DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Das Phänomen Greta Thunberg – Die Hintergründe der Kinder-Revolution


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Gastbeitrag von Kurt Rohmert
Foto: Quelle pixabay, freie Bildnutzung

Es begann in Schweden vor etwa einem Jahr im August. Monatelang ging die heute 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihren Zöpfen wie 12 aussieht, freitags nicht mehr zur Schule. Stattdessen demonstrierte sie vor dem Parlament in Stockholm für mehr Klima- und Umweltschutz mit ihrem Transparent „Skolstrjk for Klimatet“ . Mittlerweile gilt sie als Gallionsfigur der „Klimaschutzbewegung“. Und die Schülerin ist längst nicht mehr allein: Weltweit haben sich tausende junge Menschen zu der Bewegung “Fridays for Future” organisiert. Auch in Deutschland ist die Bewegung mittlerweile angekommen. Zu Beginn des Jahres demonstrierten sogar (nach eigener Aussage) rund 30.000 junge Menschen in mehr als 50 deutschen Städten für eine bessere Klimapolitik.

Der Aufstieg zum medialen Superstar begann im Dezember 2018, als sich Vertreter aus 200 Ländern in Kattowitz zum Klimagipfel trafen. Zu Beginn der Weltklimakonferenz durfte neben den Politikern auch die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg zu den Gästen sprechen. Sie nutzte ihren Auftritt, um den Politikern ordentlich in den symbolischen Hintern zu treten, so berichtet die Deutsche Welle. Doch stimmt das? Ich habe mir die Bilder des schwedischen Fernsehens angeschaut. Obwohl kaum Leute im Saal sind, gaukeln uns  unsere Medien eine großartige Rede vor großem Publikum vor. In Wirklichkeit ist es ein gut gemachter PR-Gag in einem fast leeren Saal (siehe Foto). (1) und (2)

Trotz wohlwollender Darstellung in den Medien, besonders im deutschen TV, mehren sich die Stimmen, die die Bewegung kritisch sehen. Diese stellen sich zwangsläufig viele Fragen nach den Machern dieser Kampagne, ihren Zielen und wie es zu diesem Erfolg kommen konnte. Die Schüler glauben weiterhin fest daran, dass sie sich für einen guten Zweck einsetzen. Sie sind überzeugt, dass sie ihr Motto  „Gemeinsam gegen den Klimawandel“ unabhängig von Parteien oder Organisationen umsetzen.

(Foto:screenshot, Aktion Köln, RTL)

Die Südwest Presse swp hat untersucht, ob sich die Schüler und ihre Demos instrumentalisieren lassen und haben dazu den Whats-App Chat der Landesgruppe in Baden Württemberg im Februar 2019 analysiert. Fest steht, dass Gruppen wie Ende Gelände *, die Interventionistische Linke *oder die Rosa-Luxemburg-Stiftung(der Linkspartei) es versuchen, die Teilnehmer an die linksextreme Szene heranzuführen. Im Foto oben klar erkennbar das Logo der antifa. Also doch fremdgesteuert?  

Um zu erkennen, wer ein Interesse an einer Vermarktung eines Mädchens mit Asperger-Syndrom hat,  muss man notwendigerweise bei ihrer Familie beginnen. Just in dem Moment, als Greta mit ihrem Schulstreik begann, veröffentlichte ihre Mutter ein Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“. Kurzgefasst: Das Buch ist eine Projektion des eigenen Unglücks auf den gesamten Globus. Die perfekte Ausrede für eine Familie, die sich in den Klimawahn flüchtet, weil Ärzte beiden Töchtern nach Hungerstreik, Panikattacken und Depressionen die Diagnose Asperger-Syndrom, Autismus und OCD (Zwangstörungen) ausstellen. Entscheidend ist auch, dass, rein zufällig, der PR-Berater Ingmar Rentzhog, der auch Gretas Mutter kennt, das Mädchen streikend vor ihrer Schule trifft und als Folge einer intensiven Rührung einige Posts unter dem Hashtag #WeDontHaveTime auf facebook veröffentlicht, zufällig am Tag der Buchveröffentlichung. Nach dieser Kampagne verkauft er seine Firma und gründet die Plattform „We don’t have time“, die sich für den Klimawandel einsetzt und kräftig Spendengelder sammelt. Die Aktivistin Greta selbst distanziert sich später von ihrer Rolle als „Beraterin“.

Greta Thunberg setzt ihre Ideale, die Welt retten zu wollen, mit einer kindlich-naiven Erscheinung und einem Behindertenstatus durch und trifft trotz Dialogunfähigkeit den wunden Punkt unserer Gesellschaft. Dazu einige Zitate, wie sie es schafft: Oktober 2018 in Helsinki: „Alles muss sich ändern – jetzt.“ Während ihres Streiks vor der Schule: „Ich sitze hier, weil ihr Erwachsenen auf meine Zukunft scheißt.“ Weltwirtschaftsforum Davos: „Ich will, dass ihr in Panik geratet.“ In Kattowitz: „Dinge werden sich ändern, ob es ihnen gefällt oder nicht.“ (3) Allerdings gibt es starke Zweifel daran, dass sie ihre Reden selbst schreibt.

Bis heute glauben die Schülerbewegungen fest daran, dass sie sich selbst organisieren. Auch alle Medien wollen uns dieses glauben machen. Aber es geht ein Gerücht um, dass die fff-Bewegung (fridays for future) schon 2015 geplant wurde und bis heute fremdgesteuert ist. Wer hatte diese Idee?  

„Eine Bewegung, die nur uns gehört“, beschrieb einmal eine Schülerin die Bewegung. Wie aus dem Nichts entstanden?  Tatsache ist aber: auf dem Global Youth Summit 2015 haben sich Teilnehmer den globalen Schulstreik ausgedacht. Beweis dafür ist eine Erklärung auf der Webseite climatstrike.net(4). Diese Veranstaltung wurde von der eher unbekannten NGO Plant-for-the-Planet-Foundation(5) organisiert, eine Stiftung des Vizepräsidenten des Club of Rome Friethjof Finkheimer. (6)

Es lohnt sich, diesen Verein näher zu betrachten. Der Club of Rome ist ein Zusammenschluss von Experten, besser noch ein handverlesener Club des internationalen Geldadels, der sich offiziell für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt (siehe wikipedia). Aufsehen erregen sie regelmäßig durch Studien wie „Grenzen des Wachstums“ oder „Menschheit am Scheideweg“. Hier propagieren sie ein globales Desaster bis zur Jahrtausendwende. Die „Weltstellte 2018 fest: „…die Gründung des Club of Rome war auch der Auftakt für einen Geschäftszweig, der bis heute boomt: Katastrophen-Business, professionelle Apokalypse-Prophetie, Weltrettungsprogramme im Jetset-Rhythmus“. (8) In Deutschland wird der Club of Rome durch die Präsidenten Mojib Latif und Friethjof Finkbeiner vertreten. M. Latif, Mitglied der Grünen, ist beliebter Gast in deutschen Medien, wenn es um den Klimawandel geht.

Ich hatte gefragt, wer finanziert das alles? Hier die Erklärung: Auf der Seite von fff gibt es einen Spendenaufruf. Dieser führt wieder zu pftp (plant for the planet). Seltsam, da doch gesagt wurde: „Wir sind keineswegs an Parteien oder andere Organisationen gebunden.” Die Erklärung der Schüler dazu lautet: „Das Konto wird von einer befreundeten Organisation, der Plant-for-the-Planet Foundation betreut.” Das kann man so sehen. Aber es ist wohl doch eher so, dass die Schüler dieser NGO ausgeliefert sind. Okay, man kann verstehen, dass es keine Vereinsgründung gibt. Denn dann wären auch die amtliche Registrierung (Vereinsregister) und die Kontrolle durch das Finanzamt (Steuererklärung) inlusive Buchführung verbindlich. Rechtlich vorgeschrieben ist aber auch: Nur bei einer unmittelbaren Verwendung für eigene Satzungszwecke kann die Foundation als gemeinnütziger Verein Spendenbescheinigungen ausstellen. Damit ist dieses Konstrukt juristisch undurchsichtig, ja sogar unseriös. Abhängigkeiten oder Einflussnahme müssen zwangsläufig vermutet werden. Auch die GLS Bank sammelt übrigens Geld für Fridays for future ein – und das unter dem Label „Companies for future“. Interessant ist, was die Bank über die Verwendung der Mittel schreibt: „Über die Verwendung des Guthabens entscheiden drei Organisatoren von Fridays for Future gemeinsam.“ Eine namentliche Nennung dieser drei erfolgt natürlich nicht.

Diesen Organisationen kam folglich das Phänomen Greta Thunberg sehr gelegen. Aber auch in Deutschland gibt es Unterstützer aus der Politik, die gern über diese Zusammenhänge schweigen. Eine der Hauptorganisatoren heißt Luisa Marie Neubauer, immer an der Seite von Greta zu finden. Die Aktivistin und Vielfliegerin engagiert sich in vielen NGOs und ist, wen wundert’s, Mitglied der Grünen.  Andere Organisatoren gehören zu greenpeace oder dem BUND. Also alles Politprofis. Ganz am Ende stehen dann die ahnungslosen Schüler, die für ihre Ideale auf die Straße gehen und denen man keine böse Absicht unterstellen sollte.

Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn Menschen sich für etwas einsetzen. Auch wenn sie noch jung sind. Aber sind wir mal ehrlich. Diesen Jugendlichen fehlt das Wissen, die Lebenserfahrung und eine persönliche Reife. Nicht umsonst greift in unserer Gesellschaft die Volljährigkeit. Junge Menschen brauchen Schutz und Grenzen. Greta ist 16 Jahre alt. Bei allem Respekt glaube ich, dass sie kein Experte für derartige politische Betrachtungen ist oder ein derartiges globales Thema überblicken kann.

Fazit: Alle reden darüber, wie die Welt morgen aussehen soll. Aber darüber muss demokratisch entschieden werden. Demokratie hat komplexe Spielregeln. Greta hat ihre eigenen. Ihre geforderte Kompromisslosigkeit hilft nicht.  Der Klima-Hype um Greta Thunberg lenkt genial von den immensen Problemen in unserem Land ab.  Der Schülerin des Zitats „eine Bewegung, die nur uns gehört“ sei daher entgegnet: Euch gehört die Bewegung nicht, sie gehört anderen. Euer Spendengeld gehört anderen und Euer Engagement auch.  Kurz: Ihr gehört anderen.

 

*  laut Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft, Ziel: radikaler gesellschaftlicher Wandel

*  laut Verfassungsschutz linksextremistische Organisation, Ziel: Organisation autonomer Gruppen

(1) https://youtu.be/DGDMqyfK8UQ  nur die Rede

(2) https://www.svtplay.se/klipp/20387255/15-ariga-greta-thunberg-klimatmotets-unga-superstjarna

 (3) https://utopia.de/greta-thunberg-zitate-128025/

(4) https://www.climatestrike.net/

(5) https://www.plant-for-the-planet.org/de/footermenu/impressum

(6) https://www.clubofrome.org/member/frithjof-finkbeiner/

(7) https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/club-of-rome-nachhaltigkeitsstrategien-globalisierung-jorgen-randers 

 (8) https://www.welt.de/debatte/article184454552/Pro-Contra-Ist-der-Club-of-Rome-noch-zeitgemaess.html

 

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Reden wir über Männer


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… denen es reicht!

Nach meinem Satire-Aufschrei: “Sag mir, wo die Männer sind! habe ich mich auf die Suche gemacht und tatsächlich auch welche gefunden. Mit drei Exemplaren dieser Spezies kann ich hier dienen.
Zwei davon kümmern sich und äußern sich zum aktuellsten Thema der Deutschen: Klimawandel unter dem Aspekt der scheinbaren Bringschuld der Deutschen. Mit einem weiteren Beispiel präsentiere ich einen Mann, der öffentlich im TV die geringe Leistung Angela Merkels als deutsche Kanzlerin bewertete.

Der erste Mann mit Meinung heißt Konrad Adenauer, ist der Enkel des damaligen Bndeskanzlers Konrad Adenauer, CDU-Mitglied, Kölner Bürger und Meinungsbesitzer.

Adenauer beklagt den Klimawahnsinn in Deutschland, fordert kühlen Sachverstand statt der gegenwärtigen Aufregung, die an Massenhysterie grenzt. Statt der sinnlosen Emotionen seien Rationalität und Versachlichung angebracht. Dazu hantiert Adenauer mit Zahlen als Antwort auf seine fast rhetorische Frage: “Wissen denn diese Leute überhaupt etwas von dem CO²-Gehalt der Luft?” Seine Antwort: Sie besteht zu 21% aus Sauerstoff und zu 78% aus Stickstoff. So verbleiben für die Edelgase und CO² insgesamt gerade einmal 1%. Das Kohlendioxid (CO²) beträgt 0,038% unserer Atmosphäre und ist daher zu vernachlässigen. Von diesem Kohlendioxid produziert die Natur selbst 96%, also ohne menschliches Zutun. Der Mensch verursacht also nur 0,00152% des Kohlendioxids. Daran ist Deutschland wiederum mit 3,1% beteiligt, das sind 0,0004712%.
Was immer Deutschland an diesem Prozentsatz verändert … es hat für den Globus keinen Effekt. Dafür 50 Milliarden jährlich dem Steuerzahler aufzubürden, sei eine Zumutung.

Adenauer wendet sich direkt an Greta Thunberg mit der Aufforderung, sie möge doch erst einmal die Länder missionieren, die dabei sind, ihre massive CO²-Erzeugung noch weiter zu steigern – nämlich China (9839 Millionen Tonnen CO²), die USA (5270 Millionen Tonnen CO²), Indien (2467 Millionen Tonnen CO²) und Russland (1693 Millionen Tonnen CO²). Deutschland mit seinen 799 Millionen Tonnen CO² könne zur weiteren Verringerung kluge und vernünftige Ideen  entwickeln, solle aber seine dumme Hysterie beenden. Schließlich sei gar nicht einmal sicher, ob das Kohlendioxid wirklich unser Klima verändert. “Forscher sagen, dass die Steigerung des Kohlendioxids erst einem Erwärmungsplus folgt, nicht umgekehrt.”
So die Worte eines lebenden, denkenden und angstfrei sprechenden Mannes. Ich danke ihm dafür.

Über Merkels Matriarchat und ihren Joker “von der Leyen”, mit dem sie wieder einmal die Männerwelt überrumpelte, ließ sich der Presseclub am letzten Sonntag aus. Einer der Diskutanten war Stephan Götz-Richter, U.S.- Korrespondent für den „Rheinischen Merkur“, Kolumnist für „CEO Magazine“ und für eine Vielzahl internationaler Zeitungen, Magazine und Fernsehsender. 2000 gründete Stephan Götz-Richter das Online-Magazin „The Globalist“. Dieser Mann traute sich doch tatsächlich – vielleicht zum ersten und gleichzeitig letzten Mal – die Untätigkeit Merkels zu benennen und zu kritisieren. Ungewohnte Worte landeten in den Wohnzimmern der Zuschauer und man fragt sich, warum ein Mann allein auf weiter Flur Dinge erkennt und benennt, die das gesamte deutsche Parlament mit Ausnahme der AfD nicht auf dem Schirm hat. Es lohnt sich, dem Herrn Richter einige Minuten Aufmerksamkeit zu schenken.

Norman Klein soll hier der dritte Mann im Bunde sein, der mit seinen Youtube-Videos und seinem Kanal “Norman Investigativ” den Zuschauer beeindruckt. Sein Beitrag “Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel” ist eines seiner Videos, das angeschaut werden muss, um einmal mit anderen Augen als mit den von der buntrotgrünen Öffentlichkeit gewünschten auf das Klima zu blicken. Vielleicht ist es gar nicht mehr wichtig, was wer in diesem Land glaubt und wie sich selbst Wissenschaftler kaufen, beeinflussen und benutzen lassen. Es geht vielmehr um das, was das neue Matriarchat als Spielplan fürs Marionettentheater plant und umsetzt und was dazu gewesene Männer oder verbliebene Männer zu sagen, besser nicht zu sagen haben.

“Ich habe immer gesagt, dass ich die starre Quote nicht will.(…) Natürlich weiß ich, dass der Frauenanteil mit der Quote mit höherer Wahrscheinlichkeit steigt. Dennoch widerspricht die Quote meiner Auffassung von freiwilligem menschlichem Handeln.”
(taz, Angela Merkel, 12.11.1994)

„Unser Ziel muss Parität an allen Stellen sein“, Allerdings könne man Frauen nicht einfach in die gleichen Strukturen wie Männer pressen. „Wir müssen auch offen sein, die Struktur der Arbeit zu verändern“. (Merkel am 15. Juli 2019)

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Klima-Fridays for Future


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Wahlhilfe mit Spaßfaktor

Nachdem die Kinder-Klima-Revolution unter ihrer Anführerin Greta Thunberg nun schon einige Wochen anhält, die Eltern der Kids mit geschwollener Brust die Medaillen für ihre Kinder prägen und die Lobeshymnen komponieren, ist jetzt ein Wunder passiert. Ein deutscher Politiker hat den Blick für die Realität wiedergefunden. Der hessische Kultusminister und Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Alexander Lorz (CDU), droht Schülern Konsequenzen an, wenn sie weiterhin während der Unterrichtszeit für mehr Klimaschutz demonstrieren. Er duldet zukünftig nicht mehr das unentschuldigte Fehlen an Freitagen und fordert die Schüler auf, das Demonstrieren in die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Schön, dass sich ein Bildungspolitiker nach Wochen zu einer Anti-Merkel-Meinung durchgerungen hat und sich traut, Mutti zu widersprechen. Ein böser Junge, dessen Meinung so viel taugt wie ein Sack Reis, der gerade in China umfällt. Was Bildung unter der Verantwortung unserer 16 Kultusminister in der BRD bedeutet, verraten die zu beklagenden Zustände wie hochgradiger Lehrermangel, Fehlen von Schulleitern an jeder 6. Schule in NRW, Überforderung der Lehrerschaft durch eine fehlgesteuerte Inklusion und massenhafte Integration von Neubürgern. Es darf bezweifelt werden, dass Kultusminister über die Jahre einen guten Job machten. Zum Thema Merkel und Bildungsrepublik habe ich mich mehrfach ausgelassen, ihr den Bildungskanzlertitel aberkannt und sie in den Stand einer Schwadroniermeisterin erhoben.

Und genauso sieht es nun in Sachen Klimapolitik aus.  Deutschland wird alle selbstgesteckten Klimaziele verfehlen. Und in diese Dauer-Untätigkeit deutscher Regierungspolitik unter der leeren Menge der Kanzler-Richtlinienkompetenz hüpft nun ein junges schwedisches Mädchen und mischt die sonst doch eher unpolitische Jugend auf. Wer mich zu meiner Jugend mit einem Tag schulfrei in der Woche belohnt hätte, für den hätte ich auch Plakate gemalt! Alles gut und richtig – allerdings nicht während der Schulzeit!

Dass sich die Eltern der demonstrationsfreudigen Kinder nicht ins Schulschwänzen einmischen, ist der größere Skandal. Über Jahre werden Unterrichtsausfälle, Schul-und Bildungssituationen in Deutschland bemängelt und das Chaos brachte so manchen Lehrer schon zur Verzweiflung oder trieb ihn in den Burn-out. “Wie wäre es denn, wenn die stolzen Eltern einfach mal ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule schicken würden. Wie wäre es, wenn diese Generation, die von uns Klimaschutz einfordert, ihr Übergangsjahr (nach dem Abi) nicht in Australien, Neuseeland, Hawaii oder Kanada verbringt, sondern hier in Europa? Und hier work and travel machen würde. So wäre erst einmal ihr eigener Klimaschutz geboren”, fragt ein Leser in ZEIT online. Eine politisch überflüssige Frage.

Jetzt hat man erst einmal geschafft, das Jungvolk politisch zu aktivieren … wie, durch wen und unter wessen Regie sei dahingestellt. Ob Merkel als Marionette für eine multiethnische neue Gesellschaft oder Greta als ferngesteuerte Marionette der Thunberg Dynastie – beides passt in das politische Konzept der Regierenden. Greta, Friedensengel der Schulschwänzer, Grünen, Linken und der deutschen Kanzlerin wird der Startschuss sein für die Herabsetzung des Wahlalters auf 16, besser sofort auf 14 Jahre.
Alles kommt einer solchen Werbekampagne zupass. In ihr steckt der Schlüssel, den manipulierbaren ahnungslosen Jugendlichen endlich wieder die Stimmen in den Wahllokalen zu entlocken, die den Etablierten auf ihrem Weg gegen den Bürgerwillen verlorengegangen sind.

Zum Schluss hier ein Schlaglicht aus dem Meinungspool zum Klima-Thema:
Mich beklatscht niemand und ich hab auch niemand zum Beklatschen, obwohl meine Klimabilanz unübertroffen ist:
– besaß NIE ein Auto (alle Wege per Fahrrad oder -Jahreskarte-ÖPNV); Urlaubsreisen gibt’s für mich nicht.
- Plastiktüten hab ich seit 20 Jahren keine mehr (immer Jutetaschen, weil die ewig halten & belastbar sind)
 – Strom: bezieh ich vom (angeblich 100%) Ökostromanbieter und senkte den Verbrauch so weit, dass die monatl. Pauschale auf 25€ gesenkt wurde (weniger geht nicht und trotzdem krieg ich am Jahresende noch Geld zurück)
 – Heizung: In meiner kleinen Wohnung ist grundsätzlich nur ein einziger Heizkörper in Betrieb (und auch der nur zeitweise) – aber der größte Verzicht von allen (zu dem all die Möchtegern-Klimaschützer nie bereit wären): Hab mein Leben lang auf Kinder verzichtet und halte inzwischen nicht mal mehr Haustiere!
Was ist das Geheimnis dieser – für hiesige Verhältnisse – hervorragenden Klimabilanz? …
Ganz einfach: ARMUT!
 Also, das wär doch mal ein Ansatz: ARMUT für alle – und unsere Klimabilanz/Nachhaltigkeit erklömme ungeahnte Höhen!

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Komm mit mir ins Abenteuerland


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Gastbeitrag von Irene Lehmann
Photo by Vinícius Estevão from Pexels

Komm mit…
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu’s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

singt Pur

Kann man Deutschland in Zukunft auch als Abenteuerland bezeichnen?

Befinden wir uns in Deutschland nicht auch auf dem Weg ins Abenteuerland, wenn wir an unsere Zukunft denken….

Der Eintritt kostet den Verstand….

singt Pur weiter.

Haben die Deutschen noch Verstand oder schenkt ihnen die „grüne“ Phantasie ein neues Land, nämlich ein Abenteuerland?

In diesem, unserem Abenteuerland, gab es gestern auch einen grandiosen Auftritt des neuen Kinderstars als Umweltikonendarstellerin, Greta Thunberg.

Greta Thunberg in Hamburg: „Wir machen weiter“

Selbst die Einheitsparteiführerin des Abenteuerlands Deutschland Angela Merkel machte sich in ihrer wöchentlichen Videobotschaft stark für die jungen Schülerinnen und Schüler, indem sie diese für ihre Teilnahme an den Schülerdemonstrationen F#ridaysforFuture ausdrücklich lobte.

„Wir können unsere Klimaschutzziele nur dann erreichen, wenn wir auch Rückhalt in der Gesellschaft haben. Und deshalb begrüße ich es sehr, dass junge Menschen, Schülerinnen und Schüler, demonstrieren und uns sozusagen mahnen, schnell was für den Klimaschutz zu tun. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.“

Wie man sehen kann, beginnt für unsere Schülerinnen und Schüler der Eintritt ins Abenteuerland nun an jedem Freitag und unsere Kanzlerin mahnt die Schülerinnen und Schüler nicht einmal davor, die Schule zu schwänzen. Im Gegenteil – die Meisterin der Raute freut sich und strahlt. So wie man sie in letzter Zeit öfter „strahlen“ sieht. Liegt es daran, dass sie die Erfüllung ihrer Ziele immer näher rücken sieht?

Sie freut sich, denn die jungen Klimaschützer mahnen doch zu großer Eile an, schnell etwas für den Klimaschutz zu tun. Mit dem überstürzten Atomausstieg hat sie es doch auch von einem Tag auf den anderen geschafft.

Kann es sein, dass der Kohleausstieg doch nicht so einfach ist, weil man sich plötzlich verpflichtet fühlt, an Arbeitsplätze und Wirtschaftkraft zu denken. Dabei ist es doch sooo einfach, sich auf den Weg ins Abenteuerland zu machen, denn das kostet doch den Verstand.

Stattdessen kommen tröstend von unserer Abenteuerlandführerin:

Ja, sie wisse, beim Ausstiegsdatum für die Kohle in Deutschland hätten viele Schülerinnen und Schüler sich mehr erhofft. „Da muss ich allerdings als Regierungschefin darauf hinweisen, dass wir natürlich vieles bedenken müssen. Wir müssen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft auf der einen Seite mit den Zielen des Klimaschutzes versöhnen.“

Dushan Wegner schreibt in seinem Blog vom 3. März 2019:

„Die Greta-Kinder (und deren Eltern) träumen von einer Welt, in der man mit ein paar Plakatschildern und der richtigen »Haltung« seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. In Asien und den Privatschulen der Politikerkinder setzt man dagegen auf Robotik, Sprachen und Management-Skills von der Vorschule an – wie viele Privatschulkinder lassen den teuren Unterricht wöchentlich für Bullshit-Demos ausfallen? Alles, was erreicht wird, ist, den Graben zwischen den Verführbaren und den Verführern weiter zu vergrößern.“

Da kann man nur hoffen, dass bei unserer nachfolgenden jungen Generation der Eintritt ins Abenteuerland nicht den Verstand kostet.

Zuerst veröffentlicht am 3. März 2019 von rotbusch

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