DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Schlagzeilen aus einem anderen Deutschland


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Jagdsaison speziell auf Frauen längst eröffnet

Ich lag kurz vor Jahresende schlaflos in meinem Bett. Der Tod meiner guten Freundin ließ mich nicht zur Ruhe kommen und ich verspürte den Wunsch, aufzustehen und eine Stunde durch die Landschaft zu laufen, was ich früher immer dann tat, wenn meine Gedanken und Gefühle nicht zur Ruhe kamen. Doch zum ersten Mal in meinem Leben kam in mir die Frage auf, ob ich das wirklich tun sollte. Links herum führte der Weg ins freie Feld, rechts herum durch eine Siedlung an einem Bauernhof vorbei ebenfalls in die Felder. Oder ich könnte den Friedhof umrunden, was auch ein mulmiges Gefühl in mir auslöste. War ich tatsächlich nach 60 Jahren Leben in einer Zeitenwende angekommen, die dabei war, uns allen, speziell uns Frauen die Freiheit zu stehlen, die uns jahrelang sicher war? Ja, es ist so, selbst wenn alle Politiker, Medien und Superexperten in ständiger Anstrengung uns vom Gegenteil überzeugen wollen.

In einem Beitrag in „Die Achse des Guten“ beschäftigte sich der in Damaskus geborene Bassam Tibi, der sich als emeritierter Professor für internationale Beziehungen mit dem Islam und der arabischen Welt auseinandersetzt, mit der Migration und der Kriminalität in Europa. Auf der Grundlage der im Wall Street Journal veröffentlichten Zahlen stellt Tibi einen Zusammenhang fest zwischen Islam und Terror. Die Kriminalität, die durch Zuwanderer verübt wird, habe in Deutschland um 52 Prozent zugenommen, berichtet er. „Im Jahr 2016, so der Bericht, hätten Flüchtlinge 174.438 kriminelle Taten in Deutschland verübt; ein Jahr davor seien es 114.238 gewesen. Die Kriminalität durch deutsche Bürger habe sich dagegen im selben Zeitraum um 3,4 Prozent verringert. … Europa benötigt eine verantwortliche Politik, keine Gesinnungsethik und erst recht keine Flüchtlingsromantik. Es steht an, sich der Realität einer steigenden Kriminalität und religiösen Radikalisierung zu stellen.“

Ein formulierter Zusammenhang zwischen Islam und Terror, der von etlichen Bürgern, auch von mir, gesehen, befürchtet und öffentlich diskutiert wird,  ist politisch und gesellschaftlich unerwünscht. Diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit beschleunigte die Spaltung  der deutschen Gesellschaft.

Werfen wir einen Blick auf den jetzigen Monat Januar 2018:
– Autofahrer überfährt Türsteher absichtlich
– Diebe plündern Goldhandel
– Mädchen (12) in Silvesternacht angeschossen
– Bedrohte Polizei – eine Gefahr für unser Land
– Frau von 4 jungen Männern begrapscht und Mann verprügelt
– Messerstreit in Flüchtlingsheim, Mann getötet
– Junge (16) aus Köln-Zollstock vermisst
– 24-Jähriger vergewaltigt Frau zweimal auf dem Schulhof
– Afghane (16) stach auf Ex-Freundin (17) ein
– Mann attackiert Sanitäter mit Böllern
– 42-Jähriger am Bahnhof von Rheine brutal zusammengeschlagen
– Prozess um Gruppenvergewaltigung in Hamburg
– München: Vergewaltiger gab sich als Handwerker aus
– 29-jährige Dzengis D. soll 82-Jährige fünfmal vergewaltigt haben.
– 23-Jährige in Hanau vergewaltigt
– Angelina (14-Jährige) aus Pinneberg vermisst
– Mann zerrt 9-Jährige vom Fahrrad und stürzt sich auf sie
– Obduktion bestätigt: Arzt vor eigener Praxis getötet
– Mit Metzgerbeilen bewaffnet: Räuber überfallen Rewe in Essen
– Bahnhof Dillingen: Sexueller Übergriff auf junge Frau
– Übergriff in der Altstadt: Mädchen (14, 17) bedrängt und beklaut
– Berlin – Toter Mann ist Opfer eines Gewaltverbrechens
– Täter mit Machete und Messer überfällt Schnellrestaurant
– Tankstelle überfallen – Angestellte mit Messer und Schlagstock bedroht
– Mann zerrt Schwangere in Zug, tritt ihr gegen den Bauch
– Multiresistente Tuberkulose-Keime bei Flüchtlingen entdeckt

usw. usw.

Ja, liebe Gutmenschen. Mord und Totschlag hat es immer schon gegeben. Fragen Sie doch einmal bei der Redaktion XY-ungelöst nach, ob sie nicht an aktuellen Fällen genug auf dem Tisch liegen hat und auf alte Fälle wie früher üblich vor lauter Bergen von neuen Fällen gar nicht mehr zugreifen muss.

Wie hatte ich mich nun in der Nacht entschieden? Ich habe mich nicht getraut, meinen nächtlichen Spaziergang zu machen, erzählte dies allerdings meinen guten Freunden. Jede(r) von ihnen stimmte mir zu, das Richtige getan zu haben. „Geht als Frau gar nicht mehr,“ war ihr Kommentar.

Erstaunlich, dass jeder so denkt, aber niemand merkELt, wer in diesem Staat bei den Theateraufführungen Regie führt. Das erklärt Albert Einstein mit folgenden Worten: Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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Abschied von 2016


Das Jahr 2016, das in Europa Angst und Schrecken verbreitete, ging zu Ende. Was uns in 2017 erwartet, wissen wir nicht, dürfen uns aber schon einmal auf das eine oder andere Märchen einstimmen, das uns die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache erzählte.

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Neujahrsansprache aus Tausend und einer Nacht

img_6017Als sich gestern das alte Jahr 2016 mit einer 130 Millionen Euro teuren deutschen Böllerei verabschiedete, ahnten oder spürten viele Bürger dieses Landes, dass dieser Jahreswechsel ein besonderer war, denn er läutete den endgültigen Abschied von einem Deutschland ein, das es nicht mehr geben wird. Dieses demokratische, liberale, großzügige und fleißige Land, das es geschafft hatte, seine 12 Jahre prägende Horrorgeschichte des Dritten Reiches mit einer multikulturellen Antwort zu versehen und sich der Vision eines vereinten Europas hinzugeben, das den Traum einer wirtschaftlichen, aber auch friedensstiftenden Co-Existenz aller Europäer realisieren sollte.
Wer allerdings aufmerksam die Ereignisse in 2016 mit verfolgt hat, wird diesen Jahreswechsel mit Sentimentalität und Sorge absolviert haben. Sentimentalität darüber, dass uns ein endgültiger Abschied von gewohnten gesellschaftlichen und politischen Zuständen bevorsteht und Sorgen darüber, dass wir Zeuge einer ins Negative und Ungewisse führenden Zeitenwende sind, der wir tatenlos zuschauen sollen.
Als wir nach dem Krieg die Gastarbeiter ins Land holten, waren wir durchaus bereit, mit ihnen eine funktionierende Gesellschaft zu gründen, die weder die eigene Sicherheit noch die eigene Kultur einbüßt. Und es sah über weite Strecken so aus, als könnte das, was alle Integration nannten, auch gelingen. Es holperte nur an einer Stelle, und zwar an der damals deutsch-türkischen, wobei die Nationalität vielleicht nicht einmal das Sorgenkind innerhalb dieser Verbindung war. Es war die Mann-Frau-Beziehung, die zum Integrationshindernis wurde … Mütter, die keinen Sprachkurs besuchen durften; Väter, die keinen Sprachkurs besuchen wollten und die immer einen Meter vor ihren Tüten tragenden Frauen in seltener Verkleidung unterwegs waren; Jungen, die in der Schule nicht mitkamen, weil sie sich von Lehrerinnen nichts sagen ließen und es nicht für nötig hielten, die deutsche Sprache für sich zu entdecken; Mädchen, die fleißig waren, allerdings im Sport- und Schwimmunterricht Sonderrechte, für Ausflüge und Fahrten keine Rechte erhielten.

Wenn zwei das Gleiche sagen, ist es nicht dasselbe

In dieses groß angelegte jahrzehntelange Theaterstück mit dem Titel „Deutschland arbeitet seine historische Schuld ab“ fielen die erfreulichen Ereignisse der Gründung der Europäischen Union und der Wiedervereinigung Deutschlands. Als Angela Merkel allerdings vor Jahren die Multikulti-Republik Deutschland für gescheitert erklärte, wusste schon jeder längst, dass Politik, Justiz, Schule und Gesellschaft den ersten Akt ‚Integration‘ völlig vergeigt hatten.

Als sich dann aber Thilo Sarrazin erdreistete, „Abschied von 2016“ weiterlesen

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