätsfern wie ihr damaliger Besuch und Bürger-Dialog in einer der ärmsten Städte des Ruhrgebiets – Duisburg. Dort war damals alles auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ zurechtgerückt worden, die Müllabfuhr im „Bezirk Merkel“ am Besuchstag noch einmal außerplanmäßig erschienen und die Auswahl der Gäste im Sinne der gewünschten und erträumten Realität getroffen worden. „Die Mutti kommt zu Multikulti“, formulierte ein Gast und leider weiß er nicht, dass diese Mutti vor 10 Jahren das aussprach, was Duisburg-Marxloh darstellt. Sie sagte:  Muktikulti ist gescheitert,  absolut gescheitert.“

In Duisburg war es das Thema Muktikulti, über das alles und nichts gesagt wurde und wo es einen Tag nach Merkel so weiter ging wie vorher. In Wuppertal ist es das Thema „70 Jahre Grundgesetz“, das an Harmlosigkeit nicht zu überbieten ist. Nur der kleine Ausflug in den Klimawandel und die Freitags-Demonstrationen der Schüler rang Merkel eine Meinung ab, die wie immer erst zustande kam, nachdem der durch die sympathischen Freitagsdemonstranten erzeugte gesellschaftliche Mehrheitstrend Raum gewonnen hatte. So läuft es bei Merkel immer ab – so gewinnt sie das Spiel mit der Macht seit Jahren – so macht sie die Bürger glauben, sie habe eine Meinung und erstaunlicherweise sogar dieselbe wie die Bürger, die sie alle paar Monate mal zu Gesicht bekommt.

Selbst wenn Angela Merkel nach Gladbeck käme und ich hier als Lehrerin, als Dirigentin, Bühnenkünstlerin und Buchautorin bekannt bin, würde ich von keinem Medienvertreter oder Kommunalpolitiker eine Einladung zum Gespräch erhalten. Die Angst der Verantwortlichen vor meinen Fragen wäre zu groß bzw. es würden meine Fragen gar nicht erst zugelassen. Deshalb stelle ich sie hier und erwarte kluge Antworten von jedem Merkelbewunderer.

  • 200 Mill. Kubikmeter Dünger werden auf deutschen Böden ausgelassen, die für die zu hohen Nitratwerte im Grundwasser und die damit einhergehende gesundheitliche Gefährdung der Bürger verantwortlich sind. Brüssel hat mehrfach angemahnt und eine Strafzahlung von 300 Mill. Euro pro Jahr angedroht, doch Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) zeigt Verständnis für die Bauern. Gewässerschutz sei zwar wichtig, müsse für Landwirte aber auch machbar bleiben. Auch bei Glyphosat ist ihr Verständnis größer als im Umweltministerium. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD)  dringt nämlich auf ein rasches Handeln der Koalition, kann sich allerdings gegenüber Klöckner nicht durchsetzen. Wie wird die Gesundheit und damit die Würde des Menschen bei zu hohen Nitratwerten, die sich in giftige Nitrite verwandeln, gewährleistet?
  • Der Gesundheitsminister plant die Widerspruchsregelung zum Thema Organspende. Und eine Masern-Impfpflicht steht ebenfalls auf seinem Gesetzesplan. Darf man mal fragen, ob es keine dringlicheren Aufgaben für Gesundheitsminister Spahn gibt. Nämlich die skandalösen Versäumnisse seines Vorgängers Gröhe in Angriff zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, die das Sterben von Patienten in deutschen Krankenhäusern beenden. In Deutschland sterben nämlich deutlich mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an Verkehrsunfällen. „Laut Hochrechnungen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) erleiden pro Jahr deutschlandweit etwa 500 .000 Menschen eine Infektion im Krankenhaus, 15 .000 Menschen sterben sogar an den Folgen davon. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht sogar von 900.000 Infektionen und bis zu 40 .000 Todesfällen aus. (Stuttgarter Zeitung, November 2017). Muss es nicht vordringliche Aufgabe eines Gesundheitsministers sein, für die Würde dieser Betroffenen tätig zu werden statt  einen Maserntoten für seine Zwecke zu missbrauchen?
  • Die Menschen in den Städten fühlen sich nicht mehr sicher und viele beantragen deshalb den kleinen Waffenschein. Ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und 50 Euro machen es möglich. Seit 2014 gibt es einen Anstieg um rund 130 Prozent. Während bei der Regierungs-Pressekonferenz fragende Journalisten den Anstieg „besorgniserregend“ fanden und die Gewerkschaft der Polizei vor „amerikanischen Verhältnissen“ warnte, sieht das zuständige Bundesministerium des Innern durchaus Positives. BMI-Sprecher Sören Schmidt: „Sie müssen verstehen, dass die Erteilung eines Kleinen Waffenscheines und damit einer bestimmten Erlaubnis zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen aus behördlicher Sicht (…) mit einem #Sicherheitsgewinn einhergeht.“ Sollte da nicht jeder Bürger für den Sicherheitsgewinn in Deutschland tätig sein und einen kleinen Waffenschein beantragen?
  • Von 2014 bis 2018 hatte Deutschland Rekordsteuereinnahmen und Überschüsse in Höhe von 105.6 Milliarden Euro – historisch einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik. Nun kommt unser Finanzminister Scholz und sagt „Nächstes Jahr fehlen 6 Milliarden“. Bis 2025 sollen 25 Milliarden im Steuertopf fehlen. Ist das ein Wunder, wenn beispielsweise mit einem Milliardenloch-Flughafen Steuergelder immer weiter verschwendet werden. Die neueste Meldung dazu: Das Großprojekt „Berliner Flughafen“ dümpelt  weiter vor sich hin. Im Kabelkanal-Mauerwerk — fälschlicherweise aus Kalksandstein — wurden falsche Dübel verwendet. Beides ein Problem für einen gesicherten Brandschutz. Verantwortlich für das „Made in Germany“ ist natürlich niemand. Auch Stuttgart 21 dient als Beispiel für die deutsche Kostenexplosion (friedrich-weik.de). Wo nun werden die Milliarden Steuereinnahmen verplempert?

Vier Problemfelder im gesamten deutschen Politikversagen sind nur die Spitze des Eisberges. Die Anhäufung der Probleme habe ich über drei Jahre dokumentiert und es ist kein Ende abzusehen. Wie soll ich die Person loben, die seit Jahren die Richtlinien der deutschen Politik bestimmt und den gesamten Sumpf zu verantworten hat? Gründe über Gründe, mich nicht zu einem Bürger-Dialog einzuladen, bei dem der Bürger eines auf keinen Fall darf: Die realitätsferne Blase, in denen sich die  Politiker befinden, zerstören.

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Herr Minister Gröhe, werden Sie endlich tätig!


An Antibiotika-resistenten Keimen sterben jährlich 25.000 Menschen in Europa. Aber Gröhe und sein Gesundheitsministerium starten Nebelkerzen zur Beruhigung des Wahlvolks, dessen Dezimierung längst begonnen hat. Was aber bedeutet schon ein Menschenleben in Anbetung der “Götter” Wachstum, Produktivität und Globalisierung auch im Gesundheitsbereich?

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Gesundheitsministerium im Schlafmodus

Wer in den letzten Jahren die Zustände im Gesundheitswesen, die Meldungen über Krankenhäuser, Geburtsabteilungen, Keimbelastung, Hebammen und Pflegekräfte verfolgt hat, fragt sich, warum der dafür Verantwortliche, Gesundheitsminister Hermann Gröhe, nicht im Dauerrundschlagrhythmus tätig ist. Gleichzeitig wundert man sich über die Bürger des Landes, die scheinbar unberührt von verheerenden Zuständen im Land Ruhe bewahren und das Wort Barrikaden scheinbar aus ihrem Wortschatz gestrichen haben. Die Einzigen, die fast in der Stille und unbemerkt kämpfen, sind die vielen im Gesundheitsbereich Tätigen sowie die Kranken und Betroffenen, die diese in Deutschland vorherrschenden Zustände ertragen müssen.

Zustände in Pflegeheimen

Obwohl die Bewertungen für deutsche Pflegeheime alle zwischen gut und sehr gut liegen, überhört man nicht die Horrorgeschichten, die von Angehörigen der Heimbewohner oft zutage gefördert werden. Journalisten des gemeinnützigen Recherchebüros CORRECT!V haben sich die Daten zu rund 13.000 Pflegeheimen in Deutschland vorgenommen und neu bewertet. Nach deren Bewertung gibt es in 60% der Heime zu bemängelnde Zustände, die vorrangig die Pflege der Patienten betreffen. Besondere Mängel traten auf bei der Versorgung mit Nahrung, bei der Schmerzbehandlung und in der Vorsorge für Bettlägerige, damit diese sich nicht wund liegen.

Wer sollte in dieser Republik mehr Anerkennung abschöpfen als der Mensch, welcher sich um alte und kranke Menschen kümmert und die Ausbildung zum Altenpfleger oder Krankenpfleger absolviert hat? Es grenzt an Arroganz, diesem Berufsbild nicht von Anfang an größere Aufmerksamkeit geschenkt zu haben und Pflege sowie Krankenstationen nicht schon längst mit einem höheren Lohn und Besetzungsspiegel ausgerüstet zu haben. Eine Schmerzklinik klebt in der Nacht einen Zettel an die Stationstür mit dem Hinweis “Nachtschwester in Station x”, was bedeutet, dass es eine Nachtschwester für zwei Stationen gibt. Im Pflegeheim verstirbt ein alleinstehender Patient, ohne das Besucherehepaar, das sich mit regelmäßigen Besuchen sehen ließ und um Benachrichtigung bat, über den Tod zu informieren. Eine in der Ausbildung befindliche Altenpflegerin bedient die Magensonde eines Insassen. Der ist danach tot und niemand kann sich von dem Toten verabschieden, weil der Sarg sofort geschlossen werden muss.
Über Zustände zu berichten ist für Pfleger eine gefährliche Angelegenheit so wie auch Lehrern die Verpflichtung obliegt, über Interna Stillschweigen zu bewahren. Und doch haben Zustände zuweilen dafür gesorgt, dass man die Angst überwandt und öffentlich um Hilfe rief.
Die jetzt verabschiedete Reform der Pflegeausbildung, bei der eine zweijährige Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpfleger als Basis für alle vorgesehen ist, ließ Gröhe als Nebelkerze steigen. Danach sollen die angehenden Pfleger die allgemeine Ausbildung entweder fortsetzen, oder sich im letzten Jahr als Alten- oder Kinderkrankenpfleger spezialisieren können.  Von besserer Bezahlung ist nicht die Rede, von Aufwertung des Pflegeberufs ist allerdings die Rede, verstehe das, wer wolle. Sollte sich in der über sechs Jahre geplanten Testphase mehr als die Hälfte der Auszubildenden für die allgemeine Ausbildung entscheiden, könnten die Spezialausbildungen abgeschafft werden. Diese Reform sei ein Kompromiss, wie es heißt. Sie ist der Versuch des Herumhantierens ohne deutlich dafür in den Finanztopf greifen zu wollen.

Das unnütze Sterben in deutschen Krankenhäusern

Der Journalist Klaus Brandt hat in einem Protokoll einer Recherche, veröffentlicht im Essener Klartext-Verlag über Krankenhäuser in NRW auf über 400 Seiten das Thema “Keimzelle Krankenhaus” bearbeitet und über Killerbakterien wie MRSA und VRE berichtet, die für den Tod und die Verstümmelung vieler Patienten verantwortlich sind. Erschütternde Beschreibungen mit entsprechenden Fotos der inzwischen Verstorbenen machen wütend und werfen die Frage auf, was die Niederlande, Großbritannien und Skandinavien eigentlich besser machen. “Der Blick nach Holland, das hierzulande stets als Goldstandard der Keimbekämpfung zitiert wird, zeigt: Während es im vergleichbar großen Nordrhein-Westfalen 430 Akutkrankenhäuser mit Intensivstationen gibt, wo besonders viele multiresistente Keime auftreten, haben die Niederlande nur 99 solcher Kliniken. NRW hat auch dreimal mehr Krankenhausbetten pro tausend Einwohner als Holland. Dafür gibt es an Rhein und Ruhr jedoch nur ein Drittel so viele Krankenhaushygieniker wie in niederländischen Häusern. Und nur zehn Prozent der deutschen Kliniken haben überhaupt einen hauptamtlichen Hygieniker.”
“Infizierte Patienten werden in Holland intensiv betreut und behandelt – auch durch klinische Mikrobiologen und Infektiologen. Ein Antibiotika-Team, intern “A-Team” genannt, schwärmt immer dann ungefragt auf eine Station aus, wenn dort ein Patient länger als 48 Stunden mit Antibiotika behandelt wird … Den optimalen Schutz gibt es nur mit optimalem Personalschlüssel. In den Niederlanden sind an jeder Klinik hauptamtliche Krankenhaushygieniker und Mikrobiologen vorgeschrieben. In Deutschland ist das erst in Krankenhäusern ab 400 Betten der Fall. Und während in Deutschland eigene mikrobiologische Labors an städtischen Kliniken nicht die Regel sind, dürfen in den Niederlanden Kliniken keine Intensivstation betreiben, wenn sie kein eigenes solches Labor vorweisen können … In Holland werden alle ausländischen Patienten außer aus Skandinavien und Island gescreent. Denn alle anderen Länder gelten als MRSA-Risikogebiete. Auch und besonders Deutschland.” (SWR-Odysso)

Krankenhausinsolvenzen und Kreißsaalschließungen

Das Krankenhaussterben in Deutschland ist in vollem Gange und strukturschwache Gegenden haben das Nachsehen. Ein Viertel aller Krankenhäuser wird voraussichtlich bis 2020 vom Markt verschwunden sein. 15 Prozent der Kliniken stehen bundesweit vor dem wirtschaftlichen Aus. Unternehmen, die unrentabel sind, gehen eben in den Konkurs – und Krankenhäuser sind nur noch Unternehmen. Wie heißt in Deutschland die Lösung? Privatisierung! Der Marktanteil der Privatkliniken hat sich, bezogen auf die Betten, im vergangenen Jahrzehnt nahezu verdoppelt. 2010 betrug er schon 15,9 Prozent, der von kommunalen Krankenhäusern schrumpfte auf 49,7 Prozent; den Rest betreiben Kirchen und Wohlfahrtsverbände. Bei der Privatisierung von Krankenhäusern ist Deutschland Weltmeister. Helios, Rhön, Asklepios und Sana haben drei Viertel des privaten Krankenhausmarkts im Griff.
Patientenferne Dienste sind so gut wie überall ausgelagert: Logistik, Reinigung, Küche – und wer in letzter Zeit einmal im Krankenhaus war, kann zu den Punkten Reinigung und Küche sicher Erstaunliches beitragen. Auch zum Thema Hygiene empfiehlt es sich, das oben schon erwähnte Protokoll “Keimzelle Krankenhaus” zu lesen. Da werden Keime nicht beseitigt, sondern verteilt. Wen wundert’s, dass eine Putzfirma, die billige Arbeitskräfte ins Krankenhaus schickt, vorab keine Hygienelehrgänge veranstaltet, sondern eher darauf bedacht ist, dass möglichst viele Zimmer in möglichst kurzer Zeit geputzt werden (das Wort säubern vermeide ich hier bewusst).

Aber zurück zu den Krankenhausschließungen, die nicht allein für Unverständnis sorgen. Die Schließung von Geburtsabteilungen in den noch vorhandenen Kliniken lässt werdende Eltern ratlos zurück. Geburten sind für ein Krankenhaus nicht mehr wirtschaftlich. Die Gewinnmaximierung hat nun auch beim Kinderkriegen Einzug gehalten. Die Dekadenz dieser Gesellschaft mit dem Hinweisschild über dem Klinikportal “Bei uns keine Geburten” bestätigt Thilo Sarrazins These exakt. “Deutschland schafft sich ab”. Als nicht hilfreich beurteilte Merkel derzeit Sarrazins Buch. Als skandalös beurteile ich die Zustände in der deutschen Gesundheitspolitik, zu vertreten von Merkel und Gröhe.

Antibiotikaherstellung ohne Hygienekontrollen

Über einen weiteren Skandal im Gesundheitswesen des Dornröschenschlaf-Ministeriums habe ich schon berichtet. Nach Schätzungen werden mittlerweile mindestens 80 bis 90 Prozent aller Antibiotika in China und Indien hergestellt. Nach den Recherchen von NDR, WDR und “SZ” beziehen fast alle großen Pharmakonzerne in Deutschland Antibiotika und Pilzmittel aus Hyderabad. Aber alle lehnten Interviews zu dem Thema ab. Und sie wissen auch warum. Die Dezimierung der Menschheit ist in vollem Gange. Wer nicht an einer Krankheit stirbt, darf an Medikamenten und Keimen das Zeitliche segnen.

Lösungen

Es gibt Lösungen für die hier beklagten Zustände, denn es gibt Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, Zustände aufzudecken, neue Ideen zu entwickeln und auch auszuprobieren. Gegen den Pharmariesen allerdings wird der Einzelne scheitern. Die Politik ist gefordert, aber aus Schlaftabletten sind keine Aufputschmittel herzustellen. Um dieses Land, seine Menschen und die Verantwortlichen aus ihrem Wohlfühlschlaf zu holen und unsere Friede-Freude-Eierkuchen-Kanzlerin so fest zu schütteln, dass sie zu agieren beginnt, muss wohl erst eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes geschehen, von der ich glaube, dass sie schon in vollem Gange ist.
Dieses Land, diese Welt braucht Macher, Visionäre und Sehende, die den Schnellzug in die Katastrophen stoppen und aufhören, alles, aber auch alles unter dem Gesichtspunkt des Wachstums und der Wirtschaftlichkeit zu betrachten.

„Es gibt doch eine ganze Latte politischer Halbleichen bis Leichen, die hier auf Kabinettsposten herummodern.“
Joschka Fischer (über das Bundeskabinett 1985)

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