DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Sag mir, wo die Männer sind!


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Wann wird man je verstehn?

Das Lied “Sag mir wo die Blumen sind” (englischer Titel: Where have all the flowers gone?) ist ein Antikriegslied. Es wurde von Peter Seeger geschrieben. Die deutsche Version des Liedes sangen zahlreiche Interpreten, darunter Marlene Dietrich, Nana Mouskouri und Hildegard Knef. Dieses Lied hat mich zutiefst berührt und man verzeihe mir, dass ich mich hier zweier wiederkehrender Zeilen bediene, die den Beginn und das Ende einer jeden Strophe kennzeichnen.

“Wann wird man je verstehn, wann wird man je verstehn?” Diese Zeilen leihe ich mir heute aus, um nachzufragen, wann der Deutsche, wann der Europäer endlich verstehen wird, was hier vor sich geht, welches schmutzige Spiel mit ihm gespielt wird? Da reisen zwei Männer auf Steuerkosten quer durch Europa, um sich als Kandidaten für die Wahl des Nachfolgers von Jean Claude Juncker den Regierungen vorzustellen. Wer allerdings landet auf dem Siegertreppchen? Ursula von der Leyen … nachdem Merkel den polnischen Regierungschef telefonisch dazu brachte, die 25 Stimmen der PiS-Partei für von der Leyen zu organisieren. Ohne diese polnischen Steigbügelhalter würde von der Leyen heute keine Beförderung aufs höchste europäische Ross erhalten haben. Küngelei in den Hinterzimmern gilt als Merkels Spezialität – auf diese Art landete nun auch AKK als Verteidigungsministerin bei der Bundeswehr. Waren das Zeiten, als sich die Forderung des Altkanzlers Helmut Schmidt noch erfüllte, der verlangte, dass ein Verteidigungsminister auch gedient haben musste.

Bei von der Leyen hatte nicht einmal eines ihrer Kinder gedient. Von Schmidts Wunschvorstellung sind wir heute meilenweit entfernt. Statt gedient zu haben, führen heute Frauen mit Taft-Frisuren, Sehschwäche, Lippenstift und Wimperntusche das Regiment. Statt zusammengeschlagener Hacken und windschnittiger Frisuren wurden Kitas, Teilzeitdienste, familienfreundliche Dienstzeiten und Pflichtkurse über sexuelle Vielfalt in der Truppe installiert, um mit Streicheleinheiten die Arbeitsmoral und Motivation der Soldaten zu gewährleisten. Diese Eia-Pupeia-Mentalität kann nur von Frauen mit Muttergefühlen erzeugt und für gut befunden werden. Ob das militärische Spielzeug wie Gewehre, Hubschrauber, Panzer, U-Boote oder sonstige in Schuss und einsatzfähig sind, ist nur noch zweitrangig.

Sag mir, wo die Männer sind, kann da nur noch schmerzhaft gerufen werden. Sie sind abgetaucht, geflüchtet, entfernt worden, niedergeknüppelt, isoliert, verabschiedet, versteckt, weggelaufen, mundtot gemacht und zum Schweigen gebracht. Vereinzelte Exemplare melden sich ab und zu mal zu Wort, um Pausen zu füllen, Applaus zu spenden und eine laute Schnappatmung zu tätigen. Danach begeben sie sich wieder in die zweite Reihe, um in der Warteschleife auf ihren nächsten Einsatz zu warten.

Sag mir, wo die Männer sind!
Drei Frauen – Merkel, Kramp-Karrenbauer, von der Leyen – und die ganze Männerwelt salutiert. Soldaten, Minister, Parlamentarier der CDU/CSU, der SPD und der Grünen, nicht genug … jetzt auch noch die europäische Männerwelt! Schon 2013 hatte sich von der Leyen mit der Forderung nach einer gesetzlichen Frauenquote hervorgetan, die sie jetzt wieder auf ihrer Agenda hat. Sie selber ist ja der wandelnde Beweis dafür, was sich alles ändern wird, wenn mehr und mehr Frauen an die Macht kommen: Dummsprech, Verschwendung, Ignoranz und Machtbesessenheit in höchster Vollendung.

Sag mir, wo die Männer sind!
Wo sind die Kerle, die Machos, die Persönlichkeiten, die Individuen, die Männer … ihre Meinungen, ihr Testosteron, ihre Stimme, ihre Aggression, ihr Einsatz, ihr Kampfgeist, ihr Stolz, ihr Selbstbewusstsein? Wo sind die Männer, die Nein sagen, Widerstand leisten und sich trauen, der scheinbar alternativlosen Gender-Power  der Mittelmäßigkeitinnen  zu widersprechen?

Sag mir, wo diese Männer sind!
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Lobbycontrol: Europa nicht den Konzernen überlassen! Appell bittet um Ihre Unterschrift.

 

 

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