DENK-BLOG

Ich denke, also bin ich (René Descartes)

Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, für die aber auch wir Verantwortung tragen. Der Bedarf an differenzierten Antworten auf vorhandene Probleme ist riesig und politisch verordnete „Alternativlosigkeit“ demaskiert die Arroganz der Macht. Die Folge dieser Arroganz ist die Spaltung unserer Gesellschaft, ist der Verlust von Demokratie und Freiheit und die Zerstörung des Sozialstaats durch die weiter wachsende Verteilungsungerechtigkeit. Mein Weckruf hinein in das politische und gesellschaftliche „Schlaflabor Deutschland“ greift nach meinem Bürgerrecht, diese Welt mit zu gestalten und zu verändern. Nutzen wir die Restbestände von Freiheit, in Gedanken, Wort und Schrift eine „Gemeinschaft der Denker und umDenker“ zu bilden, die sich auf den Weg gemacht hat.

Mein umDenk-Blog berichtet, kritisiert, fordert, provoziert, analysiert, zürnt, tröstet und ruft dir zu:
„Mensch, wach auf!“

Populisten sind immer die anderen


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SPD-Bewerber und Populismus

Man kann den Populismus verurteilen und verhöhen, abwerten und einer bestimmten Partei zuordnen. Man kann eine Satire- oder schlicht Unterhaltungssendung im ZDF neo moderieren und sich schon allein mit dem Namen “Magazin Royale” auf den königlich ersten Platz beamen, Fernsehpreise und Grimmepreise zukunftsgesichert.

Oder man kann mit seinem Sendeplatz selber populistische Politik machen und mit allen sonstigen noch erdenklichen Mitteln zur Quotensau werden. Wen also wundert es, wenn nach allem, was der (K)Wünstler Böhmermann so politisch inszeniert hat bis hin zu außenpolitischen Konfrontationen mit Beteiligung Merkels, er jetzt allem die royale Krone aufsetzt und seine Bewerbung zum SPD Vorsitzenden in den Ring wirft?

So mögen „Böhmermänner“, Medien, Journalisten und Politiker aller Couleur nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg die Populisten weiterhin ausgrenzen, verunglimpfen, ablehnen und als Rassisten, Nazis und Rechtsextreme beschimpfen: Fakt ist, dass 1/4 der Wähler der genannten Länder die Opposition AfD gewählt hat und es dafür genügend Gründe gibt, die beweisen, dass es nicht nur einen Klimanotstand gibt, in den die etablierten Parteien sich von Greta haben hineinmanövrieren lassen. Die zig anderen Notstände im Land – Strukturwandel wie in der Lausitz, das Ende des Braunkohlebergbaus mit der Entwurzelung und Umsiedelung tausender von Menschen. Die Abwanderung junger Menschen und das Gefühl des Abgehängtseins der Gebliebenen vom Rest der Welt. Andere Notstände sind die Infrastruktur mit weniger Einkaufsmöglichkeiten, weitere Wege zum Arzt und Krankenhaus, ÖPNV, langsames oder kein Internet und auch die magere Beschäftigungslage.

So multiplizieren sich Notstände über Notstände in den Regionen Deutschlands, für die Helmut Kohl vor 20 Jahren „blühende Landschaften“ prognostiziert hatte. Auch er bediente sich wie seine Nachfolgerin populistischer Hilfsmittel zum Zwecke des Machterhalts.

17 Bewerber und der zu Beginn dieses Beitrags genannte royale Vertreter fühlen sich fähig, das Elend der ehemaligen Volkspartei SPD zu beenden. Sie alle werden ebenfalls nicht ohne ihren populistischen „Bauchladen“ auskommen, wenn es um ihre Vorstellung und Bewerbung zum Vorsitzenden geht. Und wie man es von SPDisten schon kennt, haben wir es wieder einmal mit einem Bewerber zu tun, der noch vor Wochen seine Bewerbung ausschloss, nun aber doch zu denen gehört, die das Amt des Vorsitzenden anstreben. Und er wird sogar unter Merkel in der GroKo mit seiner Anwesenheit glänzen, was bei Martin Schulz ja erst nicht, dann aber doch der Fall war.

Ein Blick in die Numerologie und Zahlenmystik lässt bei der Zahl von 17 Bewerbern hoffen. Schon die alten Ägypter, Babylonier und die Maya glaubten an die Kraft der Zahlen und ihre Bedeutung. Die Siebzehn ist eine mystische Zahl, die den Aufstieg symbolisert. Diese Zahl ist ein Glücksfall, erfordert aber auch die Bearbeitung einiger Probleme aus der Vergangenheit. 17 steht für die Hoffnung – das Licht am Ende des Tunnels, sowie für soziale Aufgaben.

Von der 18 wird abgeraten, was bedeutet, dass der royale Bewerber Böhmermann ein Bewerber zu viel ist. Die Zahl 18 steht für das Unterbewusstsein, für unsere Schattenthemen und warnt vor Täuschung und Betrug. So denn, liebe SPD, hütet euch vor dem 18. Bewerber!!!

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Deutsche TV-Gehirnwaschanlage …


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… auf Grün gebürstet

Dass deutschen Sparern seit 2010 etwa 648 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen verlorengegangen sind, flutschte als mediale Meldung ebenso durch wie die von den 16.000 Kuckuckskindern in Deutschland, deren Scheinväter riesige Summen an Unterhalt zahlten und die nun endlich das Recht erhalten, ihr Geld von den biologischen Vätern zurückverlangen zu dürfen.

Wer diese Meldungen als Peanuts (Kleinkram) einsortiert, dürfte sich spätestens angesprochen fühlen, wenn es um sein Leben und vorzeitiges Sterben geht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert nämlich eine unvorstellbare Dezimierung der Weltbevölkerung durch resistente Keime. “Einem aktuellen Bericht zufolge könnten bis 2050 zehn Millionen Menschen pro Jahr an Infektionen mit resistenten Bakterien sterben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um die drohende Antibiotikaresistenz-Krise noch abzuwenden. … Die Expertengruppe fordert Regierungen auf, nationale Aktionspläne gegen Antibiotikaresistenzen auszubauen und vor allem die finanziellen Mittel für die enthaltenen Maßnahmen aufzustocken.”

Nun, Herr Gesundheitsminister Spahn! Raus mit den deutschen Aktionsplänen aus der Schublade! Was sagen Sie? Nicht möglich? Vorgänger Gröhe hat den Schlüssel verbummelt? Und deshalb Ihr Hype um die Masern-Impfung und Organspende? Was rege ich mich da auf? Mit den Deutschen kann man es ja machen!

Der deutsche Michel – eine Spezies aus Arbeitstier, Müslischlucker, Hundebesitzer und Internet-Follower denkt gar nicht daran, sein Recht oder seine Überzeugung auf der Straße zu verteidigen. Rechte haben sowieso nur die Reichen, also die da oben – und eigene Überzeugungen braucht er nicht. Schließlich werden ihm, dem deutschen Michel, in der Tagesschau in 100 Sekunden stündlich seine Überzeugungen wieder und wieder vorgeplärrt. In voller Übereinstimmung mit dem dort Gesagten fehlt dann auch jeder Grund, demonstrierend auf die Straße zu gehen. Es geht uns ja gut! (Wie Sie sehen, schließe ich hier die “Friday for Schulfrei-Bewegung” aus, die nach dem Leithammel-Prinzip zustande gekommen ist).

Was sich „Tagesschau“ und „heute“, was sich ARD und ZDF immer wieder leisten, habe ich schon einige Male mit Beispielen belegt. Das Gehirnwäsche-Programm funktioniert bestens, wie die Wahlerfolge der Grünen bei der Europawahl und der sonntägliche deutsche Liebesbeweis (Sonntagsfrage ARD, Politbarometer ZDF) ihnen gegenüber verdeutlichen. Die täglich veröffentlichte “grüne” Meinung durch tägliche Grüne Experten-Statements zu allen Themen der Tagesschau waren und sind der stete Tropfen, der das Hirn aushöhlt. Auf dem Blog einer befreundeten Bloggerin (rotbusch-wordpress.com) wird die linksgrüne Methode der Gehirnwäsche von einem deutschen Politikbeobachter in Florida analysiert und mit einer berechtigten Warnung an uns alle versehen.

Wie ist es möglich, dass eine Partei, die außer einer Klimahysterie so gut wie nichts auf ihrer Agenda hat, plötzlich das Siegertreppchen betritt? Waren nicht auch die Grünen “Mitabholzer” des Hambacher Forstes in NRW? Beim Ausbau des Frankfurter Flughafens, bei der Elbvertiefung und bei “Stuttgart 21” hatten auch Grüne Regierungsverantwortung. Und Glyphosat wird noch immer auf deutschen Böden ausgebracht, was der Grüne Ex-Abgeordnete Matthias Berninger, der nun als Lobbyist bei Bayer zu finden ist, sicherlich befürworten wird. Auch die von der EU angemahnten zu hohen Nitratwerte in deutschen Böden hat die Grünen bis heute nicht interessiert. Warum auch? Sie haben ihr Wahlthema gefunden, mit dem sie nach altbewährtem Brauch Angst schüren und daraus Profit schlagen können. Es heißt Klimakollaps und funktioniert prächtig! Zur Zeit der Friedensdemos nutzten sie die Angst der Menschen vor einem Atomkrieg, der nicht stattfand. Dann war es die Angst vor der Vernichtung der Wälder durch den “Sauren Regen”. Es folgte nach Tschernobyl die Angst vor den Atomkraftwerken, die uns umbringen würden. Dann war es das Ozonloch mit den zu hohen Ozonwerten, was in den Städten zum Ozonalarm führte. Nicht zu vergessen die Gefahr durch den Elektrosmog.
Heute ist es das Klima mit seiner globalen Erwärmung – menschgemacht. Dieses Klima – ein 4 Milliarden Jahre alter Greis – wird in 13 Jahren seinen letzten Schnaufer tun. Und wo? Im bösen Deutschland, in dem die Menschen versäumt haben zur Klimarettung Grün zu wählen! Populismus als Erfolgsmodell der Grünen – aber andere Parteien wie die AfD und andere Meinungen mit diesem Etikett versehen! Auch eine bewährte Methode, sich zur moralischen Gut-Partei hochzustilisieren.

Wer Grün wählt, wird bald Rot sehen, wer Bundeskanzler Habeck will, wird einen selbstverliebten Antidemokraten bekommen, der andere lehrt, was Demokratie a la Habeck bedeutet.

Der deutsche Michel wird’s schon richten und mit Seinesgleichen die Schafherde bilden, die sich sofort anstellt, um freiwillig geschoren zu werden. Dabei blöken sie dann alle im Chor das Lied: “Von dem Regen (Merkel) in die Traufe (Habeck)” in Abwandlung des Liedes “Aus der Traube in die Tonne”.

(Die Redensart “Vom Regen in die Traufe” kommt vermutlich aus dem Orient und ist im deutschen Sprachraum etwa seit dem 17. Jahrhundert geläufig. Wenn es regnet, rinnt das Wasser vom Dach durch die Dachrinne über die Traufe nach unten und ergießt sich dort in einem Schwall. Wer unter einem vorstehenden Dach Schutz vor dem Regen sucht und nicht aufpasst, kann in die Traufe geraten – und wird so erst recht durchnässt.)

Nachtrag: Warum ich als junger Mensch nie die Grünen wählen werde

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