DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Merkels Rückzug nach der Hessenwahl


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Grün, grün, grün sind alle ihre Kleider

Die Hessen haben gewählt, haben CDU und SPD deutlich abgestraft – und erhalten dasselbe wie vorher. Der unter Roland Koch damals scharfe Bouffier, neben dem Spitzenkandidat der Grünen Tarek Al-Wazir mit mehr Sanftheit „Gepuderte“, bleibt am Ruder. Schließlich trage er an den Stimmverlusten seiner Partei keine Schuld. Die sei in Berlin zu suchen. 

Wie heißt es doch so treffend? „Würden Wahlen etwas ändern, wären sie längst verboten“ (vermutlich Kurt Tucholsky). Die Bestätigung dieser Wahrheit ist heute nachzulesen in „Regierungen als Marionetten“. 

Die großen hessischen gewollten  Wahlsieger sind wie auch in Bayern die Grünen, denen die Mainstream-Medien seit Monaten die entsprechenden TV-Plattformen geboten haben. Kein Tag, kaum eine Nachrichtensendung ohne ein Statement der Grünen zu irgendeinem daueraktuellen Thema. Mal war es die „Heißzeit“, mal die Braunkohle, mal die Diesel-Thematik. Wer sich mit den Manipulations- und Infiltrationsmethoden bei Prof. Rainer Mausfeld und Noam Chomsky beschäftigt hat, konnte sich die Praxis der Bürger- und Wählerbeeinflussung in den zwei Wahlkämpfen anschauen und das Ergebnis vorhersagen. Mit Sonntagsfragen, Politbarometern, Wahlumfragen und Infratests kommen stets zusätzliche Manipulationsspielchen hinzu, die dem Unsicheren, Unwissenden und Unpolitischen schon seinen „Kreuz-Weg“ weisen. 

Und so durfte der große Gewinner der Grünen, Robert Habeck zusammen mit Lindner, Kramp-Karrenbauer und Scholz am Wahlabend bei Anne Will zeigen, was er auf der Pfanne hat und seine durchsetzungsstarke Rede dazu benutzen, gegenüber Lindner die beleidigte Leberwurst und gegenüber Kramp-Karrenbauer den Politikberater zu spielen. Er, der Volksablehner und Hymnentextbenutzer (ich schrieb darüber), forderte demokratisches Ethos und verlangte im nächsten Satz von der Regierung, Seehofer endlich nach Hause zu schicken. Dieser Mann hat keine 20% der Wählerstimmen verdient. Er präsentierte sich als laut bellender rechthaberischer Politiker. Er sollte sich Lindner zum Vorbild nehmen, der sachlich und ruhig seine Position vertrat und zu Recht die Politiker der Grünen als Klima-Nationalisten bezeichnete. Auch aus dieser Perspektive betrachtet schloss in Hessen die FDP aus, dass sich die Liberalen an einer Regierung unter Einbeziehung der Grünen beteiligen würden. Ebenfalls bekräftigte Lindner noch einmal die Richtigkeit seiner Entscheidung, keine Regierungsverantwortung auf Bundesebene mit CDU und Grünen übernommen zu haben. 

Merkel hat auch Grünen-Politik gemacht und  darf nun froh und dankbar sein, dass die Grünen in Hessen derart gepunktet haben, sodass der große Verlust an Wählern für die CDU ausgeglichen werden konnte. Ab heute spielt Berlin „Aufstieg und Fall der Angela Merkel“, die gerade bekanntgab, dass sie nicht mehr für den CDU-Vorsitz kandidieren werde. Die Freude des alten Mannes George Soros mit dem dicken Portemonnaie, der die Fäden der Marionetten und auch die Merkels in der Hand hält und einen der wichtigsten Grünen, nämlich Joschka Fischer als Lobbyist an seiner Seite hat, wird Aufwind bekommen. Merkel hat das geliefert, was sie liefern sollte: 

a) Sie hat einen Linksruck vollzogen und sich im Umfeld der Grünen positioniert.

b) Sie hat die Grünen zwecks zukünftiger Mehrheitsbeschaffung ihrer CDU  koalitionsfähig gemacht.

c) Sie hat die gesamte Flüchtlingsproblematik alternativlos im Sinne der nationalfreien neuen Weltordnung gegen alle Widerstände und trotz Erstarken der AfD vorangetrieben.

d) Das Experiment hin zur multiethnischen und multikulturellen Gesellschaft findet mit ihrer Unterschrift unter den Global Compact for Migration  (Globaler Migrationspakt der UN) im Dezember in Marrakesch seine praktische Umsetzung und Anwendung.

Kaum hat Merkel ihren Verzicht auf den CDU-Vorsitz verkündet, stehen auch schon drei Kandidaten in den Startlöchern: Spahn, Kramp-Karrenbauer und der schon fast in Vergessenheit geratene Friedrich Merz, der kurz vor seinem Pensionsalter noch einmal schnell Kanzler werden möchte.

Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popu-larität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat. (Orson Welles)

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Das Volk muss gesteuert werden, ohne dass es das weiß. (Bernays)


Hören und sehen reichen allein nicht aus. Mehr denn je sind Skepsis und Zweifel vonnöten, um Manipulationsabsichten von Politik und Medien zu durchschauen.

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Tagesschau ohne deutsche Nachrichten

Seit Tagen spielen die deutschen Medien die Trumpophonie in allen Molltonarten. Was er sagt, wie er es sagt, wann er was sagt – am 15. August hat es dann die Tagesschau zur besten Sendezeit endlich geschafft, Deutschland so gut wie ganz aus den Nachrichten herauszuhalten. Nachdem die Bombendrohung und die Evakuierung des Gladbecker Kaufparks mit keinem Wort in den großen Medien erwähnt worden war, stand fest, dass die Handelskette M&M (Merkel & Medien) ihre Zensurstrategie bis zur Bundestagswahl festgelegt hatte. Trump eröffnete mal wieder den Nachrichtenblock, dann eine kurze Gifteier-Erwähnung und ein Insolvenzhinweis auf Air Berlin, ein paar Sätze über die unzureichende Frauenquote in Chefetagen und zum Schluss gab es ein Lob über die neuartige Rettung durch Drohnen nicht etwa in Deutschland, sondern in Frankreich.
Zur gleichen Zeit wie das von Justizminister Heiko  Maas  eingeführte Netzwerkdurchsetzungsgesetz wurde scheinbar auch von allen unbemerkt ein Nachrichtenverschönerungsgesetz in Kraft gesetzt, das aus drei Regeln besteht.
1. Zu berichten sind schwerpunktmäßig Horror- und Schreckensnachrichten aus allen Ländern der Welt,
2. Nachrichten aus Deutschland müssen sich durch Belanglosigkeit und Harmlosigkeit auszeichnen.
3. In jeder Nachrichtensendung muss ein Positivum aus Deutschland eher unauffällig ins Ohr der Öffentlichkeit gelangen, um den Betrachter und Hörer der Nachrichten die Unterscheidung „Böse Welt – gutes Deutschland“ unbewusst ins Hirn zu transportieren.

Techniken der Massenmanipulation

Bei der Frage, wie es dazu kommen kann, dass Manipulation ein alltägliches von der Masse nicht bemerktes Geschäft ist und die gewünschten Meinungen hervorbringt, stoßen wir auf den König der Propaganda Edward L. Bernays. Er war der Neffe des großen Sigmund Freud und gilt bis heute als Vater der PR (Public Relation = Öffentlichkeitsarbeit). In seinem Werk „Propaganda“ erklärt er unumwunden seine erfolgreichen Techniken der Massenbeeinflussung, die von Firmen, von Politikern, von amerikanischen Präsidenten übernommen wurde. Heute begegnen sie uns in allen Medien, die entsprechend gewünschte Wahrheiten verbreiten und diese ins Hirn der Menschen, ja eines ganzen Volkes „implantieren“. Schwer zu glauben, aber wahr. Wie sonst sind denn folgende Massenmeinungen entstanden?
– Grippeimpfungen verhindern eine Grippe
– Antibiotika sind lebenswichtig
– Medikamente heilen
– Trump ist ein Idiot
– Amerika ist unser Freund
– Griechenland muss in der EU bleiben
– Der Brexit ist ein Fehler und schadet Großbrittanien
– Merkel ist die Klimakanzlerin
– Dieselabgase töten Menschen
– Wir schaffen das

Bernays benutzte seine Erkenntnisse nicht dazu, um verborgene Motive im menschlichen Unterbewusstsein aufzudecken, sondern um Absichten zu verkleiden und Illusionen zu schaffen, die rein zu Profitzwecken die Menschen betrogen und Tatsachen verfälschten.
Zeit seines Lebens nahm Bernays Hunderte verschiedener Aufträge an, um die öffentliche Wahrnehmung einer Idee oder eines Produkts zu erschaffen oder zu (ver-) formen.
Bald begriffen die Propaganda-Pioniere, dass nicht nur Produkte, sondern auch Meinungen manipulierbar sind und begannen, die Medien dafür zu nutzen. Sie fanden heraus, dass Emotionen das Volk eher manipulieren als Tatsachen und eine wie auch immer formulierte gleiche Aussage tausendfach wiederholt die gewünschte Massenmeinung erzeugt. Eine Regel, die zur Manipulation der Masse beiträgt, habe ich schon bei Noam Chomsky beschrieben. Sie findet immer und immer wieder Anwendung und lautet: Versetze die Masse in Angst oder präsentiere ihr ein Problem und serviere ihr dazu gleich die passende Lösung. Das macht Eindruck und beruhigt sogleich die aufgewühlte (Schaf-)Herde. Dann frisst sie dir aus der Hand. Beispiele dafür gibt es genug. Die Terroranschläge und der gesamte Auto- und Dieselskandal sind Beispiele dafür. Die Lösung für den Terror liegt in der Bekräftigung aller Staatsträger, dass wir uns unsere Freiheit nicht nehmen lassen und wir alle solidarisch beieinander stehen. Der Autoskandal hat etliche Lösungsansätze zur Beruhigung des Volkes geliefert: Nachrüstung, Preisnachlässe, Sammelklage und Aktivitäten wie den Diesel-Gipfel, der genauso sinnlos war wie der G20-Gipfel. Wenn man erst die Regeln der Manipulation und der Mainstreamschaffung durchschaut hat, ist man der Freiheit seines Geistes ein kleines Stückchen nähergerückt.

General Motors und seine Blei-Benzin-Lüge

Einem sehr sehr lesenswerten Artikel entnehme ich die folgende unglaubliche Tatsachengeschichte zum gerade aktuellen Auto-Abgas-Skandal:

Im Buch „Trust Us We`re Experts“ („Vertrauen Sie uns, wir sind Experten“) haben die Autoren John Stauber & Sheldon Rampton einige verblüffende Informationen zusammengetragen, welche die Wissenschaft der Erzeugung einer „öffentlichen Meinung“ in Amerika beschreiben (eins zu eins auf Deutschland übertragbar).

Stauber erzählt darin die verblüffende Geschichte, wie verbleites Benzin zur Einführung kam. 1922 entdeckte General Motors (GM), dass die Beigabe von Blei zum Benzin mehr PS erbrachte. Als es Bedenken wegen der Sicherheit gab, bezahlte GM das Bergbauamt dafür, einige gefälschte „Versuche“ durchzuführen und unechte Forschungsergebnisse zu veröffentlichen, die „bewiesen“, dass das Einatmen von Blei harmlos sei. Stellen wir in diesem Zusammenhang Herrn Charles Kettering vor.
Charles Kettering war nicht nur Gründer des weltberühmten Sloan-Kettering Gedächtnisinstitut für medizinische Forschung, sondern zufällig auch Vorstand bei General Motors. Durch einige seltsame Zufälle bringt das Sloan-Kettering Institut bald darauf Berichte heraus, die aussagen, dass Blei von Natur aus im Körper vorkommt, und dass der Körper die Möglichkeit habe, geringe Mengen davon wieder auszuscheiden. 

Durch die Verbindung zur Stiftung für industrielle Hygiene (Industrial Hygiene Foundation) und zum PR Riesen Hill & Knowlton boykottierte Sloane-Kettering jahrelang alle Anti-Blei-Studien mit Erfolg (Stauber, S. 92).
 Ohne organisierten wissenschaftlichen Widerstand wurde in den nächsten 60 Jahren mehr und mehr Benzin verbleit, bis in den 70ern schon 90% des Benzins verbleit waren.
Nach langen Jahren unermüdlicher, unabhängiger Aufklärungsarbeit wurde die Schädlichkeit von Blei jedoch zu offensichtlich, um weiter vertuscht werden zu können, und verbleites Benzin wurde in den späten Achtzigerjahren langsam abgeschafft.

 Aber in den insgesamt 60 Jahren wurden schätzungsweise 30 Millionen Tonnen Blei staubförmig auf Amerikas Strassen und Autobahnen freigesetzt. 30 Millionen Tonnen. Das, Freunde, ist die Auswirkung von Lügen-PR.

 

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