Ein trauriges Osterfest 2019

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Unsere „christlichen“ Eliten und ihr falsches Spiel

Das Osterfest, freudvolles Fest der Christen, die die Auferstehung Gottes feiern, hat mit dem erschreckenden Bomben-Terror der IS in Sri Lanka, den über 350 Toten und über 500 Verletzten eine traurige Wandlung erfahren. Das sich stets wiederholende Postulat aus den Mündern der Mächtigen: „Kein Terror darf und wird uns die Freiheit nehmen, unser bisher geführtes Leben fortzusetzen“ wird als satirischer Aphorismus in die Geschichte der westlichen „Heile-Welt-Beschwörer“ eingehen. Während die politisch Verwirrten und Verirrten sich noch immer weigern, das zerstörerische Ausmaß islamistischen Terrors zu benennen und den Terror größtenteils dem politischen Islam zuzurechnen, kämpft die Minderheit der Wissenden für den Erhalt ihrer Kultur und Religion. Wann werden die Realitätsverdreher und Beschönigungstaktiker endlich begreifen, dass sie gegen falsche Feinde kämpfen und dem wahren Feind die Füße küssen?

Obwohl das Recht auf Religionsfreiheit seit Jahrzehnten als grundlegendes Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis in zahlreichen Regionen der Erde bis heute auf vielfache Weise missachtet. In rund 50 Staaten werden Menschen in ihrer Religionsausübung behindert und in etlichen davon kommt es zu schweren Verletzungen der Religionsfreiheit. Betroffen sind Länder wie Nordkorea, Saudi-Arabien, Irak, Iran, Pakistan, Eritrea, Sudan, Nigeria, Ägypten, Indien, Laos, Vietnam, China, Türkei …

Dabei sind Christen die zur Zeit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt. Besonders in der islamischen Welt werden sie verfolgt, gedemütigt, erpresst und ermordet. Alle fünf Minuten stirbt ein Christ weltweit einen gewaltsamen Tod.

Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Nie zuvor sind so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden. Mehr als 200 Millionen Christen sind betroffen und die Tendenz ist steigendDie Zahl der dokumentierten Morde an Christen stieg von 2.782 im Jahr 2017 auf 4.136 im vergangenen Jahr.

Ein wirklich guter Antrag lag dem Bundestag schon im letzten Jahr von der AfD vor, die damit auf die erschreckende Situation der Christen in vielen Ländern der Welt aufmerksam machen wollte. Der AfD-Abgeordnete Anton Friesen, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, mahnt: „Es wäre gerade im Interesse der verfolgten Christen, dass der Antrag möglichst bald im Ausschuss beraten wird, da die weltweiten Christenverfolgungen immer dramatischere Ausmaße annehmen.“

Das aber mussten CDU/CSU verhindern, weil es ja nur ihnen zu Gesicht stand, einen solchen Antrag einzureichen. Welch mieses Schauspiel sich da wieder abspielte, beweist die folgende Sachlage: Am 10. Oktober 2018 wurde der Antrag der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag „Christenverfolgung stoppen und sanktionieren“ abermals von der Tagesordnung des Parlamentes gestrichen.

Diesem Antrag, der bereits im April 2018 in erster Lesung im Plenum beraten wurde, verweigert die Unionsfraktion seit Juni die abschließende Beratung, und das bereits zum vierten Mal. Die Begründung: Es bestehe „interner Abstimmungsbedarf“.

Ein Schauspiel übelster Art von Parteien, die sich das C wie christlich auf den Leib geschrieben haben. Welcher Christ kann eine solche Verlogenheitspartei eigentlich noch wählen? Erwähnenswert in diesem Zusammenhang, dass heute Ex-Unions-Chef Volker Kauder zu der Erleuchtung gelangte: „Ich sehe mit großer Besorgnis die wachsende Christenverfolgung im gesamten asiatischen Raum.“

Eine Ordensfrau, die als die „neue Mutter Theresa“ gilt, in der Türkei geboren wurde und religiösen Druck durch Moslems mehr als gut kennt, soll dem CDU-Abgeordneten Frank Heinrich auf seine Entschuldigungsfloskeln zur Ablehnung des AfD-Antrags geantwortet haben:  „Der Islam hat den Charakter eines Hundes. Wer ihm energisch ‚Halt!’ sagt, vor dem kuscht er. Wer aber nichts gegen ihn sagt, den frisst er auf!“

Was darauf wohl unsere „christliche“ Pastorentochter antworten würde?

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2 Gedanken zu „Ein trauriges Osterfest 2019“

  1. Wenn alle 5 Minuten ein Christ ermordet wird, dann müssten es 105,120 tote Christen sein und nicht 4100. Wobei, eine Quellenangabe zu den 4100 religiös-motivierten Taten wäre nicht schlecht.

    1. Sehr richtig, Ihr Einwand. Ich habe zwei Quellen vermengt und bitte um Entschuldigung.
      Quelle a)
      Die Christenverfolgung auf der Welt nimmt zu. Mehr als 4100 Christen wurden im vergangenen Jahr wegen ihres Glaubens ermordet – das dokumentiert das Hilfswerk Open Doors in seinem Weltverfolgungsindex 2019.
      Quelle b)
      Der OSZE-Repräsentant Massimo Introvigne nannte in seinem Gödöllö-Vortrag mit jährlich derzeit rund 105.000 christlichen Märtyrern eine „vorsichtige“ Schätzung. 105.000 getötete Christen bedeutet, daß täglich weltweit zwischen 287 und 288 Christen wegen ihres Glaubens ermordet werden. Das sind 12 Christen jede Stunde oder ein Christ alle fünf Minuten
      (kaholisches.info und http://www.welt.de)

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