DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Deutsche Nationalhymne genderneutral machen


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Aus „Klugscheißer“ wird „Klugscheißerin“

Réné Descartes hat einmal gesagt: „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn Jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

So auch die Beamtin Kris­tin Ro­se-Möh­ring, seit 2001 Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te im Bundesfamilienministerium und au­ßer­dem Vor­sit­zen­de des In­ter­mi­nis­te­ri­el­len Ar­beits­krei­ses der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten der obers­ten Bun­des­be­hör­den (IMA). Sie hat in einem Rundbrief an alle Mitarbeiter des Bundesfamilienministeriums angeregt, den Text der deutschen Nationalhymne „genderneutral“ zu machen. Aus „Va­ter­land“ soll „Hei­mat­land“ wer­den, aus „brü­der­lich mit Herz und Hand“ „cou­ra­giert mit Herz und Hand“.
In den Pflegebereichen dieser Nation sind so viele Not- und Missstände vorhanden, dass die Frau Gleichstellungsbeauftragte mehr als genug zu tun hätte um den stark belasteten Frauen mit guten Ideen und Maßnahmen das Leben zu erleichtern. Aber wozu Sinnvolles tun, wenn mich Blödsinn in die Schlagzeilen bringt?
Äußerst interessant und bedenkenswert sind immer die Kommentare der Leser unter den Pressebeiträgen, aus denen alle möglichen und unmöglichen Gefühle sprechen. So schreibt jemand: „In meinem Vaterland ist die ‚Muttersprache’ deutsch!! Moment mal ‚Muttersprache‘!? Der Begriff muss geändert werden! Ich werde sofort den ‚Männerbeauftragten’ informieren.“ Ein anderer Kommentar lautet: „Ich bin immer wieder erstaunt, wie erfolgreich gegenderte, frauengleichgestellte, doppelnamige SPD-Politiker*innen den Kampf für die kleinen Leute auf allen gesellschaftlichen Feldern führen. Der Wähler dankt es Ihnen – bald sogar mit 15%!“ Eine ganz wunderbare Idee hat eine Kommentatorin, die vorschlägt: „Wie wäre es mit humbahumbaTäteräää als zukünftige Nationalhymne? Das ist erstens geschlechtsneutral und zweitens so sinnfrei, dass es eigentlich niemand stören sollte. Außerdem passt es gut in unsere Gesellschaft, die ja offenbar zu einem großen Teil aus Durchgeknallten besteht.“

Es gibt kein Zurück mehr aus dem GG = GenderGedöns, bei dem unsere Feministinnen, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und MeToo-Mädels kräftig mitgemischt haben. Nun geht es darum, die Jahrtausend Jahre alte Sprache des Patriarchats in eine geschlechtergerechte Sprache zu verwandeln. Aber was rede ich? Ist doch alles schon längst passiert! So darf ich meinen Lesern hier das gendergerechte „Vater Unser“ nicht vorenthalten. Zu finden auf der Seite Frauensprache.com. Da lautet das Gebet der Christen nun wie folgt:
– „Oh du atmendes Leben, Ursprung des schimmernden Klanges. Du scheinst in uns und um uns, selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern. Vater-Mutter des Kosmos, oder Atmendes Leben in allem, Namen aller Namen, unsere Identität entwirrt sich durch dich.“
Und wenn Sie nun, liebe Leser, erstaunt innehalten und sich fragen, ob und wieso diese wichtige Entwicklung unbemerkt an Ihnen vorbeigerauscht ist, dann lassen Sie sich trösten: Das war so beabsichtigt! Wo die Intelligenzinnen dieses Landes in Universitäten und politischen Gremien tagen, um an der Zukunft dieses Landes zu basteln, hat das Fußvolk Pause. Das nämlich hat erstens keine Zeit für Zukunftsprojekte – schließlich muss es für seinen Unterhalt sorgen und einer geregelten Arbeit nachgehen … und zweitens fehlt ihm die geistige Fähigkeit bei der Bewältigung solch großer Aufgaben in der Welt.
Vorsicht an alle, die ihren Kindern Grimms Märchen vorlesen sollten. Die ehemalige Familienministerin Schröder hat da schon 2012 eine Reinigung der sexistischen Erzählungen der Vergangenheit vorgenommen. Selbst so ehrwürdige Erzählungen wie die Märchen der Gebrüder Grimm müssten gesäubert werden. Sie sind dem heutigen Menschen nicht zumutbar, der sonst, einfältig wie er ist, böse Schlüsse zöge. So die Meinung der damaligen Ministerin Schröder, deren kleine Tochter mir einfach nur herzlich leid tut.

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