DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Neurose und Narkose


Share
Selbstbefriedigung als Therapie

Beispiele für deutsche Neurosen: Beugehaft für Ministerpräsident Kretschmer, Innenminister Strobl sowie Regierungspräsident Reimer und Streicheleinheiten für Kapitänin Rackete! Die zwei wichtigsten deutschen Politikfelder haben also Namen. Sie heißen für die Flüchtlingspolitik Rackete, für die Klimapolitik Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe e.V.

So sehen Teile des deutschen Polit-Irrsinns aus und machen Deutschland europaweit, vielleicht sogar weltweit zu einer Lachnummer. „Was kann schöner sein als die ständige Beschäftigung einer Nation mit sich selbst?“ reiben sich andere Nationen die Hände und genießen es, dass das oft großkotzige Deutschland in der schwarz-rot-grünen Merkel-Raute allmählich versinkt.

Youtube: Heißkalt informiert

Inzwischen hat sich die Barmer, zweitgrößte deutsche Krankenkasse mit 9,2 Millionen Mitgliedern, in die Schlafstörungen derjenigen Deutschen eingemischt, die aus welchem Grund auch immer aus dem Dornröschenschlaf erwacht sind und nun unter Einschlafstörungen leiden. Stress und Sorge, schlechtes Gewissen, Angst vor Arbeitsverlust, vor  der Zukunft oder vor Altersarmut, vor dem Verlust von Wohlstand und sonstige Symptome werden da als Ursache genannt. Für die Barmer kein großes Problem, den Schlaflosen wieder ins Koma zu versetzen: Sie rät Männern wie Frauen und wahrscheinlich auch allen weiteren 63 sexuellen Identitäten dazu, es mit Selbstbefriedigung als Einschlafhilfe zu versuchen. Also, liebe Wachgewordene, bitte wieder über den Weg der Selbstbefriedigung zurück in den Tiefschlaf! Ob die Barmer für diesen Vorschlag wohl staatliche Fördergelder bezieht?

Einige der Schlafgestörten sind vielleicht schon wieder in den komatösen Zustand gefallen, nachdem sie sich die letzte Talkshow „Dunja Hayali“ mit den Öko-Diktatoren Rackete und Habeck angeschaut hatten. Eine kontroverse Diskussion mit der Kapitänin Carola Rackete fiel durch Hayali ins Wasser und war auch sicher gar nicht geplant. Es reichte ja auch, das T-Shirt mit dem Logo der in Großbritannien gegründeten Bewegung Extinction Rebellion als Werbung vor der Kamera zu präsentieren, die sich – anders als die dialogorientierten Aktivisten von „Fridays for Future“ – einem radikalen Kampf gegen die Klimakrise verschrieben hat.

Der Parteivorsitzende der grünen Vielflieger blieb unglaubwürdig wie immer. Man sei mit Fliegen, Kohle und Landwirtschaft als Gesellschaft vor die Wand gelaufen. Der Fingerzeig auf Andere funktioniere nicht, sonst werde sich nie etwas ändern. „Wir müssen zeigen, wie es geht, sonst macht niemand was. Dann kann man Politik in die Tonne kloppen“, so das typische, übliche und bekannte Einschlaf-Argument.

Das neurotische und narkotische Deutschland braucht keine Politiker mehr. Es hat Massen an NGOs (NichtRegierungsOrganisationen) und die ideologisierten Grünen, die die Öko-Diktatur gegen die Demokratie eintauschen und unter Bezuschussung durch Steuergelder dieses Deutschland bis zur Unkenntlichkeit zugrunde richten. Als krassestes Beispiel sei hier die Deutsche Umwelthilfe e.V.  genannt. Auch auf dem Gebiet der Flüchtlingshilfe gerieten Organisationen zu Land und zu Wasser in die Kritik. Der Vorwurf lautet sicher nicht unbegründet, Seenotorganisationen fördern die illegale Migration und machen sich zu Komplizen von Schleppern.

Henrik M. Broder, einer der Wenigen mit noch gesundem Menschenverstand, hält die Deutschen für eine Mischung aus Größenwahn und Impotenz. Keine schmeichelhafte Beurteilung, die ich wie folgt abmildern möchte: Beide zu recht genannten Eigenschaften sind auf neurotischem und narkotischem Boden gewachsen. Wir sind zur Neurose oder zur Narkose erzogen worden. Im neurotischen Wachzustand oder narkotischen Schlafmodus gefällt der deutsche Bürger seinen Politikern am besten.

Neurosen sind stets die Folge schlecht verarbeiteter traumatischer Erlebnisse sowohl in Familien als auch in Gesellschaften und Nationen. Das Trauma der Deutschen ist die Naziherrschaft im Dritten Reich mit der Schuldübergabe an alle folgenden Generationen bis in alle Ewigkeit.

Deutsche(r) sein heißt seitdem: Zahlen, verstehen, retten, ertragen, übernehmen, bemitleiden, spenden, schweigen, also immer Gutmensch sein und auf der richtigen Seite stehen.

Neurotische Menschen und neurotische Staaten verlieren die Fähigkeit, ihre wahren Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen. Deshalb wenden sie alle Energie dazu auf, den Status quo zu bewahren. Die freie Gesellschaft dagegen ist stets auf der Suche nach neuen, besseren Wegen. Die neurotische Republik findet keinen neuen Weg. Sie sucht ihn weiter und weiter.“

Die Einbildung des Größenwahnsinnigen wird immer stärker sein als jede Wahrheit, die er erfahren könnte. (Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller, 1821-1881)

Share

Das „demokratische“ Deutschland


Share
Der tägliche Urteilsspruch: Rassismus

Nicht Mord und Totschlag, nicht illegale Einreise, Vergewaltigung und Messerattacken stehen im Fokus der medialen Berichterstattung. Nein – es ist der ausgesprochen deutsche Rassismus, der an jeder Ecke dieses Landes keimt und wuchert. Als 2008 eine etwas flapsige Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vom Schnackseln der Afrikaner in Verbindung mit Aids sprach, gab es einen kurzen Moment eine von Linksgrün getätigte Schnappatmung, die dann aber von den damals noch vorhandenen Restbeständen deutschen Humors aufgefangen wurde. Nun hat allerdings der Schalke-Chef Tönnies laut Aufschrei der Fußballnation verbal tief in die Gülle gegriffen mit einer Aussage in seinem Vortrag, den er vor 1600 Gästen beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn zum Thema „Unternehmertum mit Verantwortung – Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung“ hielt und darin die Idee kritisiert, bestimmte Steuern für den Kampf gegen den Klimawandel zu erhöhen. Sinnvoller fände er die Finanzierung von 20 Kraftwerken in Afrika, „dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“.

Kaum ausgesprochen, kroch auch schon das berühmte R-Wort aus der Versenkung, das heute zum Lieblingswort der Medien und der politischen Machtkaste hochstilisiert wird. Tja, so versteht sich eben die echte gelebte deutsche Demokratie: Man darf Menschen mit Messern niedermetzeln, Polizisten beschimpfen und attackieren, Mädchen begrapschen, mit Lkws in Weihnachtsmärkte fahren oder Leute vor einfahrende Züge stoßen. Aber Wahrheiten und Meinungen verkünden, die, zugegebenermaßen im Fall Tönnies hätten formschöner dargeboten werden können, sind verboten, weil rassistisch!

Und sofort muss jeder Funktionsträger und Meinungsbesitzer seinen eigenen Senf in den Rassismus-Vorwurf rühren.  Wen wundert´s, wenn da natürlich auch Grün-Frauen ihren Fuß gegen die Schienbeine treten? Katrin Göring-Eckardt als Fachfrau in Sachen Rassismus ist da die geeignete Person, wenn man Baerbock gerade nicht habhaft werden kann. Sie leistet sich Aussagen, die den politisch korrekten Bürger staunen lassen: Tönnies verbreite Stammtisch-Rassismus, Seehofer sei die Abrissbirne der Demokratie und dünge mit seiner Aussage „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ den Boden für Rassismus in Deutschland. Alles großartige Meinungsfreiheiten der großen Grünen. Muss ich verstehen, wie Ehrenmorde, die Verhüllung der Frau, Hasspredigten in Moscheen, die Ablehnung der westlichen Freiheiten, die Missbilligung der Assimilierung an die deutsche Kultur und die rein patriarchale Ausrichtung des Islam mit einer Feministin wie Göring-Eckardt und ihrer Partei kompatibel sind? Nein, muss ich nicht, denn es ist ein unauflösbarer Widerspruch darin enthalten.

Wenn im Netz die Antifa zur Gewalt gegen den Faschismus (AfD) aufruft, wie auf indymedia.org nachzulesen, sollte Göring-Eckardt doch auch einmal dazu ihren Sermon ablassen. Aber natürlich wird sie als Grüne ihre fauststarken Helfershelfer nicht diskreditieren.

Wenn ich wählen müsste zwischen den Schlägertruppen, die Hamburg beim G20-Gipfel 2017 in den Ausnahmezustand trümmerten und heute Sachbeschädigungen aller Art, brennende Autos und bedrohte Andersdenkende produzieren und denjenigen, die mir als AfD die einzige wirkliche Opposition im Bundestag bieten, dann ertrage ich lieber die gewaltlosen Inkorrekten.

Ich bin nicht bereit, mich als zum Fußvolk gehörend für den Disput Links gegen Rechts missbrauchen zu lassen. Ich missbillige jede Art von Gewalt, egal aus welcher Richtung, denn für sie gibt es weder Berechtigung noch Begründung so wie es eben auch für Krieg keine Berechtigung und Begründung geben kann.

Dieses Deutschland gehört auf die Couch. Es ist pathologisch, d.h. es ereignen sich abnormale und krankhafte Vorgänge und Zustände im Körper der Demokratie. Die Ursachen dafür finden sich auf den 1000 Seiten der Buchreihe „Die Asche der Demokratie“ und eine Heilung ist nicht in Sicht.

Kritische Bürger, die den Zustand dieses Landes ähnlich bewerten wie ich, sind der Überzeugung, dass mit einer Verbesserung der Zustände im Land erst dann zu rechnen ist, wenn ein noch tieferer Fall in die wirtschaftliche, gesellschaftliche, finanzielle und/oder politische Bedeutungslosigkeit erfolgt ist. Man erwartet einen Crash, wie immer er auch aussehen mag. Eine der Zukunftsvisionen kritischer Bürger lautet: „Erst muss Habeck Kanzler werden, damit der Tiefpunkt erreicht ist und  auch die Langschläfer erwachen.“

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die folgende Meinung eines kritischen Deutschen über seine Landsleute.

„Der Deutsche: absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein — auch das, was ihm noch helfen könnte!“ (Carl-Friedrich von Weizsäcker in „Der bedrohte Frieden“) 

Share

Ramin Peymani: Hexenjagd


Share
“Hexenjagd” für den Sommer-Urlaub der Schlafnation

Vor mir liegt ein Peymani. Es ist Sommerpause. Die Elite macht Urlaub. Die Jugend reist auf Kosten der EU mit Interrail-Tickets quer durch Europa. Das Klima erholt sich von den Schreihälsen, Experten und Alleswissern und die Menschen reisen per Auto, per Flugzeug durch die Welt, als wenn es kein Morgen gäbe.
Dem Klima, dem Klimawandel und dem Klimanotstand, der in meiner Stadt Gladbeck und meiner Nachbarstadt Bottrop ausgerufen wurde, kann nach der Sommerpause wieder gehorcht werden.

Und so leiste ich mir ebenfalls eine Pause, nehme mir ein Buch zur Hand, das mir jemand in die Hand drückte und setze mich damit auseinander. Der Autor Ramin Peymani macht mich neugierig und ich suche erst einmal nach seiner Biographie. Erstaunt stelle ich fest, dass dieses Buch “Hexenjagd” einen Gastbeitrag von Vera Lengsfeld enthält mit dem Titel “Back to the USSR – ein Albtraum”. Und da ich ihren Block regelmäßig lese und von ihrer Ehrlichkeit und Beharrlichkeit  fasziniert bin, nehme ich mir zuerst ihren Beitrag vor. Mit diesem begibt sich Lengsfeld in das Jahr 2030 und erzählt eine aus heutiger Sicht durchaus mögliche Zukunft, die beängstigt. Zwar stellt sich ihre Erzählung schlussendlich als Albtraum raus, aus dem sie 2017 zum Zeitpunkt ihrer Niederschrift erwacht – eine üble Empfindung allerdings hinterlässt Lengsfeld dennoch.

Ramin Peymani ist Deutscher mit Migrationshintergrund und Mitglied der FDP. Er bezeichnet sich selber als Sohn eines Persers, der im Frühjahr 1979 zu Fuß vor den mordenden Schergen des iranischen Ayatollah-Regimes fliehen musste. Peymani ist mehr als nur ein kritischer Zeitgenosse. Seine Beiträge sind stets von besonderer Brisanz und offenbaren seine Anti-Mainstream-Haltung zu vielen politischen Themen.
Auf sehr verständliche Weise bearbeitet Peymani in seinem Buch “Hexenjagd” 50 Kapitel. Jedes davon zu einem Thema mit einer deutlichen politischen Aussage, von denen ich hier einige vorstellen werde.

Meinungsfreiheit: “Schleichend hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass es der Meinungsfreiheit an den Kragen geht. Und im Jahr der Bundestagswahl hat sich die Gangart der Berufspolitik noch einmal verschärft. Zu groß ist die Angst, der Wähler könnte mündig werden und sich noch weiter von der Parallelgesellschaft des Bundestages abwenden. … Seit ihnen ernsthafte Konkurrenz erwachsen ist, die sich selbst mit medialem Dauerfeuer und ununterbrochener Diffamierung nicht mehr beseitigen lässt, herrscht Panik im Parteienstaat. Das Augenmerk liegt offenkundig auf der Eliminierung all jener Meinungsäußerungen, die aus dem rechten politischen Lager kommen. Es geht vor allem darum, den links-grünen Meinungskanon zu verteidigen.”

Donald Trump: “Es wird noch lange dauern, bis sich die Vereinigte Linke damit abfindet, dass nicht mehr einer der ihren auf dem amerikanischen Thron sitzt. Zur Amtseinführung Donald Trumps konnte die deutsche Journaille ihre Wut nicht laut genug in die Mikrofone schreien und ihre Verbitterung nicht wild genug in die Tastatur hämmern. … Dabei speisen sich die Beschimpfungen der politischen ‘Machtelite’ vor allem aus der Furcht, sie könne aus ihren Elfenbeintürmen vertrieben werden, in denen sie sich auf Kosten der Bürger so prächtig eingerichtet hat. … Der neue US-Präsident und seine über sechzig Millionen Wähler werden inzwischen in einem Atemzug mit AfD und PEGIDA genannt. … Und während man nicht müde wird, zu unterstreichen, dass nicht einmal die Hälfte der Wähler den neuen Präsidenten wollen, hat man noch nie bemängelt, dass bei der letzten Bundestagswahl fast 60% der Wähler die Union und ihre Kanzlerin verschmäht haben. … Nie hatten sie sich daran gestört, dass Trumps Vorgänger unzählige Kriege in der arabischen Welt angefacht und eine ganze Region destabilisiert hat. Vorsorglich hatte man Barack Obama per Nobelpreis gar die Absolution erteilt. Nun aber soll der Teufel persönlich im Weißen Haus sitzen.”

Terror: “Den Terror nennen Behörden, Redaktionen und Politik nur dann beim Namen, wenn sie vermeintlich einen Anschlag verhindert haben. … Wenn er stattgefunden und Opfer gefordert hat, dann darf er so nicht heißen. Hastig fördern Ermittler die benötigten ‘Beweise’ zutage: Hier ein herumliegendes Attest, dort ein Familienangehöriger, der die Ferndiagnose bestätigt. Im Zweifel reicht auch ein Nachbar, der schon immer wusste, dass der Täter nicht ganz dicht ist. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele amoklaufende Verrückte es in Deutschland seit 2016 gibt. … Die Tatsache, dass wir es immer wieder mit polizeibekannten Tätern zu tun haben, die eigentlich nicht mehr hier sein sollten, wirft die Frage auf, ob nicht irgendetwas grundlegend schief läuft in diesem Land. Vor allem aber darf die Frage gestellt werden, warum die psychische Erkrankung immer dann ins Feld geführt wird, wenn die Täter Abdul, Muhammad oder Fatmir heißen. Hat man jemals gehört, dass einem rechten Schläger eine Psychose attestiert wurde?”

Grüne: “Deutschland ist weit davon entfernt, sich von einer Sekte zu befreien, die das Land seit Jahren im Würgegriff hält. … Wir Deutsche sind offensichtlich anfällig für grüne Angstmacherei. Zwar wurden die meisten Horrorszenarien der Erfinder von Waldsterben und Ozonloch widerlegt, doch lassen sich immer noch Millionen von Menschen einreden, Umweltzonen führten zur Reduzierung von Feinstaubkonzentrationen und Elektroantriebe hätten eine vorteilhaftere Ökobilanz als Verbrennungsmotoren. … Um Klima oder Umwelt geht es den Grünen gar nicht. Es geht ihnen einzig um die Durchsetzung ihrer Ideologie, die der Mehrheit aufgezwungen werden soll. Erreicht wird dies durch das Wecken von Schuldgefühlen und das Schüren von Angst. In der Zuwanderungs- und Integrationsdebatte soll hingegen die Moralkeule jeden Widerspruch im Keim ersticken.”

Antisemitismus: “Der Antisemitismus ist zurück. Doch er ist nicht etwa bei der einheimischen Bevölkerung neu erwacht, so sehr sich Medien und Politik auch bemühen, dieses Zerrbild zu entwerfen. Nein, der neuerliche Judenhass ist zugewandert. … Nach der Entscheidung des amerikanischen Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen, hatten sich Tausende hasserfüllte Muslime an mehreren Tagen am Brandenburger Tor versammelt. Sie forderten die Vernichtung Israels und verbrannten Davidsterne. Sieben Jahrzehnte nach dem Sieg über die Nationalsozialisten marschieren damit wieder Antisemiten durch Berlin. Die Politik lässt sie gewähren und ihr Unwesen gar aus der sicheren Deckung der Religionsfreiheit heraus treiben. … So vehemt sich die geschäftsführende Bundeskanzlerin gegen ihren Erzfeind Donald Trump wendete, indem sie der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt eine Absage erteilte, so wenig hielt sie es für nötig, ebenso scharf die Anti-Israel-Hetze zu missbilligen. Dabei gehörte es einmal zur deutschen Staatsräson, unverbrüchlich an der Seite Israels zu stehen. Seit aber der Islam auch in Deutschland eine Wähler- und Wirtschaftsmacht bildet, will man Muslime auf keinen Fall verprellen. … So zu tun, als verfolge Trump völlig neue Ideen, zeugt außerdem von Unkenntnis. Schon die Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama hatten sich zu Beginn ihrer politischen Laufbahn zur Hauptstadt Israel bekannt. … In der Jerusalem-Frage beweist die einhellige Verurteilung Trumps, wie sehr sich die Welt vom islamistischen Terror hat einschüchtern lassen. Die Angst ist inzwischen so groß, dass alle politischen Entscheidungen nur noch mit dem Ziel getroffen werden, die muslimischen Führer nicht zu reizen. Gerade der Nahost-Konflikt zeigt uns aber seit Jahrzehnten, dass auch das größte Entgegenkommen eine Religion nicht besänftigen kann, deren Absolutheitsanspruch allgegenwärtig ist.”

Ein Buch eines Autors, der sich noch leistet, Klartext zu sprechen und sich des demokratischen Rechts der Meinungsfreiheit bedient, die schon längst beerdigt wurde. Zwei Voraussetzungen erfüllt Peymani, seine Wahrheiten zu verbreiten: Er ist Mitglied einer Partei und hat einen Migrationshintergrund. Diese Vorteile kann Sarrazin nicht für sich verbuchen. Es bleibt mir nach dem Lesen dieses Buches nur, mit Peymani laut zu brüllen:

“Es wird Zeit, dass Deutschland sich endlich ehrlich macht!”

Share

Bahnhof-Schubser tötet Kind in Frankfurt


Share
Und wieder eine Einzeltat

Es gibt mal wieder eine Einzeltat, die mich unfassbar wütend macht. Ein Eritreer, selber Vater dreier Kinder, schubst Kind und Mutter vor einen einfahrenden Zug im Frankfurter Bahnhof und das Kind stirbt, während sich die Mutter in letzter Sekunde retten kann.

Derartige Einzeltaten reihen sich täglich aneinander … und ergeben leider nicht eine wunderschöne kostbare Perlenkette. Nein, Eisenglieder, schwer und massiv, greifen ineinander und erschweren das freie Atmen, die freie Sicht und das freie Reisen. Unerwünscht auch weiterhin die “Freie Meinung” über Ursache und Wirkung von täglichen “Einzeltaten”. So werden also als erstes wieder Möglichkeiten diskutiert, wie Bahnhöfe sicherer gemacht werden können. Technische Sperren an Gleisen, verstärkte Videoüberwachung, Schranken und Zugangskontrollen – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Und zu all den durch Merkel in Deutschland importierten Messer-, Schubser- und Vergewaltigungs-Taten zeichnet sich unser Land aus durch das große “Schweigen der Belämmerten”, symbolisiert durch die drei bekannten Affen, die Mund, Augen und Ohren zuhalten. Dem gegenüber “das Reden der Wissenden”, die alles Geschehende schnellstmöglich dem politisch rechts-kriminellen Lager zuordnen.

Begonnen hat das große Schweigen und die gesamte Sicherheitsproblematik allerdings mit Merkels Türöffnung und ihrem Chaoszitat “Wir schaffen das”. Ihr zu Ehren wurden als erstes Markt- und Stadtplätze mit Beton-Pollern ausgestattet, die in Kürze ihren Namen trugen. Bunt angestrichen schienen sie die neue Schönheit dieser bunten Republik zu repräsentieren und sagen zu wollen: “Mein Name ist Merkel und ich sorge für deine Sicherheit!” Inzwischen haben die deutschen Städte alle für viel Geld Merkel-Poller in Alu, Stahl, Kunststoff, Beton, wassergefüllt usw. anschaffen wollen und für die Sicherheit ihrer Bewohner auch anschaffen müssen. Rostock beispielsweise hat schon 515.000 Euro für Anti-Terror-Poller und LKW-Absperranlagen ausgegeben. Fachleute halten die damit bisher getätigten Maßnahmen für wenig effektiv und für lückenhaft und so sind zur Beruhigung der nach Sicherheit Suchenden noch weitere 200.000 Euro zur Abwehr eventueller “Einzeltaten” bewilligt worden.
Merkel darf stolz auf sich sein. Während große Herrscher und wichtige Persönlichkeiten früher immer Denkmäler mit oder ohne Inschriften erhielten, die auf öffentlichen Plätzen anzutreffen waren, hat sie sich überall, in jeder Stadt, an jedem Platz millionenfach in Erinnerung gebracht und wird den Deutschen zeit ihrer restlichen Existenz erhalten bleiben.

Und nicht genug der “Neuen Fröhlichkeiten”. Wer im letzten und in diesem Sommer seine Freizeit in einem der noch vorhandenen Freibäder verbringen möchte, sollte erstens möglichst nicht weiblich sein und sich zweitens als Mann nicht in die Rolle eines Beschützers begeben. Das kann in beiden Fällen bei den herumirrenden Testosteronbomben zu Überschussreaktionen führen, die, da sie nicht sexuell entschärft werden können, muskel- und verbalwirksam explodieren. Gruppen von Jugendlichen und jungen Männern glauben zunehmend, überall dort für Randale sorgen zu können, wo sie sich in großen Gruppen oder gar als Horde von Krawallmachern zusammentun können. Am Samstag musste die Polizei ein Freibad wegen Hunderter aggressiver Jugendlicher räumen. Am Sonntagabend rückten die Beamten nach einer Prügelei erneut im Düsseldorfer Rheinbad an. Abermals musste das Freibad vorzeitig geschlossen werden. Bei den Randalierern handelte es sich ausschließlich um Personen nordafrikanischer Herkunft, die am Freitag im Bad aggressive Stimmung verbreiteten. Sie hatten Rutschbahn und Sprungturm übernehmen wollen und nur für sich beansprucht. Eine Bademeisterin sei bedroht worden. Weder Anweisungen der Schwimmmeister noch die einzelner Polizisten werden befolgt. Testosteronüberschüsse kennen keine Haltelinien, keine Autoritäten. Ausweiskontrollen und Registrierungen sowie Verbote sollen zukünftig für Ruhe und Ordnung sorgen. Und zusätzliche Sicherheitskräfte sollen in größeren Freibädern eingestellt werden – auch Syrer, von denen man sich Übersetzungshilfen verspricht. Der Satz des Peter Harzheim, Präsident des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister “Freibäder sind Orte der Kommunikation und der Erholung. Heute sind sie Orte des Schreckens“ trifft inzwischen für viele Orte, Stadtteile, öffentliche Räume zu, an denen Menschen sicher, frei und zufrieden leben wollen. Und fast niemand hätte sich darüber aufgeregt, dass auch Migranten, Flüchtlinge, Gäste unter ihnen gelebt hätten – mit einer einzigen Forderung: Sie hätten sich anpassen, benehmen und kommunikativ verhalten müssen. Keine Extrawürste für sie. Schließlich gab es ja auch keine Extrawürste für uns, die wir nach Merkels Formulierung schon länger hier leben.

Aber statt einer Gleichbehandlung und dem wunderbaren Satz im Grundgesetz “Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich” weiß inzwischen jeder, dass es sich um ein juristisches Märchen handelt.

Der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, der bei „Markus Lanz“ Dinge sagte, die der Merkelfreund und Mainstream-Moderator nur ungern hört, bestätigte das juristische Ungleichheitsprinzip bei der Strafverfolgung. Was das Strafrecht angeht, sei der Rechtsstaat „in weiten Teilen nicht mehr funktionsfähig“, so die drastische Warnung des Oberstaatsanwalts. Im März 2018 habe es in Berlin mehr als 8.500 nicht vollstreckte Haftbefehle gegeben, sagte Knispel. An weiteren passenden Beispielen mangelte es nicht. “Es gibt da Leute, die lachen die Justiz aus“, sagte der Jurist weiter. „Es werden Polizisten, Ärzte, Rettungskräfte angegriffen und mit Steinen beworfen. Ein politischer Justizgipfel, der stattfand, versprach, 2000 Staatsanwälte und Richter in ganz Deutschland mehr einzustellen” – eine lächerliche Zahl in Anbetracht der Akten, die sich auf den Schreibtischen der Justiz stapeln.

Ein Rechtsstaat, der sich solche Zustände leistet, ist weder ein Rechtsstaat noch eine Demokratie. Erstaunlich, dass bei Größen wie Hoeneß, Beckenbauer, von der Leyen, Merkel und sonstigen immer zig Rechtsanwälte aus dem Hut gezogen werden, die dafür sorgen, dass es Menschen gibt, die vor dem Gesetz gleicher sind.
Es gibt nach Meinung des Bürgers nur zwei Möglichkeiten, gegenüber der Justiz einen Sonderstatus zu besitzen: Geld haben oder Migrant sein. Ich hätte also keine Chance!

In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. (Kurt Tucholsky)

Share

Was interessiert das Geld der Steuerzahler …


Share
… wenn es darum geht, Macht unter “Dach und Fach” zu bringen?

Ja mei – da haben die Politiker in Berlin nach ihren letzten Aufführungen von Komödien und Tragödien endlich Sommerpause und reisen ab in den Urlaub … kurz darauf ertönt Muttis Rückruf! Das erinnert daran, wie ALDI Süd und Nord gerade das gemischte Hackfleisch der Tillman’s Qualitätsmetzgerei GmbH zurückruft. “Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass (…) kleine, rote Kunststoff-Fremdkörper enthalten sind”, so das Unternehmen. Bei der Rückrufaktion des gesamten Parlaments kann nicht ausgeschlossen werden, dass Mengen von Steuergeldern verschwendet werden.
Merkel rief … und nicht alle kamen. Zu einer 99 Minuten dauernden Sondersitzung erschienen nur drei Viertel der Abgeordneten. 172 der insgesamt 709 Parlamentarier (24,25 Prozent) waren entschuldigt abwesend, wie aus dem Sitzungsprotokoll hervorgeht. Nach Angaben der Bundestagsverwaltung lässt sich nicht sagen, wie viele weitere Abgeordnete unentschuldigt fehlten. Jedenfalls kehrten hauptsächlich Linke und Grüne nicht nach Berlin zurück. Ob entschuldigt oder unentschuldigt nicht anwesend … ein lächerlicher Betrag von 100 bzw. 200 Euro wird von ihrer monatlichen steuerfreien Aufwandspauschale von 4418 Euro dafür als “Strafzoll” abgezogen.

Mehrere Fragen drängen sich auf in Anbetracht dieser Berliner Sommer-Inszenierung:
– Warum muss AKK sofort vereidigt werden?
– Warum hat von der Leyen nicht die Verpflichtung, ihr Ministeramt nach der Sommerpause an AKK ordnungsgemäß und geordnet zu übergeben?
– Welche Bezahlung erhält von der Leyen, die ja bis zum 1. November ohne Job ist?
– Wieviel kostet den Steuerzahler diese Merkelsche Extrawurst?

An dieser Stelle möchte ich den Skandal einfügen, der sich jedes Jahr aufs Neue abspielt. Die Sommerferien beginnen und die Kurve der arbeitslosen Lehrer steigt sprunghaft an. Der Mohr (Lehrer) hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr (Lehrer) kann gehen. 15.000 Lehrer fehlen allein in NRW an unterschiedlichen Schulformen, insgesamt in Deutschland über 40.000, wovon derzeit rund 10.000 Lehrerstellen gar nicht besetzt sind und etwa 30.000 Stellen notdürftig mit Nichtlehrern, Seiteneinsteigern, Pensionisten und Studenten. Es sei der schlimmste Lehrermangel seit 30 Jahren in Deutschland. In Ländern wie Berlin oder Sachsen müsse von einem Bildungsnotstand gesprochen werden. “Das ist ein Skandal. In Berlin sind 70 Prozent der neu eingestellten Lehrer im Grundschulbereich Seiteneinsteiger ohne jegliche pädagogische Vorbildung”, berichtet Hans-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Die Rechenkünste und der Ideenreichtum der Kultusminister über Jahre hinweg werden mit diesen skandalösen Zuständen ad absurdum geführt. Sie sind das Bildungsübel in Deutschland und deshalb auch überflüssig wie ein Kropf.

Während sich ein Lehrer nun leider bei Arbeitslosigkeit keinen Sommerurlaub leisten kann, haben unsere fähigen drei Karriere-Damen weder finanzielle noch juristische Probleme. Sie können alle schalten und walten wie sie wollen und Steuergelder zu sämtlichen Fenstern hinauswerfen. Als Verteidigungsministerin verdiente von der Leyen 16.254 Euro brutto im Monat. Hinzu kam eine jährliche steuerfreie Pauschale von circa 3.681 Euro. Als EU-Kommissionspräsidentin wird sie künftig 25.500 Euro brutto im Monat verdienen. Hinzu kommen einige Zulagen wie Umzugs- und Reisekosten sowie eine Aufwandsentschädigung von etwa 1.400 Euro. Das entspricht insgesamt einem Bruttojahresgehalt von mindestens 322.800 Euro! Die Bundeskanzlerin erhält etwas mehr als 333.000 Euro.
Lesenswert, was die neue EU-Kommissionspräsidentin an Plänen hat und alles verspricht. EU-Haushaltskommissar Oettinger rechnete die Wahlversprechen der neuen Kommissionschefin zusammen und stellte fest: Das Ergebnis von rund 30 Milliarden Euro sprengt den bisherigen Etat.
Und in diesen Betrag sind die Millionen für von der Leyens zukünftige Beraterverträge noch gar nicht mit einberechnet!

Wer heute nicht geeignet ist, wird es morgen noch weniger sein. (Ovid)

Share

Der deutsche Irrsinn beginnt mit der Geburt


Share
Einladung zum Pekip … (Was ist das denn?)

Was in Kindergärten heute an Erziehung stattfindet, habe ich in einem Beitrag beschrieben, in dem die Broschüre „Ene, Mene, Muh – und raus bist du!“ im Mittelpunkt stand. Heute gibt es neuere Erkenntnisse im Erziehungswesen.

Ein Freund ist zum zweiten Mal Opa geworden, schob seinen älteren Enkel durch die Straßen und traf auf mich. Auf meine Nachfrage, ob es dem Jüngsten und seinen Eltern gut gehe, antwortete mir der versierte Opa: Ja, die sind gerade beim Pekip. „Pekip“, wiederholte ich, „was ist das denn?“ Und Opa klärte mich auf: „Da treffen sich Mütter mit ihren Babys, die alle nackelig auf warmem Untergrund herumrollen und ihre Körperlichkeit genießen.“ Ich staunte nicht schlecht und nur, weil es ein Freund war, traute ich mich, darauf zu bemerken: „Hilfe, sowas hatten wir schon mal, damals hießen die Treffpunkte Kinderläden und ihre sexuellen Genießer darin Cohn-Bendit und Konsorten.“ Nun klingt Pekip nicht nur nach einem überholten 68er-Konzept, die Idee stammt tatsächlich aus den sechziger Jahren. Der Prager Psychologe Jaroslav Koch lieferte zu dieser Zeit die Grundgedanken. Das eigentliche Programm entwickelten Anfang der siebziger Jahre die Bochumer Psychologin Christa Ruppelt und ihr Mann, der Sozialwissenschaftler Hans Ruppelt.

Zu dem Zeitpunkt des anfangs genannten Treffens hatte ich den Artikel in der WAZ „Wenn das eigene Kind trans* ist“ noch nicht vorliegen. Der erschien am 19. Juli und begann wie folgt:

Ein Kindergarten in Duisburg kurz vor Weihnachten. Bei der morgendlichen Runde fragen die Erzieherinnen: „Was wünscht ihr euch?“ Die meisten erzählen von einer besonders schönen Puppe oder einem richtig coolen Bagger. Doch plötzlich platzt es aus einem Kind förmlich heraus: „Ich wünsche mir eine Scheide.“ Das Kind heißt zu diesem Zeitpunkt Henrik*, hat einen  Penis und möchte unbedingt ein Mädchen sein.

Ich habe selber zwei Kinder und in Essener Kindergärten Geld für mein Studium mit dem Unterricht der „Musikalischen Früherziehung“ verdient. 30 Jahre Arbeit als Pädagogin in Grund- und Hauptschulen hat glückliche, zufriedene und lebenstüchtige Menschen hervorgebracht, die mit ihrer Sexualität zur Schulzeit im Reinen waren. Ja, ich höre schon die linksrosarotgrünen Unkenrufe dazu: „Es gab kein Bewusstsein dafür … es war verpöhnt … die Aufklärung darüber fehlte … usw. usw.“ Ich antworte darauf: „Es gab noch Kinder“ oder besser gesagt „Kinder waren noch Kinder“ oder am besten gesagt „Kinder durften Kinder sein“. Das heißt: „Ihre Welt war phantastisch, erforschbar, erlebbar und ertastbar und nichts wurde ihnen aufgebürdet, was nicht zuvor kindgerecht zubereitet und entwicklungsentsprechend überdacht war.

Heute allerdings sollen in Kindergärten angepasste und liebe Kinder mit Zöpfen und konservativer Bekleidung auf rechte Herkunftsfamilien hin überprüft werden und es soll bereits hier die Suche nach der sexuellen Identität beginnen. Und wer glaubt, dass dafür der Kindergarten noch ein zu früher Zeitpunkt ist, der erfährt aus dem WAZ-Artikel noch Wundersames mehr. „Es fing alles an, als Henrik zwei Jahre alt war“, erzählt Henriks Mutter. „Aber da habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Es ist ja nicht schlimm, wenn Jungs Pink oder Rosa mögen.“ Doch als Henrik auch im Alltag ein pinkfarbenes T-Shirt tragen möchte, muss sich die Mutter erst von den Erzieherinnen überzeugen lassen, dass das vollkommen in Ordnung sei. Sie vertraut auf den Rat der Pädagoginnen und erlaubt ihrem Kind, Kleider zu tragen.

Die Geschichte endet damit, dass Henrik jetzt Hanna heißt, viel glücklicher ist als jemals zuvor und alle Beteiligten ebenfalls, weil sie wissen, alles richtig gemacht zu haben. Den letzten Satz dieses Artikel spricht Henriks* Mutter: „Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft toleranter wird.“

Und ich wünsche mir, dass die Gesellschaft kritischer, gebildeter und sozialer wird. Aber meine Chancen, dass sich dieser Wunsch zu meinen Lebzeiten erfüllt, sind äußerst gering. Alles deutet darauf hin, dass jeder geistige Blödsinn den Anstrich der Wissenschaftlichkeit verpasst kriegt – so wie mit der Genderei passiert, die das Geschlecht für eine sozialisierte Machart hält und der Biologie, der Natur und der Medizin ihre Ideologie überstülpt mit dem Anspruch, gottähnlich zu wissen, dass die Stunde der Mensch-Neuerschaffung gekommen ist. 

Ein weiterer Weg für unsere „linken Alleskönner und Besserwisser“ ist es, ihre Wahrheiten in das zu hüllen, was sie uns und der Welt als Kunst, Satire, Theater verkaufen. Und selbst die Justiz fällt auf diese „Künstler“ rein und richtet sich nach dem Prinzip „Die Würde der Kunst ist unantastbar“. Die Würde der durch ihre „Kunst“ verunglimpften, diffamierten, verhöhnten Menschen darf dabei ruhig übersehen werden – wie bei der Berliner Schaubühne mit den Frechheiten des Regisseurs Falk Richter geschehen.

Wichtig, dass beim Kampf Links gegen Konservativ (ich wähle hier bewusst nicht die Bezeichnung „Rechts“, die auch falsch wäre) immer Links gewinnt. Schließlich sitzt, wohin man auch schaut, die Erbschaft der 68er auf tausend Stühlen und Posten dieser Republik. Allein im Medienbereich geht es längst zu wie in Polen seit Kaczynski. Dort wurden die Regierungsfernen von den Kameras, aus den Redaktionen und Gerichtssälen entfernt, woran speziell die deutsche Regierung Anstoß nahm. Und was ist in Deutschland anders? Nichts, nur die Frechheit, sich moralisch auf dem rechten Weg zu fühlen und nicht nur seine Kritiker im eigenen Land, sondern auch noch andere Regierungen zu verhöhnen und zu verunglimpfen.

Wenn das Recherchenetzwerk CORRECTIV Beweise dafür vorlegt, dass eine Frühsexualisierung der Kinder in Deutschland nicht vorliegt, dann darf sich jeder Leser, der weiß und erfährt, dass George Soros der Geldgeber der dort beschäftigten Journalisten ist, sein eigenes Bild machen. Dieses Netzwerk ist zusammen mit der Amadeo Antoniu Stiftung ein weiteres Zensurbüro des ehemaligen Justizministers Maas. Überall, wo Soros dranhängt, geht es um Geld und die damit getätigte Beeinflussung von Meinung. Geld und Gewissen sind unvereinbar, sagt ein arabisches Sprichwort. CORRECTIV ist auch deshalb für mich keine seriöse Informationsquelle.

Wenn man Leute mit der Brieftasche geködert hat, werden ihre Herzen und Köpfe folgen. (Fern Naito)

Share

Reden wir über Männer


Share
… denen es reicht!

Nach meinem Satire-Aufschrei: “Sag mir, wo die Männer sind! habe ich mich auf die Suche gemacht und tatsächlich auch welche gefunden. Mit drei Exemplaren dieser Spezies kann ich hier dienen.
Zwei davon kümmern sich und äußern sich zum aktuellsten Thema der Deutschen: Klimawandel unter dem Aspekt der scheinbaren Bringschuld der Deutschen. Mit einem weiteren Beispiel präsentiere ich einen Mann, der öffentlich im TV die geringe Leistung Angela Merkels als deutsche Kanzlerin bewertete.

Der erste Mann mit Meinung heißt Konrad Adenauer, ist der Enkel des damaligen Bndeskanzlers Konrad Adenauer, CDU-Mitglied, Kölner Bürger und Meinungsbesitzer.

Adenauer beklagt den Klimawahnsinn in Deutschland, fordert kühlen Sachverstand statt der gegenwärtigen Aufregung, die an Massenhysterie grenzt. Statt der sinnlosen Emotionen seien Rationalität und Versachlichung angebracht. Dazu hantiert Adenauer mit Zahlen als Antwort auf seine fast rhetorische Frage: “Wissen denn diese Leute überhaupt etwas von dem CO²-Gehalt der Luft?” Seine Antwort: Sie besteht zu 21% aus Sauerstoff und zu 78% aus Stickstoff. So verbleiben für die Edelgase und CO² insgesamt gerade einmal 1%. Das Kohlendioxid (CO²) beträgt 0,038% unserer Atmosphäre und ist daher zu vernachlässigen. Von diesem Kohlendioxid produziert die Natur selbst 96%, also ohne menschliches Zutun. Der Mensch verursacht also nur 0,00152% des Kohlendioxids. Daran ist Deutschland wiederum mit 3,1% beteiligt, das sind 0,0004712%.
Was immer Deutschland an diesem Prozentsatz verändert … es hat für den Globus keinen Effekt. Dafür 50 Milliarden jährlich dem Steuerzahler aufzubürden, sei eine Zumutung.

Adenauer wendet sich direkt an Greta Thunberg mit der Aufforderung, sie möge doch erst einmal die Länder missionieren, die dabei sind, ihre massive CO²-Erzeugung noch weiter zu steigern – nämlich China (9839 Millionen Tonnen CO²), die USA (5270 Millionen Tonnen CO²), Indien (2467 Millionen Tonnen CO²) und Russland (1693 Millionen Tonnen CO²). Deutschland mit seinen 799 Millionen Tonnen CO² könne zur weiteren Verringerung kluge und vernünftige Ideen  entwickeln, solle aber seine dumme Hysterie beenden. Schließlich sei gar nicht einmal sicher, ob das Kohlendioxid wirklich unser Klima verändert. “Forscher sagen, dass die Steigerung des Kohlendioxids erst einem Erwärmungsplus folgt, nicht umgekehrt.”
So die Worte eines lebenden, denkenden und angstfrei sprechenden Mannes. Ich danke ihm dafür.

Über Merkels Matriarchat und ihren Joker “von der Leyen”, mit dem sie wieder einmal die Männerwelt überrumpelte, ließ sich der Presseclub am letzten Sonntag aus. Einer der Diskutanten war Stephan Götz-Richter, U.S.- Korrespondent für den „Rheinischen Merkur“, Kolumnist für „CEO Magazine“ und für eine Vielzahl internationaler Zeitungen, Magazine und Fernsehsender. 2000 gründete Stephan Götz-Richter das Online-Magazin „The Globalist“. Dieser Mann traute sich doch tatsächlich – vielleicht zum ersten und gleichzeitig letzten Mal – die Untätigkeit Merkels zu benennen und zu kritisieren. Ungewohnte Worte landeten in den Wohnzimmern der Zuschauer und man fragt sich, warum ein Mann allein auf weiter Flur Dinge erkennt und benennt, die das gesamte deutsche Parlament mit Ausnahme der AfD nicht auf dem Schirm hat. Es lohnt sich, dem Herrn Richter einige Minuten Aufmerksamkeit zu schenken.

Norman Klein soll hier der dritte Mann im Bunde sein, der mit seinen Youtube-Videos und seinem Kanal “Norman Investigativ” den Zuschauer beeindruckt. Sein Beitrag “Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel” ist eines seiner Videos, das angeschaut werden muss, um einmal mit anderen Augen als mit den von der buntrotgrünen Öffentlichkeit gewünschten auf das Klima zu blicken. Vielleicht ist es gar nicht mehr wichtig, was wer in diesem Land glaubt und wie sich selbst Wissenschaftler kaufen, beeinflussen und benutzen lassen. Es geht vielmehr um das, was das neue Matriarchat als Spielplan fürs Marionettentheater plant und umsetzt und was dazu gewesene Männer oder verbliebene Männer zu sagen, besser nicht zu sagen haben.

“Ich habe immer gesagt, dass ich die starre Quote nicht will.(…) Natürlich weiß ich, dass der Frauenanteil mit der Quote mit höherer Wahrscheinlichkeit steigt. Dennoch widerspricht die Quote meiner Auffassung von freiwilligem menschlichem Handeln.”
(taz, Angela Merkel, 12.11.1994)

„Unser Ziel muss Parität an allen Stellen sein“, Allerdings könne man Frauen nicht einfach in die gleichen Strukturen wie Männer pressen. „Wir müssen auch offen sein, die Struktur der Arbeit zu verändern“. (Merkel am 15. Juli 2019)

Share

Sag mir, wo die Männer sind!


Share
Wann wird man je verstehn?

Das Lied “Sag mir wo die Blumen sind” (englischer Titel: Where have all the flowers gone?) ist ein Antikriegslied. Es wurde von Peter Seeger geschrieben. Die deutsche Version des Liedes sangen zahlreiche Interpreten, darunter Marlene Dietrich, Nana Mouskouri und Hildegard Knef. Dieses Lied hat mich zutiefst berührt und man verzeihe mir, dass ich mich hier zweier wiederkehrender Zeilen bediene, die den Beginn und das Ende einer jeden Strophe kennzeichnen.

“Wann wird man je verstehn, wann wird man je verstehn?” Diese Zeilen leihe ich mir heute aus, um nachzufragen, wann der Deutsche, wann der Europäer endlich verstehen wird, was hier vor sich geht, welches schmutzige Spiel mit ihm gespielt wird? Da reisen zwei Männer auf Steuerkosten quer durch Europa, um sich als Kandidaten für die Wahl des Nachfolgers von Jean Claude Juncker den Regierungen vorzustellen. Wer allerdings landet auf dem Siegertreppchen? Ursula von der Leyen … nachdem Merkel den polnischen Regierungschef telefonisch dazu brachte, die 25 Stimmen der PiS-Partei für von der Leyen zu organisieren. Ohne diese polnischen Steigbügelhalter würde von der Leyen heute keine Beförderung aufs höchste europäische Ross erhalten haben. Küngelei in den Hinterzimmern gilt als Merkels Spezialität – auf diese Art landete nun auch AKK als Verteidigungsministerin bei der Bundeswehr. Waren das Zeiten, als sich die Forderung des Altkanzlers Helmut Schmidt noch erfüllte, der verlangte, dass ein Verteidigungsminister auch gedient haben musste.

Bei von der Leyen hatte nicht einmal eines ihrer Kinder gedient. Von Schmidts Wunschvorstellung sind wir heute meilenweit entfernt. Statt gedient zu haben, führen heute Frauen mit Taft-Frisuren, Sehschwäche, Lippenstift und Wimperntusche das Regiment. Statt zusammengeschlagener Hacken und windschnittiger Frisuren wurden Kitas, Teilzeitdienste, familienfreundliche Dienstzeiten und Pflichtkurse über sexuelle Vielfalt in der Truppe installiert, um mit Streicheleinheiten die Arbeitsmoral und Motivation der Soldaten zu gewährleisten. Diese Eia-Pupeia-Mentalität kann nur von Frauen mit Muttergefühlen erzeugt und für gut befunden werden. Ob das militärische Spielzeug wie Gewehre, Hubschrauber, Panzer, U-Boote oder sonstige in Schuss und einsatzfähig sind, ist nur noch zweitrangig.

Sag mir, wo die Männer sind, kann da nur noch schmerzhaft gerufen werden. Sie sind abgetaucht, geflüchtet, entfernt worden, niedergeknüppelt, isoliert, verabschiedet, versteckt, weggelaufen, mundtot gemacht und zum Schweigen gebracht. Vereinzelte Exemplare melden sich ab und zu mal zu Wort, um Pausen zu füllen, Applaus zu spenden und eine laute Schnappatmung zu tätigen. Danach begeben sie sich wieder in die zweite Reihe, um in der Warteschleife auf ihren nächsten Einsatz zu warten.

Sag mir, wo die Männer sind!
Drei Frauen – Merkel, Kramp-Karrenbauer, von der Leyen – und die ganze Männerwelt salutiert. Soldaten, Minister, Parlamentarier der CDU/CSU, der SPD und der Grünen, nicht genug … jetzt auch noch die europäische Männerwelt! Schon 2013 hatte sich von der Leyen mit der Forderung nach einer gesetzlichen Frauenquote hervorgetan, die sie jetzt wieder auf ihrer Agenda hat. Sie selber ist ja der wandelnde Beweis dafür, was sich alles ändern wird, wenn mehr und mehr Frauen an die Macht kommen: Dummsprech, Verschwendung, Ignoranz und Machtbesessenheit in höchster Vollendung.

Sag mir, wo die Männer sind!
Wo sind die Kerle, die Machos, die Persönlichkeiten, die Individuen, die Männer … ihre Meinungen, ihr Testosteron, ihre Stimme, ihre Aggression, ihr Einsatz, ihr Kampfgeist, ihr Stolz, ihr Selbstbewusstsein? Wo sind die Männer, die Nein sagen, Widerstand leisten und sich trauen, der scheinbar alternativlosen Gender-Power  der Mittelmäßigkeitinnen  zu widersprechen?

Sag mir, wo diese Männer sind!
Wann wird man je verstehn? Wann wird man je verstehn?

Lobbycontrol: Europa nicht den Konzernen überlassen! Appell bittet um Ihre Unterschrift.

 

 

Share

Emmanuel Macron – militärischer Muskelmann


Share
Französischer Nationalfeiertag 2019

Da ist der Blick nach Russland völlig überflüssig. Putins Machtdemonstration auf dem Roten Platz mit all dem Kriegsgedöns und den Stechschrittsoldaten kann ganz in unserer Nähe bewundert werden. Am Nationalfeiertag der Franzosen durften wir Europäer Macrons Militärspielzeug auf den freigeräumten und abgesperrten Champs-Ély­sées bewundern. Waffen, Panzer, Flagge, Nationalhymne bedienen den Patriotismus der französischen Linken, die im Gegensatz zu den deutschen Linken mit den nationalen Symbolen keine Probleme haben. Dass die SPD oder die Grünen in Berlin zum Tag der Deutschen Einheit eine national-patriotische Militärschau dulden oder sogar verlangen würden, ist schlicht unvorstellbar. Deutsche dürfen heute darüber dankbar sein, denn was wäre das für eine Peinlichkeit, wenn die vorgeführten Maschinerien plötzlich bei der Vorführung ausfallen und die verrosteten Panzer auf der Strecke liegenbleiben. Deutschland hat keine Vorführtruppen und es braucht auch keine. Da bringt die in Frankreich anwesende deutsche Kanzlerin lieber ein paar ihrer Soldaten-Jungs mit und lässt sie im Gleichschritt mit den Franzosen marschieren. Die Gäste staunten dann auch nicht schlecht über die vorgeführte modernste Militärtechnik des neuen Sonnenkönigs: “An der Tribüne flogen Drohnen vorbei; in einer Mini-Choreografie fuhren Roboter vor den Staats- und Regierungschefs auf und ab, die sich nicht via GPS, sondern mithilfe künstlicher Intelligenz im Raum orientierten. Dazwischen rannten zwei Soldaten hin und her, die Exoskelette getragen haben sollen, jene Roboteranzüge, die ihren Trägern übermenschliche Kräfte verleihen. Höhepunkt war jedoch der französische Jetski-Rennfahrer Franky Zapata, der mit einem Gewehr in der Hand auf einem sogenannten Flyboard hoch in der Luft flog. Die mit Düsenantrieb ausgestattete Mini-Plattform soll bis zu 190 Kilometer pro Stunde schnell fliegen können.”

Und weil das alles nicht reicht, kündigt Macron noch den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos an. Er wird der französischen Luftwaffe noch ein Raumfahrtprogramm gönnen, um auch im Weltraum die Sicherheit Frankreichs zu gewährleisten. Der Weltraum sei ein “neuer Bereich der Konfrontation”, sagte er. Die NATO hatte schon im Juni  eine Weltraum-Strategie beschlossen. Man will sich darauf vorbereiten, dass Kriege künftig auch im Weltraum stattfinden könnten. Diese Welt und ihre Machteliten haben scheinbar nichts verstanden und nichts hinzugelernt. Wie passt in diesen Unfug eigentlich das große Thema Klimaschutz hinein?

Außer Deutschland haben auch diejenigen Länder Mitmarschierer zum französischen Nationalfeiertag entsendet, die sich im letzten Jahr Macrons Interventionsinitiative angeschlossen hatten.
Deutschland, das seit Jahren die Bundeswehr und ihre Gerätschaften hat verkommen lassen, darf sich glücklich schätzen, sich unter den militärischen Schutzschirm der Franzosen zu begeben. Dass Merkel dafür das Portemonnaie weit öffnen muss, ist verständlich und ganz im Sinne Macrons.

Wer sich fragt, was Macron mit seinem Vorstoß in und für Europa beabsichtigt, muss seine Reden und seine Briefe lesen und sein Angebot an Deutschland richtig verstehen. Umsonst ist der Tod – das gilt auch für Europa. Frankreich wird die großspurigen Pläne Macrons nicht finanzieren. Mit der Erneuerung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages in Zeiten von wachsendem Nationalismus Anfang des Jahres dürften die erforderlichen Finanzspritzen schon einmal gesichert sein. Und diese wurden um so erforderlicher, je lauter die Forderungen der Gelbwesten in Frankreich ertönten. Der Verzicht auf die Ökosteuer-Erhöhung bedeutet für den Staat 2019 Mindereinnahmen von vier Milliarden Euro. Hinzu kommen Ausgaben für Heizkostenzuschüsse und andere Hilfen, die von der Regierung schon zu Beginn der Gelbwesten-Krise zugesagt wurden. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass 2019 ein Staatsdefizit in Höhe von 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung zu befürchten ist und Frankreich den EU-Grenzwert von drei Prozent überschreiten könnte.

Nun, das deutsche Dreimädel-Haus, bestehend aus Merkel, AKK und von der Leyen, wird schon dem französischen Charmeur huldigen und ihn für seinen Europa-Einsatz fürstlich entlohnen. Wie schon gesagt, kommt sein Einsatz ja schließlich auch den “reichen” und unfähigen Deutschen zugute.

Share

Der Grabgesang der SPD geht weiter


Share
Sarrazins Ausschluss aus der SPD

Die SPD-Schiedskommission Charlottenburg-Wilmersdorf hat beschlossen, dass Sarrazin aus der SPD geworfen werden darf. Das führt zu Begeisterung in Berlin. „Es ist gut, dass der Rassist rausfliegt und damit die SPD nicht länger missbraucht, um seine rechte Hetze zu verbreiten“, sagte der Vize-Landeschef der Partei, Julian Zado, dem Tagesspiegel. Schön, dass sich die SPD mal wieder richtig freut – warten wir die nächste Wahl ab!

Nicht der Wahrheitsverkünder, der Whistleblower bekommt als Bewahrer von Recht, Ordnung und Transparenz  den Demokratie-Orden. Nein, er erhält den Abgesang seiner Würde, seiner Zugehörigkeit und seiner Rechte.

Nicht der Fleißige, der Recherchierer, der nach der Wahrheit Suchende erfährt Lob, Anerkennung und Bewunderung. Nein, die Dumpfbacken, Blödquatscher und Nichtswisser geben den Ton an, bestimmen die Richtung und entledigen sich jeder Auseinandersetzung.

Mit fast vorbildhafter Gradlinigkeit stürzen sich die Volksparteien in die Eiswasserpfützen der schmilzenden Gletscher. Das nenne ich die politische Form des Klimawandels. Macht schmilzt dahin und bildet einen Tümpel aus Besserwisserei, Überheblichkeit und Versagen. Mit Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Demokratie und ihr hohes Gut der Meinungsfreiheit können die Großmäuler der Spezies „Wenn die BUNTEN statt NATIONALEN Fahnen wehen“ nicht mehr punkten. Und so wird dem SPD-Mitglied Sarrazin nun endlich nach mehreren Anläufen der Garaus gemacht. Schon mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ bugsierte er sich auf die Abschussliste seiner Partei. Sein Parteiausschluss scheiterte allerdings daran, dass man Sarrazin keine Lügen, Falschaussagen und widerlegbare Stellen in seinem Buch nachsagen konnte.

Für mich ist Sarrazin ein Sachbuchautor, der den Recherche-, Statistik- und Realitätsgehalt seiner Aussagen beamtisch genau verfolgt und weder reißerische noch werbewirksame noch populistische Methoden anwendet. Er wählt lieber die trockene, fast schon langweilige Aussage zur Wiedergabe der Wirklichkeit statt der grünlings gemainstreamten Wunschrealität. Kein „Ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt“, sondern ein  „Guck hin, beschreibe, begreife und beurteile“.

Natürlich stellt ein solcher Mensch ein gehöriges Gefahrenpotential dar für die rosarot gepinselten Traumtänzer und unsere journalistische und politische  Mainstreamgarde. Mit allen Mitteln muss da verfahren werden. Da interessiert es nicht, dass etwa die Hälfte der Bundesbürger einer Studie zufolge den Islam als Bedrohung wahrnimmt. Einer der peinlichsten Fehler Sarrazins soll laut Johanna Pinks Rezension darin bestehen, dass er sich bei der Zahl der Suren um eine vertan hat.
Dann kann der Rest ja so peinlich nicht sein.

Meine persönliche Meinung nach Lesen dieses Buches ist: Sarrazin hätte sich diese Kleinstarbeit mit dem Koran, mit Tabellen und Zahlen sparen können. Sein Buch mit wirksamen und mich zum Teil überzeugenden Aussagen hat er längst mit „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlicht. Den Koran zu lesen, ist für jeden Bürger ein Gewinn, ihn zu interpretieren, sollten wir den Menschen überlassen, die wie Abdel-Samad, Bassam Tibi, Necla Kelek, Seyran Ates, Ahmad Mansour und viele andere den Islam von innen, von Kindheit und Erziehungsbeginn an kennen und leben. Einer Johanna Pink, Professorin für Islamwissenschaft und Geschichte des Islam am Orientalischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg bringe ich genauso viel Skepsis entgegen wie all den Professorinnen, die als Gender-Professorinnen an unseren Universitäten „neue Wissenschaften“ für „neue“ Menschen erschaffen. Da stimme ich doch eher der Aussage Sarrazins zu, der sagt: „Die Religion des Islam hat eine mental prägende Kraft […] zu den besonders problematischen Aspekten gehören die Stellung der Frau, die große demografische Dynamik der Muslime, ihre überdurchschnittliche Kriminalität sowie die immer noch wachsende islamistische Bedrohung.”

Was sich die katholische Kirche inzwischen politisch leistet, stößt bei mir als Katholikin lange schon auf große Ablehnung und auf großes Unverständnis. Wenn also der Islambeauftragte des Erzbistums Köln Thomas Lemmen sich zu der folgenden Bewertung über Sarrazin hinreißen lässt, er sei niemand, der auch nur im Entferntesten in der Lage wäre, den Koran auszulegen, dann frage ich mich, warum die katholische Kirche heute nicht mehr in der Lage ist, die Bibel entsprechend auszulegen und anzuwenden. Lemmen erinnert mich an Merkel, die das wichtige Buch Sarrazins zwar nicht gelesen hatte, es aber trotzdem für wenig hilfreich hielt. Bei Lemmen heißt es: „Sarrazin liest den Koran, ohne ihn zu verstehen, und gibt seine Meinung der Dinge wieder. Das ist keine Auslegung, das ist im Grunde so, wie wenn ich ein Buch über den Finanzmarkt schreiben würde, dann würde genau ein solcher Unsinn herauskommen wie das Buch, das er nun vorgelegt hat.“

So wie heute die von den „Bilderbergern“ längst nominierte von der Leyen die Präsidentschaft des Europäischen Parlaments erhalten hat, so steht fest, dass jedwede Kritik (auch diejenige Sarrazins) zukünftig der Vergangenheit angehören wird. Der Gendermensch unterliegt der Political Correctness und seit Unterzeichnung des Migrationspaktes auch dem Verbot, Kritik über den Umbau der Welt, über Flüchtlingspolitik, über Umsiedlungspläne der UN usw. zu üben.

Es erscheinen jährlich zwischen 70.000 und 90.000 Bücher in Deutschland. Wieviele davon sind eine wirkliche Bereicherung des Wissens und der Unterhaltung? Ich habe schon Bücher in Händen gehalten, die mit einem derartigen Blödsinn und Schrott gefüllt waren, dass man sich nur wunderte, dass der Verfasser dafür einen Verlag gefunden hatte. Aber wahrscheinlich dienen sie im Gegensatz zu Sarrazins Ansinnen dem legalen Zweck, die Verblödung der Gesellschaft voranzutreiben, damit fragwürdige und schwierige Sach- und Zustandsbücher a la Sarrazin erst gar nicht mehr geschrieben werden.

Während sich jeder entscheiden kann, ob er Sarrazins Buch kauft und liest, ist von unserem Steuergeld, ohne uns zu fragen eine Bullshit-Studie vom deutschen Umweltbundesamt in Auftrag gegeben worden mit dem hirnrissigen Titel: „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse … erstellt im Rahmen des Forschungsvorhabens „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Wirkungsanalyse, Interdependenzen mit anderen sozialen Kategorien, methodische Aspekte und Gestaltungsoptionen“, in der mit einem Schlagwortrepertoire herumgeworfen wird, das ohne Sinn, Inhalt und Verstand den geistig dekadenten Zustand deutscher Scheinwissenschaft wiedergibt. Hier ein Auszug aus der Broschüre der Genderinnen, die für diesen Mist Geld kassieren: „Ziel der Schrift ist es, mittels einer systematisierten Analyse der Wirkungsmechanismen zwischen Klimapolitik und Genderdimensionen die Frage zu beantworten, ob und in welchem Ausmaß eine geschlechtergerechte Gestaltung der Klimapolitik ihre Wirksamkeit erhöhen und damit zu zusätzlichen Effekten bei der Verringerung von Treibhausgas-Emissionen führen, Vulnerabilität vermindern und Anpassungsfähigkeit erhöhen kann, und auch, inwieweit eine geeignete Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen kann.“

153 Seiten Klugscheißereien vom Feinsten mit nur dem einem Ziel, Wetter, Klima, Universität, Wissenschaft, kurz Deutschland mit aller Macht in ein Gender-Paradies zu verwandeln. Nein danke, da lese ich doch lieber Sarrazin.

Share