DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Bahnhof-Schubser tötet Kind in Frankfurt


Share
Und wieder eine Einzeltat

Es gibt mal wieder eine Einzeltat, die mich unfassbar wütend macht. Ein Eritreer, selber Vater dreier Kinder, schubst Kind und Mutter vor einen einfahrenden Zug im Frankfurter Bahnhof und das Kind stirbt, während sich die Mutter in letzter Sekunde retten kann.

Derartige Einzeltaten reihen sich täglich aneinander … und ergeben leider nicht eine wunderschöne kostbare Perlenkette. Nein, Eisenglieder, schwer und massiv, greifen ineinander und erschweren das freie Atmen, die freie Sicht und das freie Reisen. Unerwünscht auch weiterhin die “Freie Meinung” über Ursache und Wirkung von täglichen “Einzeltaten”. So werden also als erstes wieder Möglichkeiten diskutiert, wie Bahnhöfe sicherer gemacht werden können. Technische Sperren an Gleisen, verstärkte Videoüberwachung, Schranken und Zugangskontrollen – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Und zu all den durch Merkel in Deutschland importierten Messer-, Schubser- und Vergewaltigungs-Taten zeichnet sich unser Land aus durch das große “Schweigen der Belämmerten”, symbolisiert durch die drei bekannten Affen, die Mund, Augen und Ohren zuhalten. Dem gegenüber “das Reden der Wissenden”, die alles Geschehende schnellstmöglich dem politisch rechts-kriminellen Lager zuordnen.

Begonnen hat das große Schweigen und die gesamte Sicherheitsproblematik allerdings mit Merkels Türöffnung und ihrem Chaoszitat “Wir schaffen das”. Ihr zu Ehren wurden als erstes Markt- und Stadtplätze mit Beton-Pollern ausgestattet, die in Kürze ihren Namen trugen. Bunt angestrichen schienen sie die neue Schönheit dieser bunten Republik zu repräsentieren und sagen zu wollen: “Mein Name ist Merkel und ich sorge für deine Sicherheit!” Inzwischen haben die deutschen Städte alle für viel Geld Merkel-Poller in Alu, Stahl, Kunststoff, Beton, wassergefüllt usw. anschaffen wollen und für die Sicherheit ihrer Bewohner auch anschaffen müssen. Rostock beispielsweise hat schon 515.000 Euro für Anti-Terror-Poller und LKW-Absperranlagen ausgegeben. Fachleute halten die damit bisher getätigten Maßnahmen für wenig effektiv und für lückenhaft und so sind zur Beruhigung der nach Sicherheit Suchenden noch weitere 200.000 Euro zur Abwehr eventueller “Einzeltaten” bewilligt worden.
Merkel darf stolz auf sich sein. Während große Herrscher und wichtige Persönlichkeiten früher immer Denkmäler mit oder ohne Inschriften erhielten, die auf öffentlichen Plätzen anzutreffen waren, hat sie sich überall, in jeder Stadt, an jedem Platz millionenfach in Erinnerung gebracht und wird den Deutschen zeit ihrer restlichen Existenz erhalten bleiben.

Und nicht genug der “Neuen Fröhlichkeiten”. Wer im letzten und in diesem Sommer seine Freizeit in einem der noch vorhandenen Freibäder verbringen möchte, sollte erstens möglichst nicht weiblich sein und sich zweitens als Mann nicht in die Rolle eines Beschützers begeben. Das kann in beiden Fällen bei den herumirrenden Testosteronbomben zu Überschussreaktionen führen, die, da sie nicht sexuell entschärft werden können, muskel- und verbalwirksam explodieren. Gruppen von Jugendlichen und jungen Männern glauben zunehmend, überall dort für Randale sorgen zu können, wo sie sich in großen Gruppen oder gar als Horde von Krawallmachern zusammentun können. Am Samstag musste die Polizei ein Freibad wegen Hunderter aggressiver Jugendlicher räumen. Am Sonntagabend rückten die Beamten nach einer Prügelei erneut im Düsseldorfer Rheinbad an. Abermals musste das Freibad vorzeitig geschlossen werden. Bei den Randalierern handelte es sich ausschließlich um Personen nordafrikanischer Herkunft, die am Freitag im Bad aggressive Stimmung verbreiteten. Sie hatten Rutschbahn und Sprungturm übernehmen wollen und nur für sich beansprucht. Eine Bademeisterin sei bedroht worden. Weder Anweisungen der Schwimmmeister noch die einzelner Polizisten werden befolgt. Testosteronüberschüsse kennen keine Haltelinien, keine Autoritäten. Ausweiskontrollen und Registrierungen sowie Verbote sollen zukünftig für Ruhe und Ordnung sorgen. Und zusätzliche Sicherheitskräfte sollen in größeren Freibädern eingestellt werden – auch Syrer, von denen man sich Übersetzungshilfen verspricht. Der Satz des Peter Harzheim, Präsident des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister “Freibäder sind Orte der Kommunikation und der Erholung. Heute sind sie Orte des Schreckens“ trifft inzwischen für viele Orte, Stadtteile, öffentliche Räume zu, an denen Menschen sicher, frei und zufrieden leben wollen. Und fast niemand hätte sich darüber aufgeregt, dass auch Migranten, Flüchtlinge, Gäste unter ihnen gelebt hätten – mit einer einzigen Forderung: Sie hätten sich anpassen, benehmen und kommunikativ verhalten müssen. Keine Extrawürste für sie. Schließlich gab es ja auch keine Extrawürste für uns, die wir nach Merkels Formulierung schon länger hier leben.

Aber statt einer Gleichbehandlung und dem wunderbaren Satz im Grundgesetz “Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich” weiß inzwischen jeder, dass es sich um ein juristisches Märchen handelt.

Der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der bei „Markus Lanz“ Dinge sagte, die der Merkelfreund und Mainstream-Moderator nur ungern hört, bestätigte das juristische Ungleichheitsprinzip bei der Strafverfolgung. Was das Strafrecht angeht, sei der Rechtsstaat „in weiten Teilen nicht mehr funktionsfähig“, so die drastische Warnung des Oberstaatsanwalts. Im März 2018 habe es in Berlin mehr als 8.500 nicht vollstreckte Haftbefehle gegeben, sagte Knispel. An weiteren passenden Beispielen mangelte es nicht. “Es gibt da Leute, die lachen die Justiz aus“, sagte der Jurist weiter. „Es werden Polizisten, Ärzte, Rettungskräfte angegriffen und mit Steinen beworfen. Ein politischer Justizgipfel, der stattfand, versprach, 2000 Staatsanwälte und Richter in ganz Deutschland mehr einzustellen” – eine lächerliche Zahl in Anbetracht der Akten, die sich auf den Schreibtischen der Justiz stapeln.

Ein Rechtsstaat, der sich solche Zustände leistet, ist weder ein Rechtsstaat noch eine Demokratie. Erstaunlich, dass bei Größen wie Hoeneß, Beckenbauer, von der Leyen, Merkel und sonstigen immer zig Rechtsanwälte aus dem Hut gezogen werden, die dafür sorgen, dass es Menschen gibt, die vor dem Gesetz gleicher sind.
Es gibt nach Meinung des Bürgers nur zwei Möglichkeiten, gegenüber der Justiz einen Sonderstatus zu besitzen: Geld haben oder Migrant sein. Ich hätte also keine Chance!

In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. (Kurt Tucholsky)

Share

Terror in Deutschland


Share
SO schaffen wir das nicht!
Gastbeitrag von Kurt Rohmert

Während es draußen grau, kalt  oder früh dunkel ist, sind es vor allem die Weihnachtsmärkte, die unsere Stimmung wieder aufhellen. Gleichzeitig verbinden wir mit den Feiertagen auch den Wunsch nach einer friedvollen Zeit. Der Besuch ist für viele ein Ritual. Egal ob Glühwein oder die vielen Verkaufsstände, wir geniessen diese Atmosphäre.  Oder sollte ich besser sagen: wir genossen ? Denn als ich den Berliner Breitscheidplatz (1) vor drei Wochen besuchte, fühlte ich mich eher wie in einer Festung. Sperrung von Straßen, Betonblöcke bzw. Stahlkörbe mit Sandsäcken und schwerbewaffnete Polizisten. Doch es gab mal eine Zeit ohne diese Betonblöcke (auch Merkel-Poller genannt). Geht es hier also um Sicherheit oder Weihnachten oder um Terror?

Wir erinnern uns. Vor zwei Jahren gelang es dem Asylbewerber und als Gefährder bekannten Anis Amri mittels LKW, auf diesem Weihnachtsmarkt 12 Menschen zu töten und 70 zu verletzen.

Ein eher beschämendes Denkmal erinnert an diese grauenvolle Tat eines verrückten Massenmörders. Unsere Weihnachtsmärkte sind nicht mehr Orte der Besinnung, sondern Gefahrenzonen. Diese Festung in Berlin hat eine neue Dimension. Ich frage mich, wäre es nicht sinnvoller, diese Gefahr dort abzuwehren, wo sie unser Land erreicht – nämlich an der Grenze? Statt abzuwehren verschanzen wir uns hier und sollen uns an den Terror gewöhnen.

Denn kaum zu Hause erfahre ich, dass der Terror wieder zugeschlagen hat — auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg. Obwohl auch hier der Täter schnell identifiziert ist und das Anschlagsziel ebenso, wird mit der üblichen Konsequenz das alte Spiel in den Medien betrieben. Dass die Täter im Namen Allahs und seines Propheten mordeten, spielte medial lange keine Rolle. Während also Muster und Motiv weithin bekannt sind und sich laufend wiederholen, vermeidet unsere Gesellschaft, dieses Problem klar zu benennen und konsequent dagegen vorzugehen. Noch schlimmer —  man geht lieber konsequent gegen die vor, die die Probleme benennen.

Umso erstaunlicher ist es, wenn wirkliche Experten, also Insider, den Mut aufbringen, die Realität zu schildern. So berichtete die deutsche Flüchtlingshelferin Rebecca Sommer aus Berlin über ihren anfänglichen Optimismus, der schnell einer Ernüchterung weichen sollte. Das Interview (2) mit ihr hat hohe Wellen geschlagen und eine hässliche Debatte zur Folge gehabt. Hier ihre Erkenntisse, um den geschilderten Terror einordnen zu können. Glaubte sie 2015 noch, es kommen wirkliche schutzbedürftige Flüchtlinge, waren die Vorfälle zu Silvester 2015 in Köln ihr persönlicher Wendepunkt. Rückblickend gesteht sie ein, dass diese Menschen mit völlig anderen (mittelalterlichen) Werten aufwachsen (sie nannte es sogar Gehirnwäsche) und nicht die Absicht haben, unsere Werte zu übernehmen. So sagt sie : „Irgendwann wurde mir klar, dass diese Leute das falsche Spiel ‚Taqyyia’ mit mir spielten“. Es stellte sich heraus, dass „jene Leute, für die ich alles tat, die mit mir tranken, tanzten und mit mir lachten, mich hinter meinem Rücken eine dumme deutsche Hure nannten“.

In den Ländern, aus denen sie kamen, herrscht immer noch Blutrache und Ehrenmord. In dieser archaischen Gesellschaft/Stammeskultur gilt das Gesetz des Stärkeren. „Der Einsatz von Gewalt ist ein Zeichen von Männlichkeit und Stärke. Zugeständnisse vom Staat sind ein Zeichen der Schwäche“. Schauen wir uns die vielen Vorfälle hier an, dann erkennt man, was alle vereint: der Islam. In ihrer Religion werden sie zu Brüdern – gegen uns. „Unseren verantwortlichen Politikern ist dies entweder nicht bekannt oder wird bewusst ignoriert!“  Dabei brauchte man nur auf die Menschen hören, die uns sagen „So nehmen sie uns wahr – als Idioten“. Man glaubt ihr, wenn sie darauf hinweist, dass die muslimische Welt über uns lacht. Für sie steht fest: Der politische Islam will in Deutschland Fuß fassen, mit allen Mitteln.  Der Fundamentalismus mit einer kulturell bedingten Verachtung des Westens fühlt sich im Recht, den Islam nicht nur zu verteidigen, sondern die Ungläubigen zu bekämpfen, um das Territorium zu vergrößern. Davor warnt auch der Zentralrat der Ex-Muslime seit Jahren.

Die Aktivistin ist beileibe nicht die einzige, die negative Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht hat (3, 4, 5 und 6 ). Dennoch hat sie sich entschieden, weiterhin für echte Flüchtinge tätig zu sein: Für Frauen, Jesiden, Christen und Ex-Muslime, für die unser Asylrecht lebenswichtig ist.

Vor dem Hintergrund der grauenhaften Terroranschläge seit 2015 stellt sich die Frage: Was hat dieses Land daraus gelernt? Zunächst sind die Erklärungsversuche von Medien oder Politikern mit allergrößter Skepsis zu betrachten. Einzeltäter, Einzelfälle oder gar „Hat mit dem Islam nichts zu tun“ sind völlig abwegig. Die effektivste Terrorabwehr wären kontrollierte Grenzen, ausreichend Personal bei Polizei und eine konsequente Strafverfolgung mit Abschiebung. Leider kommt unser Staat hier seinen Aufgaben nicht adäquat nach.

Im Gedächtnis von Mördern wie Anis Amri oder Cherif Chekatt sind die Koran-Verse , die Gewalt verherrlichen und zum Glaubenskrieg aufrufen, wie ein Schlachtruf. Und es handelt sich nicht um eine beliebige Religion, nein, es ist die Religion des Friedens, der Islam (Ahmad Mansour nannte sie „ein Ungeheuer“ im wdr2), mutiert zum religiösen Faschismus. Mit dem Versagen von Merkel kamen sie verstärkt ins Land, dank falsch verstandener Toleranz bauen sie Moscheen, wo die Drahtzieher predigen, zum Hass aufrufen und willige Idioten finden. Laila Mirzo (geboren in Damaskus) warnt: „Die Ausbreitung des Islam, seine zunehmende Machtentfaltung stellen die größte Bedrohung des Friedens in Europa seit dem Ende des kalten Krieges dar.“ Nachzulesen in ihrem Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“. (7)

Wie klappt es dann mit der Integration dieser Flüchtlinge? Zu diesem Thema trifft Ahmad Mansour Palästinenser) eine klare Aussage: „Wenn ich mich als Deutscher verstehe, dann muss ich Teil dieser Gesellschaft sein. Und Teil dieser Gesellschaft zu sein, bedeutet (nicht nur) die Sprache zu beherrschen, bedeutet gemeinsame Werte und Grundgesetze zu haben“. Er kritisiert die falsch verstandene Toleranz, die dazu geführt hat, dass wir die Integration muslimischen Verbänden überlassen (Jahrhundertfehler), die im eigenen Interesse handeln und deshalb ganz andere Werte vermitteln. Nötig wären UNSERE Werte, die man uns nicht geschenkt hat, sondern die wir erkämpft haben. Bestätigt wird seine Feststellung durch die Jesidin Düzen Tekkal (8): „Wir müssen unsere Werte jeden Tag aufs Neue verteidigen.“

Vor einem Jahr räumte Merkel Fehler in der Flüchtlingspolitik ein. Indes ihre Versprechen hat sie nicht gehalten (9). Ja, die Sicherheitsbehörden wurden aufgerüstet (10). Aber reicht das? Was ist mit einer sachgerechten, respektvollen Debatte. Diese falsche politische Korrektheit nimmt die Realität nicht mehr wahr und verhindert Lösungen.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin 2018 bemühten sich alle um Normalität. Die Wut über das Versagen der Behörden und der Politik bleibt. Auch trotz der Sicherheitsmaßnahmen bleibt die Angst vor weiteren  Gewaltexzessen, weil die Ursachen nicht bekämpft werden.

SO schaffen wir das nicht!

1        https://www.sueddeutsche.de/panorama/weihnachtsmarkt-breitscheidplatz-anis-amri-1.4228519

2        https://arbeitsgruppefluchtundmenschenrechte.wordpress.com/2018/01/18/diskussion-interview-mit-rebecca-sommer-euroislam-polen/

3        https://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-            aufdringlich.html

4       https://basisinitiative.wordpress.com/

5       https://www.welt.de/politik/deutschland/article158058926/Diese-Fluechtlingshelferin-haelt-es-nicht-mehr-aus.html

6      https://www.tip-berlin.de/fluechtlingsarbeit-rumoren-an-der-basis/

7       https://www.cicero.de/kultur/islam-kritik-islamisierung-laila-mirzo-scharia-dschihad-thilo-sarrazin-metoo-erdogan-

8      https://www.welt.de/vermischtes/article161357599/Eine-Jesidin-spricht-Klartext-ueber-die-Folgen-der-Einwanderung.html

9      https://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-merkel-raeumt-am-breitscheidplatz-versaeumnisse-ein-1.3798329

10            http://www.spiegel.de/politik/deutschland/breitscheidplatz-was-hat-deutschland-aus-anis-amris-anschlag-gelernt-a-1183933.html

 

 

 

Share