DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Essener Tafel nimmt nur noch Deutsche auf


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Die deutschen „Gutmenschen“ schreien auf

Eine Presse-Nachricht über eine Essener Tafel verbreitete sich wie ein Lauffeuer und sorgte für Furore. Seit Dezember nimmt die Tafel in Essen nur noch Menschen mit deutschem Pass neu auf. Die Begründung: Es habe sich seit zwei Jahren die Stimmung verschlechtert. Schlimme Zustände habe es teilweise vor der Lebensmittelausgabe gegeben. Der Vorsitzende der Tafel, Jörg Sartor, erzählt von Schubsereien und Gedrängel. Sogar ältere Menschen seien einfach weggeschubst worden. Er wolle aber nicht länger zusehen, sondern die alten Menschen, die inzwischen aus Angst weggeblieben sind, wieder an die Tafel zurückholen. „Da aufgrund der Flüchtlingszunahme in den letzten Jahren der Anteil ausländischer Mitbürger bei unseren Kunden auf 75 Prozent angestiegen ist, sehen wir uns gezwungen, um eine vernünftige Integration zu gewährleisten, zurzeit nur Kunden mit deutschem Personalausweis aufzunehmen“, heißt es auf der Internetseite des Vereins.

Kaum veröffentlicht, geriet das deutsche Gutmenschentum in helle Aufregung. Und sie reicht wie gewohnt von menschenverachtend über diskriminierend bis an die Grenze zum Rassismus (Kerstin Griese (SPD)). Unbekannte beschmierten die Türen der „Tafel“ im Wasserturm an der Steeler Straße sowie Fahrzeuge des Vereins, die dort parkten, mit Graffiti. Die Täter hinterließen die Worte „Nazis“ und „Fuck Nazis“, berichtete die Polizei. Eine deutliche Antwort auf die Frage: „Auf welcher Seite lagert eigentlich das Gewaltpotential, auf der rechten oder auf der linken Seite der Gesinnungsvertreter?“ So sieht also eine „Gutmenschen-Unterschrift“ aus! Der deutsche Irrsinn hat Hochkonjunktur!

Fast 1.000 Tafeln in Deutschland mit 60.000 ehrenamtlichen Helfern erledigen im reichen Deutschland die Arbeit und Aufgabe der Politik. Sie sind der Ersatz für anständige Sozialleistungen und Renten. 2014 wurden über die Tafeln 1,5 Millionen Bedürftige versorgt und der Andrang erhöhte sich seit der Grenzöffnung 2015 um einiges. Dabei wurde die Dreistigkeit, mit der häufig Menschen ohne deutschen Pass ausgestattet sind, vielfach festgestellt und bemängelt.
Die Kritiker der Ehrenamtlichen in Essen oder sonstwo sollten ihre Richtung wechseln und dorthin ihre Kritik äußern, wo sie auch hingehört … in die Landesparlamente und ganz besonders in den Bundestag. Welch beschämender Zustand für dieses Deutschland, für diese Regierung, die ununterbrochen in die Medien blökt, wie wirtschaftlich gut es diesem Land geht, wie gering die Arbeitslosigkeit ist und dass es sich um ein Land handelt, indem „WIR GUT UND GERNE LEBEN“ (populistischer Slogan eines Wahlplakats der CDU)! Dabei bezeichnet der Paritätische Wohlfahrtsverband jeden sechsten Deutschen als arm. In NRW ist sogar jeder Fünfte arm mit weiterhin steigender Tendenz. Zu den Risikogruppen zählen Alte, Alleinerziehende mit Kindern und unsere Neubürger ohne Integrationsabsichten.

Um diesen Missstand zu beseitigen, wurde 2011 – unter dem Druck eines harschen Urteils des Bundesverfassungsgerichts – das Bildungspaket eingeführt: Auf Antrag können Hartz-IV-Kinder Zuschüsse für Mittagessen, Sportverein, Musikschule, Klassenfahrten bekommen oder bei akuter Gefahr des Sitzenbleibens Nachhilfe erhalten – insgesamt summieren sich die Zuschüsse auf höchstens 250 Euro im Jahr. Laut Armuts- und Reichtumsbericht ist das Problem damit gelöst.
Das Ergebnis: Viele Leistungen werden kaum genutzt, weil die Beantragung zu kompliziert, die Hürden zu hoch – oder die Zuschüsse zu niedrig sind, um etwa tatsächlich Musikunterricht bezahlen zu können. Vieles aus dem Paket ersetzt zudem nur, was zuvor aus anderen Töpfen gezahlt wurde. Noch dazu ist das Paket ein Bürokratiemonster, wodurch ein hoher Teil der Ausgaben gar nicht den Kindern zugute kommt: Für zuletzt 570 Millionen Euro Förderung im Jahr entstanden Verwaltungskosten von mehr als 182 Millionen Euro.“

Ich plädiere für ein „Flüchtlingslager“ für unsere Politiker irgendwo auf dem „platten Land“ ohne Kontakt zu ihren Geldquellen, ausgestattet mit einem Harz IV-Satz zur Ideenschmiede zwecks Überflüssigmachung der Tafeln.

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