DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Der Angriff auf die christlichen Kirchen


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Frankreich und der Stolz der Franzosen

Ein faszinierendes Volk, diese Franzosen! Ihr Mut zum Widerstand und ihr Stolz und Zusammenhalt bei Terror und Katastrophen sind bewundernswert. Dass sich in Deutschland das Wort „Stolz“ auf dem Index befindet, verdanken wir den tiefgrünrosaroten „Weltenrettern“ und Identitätszerstörern. Natürlich gibt oder gab es auch für Biodeutsche zig Gründe, um auf deutsche Kultur und Errungenschaften stolz zu sein. „Made in Germany“ ist nicht ohne Grund ein weltweit bekanntes und anerkanntes Label gewesen und stand einmal für deutsche Wertarbeit – heute verflogen und der Lächerlichkeit preisgegeben. Auf der Überholspur fahren inzwischen andere, was nicht verwundert. Ein Flughafen für Anfänger, der nie fertig wird – Regierungsmaschinen, in denen niemand mehr sicher reist oder pünktlich ankommt – eine Autoindustrie, die sich selber ins Abseits manövriert und eine Klimapolitik, die schulschwänzenden Kids das Zepter in die Hand gibt sind die deutschen Errungenschaften der Gegenwart.

Während ich diesen Beitrag schreibe, flattern mir andere ins Haus und darunter einer, der mich aufhorchen lässt.

„2018 wurden 875 Kirchen in Frankreich durch Vandalen attackiert, 3 pro Tag. 129 Kirchen wurden ausgeraubt. Im Jahr 2017 waren es 1.045 Fälle von Vandalismus und 109 Diebstähle.

Im März brannte bereits die zweitgrößte Kirche in Paris, Saint-Sulpice. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zu Jahresbeginn brannte in Grenoble die Kirche Saint-Jacques, mehr als hundert Menschen mussten aus umliegenden Wohnhäusern evakuiert werden.

Der Februar war besonders schlimm: In die Kirche Notre-Dame-des-Enfacts in Nimes wurde ein Kreuz aus Fäkalien gemalt und die Hostie geschändet. Im selben Monat wurden der Altar der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur in Brand gesetzt, Statuen und Kruzifixe zerstört. Zwei Teenager wurden deswegen verhaftet. Am 4. Februar wurde eine Statue der Muttergottes in der St.-Nicolai-Kirche in Houilles, Yvelines, zerstört, und wenige Tage später die Hostie und der Altar in der Kirche Notre-Dame de Dijon geschändet.“ (Deutschland Kurier, 16. 4. 2019)

Vorausgesetzt, die Recherche war gründlich und entspricht den Tatsachen. Warum sollte dann der schreckliche Brand in Notre Dame bei Bauarbeiten entstanden sein? Gleich zu Beginn der Berichterstattung über den Brand schloss man Brandstiftung und einen politischen Hintergrund aus. Und siehe da – heute heißt es kurz und knapp, Widerspruch ausgeschlossen: Ein Kurzschluss hat den Brand ausgelöst. Damit wäre das Gotteshaus also Opfer höherer Gewalt geworden.

Erstaunlich trotz allem, dass schon vor Festlegung der gewünschten oder vielleicht sogar tatsächlichen Brandursache ein Spendenaufruf dafür sorgte, dass die beiden Milliardärsfamilien Arnault und Pinault bereits mehr als 300 Millionen Euro für den Wiederaufbau zusagten. Weitere Milliardäre könnten folgen, an Superreichen mangelt es dem deutschen Nachbarland nicht, berichtet das CAPITAL. 41 französische Milliardäre kommen im Durchschnitt auf ein Pro-Kopf-Vermögen von 8 Mrd. Dollar. Schon 36 Stunden nach Ausbruch des Brandes wurden für die Renovierung der Notre Dame  nach französischen Angaben schon 900 Millionen Euro Spendengelder gemeldet.

Die Frage, warum die reiche katholische Kirche sich nicht angesprochen fühlt, ist einfach zu beantworten: Notre Dame ist ein staatliches Gebäude

Das Magazin für Kirche und Kultur meldet eine antikatholische Stimmung im Land. Die Vorfälle reichen vom Norden bis zur spanischen Grenze. Christianophobie, ein französischer Blog zur Dokumentation von Christenfeindlichkeit, bezeichnet die Häufung und die Art der Angriffe als „diabolisch“.

Die Französische Revolution von 1789 war der erste Versuch, das Christentum im Land zu vernichten. Der Versuch wurde mehrfach wiederholt und in seiner Intention 1906 im Gesetz zur Trennung von Staat und Kirche festgeschrieben. Mehr als hundert Jahre später erfolgt der Druck nicht nur von militanten Laizisten und Satanisten, sondern auch von Muslimen, die zahlenmäßig in Frankreich längst die gesellschaftliche Entwicklung mitbestimmen.

Nicht nur in Frankreich steckt die Kirche in der Krise. Und sie wird es bleiben, solange sie nicht aus dem Pool von Demut, Selbstbewusstsein und Autorität schöpft und ihre weltfremden Glaubenspostulate in der Schublade belässt. Den Berliner Bischof Heiner Koch erinnern die Freitagsdemos an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem – und das ganz passend mit Blick auf die Karwoche, an deren Ende, dem Karfreitag, Christen an den Tod von Jesus am Kreuz erinnern. Und der im Ruhestand befindliche Papst Benedikt gibt der sexuellen Revolution die Schuld an den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Leider übersieht er, dass die Kirche den 68ern und damit den linksgrünen sexuellen Traumtänzern den Niedergang der Kirche verdankt – inbegriffen der sexuellen Revolution. Selbst wenn Benedikt ein Quäntchen recht hat mit seiner Überlegung – einen Freispruch für seine abtrünnigen Priester erwirkt er damit nicht. Vielleicht wäre das Priesteramt in Polen eine hilfreiche Alternative. Ohne sexuelle Revolution hat dort die Mehrzahl der Priester eine Gemeinde hier und Frau und Kinder dort.

Schade, dass Papst Franziskus den einzig wahren Schritt für ein Ende kirchlicher Missbrauchsfälle nicht gegangen ist: Alle Geistlichen von der unnatürlichen Bürde des Zölibats zu befreien.

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Offener Brief an Papst Franziskus


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Katholische Christen – ehemals Muslime – haben das Wort

Dieser Papst ist anders! Das ist keine neue Erkenntnis. Er kennt Demut, Entschuldigungen und spricht Klartext. Sprachschnörkeleien wie sie die Politiker gerne verwenden, lehnt er ab.  Auffällig und befremdlich ist seine Einstellung zum Islam, den er zu hofieren scheint. So empfing er den türkischen Präsidenten Erdogan, der mit seiner diktato-rischen Politik nicht gerade als Friedensengel unterwegs ist. Das stößt nicht nur bei ehemaligen Muslimen, sondern auch bei etlichen katholischen Gläubigen auf Unverständnis.

Jeder weiß, mit welcher Strafe Muslime zu rechnen haben, die ihren Glauben aus welchen Gründen auch immer verlassen und wie in dem hier betrachteten Thema zum katholischen Glauben übertreten. Muslime, die ihren Glauben aufgeben, müssen damit rechnen,  dafür „zum Tode verurteilt zu werden“. Die Todesstrafe für die Abkehr wurde durch die gesamte Geschichte des Islams hindurch praktiziert. In islamischen Ländern wie Saudi-Arabien, Jemen oder Iran ist das bis heute Gesetz. Doch auch bei uns leben ehemalige Muslime in ständiger Angst vor Übergriffen.

Das katholische Kirchenrecht  Codex Iuris Canonici  erlaubt den Gläubigen in Can. 212 § 3: „Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben die Gläubigen das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.“ Danach handelten schon im Januar vom Islam zum Katholizismus konvertierte Gläubige, indem sie Papst Franziskus per Brief auf seine falsche Islam-Sicht aufmerksam machten. 

Ehemalige Muslime, die katholisch geworden sind, und deren Freunde an Seine Heiligkeit Papst Franziskus, über seine Haltung gegenüber dem Islam.

Heiliger Vater,

viele von uns haben wiederholt und seit mehreren Jahren versucht, Sie zu kontaktieren, ohne dass wir je eine Empfangsbestätigung unserer Briefe oder Bitten um ein Treffen erhalten haben. Sie mögen keine weltlichen Floskeln, und wir auch nicht, so erlauben wir uns Ihnen offen zu sagen, dass wir Ihre Lehre über den Islam nicht verstehen, so wie wir sie in den Paragraphen 252 und 253 im Evangelium gaudium lesen, weil sie nicht in Betracht zieht, dass der Islam NACH Christus entstanden ist, und so nichts anderes sein kann als ein Antichrist (Vgl. 1 Joh 2.22) und einer der gefährlichsten von allen, weil es sich als die Erfüllung der Offenbarung darstellt (von der Jesus nur ein Prophet gewesen sein soll). Wenn der Islam an sich eine gute Religion ist, wie Sie zu lehren scheinen, warum sind wir dann katholisch geworden? Stellen Ihre Worte nicht unsere gut begründete Wahl in Frage … die wir auf die Gefahr unseres Lebens getroffen haben? Der Islam schreibt die Tötung von Abtrünnigen vor (Koran 4.89, 8.7-11). Wissen Sie das nicht? Wie ist es möglich, islamische Gewalt mit so genannter christlicher Gewalt zu vergleichen? „Wie steht Christus im Einklang mit Belial? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Oder welche Anteil hat der Gläubige gemeinsam mit den Ungläubigen?“ (2 Kor 6,14-15). In Übereinstimmung mit Seiner Lehre (Lk 14,26) bevorzugten wir Ihn, Christus, unserem eigenen Leben. Sind wir nicht in der richtigen Lage, um mit Ihnen über den Islam zu sprechen?

In der Tat, solange der Islam will, dass wir sein Feind sind, sind wir es, und alle unsere Freundschaftsbeteuerungen können nichts daran ändern. Im guten Stil des Antichristen besteht der Islam nur darin, der Feind aller zu sein: „Zwischen uns und euch gibt es nur Feindschaft und Hass für immer, bis ihr ausschließlich an Allah glaubt!“ (Koran 60,4) Für den Koran, sind die Christen „nichts anders als Unreinheit“ (Koran 9,28), „die Übelsten der Schöpfung“ (Koran 98,6), sie sind alle zur Hölle verurteilt (Koran 4,48), so muss Allah sie vernichten (Koran 9.30). Man darf sich nicht von den als tolerant bezeichneten Koranversen täuschen lassen, denn sie sind alle durch die Sure des Schwertes aufgehoben worden (Koran 9,5). Während das Evangelium die gute Nachricht Jesu verkündet, der gestorben und auferstanden ist für das Heil aller, als die Erfüllung des mit dem hebräischen Volk eingegangen Bundes, hat Allah nichts anderes zu bieten als den Krieg und das Töten von „Ungläubigen“ in Gegenleistung seines Paradieses: „Sie kämpfen auf Allahs Weg, sie töten und werden getötet“ (Koran 9.111). Wir vermischen nicht den Islam mit den Muslimen, aber wenn für Sie der „Dialog“ der Weg des Friedens ist, ist er für den Islam ein anderer Weg, um Krieg zu führen. So wie es angesichts des Nazismus und Kommunismus war, ist Blauäugigkeit gegenüber dem Islam selbstmörderisch und sehr gefährlich. Wie kann man von Frieden sprechen und den Islam unterstützen, wie Sie es zu tun scheinen: „Wir müssen die Krankheit, die unser Leben vergiftet, aus unseren Herzen ausmerzen (…) Diejenigen, die Christen sind, sollen es mit der Bibel tun und die, die Muslime sind, sollen es mit der Koran tun“ (Rom, 20. Januar 2014)? Dass der Papst den Koran als einen Weg der des Heils vorzuschlagen scheint, ist das nicht beunruhigend? Sollten wir zum Islam zurückkehren?

Wir bitten Sie, im Islam keinen Verbündeten zu suchen für den Kampf, den Sie gegen die Mächte führen, die die Welt zu beherrschen und zu versklaven suchen, weil sie alle tatsächlich die gleiche totalitäre Logik üben, die sich auf die Verweigerung des Königtums Christi stützen (Lk 4,7). Wir wissen, dass das Tier der Apokalypse, das versucht, die Frau und ihr Kind zu verschlingen, viele Köpfe hat … Allah verbietet auch solche Bündnisse (Koran 5,51)! Und vor allem haben die Propheten Israel immer getadelt für sein Willen, Bündnisse mit fremden Mächten einzugehen, auf Kosten des absoluten Vertrauens, das man in Gott haben muss. Sicher, stark ist die Versuchung zu glauben, dass eine islamophile Haltung den Christen in muslimischen Ländern zusätzliches Leiden ersparen werde, doch Jesus hat uns nie auf einen anderen Weg hingewiesen als den des Kreuzes, so dass wir auf diesen unsere Freude finden werden, und ihn nicht zu fliehen mit allen Verdammten, wir haben keinen Zweifel, dass nur die Verkündigung der Wahrheit uns mit dem Heil die Freiheit bringen wird (Joh 8,32). Unsere Pflicht ist es, Zeugnis zu geben für die Wahrheit „mit und gegen die Zeit“ (2 Tim 4,2) und unsere Ehre ist es, mit den hl. Paulus zu sagen: „Denn ich hatte mir vorgenommen nichts anderes unter euch zu wissen als Jesus Christus, und Jesus Christus als Gekreuzigten“ (1 Kor. 2.2).

Im Zusammenhang mit der Ansprache Eurer Heiligkeit über den Islam, und selbst dann als Präsident Erdogan, unter anderen, seine Mitbürger aufforderte, sich nicht in ihre Gastländer zu integrieren, Saudi-Arabien und alle Petro-Monarchien keinen einzigen Flüchtling aufnehmen, sind dies Ausdrücke unter anderen des Projekts der Eroberung und Islamisierung Europas, das seit Jahrzehnten offiziell von der OIC (Organisation für Islamische Zusammenarbeit) und anderen islamischen Organisationen ausgerufen wurden. Heiligster Vater, Sie predigen die Aufnahme von Migranten ohne darauf zu achten, dass sie Muslime sind, während das apostolische Gebot dies verbietet: „Wenn einer zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus und sagt ihm auch nicht den Gruß; wer ihm den Gruß entbietet, macht sich teilhaftig seiner bösen Werke“ (2 Joh 1,10-11); „Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr empfangen habt, so sei er verflucht!“ (Gal 1,9).

Jesus hat nie gesagt: „Ich war ein Eindringling und ihr habt mich aufgenommen.“ Oder gar: „Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen.“ Genau wie „Ich war hungrig und ihr habt mir kein Essen gegeben“ (Mt 25,35), kann nicht bedeuten, dass Jesus gerne ein Parasit gewesen wäre, auch „Ich war ein Fremder und ihr habt mich nicht willkommen geheißen“, kann nicht bedeuten „Ich war ein Eindringling und du hast mich nicht willkommen geheißen“. Aber „Ich brauchte deine Gastfreundschaft für eine Weile, und ihr habt sie mir gegeben“. Das Wort ξένος (Xenos) im Neuen Testament bezieht sich nicht nur auf die Bedeutung des Fremden, sondern auf die des Wirtes (Röm 16,23, 1 Kor 16,5-6, Kol 4,10, 3 Joh 1,5). Und wenn YHWH im Alten Testament befiehlt, Ausländer gut zu behandeln, weil die Hebräer selbst Ausländer in Ägypten waren, so ist es unter der Bedingung, dass sich der Ausländer so gut in das auserwählte Volk integriert, indem er seine Religion und die Kultausübungen übernimmt … Nie geht es um die Tatsache, einen Fremden aufzunehmen, der seine Religion und seine Sitten beibehält! Wir verstehen auch nicht, dass Sie die Muslime auffordern, ihre Religion in Europa auszuüben. Die Interpretation der Heiligen Schrift darf nicht den Befürwortern der Globalisierung überlassen werden, sondern aus der Treue zur Tradition hervorgehen. Der Gute Hirte verjagt den Wolf, er führt ihn nicht in die Schafherde ein.

Die pro-islamische Ansprache Eurer Heiligkeit führt uns dazu, die Tatsache zu bedauern, dass Muslime nicht eingeladen werden, den Islam zu verlassen, dass viele Ex-Muslime, wie Magdi Allam, die Kirche verlassen, angewidert von Feigheit, verwundet von zweideutigen Gesten, verwirrt durch den Mangel an Evangelisierung, empört über das Lob, das dem Islam gegeben wird… So werden unwissende Seelen irregeführt, und die Christen werden nicht vorbereitet auf die Konfrontation mit dem Islam, zu dem der hl. Johannes Paul II. Aufgerufen hatte (Ecclesia in Europa, Nr. 57). Wir haben den Eindruck, dass Ihr Mitbruder Bischof Nona Amel, ein aus Mosul verbannter chaldäischer Erzbischof, in der Wüste ruft: „Unsere gegenwärtigen Leiden sind der Auftakt für diejenigen, die ihr, Europäer und westliche Christen, in naher Zukunft erleiden werdet. Ich habe meine Diözese verloren. Der Sitz meiner Erzdiözese und mein Apostolat wurde von radikalen Islamisten besetzt, die wollen, dass wir konvertieren oder sterben. (…) Sie nehmen in ihrem Land immer mehr Muslime auf. Sie sind auch in Gefahr. Sie müssen starke und mutige Entscheidungen treffen (…). Sie denken, dass alle Menschen gleich sind, aber der Islam sagt nicht, dass alle Menschen gleich sind. (…) Wenn sie das nicht sehr schnell verstehen, werden sie zu den Opfern des Feindes, den sie in ihrem Haus aufgenommen haben“ (9. August 2014). Es geht um Leben und Tod, und jede Selbstgefälligkeit gegenüber dem Islam ist Verrat. Wir wollen nicht, dass der Westen sich weiter islamisiert und dass Ihre Handlungen dazu beitragen. Wohin sollten wir gehen, um erneut Zuflucht zu suchen?

Erlauben Sie uns, Eure Heiligkeit zu bitten, schnell eine Synode über die Gefahren des Islam einzuberufen. Was ist von der Kirche übriggeblieben, wo sich der Islam niedergelassen hat? Wenn ihr noch Stadtrecht gewährt wird, dann ist es in Dhimmitude (als Schutzbefohlene), vorausgesetzt, dass sie nicht evangelisiert, dass sie sich deshalb selbst verleugnen muss… Im Interesse von Gerechtigkeit und Wahrheit muss die Kirche offen zeigen, warum die Argumente des Islam, den christlichen Glauben zu lästern, falsch sind. Wenn die Kirche den Mut dazu hat, bezweifeln wir nicht, dass Millionen, Muslime und andere Männer und Frauen, die den wahren Gott suchen, sich bekehren werden. Wie Sie in Erinnerung gebracht haben: „Wer nicht zu Christus betet, betet zum Teufel“ (14.03.13). Wenn die Menschen wüssten, dass sie zur Hölle gehen würden, würden sie ihr Leben Christus geben (vgl. Koran 3.55).

Mit der tiefsten Liebe zu Christus, der durch Sie seine Kirche führt, bitten wir, Katholiken aus dem Islam konvertiert und unterstützt von vielen unserer Glaubensbrüder, besonders den Christen des Ostens, und von unseren Freunden, Eure Heiligkeit, unsere Bekehrung zu Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, einziger Erlöser, durch eine offene und rechte Ansprache über den Islam zu bestätigen. Wir versichern Ihnen unsere Gebete im Herzen der Unbefleckten, und erbitten Euren Apostolischen Segen. (eine Übersetzung aus dem Französischen)

Es folgt eine Liste der Unterzeichner mit der Möglichkeit für alle Gläubigen, diesen Brief zu unterzeichnen mit dem Hinweis, dass wahrscheinlich nicht alle ehemaligen Muslime diesen Brief unterschreiben werden aus Angst vor möglichen Repressalien.

Trotz meiner Recherchen habe ich noch keine Reaktion oder Antwort von Papst Franziskus auf diesen Brief gefunden.

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