Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört

Share
Sharia und Menschenrechte?

„Der Islam gehört zu Deutschland“. Dieser Satz wird dem Lieblingspräsidenten der Kanzlerin, Christian Wulff, zugeschrieben. Vier Jahre vor ihm allerdings formulierte schon der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble in der Eröffnungsrede der ersten von ihm initiierten Islamkonferenz: „Der Islam ist Teil Deutschlands und Europas.“
CDU und CSU-Politiker sowie Teile der Bevölkerung fühlten sich durch die Formulierung Wulffs stark überrumpelt, was dann nicht Angela Merkel, sondern Joachim Gauck mit dem einzig gescheiten Satz in der Debatte zu glätten verstand. Er sagte nämlich: „Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.“
Und genau so ist es! Der Islam gehört aus vielerlei Gründen nämlich nicht zu Deutschland, obwohl Merkel und ihr Regierungssprecher Steffen Seibert Wulffs Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ in den letzten Jahren schon mehrfach übernommen und öffentlich formuliert haben.
Man kann nur hoffen, dass uns nicht bald der „Islamische Staat“ beweist, wie sehr der Islam zu Deutschland gehört! Allein an dieser terroristischen Ausrichtung des Islam ist erkennbar, dass es DEN Islam genauso wenig gibt wie DEN Koran. Es fehlt bei beiden die Eindeutigkeit, denn beide treten ihren Glaubensbrüdern genauso wie Nicht-Muslimen sowohl friedlich als auch gewaltbereit entgegen. Es gibt im Koran Suren der Friedfertigkeit und Suren der Gewalt. Insgesamt 1,2 Milliarden Menschen gehören zum Islam. 85 % der Muslime bezeichnen sich als Sunniten mit den vier Untergruppen der Schafiiten, Hanefiten, Malikiten und Hanbaliten. 10% der Muslime sind Schiiten und ein kleiner türkischer Rest bildet die recht liberale Gruppe der Aleviten.
Im 18. Jahrhundert gründete sich die Gruppe der Wahabiten und bildete das heutige Saudi Arabien. Die wörtliche Auslegung des Koran und die Durchsetzung der darin enthaltenen Vorschriften und Gesetze auch mit Mitteln der Gewalt zeichnet diese Reformbewegung aus. Die Mehrheit der islamischen Fakultäten lehrt nach diesen Grundsätzen.
Am 5. Mai 2012 kam es, ausgelöst durch die vorangegangene Koranverteilung durch Salafisten (sunnitische Gruppierung) zu Auseinandersetzungen in Bonn, bei der der Salafist Murat K. mehrere Polizisten mit gezielten Messerstichen schwer verletzte. Salafisten zeichnen sich durch die Forderung nach einer wörtlichen Auslegung des Koran aus, womit Vertreter anderer Glaubensrichtungen innerhalb des Islam als ungläubig gelten und per Djihad bekämpft werden müssen.
„In Kritik geriet der Islam immer wieder, wenn die Religionstreue sich nicht mit den international anerkannten Menschenrechten der Vereinten Nationen (UN) vereinbart. Ausdrücklich hat die Organisation der Islamischen Konferenz – ein Zusammenschluss von 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion oder Religion der Bevölkerungsmehrheit ist -, im Jahr 1990 eine Erklärung verabschiedet, die nicht mit den Menschenrechten der UN-Charta übereinstimmt. In der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ gilt die Scharia als alleinige Grundlage für Menschenrechte. Die Erklärung erkennt die Religionsfreiheit nicht an. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist auf das beschränkt, was dem islamischen Recht nicht widerspricht.“ (aus „Der Islam – Die großen Weltreligionen“ von Carola Beck und Britta Pawlak)
Was ist also falsch daran, von unseren muslimischen Mitbürgern, die zu Deutschland gehören und in Zukunft gehören wollen, genau das zu verlangen, was das Zusammenleben in Europa durch das Grundgesetz und die Menschenrechtscharta ausmacht? Religion ist in Deutschland Privatsache. Ob Christ, Jude, Moslem oder Atheist. Jedem das Seine – das bedeutet Religionsfreiheit. Der Islam stellt Ansprüche, die über die Privatheit weit hinausgehen. Er ist politisch und mit Forderungen unterwegs. Wen wundert es da, dass Kopftuch, Moscheebau, Ablehnung des Kreuzes in deutschen Schulen und das dem Islam eigene Gesetz der Scharia, das ja auch in Deutschland zur Anwendung kommt, auf Unverständnis und Widerstand treffen? Toleranz hört dort auf, wo die Religion das Zusammenleben von Gläubigen und Andersgläubigen verkompliziert, weil sie statt einer persönlichen eine politische Botschaft hat und in das politische Leben eines Landes mit seiner Kultur, seinen Konflikten, Gesetzen und Lebensformen eingreift.
„Und die ungläubig sind, sprechen: Höret nicht auf diesen Koran, redet dazwischen, auf daß ihr ihn übertäubet.   So wollen wir kosten lassen, die ungläubig sind, schwere Pein. Und ihnen das Schlimmste lohnen, das sie getan.“ (Sure 41; 25-27)

Voltaire sagte einmal: “Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.”

Share

2 Gedanken zu „Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört“

  1. Heute haben fast alle Bürger in den westlichen christliche Staaten Zugang zum Internet. Jeder sollte sich kundig machen, wie der Islam aus der Taufe gehoben und verbreitet wurde.
    Schon allein der Koran incl. Scharia haben heute im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Menschenrechte, Gleichheitsrechte zwischen Mann und Frau, der Kinderrechte auf Ausbildung und auf eigene Partnerwahl nichts mehr zu suchen! Ein Kursbuch, das (lies Hamed ab del Samat) daher kommt wie ein Krämerladen, wo jeder Herauspicken kann
    was einem passt, inclusive Mordaufrufen, dürfte heute gar nicht mehr veröffentlicht werden. Die friedlichen Muslime sollten
    zuerst einmal fertig bringen diese Krebsgeschwüre in eigenen Reihen zu eliminieren, deswegen heute Milliarden investiert werden müssen um Sie und uns vor diesen Salafisten, Jihadisten
    und Selbstmordattentäter zu schützen. Alle Achtung für diesen
    muslimischen Schriftsteller und Preisträger, der an der Buchmesse 2016 in Frankfurt akribisch aufgezählt was alles
    heute noch im Namen Allahs und Mohmmeds passiert!
    Man stelle sich mal vor, Jemand würde in irgend einem der muslimischen Staaten (in denen laut AI immer noch religiösen Minderheiten verfolgt werden) das Christentum als Staatsreli-
    gion vorschlagen. Er müsste sich um sein Leben fürchten!

  2. „Der Islam gehört zu Deutschland“.

    Der Satz ist ähnlich mit „Die Selbstverstümmelung gehört zu Deutschland“.
    Denn: historisch gehört der Islam so wenig zu Deutschland wie die Selbsverstümmelung.
    Deutschland ist ein freies Land (Frei für Deutsche, und nicht „frei“ im Sinne… Frei für Illegale Einwanderung).

    Der in Deutschland rechtens lebende Bürger, geniesst Freiheit. Dies beinhält auch die Freiheit des Deutschen Bürgers „sich selbst zu verstümmeln“, oder „dem Islam beizutreten“.
    Aber zu behaupten, dass „der Islam zu Deutschland gehöre“, ist einfach ein Satz der nicht die richtige Balance hat.
    Was stark zu Deutschland gehört ist (unter anderem!) die Christliche Tradition und nicht der Islam.

    Ich schäme mich für Deutschland, wenn es den Bürgern in einer unverhältnismäßigen Weise verbreitet, dass der Islam zu Deutschland gehöre.
    Nein, in der Weise… gehört er nicht zu Deutschland. Statt dessen ist es die Freiheit die zu Deutschland gehört. Das ist das höhere Gut.
    Es ist Blödheit, oder Unverantwortlichkeit, oder geziehlte Manipulation… wenn in einem selektiven Wahn von political correctness…. nebensächliche Tatsachen hervorgehoben werden; und den Bürgern untergerieben werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.