DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Reden wir über Männer


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… denen es reicht!

Nach meinem Satire-Aufschrei: “Sag mir, wo die Männer sind! habe ich mich auf die Suche gemacht und tatsächlich auch welche gefunden. Mit drei Exemplaren dieser Spezies kann ich hier dienen.
Zwei davon kümmern sich und äußern sich zum aktuellsten Thema der Deutschen: Klimawandel unter dem Aspekt der scheinbaren Bringschuld der Deutschen. Mit einem weiteren Beispiel präsentiere ich einen Mann, der öffentlich im TV die geringe Leistung Angela Merkels als deutsche Kanzlerin bewertete.

Der erste Mann mit Meinung heißt Konrad Adenauer, ist der Enkel des damaligen Bndeskanzlers Konrad Adenauer, CDU-Mitglied, Kölner Bürger und Meinungsbesitzer.

Adenauer beklagt den Klimawahnsinn in Deutschland, fordert kühlen Sachverstand statt der gegenwärtigen Aufregung, die an Massenhysterie grenzt. Statt der sinnlosen Emotionen seien Rationalität und Versachlichung angebracht. Dazu hantiert Adenauer mit Zahlen als Antwort auf seine fast rhetorische Frage: “Wissen denn diese Leute überhaupt etwas von dem CO²-Gehalt der Luft?” Seine Antwort: Sie besteht zu 21% aus Sauerstoff und zu 78% aus Stickstoff. So verbleiben für die Edelgase und CO² insgesamt gerade einmal 1%. Das Kohlendioxid (CO²) beträgt 0,038% unserer Atmosphäre und ist daher zu vernachlässigen. Von diesem Kohlendioxid produziert die Natur selbst 96%, also ohne menschliches Zutun. Der Mensch verursacht also nur 0,00152% des Kohlendioxids. Daran ist Deutschland wiederum mit 3,1% beteiligt, das sind 0,0004712%.
Was immer Deutschland an diesem Prozentsatz verändert … es hat für den Globus keinen Effekt. Dafür 50 Milliarden jährlich dem Steuerzahler aufzubürden, sei eine Zumutung.

Adenauer wendet sich direkt an Greta Thunberg mit der Aufforderung, sie möge doch erst einmal die Länder missionieren, die dabei sind, ihre massive CO²-Erzeugung noch weiter zu steigern – nämlich China (9839 Millionen Tonnen CO²), die USA (5270 Millionen Tonnen CO²), Indien (2467 Millionen Tonnen CO²) und Russland (1693 Millionen Tonnen CO²). Deutschland mit seinen 799 Millionen Tonnen CO² könne zur weiteren Verringerung kluge und vernünftige Ideen  entwickeln, solle aber seine dumme Hysterie beenden. Schließlich sei gar nicht einmal sicher, ob das Kohlendioxid wirklich unser Klima verändert. “Forscher sagen, dass die Steigerung des Kohlendioxids erst einem Erwärmungsplus folgt, nicht umgekehrt.”
So die Worte eines lebenden, denkenden und angstfrei sprechenden Mannes. Ich danke ihm dafür.

Über Merkels Matriarchat und ihren Joker “von der Leyen”, mit dem sie wieder einmal die Männerwelt überrumpelte, ließ sich der Presseclub am letzten Sonntag aus. Einer der Diskutanten war Stephan Götz-Richter, U.S.- Korrespondent für den „Rheinischen Merkur“, Kolumnist für „CEO Magazine“ und für eine Vielzahl internationaler Zeitungen, Magazine und Fernsehsender. 2000 gründete Stephan Götz-Richter das Online-Magazin „The Globalist“. Dieser Mann traute sich doch tatsächlich – vielleicht zum ersten und gleichzeitig letzten Mal – die Untätigkeit Merkels zu benennen und zu kritisieren. Ungewohnte Worte landeten in den Wohnzimmern der Zuschauer und man fragt sich, warum ein Mann allein auf weiter Flur Dinge erkennt und benennt, die das gesamte deutsche Parlament mit Ausnahme der AfD nicht auf dem Schirm hat. Es lohnt sich, dem Herrn Richter einige Minuten Aufmerksamkeit zu schenken.

Norman Klein soll hier der dritte Mann im Bunde sein, der mit seinen Youtube-Videos und seinem Kanal “Norman Investigativ” den Zuschauer beeindruckt. Sein Beitrag “Tricksen, Täuschen, Fabulieren – Der Klimaschwindel” ist eines seiner Videos, das angeschaut werden muss, um einmal mit anderen Augen als mit den von der buntrotgrünen Öffentlichkeit gewünschten auf das Klima zu blicken. Vielleicht ist es gar nicht mehr wichtig, was wer in diesem Land glaubt und wie sich selbst Wissenschaftler kaufen, beeinflussen und benutzen lassen. Es geht vielmehr um das, was das neue Matriarchat als Spielplan fürs Marionettentheater plant und umsetzt und was dazu gewesene Männer oder verbliebene Männer zu sagen, besser nicht zu sagen haben.

“Ich habe immer gesagt, dass ich die starre Quote nicht will.(…) Natürlich weiß ich, dass der Frauenanteil mit der Quote mit höherer Wahrscheinlichkeit steigt. Dennoch widerspricht die Quote meiner Auffassung von freiwilligem menschlichem Handeln.”
(taz, Angela Merkel, 12.11.1994)

„Unser Ziel muss Parität an allen Stellen sein“, Allerdings könne man Frauen nicht einfach in die gleichen Strukturen wie Männer pressen. „Wir müssen auch offen sein, die Struktur der Arbeit zu verändern“. (Merkel am 15. Juli 2019)

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Der Klimawandel und der Glaubenskrieg


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Gastbeitrag von Kurt Rohmert
Foto: pixabay, freie Bildnutzung, kein Bildnachweis nötig

Erinnern Sie sich noch 1981? Riesige Panik in Deutschland! Prof. Bernhard Ulrich schockte das Land mit seiner These vom Weltuntergang. Er formulierte: „Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Und weiter:Es droht das Aussterben der Menschheit! Das sogenannte Waldsterben kennzeichnete damals eine Kampagne, die an einen Schwindel grenzte. Dabei hätte einfache Logik ausgereicht, um die These vom „Sauren Regen“ als Ursache zu widerlegen. Naturschutzaktivisten erkannten den Nutzen dieser hysterischen Stimmung. So zogen die Grünen mit oder besser durch dieses Thema in den Bundestag ein. Der Vorgang wurde zum Muster für spätere Kampagnen. Trotz allem – einen gesunden Wald hat es nie gegeben und gestorben ist er auch nicht. (1)

Geschichte wiederholt sich. Das kennen wir. Heute wird wieder von den Grünen von einer/einem Klimakatastrophe/Kollaps geredet. Sie behaupten, es drohe der Weltuntergang, gemacht durch den Menschen.

Was ist dran an dieser Behauptung? Fest steht, seit es die Erde gibt, ändert sich das Klima laufend, teilweise auch dramatisch. Es gab Phasen der Abkühlung (Eiszeiten) und solche der Erwärmung. Diese Klimaveränderungen entstanden durch natürliche Einflüsse (es gab noch keine Menschen), bei der neueren Erderwärmung geht man jedoch auch von menschlichen Einfüssen aus.

Schauen wir uns die Klimageschichte der Erde an (2 und 3). Seit jeher wirkten sich sowohl punktuelle wie auch zyklische Ereignisse auf das Klima aus. Nicht alle sind ausreichend erforscht. Die Sonne hat wohl den größten Einfluss auf das Klima. Ebenso spielen die Neigung der Erdachse und die Umlaufbahn der Erde um die Sonne eine Rolle. Erforscht hat das der Astrophysiker Milankovic. Obwohl uns als Betrachter das Sonnenlicht (unsere Heizung) stabil erscheint, ist das nicht der Fall. Satelliten zeigen, dass die Strahlung der Sonne starken Schwankungen unterworfen ist. Auch die sog. Sonnenwinde (elektr. geladene Teilchen) variieren stark.  Von ihnen spricht man dann, wenn durch Eruptionen auf der Sonne eine unvorstellbare Menge Energie ins All geschleudert wird. Diese Sonnenflecken wurden schon von Galileo Galilei beobachtet.

Die Wissenschaft erforscht im Rahmen der Klimaforschung (Paläoklimatologie) in Bezug auf die Sonne drei wesentliche Faktoren. 1. Die UV-Strahlung der Sonne (sie hat wesentlichen Einfluss auf unsere Ozonschicht, die wiederum die Bewegungen der Luftmassen beeinflusst). 2. Die Sonnenwinde (sie sollen die Bildung von Wolken und die Wirkung auf das Klima durch Verhinderung von Sonneneinstrahlung beeinflussen). 3. Die minimale Sonnenaktivität und die daraus resultierende vermehrte kosmische Strahlung. Eine genaue Erforschung all dieser Phänomene wird aber noch Jahre dauern.

Für den natürlichen Klimawandel gibt es einen weiteren Faktor: den Kontinentaldrift. Auf der Erde bewegen sich riesige Landmassen. So gab es  früher (vor Millionen Jahren) nur einen Kontinent, aus dem dann Afrika, Südamerika, Australien und die Antarktis entstanden sind. Auch schon bekannt ist, dass die weltweite Erwärmung entsteht, wenn der CO2 Anteil wächst und ein natürlicher Treibhauseffekt entsteht, etwa durch Vulkane. Diese haben schon erheblich das Klima veändert (z.B. 1784 in Deutschland oder 1816 in Indonesien).

Der Klimawandel ist also Teil natürlicher Zyklen und so stellt sich zwangsläufig die Frage, was ist vom Menschen verursacht. Seit Milankovic wissen wir, dass schon geringe Änderungen der Sonnenstrahlung eine Änderung der Temperatur und diese eine Änderung des Kohlendioxid-Gehalts der Luft auslösen. Die Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur (bislang 0,7 Grad von 1750 bis 2010) auf der Erde, ermöglicht durch den Treibhauseffekt, kann verschiedene Auswirkungen haben, die allerdings schwer vorhersagbar sind. Als sehr wahrscheinlich gelten der Anstieg des Meeresspiegels, das Abschmelzen der Gletscher und eine geringere Schneebedeckung.  

Während der vergangenen 740.000 Jahre bewegte sich der CO2-Gehalt der Erde immer zwischen 180 und 280 ppm, aber infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Industrielle Revolution) in den letzten 200 Jahren stieg die Konzentration auf über 400 ppm. Jedoch schon bei der Abschätzung der Folgen des Klimawandels und der Klimasensivität gehen die Meinungen stark auseinander, auch was die richtigen Gegenmaßnahmen angeht (Vorsorgeprinzip). Phänomene gab es schon immer: In Nordeuropa kam es während der Eiszeiten mehrfach zu teils abrupten Klimawechseln mit Temperaturanstiegen von über 10 Grad in nur einem Jahrzehnt (siehe Grönland). Hervorgerufen durch eine Veränderung der Meeresströmungen.

Zunächst steht fest, der Treibhauseffekt (inklusive der Treibhausgase wie CO2) garantiert Leben auf der Erde. Diese Gase wirken wie eine Schutzschicht. Aber mit der Verbrennung fossiler Energieträger, intensiver Landwirtschaft und dramatisch steigender Weltbevölkerung explodieren die Emmissionen und damit der CO2-Anteil (wobei  CO2 ein notwendiges Gas zur Photosynthese ist). Daher spricht man von anthropogenem Klimawandel (AKW). Mir persönlich erscheint die  Bevölkerungsexplosion auf der Erde die Ursache aller Probleme zu sein, verbunden mit einer Industrialisierung und Globalisierung, die scheinbar keine Grenzen kennt. Die Temperaturerhöhung ist dafür das Symptom.

Nach ausgiebiger Recherche von vielen Argumenten und Forderungen von Experten für oder gegen Klimawandel steht für mich fest, dass jede Seite plausible Aussagen macht und auch begründet. Ich warne aber davor, solchen Ideologien zu folgen, die aus den Klimaproblemen Panik (Weltuntergang) machen und den Klimawandel instrumentalisieren, um absurde politische Entscheidungen durchzusetzen und Wahlerfolge zu erzielen.

So offenbart sich in der Diskussion ein weiteres Negativum. Ist es noch Klimawandel oder eher Glaubenskrieg? Patrick Moore, der Gründer von greenpeace, wirft seiner Umweltorganisation Panikmache vor. Fest steht, wenn die amerikanische Justizministerin Lynch mittels FBI gegen die „Klimaleugner“ vorgeht, sieht das eher nach Inquisition aus.  Was also wird geleugnet? Das Klima bestimmt nicht ! Es gibt nämlich nicht „ein“ Klima. Auch der reale Klimawandel, er wird nicht geleugnet. Ich halte es daher eher wie Prof. Dr. Matschullat von der TU Freiberg (Prof. für Geoökologie), der vor der Komplexität des Themas und einseitiger Diskussion/Information warnt. (4)

Wissenschaftler sollten sich als positive Eigenschaft immer Skepsis bewahren – im Rahmen dieser  Meinungsdiktatur allerdings verschwinden wissenschaftliche Erkenntnisse und vor allem die Seriosität. Wir haben es mit einer Vielzahl an Meinungen oder Interpretationen zu tun. Niemand ist im Besitz der Wahrheit. Sowohl Fachliteratur wie auch behördliche Informationen sind wertvoll, doch auch Fehleinschätzungen sind durchaus möglich. So sollte auch eine Änderung der wissenschaftlichen Auffassung möglich sein.

So geschehen mit Lennart Bengtsson, dem ehemaligen Leiter des Hamburger Max-Planck-Instituts. Der wechselte in den Akademischen Beirat von GWPF mit dem Ziel, Überreaktionen gegen die globale Erwärmung durch Informationskampagnen zu verhindern. (5) Darauf antworteten seine Kollegen mit Mobbing und Intoleranz. Diese Intoleranz stehe im „ … Widerspruch zu den Grundprinzipien der wissenschaftlichen Debatte“, so nannten es Insider. Damit sind wir wieder in der Meinungsdiktatur.

Die Klimadebatte braucht eine realistische Diskussion über die richtigen Instrumente. Und nicht diese unrealistische Forderung „Wir müssen / Die Politik muss“ oder „Wir müssen nicht“. Meine Forderung: Beendet den unsäglichen Kulturkampf in der Klimadebatte. Wir haben nur eine Erde, daher geht es nicht um Aktionismus als Folge von Panik, sondern um Lösungen auf der Basis von Vernunft.

Fazit: Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Nein, nicht wirklich. Jeder muss seine eigene Entscheidung treffen und sich fragen, welche Antwort suche ich? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Was aber auf jeden Fall richtig ist, ist die Tatsache, dass ein jeder Verantwortung trägt. Jeder sollte daher bei sich beginnen und nicht auf andere warten. Zweifelsohne gilt,  gesundes Essen, mehr Bewegung und sorgsamer Umgang mit Energie/Ressourcen können nicht schaden.

Fortsetzung folgt …

 

(1)   https://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben/seite-5

(2)   https://www.globalisierung-fakten.de/

(3)   http://www.oekosystem-erde.de/

(4)   https://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/interdisziplinaeres-kologisches-zentrum-6414/klimawandel_klimaschwindel_web.pdf    

(5)https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaforscher-lennart-bengtsson-tritt-aus-skeptikerverein-gwpf-aus-a-969382.html  

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Komm mit mir ins Abenteuerland


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Gastbeitrag von Irene Lehmann
Photo by Vinícius Estevão from Pexels

Komm mit…
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu’s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

singt Pur

Kann man Deutschland in Zukunft auch als Abenteuerland bezeichnen?

Befinden wir uns in Deutschland nicht auch auf dem Weg ins Abenteuerland, wenn wir an unsere Zukunft denken….

Der Eintritt kostet den Verstand….

singt Pur weiter.

Haben die Deutschen noch Verstand oder schenkt ihnen die „grüne“ Phantasie ein neues Land, nämlich ein Abenteuerland?

In diesem, unserem Abenteuerland, gab es gestern auch einen grandiosen Auftritt des neuen Kinderstars als Umweltikonendarstellerin, Greta Thunberg.

Greta Thunberg in Hamburg: „Wir machen weiter“

Selbst die Einheitsparteiführerin des Abenteuerlands Deutschland Angela Merkel machte sich in ihrer wöchentlichen Videobotschaft stark für die jungen Schülerinnen und Schüler, indem sie diese für ihre Teilnahme an den Schülerdemonstrationen F#ridaysforFuture ausdrücklich lobte.

„Wir können unsere Klimaschutzziele nur dann erreichen, wenn wir auch Rückhalt in der Gesellschaft haben. Und deshalb begrüße ich es sehr, dass junge Menschen, Schülerinnen und Schüler, demonstrieren und uns sozusagen mahnen, schnell was für den Klimaschutz zu tun. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.“

Wie man sehen kann, beginnt für unsere Schülerinnen und Schüler der Eintritt ins Abenteuerland nun an jedem Freitag und unsere Kanzlerin mahnt die Schülerinnen und Schüler nicht einmal davor, die Schule zu schwänzen. Im Gegenteil – die Meisterin der Raute freut sich und strahlt. So wie man sie in letzter Zeit öfter „strahlen“ sieht. Liegt es daran, dass sie die Erfüllung ihrer Ziele immer näher rücken sieht?

Sie freut sich, denn die jungen Klimaschützer mahnen doch zu großer Eile an, schnell etwas für den Klimaschutz zu tun. Mit dem überstürzten Atomausstieg hat sie es doch auch von einem Tag auf den anderen geschafft.

Kann es sein, dass der Kohleausstieg doch nicht so einfach ist, weil man sich plötzlich verpflichtet fühlt, an Arbeitsplätze und Wirtschaftkraft zu denken. Dabei ist es doch sooo einfach, sich auf den Weg ins Abenteuerland zu machen, denn das kostet doch den Verstand.

Stattdessen kommen tröstend von unserer Abenteuerlandführerin:

Ja, sie wisse, beim Ausstiegsdatum für die Kohle in Deutschland hätten viele Schülerinnen und Schüler sich mehr erhofft. „Da muss ich allerdings als Regierungschefin darauf hinweisen, dass wir natürlich vieles bedenken müssen. Wir müssen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft auf der einen Seite mit den Zielen des Klimaschutzes versöhnen.“

Dushan Wegner schreibt in seinem Blog vom 3. März 2019:

„Die Greta-Kinder (und deren Eltern) träumen von einer Welt, in der man mit ein paar Plakatschildern und der richtigen »Haltung« seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. In Asien und den Privatschulen der Politikerkinder setzt man dagegen auf Robotik, Sprachen und Management-Skills von der Vorschule an – wie viele Privatschulkinder lassen den teuren Unterricht wöchentlich für Bullshit-Demos ausfallen? Alles, was erreicht wird, ist, den Graben zwischen den Verführbaren und den Verführern weiter zu vergrößern.“

Da kann man nur hoffen, dass bei unserer nachfolgenden jungen Generation der Eintritt ins Abenteuerland nicht den Verstand kostet.

Zuerst veröffentlicht am 3. März 2019 von rotbusch

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